Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Corona Session BernExpo Parlament Nationalrat

Klima-Aktivistinnen planen erneut eine Aktion in Bern. Vor einer Woche wurde die Klimajugend von der Polizei verscheucht. Bild: watson

Trotz Verbot sind weitere Demos angekündigt – nun steigt der Druck auf die Politik

Klimaaktivistinnen kündigen für Freitag eine Strassenaktion in der Berner City an. Der Druck auf die Politik steigt, Mini-Demos wieder zu ermöglichen. Sorgenfalten bereitet dem Berner Sicherheitsdirektor aber derzeit eine ganz andere Gruppierung.



Die Bürgerrechte bleiben beschnitten: Der Bundesrat hat am Mittwoch keine Lockerungen des Versammlungsverbots beschlossen. Obschon Städte wie Zürich oder Bern immer stärker unter Druck geraten, ein taugliches Demo-Regime während den Corona-Zeiten zu finden. Denn trotz Verbot stehen die nächsten Kundgebungen vor der Türe.

Schmelzende Gletscher in den Berner Gassen

Am kommenden Freitag etwa planen die Klimastreikenden in Bern eine Strassenaktion. Am landesweiten Aktionstag der «Strike for Future»-Bewegung wollen die Aktivisten nicht nur online demonstrieren. Sondern in der Berner Innenstadt symbolisch einen Gletscher schmelzen lassen, wie watson erfahren hat. Für die Aktion sind rund 20 Leute eingeplant. «Wir werden uns weiss verkleiden und Parolen rufen. Natürlich tragen wir dabei Masken und versuchen, die Abstandsregeln einzuhalten», erklärt eine Klimastreikerin.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Bereits während der eidgenössischen Session hatten die Klimastreikenden eine illegale Protestaktion durchgeführt. Polizisten räumten die rund 15 Demonstranten sofort weg. Am Montag kam es zudem zu einer Plakataktion vor dem Zürcher Kantonsrat, bei der die Polizei zwei Aktivisten verhaftete.

«Es ist absurd. Man kann im H&M shoppen gehen, in der Beiz Bier trinken. Aber Mini-Demos sind weiter verboten.»

Tamara Funiciello

In der Bundesstadt reisst wegen des Corona-Kundgebungsverbots den Politikerinnen der Geduldsfaden. «Es ist absurd. Man kann im H&M shoppen gehen, in der Beiz Bier trinken. Aber Mini-Demos mit fünf Personen sind weiter verboten», sagt SP-Nationalrätin Tamara Funiciello.

Solidaritaetskundgebung fuer Migranten mit Tamara Funiciello, Praesidentin Juso Schweiz, am Samstag, 15. Juli 2017, in Como, Italien. (KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi)

Will wieder auf die Strasse: SP-Nationalrätin Tamara Funiciello. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Für die Bernerin ist klar: Eine Versammlungs- und Meinungsäusserungsfreiheit müsse auch in Krisenzeiten gewährleistet sein. Beispiele aus anderen Ländern wie Israel zeigten, dass Demos auch mit Abstandsregeln möglich seien. «Es ist gar vorstellbar, dass Demo-Organisatoren künftig ein Gesundheitskonzept einreichen müssen.»

«Die Regeln müssen für alle gleich sein.»

Staatsrechtler Jörg Paul Müller

Unterstützung kriegt Funiciello vom Berner Staatsrechtler Jörg Paul Müller: «Wenn im öffentlichen Raum Gruppen von fünf Personen toleriert werden, muss dies auch dann gelten, wenn sie ein politisches Plakat mitführen. Die Regeln müssen für alle gleich sein», sagt der emeritierte Professor zum Bund.

Polizisten halten Absperrbaender, um Demonstranten vom Bundesplatz fernzuhalten, bei einer Demonstration gegen den Coronavirus Lockdown, am Samstag, 9. Mai 2020 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: KEYSTONE

Die Berner Stadtregierung bleibt bei ihrer harten Linie. «Nur der Bundesrat kann das Demoverbot aufheben. Darum gilt es weiterhin, auch für kleine Gruppen», sagt der Berner Sicherheitsdirektor Reto Nause zu watson.

Ein anderes Kaliber als eine Handvoll Klimastreiker ist für die Stadt Bern die erneute Demo von Lockdown-Gegnern, die für Samstag angekündigt ist.

In den letzten Wochen protestierten 5G-Gegner, Verschwörungstheoretikerinnen, Impfgegner und Internet-Aktivisten in mehreren Städten gegen die vom Bundesrat beschlossenen Massnahmen. Unter ihnen befanden sich auch viele Kinder und Menschen mit Behinderung.

Obwohl sich die Demonstrierenden um sämtliche Corona-Abstandsregeln foutierten, schaute die Polizei lange zu, bis sie die Demo auflöste. Zahlreiche Teilnehmer kassierten Anzeigen.

«Die Emotionen werden immer heftiger.»

Reto Nause

Schreiten die Beamten am nächsten Samstag früher ein? Nause will sich nicht zu Details äussern: «Die Polizei hat den Auftrag, die geplante Demo zu verhindern. Das ist eine sehr knifflige Aufgabe», sagt der Sicherheitsdirektor weiter.

Nach der Demo vom letzten Samstag habe er zahlreiche Mails von aufgebrachten Bürgern aus verschiedensten Lagern erhalten. «Die Emotionen werden immer heftiger, das bereitet mir schon Sorgen», so Nause.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Die Anti-Lockdown-Demo vom 9. Mai 2020

«Couch Coach» mit Ruedi Us und Jill Small

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

197
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
197Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Saerd neute 14.05.2020 22:00
    Highlight Highlight Demos ja, aber nur für Linkspopulisten.
    So ist die allgemeine Meinung auf Watson.
    Nur wer die richtige politische Einstellung hat darf demonstrieren.
    Steht das so in der Bundesverfassung?
    • joe 15.05.2020 07:34
      Highlight Highlight Es gibt keine "Richtige" politische Einstellung. Die Politik lebt von diversen Einstellungen und was wir daraus für einen Konsens finden.
      Aber wärend einer Pandemie - ja es ist eine Pandemie und keine Verschwörung - zu demonstrieren ist einfach nur dumm und gefährdet die Mitmenschen.
  • lilie 14.05.2020 18:32
    Highlight Highlight Was mich vor allem stört ist, dass es keine Klärung vom Bundesrat gibt: Gibts nun ein vom Versammlungsverbot unabhängiges Kundgebungsverbot, das auch 1-Mann/Frau-Demos verbietet, oder ist das eine Erfindung der KaPo Bern???

    Ansonsten kann eine Demo nicht verboten werden, solange sie die Corona-Regeln einhält.

    PS: Falls es wirklich ein Kundgebungsverbot gibt, möchte ich die Begründung dafür hören. Wir leben immer noch in einer Demokratie, und niemand kann mir verbieten, mit einem T-Shirt rumzulaufen, auf dem steht: "Die Erde ist bald heisser als mein eingebildeter Freund" oder so ähnlich. 🤨
  • Herr K. 14.05.2020 17:49
    Highlight Highlight Sehr schwer zu verstehen, weshalb es gerade jetzt eine Demo braucht, bzw. warum man/frau jetzt an eine Menschenansammlung geht. Meiner Ansicht nach ein sehr egoistisches und stupides Verhalten, welches das bisher erreichte aufs extremste gefährdet.

    Aber die Polizei könnte ja mal testen ob Tränengas gehen das Coronavirus hilft. Das wurde meines Wissens noch nicht getestet.🤪
  • Turicum04 14.05.2020 17:11
    Highlight Highlight Tamara Funiciello ist eine Heldin! Jetzt muss sie auch noch den Kapitalismus bekämpfen.
  • Atavar 14.05.2020 12:52
    Highlight Highlight Zwergenaufstände halt...

    Wer mit einem Plan kommt, der darf auch bestehende Pläne kritisieren - selbst wenn der Plan vielleicht nicht genügt.

    Wer nur kritisiert, ohne eine Lösung zu bringen, macht einen Zwergenaufstand.

