Schweiz
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Streit nach Cassis-Wahl: «Die Linken würden besser eine Frau wählen als BHs zu verbrennen»

Isabelle Moret fuhr an der Bundesratswahl eine krachende Niederlage ein. Im linken Lager heisst es, die FDP habe ihre Kandidatin im Regen stehen gelassen. Es sei die SP, die ein Frauenproblem habe, kontern die Freisinnigen.



Er finde es «ziemlich grauenhaft, wie die FDP ihre eigene Kandidatin abgeschossen hat»: Jean Christophe Schwaab, SP-Nationalrat aus der Waadt, liess seinem Ärger nach dem entscheidenden zweiten Wahlgang freien Lauf. Isabelle Moret hatte als einzige weibliche Kandidatin nur gerade 28 von 246 Stimmen erhalten. Die FDP, so Schwaabs These, habe Moret fallen gelassen, ja gezielt demontiert.

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Video: streamable

Schwaab glaubt nicht als einziger an eine Intrige: Die FDP habe nie ein Interesse an einer Bundesrätin Moret gehabt, grollten mehrere Politiker in der Wandelhalle. Die Kandidatur sei für die Partei ein reines Feigenblatt gewesen. In der Folge hätten FDP-Exponenten aktiv versucht, eine Wahl Morets zu verhindern.

Ihren Verdacht begründen die Verfechter der These etwa mit einem Mail-Versand, der zahleiche Parlamentarier kurz vor der Wahl erreichte. Die Nachricht, mit dem Logo der FDP Frauen versehen, rief dazu auf, im Interesse der «Diversität» Ignazio Cassis zu wählen. Doch die Frauensektion der Freisinnigen hatte damit nichts zu tun – sie unterstützt Moret.

Verantwortlich für die «Last-Minute-Attacke» auf Moret war laut «Tages-Anzeiger» Béatrice Acklin, eine Vertraute des ehemaligen FDP-Präsidenten Fulvio Pelli aus dem Tessin.

Weiter sollen auch Parteikollegen dafür verantwortlich gewesen sein, dass Details zum Sorgerechtsstreit des Ehepaars Moret an die Öffentlichkeit gelangten.

ARCHIV - ZU ISABELLE MORET ALS KANDIDATIN DER FDP-FRAKTION FUER DIE BR-ERSATZWAHL FUER BUNDESRAT BURKHALTER STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - La conseillere nationale Isabelle Moret parle lors d'une conference de presse du PLR Vaud sur la succession du conseiller federal Didier Burkhalter ce jeudi 10 aout 2017 a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Chancenlos: Isabelle Moret. Bild: KEYSTONE

Moret selber äussert sich im Gespräch mit watson nur knapp zu den Spekulationen: «Das müssen sie die FDP-Spitze selber fragen», antwortet sie auf die Frage, ob die Parteileitung sie fallen gelassen habe.

«Man könnte sagen: Die Sozialdemokraten haben die Frauen-Kandidatur bestellt und dann weggeworfen»

Andrea Caroni, FDP-Vizepräsident

FDP-Vizepräsident Andrea Caroni dementiert. «Es ist klar, dass Ignazio Cassis als Tessiner und Fraktionschef für mich und viele andere in der Partei der Favorit war.» Dennoch sei Morets Kandidatur für die Partei kein Feigenblatt gewesen, man habe der Bundesversammlung eine echte Auswahl geboten. Ausgerechnet die Linken, die am lautesten nach einer Frauenkandidatur gerufen hätten, hätten Moret nun aber die Unterstützung verweigert.

ARCHIV --- ZUR NOMINATION VON ANDREA CARONI FUER DEN STAENDERAT STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Andrea Caroni, FDP Nationalrat AR, aeussert sich an einer Medienkonferenz in Bern am Donnerstag, 6. November 2014, zur Sicherung der Konkurrenzfaehigkeit des Standorts Schweiz. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

FDP-Vizepräsident Andrea Caroni findet deutliche Worte für die Ratslinke. Bild: KEYSTONE

«Man könnte sagen: Die Sozialdemokraten haben die Frauen-Kandidatur bestellt und dann weggeworfen», so Caroni. Die FDP habe in jüngster Zeit vier Mal eine Frau nominiert. «Doch die Bundesversammlung wählte sie alle nicht – auch das linke Lager nicht. Da muss man sich schon fragen, wer hier ein Frauenproblem hat.» Tatsächlich kommt allein die SP auf 55 Sitze im Parlament – und damit auf rund doppelt so viele Stimmen, wie Moret Stimmen erhielt.

«Erstmals hat eine getrennt lebende Frau mit schulpflichtigen Kindern für den Bundesrat kandidiert.»

Doris Fiala, Präsidentin FDP Frauen

Auch Doris Fiala, Chefin der FDP-Frauen, sagt: «Anstatt die Jusos BHs verbrennen zu lassen und feministische Parolen zu propagieren, würde ich mir von der SP wünschen, dass sie künftig den Tatbeweis erbringt, wenn man effektiv eine bürgerliche Frau wählen kann.» 

