Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Swiss Federal president Simonetta Sommaruga, second right, and from left, Federal councillors Guy Parmelin, Karin Keller-Sutter and Alain Berset talk after the media briefing about the latest measures to fight the Covid-19 Coronavirus pandemic, on Friday, March 13, 2020 in Bern, Switzerland. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Der Bundesrat hat letzten Freitag die Coronavirus-Massnahmen verschärft – heute werden bereits neue Verordnungen erwartet. Bild: KEYSTONE

«Der Wind hat gedreht» – wie Bund und Kantone auf den Lockdown hinarbeiten

Der Bundesrat trifft sich heute zu einer weiteren Krisensitzung. Erwartet wird, dass Lockdown-Massnahmen für die Schweiz beschlossen werden. watson beantwortet die wichtigsten Fragen dazu.



Über das Wochenende stieg in der Schweiz die Zahl der infizierten Coronavirus-Patientinnen und -Patienten massiv an. Der Druck auf den Bundesrat steigt von Stunde zu Stunde, auch hierzulande den Lockdown zu beschliessen.

watson beantwortet die wichtigsten Fragen zum Lockdown und zeigt auf, was in den letzten Stunden passiert ist.

Was heisst Lockdown?

Für den Lockdown gibt es keine genaue Definition. Im aktuellen Zusammenhang meint man damit das Lahmlegen des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Wie das aussieht, zeigten in den vergangenen Tage mehrere Kantone mit eigenen kantonalen Notstands-Dekreten.

Dazu zählen (Stand Montagmittag) die Kantone Tessin, Basel-Landschaft, Neuenburg, Jura und Genf. Dort wurden unter anderem Restaurants, Hotels, Kinos und Sportzentren geschlossen. Einige Kantone haben bereits die öffentliche Verwaltung heruntergefahren. Offen bleiben einzig:

Daniel Koch*, der höchste Corona-Bekämpfer der Nation, vermutete letzte Woche bereits, dass andere Kantone ähnliche Massnahmen wie das Tessin ergreifen werden. Ob diese nun schweizweit kommen, ist unklar. Am Nachmittag wird eine Pressekonferenz des Bundesrates erwartet.

Warum braucht es den Lockdown?

abspielen

Video: youtube/DrAagAag

Adriano Aguzzi, der Direktor des Instituts für Neuropathologie am Unispital Zürich, zeigte am Wochenende in einem Video, warum es wichtig ist, dass nun alle zuhause bleiben. Er wendet sich mit einem eindrücklichen Appell an die Schweizer Bevölkerung. Mit italienischem Akzent beginnt er:

«Ich möchte Ihnen erklären, warum Sie in den nächsten Tagen unbedingt zuhause bleiben müssen und den Kontakt mit anderen Menschen meiden sollen.»

Aguzzi erklärt zuerst, wie sich das Virus exponentiell verbreitet. Nach jedem zweiten Tag verdoppelt sich die Anzahl am Coronavirus Erkrankter. Man möge einwenden, dass die 2200 Erkrankten in der Schweiz nicht viel seien, das Problem sei aber, dass das Virus sich wie ein Lauffeuer verbreite. In wenigen Tagen werde man tausende neue Fälle haben.

Was bringt der Lockdown?

Die Idee hinter dem Lockdown ist es, das gesellschaftliche Leben so drastisch herunterzufahren, dass die Zahl der Neuansteckungen massiv gesenkt wird.

Die «Washington Post» veröffentlichte am Wochenende eine Story, in der sie mit animierten Grafiken aufzeigt, wie die Ausbreitung einer Epidemie gebremst wird, wenn ein Grossteil der Bevölkerung nicht mehr so einfach in den Kontakt mit infizierten Personen kommt. Ziel sei es, die «Kurve abzuflachen» («flatten the curve»), um Spitäler nicht zu überlasten.

abspielen

Video: extern / rest/Washington Post

Warum dauert es so lange, bis der Bund den Lockdown erklärt?

Bundesrat Alain Berset spricht mit Journalisten waehrend einer Sitzung zwischen Bundesrat Alain Berset und der Verwaltungsdelegation zum Entscheid ueber die Absage der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 9. Maerz 2020 im Zimmer 3 des Bundeshauses, in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

SP-Bundesrat Alain Berset steht in der Kritik, weil härtere Massnahmen nur zögerlich kommen. Bild: KEYSTONE

Das Epidemiengesetz schreibt vor, dass der Bundesrat bei einer besonderen Lage Massnahmen beschliesst, nachdem er die Kantone angehört hat.