    PS: Nein, "Aufhebung der Massnahmen jetzt" ist kein Plan.
  • Aithria 14.05.2020 12:35
    Highlight Highlight Jeder Mensch ist eine Gefahr für seine Mitmenschen, aber er kann genauso gut eine Rettung sein. So ist das Leben, und sterben muss jeder, niemand kann es sich aussuchen, ist es heute nicht diese Krankheit, ist es morgen jene und schlussendlich kommt der Tod und erlöst den alten Körper aus Nachsicht. Es ist eine Illusion des ängstlichen Menschen, dass es vielleicht doch eine Möglichkeit gäbe, dem Sensenmann von der Ähre zu springen. So hält sich der Ängstliche an jegliche Versprechen von Lichtgestalten; "Retten uns die Superreichen?" Ja, der Superreiche wurde ja durch Mitgefühl erst superreich.
  • Aithria 14.05.2020 12:28
    Highlight Highlight Was ist denn ein Verschwörungstheoretiker eigentlich, und was ist sein Gegenstück? Denn es scheint mir doch allzu einfach, missliebige Meinungen mittels Etiketten in der Art "du spinnst" zu kennzeichnen, wobei man ja gleichzeitig von sich selber das Bild zu verbreiten sucht, dass man selber auf jeden Fall ein vorbildliches Beispiel wahrer Vernunft sei.

    Eine Verschwörungstheorie ist zunächst einmal eine Theorie. Sie versucht, die Zusammenhänge von verborgenen und zur Schau gestellten Absichten zu ergründen. Sie benutzen aber diesen Begriff um ihren Mitmenschen Hirngespinste zu unterstellen.
    • Burkis 14.05.2020 14:07
      Highlight Highlight Verschwörungstheorien sind primär unbeweisbare Behauptungen und keine Theorien.
    • Ludwig van 14.05.2020 17:08
      Highlight Highlight Das Wort "Verschwörungstheorie" ist irreführend, weil "Theorie" klingt nach Wissenschaft. Man sollte das Wort durch Verschwörungsfantasie austauschen.

      Wie unterscheidet nun man Verschwörungsfantasien von seriösen Quellen? Wenn eine Quelle gegen alle wissenschaftlichen Kanntnisse verstösst und behauptet dass die Wissenschaft, alle Medien, alle Regierungen alle Institutionen absichtlich lügen und angeblich nur ein paar "Rebellen" im Internet die absolute Wahrheit kennen, dann ist es mit grosser Wahrscheinlichkeit eine Verschwörungsfantasie.
    • Nick Name 14.05.2020 17:31
      Highlight Highlight @Aithria: Können wir diese fruchtlose, öde Begriffsdiskussion bitte mal beiseite lassen?
      Schlagen Sie einfach vor, wie Sie Menschen, die grössere Verschwörungen vermuten oder davon zu wissen glauben, wo andere sie nicht sehen, genannt werden sollen, dann nehmen wir den Begriff und können uns wieder der inhaltlichen Diskussion zuwenden. Ok? Merci.
  • Zeit_Genosse 14.05.2020 12:06
    Highlight Highlight ◾️Es geht um Medieneffekte, die bei Verbotsübertretungen besser zu erreichen sind, wie dieser Artikel zeigt.

    ◾️Dann muss man am Tag x die Polizei, die im politisch-gesetzlichen Auftrag handelt, provozieren. Am besten zu Gewaltausübung. Auf das fahren die Medien voll ab.

    ◾️Lasst doch diese Demos durch. Dann verläuft sich das ins leere oder zur Sachbeschädigung, da sonst niemand berichtet.

    ◾️Am 8.6. kommt die 3. Lockerung. Hoffentlich ganz ohne Begrenzung. Für Demos <1000 (?)

    ◾️Wenn dann noch eine Gruppenbeschränkung z.B. auf 15 Pers. kommt, dann ist die nächste Eskalation programmiert.
    • Forest 14.05.2020 12:58
      Highlight Highlight Vorhin gelesen im Liveticker: 50 Neuansteckungen an einem Tag!

      Zur Erinnerung vor kurzem waren es noch ca. 8 Ansteckungen am Tag. Die Anzahl der Fälle hat sich innerhalb kurzer Zeit verfünffacht. Aber eben Meinungsfreiheit ist wichtiger...

      Kapiert es endlich es ist die falsche Zeit zum demonstrieren mit oder ohne Abstand. Demonstriert eine Gruppe werden die nächsten folgen deshalb muss vorübergehend ein Verbot her. Meine Meinung
    • Silent_Revolution 14.05.2020 13:19
      Highlight Highlight Forest

      Wo ist das Problem an Neuansteckungen?

      Das langfristige Ziel ist Herdenimmunität, es ging nur darum das Gesundheitssystem nicht zu überlasten.

      Gerettet wird durch die Massnahmen niemand ausser jene, die nach Meinung der Massnahmenbefürworter, während der Überlastung wegen begrenzten Behandlungsmöglichkeiten zum Sterben liegengelassen werden.
      Ich glaube da missverstehen einige etwas. Kein Mensch wird vor einer Corona-Infektion bewahrt.

      Die Kapazitäten in Schweizer Spitälern sind ausreichend, sie sind pandemisch besser vorbereitet und selbst 200 Ansteckungen am Tag sind kein Problem.
    • Saerd neute 14.05.2020 13:56
      Highlight Highlight Forest
      Na und?
      Wenn wir diese Krankheit durchhaben wollen sollten sich doch möglichst viele anstecken. Unser Gesundheitssystem mag es im Gegensatz zu dem italienischen verkraften.
      Diesen Zahlenfixiertheit dient nur der Angstmacherei.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Burkis 14.05.2020 11:56
    Highlight Highlight Patientenverfügungen mit dem Punkt “Ja, ich bin mir bewusst das durch mein Verhalten Mitmenschen gefährdet werden und es ist mir egal!” ergänzen, an die Demonstranten verteilen und nachdem bestätigt wurde das auf ein medizinische Behandlung verzichtet wird Kleindemos zulassen. Die Teilnehmer sollen dann in den Sozialen Medien mit Name veröffentlicht werden.
    • TJ Müller 14.05.2020 12:45
      Highlight Highlight Juhu, öffentlicher Pranger. Was ist dein Problem? Sobald dir etwas passt sehnst du dir mittelalterliche Praktiken herbei? Ich glaube fast, Menschen wie du sind die grössere Bedrohung für die Menschheit.
    • Burkis 14.05.2020 13:41
      Highlight Highlight Stehen den die Demonstranten nicht zu ihrer Meinung? Verstehe das Problem nicht? Frau Dürrenmatt machts ja sogar freiwillig.
  • mrmikech 14.05.2020 11:47
    Highlight Highlight Ich finde die Demos immer lustig. Keiner schaut zu, niemand interessiert sich für die Demonstranten, vielleicht bei einen sehr grossen Demo bekommt man 1 Minute auf TV, und auch dann sind die Reaktionen eher negativ.

    Ich weiss, das recht auf Demonstration ist ein Grundrecht, aber was bringt es??

    Wann man dauerhaft etwas erreichen will soll man das demokratische Prozess durchlaufen, zum Beispiel mit Referendum.
  • Firefly 14.05.2020 11:27
    Highlight Highlight Man sollte einfach konsequent sein, aber nicht die einen verscheuchen und die anderen lassen, wie im Moment.
  • joe 14.05.2020 11:19
    Highlight Highlight Wenn der Lockdown so unerträglich gewesen ist und Sie in ihren Grundrechten so eingeschränkt gewesen sind, wieso sind sie dann nich bereits zu Beginn des Lockdown auf die Strasse gegangen? Dazu fehlten dann doch die "Eier"!

    Und jetzt zu sagen das es gar nicht so schlimm ist und nie geworden wäre ist auch schwach.

