Schweiz
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HANDOUT --- In der Einstellhalle der Postauto AG ist am Mittwochabend, 16. Januar 2019, in Chur ein Brand ausgebrochen. Die Halle, mehr als zwei Dutzend Fahrzeuge sowie weitere Gebaeudeteile wurden dabei beschaedigt. Eine Person wurde wegen Atembeschwerden in ein Spital eingeliefert. Die Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden erhielt kurz nach 20.45 Uhr die Meldung, dass es in der Postgarage brennt. Mit der Gesamtfeuerwehr Chur, der Feuerwehr Domat/Ems-Felsberg sowie der Betriebsfeuerwehr Ems Chemie stand rund eine Hundertschaft von Feuerwehrleuten fuer die Brandbekaempfung im Einsatz. Gemeinsam mit Drittpersonen wurden knapp fuenfzig Personen aus angrenzenden Wohnhaeusern evakuiert. Die Feuerwehrleute brachten den Brand unter Kontrolle. Ein Polizist der Stadtpolizei Chur, welcher beim Ersteinsatz vor Ort war, wurde wegen Atembeschwerden ins Kantonsspital Graubuenden transportiert. Die Rettung Chur war waehrend der Loescharbeiten mit einer Ambulanz vor Ort. (Kantonspolizei Graubuenden) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***

In der Einstellhalle der Postauto AG ist am Mittwochabend in Chur ein Brand ausgebrochen. Bild: KANTONSPOLIZEI GRAUBUENDEN

Auf einen Schlag fehlen 20 Fahrzeuge: Postauto setzt Krisenstab ein



Bei einem Grossbrand in der Postauto-Garage in Chur am Mittwochabend sind rund 20 Postautos beschädigt worden. Dank Ersatzfahrzeugen aus der Region kann der Betrieb der Postautolinien am Donnerstag gewährleistet werden. Wie es danach weiter geht, ist noch unklar.

«In der Nacht sind Postauto-Chauffeure mit Fahrzeugen aus anderen Teilen Graubündens und angrenzenden Regionen nach Chur gefahren», sagte Postauto-Sprecherin Katharina Merkle am Donnerstagmorgen zur Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Der Betrieb könne daher am Donnerstag aufrecht gehalten werden.

Wie es danach weitergehe, müsse nun organisiert werden. Es sei eine grosse Herausforderung. «Wir müssen schweizweit schauen, wo wir Fahrzeuge herbekommen. Ein Krisenstab arbeitet derzeit an einer Lösung für die kommenden Tage und Wochen», sagte Merkle gegenüber watson. Das sei nicht so einfach, da die Ersatzfahrzeuge ja in den jeweiligen Regionen als Back-Up gebraucht würden. Bis zwanzig neue Fahrzeug beschafft seien, daure es eine Weile.

«Wir müssen schweizweit schauen, wo wir Fahrzeuge herbekommen. Ein Krisenstab arbeitet derzeit an einer Lösung für die kommenden Tage und Wochen»

Die Garage sei die wichtigste für die Linien ab Chur, sowohl für Pendlerinnen als auch für den Tourismus - beispielsweise, um in die Lenzerheide zu gelangen. Auch materiell ist der Schaden gross, er belaufe sich auf mehrere Millionen Franken, so Merkle.

Kleinere Explosionen

Die Garage im Stadtzentrum war am Mittwochabend gegen 21 Uhr in Vollbrand geraten. Es soll beim Brand kleinere Explosionen gegeben haben.

Die Kantonspolizei Graubünden teilte in einem Communiqué am Donnerstagmorgen mit, dass neben den Fahrzeugen die Einstellhalle und weitere Gebäudeteile bei dem Grossbrand beschädigt worden seien. Eine Person wurde laut den Angaben wegen Atembeschwerden in ein Spital eingeliefert.

Die Einstellhalle, in die auch eine Tankstelle integriert ist, sei durch den Brand komplett beschädigt worden. Die Tankstelle habe bei der Brandbekämpfung geschützt werden können und sei nach ersten Erkenntnissen nur oberirdisch beschädigt worden.

