Schweiz
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Leere Bierflaschen und Bierdosen stehen vor dem Eingang des Kulturzentrums Reitschule am Freitag, 20. November 2013 in Bern. Nach neuerlichen Gewaltakten in der Umgebung des alternativen Berner Kulturzentrums Reitschule laesst die Stadtregierung abklaeren, ob deren Betreiber den Leistungsvertrag mit der Stadt verletzt haben. Bis die Resultate vorliegen, sistiert die Stadt allfaellige Zahlungen. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Der Vorplatz der Berner Reitschule.
Bild: KEYSTONE

Die Berner Reitschule hat «keine Lust mehr» und schliesst (vorerst?) die Türen



«Die Reitschule bleibt bis auf Weiteres geschlossen.» Das schreibt die Mediengruppe der Berner Reitschule am Samstag Nachmittag an die Medien und auf Facebook. Die Mitteilung war auch an der Türe vor Ort angebracht.

«Für uns ist die heutige Situation untragbar und wir haben keine Lust mehr darauf, Freiraum zu sein, dem nicht Sorge getragen wird», heisst es von den Betreibern weiter.

Verfehlte Politik von Stadt und Kanton

Der Vorplatz des Kulturzentrums mitten in der Stadt Bern habe sich in den letzten Jahren «zum Kristallisationspunkt gesellschaftlicher Probleme entwickelt». Dies sei eine «Konsequenz der verfehlten Jugend-, Nachtleben-, Sicherheits-, Drogen- und Asylpolitik der Stadt Bern, des Kantons und des Bundes».

Die Verantwortung dafür, dass sich auf dem Vorplatz der Reitschule verschiedenste Menschen und Interessen träfen, könne die Kulturzentrum nicht weiter übernehmen.

Bei den SVP-nahen Gegnern der Reitschule freut man sich bereits: Rudolf Friedli, Präsident der SVP Stadt Bern sagte gegenüber dem Blick: «Das ist doch eine wunderbare Sache, wenn die Betreiber das von sich aus tun.»

Die Probleme auf dem Vorplatz

Der Vorplatz der Reitschule gibt in Bern seit Jahren zu reden. Er ist bekannt als Drogenumschlags- und -handelsplatz. Immer wieder kommt es zu Rangeleien oder schlimmeren Vorfällen. Die Reitschüler werfen der Polizei vor, sie gehe vor allem gegen Schwarze vor. Die Polizei wirft der Reitschule unkooperatives Verhalten vor.
Zu einer Eskalation kam es Anfang März, nachdem die Polizei Personenkontrollen durchgeführt hatte. Vermummte errichteten Barrikaden und griffen die Einsatzkräfte vom Dach des Gebäudes an. Elf Polizisten wurden verletzt.
Danach ergriff die Stadt Bern Sanktionen. Der neue Leistungsvertrag zwischen Stadt und den Reitschul-Trägern kam wenig später aber dennoch durchs Stadtparlament. (sda)

Und auch auf Twitter gab es Reaktionen:

Was bedeutet «bis auf Weiteres»?

Abzuwarten bleibt, was «bis auf Weiteres» heisst. Ein Mitglied der Reitschulbetreiber sagte der Nachrichtenagentur SDA vor dem Gebäude, die für den (heutigen) Samstag und den kommenden Dienstag vorgesehenen Anlässe fänden nicht statt.

Doch schon Ende Juli will die Reitschule zum dritten Mal ein Sommerfest durchführen. Spätestens dann dürfte man sehen, was mit «bis auf Weiteres» gemeint ist. Weitere Fragen wollten die Reitschüler nicht beantworten. Es werde wieder kommuniziert, sagten sie.

(egg/sda)

Mehr zur Reitschule findest du hier:

«Das waren Tötungsversuche!» Grosse Empörung nach den Krawallen in Bern – nur die Reitschule nimmt's locker

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    Alle Leser-Kommentare
  • Malu 81 10.07.2016 20:47
    Highlight Highlight In Luzern gibt's den Sedel, in Zürich die rote
    Fabrik und die alte Kaserne. Jede grössere
    Stadt hat Ihre freie Kulturszene. Wir sind
    eine mehr oder weniger freie Gesellschaft.
    Wenn einem diese Institutionen nicht passen,
    sollte man einen möglichst grossen Bogen um diese Lokalitäten machen.
    machen. Ich finde die Leute cool und aufgeschlossen. Kleine Oasen, ohne Langweiler mit vielen Paradiesvögeln.
    Es sind Leute voller Phantasie und Kreativität.