FDP- Nationalraetin Doris Fiala praesentiert sich den Delegierten  an der Delegiertenversammlung der FDP der Stadt Zuerich in Zuerich am Dienstag, 20. Juni 2017. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Doris Fiala, Chefin der FDP Frauen. Bild: KEYSTONE

Fiala betont, mit ihrer Kandidatur habe Isabelle Moret gesellschaftspolitisch Geschichte geschrieben: «Erstmals hat eine getrennt lebende Frau mit schulpflichtigen Kindern für den Bundesrat kandidiert.» Das Wahlresultat habe man sich so sicher nicht gewünscht. Wenn man sich einem Wettbewerb stelle, sei jedoch klar, «dass von drei Kandidaten zwei auf der Strecke bleiben».

«Es musste sie gar niemand demontieren, das hat sie gleich selber gemacht»

Parteikollege von Moret

Für andere Freisinnige, die nicht namentlich genannt werden wollen, liegt die Ursache für Morets krachende Niederlage allerdings auf der Hand. Mit ihrer schwachen Kampagne sei sie selber dafür verantwortlich gewesen: «Es musste sie gar niemand demontieren, das hat sie gleich selber gemacht», bemerkt ein Parteikollege hämisch.

Reines Frauenticket gefordert

Die FDP Frauen haben bereits angekündigt, bei der nächsten Vakanz – also bei einem Rücktritt von Johann Schneider-Ammann – ein reines Frauenticket zu verlangen. So soll es endlich klappen mit der ersten freisinnigen Bundesrätin nach bald 30 Jahren. Fiala räumt jedoch ein, dass dafür bei den männlichen Kollegen wohl noch einiges an Überzeugungsarbeit nötig sein werde. Zudem müssten sich auch genügend Frauen zur Verfügung stellen.

Als potenzielle Nachfolgerinnen von Schneider-Ammann sehen die FDP Frauen etwa Ständerätin Karin Keller-Sutter, Parteipräsidentin Petra Gössi oder Nationalrätin Christa Markwalder.

Fiala appelliert an die anderen Parteien, die Frauenförderung ebenfalls an die Hand zu nehmen. «Es wäre für viele Frauen der Schweiz unverständlich, wenn nach dem Rücktritt von Doris Leuthard nur noch eine Frau in der Landesregierung verbliebe.» CVP-Präsident Gerhard Pfister ist sich dieser Problematik offensichtlich bewusst. Im Interview mit SRF signalisierte er, dass eine Frau auf dem Ticket aus seiner Sicht heutzutage eine Selbstverständlichkeit sei.

Ignazio Cassis ist neuer Bundesrat

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    Alle Leser-Kommentare
  • andrew1 22.09.2017 16:35
    Highlight Highlight Finde ich lustig: bei angesehenen, gut bezahlten berufen wird ständig wegen einer frauenquote gezwängt. 1. Wiso nicht auch beim stadtbauakt oder auf der baustelle. Dort stärt es natürlich die feinen samen nicht wenn sie sich nicht die hände dreckig machen müssen und dies meist männer erledigen. Dafür ist man genug gut.
    2. Zudem erinnert mich die frauenquote an eine behindertenquote( nichts gegen behinderte). Sind denn frauen so viel leistungsschwacher als männer das es eine quote braucht? Damit machen sie sich doch nur selbst klein und diskreditieren sich. Zu guter letzt nervt dieses gezwänge
  • Sapere Aude 21.09.2017 15:31
    Highlight Highlight Natürlich wäre eine ausgeglichene Geschlechterverteilung im Bundesrat wünschenswert, aber in der Praxis entscheiden eben nebst dem Geschlecht auch andere Faktoren. Insofern verhält sich die SP auch inkonsequent. Sie stellt die Frauenfrage bei jeder Gelegenheit ins Zentrum, weiss aber genau, dass sie nie alleine für eine Frau stimmen würde, weil diese eine Frau ist.
  • sEribaZ 21.09.2017 14:43
    Highlight Highlight Und ich behaupte, wäre Maudet eine Frau gewesen, wäre er gewählt worden. Für mich ist es nicht ganz nachvollziehbar, wieso (ausser dem Frauenargument) Moret aus links-grüner Perspektive, hätte gewählt werden sollen. (Aber vielleicht kenne ich sie auch zu wenig gut.)
  • Hessmex 21.09.2017 14:05
    Highlight Highlight Das geht mir sowas auf den Sack mit diesen"Quoten"
    Es sollen die 7 fähigsten sein!
    Ob das dann
    7Frauen
    7 Tessiner, oder die
    7 Zwerge sind, ist doch egal.
    • Picker 21.09.2017 15:50
      Highlight Highlight Was mir noch viel mehr auf den Sack geht: "wählt doch einfach die Fähigsten".