Dieser Prozess dauert mehrere Stunden. Am Sonntagabend traf sich der Bundesrat zu einer Krisensitzung. watson erfuhr, dass dabei neue Massnahmen erarbeitet und den Kantonen zur Stellungnahme verschickt wurden. Dieser Prozess läuft aktuell, koordiniert wird er durch die Gesundheitsdirektorenkonferenz. Die Gesundheitsminister der Kantone haben wenige Stunden Zeit, sich zu äussern.

Danach überarbeitet der Bundesrat die Massnahmen und beschliesst sie. Eine Pressekonferenz wird am Nachmittag erwartet.

Wieso kam der Lockdown nicht schon vergangene Woche?

Unklar ist, ob das komplette Lahmlegen des gesellschaftlichen Alltags letzte Woche schon geprüft wurde.

Eine involvierte Person innerhalb der Gesundheitsdirektorenkonferenz sagt, dass der «Wind übers Wochenende» gedreht habe. Er berichtet, dass der «Kantönligeist» nun «definitiv weg» sei. Nach dem Wochenende sei vielen Regierungsräten klar geworden, dass Wirtschaftsinteressen oder regionale Interessen nun zurückstecken müssten.

* In einer früheren Version wurde Daniel Koch als BAG-Direktor bezeichnet. Das ist falsch, Herr Koch ist Leiter Übertragbare Krankheiten beim Bundesamt für Gesundheit. Wir bedauern den Fehler und haben den Artikel korrigiert.

Die Verordnung des Bundesrats zum Coronavirus

«Ich habe keine Angst» – Diese Leute waren an der Langstrasse

Play Icon

Abonniere unseren Newsletter

63
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
63Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • grandvlad 16.03.2020 17:57
    Highlight Highlight Der Bundesrat hat einen schweren Job. Die CH-Bevölkerung von der Zunahme der Virus Infektionen zu überzeugen und auf die Vernunft der CH-Bevölkerung zu zählen ist gescheitert. Titlis lässt grüssen.
    Danke an den Bundesrat für euer Durchhalten.
  • FaLa02 16.03.2020 17:00
    Highlight Highlight An alle welche die Schweiz als langsam Hinterwäldler bezeichnen:

    Schaut euch mal livscams aus Deutschland an, dann seht ihr wieviel weiter die sind........
  • Kleopeter 16.03.2020 16:05
    Highlight Highlight Wie sieht das bei einem Lockdown mit anderen Dienstleistungen aus? Bsp. Handwerker, Essenslieferdienste, Psychologen, Zahnärzte usw. Wer entscheidet wer geöffnet haben darf/sollte?
  • nemo2018 16.03.2020 15:56
    Highlight Highlight "Kantönligeist"....immer auf der Suche nach Vorwände.

    Der Bundesrat kann laut Verfassung einen Notstand ausrufen und das Ruder übernehmen -- dann hat das Kantönligeist keinen Platz mehr. Dafür braucht es aber Politiker*innen in Bundesbern die diesen Namen verdienen: Leute die Führung übernehmen, und Verantwortung tragen.

    Wenn ich mir die Pressekonferenz von Herrn Berset (& Co) am letzten Freitag anschaue....diese ironischen Bemerkungen, das Grinsen, die ganze Einstellung...