    SCHÄMT EUCH DAS IHR KLEINKINDER AN EINE DEMO MITNEHMT!!!
    • So oder so 14.05.2020 12:00
      Highlight Highlight Je näher das Ende des Lockdown kommt - desto Mutiger werden die Verschwörungsheinis.
    • Saerd neute 14.05.2020 13:59
      Highlight Highlight So oder so
      Ich glaube du verwechselst die Seite. Die Verschwörungsheinis glauben an eine schreckliche Pandemie.
    • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 14.05.2020 14:54
      Highlight Highlight Wer Kleinkinder an eine solche Demo mit nimmt, hat als Eltern komplet versagt. Definitiv ein Fall für die KESB.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wölkchen 14.05.2020 11:12
    Highlight Highlight Ahhhh es ist wieder Schule.
    Somit kann man am Freitag wieder streiken. Die gehören Alle richtig heftig gebüsst!
    Wären die Demos am Samstag würden nicht mal die Hälfte mit machen.
    • Firefly 14.05.2020 14:38
      Highlight Highlight Ja, auch ich vermisse den Stammtisch!
    • jimknopf 14.05.2020 15:26
      Highlight Highlight Ach Wölkchen, wirklich? Dieses "Argument" war bereits vor Corona inhaltslos..
    • Maon 14.05.2020 18:55
      Highlight Highlight Blöd nur, dass die Demos mit den meisten Leuten alle an Samstagen stattgefunden haben...
  • RichiZueri 14.05.2020 11:09
    Highlight Highlight In einer Wohlstandsgesellschaft den Leuten beizubringen, dass sie sich mal ein paar Monate einschränken sollen, scheint mir inzwischen leider ziemlich aussichtslos. Vielleicht sollte man ihnen vor Ort auf mobilen Bildschirmen das Leid und die Schicksale von z.B. Norditalien präsentieren. Aber solange ihre eigenen Familien nicht betroffen sind, würde wohl auch das nicht ausreichen.
    • n3rd 14.05.2020 11:27
      Highlight Highlight Vielleicht muss man mal definieren, was sich hinter dem Begriff "einschränken" überhaupt versteckt.

      Was ist Ihrer Meinung nach "einschränken" - in der Kälte sich draussen an der Demo die Beine in den Bauch stehen (und keine Güter verbrauchen) oder gemütlich im Restaurant und Shopping-Center flanieren?

      Viele betreiben hier Doppelmoral, weil sie andere zum "einschränken" auffordern, selber aber jede Chance zum Konsum nutzen.
    • RichiZueri 14.05.2020 11:35
      Highlight Highlight Und du denkst, aufgrund eines sinnvollen Demo-Themas und weil es während des Demonstrierens draussen kalt und regnerisch war (uiuiui...), ist die Einhaltung der Vorschriften und somit die generelle Gesundheit nebensächlich?
      Mit der Doppelmoral hingegen gebe ich dir recht.
    • Toerpe Zwerg 14.05.2020 11:36
      Highlight Highlight In einer Armutsgesellschaft wäre das natürlich viel einfacher.
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 14.05.2020 11:09
    Highlight Highlight An den Kommentaren sieht man, wie sehr diese Ecopop-Querfröntler der Umweltbewegung schaden. 90 % der Aussenstehenden hält die beiden nicht auseinander.

    Und die Polizei kümmert sich natürlich lieber um 20 Jugendliche die Abstand halten und Masken tragen und von welchen wohl keine Gewaltanwendung zu befürchten ist als um mehrere Hundert Querfröntler.
    • Qui-Gon 14.05.2020 12:03
      Highlight Highlight Das zweierlei Mass ist das eigentliche Problem!
  • Wandervogel 14.05.2020 10:51
    Highlight Highlight Schade ist es in der Schweiz nicht möglich, seine Forderungen auch als einfacher Bürger politisch durchzusetzen um effektiv eine, aus subjektiver Sicht, Verbesserung des Gesetzes/Verfassung zu erzielen. Somit bleibt ja nur die Demonstration als letztes Mittel der politischen ''Mitgestaltung'' möglich. Selbst Funiciello muss als Nationalrätin bei jeder Demo zugegen sein. Ca. 140'000 Franken als Entschädigung für ihren Teilzeitjob im NR sind offenbar zu wenig, um eine wirksame politische Schiene zu fahren.
    • So oder so 14.05.2020 11:15
      Highlight Highlight "Schade ist es in der Schweiz nicht möglich, seine Forderungen auch als einfacher Bürger politisch durchzusetzen um effektiv eine, aus subjektiver Sicht, Verbesserung des Gesetzes/Verfassung zu erzielen"

      Lol - Wandern sie doch in ein Land aus, wo sie dass noch dürfen.
    • Toerpe Zwerg 14.05.2020 11:38
      Highlight Highlight "Schade ist es in der Schweiz nicht möglich, seine Forderungen auch als einfacher Bürger politisch durchzusetzen um effektiv eine, aus subjektiver Sicht, Verbesserung des Gesetzes/Verfassung zu erzielen."

      Initiative & Referendum kännsch? Oder ist dieser Kommentar ironisch gemeint?
    • Heidi Weston 14.05.2020 11:44
      Highlight Highlight Jeder Bürger hat das Recht eine „Volksinitiative“ zu starten um eine Verbesserung der Verfassung herbei zu führen!

      Studieren sie mal unser Schweizer Recht, da hat es anscheinend grosse Lücken bei ihnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • troedler 14.05.2020 10:47
    Highlight Highlight Maske & Handschuhe tragen sowie anständig bleiben hilft, dass sich das mediale aufgehype bezüglich Demos etwas legen sollte...
    Warum Demos: Wenn sich zB ein Hr. Blocher mitteilen will, füllte er ne Seite in seinen Medienblättern oder kauft sich eine Seite bei den Anderen. Wenn das Volk, welches nicht so viel Chlöibi hat, was sagen will, geht es auf die Strasse, das ist der Unterschied. Momentan ist sicherlich nur mässiges Demonstrieren angesagt, doch sollten alle aufpassen, dass nicht alles unterm Coronadeckmantel durchgewunken wird, auch die bequem kommentierenden zu Hause ...
  • Driver7 14.05.2020 10:44
    Highlight Highlight ..die wollen demonstrieren, weil andere Shoppen dürfen. Wenn die demonstrieren dürfen, will ich aber auch in meinem Garten eine Grill-Party machen dürfen.. und wenn ich das kann, will der nächste dann.. was auch immer! Darum: eins nach dem anderen.
    • Magnum 14.05.2020 10:55
      Highlight Highlight Im Unterschied zu Shoppen und Grillparties ist die Versammlungsfreiheit ein Bürgerrecht. Insofern fordert Funiciello nur die Achtung der Bürgerrechte auch in einer Krise. Sie fordert NICHT, dass wie bei den Demos der selbsternannten Rebellen Distanz- und Hygienevorgaben ignoriert werden sollen.
    • smartash 14.05.2020 11:11
      Highlight Highlight du darft in deinem Garten eine Grillparty machen, solange du (ihr) euch an die Maßnahmen halten. Also wieso sollten andere nicht demonstrieren dürfen, wenn sie sich ebenfalls an die Maßnahmen halten. Gleiches Recht für alle
    • Driver7 14.05.2020 13:42
      Highlight Highlight @Magnum: Versammeln auf dem Bundesplatz ist ein Bürgerrecht, bei mir im eigenem Garten nicht..? Komische Rechtsauffassung hast du.

      @smartash
      So wie ich verstehe sind "Grillpartys und co." weiterhin ausdrücklich verboten wenn es mehr als 5 Personen sind, selbst wenn die 2m Abstände gehalten werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blitzesammler 14.05.2020 10:35
    Highlight Highlight was für Freiheiten wollen sie denn überhaupt? Ich persönlich kann ALLES machen was ich will! Meke überhaupt nichts von Einschränkungen. Anscheinend sind das die Menschen, die zum Beispiel, in einem Muslimischen Land wie Ägypten Ferien machen und sich oben ohne am Strand reckeln und sich dann ungerecht behandelt fühlen, weil sie die Angestelten nicht respektieren? Dieses ICH WILL, ICH WILL, kennen wir ja immer besser. Solche Menschen werden NIE zufrieden sein mit dem was sie haben oder dürfen. Alle sollen auf SIE Rücksicht nehmen, doch genau diese nehmen KEINE Rücksicht auf andere(s)!
    • smartash 14.05.2020 11:14
      Highlight Highlight Demnach wolltest du nicht besonders viel in den letzten Wochen..?
      Nur weil du auf alle deine Bürgerrechte verzichten willst, heisst das nicht, dass andere das auch wollen. Nie von dir und deinen Bedürfnissen auf andere schließen
    • Toerpe Zwerg 14.05.2020 11:39
      Highlight Highlight "Ich persönlich kann ALLES machen was ich will!"

