Schweiz
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Bundesrat Guy Parmelin spricht waehrend der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 29. November 2018 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

«I can English understand»: Bundesrat Guy Parmelin. Bild: KEYSTONE

Jetzt fragt sich schon die «New York Times», ob Parmelin gut genug Englisch spricht



«I can English understand, but je préfère repondre en français», sagte Guy Parmelin an einer Pressekonferenz auf die Frage, ob er auf Englisch antworten könne. Nach dieser Aussage musste der angehende Wirtschaftsminister einige Kritik einstecken – denn seine Englischkenntnisse sind beschränkt. Auch sein Deutsch ist nicht gerade überragend.

Über die Sprachfertigkeiten von Parmelin ist man nicht nur in der Schweiz besorgt. Die New York Times stellt in Frage, ob der Bundesrat seinem Amt gerecht werden kann. Als Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung begibt man sich schliesslich oft auf internationales Parkett.

Für internationale Diplomatie und Verhandlungen sind ausgezeichnete Englischkenntnisse Voraussetzung – selbst wenn Übersetzer anwesend sind. Das bestätigt auch Georg Lutz, Professor für Politikwissenschaften an der Universität Lausanne: «Die Geschäftssprache ist heutzutage Englisch.»

Bundesrat Guy Parmelin, links, und Urs Widmer, Kommunikation VBS, schreiten zu einer Medienkonferenz zur Departementsverteilung im Bundesrat, am Montag, 10. Dezember 2018, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Guy Parmelin (links) und Urs Widmer. Bild: KEYSTONE

In verschiedenen Zeitungsberichten wurde angezweifelt, ob Parmelin deshalb für das Amt geeignet ist. Für VBS-Sprecher Urs Widmer kam die Kritik überraschend. Er versicherte, dass Parmelin die meisten bilateralen Diskussionen über Cyber Security als Digitalminister auf Englisch geführt habe. 

Nicht der Einzige

Die New York Times berichtet in ihrem Artikel über die sprachliche Vielfalt der Schweiz. Die meisten Politiker hätten Englisch gelernt und sprechen zwei Landessprachen fliessend – aber nicht alle. 

So ist der Zeitung eine Aussage von Hans Wicki ebenfalls nicht entgangen. Der FDP-Bundesratskandidat vermochte mit seinen Französischkenntnissen nicht zu überzeugen. «Oui, bien sur, je parle français, mais je ne suis pas un... un... Übersetzer wie Karin Keller-Sutter», sagte er gegenüber Reportern. Keller-Sutter ist professionelle Dolmetscherin.

Micheline Calmy-Rey, former President of the Swiss Confederation, speaks, during a celebration of Kofi Annan's Life, in the Assembly Hall at the European headquarters of the United Nations in Geneva, Switzerland, Thursday, September 26, 2018. Kofi Annan the seventh Secretary General of the United Nations passed away on 18 August 2018 at age 80. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Micheline Calmy-Rey. Bild: KEYSTONE

Wie wichtig profunde Englischkenntnisse sind, sagte die ehemalige Aussenministerin Micheline Calmy-Rey gegenüber der welschen Zeitung «24 Heures». Sie selber sprach zum Zeitpunkt ihrer Wahl in den Bundesrat nur wenig Deutsch und Englisch, wie The New York Times» berichtet. 

Sie musste jedoch schnell Fortschritte machen: «Bei offiziellen Meetings gibt es immer eine Übersetzung. Aber während des Mittagessens oder informellerer Meetings ist es wichtig, auf Englisch kommunizieren zu können. Sonst ist es ein Handicap.»

(vom)

Südkoreaner jodeln für den Bundesrat

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Video: srf

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Guy Parmelin – das ist der SVP-Bundesrat:

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    Alle Leser-Kommentare
  • Knety 20.12.2018 13:05
    Highlight Highlight Die welsche Antwort auf Ruedi Minger.
  • Anna Landmann 20.12.2018 10:41
    Highlight Highlight Imfall: Die NYT fragt sich nichts und kritisiert auch nichts. Sie bildet lediglich die Diskussion in der Schweiz ab. Steht ja auch im Titel: „The Swiss Have Their Doubts.“
  • JoeyOnewood 20.12.2018 10:39
    Highlight Highlight Es ist komisch, es auszusprechen, resp. niederzuschreiben, aber seit der neuen Departementsverteilung vermisse ich JSA. Unglaublich! Ich war politisch häufig nicht auf seiner Wellenlänge, aber der verstand wenigstens was von Wirtchaft, Forschung und ich glaube auch von Diplomatie. Wahrscheinlich bin ich voreilig, aber bis jetzt macht Parmelin als Bundesrat gar keine gute Figur und damit meine ich nicht seine Auftritte, sondern seine nicht existenten Reformen im VBS. Das Wirtschaftsdepartement ist zu wichtig für ein Junior-Bundesrat.
    • Gubbe 20.12.2018 11:51
      Highlight Highlight Genau getroffen.
  • Unkel Wullewu 20.12.2018 09:56
    Highlight Highlight Die Sprache der Diplomatie ist Französisch. Und das spricht Herr Parmelin perfekt. Fragt sich eher, ob dann diese arroganten Amerikaner ihn verstehen...
    • DemonCore 20.12.2018 14:28
      Highlight Highlight Du dreamer du... Zwischen dem westfälischen Frieden und den Versailler Verhandlungen war Französisch mal wichtig. Temporas mutantur...
  • Gubbe 20.12.2018 09:42
    Highlight Highlight Immer gibt es welche, die hängen ein 'Nichtkönnen' der SVP an. Ich bin mir sicher, dass es auch in anderen Parteien Leute gibt, die 'nicht können'. Parmelin ist nicht meiner, aber es soll doch Dolmetscher geben, die man über Kopfhörer auf das Hör- und Verstehsystem bekommt.
    • Ueli_DeSchwert 20.12.2018 14:15
      Highlight Highlight Gut gesprochen.
      Ich bin definitiv nicht SVP-Fan, aber das hier als "Muh SVP mimimi" abzustempeln, kann ich nicht wirklich nachvollziehen. ^^
  • Ton 20.12.2018 09:40
    Highlight Highlight Das haben wir davon, dass wir das Englisch in der Schule als zu einfach abstempeln und hinter anderen Sprachen anstellen.
    • Platon 20.12.2018 10:44
      Highlight Highlight @Tom
      Arrrghh hab ausversehen ein Herz gegeben.
      Wir leben in einem viersprachigen Land! Da gehört es sich mindestens zwei davon zu sprechen! Eigentlich sollte dies selbstverständlich sein genauso wie es für Parmelin selbstverständlich sein sollte als BR gut Englisch zu können. Vielmehr solltest du sagen: Das haben wir davon, wenn uns die SVP solche BR reinjubeln!
    • Ton 20.12.2018 18:11
      Highlight Highlight Platon, ich bin ebenfalls der Meinung, dass jeder Schweizer zwei Landessprachen kennen soll. Ich finde nur die Gewichtung falsch und da sind wir uns wohl uneinig.
    • Platon 20.12.2018 18:26
      Highlight Highlight @Ton
      Die Gewichtung ist genau richtig und sollte nie eine Aurede für Herrn Parmelin sein. Sogar wenn er in der Schule nie Englisch gehabt hätte, sollte er es sehr gut können als BR.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Einloz 20.12.2018 09:14
    Highlight Highlight Dafür kann er gut Französisch. La Suisse comme première! 🇨🇭
  • victoriaaaaa 20.12.2018 08:48
    Highlight Highlight Ich finde es sowieso schade dass dieses Departement in die Hände der SVP gelangen konnte..., mit mangelnden Fremdsprachenkenntnissem ist man vermutlich auch nicht gerade das passende Beispiel für die Bildung, aber auch sonst sehe ich die tendenz der SVP‘ler, bei der Bildung (&Forschung) zu sparen...
  • Herbert Anneler 20.12.2018 08:48
    Highlight Highlight Der Schurke im Stück ist letztlich Cassis, der für diese völlig verquere Konstellation verantwortlich ist. Ein Drittel des englischen Wortschatzes ist Französisch, ein Drittel Deutsch - Hoffnung für Parmelin, es irgendwie doch noch zu schaffen...in seven stinking steps, sponsored by EMS...
    • Lichtblau550 20.12.2018 21:26
      Highlight Highlight Es gibt ja sicher genügend Profis, die Parmi einen Super-Intensiv-Crash-Englischkurs verpassen könnten. So zwei Stunden täglich? Beginn um 5h morgens?
