Schweiz
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Soldat Liu Kelun, rechts, kuemmert sich zusammen mit einer Pflegefachfrau um einen Covid-19 Patienten, im Freiburger Spital (HFR), am Mittwoch, 8. April 2020 in Freiburg. Fuenfzig Spital- und Sanitaetssoldaten uebernehmen in den Abteilungen Innere Medizin und Intensivpflege am Standort Freiburg eine Vielzahl von Aufgaben. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Die Todesfälle in den Spitälern fliessen in die Covid-19-Statistik ein. Wer aber ohne Coronatest im Altersheim stirbt, wird nicht erfasst. Bild: KEYSTONE

Jetzt lassen sich die versteckten Corona-Todesfälle abschätzen

Die Coronakrise führt zu mehr Todesfällen als bisher bekannt war. Die Statistik weist Lücken auf. Ein Vergleich von Statistiken zeigt nun, wie gross diese sein könnten.

andreas maurer, Remo hess, bruno knellwolf / ch media



Das Bundesamt für Statistik berechnet aufgrund der Sterbezahlen der vergangenen fünf Jahre, wie viele Leute normalerweise in einer Woche sterben. Diese erwarteten Todesfälle vergleichen die Statistiker mit den Todesfällen, die laufend von den Zivilstandsämtern eingehen und hochgerechnet werden. Die Differenz ergibt die Übersterblichkeit, welche jeweils bei Grippe- und Hitzewellen auftaucht.

Die neusten Zahlen zeigen: In den fünf Wochen um den Höhepunkt der Coronakrise von Mitte März bis April sind in der Schweiz 1660 Menschen mehr gestorben als in dieser Zeit üblich. Aber nur 1210 davon tauchen in der Statistik des Bundesamts für Gesundheit mit den Covid-19-Todesfällen auf. Es bleiben also 450 Todesfälle übrig, die mit der offiziellen Statistik nicht erklärt werden können.

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Bild: aargauerzeitung/kob | quelle: BfS, bag

Fest steht, dass diese ungeklärten Todesfälle mit der Coronakrise zusammenhängen. Denn die Kurven der Übersterblichkeit und der Coronatoten verlaufen parallel. Zudem ist die Übersterblichkeit in der Genferseeregion, im Tessin und in der Nordwestschweiz am grössten. Es sind die Regionen, die am stärksten infiziert sind.

Hinzu kommt, dass das Notstandregime sinkende Unfallzahlen zur Folge hat. Es sterben weniger Leute im Verkehr oder beim Bergsteigen. Und dennoch liegt die Übersterblichkeit 37 Prozent über den offiziellen Covid-19-Todeszahlen.

Warum die versteckten Todesfälle?

Was sind die Gründe für die versteckten Todesfälle? Zwei ­Erklärungsansätze stehen im Vordergrund.

Die Zahlen des Bundesamts für Gesundheit sind zu tief, weil sie nur jene Todesfälle enthalten, bei denen zuvor ein Labor einen Covid-19-Nachweis erbracht hat. Wer ohne einen Test gemacht zu haben zuhause oder im Altersheim an den Folgen des Virus stirbt, wird nicht erfasst.

Einen anderen Ansatz verfolgt Belgien. Dort fliessen sämtliche Todesfälle in die Coronastatistik ein, bei denen die Verstorbenen Covid-19-Symptome aufwiesen. Dies, auch wenn sie nicht explizit getestet wurden. Die Zählweise hat dazu geführt, dass Belgien die Pro-Kopf-Statistik der Covid-19-Todesfälle weltweit anführt. Das Ziel der Methode sei, grösstmögliche Transparenz zu schaffen, sagt Premierministerin Sophie Wilmes.

Auch andere Länder gehen dazu über, Coronatote abseits der Krankenhäuser in die offizielle Statistik aufzunehmen. Grossbritannien musste diese Woche seine Todeszahl auf einen Schlag um mehr als 4000 nach oben korrigieren.

Weniger Tote als sonst

Das ist der erste Erklärungsansatz. Der zweite betrifft die indirekten Folgen der Pandemie.

Alexandar Tzankov leitet die Histopathologie und Autopsie am Universitätsspital Basel. Er stellt fest, dass neben den Covid-19-Fällen im Unispital seit Ausbruch der Coronakrise etwas weniger Patienten starben als sonst. Über die Gründe könne er nur spekulieren: «Ich vermute, dass einige Leute mit potenziell tödlichen Krankheiten in dieser Zeit den Zentrumsspitälern mit Coronastationen ferngeblieben sind. Vielleicht sind einige zuhause oder in anderen Spitälern gestorben.»