    Vielleicht können wir Sebastian Kurz bitten, ad interim die Führung dieses Landes zu übernehmen.
  • Leachim 16.03.2020 15:51
    Highlight Highlight Es liegt mir fern, die Entscheidungsverantwortlichen zu fest zu kritisieren, an ihrer Stelle möchte ich ja wirklich nicht sein. Aber es war ja noch verständlich, dass das Tessin auf Grund der Nähe zu Italien strenger reagiert. Ich verstehe den "Kantönligeist", der nachher einsetzte, aber überhaupt nicht!
  • Paul Bird 16.03.2020 15:29
    Highlight Highlight Zu spät... Alle haben negative kommentare verfasst als gewisse politiker kontrollen oder gar schliessung der grenzen wollten.
    Jetzt haben wir einen haufen voller egoisten die alles leer kaufen und die kinder der zu den grosseltern schicken..
  • egemek 16.03.2020 15:24
    Highlight Highlight Der gesunde Menschenverstand, oder nur schon ein bisschen Verstand scheint bei vielen abhanden gekommen zu sein. Fuhr gerade auf dem Heimweg durch ein paar Dörfer. Unglaublich, wie viele Senioren mit Enkelkindern oder Mütter-Gruppen mit vielen Kinder dort gemütlich herum spazierten... Die haben wirklich das Gefühl, dass ihre Kinder nun Ferien haben.
  • grandvlad 16.03.2020 14:39
    Highlight Highlight Corona-Frei hast für viele auf geht's zum Shoppen.... Extrem viele Autos unterwegs... Wäre der Europapark zugänglich, würden alle dort hinfahren....
    Hoffe der Bundesrat entscheidet bald mit klaren Richtlinien....
  • [madi] 16.03.2020 14:30
    Highlight Highlight Weis jemand was mit einer kleiner Schreinerei (3 Personen) passieren würde bei einem lockdown?
    • wintergrün 16.03.2020 15:47
      Highlight Highlight Hi madi
      Vielleicht solltet ihr mal klären wo bei Euch im Geschäft die Ansteckungsrisiken sind (z b gemeinsame Toilette)
      Ansonsten spricht ja nix dagegen dass ihr weiter macht.
      Wir machen auch Home Office.
    • [madi] 16.03.2020 19:33
      Highlight Highlight Sind aber Täglich bei Kunden, Familien Handwerkshops etc. Bin ja froh als Selbständiger das wir Arbeiten können denke nur das ein 2-3 Wöchigen Shutdown mit ganz vielen Tests die beste möglichkeit wäre den Virus einzudämmen.
  • Lucie_K 16.03.2020 14:13
    Highlight Highlight Also entweder bin ich doof oder mein Chef. Er meint, dass wir unsere Büros auch im Lock Down offen bleiben und wir weiter arbeiten. Ich arbeite in einem normalen Büro. Wie ist das genau?
    • DuhuerePanane 16.03.2020 16:02
      Highlight Highlight Ist bei uns in der Firma auch so, darum habe ich letzte Woche auch gekündigt. Die Leitung arbeitet von zuhause aus aber wir dürfen ins Büro und uns gegenseitig anstecken. Ich gönne mir nun vermehrt längere Pausen.
  • realist18 16.03.2020 14:10
    Highlight Highlight Hātte, wāre, wenn. Liebes Volk wir sind im hier und jetzt. Im Hier und jetzt werden entscheide gefāllt, aufgrund der aktuellen Lage. Habt vertrauen, alles wird wieder gut. In Krisen gillt es den Verstand und es biz Optimismus zu behalten sonst wird's noch schlimmer.
  • Boogie 16.03.2020 14:10
    Highlight Highlight Ich bin schon gespannt auf die neuen Massnahmen unseres Bundesrats. Ich vermute die Anzahl von Personen, die sich in einem Lokal aufhalten dürfen, wird von 50 auf 47 herabgesetzt. lol...
    • FrancoL 16.03.2020 15:09
      Highlight Highlight Mit Vermutung ist es so wie mit dem Glauben . . .

      Ich finde es etwas läppisch solche Sprüche zu klopfen, denn es stellt sich die einfache Frage: gehörst Du auch zu denen die den BR brauchen um zu merken, dass man nicht Ansammlungen von Personen frequentieren sollte?
  • Don Alejandro 16.03.2020 14:09
    Highlight Highlight Lockdown now! Verstehen denn die Wirschaftsgläubigen nicht, dass es noch viel schlimmer kommt, wenn wir den Larifari beibehalten? Andere Länder werden sich erholen, schliessen aber die Schweiz aus, weil sie zu lange gewartet hat und viel länger braucht um sich zu erholen. Das muss doch auch der radikalste Wirtschaftsliberale verstehen, gopfferdammi!
  • Daniel Heuberger 16.03.2020 14:05
    Highlight Highlight Nach dem Wochenende sei vielen Regierungsräten klar geworden, dass Wirtschaftsinteressen oder regionale Interessen nun zurückstecken müssten.
    Toll geben die mal zu wievielt wichtiger allen die Wirtschaft ist als die Gesundheit der Menschen. Das ist leider auch ausserhalb der aktuellen Situation nicht anders ..
  • Töfflifahrer 16.03.2020 13:59
    Highlight Highlight Offensichtlich wurden die Versprechen, welche Behörden und Wirtschaft nach dem SARS Virus vollmundig propagierten, einen Pandemieplan zu erstellen, einfach fallen gelassen.
    Schon im Nachgang zum SARS Virus wussten wir, dass wir darauf nich vorbereitet waren. Wir kamen da mit einem Blauen Auge davon, wussten aber, dass dies nur eine Frage der Zeit ist.
    Es kann doch nicht sein, dass im Pandemiefall nicht mal die Aufgaben und Kompetenzen von Bund und Kantonen geregelt ist und dass man um die Finanzierung von Testsets streitet.
  • DLOU 16.03.2020 13:49
    Highlight Highlight Ich kanns nicht mehr hören! Unsere Volksvertreter könnens nur falsch machen, egal wie entschieden wird. Entweder es sterben Leute an den direkten Folgen, oder an den Folgen einer kaputten Wirtschaft (ich hoffe doch ich muss euch kein Beispiel nennen von verzweifelten Menschen mit Depressionen und Existenzängsten die Suizid begehen etc.) Wie war das mit Steine werfen und Unfehlbarkeit? Zusätzlich wird oft Solidarität gepredigt und gefordert, aber man selbst will ja dann doch keine Goofe hüete oder sich selbst einschränken. Jetzt hört doch mal auf aufeinander zu Schiessen und stützt euch!
  • Stefan Morgenthaler-Müller 16.03.2020 13:41
    Highlight Highlight Zitat: "Eine involvierte Person innerhalb der Gesundheitsdirektorenkonferenz sagt, dass der «Wind übers Wochenende» gedreht habe."