      Und wie, oder nach welchen Kriterien entscheiden wir denn dies?

      Wenn man 10 Leute nach dem "fähigsten" Kandidaten fragt, wird man 10 verschiedene Antworten erhalten.
      Darum ist die Aussage komplett kurzsichtig und unüberlegt, und ich kann sie langsam nicht mehr hören.
    • Goldbach 22.09.2017 08:19
      Highlight Highlight @Picker.
      Dann wählen wir doch nur noch Blauäugige. Das ist ein sehr offensichtliches und eindeutiges Kriterium, nicht wahr?
  • derEchteElch 21.09.2017 13:03
    Highlight Highlight Die SP, Grünen, allg. Links haben immer ein Problem mit bürgerlichen Frauen;

    Sie sind konservativ, traditionsbewusst, gut gebildet und vor allem das Wichtigste; sie sind Erfolgreich!

    Das ist auch der Grund, warum nur Linke u. linke Frauen eine Frauenquote fordern; sie hätten ohne einer Quote keine Chance auf eine gute Position/gute Stellung in der Privatwirtschaft.
    • aglio e olio 21.09.2017 15:44
      Highlight Highlight Ähm, Frau Widmer-Schlumpf?
    • zolipei 21.09.2017 15:49
      Highlight Highlight Also übersetzt: alle linken frauen sind unfähig oder was wünschen sie genau ausdrücken?scheint ein wenig undifferenziert...
  • TanookiStormtrooper 21.09.2017 13:02
    Highlight Highlight Also sollen die Linken einfach so eine Frau wählen, weil sie eine Frau ist? Sorry, aber so dämlich eine Karin Keller-Sutter zu wählen, die so weit von den Interessen der SP/Grünen entfernt ist wie es nur geht, sind die doch nicht. Da wählt man dann vernünftigerweise doch lieber einen gemässigten Mann.
    Gleichberechtigung heisst doch nicht eine Frau zu wählen, weil sie eine Frau ist, es heisst die/den Beste/n zu wählen und das unabhängig vom Geschlecht.
  • Ruffy 21.09.2017 11:25
    Highlight Highlight Ich finde Cassis eine gute Wahl. Er hat auch beim Interview mit der Rundschau gute und intelligente antworten gegeben, trotz sehr kritischen fragen.
  • Max Dick 21.09.2017 11:04
    Highlight Highlight An alle, die jetzt von Quotentessiner sprechen: Das Tessin hatte 18 Jahre lang keinen Bundesrat, weil es bei den jeweils keinen geeigneten Kandidaten zum jeweils richtigen Zeitpunkt gab und man eben bewusst keinen Quotentessiner wollte. Nun aber war mit Cassis ein absolut geeigneter Kandidat vorhanden und der ist jetzt eben gewählt worden. Wo ist das Problem? Frauen werden wieder gewählt, sobald geeignete Frauen da sind. Da hatten wir jetzt in den letzten 10 Jahren einige, und wir werden auch in Zukunft einige haben, da habe ich keine Angst.
  • FrancoL 21.09.2017 09:35
    Highlight Highlight Herrlich wie die FDP in bester Manier versucht den Ball der SP zuzuspielen. Doch so einfach lassen sich die vielen Lecks rund um Moret nicht negieren. Sie war ein klares Feigenblatt! Es stellt sich die Frage wieso hat die Rennleitung der FDP nicht die Saniz aus dem Tessin ins Rennen gebracht? Ein Kniefall vor der Tessiner FDP?
    • Wehrli 21.09.2017 10:24
      Highlight Highlight Du kommst ja richtig ins Zittern vor Rage ...
    • Max Dick 21.09.2017 10:41
      Highlight Highlight @FrancoL: Du kennst die Abläufe einer Nomination schon? Kantonalsektionen nominieren Kandidaten, die Fraktion wählt dann aus diesen nominierten Kandidaten aus, wer aufs Ticket kommt. Es gab keinen Grund, hier vom üblichen Prozedere abzuweichen. Mit Cassis ist ein Kandidat gewählt worden, gegen den absolut nichts spricht. Wo ist das Problem?
    • FrancoL 21.09.2017 11:31
      Highlight Highlight Wo das Problem liegt? Dass bei der Frauenfeage ZU RECHT die Fähigkeit ins Spiel gebracht wird, dann bei der Regionalfrage die Föhigjeit unter den Tisch gekehrt wird. Das ist mein Problem in der Politik. Die Fähigkeit wäre ein absolutes Kriterium dem sich Mann und Frau, aber auch das Regionale unterwerfen sollte. Und komm mir bitte nicht mit Cassis als absolut Fähigsten in der FDP.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Xriss 21.09.2017 09:20
    Highlight Highlight
    Play Icon
  • dorfne 21.09.2017 09:10
    Highlight Highlight Als SP-Parlamentarierin hätte ich Cassis gewählt. Er war die richtige Person, zur richtigen Zeit aus dem richtigen Teil der Schweiz. Und ja, als Linke und Feministin gebe ich bei Wahlen einem linken Mann den Vorzug gegenüber einer rechten Frau. Denn die Gleichberechtigung ist auf gutem Weg, während sich die soziale Sicherheit, die Lohngerechtigkeit für ALLE auf einem schlechten Weg befindet, akut gefährdet ist. Was soll die ganze Aufregung - die FDP-Frauen habens gesagt, bei den nächsten Wahlen gibt's ein reines Frauenticket.
  • Staal 21.09.2017 09:04
    Highlight Highlight Ja die Linken. Sie sehen hinter jedem Baum einen Feind
    • Sauäschnörrli 21.09.2017 11:20
      Highlight Highlight Und die rechten in jedem Ausländer.
  • CASSIO 21.09.2017 09:02
    Highlight Highlight Die FDP hat noch immer ein Problem damit, dass sie solch dumme Kommentare wie dieser hier «Es musste sie gar niemand demontieren, das hat sie gleich selber gemacht» noch nicht unterbinden kann. Klar ist die FDP eine freiheitliche Partei, und klar sollte jeder sagen dürfen, was man denkt, aber solche Kommentare schwächen die Partei und schwächen somit die eigene Position. Ziemlich DUMM!!!
    • Ruffy 21.09.2017 11:29
      Highlight Highlight Wir leben in einer Demokratie mit freier Meinungsäusserung und nicht in einer Parteidiktatur.
    • CASSIO 21.09.2017 11:37
      Highlight Highlight Freie Meinungsäusserung? hältst Du das "Für andere Freisinnige, die nicht namentlich genannt werden wollen, liegt die Ursache für Morets krachende Niederlage allerdings auf der Hand." für freie Meinungsäusserung? Wenn sie schon kritisieren, dann sollen sie mit ihrem Namen dazu stehen. Andernfalls sollen sie die Klappe halten. Alles andere ist kontraproduktiv und schadet der Partei mehr (aus zuvor beschriebenen Gründen), als dass es nutzt. Nochmals: es war DUMM!
    • Ruffy 21.09.2017 12:52
      Highlight Highlight Dumm oder nicht, es ist ihr Recht.
  • Goldbach 21.09.2017 08:57
    Highlight Highlight Im Grunde ist die Forderung nach einem weiblichen Geschlecht für einen Bundesrat purer Sexismus.
    • piedone lo sbirro 21.09.2017 11:17
      Highlight Highlight @Goldbach

