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Alleinsein macht depressiv. (Symbolbild) Bild: shutterstock

Depressiv wegen Coronakrise: «Es rufen Leute an, die sich nicht mehr aus dem Haus trauen»

Schwere depressive Symptome haben sich fast verdreifacht. Experten warnen vor den Folgen.

anna miller / ch media



Das Covid-19-Virus ist ein unsichtbarer Feind, der sich nicht nur auf Oberflächen und Lungenflügeln festsetzt, sondern auch in unseren Köpfen. Und unser Leben in den letzten Wochen auf den Kopf gestellt hat. Mit teils dramatischen Folgen.

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Die Universität Basel wollte wissen, was das Coronavirus mit der Psyche macht. Und führt mit der «Swiss Corona Stress Study» derzeit eine gross angelegte, schweizweite Studie durch. Über 10000 Personen in der Schweiz haben an der Umfrage bisher teilgenommen, erste Ergebnisse liegen nun vor. Und sie sind erschreckend: In der erhobenen Phase des Lockdown hat sich die Häufigkeit von schweren depressiven Symptomen fast verdreifacht.

Auffällig: 20 Prozent der Befragten mit schweren depressiven Symptomen im Lockdown hatten vor der Coronakrise keine oder minimale depressive Symptome. Bei 80 Prozent hat sich eine bereits bestehende depressive Symptomatik verschlimmert.

Jeder Fünfte hatte vor Krise keine Symptome

Konkret heisst das: Jeder Fünfte hat neu, bedingt durch die Krise, überhaupt Symptome entwickelt. «Bei einigen haben die Symptome sehr rasch zugenommen, innerhalb von rund zwei, drei Wochen nach Beginn des Lockdown», sagt Dominique de Quervain, Neurowissenschafter und Initiator der Studie. «Die Symptome können nun genau so schnell wieder verschwinden, wie sie aufgetreten sind – oder aber chronisch werden.»

«Rund die Hälfte aller Anrufe sind von Menschen ohne einschlägige psychiatrische Vorgeschichte.»

Roger Staub, Geschäftsführer Pro Mente Sana

Zukunftsprognosen seien schwer möglich, da niemand wisse, was die Corona-Zeit mit den Leuten mache. Doch klar ist: «Gerade diese Übergangsphase, in die wir nun kommen, kann für gewisse Menschen erst recht gefährlich werden.» Denn alte Stressfaktoren, wie beispielsweise Druck bei der Arbeit, würden wieder ins Leben treten, Erholung und soziale Kontakte sind jedoch weiterhin eingeschränkt. «Deshalb ist es wichtig, für das Thema sensibilisiert zu sein. Und sich, wenn sich die Symptome nicht bessern, professionelle Hilfe zu holen», sagt de Quervain.

Auch die Stiftung Pro Mente Sana hat einen markanten Anstieg an Beratungsgesprächen zu verzeichnen. Man habe das Beratungsangebot aufs Wochenende ausgedehnt, ist nun auch am Samstag und Sonntag im Gespräch. Die Klientel, sagt Geschäftsleiter Roger Staub, unterscheide sich auffällig gegenüber Zeiten vor der Krise. «Rund die Hälfte aller Anrufe sind von Menschen ohne einschlägige psychiatrische Vorgeschichte», sagt er.

Staub sieht in der aktuellen Situation einen Nährboden für die Ausbildung von chronischen psychischen Erkrankungen. «Es rufen Leute an, die sich nicht mehr aus dem Haus trauen, deren soziale Ängste zunehmen. Die alles desinfizieren müssen, die einen Waschzwang entwickeln», sagt Staub. Knapp ein Fünftel der Schweizer Bevölkerung leidet bereits an einer oder mehreren psychischen Erkrankungen.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verursachen die Folgen von Depressionen und Angststörungen weltweit Kosten von rund 1000 Milliarden Dollar pro Jahr. Vor allem für Leute, die schon vor der Krise psychisch labil waren, ist die Situation doppelt belastend.

«Das kollektive Trauma ist ein Stück weit bereits Realität, auch wenn im Moment alle das Gefühl haben, es sei alles wieder gut.»