    Der Wind hat sich nur gedreht, weil das Ausland (Italien, Österreich, Deutschland, Frankreich) viel härtere Massnahmen ergriffen haben. Die Schweiz ist nur Nachzügler, reagiert statt zu agieren.
  • Son Doku 16.03.2020 13:36
    Highlight Highlight was ist eigentlich mit Abfall Entsorgung? weis das jemand? wird das eingestellt?
    • Tugium 16.03.2020 15:10
      Highlight Highlight Denke nicht, es geht um Läden, Restaurants ect.
    • Töfflifahrer 16.03.2020 15:55
      Highlight Highlight Das müsste die Gemeinde beantworten können. Ich denke jedoch, dass dies weiterhin erfolgen wird.
    • Töfflifahrer 16.03.2020 15:57
      Highlight Highlight Es scheint wirklich Deppen zu geben, die eine Frage die jemand hat blitzen können, selbst aber keine Antwort geben können.
      Armselige Gestalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Daniel Martinelli 16.03.2020 13:27
    Highlight Highlight Man könnte meinen unser Bundesrat würde sich zur Information nur die Teletubbies anschauen. Seit vielen Wochen kann man sehen wie China gegen die Ausbreitung kämpft. Denken die wirklich, dass das die Schweiz nicht erreicht? Die Regierung hat bisher auf ganzer Linie versagt!
  • BratmirnenStorch 16.03.2020 13:22
    Highlight Highlight Sebastian Kurz hat es gestern erklärt, wie man das machen muss. Unser Bundesrat sollte seinem Beispiel folgen und zwar dalli! Jeder der zuhause bleiben kann, soll das solange tun, wie es geht. Das volle Programm. Wir sind ein reiches Land und können uns das leisten.
  • Sherlock_Holmes 16.03.2020 13:20
    Highlight Highlight Ich kann mir vorstellen, dass der Bundesrat die besondere zur aussergewöhnlichen Lage hoch stuft.

    Damit würden die zeitraubenden Konsultationen der Kantone entfallen. Neue Massnahmen könnten unmittelbar angepasst werden.

    Der heilige Föderalismus stösst unter den sich rasch verändernden Umständen schon längst an Grenzen.

    Die wichtigsten Faktoren sind Zeit und Entschlossenheit.

    Alles andere als ein rigoroser Vollzug des Lockdown wäre – bei allem Respekt – nicht nachvollziehbar und würde zu einer rasch zunehmenden Unsicherheit führen.