  • Spooky 20.12.2018 08:46
    Highlight Highlight Das wird schon klappen. Es gibt ja auch noch die Zeichensprache.
  • Walser 20.12.2018 08:40
    Highlight Highlight Es ist lustig zu sehen wie hier alle loslegen weil die New York Times irgendwas über unseren Bundesrat erzählt. Parmelin ist tip top. Mir gefällt es , das er sich selbstsicher von solchem Geplapper nicht beeindrucken lässt. Wir haben das beste System und die beste Regierung auf diesem Planeten.
    • Fabio74 20.12.2018 10:51
      Highlight Highlight Überheblich und arrogant nenn ich das.
    • Ueli_DeSchwert 20.12.2018 14:17
      Highlight Highlight @Walser
      "Die beste Regierung": Ja.
      "Die besten Personen in der Regierung": Nein.
  • Platon 20.12.2018 08:39
    Highlight Highlight Ok, ich glaube auch wenn die NYT berechtigte Sorgen vorbringt, ist mir unser langweiliger Weinbauer ohne Englischkenntnisse immernoch lieber als irgend ein Ex-Goldman-Sachs-Banker aus Trumps Gruselkabinett. Die NYT sollte sich fragen inwiefern ihre Minister der USA für ihr Amt geeignet sind, aber Parmelin kritisieren immernoch wir alleine, bevor er überhaupt begonnen hat zu arbeiten.
    • Anna Landmann 20.12.2018 10:38
      Highlight Highlight Hast du mal gelesen, was die NYT zu Trump und seinen Ministern schreibt? Wer so eifrig vor der eigenen Haustür wischt, dürfte schon mal auch vor fremden Türen. Macht die Zeitung aber nicht mal, wenn man den Artikel liest (weil man ein bisschen Englisch kann), merkt man: Sie berichtet einfach über die Diskussion in der Schweiz, mehr nicht.
    • Don Sinner 20.12.2018 10:49
      Highlight Highlight Das sind mir mal wieder StammtischFüdlibürgerKommentare. Echt Platon'sches Level halt. Chapeau!
    • Juliet Bravo 20.12.2018 12:38
      Highlight Highlight Genau dieses Kleingeistige nervt mich an zu vielen Schweizern.
      Die NYT ist nicht die USA, und Parmelin ist nicht „die Schweiz“.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 3klang 20.12.2018 08:25
    Highlight Highlight Ich bin wirklich kein SVP-Unterstützer, aber Parmelin aufgrund einer 3 Jahre alten Aussage schlechte Englischkenntnisse zu attestieren ist einfach nur schlecht recherchiert und grenzt für meinen Geschmack etwas zu sehr an kopfloses (SVP-)Bashing.
    • Skip Bo 20.12.2018 09:00
      Highlight Highlight Es erstaunt wie dieser Umstand, die dreijährige Aussage, medial gepflegt wird. Gemäss Widmer spricht Parmelin in bilateralen Gesprächen auch englisch.
    • Don Sinner 20.12.2018 10:51
      Highlight Highlight Skip Bo: Ich glaube auch alles, was ein Dept.-Chef sagt. Not.
  • #Technium# 20.12.2018 08:20
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Phrosch 20.12.2018 08:17
    Highlight Highlight Schlechte Englischkenntnisse sind ja nicht das Problem, solange man Verteidigungsminister ist. Wenn man aber „ums Verworgen“ Aussenminister sein will, müsste man schon noch überlegen, ob man hat, was es dazu braucht. Allerdings gab es dann noch die anderen 6, die einverstanden waren 😐
    • Skip Bo 20.12.2018 08:53
      Highlight Highlight Schlechte Politkenntnisse sind ja nicht das Problem. Aber um Kommentare über Parmelin zu schreiben, sollte man sich kurz informieren welches Departement er nun hat. Es ist nicht das Aussenministerium.
      Eine Mehrheit (demokratisch) im BR war damit einverstanden.
  • rodolofo 20.12.2018 08:04
    Highlight Highlight Macht nichts.
    Dafür bringt Parmelin einige Flaschen Weisswein mit zu den Gesprächen.
    Dass sich Frankophone schwer tun mit dem Englischen als Weltsprache, ist ja an sich nichts Neues.
    Die gehen eben davon aus, dass Französisch die eigentliche Weltsprache sein müsste.
    Und in den Filmen mit Mr. Bean ist "Der Böse" natürlich ein Franzose mit halblangem, gewelltem Haar:
    Monsieur Sauvage.
  • Peter Muster 20.12.2018 07:38
    Highlight Highlight nach JSA geht es steil aufwärts. Guy Parmelin. der SVP fixstern. erobert die welt
  • alingher 20.12.2018 07:34
    Highlight Highlight Einmal mehr: unser politisches System erzeugt eine Regierung, die weder die Fähigkeiten noch Kompetenzen hat, die das Amt wirklich erfordern.

