Schweiz
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ÖV in Zeiten von Corona: So leergefegt sahen heute Bahnhöfe und Züge aus



Heute Montag ist das Angebot im öffentlichen Verkehr erneut reduziert worden. Die SBB haben Ausfälle und Teilausfälle im Fernverkehr und im grenzüberschreitenden Regionalverkehr angekündigt.

Ausfallen oder teilweise entfallen werden IC- und Interregio-Züge, wie die SBB vergangene Woche mitteilten. Ganz gestrichen wird der IC4 Zürich-Schaffhausen. Die IC2-Züge zwischen Zürich und Lugano werden teilweise ausfallen.

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Der Hauptbahnhof Zürich am Montag morgen. bild: einfachretour.com

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Keine Menschenseele weit und breit. bild: einfachretour.com

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bild: einfachretour.com

Die SBB empfiehlt Reisenden, in der Zeit des Übergangs vor einer Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln einen Blick in den Online-Fahrplan. Dieser sei sei in der Umstellungszeit jeweils spätestens um 20 Uhr für den Folgetag aktualisiert.

«Grösster Fahrplanwechsel»

SBB-Chef Andreas Meyer sprach vom «grössten Fahrplanwechsel in der Geschichte». Die Nachfrage sei um bis zu 80 Prozent zurückgegangen. Auf der Strecke zwischen Zürich und Bern sei es vorgekommen, dass ein Fahrgast einen Wagen für sich allein gehabt habe. Die SBB gehen zudem davon aus, dass die Personalressourcen zurückgehen werden.

Die SBB haben in Krisensituationen die Rolle des Systemführers auf der Schiene. Im Ortsverkehr obliegt diese Aufgabe Postauto. (ohe/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • jjjj 23.03.2020 17:16
    Highlight Highlight dann hoffen wir doch, dass sich nach dem Lockdown einige mit dem Homeoffice angefreundet haben, und dies auch weiterhin öfters machen werden.
    Die Umwelt & der Rest der Pendler dankens!
  • MartinZH 23.03.2020 16:13
    Highlight Highlight Man hat ja in den letzten Tagen viel über die Swiss lesen können. Wenn nun die SBB sagt, dass die Nachfrage um bis zu 80% zurückgegangen sei, frage ich mich, welche betriebswirtschaflichen Kosten das zu Folge hat. Klar, die variablen Kosten (z.B. Stromverbrauch) werden sicher auch tiefer sein. Ich gehe jedoch davon aus, dass die fixen Kosten einen wesentlich grösseren Anteil in den Gesamtkosten ausmachen.

    Es wäre sehr interessant, wenn die Medien 'mal bei Hr. Meyer nachfragen könnten, wie die Zahlen genau aussehen. Auch bei der nächsten BR-Medien-Konf. wäre das einmal eine Frage für den BR.
    • ands 23.03.2020 16:37
      Highlight Highlight Durch den ausbleibenden Pendlerverkehr dürfte die SBB kaum Umsatzeinbussen erleiden. Da hat sowieso fast jeder ein Abo. Die ausbleibenden Touristen dürften sich auswirken. Ich weiss aber nicht, wie gross deren Anteil am Umsatz ist.
      Da die SBB vollumfänglich dem Bund gehört, sind die Finanzen der SBB kein dringliches Problem. Das kann man auch noch regeln, wenn die Krise vorbei ist.
      Die Swiss hingegen ist eine private Aktiengesellschaft. Gehen der Swiss die finanziellen Mittel aus, kommt es zu Entlassungen. Das ist es, was das Seco zu verhindern versucht.
    • Bowerick Wowbagger 23.03.2020 17:59
      Highlight Highlight Abos kann man hinterlegen. Wäre da etwas vorsichtiger mit der Aussage dass da nicht viel Verlust entsteht
    • MartinZH 23.03.2020 19:07
      Highlight Highlight @ands: Auch wenn viele ein Abo haben, ist das Problem auf der Ertragsseite ja trotzdem nicht gelöst: Die Einnahmen brechen weg auf Grund von berechtigten Ticket-Stornierungen. Und wenn rund eine Mio. GA deponiert werden, dann fallen auch diese Erträge weg...

      Als AG wird die SBB natürlich auch nicht einfach so vom Bund mit Geld versorgt. Hier braucht es ebenfalls eine spezielle Verordnung. Die Löhne können nicht "nach der Krise" bezahlt werden.

      Die Kosten für die Infrastruktur, Löhne, etc. laufen eben weiter, die Erträge brechen weg.

      Temporär ist lediglich das Lok-Führer-Problem gelöst... 😔
    Weitere Antworten anzeigen
  • BlickvonAussen 23.03.2020 14:01
    Highlight Highlight Kann man nicht mit Dosiermethoden optimaler vorgehen? Dies unter der Maxime dabei das Risiko nicht zu vergrössern?
    Ein SBB-Wagen mit nur 2 Passagieren.
    Beispiel: die einen arbeiten am Morgen (Frühschicht), die anderen am Nachmittag (Spätschicht), einige arbeiten am Wochenende und haben während der Woche frei. Wichtig ist doch, dass man sich physisch aus dem Weg geht.
    Ich gehöre zur Risikogruppe. Ich weigere mich schon aus Sicherheitsgründen E-Banking zu machen. Ich werde irgendwann um ca. 23.00 Uhr zum Bankomat gehen, wenn niemand herumgeistert, werde ich meine Zahlungsaufträge erteilen.
    • Bits_and_More 23.03.2020 19:57
      Highlight Highlight Welches Risiko ist den aus deiner Sicht zu gross für eBanking?
    • BlickvonAussen 23.03.2020 23:36
      Highlight Highlight Ich habe mehr als 15 Jahre Erfahrung im IT-Finanzsektor. Die Qualität zeigt eine grosse Bandbreite.
      Beispiel 1:
      Kollege: In Zukunft analysiere ich die Bankauszüge sorgfältiger.
      Beispiel 2:
      Eine Bank, die Unsummen in Sicherheit investiert

      Forderung:
      Die Bank übernimmt ohne Wenn und Aber die Haftung. Solange sie dies nicht tut, ist sie selber von der Software nicht übezeugt.

      Ich bin nicht so saudumm, dass ich glaube mein PC sei sicher vor Schadsoftware. Ich habe nicht die geringste Lust täglich Updates zu installieren. Mein PC soll mir nützen und mir nicht die Zeit mit Updates stehlen.


    • c_meier 24.03.2020 01:18
      Highlight Highlight also ich mache lieber e-Banking als Nachts um 23.00h an einem Automaten Zahlungsaufträge einzutippen..
  • eupho 23.03.2020 13:39
    Highlight Highlight Ich war einmal Lokführer. Jetzt bin ich bloss noch Drogenkurier
    • MartinZH 23.03.2020 16:14
      Highlight Highlight @eupho: Wie meinst Du das? 🤔
    • Astrogator 23.03.2020 16:59
      Highlight Highlight @MartinZH: ich weiss nicht ob der Kollege das meint.
      Aber ich stelle eine markante Zunahme von Kurierpaketen bei mir auf dem Führerstand fest. Ich denke das sind Tests die auf dem Weg transportiert werden.

      Aber Drogen?
    • eupho 23.03.2020 18:35
      Highlight Highlight Der Tauschhandel den ich im Rückspiegel in diversen Bahnhöfen an den Zugstüren beobachte, mit Plastikpäckchen und Geldscheinen ist durch die Krise keineswegs abgeflacht.
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