Roger Staub, Geschäftsführer Pro Mente Sana

Auch, weil sie während des Lockdown Behandlungsunterbrechungen in Kauf nehmen mussten. Die soziale Isolation und Gefühle von Einsamkeit können die negative Spirale oft noch verstärken, bis die Betroffenen keinen Ausweg mehr sehen. Was die Studie der Universität Basel auch zu Tage bringt: «Die Häufigkeit von Personen mit täglichen Suizidgedanken hat sich von 0,8 Prozent vor der Coronakrise auf 1,5 Prozent im Lockdown erhöht – also fast verdoppelt», sagt Neurowissenschaftler Dominique de Quervain.

Lass dir helfen!
Du glaubst, du kannst eine persönliche Krise nicht selbst bewältigen? Das musst du auch nicht. Lass dir helfen.
In der Schweiz gibt es zahlreiche Stellen, die rund um die Uhr für Menschen in suizidalen Krisen da sind – vertraulich und kostenlos.
Die Dargebotene Hand: Tel 143, www.143.ch
Beratung + Hilfe 147 für Jugendliche: Tel 147, www.147.ch
Reden kann retten: www.reden-kann-retten.ch

Die Kommunikation des Bundes, sagt Roger Staub von Pro Mente Sana, sei gerade für psychisch labile Menschen nicht immer glücklich gewesen. «Bleiben Sie Zuhause» führe bei einigen nun eben auch dazu, dass sie übermässige Angst vor anderen Menschen entwickeln. «Soziale Phobien werden zunehmen», ist Staub überzeugt.

Und: «Die Gesellschaft unterschätzt noch völlig, was diese Coronakrise noch auslösen wird. Wir müssen mit Langzeitfolgen rechnen. Betroffene, Therapeuten, die ganze Gesellschaft. Das kollektive Trauma ist ein Stück weit bereits Realität, auch wenn im Moment alle das Gefühl haben, es sei alles wieder gut.» Die Resultate der Studie beziehen sich auf den Erhebungszeitraum vom 6. bis 8. April 2020. Die Studie sei statistisch hoch signifikant, schreibt die Universität.

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37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Der Kritiker Bernd 21.05.2020 14:56
    Highlight Highlight Die Auswirkungen waren leider vorhersehbar. Alle, die den Lockdown als perfekten Weg aus der Coronakrise gesehen haben, sollte bewusst werden dass die Kollateralschäden mindestens so hoch sein werden
  • ZEWA Wisch und Weg 21.05.2020 11:25
    Highlight Highlight 1/2

    nun meine angst:

    man hört immer wieder von folgeerscheinungen der corona erkrankung. darunter ich grosse müdigkeit.
    was wenn ich, welche heute schon jeden tag völlig erschöpft ist, so müde werde.
    sagt mir dann der staat wieder wie bei der dysthemie entweder lV (dann bist du der arsch in der gesellschaft und mann darf dich behandeln wie der letzte dreck - leider schon selbst erlebt) oder dann hast du halt pech gehabt...
    das wäre kein leben mehr für mich, schon nur wenn sich die tägliche erschöpfung um 20% erhöhen würde... 😳

    das macht mir wirklich angst.

    • Die Nebelkrähe 21.05.2020 20:59
      Highlight Highlight IV gibt es in Luzern nicht mehr nur noch Aerzte die gesundschreiben. Hyppokrates ist schon lange tot.
  • ZEWA Wisch und Weg 21.05.2020 11:17
    Highlight Highlight 1/1
    ich leide seit meinem 11 lebensjahr an dysthemie. dies ist eine chronische krankheit und beeinflusst meinen alltag stark.
    ich brauche gefühlt doppelt so viel energie wie meine nicht vorbelasteten freunde.
    als lehrperson bin ich nun ohne schutz x-kontakten ausgesetzt... (da ja anscheinend schweizer kinder unter 10jahren nicht ansteckend sind, paradoxerweise deutsche, französische, italienische kinder schon... 🤦🏻‍♀️). denn es ist unmöglich auch nur 10min eine klasse mit 20 SuS im alter von 5-6 jahren zu unterrichten und gleichzeitig den 2m abstand zu wahren.
  • Ouvrier 20.05.2020 20:50
    Highlight Highlight Depressionen, Arbeitslose, Konkurse, Rezession, ev. Inflation, die grosse Krise kommt erst noch.
    • Die Nebelkrähe 21.05.2020 20:49
      Highlight Highlight Das ist dann keine Kriese mehr-das geht eher in eine Revolution-wart ab
  • fools garden 20.05.2020 18:07
    Highlight Highlight Wir sollten aber nicht Angst vor dem Tode mit Depressionen vergleichen!
  • Rethinking 20.05.2020 15:13
    Highlight Highlight Schade ist, dass es gerade zu den alten Stressfaktoren, wie beispielsweise Druck bei der Arbeit, offenbar keine Studien gibt...