    Unser Staat funktioniert eigentlich nur, weil er von hervorragenden Leuten in der Bundesverwaltung geführt wird. Die setzen die Agenda, führen die Verhandlungen und erarbeiten Lösungen.

    Das funktioniert nicht schlecht doch das Problem dabei ist: Wir meinen eine Vorzeigedemokratie zu sein, doch unsere de facto oberste Leitung besteht aus Leuten die nicht gewählt sondern rekrutiert wurden.
    • Skip Bo 20.12.2018 08:00
      Highlight Highlight Der BR ist ein Kompromiss. Die "Besten" können nun mal nicht in Allem die besten sein. Die Tatsache, dass die CH dort hingekommen ist wo sie jetzt steht, ist das Ergebnis der "Kompromisse".
      Die oberste Leitung der CH sind die Stimmbürger/innen. Das ist das Wesen unserer Vorzeigedemokratie.
    • P. Silie 20.12.2018 08:01
      Highlight Highlight Ja, und das ist zum Teil auch die Schuld der jeweils anderen Parteien. Wunschkandidaten werden hüben wie drüben aus politischen Gründen verhindert. So versucht die Rechte einen möglichst real-politisierenden Linken zu wählen, während die Linke versucht, einen möglichst links-politisierenden Rechten zu wählen.. So kommt es dann zu Samuel Schmid's, Widmer-Schlumpf's und anderen Top of the Tops!
    • satyros 20.12.2018 08:45
      Highlight Highlight Der Job der Regierung ist es, die Verwaltung politisch zu führen. Dafür müssen die Bundesräte die nötigen Kompetenzen und Fähigkeiten mitbringen. Wahrscheinlich gehören dazu mittlerweile auch Sprachkenntnisse. Müssten sie vor allem departementsspezifisch fachlich kompetent sein, könnte man auch einfach die Generalsekretäre und sonstigen Chefbeamten zu Bundesräten befördern.
  • flying kid 20.12.2018 07:30
    Highlight Highlight Für was gibt es denn Übersetzer?

    Und ich bezweifle, dass das Deutsch oder Französisch der Amerikaner genügend gut ist um sich z.B. in Davos am WEF verständigen zu können...
    Billige Polemik aus einem Land von dem der grösste Teil noch nie den Kontinent Amerika verlassen hat.
    • Pretty Bones Davies 20.12.2018 08:57
      Highlight Highlight Naja, am WEF wird wohl während der inoffiziellen Treffen und Essenspausen eher Englisch als Deutsch oder Französisch gesprochen
    • Fabio74 20.12.2018 11:13
      Highlight Highlight Nur ist die globale Sprache halt englisch
  • Fairness 20.12.2018 07:07
    Highlight Highlight Er wäre tatsächlich im EJPD besser (?) aufgehoben gewesen. Dort hätte er mit all den Migranten aus den früheren französischen Kolonien, die Sommaruga hinterlässt, französisch sprechen können.
  • The Destiny // Team Telegram 20.12.2018 07:05
    Highlight Highlight Wo ist die Antifa mal wenn man sie braucht, läuft ja über mit Grammatiknazis hier.
  • Skip Bo 20.12.2018 06:53
    Highlight Highlight Nehmt das nächste mal Englischlehrer/innen und alles wird gut. Es nur halb so schlimm, wenn man mit korrektem Englisch Mist baut.
    • Alex Vause 20.12.2018 07:49
      Highlight Highlight Funfact: KKS war früher Englisch-Lehrerin an der Berufsschule in Wil. :)
  • E7#9 20.12.2018 06:52
    Highlight Highlight JSA verfügte auch nicht grad über so herausragende sprachliche Fähigkeiten.
    • victoriaaaaa 20.12.2018 08:52
      Highlight Highlight und haben ihn denn viele für kompetent gehalten?..., ein amerikanischer comedian hat sich mal über ihn lustig gemacht wegen dieser wirklich fürchterlichen Ansprache zum Tag der Kranken...das hat auch kein gutes Lich auf die Schweiz eworfen!
    • Pretty Bones Davies 20.12.2018 09:00
      Highlight Highlight JSA verfügte vielleicht nicht über hervorragende rhetorische Fähigkeiten und akzentfreies Englisch oder Französisch. Dennoch kann er sich sehr gut in beiden Sprachen verständigen
  • Alice36 20.12.2018 06:29
    Highlight Highlight "... dass Parmelin die meisten bilateralen Diskussionen über Cyber Security als Digitalminister auf Englisch geführt habe".