      Sind Ihre Bedürfnisse ein Massstab für Andere?
    • troedler 14.05.2020 15:41
      Highlight Highlight Nein, deswegen steht "ich persönlich"...
  • In vino veritas 14.05.2020 10:29
    Highlight Highlight Auch wenn ich die Forderungen (mehr Umweltschutz) der Klimajugend unterstütze, finde ich es daneben. Das lässt in mir die Befürchtung aufkommen, dass einige der Jugendliche die Demos als Instagramersatz missbrauchen. Hauptsache man schafft es in die Nachrichten und sein Antlitz flimmert für ein paar Sekunden über den regionalen TV-Sender😔. Noble Gründe grenzen euch übrigens nicht von den aus der Anstalt entflohen VT ab. Nein, ihr verhaltet euch gleich, also könnt ihr genausogut mit diesen Wirrköpfen mit demonstrieren. Das Niveau stimmt schon mal...
    • So oder so 14.05.2020 11:12
      Highlight Highlight Ja genau - darum haben sie auch alle Masken getragen (damit man sie Gut erkennt auf Insta) und denn Abstand zueinander eingehalten und sind in einer kleinen Anzahl Personen zur Demo +/- 10 Personen gegangen.
    • TJ Müller 14.05.2020 12:55
      Highlight Highlight Hä? Wenn dem so wäre, dann wären die Aktionen der Klimajugend nicht so geplant, dass möglichst wenige Menschen vor Ort sein müssen. 15 vor der Expo, 2 in Zürich, wobei vor dem ganzen Schlamassel 10'000 Demonstranten waren. Sie hatten sogar Schutzkonzepte eingereicht, aber was interessiert das Nause? Der ist einfach froh kann er die Verordnung als Feigenplatt nehmen um ihm unliebsame Demos zu verhindern. Also sorry, die Anti-Lockdown Demos und die Klimajugenddemos sind echt nicht zu vergleichen.
  • Woichbinistvorne 14.05.2020 10:17
    Highlight Highlight In einem freien Land und einer Demokratie, müssten Mini-Demos die den Abstandsregeln entsprechen gestattet sein. Doch aktuell ist die Schweiz eine Bananenrepublik mit der Herrschaftsform einer Oligarchie. Die Bundesräte haben die vergangenen Wochen offensichtlich ihre Macht genossen und wollen sie jetzt nicht mehr hergeben.
    • Magnum 14.05.2020 10:59
      Highlight Highlight Ein Kommentar, der von Einsicht und Durchblick kündet. Die Mitglieder des Bundesrates müssen seit über zwei Monaten auf der Basis höchst lückenhafter Zahlen und Statistiken (Stichwort Dunkelziffer der Angesteckten) Entscheidungen von grosser wirtschaftlicher und sozialer Tragweite treffen.
      Der Vorwurf, dass der Bundesrat in unzulässiger Weise die Macht an sich gerissen habe und die Ausübung derselben nun geniesse, ist einfach nur weltfremd. Das Management einer Krise vom Ausmass dieser Pandemie ist für niemanden ein Genuss und bringt viele an ihre Grenzen.
    • Thomas Rothen (1) 14.05.2020 11:03
      Highlight Highlight Absoluzer Schwachsinn, den fa labberst, sorry.
      Dir ist schon klar, dass der Bundesrat für jeden seiner Entscheide im Nachgang gerade stehen muss?

      Oder hast Du Dir das Epedemiengesetz, welches übrigens 2013 vom Volk angenommen worden ist, mal durchgelesen? Zum Beispiel steht da ganz klar geschrieben, dass die ausserordentliche Lage nur begrenzt gelten kann.
      Rumbrüllen, wie diktatorisch unsere Regierung sei, aber keine Ahnung von der Materie...
      Oh, und nur so nebebi: Versuch mal in einer Diktatur auf die Strasse zu gehen und gegen die Diktatur zu demonstrieren.

    • Heidi Weston 14.05.2020 12:05
      Highlight Highlight Bis vor ein paar Tagen, habe ich nicht einmal gewusst, dass es Mini-Demos gibt?

      Zudem. Das EpG (Pandemiegesetz) gibt es seit 1970, Stand aktuell von 2012. dieses Gesetz wurde Demokratisch erstellt und Eingeführt. Darin ist auch eine aussergewöhnliche Lage geregelt! Also alles Demokratisch legitim!

    Weitere Antworten anzeigen
  • salamikoenig 14.05.2020 10:07
    Highlight Highlight Man nehme 5 Kisten Gummischrott und 1 Kiste Tränengas. Viel Spass beim Demonstrieren :)
    • smoking gun 14.05.2020 11:14
      Highlight Highlight @salamikoenig: Oder gleich mit dem Flammenwerfer drüber? Meine Güte, so viel Hass ...
  • Joseph Quimby 14.05.2020 09:32
    Highlight Highlight H&M shoppen und in der Beiz Bier trinken sichert Arbeitsplätze. Natürlich ist das für eine Nationalrätin nicht verständlich, welche auch in Krisenzeiten für ein Teilzeitpensum 140'000 bekommt 🤷‍♂️
  • Chrigi-B 14.05.2020 09:28
    Highlight Highlight Demonstration formt sich?

    1. Durchsage: Verpisst euch sofort.
    2. Grossflächiger Tränengaseinsatz
    3. Wer sich immer noch weigert wird
    verhaftet.

    Ist unsere Polizei bzw. Politik so unfähig?

    Bei den Fussballchaoten sparen sie mit Tränengas, Gummischrott und Wasserwerfern ja auch nicht...
    • n3rd 14.05.2020 11:07
      Highlight Highlight Du meinst, damit es so wie an den famosen Demos in Deutschland und USA rauskommt, wo es die Polizei hinkriegt Menschen blind zu sprühen und invalide zu prügeln? Nicht jeder hat so einen Fetisch...
    • smartash 14.05.2020 11:16
      Highlight Highlight Ein Aufruf zur Polizeigewalt gegen friedlichi Demonstranten die sich sigar an die Abstandsregeln halten.
      Sehr erstrebenswert 👏
    • Chrigi-B 14.05.2020 11:17
      Highlight Highlight "blind zu sprühen und invalide zu prügeln"

      Meine Güte n3rd schreibe ich so was?

      Tränengas macht dich weder blind noch invalide. Hatte das Vergnügen schon mehrmals. Einatmung an Fussballspielen, da die Polizei dort ohne Rücksicht auch in die friedlichen Fans feuert wenn ein paar aus der Reihe tanzen.

      Pfefferspray, Knüppel, Wasserwerfer und Gummischrott sind doch nicht nötig um ein paar Wirrköpfe von einem öffentlichen Platz zu vertreiben.

      Tränengas wäre das perfekte Mittel gegen diese Besserwisser. Geht schnell weg nach dem Einsatz und ist komplett ungefährlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 14.05.2020 09:22
    Highlight Highlight Mir geht das Verständnis für Demonstrationen ab. Die meisten sind kontraproduktiv. Ich habe absolut nichts gegen den Schutz des Klimas. Allerdings muss man dabei realistisch bleiben. Bei den Flugzeugen wird schon lange an umweltfreundlicheren Motoren getüftelt. Leiser und weniger Treibstoffverbrauch. Das geht einfach nicht auf jetzt. Weiss die Jungend nicht dass vor 10k wir eine Eiszeit hatten, mit Gletschern im Mittelland. Seit her gibt es eine Erwärmung, sonst wären sie noch da.
    Die Lockdown-Gegner können gut demonstrieren, sie leben ja Dank dem Lockdown noch. Querulanten.
    • glüngi 14.05.2020 09:59
      Highlight Highlight Ist kontraproduktiv, lieber gar nichts machen ihrer Meinung nach.