      steigert es wenigstens ihr selbstwertgefühl wenn sie abschätzig über frauen schreiben bzw. "gesunde rassisten" wie thomas müller verteidigen?

      oder haben sie ein problem damit, dass frauen und ausländer besser gebildet und ein höheres einkommen haben als sie?

      "frauen zurück an den kochherd" gehört zum mantra ihrer SVP bzw. der weltwoche.

      ein bisschen weniger hass, dafür ein bisschen mehr verstand und empathie würde auch einem rechtsnationalen SVP-lakai nicht schaden.

      https://blog.tagesanzeiger.ch/politblog/index.php/67556/gute-politikerin-sexy-frau/
    • Atlantar 21.09.2017 13:59
      Highlight Highlight @Piedone

      Warum denken Sie immer in absoluten Extremen und legen Ihrer politischen Opposition (Goldbach) radikalste Ansichten in den Mund?

      Die Welt ist nicht nur schwarz und weiss. Zwischen dem Kritisieren der Forderung nach einem zwingend weiblichen Bundesrat und komplett archaischen Frauenbildern liegen oft Welten.

      Sehen Sie nicht ein, dass man in einer Demokratie zusammen nach Lösungen suchen muss und sie eben diesem Lösungsfindungsprozess mit Ihrer hochaggressiven Art mit Andersdenkenden umzugehen im Wege stehen und damit das politische Vorwärtskommen selbst behindern?
    • DoMeBE19 21.09.2017 15:45
      Highlight Highlight Wenn man keine Gegenargumente mehr findet im kleinen Femi-Rassimus-SP-Büchlein muss man ausfallend werden und sinnlose Anmutungen verbreiten. Great!
  • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 21.09.2017 08:56
    Highlight Highlight Merkt eigentlich niemand, wie sexistisch es ist, nach Wahl einer Frau zu rufen?
    GleichbeRECHTigung ist, wenn Fähigkeit/Leistung/Charakter zählen. Punkt.

    Stellt Euch vor, ein Mann sagt, er finde XY besser, weil es ein Mann sei. Shitstorm coming in 3, 2, 1, ..
    • HonoLulu 21.09.2017 20:47
      Highlight Highlight palaver. gleichberechtigung ist wenn die verteilung der 7 bundesräte dem anteil im volk entspechen würde. in zahlen wäre das bei fifty/fifty!
      also: zahl der bundesräte aufstocken und her mit der frauenquote!