Viele Patienten meiden das Spital aus Angst

Giovanni Pedrazzini ist Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Kardiologie und Chef vom Cardiocentro in Lugano. Er sagt, dass seit dem Ausbruch der Krise halb so viele Patienten oder noch weniger wegen Herzinfarkten hospitalisiert würden. Bei den Schlaganfällen stellen die Neurologen ebenfalls eine Abnahme fest. Auch Pedrazzini betont, derzeit könne er über die Gründe nur spekulieren: «Vor allem ältere Patienten mit einem Herzleiden sind womöglich trotz Vorzeichen aus Angst vor einer Coronaansteckung zuhause geblieben.»

Hans Rickli, Chefarzt der Kardiologie am Kantonsspital St.Gallen, bestätigt die Vermutung: «Wir haben bereits jetzt eine Reihe von Patientinnen und Patienten, welche ihren Herzinfarkt zuhause durchgemacht haben und nun mit Verzögerung mit Herzschwäche ins Spital kommen.» Ein Teufelskreis: Bei Herzinfarkten und Schlaganfällen ist die schnelle Behandlung entscheidend. Umso länger die Patienten warten, desto schlechter ist ihr gesundheitlicher Zustand später.

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157Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Übersterblich 03.05.2020 07:29
    Highlight Highlight Die Übersterblichkeit scheint grösser als sie ist, weil
    1. der extrem milde Winter nur wenige geschwächte Menschen getötet hat.
    2. Üblicherweise im Frühjahr wenig gestorben wird (Grippe-Übersterblichkeit). Vergleich atypischer Wochen.
    3. Ein neuer Virus befällt nun mal nur im 1. Jahr mehr, womit eine kurzzeitige Übersterblichkeit im 1. Jahr normal ist. Das gleicht sich ab 2. Jahr wieder aus.
    4. und wenn der Virus jetzt die Schwächsten erwischt sterben diese nicht demnächst an ihren anderen Erkrankungen - auch darum gleicht es sich ab 2021 wieder aus und führt dann zu einer Untersterblichkeit.
  • murrayB 02.05.2020 16:50
    Highlight Highlight Ich hoffe am Schluss der Lockdown war notwendig!

    Der Eingriff ins Privatleben und die Wirtschaft war so weitreichend! Zudem zum ersten Mal von der massiven Waffe Notstandsrecht gebrauch gemacht seit einem Weltkrieg (somit müsste die Situation vergleichbar mit dem 2. Weltkrieg gewesen sein)!

    Falls sich am Schluss herausstellt der Lockdown wäre nicht notwendig gewesen erwarte ich vom Gesamtbundesrat, dass er zurücktritt!
  • Maya Eldorado 02.05.2020 15:23
    Highlight Highlight Ich lese:
    "Jetzt lassen sich die versteckten Corona-Todesfälle abschätzen."
    Und jetzt!?........
    Das macht sie auch nicht wieder lebendig.
  • Homes8 02.05.2020 14:51
    Highlight Highlight Diese Rechnung im Artikel ist ein Witz, bei der man von der durchschnittlichen Sterberate übers ganze Jahr ausgeht. Diese liegt seit ein paar Jahren bei 8,0 pro tausend Einwohner pro Jahr. Generel ist diese im Winterhalbjahr 5% höher, also eher 8,4. Im Sommerhalbjahr eher 7,6 Tote pro Tausend Einwohner/Jahr.
    CH im Moment 8'779'579 Einwohner, dieses Jahr 23816 Tote bis heute (123Tage) gibt hochgerechnet 70'867Tote /Jahr = Sterberate im Moment von 8,072. Obwohl diese im Moment nach Winterhalbjahr bei 8,4 liegen sollte. Also von Übersterblichkeit kann keine Rede sein.
    ALLES UNTER DURCHSCHNITT
    • Waseli 02.05.2020 15:40
      Highlight Highlight Tippe mal in google bag und übersterblichkeit ein - da kommst du zu einer statistik des Bundes, die für diesen Monat klar die Übersterblichkeit aufzeigt......
      KLAR ÜBER DURCHSCHNITT
    • Homes8 02.05.2020 15:59
      Highlight Highlight Übersterblichkeit ist: die erhöhte Zahl von Sterbefällen während einer bestimmten Zeitspanne, verglichen mit der zur sELBEN jAHRESZEIT, nicht im Vergleich zum Durchschnitt der Vorjahre.
      Zudem nimmt die Bevölkerung täglich durch Zuwanderung zu, auch jetzt. Also nehmen bei gleicher Sterberate auch die Todesfälle zu.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saerd neute 02.05.2020 13:56
    Highlight Highlight Es sind halt doch immer noch sehr viele Annahmen und Schätzungen im Spiel.