    A Set wann haben wir einen Digitalminister?
    B Da wundere sich noch einer warum unsere Cyber Security praktisch nicht existent ist, ausser bei der Wasserversorgung in Ebikon. 😅

    Im Ernst Leute, Parmelin ist vor den Aufgaben in der Armee abgehauen nachdem es seine Partei über 20 Jahre nicht geschafft hat dem Laden eine Program und eine Struktur zu verpassen die auch in 10 -15 Jahren noch Gültigkeit haben könnte. Die Frau soll es jetzt richten. Ist doch zum heulen.
    • Skip Bo 20.12.2018 07:33
      Highlight Highlight Ergänzung: Es war nicht schwierig alles was vom VBS kam zu sabotieren. Der Anti SVP Reflex wurde geschickt genutzt um Erfolge für den SVP BR zu verhindern. Der Schaden hat sich nicht auf den Wohlstand ausgewirkt.
      Beim WBF wirken sich solche Spielchen schädlicher aus. Er bekommt Unterstützung über die Mitte hinaus, er war ja der Wunschkandidat der SP.
    • äti 20.12.2018 07:58
      Highlight Highlight Und mir sagte man, VBS sei durch und durch mit SVP durchsetzt. So nach der Zielvorstellung: hat man die Armee, Presse, Richter hat man das Land.
    • Panettone 20.12.2018 08:55
      Highlight Highlight @äti
      Sehr schwache und unwahre Argumentatio. Belegen Sie bitte Aussagen mit Fakten!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sebultikon 20.12.2018 06:03
    Highlight Highlight Ist ja kein Verbrechen beschränkte Sprachkentnisse zu haben, zumal seine Wahl irgendwie mehr den Quoten-Beigeschmack hatte und allenfalls etwas überraschend war. Aber spätestens wenn man in ein solches Amt kommt, sollte man vielleicht ein paar Stunden pro Woche intensiv die jewilig zu erwartende Sprache aufbessern...
    Gut, mein Deutsch ist auch nicht gerade berauschend heute morgen^^
    • Skip Bo 20.12.2018 07:36
      Highlight Highlight Wer sagt, dass er seither nicht an seinem Englisch gearbeitet hat? Das Zitat ist 3 Jahre alt.
  • iisebahnerin 20.12.2018 03:59
    Highlight Highlight ....and before you stay on with the english. Mr. Parmelin, sink of tse seven sinking steps and call Magdalena - da werden Sie geholfen 😂
    *sarkasmus off*
    • Trollerix 20.12.2018 07:38
      Highlight Highlight You are a dreeeamer, you! 😆
    • Clife 20.12.2018 08:25
      Highlight Highlight Först you heff to sink about what you do if the beamer is broken
  • thatsthepoint 20.12.2018 03:18
    Highlight Highlight parmesan
    • The Destiny // Team Telegram 20.12.2018 07:04
      Highlight Highlight Hermelin
    • Skip Bo 20.12.2018 07:47
      Highlight Highlight Die Verspottung ist der erste Schritt Jemanden gezielt zu desavouieren. Hat immer funktioniert. Sie weist auch auf den Charakter des Spötters hin, links wie rechts, oben wie unten.
      "Parmesan" wurde von Leuten im VBS gezielt gestreut um dem Chef einen Autoritätsverlust zuzufügen und ihn lächerlich zu machen, was auch geklappt hat. Sogar auf dem hohen watson Niveau.
    • DemonCore 20.12.2018 14:33
      Highlight Highlight Ach komm, man wird ja mal noch lachen dürfen. Harmlose Scherze lockern die Stimmung.
  • Miikee 20.12.2018 02:31
    Highlight Highlight Auswechseln. Auswechseln! AUSTWECHSELN! Wo ist der Schiri wenn man ihn mal braucht 🤔