    • 123und456 22.09.2017 06:23
      Highlight Highlight Recht haben Sie nur finde ich das mit der Fähigkeit zum Bundesrat nicht gaanz so einfach. Ist ziemlich subjektiv. Gibt ja soweit ich weiss keine Skala von 1-100 für die potentielle Fähigkeit als BR....
    • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 22.09.2017 11:14
      Highlight Highlight @HonoLulu: mit dieser Argumentation müsste Maturandenquote auch exakt 50:50 sein. Ist aber nicht (deutlich mehr Frauen). Sollen dort für Männer tiefere Ansprüche gelten?

      Bin dann auch für zwingendes 50:50 bei: Lehrer, Kindergartenlehrer, Militär, Hebammen, Frauenärzte, in jeder einzelnen Partnerschaft, im Frauenverein, ...
      ...Ihre Forderung ist völlig absurd.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schluch 21.09.2017 08:49
    Highlight Highlight Die Diskussion jetzt ist schade für die näste Bundesrätin. Sie wird die Quotenfrau, ob qualifiziert oder nicht.
    • peeti 21.09.2017 09:51
      Highlight Highlight Naja, gestern war es der Quoten-Tessiner.
    • Max Dick 21.09.2017 10:44
      Highlight Highlight Nein, wieso? Seit 18 Jahren war kein italienisch-sprechender mehr im Bundesrat, weil es halt nie Kandidaten gab, welche die Fraktionen oder die Bundesversammlung als geeignet sahen. Nun gab es einen geeigneten, und er wurde gewählt. Also sicher nicht Quoten-Tessiner. Er hatte das bessere Profil als die anderen Kandidaten.
  • Karl33 21.09.2017 08:42
    Highlight Highlight Als Mann finde ich es gut, dass eine Frau nicht gewählt wird, die ihrem Mann die Sorge für die Kinder verwehren will (ihr EX kümmert sich mit um die Kinder), und dies bis vor Bundesgericht zieht. Schon Sommaruga hatte das gemeinsame Sorgerecht als Bundesrätin bekämpft, also grad das Gegenteil von Gleichstellung, das die SP immer propagierte.

    Die SP muss sich halt mal Entscheiden: Will sie linke Politik machen, und Rückhalt bei der Bevölkerung haben, oder will sie Frauenpolitik für wenige privilegierte Akademikerfrauen machen, und Wähleranteile verlieren.

    • pulcherrima* 21.09.2017 10:34
      Highlight Highlight Die SP scheint sich ja in diesem Fall für die linke Politik entschieden zu haben. Und eine für alle Geschlechter gerechte Politik bedeutet einfach die qualofizierteste Person zu wählen
  • Frausowieso 21.09.2017 08:42
    Highlight Highlight Die Diskussion befindet sich irgendwie auf dem Holzweg. Dieses Genderdenken nervt mich massiv. Ich sehe einen Menschen und nicht primär einen Mann oder eine Frau. Mir ist es egal, ob der neue Bundesrat weiblich oder männlich ist, so lange er einen guten Job macht. Eine Wahl sollte doch nicht vom Geschlecht abhängig sein. Jetzt hat es halt weniger Frauen im BR. Na und? Hauptsache es hat eine gute Mischung der Richtungen und fähige Leute.
    • CASSIO 21.09.2017 09:04
      Highlight Highlight Danke, strange! meine worte. mir ist es auch piepegal, ob wir 7 bundesrätinnen oder 7 bundesräte haben, so lange sie das beste fürs land geben. wer heute noch über das geschlecht diskutiert, hat die emanzipation noch nicht verstanden.
    • FrancoL 21.09.2017 09:38
      Highlight Highlight Damit behauptest Du dass mit 1-2 Frauen mehr die Fähigkeit nicht gegeben wäre?
    • Dageka 21.09.2017 10:15
      Highlight Highlight @FrancoL 1 nicer strawman
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matrixx 21.09.2017 08:27
    Highlight Highlight Wo bleibt der dunkelhäutige Kandidat?
    Müsste neben der Quotenfrau nicht auch der Quotenschwarze vertreten sein?
    • AdiB 21.09.2017 08:50
      Highlight Highlight Da gäbs noch den quotenjuden, den quotenmoslem, ja sogar der quotenalbaner müsste vertretten sein. Der albaner allein schon wegen der fussballnati. Und natürlich noch den quotendeutschen. Als grösste ausländergruppe brauchen die eine vertrettung. Ob einer von ihnen seinem job richtig macht, ist doch egal. Hauptsache die quoten stimmen.
    • Menel 21.09.2017 08:52
      Highlight Highlight Wenn 51% der Bevölkerung schwarz sind, dann ja 😅
    • Radesch 21.09.2017 08:55
      Highlight Highlight Eine dunkelhäutige FDP Tessinerin und alle wären happy (die SVP vielleicht nicht, wegen der dunklen Hautfarbe :D).