    Jetzt wird versucht die Massnahmen zu rechtfertigen, so eine Art Schadensbegrenzung. Es darf ja niemand sagen dass total überreagiert wurde.
    • bokl 02.05.2020 15:04
      Highlight Highlight Die Übersterblichkreit ist keine Schätzung. Wie erklären Sie diese?
    • Homes8 02.05.2020 15:42
      Highlight Highlight Es gibt keine Übersterblichkeit sondern eine Untersterblichkeit im Moment, da ev. weniger Leute durch Unfälle gestorben sind.
      Lediglich bei den Lungeninfektionen gibts einen überdurchschnitlichen Anstieg eventuel. Da fehlen aber die normalen Grippe zahlen.
    • Waseli 02.05.2020 16:49
      Highlight Highlight @homes8:
      Wie in deinem Beitrag nochmals -
      https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/gesundheit/gesundheitszustand/sterblichkeit-todesursachen.html
      Der April zeigt statistisch viel mehr Tote als angenommen. Daher haben wir eine Übersterblichkeit
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 02.05.2020 13:56
    Highlight Highlight Also wenn jemand aufgrund einer verschobenen Operation gestorben ist, Angst gehabt hat in ein Spital zu gehen oder seine Therapie abgebrochen wurde so ist dies zu 100 % den Lockdown-Maßnahmen und der allgemeinen Angst- und Panikmache geschuldet und nicht dem Virus.

    Manche Spitäler waren leer, mussten sogar Kurzarbeit anmelden!
    • Magnum 02.05.2020 15:47
      Highlight Highlight Die leeren Spitäler waren zu einem guten Teil Privatkliniken, die auf plastische Chirurgie und auf Sportverletzungen und Reha spezialisiert sind. Birnen, Äpfel, unlautere Vergleiche.
  • Zark 02.05.2020 12:53
    Highlight Highlight Die Zahl ist wohl eher einiges tiefer da leider nicht zwischen "gestorben durch Corona" und "gestorben mit Corona" unterschieden wird. Die Zahl soll ja möglichs hochgehalten werden um zu beweisen dass dieses böse Virus sooo viel schlimmer ist als die alljährliche Grippe.
    • Magnum 02.05.2020 13:17
      Highlight Highlight Aber klar, Zark: Da wird einen Artikel lang erklärt, dass die offiziell ausgewiesene Anzahl Toter in Folge von Covid-19 in der Schweiz auf Grund der Zählweise klar zu tief sein dürfte. Und Du behauptest in Deinem Kommentar einfach das Gegenteil. Dein Hauptargument dafür ist, dass du den politisch Verantwortlichen unlautere Motive unterstellst.

      Aluhut ahoi!
      Wenn schon, würde Deine *Argumentation* auf Belgien zutreffen, wo Tote im Zweifelsfall als Covid-Tote gezählt werden. Nach einer Lektüre des Artikels, zu dem Du kommentiert hast, kann man eigentlich nicht zu Deinen Schlüssen gelangen.
    • TJ Müller 02.05.2020 16:20
      Highlight Highlight Ah klar, Aids ist auch keine schlimme Krankheit, da noch keiner an Aids sondern nur mit Aids gestorben ist? Herr, lass Hirn regnen!!
  • Hiker 02.05.2020 12:31
    Highlight Highlight Ich finde den Ansatz interessant. Ob und inwiefern die Schlussfolgerungen zutreffen wird sich erst nach weiteren Analysen zeigen. Etwas was ich total mühsam finde ist, dass es immer wieder Menschen gibt die tatsächlich glauben jemand habe ein Interesse daran Zahlen nach oben zu korrigieren. Wozu soll das gut sein? Ich glaube kaum das der BR oder Hr. Koch es nötig haben hier zu tricksen. Es ist unverständlich wenn man bedenkt welche Last diese Verantwortlichen tragen. Ihnen ist es zum Grossteil zu verdanken das es nicht noch schlimmer kam. Dafür gebührt Ihnen unser Dank und nicht Hetze.
    • Locutus70 02.05.2020 15:13
      Highlight Highlight @Hiker - Also im Falle Italiens und Spaniens kann ich dir das schon sagen: Geld und Ablenkung vom Versagen im Bereich Gesundheits- und Pflegewesen.