  • Hierundjetzt 10.07.2016 12:01
    Highlight Highlight Warum klappt das in Zürich nur ohne grössere Probleme? Und wir haben definitiv mehr besetzte Areale als Bern.

    Hmmm... stimmt! Da meint nicht jeder ein alternatives Zentrum sei ein eigener Staat. Auch das Koch oder Binz Areal ist / war nie so dermassen rechtsfrei wie die Reitdings zügs. Die SIP hätte bei uns schon lange interveniert.

    Und ja: Züri hat sogar einen sehr Linken (AL) Polizeichef. Und ja: der Wolff ist eben Profi
    • phreko 10.07.2016 13:29
      Highlight Highlight In Zürich verteile sich di Probleme in er Stadt, in Bern versammeln sich aöle Problemfälle auf dem einen Vorplatz. Du bringst es ja selbst auf den Punkt. Ihr habt verschiedene Areale, einen Linken (und nicht bürgerlichen) Verantwortlichen und nicht zu vergessen eine Stadtpolizei, welche es in Bern nicht mehr gibt. Die Kapo hat für die Situation bei weitem zu wenig Gespür, da zumeist Landeier das Sagen haben.

      P.s. so Rechtsfrei, wie du dir das als Zürcher vorstellst, ist es bei weitem nicht. In der Reitschule verkehrt ein Jedermann, da hatte die Binz schon ganz anderes Publikum.
    • phreko 10.07.2016 19:27
      Highlight Highlight @Schurke: was den? Hast du Beispiele?
    • phreko 10.07.2016 23:44
      Highlight Highlight Praktisch unbrauchbare Liste, da nichts Urban ist. Zaffaraya in Bern kennst du wohl auch nicht...

      Du weisst ja selbst, dass nicht das selbe "alternativ" gemeint ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Malu 81 10.07.2016 03:24
    Highlight Highlight Ich hoffe, dass die Betreiber wirklich nur vorübergehend den Stecker ziehen. Es wäre
    Schade für Bern, wenn sie das alternative
    Kulturzentrum schliessen würden. Sicher gibt
    es schon Investoren, welche die Finger reiben
    und Pläne schmieden, wie sie anstelle der Reit
    Schule
  • Micha Moser 09.07.2016 23:40
    Highlight Highlight Ich als Berner respektiere die Reitschule durchsus, aber ihre Medienmitteilungenbsind schrecklich. Man könnte meinen es schreiben unzufriedene Kinder wie böse doch alle sind. Natürlich sind Fehler auf beiden Seiten passiert, aber jetzt einfach alles auf die anderen schieben und wegducken ist schwach. Hoffe irgendwann verstehen beide Seiten das es eine richtige Diskussion braucht, und nicht nur "du bist schuld! Nein du!"
    Und das sich das "Drogenproblem" in der Umgebung damit nicht ändert ist wohl auch klar.
    • Randy Orton 10.07.2016 00:48
      Highlight Highlight Es wird nichts abgeschoben. Die Reitschule zeigt der Gegenseite, was passiert, wenn ihre Forderung nach einer Schliessung erfüllt wird.
      Egal was die Reitschule macht, ihr kritisiert es sowieso.
    • Micha Moser 10.07.2016 01:15
      Highlight Highlight Ich sagte nichts negatives über die Schliessung, doch ihre Medienmitteilungen sind teilweise wirklich fragwürdig. Find den Schritt mutig, ubd bin gespamnt wohin es führen wird.
    • phreko 10.07.2016 13:43
      Highlight Highlight @Moser, erwartest du, dass sie eine professionelle Kommunikaionsberatung engagieren? (Würde die Situation wohl sogar beruhigen.)
  • Tropfnase 09.07.2016 23:14
    Highlight Highlight Der Vermieter mag nicht mehr, der Mieter mag nicht mehr, dann ist ja alles klar! Liebe Bewerber schickt der Stadt eure businesspläne zur betreibung eines Kulturbetriebes.
    • Lopsi 10.07.2016 02:20
      Highlight Highlight Oh ja. Ich freu mich schon auf die neue seelenlose Hipsterli-Konsum-Umnutzung.
    • MLISlC 10.07.2016 04:00
      Highlight Highlight Markthalle ist ja schon weg. Braucht irgendjemand das Münster noch?
  • Judge Dredd 09.07.2016 22:21
    Highlight Highlight Nicht nur Ueli Maurer, auch die Reitschule hat ab und an "kei Luscht"
    :-)
  • pamayer 09.07.2016 22:12
    Highlight Highlight Schade. Aber verständlich.