      Wobei, hat nicht sogar die SVP einen Quotenschwarzen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Theor 21.09.2017 08:19
    Highlight Highlight Wenn es um die demographische Repräsentation des Volkes geht, gibt es übrigens noch andere, weit ungleichverteiltere Vergleichsgruppen als die ewige Mann/Frau-Frage.

    Die am schlechtesten vertretene Gruppe ist meines Erachtens übrigens die Jungen: 46% der Schweizer Bevölkerung besteht aus jungen Menschen im Alter zwischen 0 bis 39 Jahre. Wie viele Bundesräte als Vertreter haben sie?

    0.
    • Hansdamp_f 21.09.2017 11:32
      Highlight Highlight Ok. Wenn es dann soweit ist, müssen aber zwei Bundesräte ü80 sein. Wenn es mit der Demografie so weitergeht sowieso. Die älteren Semester können dann mit ihrer Erfahrung die fehlende Erfahrung der Bundesräte ü40 wettmachen...
  • IMaki 21.09.2017 08:13
    Highlight Highlight Aus der Zeit der liberalen Revolution in der Schweiz, aus der die späteren Freisinnigen als totale Sieger hervorgingen, gibt es eine Karikatur von Martin Disteli - ein zeichnend agitierender Revolutionär der ersten Stunde. "Das Froschparlament". Man sollte sich angesichts des heutigen Gequakes um Frau oder nicht Frau die Zeichnung zu Gemüte führen. Man suche dabei den Storch, der über den Ahnungslosen seine Flügel ausspannt. Oder man lese Lewinsky's "Der Wille des Volkes" oder Frey's "Der Abgang - Bericht aus einer nahen Zeit". So oder so: Alles läuft nach dem Herrliberger Masterplan.





    • LandeiStudi 21.09.2017 10:48
      Highlight Highlight Ich kamm die Kariktur leider nicht finden
    • IMaki 21.09.2017 12:55
      Highlight Highlight LandeiStudi: Auf google: Zu Martin Distelis 175. Geburtstag - E-Periodica.
      Der von mir angezeigte Storch ist als Bedrohung gedacht, der sich bereits einen Frosch gepackt hat, aber hinter dem Storch breitet drohend der Adler (Sinnbild für das damalige österreichische Wappentier) die Schwingen aus.
  • rodolofo 21.09.2017 08:09
    Highlight Highlight Das ist wieder ein typisches Beispiel, wie die Politik auch heute immer noch von zwielichtigen Machtspielen, Intrigen und Scheingefechten durchsetzt ist.
    Die FDP-Leitung wollte Cassis, so wie auch der FDP-Fraktions-Chef Cassis sich selbst wollte.
    Aber weil die FDP auch eine moderne Aufgeschlossenheit gegenüber Frauen demonstrieren musste, portierte sie mit Moret eine Frau, die allerdings viel zu brav und zu unbedarft war, um Cassis auch nur ein wenig gefährlich zu werden.
    Nicht gerechnet hat die Parteileitung offensichtlich mit dem wirklich modernen, forschen und zielstrebigen Maudet aus Genf!
    • Karl33 21.09.2017 08:45
      Highlight Highlight ich glaube, die SP war froh, dass keine Frau gewählt wurde, so kann ihre Partei nachher wieder eine Frau portieren. lieber die Frauen anderer Parteien im Regen stehen lassen, und dafür die eigenen Frauen und Klientel pushen (der Wähleranteil der SP betrug vor ca 10 Jahren ca 60% Frauen, 40% Männer. Wenn dazu jemand aktuelle Zahlen hat, würden sie mich interessieren)
    • FrancoL 21.09.2017 09:43
      Highlight Highlight Gut dargelegt, Moret war ein sehr knappes Feigenblatt.
      Das hätte wohl anders ausgesehen mit einer Tessinerin auf dem Ticket, doch das wurde elegant unschifft.
  • winglet55 21.09.2017 08:09
    Highlight Highlight Statt ihre Kräfte für die Gender-Diskussion zu vergeuden, würde es der Linken anstehen wieder einmal Sachpolitik zu betreiben. Aber die Partei Elite, hochschul gebildet wie sie ist, hat sich von ihrer Basis entfremdet.
    • Frausowieso 21.09.2017 08:45
      Highlight Highlight Stimmt, aber die Rechte betreibt auch nicht wirklich Sachpolitik. Das Problem besteht aber wohl in allen Ländern. Leider ist es auch so, dass die, die den grössten Unsinn raushauen, gehört werden.
    • Karl33 21.09.2017 08:45
      Highlight Highlight winglet, exakt meine einschätzung. elitär feministisch, anstatt links für alle.
    • winglet55 21.09.2017 09:37
      Highlight Highlight @ strange, wieso funktionieren die Politiker auf Komunalebene als Sachpolitiker, aber in der Kantonal- & Bundespolitik nicht mehr? Mich nimmt nicht mehr wunder wieso die Politik Verdrossenheit im Volke zunimmt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • thi 21.09.2017 08:03
    Highlight Highlight Ich bedaure es wie sich der Feminismus und die Gleichberechtigung entwickeln. Auch als Frau fände ich es eine Schande falls ich ein Amt vorzugsweise zu einem männlichen Kollegen erhielte lediglich aufgrund meines Geschlechts. Gleichberechtigung ist zwingend notwendig doch gilt Sie für beide Seiten
    • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 21.09.2017 08:37
      Highlight Highlight Als Tessiner fände ich es eine Schande, wenn ich gewählt werde, lediglich aufgrund meiner Herkunft.
    • FrancoL 21.09.2017 09:49
      Highlight Highlight Aber einen Mann zu bevorzugen weil er aus dem "richtigen" Kanton kommt ist dann was genau??
    • HonoLulu 22.09.2017 12:59
      Highlight Highlight Ich zitiere peeti. "das wäre dann der Quoten-Tessiner".
  • seventhinkingsteps 21.09.2017 08:00
    Highlight Highlight Wenn ich im NR sitzen würde hätte ich wohl auch lieber Maudet oder Cassis gewählt statt eine Frau mit Connections zur Rüstungsindustrie, Gleichberechtigung hin oder her.
    • LeChef 21.09.2017 08:39
      Highlight Highlight Die böse Schweizer Rüstungsindustrie... Verantwortlich für alles Leid der Welt, weil wir die edlen, naiven Wilden mit unseren kapitalistischen Schusswaffen verderben ;)
    • seventhinkingsteps 21.09.2017 10:20
      Highlight Highlight Man kann natürlich jedes Thema ins Lächerliche ziehen. Ich denke, der Export von Panzern und Munition an Länder, die im Yemen aktiv Krieg führen, gehört nicht zu diesen Themen, aber you do you.
  • Theor 21.09.2017 07:53
    Highlight Highlight Selbst wenn es stimmt, dass Moret in der vorliegenden Wahl zeremoniell "geopfert" wurde, so ist es doch absurd, sich darüber zu echauffrieren. Denn der Grund, dass Moret keinen Rückhalt hatte, dürfte ebenfalls einer Frau geschuldet sein: Da Keller-Sutter auf den Sitz von Schneider-Ammann schielt, wollte sie nicht, dass die Frauenfrage bereits jetzt gelöst wird. Das man nun Cassis gewählt hat, erhöht ihre Chancen für die nächsten Wahlen gewaltig.