      Die Zahlen in der Schweiz scheinen mir doch ziemlich korrekt zu sein.
      Eine Diskussion darüber, ob die Leute mit oder an Covid-19 verstorben sind wird es im Nachgang natürlich trotzdem geben.
      Denn die wirtschaftlichen Schäden sind so enorm, das diese Fragen nicht einfach unter den Tisch gekehrt werden können.
    • Hiker 02.05.2020 19:00
      Highlight Highlight Locotus. Ich bin ganz sicher, dass es Diskussionen geben wird ob die Behörden richtg gehandelt haben. Es ist auch leicht zu erraten wer am lautesten schreien wird sie hätten alles falsch gemacht. Jede Partei wird versuchen sich als diejenige darzustellen die es von Anfang an besser gemacht hätte. Das ist so normal wie müssig. Es gibt kein eindeutiges falsch oder richtig. Das macht es ja auch so frustrierend. Übrigens, kleiner Denkfehler: diese Staaten hätten wohl eher nach unten korrigiert und sicher nicht nach oben oder?
  • smithjohn 02.05.2020 12:16
    Highlight Highlight Wenn man schon gesicherte Statistiken hat, so kann man weiterrechnen. Bei vermutlich 10% Infizierten wurden 90% der Ansteckungen vermieden, dh 9 x 1500 Menschen gerettet. 13500 wurden gerettet bzw. ihre Lebens- oder Leidensjahre verlängert, denn bei gesicherten 82 Jahren üblicher Lebenserwartung liegt der Schnitt der Coronaopfer bei 80 Jahren. Jeder Gerettete hat somit im Schnitt 2 Jahre geschenkt bekommen, gewollt oder auch nicht. Haben diese 27000 geretteten Lebensjahre die Gesellschaft 80 Mia gekostet, ergibt das 3 Mio pro Lebensjahr und der Verlust unserer Grundrechte.
    • Magnum 02.05.2020 13:19
      Highlight Highlight Rechnen mit Menschenleben - Einführungs-Kurs für Zyniker und Menschenverächter.

      Welchen Wert sollen wir denn nun für ein Lebensjahr oder für ein Menschenleben veranschlagen, in Franken und Rappen?
    • Sälüzäme 02.05.2020 15:21
      Highlight Highlight Du nimmst die Zahlen des Bundes mit kontrollirten Massnahmen, ohne diese währen die Todesfälle nach deiner Berechnungsmethode noch höher, die Heilungskosten der Überlebenden ebenfalls. Somit ist diese zynische Berechnung obsolet.
      Wer glaubt, die Wirtscbaft währe ohne Massnahmen nicht kollabiert, der glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet. Keine Kurzarbeit, keine Kredite, zusammengebrochenes Gesundheitssystem, Mangel bei Medis und PS noch grösser, da wäre echte Panik ausgebrochen. Der BR hat es sehr gut gemacht aber nicht perfekt, wie auch, das gab es vorher so noch nie.
  • Be3 02.05.2020 12:06
    Highlight Highlight Einfach so. Könnte ja auch interessant sein das ganze 2020 bis und mit KW16 anzuschauen...
    Daten sind von der Page des Bfs
    Benutzer Bild
    • ManInBlack 02.05.2020 13:34
      Highlight Highlight Yep, alles im völlig normalen Rahmen, denn Zahlen lügen ja bekanntlich nicht. Aber es will es partout niemand wahrhaben!
    • Garp 02.05.2020 15:36
      Highlight Highlight @Be3 Es gibt auch in der Schweiz sehr wohl eine Übersterblichkeit, sie betrifft die Altersgruppe ab 65 . Da liegen die Zahlen keineswegs im normalen Rahmen. Zudem ist es kantonal noch unterschiedlich. Stark betroffene Kantone haben eine Übersterblichkeit, die andern nicht. Das zeigt doch, dass die Massnahmen gerechtfertigt waren.