    Nur, mit der vorübergehenden schliessung sind die echten Probleme nicht gelöst. Nur verschoben.
    Vielleicht sieht das mal jemand in bern, ausser tschäppät. Der sagte schon vor längerem, wenn Nause am Verhandlungstisch sitze, eskaliere die Situation regelmässig...
  • goschi 09.07.2016 22:10
    Highlight Highlight Kurzfassung:
    "mimimi, alle anderen sind Schuld, ausser wir, imfall!!!, mimimi"
    • Randy Orton 10.07.2016 00:49
      Highlight Highlight Zum Glück ist die andere Seite ja so viel besser, gell ;)
    • Raembe 10.07.2016 14:19
      Highlight Highlight Das hat er ja nicht geschrieben.. .
    • Randy Orton 10.07.2016 16:38
      Highlight Highlight Es impliziert aber, dass die Reitschule einseitig die Schuld von sich weist. Das Problem in diesem Konflikt beruht aber darauf, dass beide Konfliktparteien nicht aufeinander zugehen wollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • oskar 09.07.2016 21:31
    Highlight Highlight mal schauen was das bringt. ich befürchte, dass die reitschule bald wieder aufgeht ohne das sich etwas ändert. die behörden und die betreiber wursteln weiter wie bisher und schieben sich die schuld für alle nissstände zu...
  • herschweizer 09.07.2016 21:31
    Highlight Highlight Das ist glaub nur ein Intermezzo für eine Neuorientierung. Sie werden gestärkt zurückkehren.
    • Lopsi 10.07.2016 02:21
      Highlight Highlight Hoffentlich.
  • Roaming212 09.07.2016 21:28
    Highlight Highlight Schon geht das Geheule los und die alternativen Lebensgeister kommen aus allen Ecken gekrochen. Man könnte die ganze Sache einfach lösen, wenn die Reithalle beim alten Betrieb bleibt, dafür aber anständig mit der Polizei zusammmen arbeitet. Aber das will man ja nicht weil die Bullen ja alle böse sind und das nicht zur Reithalle und dessen realitätsfernen autoritären Weltbild passt. Wenn ihr so gerne dort in den Ausgang geht, dann sorgt mit den Betreibern dafür, dass dieser Kindergarten aufhört.
    • Randy Orton 10.07.2016 00:50
      Highlight Highlight Inwiefern stellst du dir die bessere Zusammenarbeit vor? Was soll die Reitschule noch machen, was nicht schon gemacht wurde?
    • kettcar #lina4weindoch 10.07.2016 03:20
      Highlight Highlight Die totale Kontrolle! Quasi ein BÜRS, analog zum BÜPF! Polizisten in jedem Winkel der Reitschule, Kameras, V-Männer hinter und vor der Bar, das wird ein echter Freiraum für Kultur.
    • MLISlC 10.07.2016 04:10
      Highlight Highlight Bitte mit ID-Kontrolle und Ganzkörper-Abtastung. Und 2 Monate Bewilligungsfrist für Spontankonzerte.
      Die Polizei ist oft in der Reitschule und von der Ikur geduldet, man muss aber verstehen, dass ein so grosses Publikum eine gewisse Gruppendynamik besitzt. Daher braucht die Polizei eine gewisse Menge von Einsatzkommandos, um überhaupt Autorität über die Masse zu besitzen.
      So einfach ist das.
      Wenn sie planlos da rein laufen, angegriffen werden und dann eine Schliessung verlangen, macht das etwa so sinnvoll, wie die Schule für eine eigens provozierte Pausenschlägerei haftbar zu machen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Palatino 09.07.2016 21:02
    Highlight Highlight Die Ratschule geschlossen? Einfach so? Die brauchen doch sonst für alles einen einstimmigen Vollversammlungsbeschluss?
  • Keller101 09.07.2016 20:35
    Highlight Highlight Endlich!👍
    • Lopsi 10.07.2016 02:22
      Highlight Highlight Und nun?
  • Thomas Bollinger (1) 09.07.2016 19:33
    Highlight Highlight Super! Jetzt kann die Kapo den Drogenladen aufräumen und dann macht die Reitschule wieder auf. Wenn die Kapo das nicht schafft, stimmt aber wahrscheinlich die Verschwörungstherie, dass der Drogenhandel nur auf dem Vorplatz überlebt, damit man der Reitschule einen Strick draus drehen kann.