    Respektive viel zu wenige, weil höchst selten darüber in den Medien berichtet wird...

    Dies obwohl die psychosomatischen Krankheiten konstant zunehmen und die Schweiz eine hohe Selbstmordrate hat...
  • phoenix81 20.05.2020 11:39
    Highlight Highlight Geht raus joggen! Das tut gut!
    • phoenix81 20.05.2020 11:59
      Highlight Highlight Im Ernst!
    • Jesses! 20.05.2020 17:24
      Highlight Highlight Kann ich bestätigen. Klärt die Gedanken und tut einfach gut für Körper und Geist. Auch Yoga ist toll.
    • milone 20.05.2020 22:57
      Highlight Highlight Ich glaube dir schon, dass du das Ernst meinst und das dein Ratschlag gut gemein war... Nur haben Depressive oft keine Wahl. Für sie können für uns „kleine Dinge“ bereits wahnsinnig anstrengend sein. Depressionen sind ein höchst komplexes und sehr interessantes Thema. Ich kann dir nur empfehlen dich einzulesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Notabik 20.05.2020 11:13
    Highlight Highlight Ich begreife Menschen nicht, die wegen Corona in eine psychische Krise geraten. Hat uns der Kapitalismus derart zerstreut, dass wir in der Ruhe und Bescheidenheit Angstzustände kriegen? Das ist doch dekadent. Unsere Zuvielisation ist schon lange nicht mehr artgerecht. So gesehen brachte die Pandemie etwas Normalität in unser Leben zurück.
    • Jesses! 20.05.2020 17:57
      Highlight Highlight Das kann nur jemand verstehen, der schon mal eine psychische Kriese hatte. Und das kann jedem und jeder passieren. Ich wünsche es niemandem. Es ist übel. Und mit Dekadenz hat das gar nichts zu tun.
    • milone 20.05.2020 23:00
      Highlight Highlight Bitte setze dich mit der Thematik ausführlich auseinander. Es ist sehr einfach von aussen, als nicht Betroffener zu urteilen... Ich glaube das „wieso“ verstehen Depressive oft selbst nicht. Trotzdem können sie ihr Empfinden nicht einfach so easy ändern.
  • reactor 20.05.2020 10:57
    Highlight Highlight Was nicht in den Medien kommt, ist die teilweise gravierende Entspannung und 'Entstressung' von ganz breiten Teilen der Bevölkerung. Ich würde sagen, das was an emorionalen Stresskrise, nicht zuletzt durch die ununterbrochene Medienbeschallung, heraufkommt, wird vermutlich durch sinkende Burnout Zahlen aufgewogen. Ohne das eine gegen das andere ausspielen zu wollen. Ich kenne einige, einschliesslich mich selbst, welche nur 80 statt 150% Prozent geben mussten, fie letzten Monate
    • Die Nebelkrähe 21.05.2020 20:52
      Highlight Highlight REACTOR ist das Deaf Metall von früher.. wenn ja ich werde nie mehr 150-200% für einen Job hergeben- ist wie ein langes Todesurteil.
    • reactor 21.05.2020 22:53
      Highlight Highlight Ja, das sage ich mir auch immer und dann wirds oft einfach anders, bzw ich kann mich schlicht zu wenig abgrenzen . aber nur noch 2 Jahre, dann mache ich frühzeitig Schluss und gehe in definitive Tiefenentspannung über :), hoffe ich doch!
  • Domimar 20.05.2020 09:57
    Highlight Highlight Solche Artikel empfinde ich beklemmend. Ich kann sie nicht richtig einordnen oder fassen. Als sehr introvertierte Person schätze ich die Einsamkeit und gewinne Kraft daraus. Für mich ist oder war diese Zeit nichts aussergewöhnliches oder belastendes, sondern eine ganz normale Zeit. Daher fällt es mir auch schwer, dies nachzuvollziehen.
  • Jesses! 20.05.2020 09:22
    Highlight Highlight Es ist grundsätzlich bedenklich, dass ein Fünftel der schweizer Bevölkerung an mindestens einer psychischen Erkrankung leidet. Dies ist kein Corona-Problem, sondern ein gesellschaftliches. Materiell geht es uns gut. Aber damit ist es nicht getan. Denn Zufriedenheit entsteht im Kopf.
    • Rethinking 20.05.2020 15:15
      Highlight Highlight Es könnte auch ein Systemisches Problem sein...