      https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/gesundheit/gesundheitszustand/sterblichkeit-todesursachen.html
    • Be3 02.05.2020 15:55
      Highlight Highlight @Garp
      1. Ich habe nichts behauptet.
      2. Klar, je kleinräumiger Du Zahlen auswählst umso eher wirst Du Auffälligkeiten finden.
      3. Nein, die Übersterblichkeit bewegt sich in allen Altersgruppen im Rahmen der letzten Jahre. Wenn dem nicht so wäre müssten ja weniger unter 65 Jahren gestorben sein damit die Zahlen über alle Altersgruppen wieder ausgeglichen wären.
      4. Ja es sterben Menschen mit und vielleicht einige an Corona.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Krakoki 02.05.2020 11:46
    Highlight Highlight Aufgrund der selbstkritischen Einstellung in Italien, führte genau dies schon länger zur Abklärung. Leider lässt die Selbstkritik in anderen Länder zu wünschen übrig wo aus nationalistischen Gründen zuviel vertuscht wurde, ganz besonders im mittel und nördlichen Teil Europas. Die Ehrlichkeit Italiens wäre aber für die nächste Welle oder auch für spätere Fälle sehr wichtig.
    • Pipikaka Man 02.05.2020 12:25
      Highlight Highlight Sehe da keine Ehrlichkeit Italiens, wenn man Todesfälle mitzählt die nicht durch Corona verursacht wurden. Auch wenn die Toten infiziert waren. Dann gibt es andere die ihre Corona Toten dann künstlich mit Statistikfälschereien tief halten. Sprich, jeder hat eine andere Zählweise daher kann man schwierig Vergleiche anstellen.
  • swisskiss 02.05.2020 11:44
    Highlight Highlight Und nochmals... alleine die jährliche Statistik der durchschnittlichen Todesfälle, lässt eine einigermassen velässliche Einschätzung zu, wieviele Tote mehr aufgrund des Virus zu beklagen sind. Dies gilt nicht nur für die Schweiz mit ihren statistischen Uzulänglichkeiten, sondern auch für Länder, die Zahlen aus politischen und infrastrukturellen Gründen "schönen.

    Und eigentlich ist es völlig obsolet, die Anzahl der Toten zu eruieren, solange es nicht mal genügend Tests für Infektionsnachweis oder Antikörpernachweis gibt. Blindflug nach Bauchgefühl....
  • Maria R. 02.05.2020 11:44
    Highlight Highlight Die alte Frage:

    MIT oder DURCH Corona?

    • P. Meier 02.05.2020 12:38
      Highlight Highlight Relativ egal, da im Zeitraum der Corona-Erkrankungen..
  • Holzkopf 02.05.2020 11:32
    Highlight Highlight Die Theorien bedeuten also grob gesagt:

    a) zusätzliche Übersterblichkeit durch das Coronavirus selbst wegen Dunkelziffer bei Verstorbenen

    b) zusätzliche Übersterblichkeit durch Angst vor Coronavirus oder durch die Massnahmen gegen das Coronavirus (z.B. spätes Aufsuchen medizinischer Versorgung, weniger gesundheitsförderliche Aktivitäten)

    Beides ist denkbar. Die regionale Verteilung spricht mehr für die Erklärung a.
    • Irene Adler 02.05.2020 13:53
      Highlight Highlight Ich glaube, man sollte sich auch die Töff- und Velounfälle ansehen. Ich habe das Gefühl, dass ich dieses Jahr über mehr tödliche Töffunfälle gelesen habe, und ein Teil davon passierte nicht am Wochenende. Mein Beleid wirklich, aber wahrscheinlich hätten sie nicht so herumgefahren, wenn sie - wie normalerweise - gearbeitet hätten.
    • Irene Adler 03.05.2020 09:19
      Highlight Highlight Klar, merke ich. Deshalb habe ich geschrieben: "ich glaube", und "man sollte sich die Unfälle ansehen".

      Aber ich finde keine Statistiken, wo die Töff- und Velounfälle als Todesursache aufgeführt sind, diese sind als "Verkehrsunfälle" geschrieben.
  • Baumi72 02.05.2020 11:23
    Highlight Highlight Wo sind sie denn genau versteckt?
    Benutzer Bild
    • Rabbi Jussuf 02.05.2020 12:42
      Highlight Highlight Baumi
      Das Problem ist, dass in DE die Sterbezahlen etwa 4 Wochen hintennach hinken. Da sind also unmöglich schon alle Toten vom April gezählt.
    • pop_eye 02.05.2020 13:26
      Highlight Highlight Rabbi Jussuf
      Wenn schon, max. 10Tg. hintennach. Aber auch bei 4 Wo. würde das nicht viel ändern.

      Wir sind im Namen der WHO und deren Konsorten schlicht und einfach verarscht worden.