    Zumal die Selbstverantwortung leider nicht ausreicht.
    • Astrogator 16.03.2020 13:48
      Highlight Highlight "Der heilige Föderalismus stösst unter den sich rasch verändernden Umständen schon längst an Grenzen."
      Sehe ich differenzierter, Dank des Föderalismus konnten einzelne Kantone bereits handeln. Und machen wir uns nichts vor, wenn die Bundesregierung nicht gerade von den Kantonen vorgeführt werden würde, würde Berset auch weiterhin 2 Meter Abstand im ÖV predigen und es dabei sein lassen.
    • Fiesekatzekratzetatze 16.03.2020 14:57
      Highlight Highlight Ich mag all Deine Kommentare sehr gerne lieber Sherlock! Ehrlich, bodenständig, vernünftig und reflektierend. Vielen Dank dafür!
    • Toerpe Zwerg 16.03.2020 21:49
      Highlight Highlight Wir haben (noch) keinen Lockdown.
  • Astrogator 16.03.2020 13:19
    Highlight Highlight Die Erkenntnisse sind vor allem bitter für die Menschen die daran glaubten, dass die Regierung Menschenleben schützen als erste Priorität habe.

    Nun müssen sie merken, dass die Regierung andere Prioritäten hat.

    Berset und Koch haben sich ihren Eintrag als handlungsunfähige Zauderer und Versager in den Geschichtsbüchern gesichert.

    Aber genauso haben sich die Regierungsmitglieder der handelnden Kantone ihren ehrenvollen Platz in den Geschichtsbüchern verdient.

    Ihnen gilt mein Dank und meine aufrichtige Anerkennung. Sie haben mutig und bestimmt entschieden, Bravo!
    • rburri38 16.03.2020 14:35
      Highlight Highlight Selten so ein Müll gelesen. Sind die ganzen 20min und Blick-Leser plötzlich hier zu Watson gewechselt?
    • Toerpe Zwerg 16.03.2020 14:49
      Highlight Highlight Das ist ein sinnbefreiter Kommentar. Es ist immer ein Abwägen.
    • Astrogator 16.03.2020 15:44
      Highlight Highlight "Es ist immer ein Abwägen."
      Ja, schade hat man darin nicht bedacht was die langfristigen Schäden für unsere Wirtschaft sind wenn man nur bis nächste Woche denkt.
  • Freedoom Fighter 16.03.2020 13:03
    Highlight Highlight Und wir arbeitnehmenden?? Baustellen?? Ingenieurbüros? Dürden wir weiterarbeiten?
    • roadster101 16.03.2020 13:33
      Highlight Highlight
    • Dynamischer-Muzzi 16.03.2020 13:35
      Highlight Highlight Wenn Dein Arbeitgeber entsprechende Massnahmen einführen und auch einhalten kann, dann ja. Bei uns in der Firma wird das Personal kontrolliert runter gefahren. Wer HomeOffice machen kann, macht es. Bei Arbeiten wo das nicht geht, wird versetzt gearbeitet, sodass die Betriebsamkeit der Abteilung weiterhin gewährleistet ist. Pause werden koordiniert und Abstände eingehalte. Zieht jeder mit, geht das durchaus gut. Es ist immer entscheidend, wie felxibel der Arbeitgeber, aber vor allem der Arbeitnehmer ist.
    • Jason84 16.03.2020 13:36
      Highlight Highlight Gute Frage.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MartinZH 16.03.2020 12:56
    Highlight Highlight Ich würde es sehr begrüssen, wenn der Bundesrat nun nicht einfach die in den verschiedenen Kantonen verhängten Massnahmen auf die gesamte Schweiz ausdehnen würde, sondern dass jetzt endlich einmal ein richtig grosser Schritt gemacht wird. Die Schweiz hinkt sonst immer hinten nach..!

    Mit der geschätzten Dunkelziffer ist die Schweiz mittlerweilen, neben Italien, der Seuchenherd von Europa!

    Österrrich hat gezeigt, was jetzt die adäquaten Massnahmen sind. Es ist dringend nötig, dass sofort eine Ausgangssperre verhängt wird. Andernfalls herrschen in den CH-Spitälern Zustände wie in der Lombardei.
    • Beggride 16.03.2020 13:24
      Highlight Highlight Selbst ohne Dunkelziffer sind wir schon ein Seuchenherd,wenn man auf die Anzahl Fälle pro Million Einwohner schaut...
    • Qui-Gon 16.03.2020 13:47
      Highlight Highlight Die Österreicher wirds genauso treffen. Die haben ihren Lockdown schliesslich auch nicht seit 2 Wochen!
    • Toerpe Zwerg 16.03.2020 14:51
      Highlight Highlight Man muss es immer und immer wieder wiederholen ... Anzahl Fälle pro Einwohner ist eine irrelevante Grösse.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Inspektor 16.03.2020 12:54
    Highlight Highlight Bitte verhaltet euch ruhig.

    An alle hamsterkäufer : ich hoffe ihr teilt eure Ware auch!