    .
    .
    .
    Kann ich absolut nicht verstehen. Egal ob Frau, Mann, Walliser, Berner, Basler bitte BITTE setzt doch fähige Leute an den Posten.
    • Chääschueche 20.12.2018 06:36
      Highlight Highlight @Miike
      Dann müsste man 90% aller Politiker im Bundeshaus sofort rauswerfen.

    • Miikee 20.12.2018 08:52
      Highlight Highlight @Chääschueche
      Bei 20% würde ich da sofort zustimmen. Da müssen wir wohl auf die nächste Wahl warten.

      Der Rest, so habe ich das Gefühl, macht seine Arbeit ganz gut, auch wenn ich nicht immer derselben Meinung bin.
    • Schiri 20.12.2018 08:58
      Highlight Highlight Wechsel Kontingent fürs Jahr wurde aufgebraucht. Schade, wenn das Parlament einen nominellen LV als Spielmacher aufstellt, aber wir können nix machen. Ist leider kein Testspiel.
  • bastardo 20.12.2018 01:59
    Highlight Highlight Das kommt halt davon, wenn man Bundesräte immer noch nach ihrer Herkunft und ihrem Geschlecht ins Gremium wählt, anstelle ihrer Qualifikationen. Übrigens: Calmy-Reys Deutschkenntnisse sind heute noch sehr bescheiden.
    • ujay 20.12.2018 05:29
      Highlight Highlight Nein, bastardo, im Vergleich zu dem gros deutschschweizer Politikern mit ihrem Fronzäs federal sind Calmy Reys Deutschkenntnisse sehr gut.
    • P. Silie 20.12.2018 08:03
      Highlight Highlight @ Bastardo, also wenn ich die meisten CH-Politiker Deutsch sprechen höre, fallen mir glatt die Augenbrauen aus.. Deutsch ist eine klare Fremdsprache..
    • Lichtblau550 20.12.2018 22:26
      Highlight Highlight Wenn Micheline Hochdeutsch gesprochen hat, klang das um Welten angenehmer, als wenn es Doris tat ...
  • Imnon 20.12.2018 01:39
    Highlight Highlight SVP halt. Überall reinzwänglen, auch wenn man nichts kann und nichts versteht. Hauptsache laut mitgebrüllt.
    • Cédric Wermutstropfen 20.12.2018 05:17
      Highlight Highlight Seine sprachlichen Kompetenzen haben erst einmal nichts zu tun mit seinen anderen Fähigkeiten.

      Ihre Aussage ist in etwa gleich doof wie die Folgende: Imnon ist inkompetent in seinem Job, egal welcher es ist, weil er sich nicht einmal korrekt ausdrücken kann. Das Wort reinzwänglen gibt es nämlich nicht.
    • Majoras Maske 20.12.2018 05:54
      Highlight Highlight Doch, das Wort reinzwängeln gibt es. Und es ist schon ungeklärt, welchen Mehrwert dieser Wirtschaftsminister hat. Im VBS hinterlässt er nur Probleme und Baustellen und sein neues Department scheint nur den Machtgelüsten der SVPzu dienen.
    • Eagle21 20.12.2018 08:25
      Highlight Highlight Ähhm wer hat Parmelin denn „reingezwungen“? Soviel ich weiss hat die SVP-Fraktion ziemlich einhellig den weitgereisten, topausgebildeten Thomas Aeschi gewählt, während dem die linke Ratshälfte den Winzer Parmelin wählte - ergo: Man wählte aus rein parteitaktischen Gründen den schwächeren Kandidaten. Sich jetzt so über ihn lustig zu machen zeugt nicht nur von schlechtem Stil sondern ist auch heuchlerisch - man wollte ja gezielt Parmelin.
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