      Unser Arbeits- und Wirtschaftssysten zum Beispiel oder unser Wachstum- und Konsumsystem
    • Jesses! 20.05.2020 17:27
      Highlight Highlight @Rethinkng: Auf jeden Fall!
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 20.05.2020 09:13
    Highlight Highlight Ich habe schon vor Monaten vor den Auswirkungen des Lockdowns/Kommunikation von Berset gewarnt. Psyche und Wirtschaft leiden massivst! Viele Kommentatoren auf Watson wollten aber nicht einsehen, dass ein Lockdown weitere Auswirkungen als nur die Eindämmung des Virus hat.
  • Chey123 20.05.2020 08:34
    Highlight Highlight Das überrascht mich leider nicht... wenn es sogar ‚normale‘ Menschen so straucheln lässt, ist es kein Wunder das es Menschen mit Vorbelastung erst recht runterzieht... dieser Gedanke half mir zu akzeptieren das ich wieder Krise schob... Da wieder raus wird schwer aber aufgeben ist nicht...
    Wünsche uns allen ganz viel Kraft, Energie und Durchhaltevermögen👍🏼
  • Coffeetime ☕ 20.05.2020 07:31
    Highlight Highlight Ich wünsche allen Betroffenen gute Besserung... und eine Selbstverordnete Medienkonsumhygiene. Leider zählt Watson auch dazu: seit Monaten die ersten Artikel immer nur betr. Virus. Ich rate diese einfach zu überspringen, oder sogar besser gar keine Medien nehr zu konsumieren. Die Artikel werden nach wie vor an erster Stelle gezeigt, weil sie immer noch die meisten Klicks und somit die meisten Werbeeinnahmen generieren. Es gibt eine Welt ausserhalb dieser Infoblase die gar nicht so schlecht ist.
    • Die Nebelkrähe 21.05.2020 20:55
      Highlight Highlight Jedes Zeitung, Medium ist leider im Moment betroffen.
  • Tobias K. 20.05.2020 07:21
    Highlight Highlight Bei diesem Punkt müssen die Medien in die Pflicht genommen werden. Durch die 24-Stunden-Liveticker Beschallung drehen die einen durch. Ein Weltuntrrgangsartikel jagte den anderen. Statistiken, Kurven, Zählungen der täglichen Fälle. Man hätte etwas besonnener Berichten können, ohne die Menschen in Panik zu versetzen.
    • Ohniznachtisbett 20.05.2020 07:55
      Highlight Highlight Nein, hätte man nicht. Dann hätte man ja nichts verkauft. Lieber 1000 nichts sagende Statistiken veröffentlichen, sich gegenseitig auf die Schulter klopfen, wie super man berichtet und möglichst viel Panik erreichen. Nennt sich Zeitgeist.
    • Hasek 20.05.2020 08:44
      Highlight Highlight Naja, man ist auch selbst für den eigenen Medienkonsum verantwortlich. Ich habe nach ein, zwei Wochen Lockdown bewusst meine tägliche Nachrichtenration auf max. 1 Stunde pro Tag beschränkt zur Psychohygiene. Nur weil ein Informationsangebot besteht, muss man es nicht 24/7 nutzen...
    • El Vals del Obrero 20.05.2020 08:49
      Highlight Highlight Naja, wenn man 24 Stunden am Tag in Internetportalen hängt, wird man immer 24 Stunden beschallt, egal wie die zurückhaltend die Berichterstattung wäre.
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