      Ein Kerosinmotor wird niemals umweltfreundlich sein.

      Und das "früher hatten wir Gletscher im Mittelland" ist ja wohl das dümmste. Diese Gletscher sind nicht durch Menschenhand verschwunden.

      Es ist ganz klar, seit der Industriellen Revolution kann man den Klimawandel direkt mit dem Energieverbrauch vergleichen und die Kurve ist gleich. Noch nie hat siech die Erde so schnell, so stark erwärmt. Da gibt es NICHTS zu Diskutieren darüber herrscht schon lange wissenschaftlicher Konsens.

      Ihr Klimaleugner seit nur lächerlich.
    • So oder so 14.05.2020 10:25
      Highlight Highlight Ich Lebe aber nicht so Lange bis zur nächsten Eiszeit.

      Wenn man Angst hat vor Zuwanderung muss man schon sehr Ignorant sein um denn Klimawandel so zu Negieren - https://www.schweizerbauer.ch/politik--wirtschaft/international/hitze-wird-fuer-menschen-ein-problem-57226.html
    • n3rd 14.05.2020 11:22
      Highlight Highlight Sie haben auch bemerkt, dass im Laufe der letzten 10k die eine oder andere Spezies ausgestorben ist? Was direkt damit zusammenhängt, dass sich die Lebensbedingungen (wozu u.a. die Temperatur gehört) geändert haben und die Spezies nicht mehr genug "fit" für ihre Umwelt waren.

      Wenn sie realistisch bleiben, dann betrachten Sie nicht nur die schmelzenden Gletschern in den letzten 10k für sich alleine, sondern nehmen Sie zur Kenntnis was rundherum noch alles passiert ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beat_ 14.05.2020 09:20
    Highlight Highlight BEi einigen Kommentarschreibern hier frage ich mich, ob ihr den Text auch gelesen habt.
    Es geht da um zwei doch sehr unterschiedliche Gruppen: einerseits die Zukunftsinteressierten, die sich an die Regeln (5 Personen, Mindestabstand) halten wollen (auch Tamara gehört dazu), andererseits die Skeptischen die weder das Corona-Virus-Problem sehen wollen, noch bereits sind, irgendwelche Regeln zu befolgen.
    Und da unterscheide ich durchaus, was möglich sein soll.
    • Gubbe 14.05.2020 09:30
      Highlight Highlight Ja, da unterscheide ich auch, deshalb habe ich Tamara aussenvor gelassen.
    • Magnum 14.05.2020 10:11
      Highlight Highlight Auch die Berner Polizei unterscheidet - und unterbindet Kleindemonstrationen, welche die Hygiene- und Distanzvorschriften einhalten, im Keim, während der Aufmarsch der Aluhüte und Verpeilten interessiert beobachtet wird.

      Diese Ungleichbehandlung ist willkürlich und inakzeptabel. Und für diese Ungleichbehandlung trägt Reto Nause die politische Verantwortung. Nause ist als Sicherheitsdirektor eine glatte Fehlbesetzung.
    • So oder so 14.05.2020 10:13
      Highlight Highlight Ja, die Polizei unterscheidet auch - "Zukunftsinteressierten, die sich an die Regeln (5 Personen, Mindestabstand) halten" Werden zurechtgewissen und verscheucht - "Skeptischen die weder das Corona-Virus-Problem sehen wollen, noch bereits sind, irgendwelche Regeln zu befolgen" Werden von der Polizei gehätschelt und Flankiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • smoking gun 14.05.2020 09:19
    Highlight Highlight Die meisten Leute an der Demo in Bern waren ganz normale Bürger dieses Landes. In der medialen Berichterstattung hat man einfach die schrägsten Vögel rausgepickt und so ein Bild vermittelt, es handle sich bei den Demonstrierenden allesamt um Aluhut tragende Verschwörungsideologen.

    Ich bin mir sicher, Frisch, Dürrenmatt und Meienberg wären in guter Schweizer Tradition des friedlichen Protests auch dort gewesen. Von den aktuellen Schweizer Intellektuellen hab ich keinen gesehen.

    Ruth Dürrenmatt, ihr Vater wäre stolz auf sie!
    • Yamamoto /// FCK NZS 14.05.2020 09:51
      Highlight Highlight Ihr Vater wäre wahrlich stolz auf sie, denn bei dem grossen Teil dieser Demonstrationen handelt es sich tatsächlich um schräge Vögel (ob Nazis, Verschwörungstheoretiker, Impfgegner oder schlicht Erwachsene, die ein kindliches Verhalten zeigen, indem sie sich provokativ umarmen und die Abstände nicht einhalten), welche die Groteske seiner Werke bei Weitem übertreffen. Die Demonstrationen wären für Dürrenmatt ein gefundenes Fressen für eine weitere Tragikömodie gewesen.
    • So oder so 14.05.2020 10:10
      Highlight Highlight Ruth Dürrenmatt hat im Tages Anzeiger ausführlich erklärt das sie an Kompleten Schwachsinn Glaubt.
    • Macke 14.05.2020 10:34
      Highlight Highlight Die TeilnehmerInnen, die ich kenne, sind u. a. Menschen, die in ihrer Existenz bedroht sind. Dies passt zu deiner Einschätzung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zing1973 14.05.2020 09:16
    Highlight Highlight Wir sehen in 14 Tagen, wieviele von den Lockdown Gegnern im Spital landen.
  • anonymer analphabet 14.05.2020 09:11
    Highlight Highlight Die Kinder werden als Schutzschild missbraucht und die Eltern demonstrieren für irgendwelche Freiheiten welche sie sich beraubt fühlen.

    Wir alle wollen uns so bald wie möglich wieder frei bewegen können!

    Das dümmste was man im Moment machen kann, ist Menschengruppen zu bilden, ist das so schwierig zu verstehen !?!
  • The Rogue 14.05.2020 09:07
    Highlight Highlight Während einer Krise die vorgängig definierten Regeln und Verordnungen anzupassen ist irgendwie 🤪 Will man das Parlament 24h am Tag mit 1000enden von Anliegen beschäftigen? Wie soll das gehen Tamara?
  • Roboter 14.05.2020 09:07
    Highlight Highlight Schon erschreckend, dass dem satten Publikum demokratische Grundrechte egal zu sein scheinen. Ihr wisst, wieso wir die aktuellen Arbeitszeiten, Ferien, AHV etc. etc. haben? Sicher nicht weil unsere Vorfahren zu Hause gesessen sind und zu allem ja und Amen gesagt haben. Demonstrationen, sei es für Klima oder was auch immer, grundsätzlich nicht zuzulassen, obwohl sogar die "Regeln" eingehalten werden ist ein absoluter Skandal.
    • loquito 14.05.2020 09:53
      Highlight Highlight Ja ist es. Aber die Trottel die zu 100en sich auf dem Bundesplatz umarmen sollten doch lieber ohne Schutzanzug Coronakranke pflegen gehen, denn die scheinen ja alle immun zu sein.
      Es gab 100e Momente in den letzten 10 Jahren, an welchen man für seine Rechte und die Bundesfäverfassung hätte aufstehen müssen (stichwort Minarett, MEI etc.) da waren aber alle diese Vollpfosten ja total dafür, dass man die Vundesverfassubg aushebelt ubd Grundrechte wie Religionsfreiheit einschränkt. Und ich wette, dass die allermeisten Demonstranten weder abgestimmt oder falls, dann für das Epidemiegesetz gestimmt
    • So oder so 14.05.2020 10:07
      Highlight Highlight Nur bei denn Verschwörungsheinis nicht - da steht die Polizei Spalier.
    • Threshold 14.05.2020 12:22
      Highlight Highlight Woher kommt eigentlich der Glaube das sich eine Viruspandemie für Grundrechte interessiert?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glenn Quagmire 14.05.2020 09:05
    Highlight Highlight Mal ehrlich, was bewirken Demos wirklich?