    Also: Wenn eine Frau eine andere Frau zu Fall bringt, warum schreien dann Linke bezüglich Sexismus?
    • FrancoL 21.09.2017 09:54
      Highlight Highlight Richtig dargelegt. Aber die Linke stellt lediglich fest, dass Moret bewusst bei der FDP in den Regen gestellt wurde.
      Also eine Scheinlösung oder sahen sie da etwas anderes beim Ansetzen des Tickets?
  • fadnincx 21.09.2017 07:48
    Highlight Highlight Wieso immer diese Frauen Frage? In der Bundesverfassung steht klar, dass die Landesteilen angemessen vertreten sein müssen. Zusätzlich sind die fähigsten Personen zu wählen! Ob Mann oder Frau ist doch egal, weil gemäss Verfassung beide Geschlechter gleich sind!
    • Mademoiselle Alexandrelle 21.09.2017 08:26
      Highlight Highlight In der Tat! Kann man überhaupt noch von Gleichstellung sprechen, wenn einfach eine Quote erfüllt werden muss..?
    • FrancoL 21.09.2017 09:58
      Highlight Highlight So so der oder die Fähigste soll gewählt werden. Wie steht es denn mit dem Auftrag die Regionen angemessen zu vertreten. Ist nun plötzlich der der aus der richtigen Region kommt auch der Fähigste? Wohl kaum. Ihr Argument der Fähigkeit ist und bleibt ein Scheinargument.
    • LandeiStudi 21.09.2017 10:54
      Highlight Highlight Die Verfassung:
      1. go to underrepresented region
      2. pich most able individum from said region
      3.???
      4. profit
  • just sayin' 21.09.2017 07:38
    Highlight Highlight «Die Linken würden besser eine Frau wählen als BHs zu verbrennen»