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Video: SDA SRF

Ein riesiges Aufgebot an Feuerwehrleuten aus Chur und Umgebung hatte die Flammen bekämpft. Bewohnerinnen und Bewohner eines Wohnblocks neben der Garage waren evakuiert worden.

Millionenschaden durch Feuer

In der Einstellhalle befanden sich gemäss dem Communiqué über zwanzig einsatzfähige Postautos, zu reparierende Fahrzeuge sowie Privatfahrzeuge von Angestellten. Nach ersten Erkenntnisse brannten diese komplett ab. An weiteren Fahrzeugen sowie an angrenzenden Gebäudeteilen entstand ebenfalls Sachschaden.

Die Stadtpolizei Chur sperrte mit einem Aufgebot von über fünfzehn Personen die Umgebung. Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft ermittele nunmehr die Kantonspolizei Graubünden die genauen Umstände, die zum Brand führten. (Jaw/sda)

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pitsch Matter 17.01.2019 10:38
    Highlight Highlight Typisch Schweiz 😊. 20 Postautos sind weg und keine einzige Verbindung fällt aus. Das gibt es auf der ganzen Welt nicht noch einmal. Im Ausland würde mitten in der Nacht gar niemand das Telefon abnehmen um solch ein Umstellung möglich zu machen.
    • Baba 17.01.2019 12:08
      Highlight Highlight Ja, wirklich eine tolle Leistung, die grosse Anerkennung verdient 👏🏼👏🏼👏🏼.
  • Natascha Flokati 17.01.2019 10:20
    Highlight Highlight Und im Schadenbericht der Post so: "Zerstört wurden 174 Postautos, 807 Canon EOS 1D-Ausrüstungen, 701 iPad pro sowie 39 Mac Pros und vier Fabergé-Eier. Ah Brunos Tesla noch."
  • LaktoseintoleranterVeganerLGBT 17.01.2019 09:35
    Highlight Highlight Wenn das mal nicht Karma ist!

    Zuerst bescheissen die dermassen schamlos in der Teppichetage das selbst eine Hafenhure in Rio erröten würde und nun wäre es nur gerecht wen Frau Ruoff bewaffnet mit Eimer und Besen dieses verbrannten Gebäude aufräumen müsste.
    • Saraina 17.01.2019 15:00
      Highlight Highlight Probleme haben in erster Linie die Pendler, Touristen und betroffenen Chauffeure.
  • Ludwig XVI 17.01.2019 09:19
    Highlight Highlight Wirklich schade um den Eindruck den der Bahnhof mit in Reih und Glied stehenden Fahrzeugen der Post machte. sah immer toll aus.

    Wobei ich mich wirklich frage ob bei einem Unternehmen, in welchem die Fahrzeuge eine Existenzbasis darstellen, kein business continuity plan angebracht wäre. Insbesondere in der Grösse der Postauto AG und deren Wichtigkeit wäre es wohl definitiv sinnvoll.
    Hoffentlich lernen sie daraus.
    • zettie94 17.01.2019 12:13
      Highlight Highlight Es geht nicht um den Bahnhof, dem ist nichts passiert.
    • oh snap 17.01.2019 12:15
      Highlight Highlight Depot nicht Deck. Am Bhf alles i.O, war grad dort. War mir eben auch nicht sicher.
    • SemperFi 18.01.2019 16:04
      Highlight Highlight @Ludwig XVI: Was denken Sie denn, warum keine einzige Verbindung ausgefallen ist und warum ein Krisenstab eingesetzt worden ist? Möglicherweise wegen dem Business Continuity Plan?
  • Hein Doof 17.01.2019 09:17
    Highlight Highlight [...] Der Betrieb könne daher am Donnerstag aufrecht gehalten werden. [...]

    Das ist auch nur in der Schweiz möglich, Chapeau!
  • wasihrnichtsagt 17.01.2019 09:06
    Highlight Highlight Ein schönes Beispiel für Risikomanagement und Betriebskontinuitätsmanagement. Hoffe die Hausaufgaben wurden gemacht.

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