    Stehen wir das ZUSAMMEN durch!

    Ich weiss, wir Menschen sind in Krisen Situationen zu unglaublichen positiven Dingen fähig! Aber genauso in negativen!!

    Also, stehen wir doch bitte alle mit 2m Abstand zusammen in dieser schwierigen Zeit :-)




    • Joseph Quimby 16.03.2020 15:47
      Highlight Highlight Natürlich teile ich... für 20 Franken pro Rolle 🧐
    • 3599bb39-26f6-4967-9cc6-f5f72d5a2c56 16.03.2020 17:12
      Highlight Highlight An alle Hamster-Käufer: Ich hoffe vor allem, dass ihr nicht einfach wegwerft, was ihr zuviel eingekauft habt.
    • Musikuss 17.03.2020 05:01
      Highlight Highlight Ich hatte den gleichen Gedanken!
  • Elster 16.03.2020 12:52
    Highlight Highlight Unsere Demokratie ist gut, aber sie hat jetzt auch schon Menschenleben gekostet. Wer es nicht glaubt, kann es nachrechen
    • Decke 16.03.2020 13:43
      Highlight Highlight Das macht der Verkehr auch..
  • Lowend 16.03.2020 12:51
    Highlight Highlight Es lohnt sich, dieses Video von Donald McNeal, einem Wissenschafts- und Gesundheitsreporter der New York Times, anzuschauen.

    Er erklärt sehr anschaulich, dass testen, testen und noch mal testen und die Isolation von Betroffenen wichtig wäre und dass ein Look Down nur bedingt hilft, weil die Ansteckung dann einfach innerhalb der Familie passiert. Sehr hörenswert!

    Play Icon
    • Eldroid 16.03.2020 14:21
      Highlight Highlight Guter Input - Aber wir haben die Testkapazität dafür leider scheinbar nicht 🤷‍♂️
    • Toerpe Zwerg 16.03.2020 14:52
      Highlight Highlight Testen testen testen kann man nur, wenn man die Kapazität dafür hat. Haben wir nicht.
    • Lowend 16.03.2020 19:58
      Highlight Highlight Was man nicht hat, kann man sich anschaffen, aber zum Glück haben wir sogar eine Schweizer Firma, die uns und der ganzen Welt diese Testmöglichkeit gratis schenkt.

      Einfach Zuversicht, liebste Defätisten! Eine solche Maschine schafft immerhin 4'000 Tests pro Tag, aber selbst 100 Maschinen würde es 20 Tage dauern, bis alle getestet werden könnten.

      Wenn es nach den gelangweilten Experten gehen würde, wäre natürlich alles viel besser, aber ich bin trotzdem froh, dass im BAG echte Fachleute arbeiten.

      https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/roche-gibt-coronatest-gratis-ab/story/23593308
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ferd Blu 16.03.2020 12:37
    Highlight Highlight Wird eine Ausgangssperre wie in Italien oder Spanien kommen, oder dürfte man einfach nur alles lebensnotwendige offen lassen? Eine partielle Ausgangssperre wäre das beste, sprich Risikogruppen dürfen nicht mehr raus und es wird Personal verwendet um sie zu versorgen. Die Armeangehörigen kann man auch für andere Sachen gebrauchen als nur schiessen.
    • Toerpe Zwerg 16.03.2020 14:53
      Highlight Highlight Falsch. Eine Einschränkung auf Risikogruppen ist sinnbefreit.
  • Der Buchstabe I 16.03.2020 12:36
    Highlight Highlight Kommt davon, wenn man das Gefühl hat, dass man erst mal abwarten muss und die Wirtschaft über allem steht.

    Es hätte aber schlimmeres verhindert werden können, wenn man gehandelt hätte.

So stehen Migros- und Coop-Kunden heute Schlange #flattenthecurve 💪

>> Zum Liveticker mit den neusten Entwicklungen

Im Kampf gegen das Coronavirus haben Migros und Coop Massnahmen ergriffen. Am Einlass werden Kunden gezählt und Tickets ausgehändigt. Nur eine Person pro 10 Quadrameter Ladenfläche, lautet die Regel. In den Läden stehen Desinfektionsmittel bereit. Das Personal an der Kasse ist durch Plexiglasscheiben abgetrennt. Jene Bereiche, in denen keine Lebensmittel oder Gegenstände für den täglichen Bedarf verkauft werden, sind abgeriegelt.

Und die …

Artikel lesen
Link zum Artikel