    Wenn es mich ein Thema interessiert nehme freue ich mich, wenn es mich das Thema nicht interessiert, ja dann interessiert es mich auch nicht, wenn ein paar (viele) Nasen auf dem Bundesplatz rumeiern.

    • K1aerer 14.05.2020 10:30
      Highlight Highlight Ohne Demos hätten wir keine Frauenwahlrechte, keine AHV usw. Zuhause rumsitzen und zu allen Regierungsentscheiden ja und Amen sagen, hätte nie dazu geführt, dass wir so ein grosses politisches Mitspracherecht hätten. Die Regierung sollte immer wissen, dass das Volk der Souverän ist.
  • Clife 14.05.2020 09:04
    Highlight Highlight Eine Demo mit 5 Personen ist doch keine Demo. Das ist ein verrückter Haufen der versucht seine wahnwitzigen Ideen im Park von London zu verkaufen. Eine Demo mit 5 Personen kann doch niemals etwas bewirken. Wenn dann müssen tausende da ran, wie bei den Klimaaktivisten im Frühling (und selbst da zögerte die Politik immernoch)
    • genauleser 14.05.2020 13:18
      Highlight Highlight Momentan haben 5 Personen schon einen Effekt, da sie (medial) wahrgenommen werden.
      Zu fünft vor dem Sonderparlament hätte sogar andere/neue Möglichkeiten (direkte Gespräche mit Parlamentariern) bieten können.
      Nachteil: Zu fünft und mit Abstandsregeln wird man schneller aufgelöst, als zu Hunderten im gedrängten Haufen (ich bin mir nicht sicher, ob das die Lektion ist, welche die Polizei den Demonstrationswilligen mitgeben sollte...).
  • Weisser Mann 14.05.2020 09:01
    Highlight Highlight Verschwörungstheoretikern und Impfgegnern beizubringen, dass die Demo wegen des Virus nicht erlaubt ist, stell ich mir ziemlich schwer vor. xD
    • blueberry muffin 14.05.2020 11:21
      Highlight Highlight Mach einfach ein 45 Minuten nonsense Video das beweisst das KenFM ein Reptilienmensch ist und die Menschheit ausrotten will in dem er sie mit Covid23 ansteckt.
    • T13 14.05.2020 11:49
      Highlight Highlight Wenn das virus etwas schneller arbeiten würde, würden sich das Problem von selbst lösen.
  • champedissle 14.05.2020 09:00
    Highlight Highlight Es eilt mit den Demos. Denn die Lockerungen werden stetig fortgeführt und bald gibt es keinen Grund mehr für diese merkwürdigen Gestalten, die zwar behaupten das Virus sei ungefährlich, selbst aber eine Maske tragen.
  • Notabik 14.05.2020 08:58
    Highlight Highlight Befinden wir uns eigentlich noch im Lockdown oder nicht? Wenn ich mich durch den zähflüssigen Verkehr in unserer Zuvielisation quälen darf, dann dürfen die Umweltschützer auch mit Abstand für unseren Planeten und gegen den masslosen Superkapitalismus demonstrieren.
  • SoullessStone 14.05.2020 08:57
    Highlight Highlight 1. Eltern, die ihre Kinder aktuell zu einer Demo mitnehmen, ist nicht mehr zu helfen.
    2. Ich finde es undemokratisch, dass die Demos nicht gleich gehandhabt werden. Die Polizei war letzte Woche bereits sehr tolerant, wenige der Lockdown-Gegner wurden angezeigt.
    3. Ich verstehe die Polizei, dass sie Demos mit Kindern nicht gewaltsam auflöst.

    Man könnte nun kommunizieren, dass das Versammlungsverbot
    bis zu seiner Aufhebung durchgesetzt wird. Vor dem Einschreiten per Lautsprecher warnen und dann sanft aber bestimmt auflösen.

    Und ja, ich befürworte ein schnelles Aufheben des Demoverbots!
  • Vecchia 14.05.2020 08:49
    Highlight Highlight " ...Staatsrechtler Jörg Paul Müller: «Wenn im öffentlichen Raum Gruppen von fünf Personen toleriert werden, muss dies auch dann gelten, wenn sie ein politisches Plakat mitführen."

    Das leuchtet mir ein.
    Die fumicellsche Zwängerei geht mir hingegen auf den Keks. Demos über 5 Personen würden sowieso ausarten und sollten jetzt mal ausbleiben.
    • n3rd 14.05.2020 09:12
      Highlight Highlight Was heisst "würden sowieso ausarten"? Ihnen ist bewusst, dass die Mehrheit an Demonstrationen in der Schweiz friedlich verlaufen und lediglich ein kleiner Teil ausartet?

      Leider berichten die Medien bevorzugt über diejenigen die ausarten. Dies ergibt ein leicht verzerrtes Bild.
    • bokl 14.05.2020 09:37
      Highlight Highlight Genau. Der sechste Teilnehmer ist immer das Problem und der Querulant. Darum einfach immer den sechsten Protestler festnehmen, dann können auch Demos 100+ problemlos gestattet werden ...
    • Vecchia 14.05.2020 09:44
      Highlight Highlight n3rd, mir ist das bewusst. Aber die Mehrheit kann die Spinner nicht verhindern und ab einer gewissen Menge sind Personenzahl und Abstandsregeln nicht mehr kontrollierbar.

      Jetzt ist halt wegen Corona Vorsicht und gewisser Verzicht geboten, was ausgerechnet im Zeitalter der Digitalisierung, wo jeder sein eigenes Medium nutzen kann, nicht so schwer sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • stadtzuercher 14.05.2020 08:46
    Highlight Highlight Wenn Demonstrationen mit 20 Personen bewilligt werden, dann müssen sämtliche Kurse und Anlässe mit 20 Personen auch bewilligt werden (Uni, Sport, Freizeit etc). Dürften etliche sein. Sonderzüge für Funiciello und Verschwörungstheoretiker sind absurd.
  • c_meier 14.05.2020 08:43
    Highlight Highlight Herr Müller wie kommen Sie auf den Titel der Druck steigt jetzt?
    es werden laufend Lockerungen eingeführt, die jetzt durch solche Demos wieder gefährdet sind (Ringel-Reihe-Tanzen lässt grüssen...)
    Je weniger solche Demos es gibt, desto schneller wird die 5-Personen-Regel gelockert.
    und die Befugnisse haben wir alle in einer nationalen Abstimmung im Epidemien-Gesetz angenommen
    • Stinkstiefel 14.05.2020 08:54
      Highlight Highlight Niemand hat für die Aussetzung des Verhältnismässigkeitsprinzips gestimmt. Auch nicht im Epidemiengesetz.
    • loquito 14.05.2020 09:58
      Highlight Highlight Leon1... Welche verhältnissmässigkeit? Mitten in der Lockerung kontraproduktiv die Bemühungen von Bund und Menschen in der CH zu zerstören ist nicht verhältnismässig... Und nein Corona ist keine Erfindung der WHO um Pinky und Brain mit dem Geld von Bill Gates an die Weltmacht zu bringen um die Echsenmenschen an die Spitze zu hievven!!!
    • Macke 14.05.2020 10:44
      Highlight Highlight @loquito: Niemand hier sagt, dass Corona eine Erfindung ist. Uns U40 treffen diese Massnahmen aber unverhältnissmässig stark: Weniger Lehrstellen, erschwerte Selbständigleit, kaum Praktika für erste Arbeitserfahrungen, Arbeitslosigkeit nach Praktika, hohe Verschuldung bei Kreditaufnahmen etc. Und deshalb dürfen die Massnahmen in Frage gestellt werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 14.05.2020 08:37
    Highlight Highlight Demonstrationen sind für unsere direkte Demokratie nicht derart wichtig, dass man dafür die Gesundheit aufs Spiel setzen sollte. Es macht durchaus Sinn, solche Massenveranstaltungen erst zuzulassen, wenn wir sicher sind, dass wir die Sache im Griff haben.