    • Moe Mentmal 10.07.2016 03:52
      Highlight Highlight Verschwörungstheorie oder nicht: Beim AJZ in Zürich ist genau diese Strategie Anfang 80er 'wunderbar' aufgegangen.
  • 262d 09.07.2016 19:20
    Highlight Highlight Die Reitschule war, ist (und hoffentlich: bleibt) der mit Abstand beste Ausgangsort in Bern. Kein anderes Lokal bietet ein so hochkarätiges wie abwechdlungsreiches Programm an Konzerten wie Dachstock & Rössli; keine Kneipe bietet mehr Kneipen-Feeling als das Sous-le-Pont; auf keinem anderen Platz können sich die Jugendlichen von Bern ausserhalb des Konsumzwangs der Klub- und Barlanfschaft treffen und tummeln wie auf dem Vorplatz. Ein Ende der Reitschule wäre ein Requiem für eine Stadt, die am Samstag um zwei Uhr Nachts an jedem andern Ort zu schlafen scheint... Don't give up the fight!
    • Lopsi 10.07.2016 02:27
      Highlight Highlight Bünzlis möchten halt lieber einen Konsumtempel mit Zürcher Hipster-Feeling.
  • Calvin Whatison 09.07.2016 19:14
    Highlight Highlight Betriebsferien ab sofort - 12.08.16, ab dem 15.08.16 sind wir wieder für euch da.. wäre ehrlicher gewesen ;))
  • Tingeltangelbob 09.07.2016 19:13
    Highlight Highlight ob due schliessung definitiv ist?! hallo? gehts noch? die reitschule ist einer der weniger wenn nicht der einzige ort am dem man sich auserhalb des systems fühlt. sie ist die letzte bastion für eine halbe generation (übertrieben formulierung). fals sie geschlossen bleibt werden wir uns trotzdem auf dem vorplatz treffen und unser nachtleben so leben wie wir wollen und nicht wie der staat oder der kommerz es uns erzählen (klingelts? ist eine anspielung auf einen berühmten kiz song...)
  • Randy Orton 09.07.2016 19:00
    Highlight Highlight Schade aber cleverer Schachzug. Nun sind die Forderungen der SVP erfüllt und man sieht gleichzeitig, ob die Stadt nun so viel sicherer wird. Ab sofort kann nicht mehr die Reitschule für Drogendeals, Angriffe auf Polizisten, Demos etc. verantwortlich gemacht werden, sondern nur noch die Stadt. Mal schauen, ob die Versprechungen der SVP wirklich stimmen.
    • Lopsi 10.07.2016 02:28
      Highlight Highlight Natürlich stimmen die nicht.
  • kinna 09.07.2016 18:58
    Highlight Highlight bitte liebe reitschüler und berner, verhindert dies. man kann über die reitschule (und nicht der vorplatz!!) denken was man will, aber die reitschule ist nun mal schweizweit etwas besonderes. kämpft schon nur der svp wegen...
    • Randy Orton 09.07.2016 19:39
      Highlight Highlight Keine Angst, die Reitschule hat enormen Rückhalt in Berns Bevölkerung. Die Schliessung ist für eine gewisse Zeitdauer, damit nimmt man sich aus der Verantwortung und die Stadt sowie die Polemiker aus den rechtsbürgerlichen Parteien, welche immer die Schliessung forderten, in die Verantwortung.
    • Der Kritiker 09.07.2016 22:59
      Highlight Highlight @ kinna: was ist das für 'ne lebenseinstellung "kämpft schon nur der svp wegen..."??? Ich mag sie auch nicht, diese svp. Aber der kampf (dölf hatte schon freude an diesem wort!!!) soll nicht gegen, sondern ***für*** etwas stattfinden. Alles andere ist reaktionär, vollkommen langweilig, unkreativ, typisches konsumentenverhalten, first world problems!!!
  • Turi 09.07.2016 18:57
    Highlight Highlight Jetzt kann ja die SVP kommen und das Bauland zur Verfügung von ausländischen Investoren und Spekulanten fordern, wie sie das in jeder Schweizer Stadt tut.
    • Der Kritiker 09.07.2016 23:01
      Highlight Highlight Fakten hierzu? Die Welt braucht Fakten. Heute geht es so einfach. Aber pauschalisierende Aussagen überzeugen keine Sektenmitglieder.

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