    😂bingo!
    • rodolofo 21.09.2017 08:11
      Highlight Highlight Frauen sind uns willkommen, wenn sie genügend links sind. ;)
    • aglio e olio 21.09.2017 08:23
      Highlight Highlight Wann wurden das letzte Mal BHs verbrannt? In der Schweiz?
      Leeres Gerede...
    • reaper54 21.09.2017 08:40
      Highlight Highlight @aglio e olio vor ca. 6 Monaten
    Weitere Antworten anzeigen
  • wydy 21.09.2017 07:37
    Highlight Highlight Ich will den kompetentesten Bundesrat unter den Kandidaten egal ob da am Ende ein X oder ein Y Chromoson steht. Der Satz: Es muss eine Frau in den Bundesrat, hat meiner Meinung nach, nichts mit Gleichberechtigung zu tun. Da werden eher die Männer benachteiligt.
    • El Gageli 21.09.2017 13:04
      Highlight Highlight Da bin ich anderer Meinung. Wenn es das Ziel sein sollte, das jedes Geschlecht mit mindestens drei Personen vertreten sein soll, dann findet man auch geeignete Kandidaten.
  • atomschlaf 21.09.2017 07:37
    Highlight Highlight Es ist, wie Caroni es sagt. SP und Grüne kommen zusammen auf 67 Sitze in der Vereinigten Bundesversammlung. Wenn die Frauenfrage für SP und Grüne so wichtig wäre, wie sie immer behaupten, dann hätte sie in jedem Wahlgang mindestens 67 Stimmen machen müssen.
    Nicht die FDP hat Moret fallen gelassen, die Linken haben Moret im 2. Wahlgang fallen gelassen.
    • Skip Bo 21.09.2017 08:20
      Highlight Highlight Richtig, rotgrün hat mehrmals bewiesen, dass die Gesinnung der Kandidatinne/en für sie ausschlaggebend ist.
      Bei einer allfälligen Kandidatur Martullo (nicht meine Präferenz, mag keine "Erbfolge") könnte rotgrün ihr Gefasel mal unter Beweis stellen..
    • Eskimo 21.09.2017 08:28
      Highlight Highlight Die CVP kannst du auch noch zu den Linken dazuzählen...
    • El Gageli 21.09.2017 09:01
      Highlight Highlight Caroni, wie auch atomschlaf machen einen Entscheidenden Fehler. EINE Frau aufstellen und sie den Linken als automatisch wählbar zu verkaufen ist der selbe Trugschluss wie bei den Demokraten in den USA. Clinton wurde nicht automatisch von den Frauen gewählt, sondern sie wurde als Kandidatin als nicht genpgend gut befunden. Das selbe mit Moret. Ein Ticket mit drei Frauen, davon einer aus dem Tessin wäre die einzig richtige Lösung gewesen um die Frauenfrage zu thematisieren. Aber da haben nicht die Linken, sondern die FDP den Bock geschossen. Eine TI-Frau wäre sicher zur Auswahl gestanden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thinktank 21.09.2017 07:19
    Highlight Highlight Es hat sich sehr deutlich gezeigt, dass Quotenfrauen eine Katastrophe wären. Moret hatte ihre Chance, war aber klar die schlechteste Kandidatin. Dass sie über ihren Rechtsstreit nicht proaktiv informiert hatte, war ein Anfängerfehler. Was sollen solche Menschen in der Regierung? Nur weil sie Frauen sind?
    • FrancoL 22.09.2017 20:24
      Highlight Highlight Da muss ich Dir recht geben. Aber stört es Dich nicht dass Cassis zB seinen IT-Pass erst kürzlich abgegeben hat? Ist das nicht sonderbar? Wusste er vorher nicht dass er ihn noch hatte oder tat er dies aus Opportunismus? ER wusste ja schon lange dass er BR werden wollte.
  • Rich19_0 21.09.2017 07:11
    Highlight Highlight kann mir mal jemand erklären inwiefern es für mich als Mann nun ein Vorteil sein sollte, wenn 5 Männer im BR sitzen?
    Es ist doch absurd ein solch wichtiges Amt nach anhand für die Amtsführung völlig irrelevanten Kriterien zu besetzen.
    • FrancoL 21.09.2017 10:08
      Highlight Highlight Ja das ist richtig. Ich frage mich auch wieso soll ein unwichtiges Kriterium wie die Fähigkeit eine Rolle spielen.
  • Pius C. Bünzli 21.09.2017 07:04
    Highlight Highlight Sie hötten Moret wählen sollen. Wieso? Sie ist eine Frau..

    Wie sexistisch ist das denn?
  • Einstürzende_Altbauten * 21.09.2017 06:56
    Highlight Highlight Wem soll jetzt mehr Minderheitenschutz gewährt werden, den Tessinern oder den Frauen?

    Ein etwas überspitzter Kommentar, geb ich zu, aber
    com'on!
    • reaper54 21.09.2017 08:00
      Highlight Highlight Frauen sind eine Minderheit?
      Das letzte Mal als ich nachgeschaut hatte waren sie noch in der Überzahl...
    • Asmodeus 21.09.2017 08:15
      Highlight Highlight Den Tessinern. Von denen gabs ewig keine mehr.
    • Karl33 21.09.2017 08:47
      Highlight Highlight Frauen sind eine Mehrheit. Bitte bei den Facts bleiben, anstatt ideologische Propaganda zu wiederholen.

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