    Eventuell könnte man aber bessere Plattformen für Onlinepetitionen bieten. Damit könnte man seine Meinung online äussern - und erst noch diversifizierter diskutieren als bei Demos.
    • el perro 14.05.2020 08:53
      Highlight Highlight Der Vorschlag mit den Onlinepetitionen gefällt mir... So kann man das einfach ignorieren 🙈
    • soulpower 14.05.2020 09:06
      Highlight Highlight Es wird ja aber gerade vorgeschlagen, dass kleine Gruppen von bis zu 5 Personen auch ein Plakat mit sich haben dürften, wo ihre freie Meinungsäusserung drauf steht. Ob die nun mit oder ohne Plakat dort stehen spielt ja eigentlich keine Rolle, solange das nächste Grüppchen genügend Abstand einhält. Es wäre jedenfalls mal einen Versuch wert und wenn es nicht klappt muss man dann halt auch dies vorübergehend wieder verbieten. Gebe Ihnen aber Recht, dass Massenveranstaltungen zur Zeit nicht zugelassen werden sollten, damit tun wir uns wirklich keinen Gefallen.
    • n3rd 14.05.2020 09:09
      Highlight Highlight Plattformen für Onlinepetitionen, damit Google Analytics und Facebook auch gleich wissen, wo man mitgemacht hat?

      Ich finde Petitionen nicht sinnvoll. Das ist mehr so was um das eigene Gewissen zu beruhigen, damit man sich einreden kann, man hätte jetzt auch irgendwas beigetragen. Leute sollen lieber aktiv werden - z.B. im regionalen Naturschutzverein oder was weiss ich mitmachen (das schafft auch tatsächlich Mehrwert) oder auf die Strasse raus Unterschriften sammeln gehen bei Initiativen (denn die sind im Gegensatz zu Petitionen ein rechtlich verankertes Instrument).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter R. 14.05.2020 08:36
    Highlight Highlight "und versuchen die Abstandsregeln einzuhalten"
    Sie sagen sie wollen es versuchen, Tatsache ist diese Demostranten foutieren sich um die Massnahmen des Bundesrates.
    Es ist eine Selbstdarstellung im wahrsten Sinne des Wortes. Die meisten Bürger bewegen sich in diesen Zeiten korrekt - diese Egoisten hingegen kümmern sich einen Dreck um die Ansteckungsgefahr, sie wollen nur ihre Ideologie celebrieren.
    • Walter Sahli 14.05.2020 09:26
      Highlight Highlight Die Klimastreiker haben sich bis jetzt sehr wohl an die Abstandsregeln gehalten. Es spricht nicht für Sie, Herr R., dass sie sie mit den Verschwörungstheoretikern in einen Topf schmeissen.
  • _andreas 14.05.2020 08:35
    Highlight Highlight "Denn trotz Verbot stehen die nächsten Kundgebungen vor der Türe."

    Tja, wenn man halt nich von anfang an richtig durchgreift, ist es nicht verwunderlich das die Leute machen was sie wollen..
  • Mattho 14.05.2020 08:31
    Highlight Highlight Lassen wir sie doch demonstrieren, aber der Platz wird eingekreist und jeder der Demonstranten wird registriert, von wegen Kontaktnachverfolgung, und dann können sie erst gehen. Sie gehen freiwillig mit dem ganzen Risiko hin.
  • ChillDaHood 14.05.2020 08:29
    Highlight Highlight Ist mir einleuchtend.

    Der Mensch braucht Kleider, der Mensch braucht Getränke und Essen.

    Ehrlicherweise finde ich in einer Demokratie mit Initiativ und Referendumsrecht das partielle Aussetzen des Rechts auf der Strasse zu demonstrieren, ziemlich okay.

    Ken Mensch bruucht das.
    • Liselote Meier 14.05.2020 09:22
      Highlight Highlight Ähm du weisst schon, dass man im Moment auch keine Unterschriften für Initiativen sammeln kann?

      Das ist auch ausgesetzt. Wie lautet nun dein Fazit?
    • Liselote Meier 14.05.2020 09:52
      Highlight Highlight So viele so schlecht informiert über die eigenen Grundrechte?

      Hier die Verordnung

      https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-78503.html
    • ChillDaHood 14.05.2020 10:41
      Highlight Highlight @Liselote: Es geht darum, dass wir diese Möglichkeiten generell haben. Wenn es darum geht, die Bevölkerung, deren Gesundheit und unsere Wirtschaft irgendwie durch diese Krise zu bringen, dann ist das zeitweise Aussetzen dieser Rechte möglich. Man kann ein paar Monate ohne diese Rechte leben, ohne dass Leute sterben oder die Wirtschaft an den Ranzen geht. Es geht darum, dass wir die gesundheitliche Krise meistern, ohne in einer Rezession 1930er Style zu landen. D.h. alle nicht nötigen Dinge einstellen. Und imho sind Demos momentan unnötig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mitläufer 14.05.2020 08:20
    Highlight Highlight Es ist wirklich absurd, man darf essen gehen oder Kleider kaufen, aber das absolut wichtigste wird uns verboten: demonstrieren. Ich brauche das zum leben, vermisse all die Aufmerksamkeit und die vielen, vielen Änderungen, die so Demos mit sich bringen. Wir 15 Leute sprechen ja auch für die über 8mio, die zu Hause bleiben. (Falls es nicht offensichtlich genug ist: das ist alles ironisch gemeint)
    • Peter R. 14.05.2020 10:48
      Highlight Highlight Wenn das demonstrieren das Wichtigste ist für sie haben sie mein Mitleid.
      Und sie sprechen nicht für die 8mio., die zu Hause bleiben - sie sprechen nur für sich und ein paar Gleichgesinnte. Oder ist das wirklich ironisch gemeint??!!
  • Kong 14.05.2020 08:18
    Highlight Highlight Die Bühne für Selbstdarstellung ist offen. Wenig erstaunlich wer diese wiedermal als erste betritt. Vielleicht sollte Frau F bei dieser Gelegenheit ein Plakat hochhalten mit den Abstimmungsresultaten zur Reduktion des NR-Honorars in Coronazeiten...
    • watsonsonwat 14.05.2020 08:46
      Highlight Highlight Quelle, Link?
    • Stinkstiefel 14.05.2020 08:54
      Highlight Highlight Gelebte Solidarität ;)
    • Kong 14.05.2020 16:11
      Highlight Highlight https://www.parlament.ch/poly/Abstimmung/51/out/vote_51_20241.pdf
  • Obey 14.05.2020 08:16
    Highlight Highlight Die Klimaktivisten haben das Spiel welches Nause seit Jahren betreibt leider immer noch nicht begriffen. Der Mann ist seit Jahren auf dem rechten Auge blind und ist ein Narzist sondergleichen. Dass letzten Samstag von der Polizei nicht eingegriffen wurde, hat nichts mit den Kindern und Alten zu tun. Jetzt wurde er jedoch national blamiert und wird showmässig hart durchgreifen. Das würde am Freitag passieren und da dies wieder Kritik generieren würde, kämen die Aluhüte am Samstag wieder ungeschoren davon. Mal eine Woche aussetzen und die Samstagsdemo abwarten..
  • So oder so 14.05.2020 08:11
    Highlight Highlight «Die Polizei hat den Auftrag, die geplante Demo zu verhindern. Das ist eine sehr knifflige Aufgabe»

    Ja was für eine "knifflige" Aufgabe es war die Klimajugend zu verscheuchen haben wir gesehen - die verbreiten ja nur Klimalügen - da muss der Herr Polizist durchgreifen. Bei denn Verschwörungsheinis ist es dem Herr Polizist zu angenehm sich zu Bewegen.

    Herr Nauser ist offensichtlich Parteiisch und gehört nicht auf so einen Posten.
  • Mantrax 14.05.2020 07:56
    Highlight Highlight Demos Erlauben aber unter strenger Einhaltung der Abstandsregeln - ansonsten auflösen. Es ist schön, dass die 5G-Aluhut-Covidioten keine Angst vor der „Grippe“ haben aber da sie leider auch andere gefährden, müssen solche Versammlungen rasch aufgelöst werden. Dass ein Superspreader an so einem Event den nötigen Lockdown möglicherweise verlängern kann wissen wir ja.
    Demonstrationen erlauben aber strickt beobachten und notfalls sofort auflösen ist wohl die beste aller schlechten Lösungen.
  • weissauchnicht 14.05.2020 07:56
    Highlight Highlight Die wirksamste Methode, um Klimademos zu verhindern, wären wohl wirkungsvolle Klimamassnahmen einzuführen, mit oder ohne Notrecht, statt Subventionen an den Flugverkehr...
  • Och 14.05.2020 07:43
    Highlight Highlight Es ist besser, Demos in kontrolliertem Rahmen und mit Schutzkonzept zu bewilligen, als diese generell zu verbieten.

    Im Gegenzug sollte dann aber auch jede illegale, unbewilligte oder sonstwie auflagewidrig agierende Demonstration konsequent aufgelöst und die Teilnehmenden verzeigt werden.
  • Toerpe Zwerg 14.05.2020 07:38
    Highlight Highlight "Ein anderes Kaliber als eine Handvoll Klimastreiker ist für die Stadt Bern die erneute Demo von Lockdown-Gegnern, (...) Unter ihnen befanden sich auch viele Kinder und Menschen mit Behinderung."

    Es sollen sich sogar Leute ohne Behinderung unter den Demonstranten befunden haben, wobei diese Beobachtung noch verifiziert werden muss.
    • Bert der Geologe 14.05.2020 07:59
      Highlight Highlight Wenn man derzeit eine ungeordnete Grossveranstaltung besucht, ist man schon behindert, irgendwie.
    • Driver7 14.05.2020 08:23
      Highlight Highlight Merci für den ersten Lacher heute Morgen ;)
    • WhatZitTooya 14.05.2020 10:50
      Highlight Highlight hahaha made my day!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Medico 14.05.2020 07:24
    Highlight Highlight Bleibt doch einfach einmal zu Hause, nach Corona könnt ihr soviel demonstrieren wie ihr wollt.
    • So oder so 14.05.2020 10:00
      Highlight Highlight Dann Streichelt es aber nicht mehr das eigene Ego.
  • äti 14.05.2020 07:13
    Highlight Highlight Wirre Blödel-Demos (wie ImpfgegnerInnen, Verschwörungsschleudern, Ich-bin-dagegen-weiss-aber-nicht-warum-und-gegen-was, Wir-hassen-mal-auf-Vorrat, die-andern-sind-immer-Schuld, etc etc) die sich an keine Regeln halten (Corona zB) müssen verhindert werden. Denn nach diesen Blödel-Demos sieht und hörte man von diesen TeilnehmerInnen nichts mehr: keine ausgereiften Vorschläge, keine fundierten und belegten Tatsachen. Da gibts doch extra eine Partei dafür.
    • Och 14.05.2020 09:55
      Highlight Highlight Stimme völlig zu, dass sich alle Demos (bei einer allfälligen Wiederzulassung) an die Abstands- und Hygienevorschriften halten und vorgängig um Bewilligung ersuchen müssen.

      Inhaltlich darf man aber in diesem Zusammenhang nicht zwischen guten und schlechten Meinungen unterscheiden, ist es doch gerade das Wesen der Meinungs- und Demonstrationsfreiheit, dass sich damit auch und gerade Minderheiten Gehör verschaffen können, seien deren Ansichten auch noch so abwägig. Deshalb darf fürs Klima ebenso demonstriert werden wie gegen den Lockdown, sofern sich alle gleichermassen an die Regeln halten.
  • Projektionsfläche 14.05.2020 07:12
    Highlight Highlight Ich hege grosse Sympathien für die Klimaaktivisten (und ähnlich grosse Antipathien gegen die Covidiots), aber Demos jeglicher Couleur sollte man sich im Moment doch bitte einfach mal abschminken. Nicht nur, weil das gemäss COVID-19-Verordnung 2 derzeit untersagt ist, sondern schlicht und ergreifend auch deshalb, weil solche Ansammlungen während einer Pandemie keine besonders gute Idee sind.

    Niemand hat Bock auf eine Beschneidung verfassungsmässiger Rechte, aber derzeit geht der Gesundheitsschutz nun mal temporär vor. Zudem kann man sich auch anderweitig Gehör verschaffen. Leute, bitte...
  • öpfeli 14.05.2020 07:06
    Highlight Highlight Langsam hat fast die gesamte Schweiz einen an der Waffel.
    Erst die Hamstereinkäufer, dann die welche es sich frisch fröhlich hinter die Absperrung auf einer Sitzbank gemütlich machen, dann kommen die ewig Reisenden, welche jetzt schon wieder planen und zu guter Letzt kommen jetzt die Demonstranten 🤷 es gibt noch X weitere Bsp. mit "Lockdown"- Idioten.

    Das verwöhnte Schweizer Volk wird mir je länger wie meh unsympathisch.
  • äti 14.05.2020 06:57
    Highlight Highlight Klima-Demonstrationen sind für uns alle von grösster Wichtigkeit. Wir müssen diesen TeilnehmerInnen dankbar sein. Zudem halten sich diese an die Corona-Regeln.
    • Raembe 14.05.2020 09:21
      Highlight Highlight Wenn man gegen das aktuelle Versammlungsverbot verstösst, hält man sich ja genau nicht an die Corona Regeln.
    • Peter R. 14.05.2020 09:22
      Highlight Highlight Welcher Kommentar von Ihnen gilt jetzt - dieser in dem Sie für die Demos sind oder der Kommentar oben (7.12h) in dem Sie dagegen sind.
      Wirre Aussagen!!
    • äti 14.05.2020 10:18
      Highlight Highlight @peter. Der Inhalt macht den Unterschied.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Srslyguys? 14.05.2020 06:32
    Highlight Highlight Haben sie nichts gelernt..... 🙄 Der Schlüssel ist doch, eine anti-lockdown demo aus linken und rechten Aluhutträgern unangekündigt aufzustellen. Dann können die hinteren Reihen die Klimaplakate zücken und vernünftig demonstrieren, während die ersten 2 Reihen irgendwelche Pappmaschee "GegendieBillGatesSpritze"/"Tötet mit dem Lockdown nicht unser Land" Schildchen heben oder Sprüche rufen um die Polizei "zu verunsichern" damit die Demo nicht aufgelöst wird.... Trotz Unankündigung, und schierer Masse. Ohh und vergesst nicht die Kinder mitzunehmen, dann gibts kein Pfefferspray und Wasserwerfer.
  • Rethinking 14.05.2020 06:17
    Highlight Highlight Man kann mur hoffen dass die Polizei dieses mal ausgeglichen reagiert...

    Es kann nicht sein, dass Lockdown Gegner demonstrieren können, während dem Klimaaktivisten daran gehindert werden...
  • Spooky 14.05.2020 06:15
    Highlight Highlight Bravo, Tamara! Weiter so! 💪👏🖐
    • Joseph Quimby 14.05.2020 10:37
      Highlight Highlight Sie soll weiter Zuhause bleiben ?

Das steckt hinter den merkwürdigen Post-SMS, die Tausende Schweizer seit Tagen erhalten

Kriminelle versenden im Namen der Post SMS, die über eine angebliche Zustellung informieren. Betrüger versuchen so auf Android-Geräten eine Spionage-App zu installieren oder an die Apple-ID von iPhone-Nutzern zu gelangen.

Tausende Schweizer haben in den letzten Tagen eine SMS erhalten, die angeblich von der Post kommt. Flüchtig betrachtet sieht sie wie eine typische Zustell-Benachrichtigung aus. In Tat und Wahrheit versuchen Kriminelle an die Apple-ID von iPhone-Nutzern zu gelangen, bzw. Android-Nutzer dazu zu verleiten, eine Spionage-App zu installieren. Gekaperte Handys versenden anschliessend automatisch und auf Kosten der Opfer Tausende von SMS an weitere Handynutzer.

Die Kantonspolizei Zürich und Swisscom …

Artikel lesen
Link zum Artikel