      Warum? Keine Ahnung.
    • Rabbi Jussuf 02.05.2020 14:55
      Highlight Highlight pop
      Wahrscheinlich ist es in der Schweiz besser. Trotzdem sind selbst die Schweizer Zahlen der Woche 14 immer noch hochgerechnet, also geschätzt.
      Nur bis Mitte März gibt es definitive Zahlen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dave1974 02.05.2020 11:22
    Highlight Highlight Habe nur ich Mühe mit diesen Zwischenbilanzen und vorallem den dazugehörenden Konjunktiven?

    Denn wie sagte z.B. der eine Leiter eines Altersheims in Deutschland: "Bei uns sterben Bewohner zwar mit Corona, aber völlig ohne Symptome."

    Ich bin auch ein Informationsjunkie, viel am recherchieren und jongliere gerne mit Zahlen.
    Doch in dem Fall kann man ja noch nicht mal eine einheitliche Zählweise vorlegen und trotzdem befeuert man die verschiedenen Gemüter noch und noch.

    Man wird erst viel später wirklich schlauer sein.
    • Homes8 02.05.2020 14:57
      Highlight Highlight Man wird ende Jahr feststellen, dass die Herz-, Krebssterblichkeit und anderes im 2020 gegen 0 zurück geht. Da die meisten jetzt als Coronatote gezählt werden.
  • Pitsch Matter 02.05.2020 11:15
    Highlight Highlight Im Sommer/Herbst gab es doch eine mysteriöse Lungenkrankheit in den USA, die mit E-Zigaretten in verbindungen gebracht wurde. Wenn ich diese Artikel heute lese, erinnert das stark an Covid-19.
    • P. Meier 02.05.2020 11:53
      Highlight Highlight Nur wurde dort meines Wissens die Ursache in "optimierter" Flüssigkeit der E-Zigaretten gefunden.
  • papperlapapp 02.05.2020 11:13
    Highlight Highlight Das Virus führt logischerweise zu einer höheren Sterblichkeit. Das führt es schon bei einer Person. Die Frage aller Fragen ist ab welchem Zeitpunkt eingegriffen werden muss, ab 1 Person, ab 100 ab 10000? 10%? Das wären dann 10000... Und wie viel ist verhältnismässig? 60mia Kosten? Bei aktuell 1500 Fällen kostet jeder Fall 40Mio. Vor Corona lehnten Krankenkassen Krebs Therapien ab welche 300k Kosten... Das Ganze ist komplett ausser Kontrolle geraten..
  • Lari Fahri 02.05.2020 10:53
    Highlight Highlight Sorry, aber die Statistik ist so für den Leser schlichtweg ohne grossen Mehrwert. Die Grafik müsste mit anderen Daten der Vorjahre ergänzt werden, damit diese Daten überhaupt eine vergleichbare Aussage tätigen.
    • Rabbi Jussuf 02.05.2020 13:04
      Highlight Highlight Die Basis sind die erwarteten Todesfälle pro Woche. Was oben in der Grafik zu sehen ist, ist nur der Teil, der über der durchschnittlichen Erwartung liegt.
      Bsp für 65+: 1. Aprilwoche Woche 14)
      Erwartung: 1153 Tote (min: 1065, max 1240)
      Geschätzt: tatsächliche Tote 1679
      Das sind 430 Fälle von "Übersterblichkeit". Das ist ziemlich viel, aber auch das Maximum, nachher fällt das wieder zusammen.
  • Junges Blut 02.05.2020 10:53
    Highlight Highlight Könnt ihr bitte noch die Referenzzahl hinzufügen? 1‘600 sind mehr gestorben als im Durchschnitt. Aber was ist der Durchschnitt? Es spielt eine grosse Rolle, ob es 1‘000 sind, oder ob es 10‘000 sind.
    Und wie gross ist die Übersterblichkeit bei starken Grippewellen? Diese Differenz zu starken Grippewellen ist doch wichtig, um die Gefahr von COVID-19 einschätzen zu können.
  • Froggr 02.05.2020 10:49
    Highlight Highlight Eine Statistik zu den nicht-bekannten Infizierungen wäre spannend. Dann wäre die Sterblichkeitsrate massivst tiefer. Möglicherweise tiefer oder nur minim höher als bei der Grippe.
    • RicoH 02.05.2020 19:11
      Highlight Highlight Eine Statistik zu nicht bekanntem macht Sinn.
      Mol, mol...
    • Froggr 03.05.2020 00:14
      Highlight Highlight Das wäre dann eine sogenannte Schätzung. Kann man ziemlich simpel berechnen mit dem passenden Modell. Aber das darf man ja nicht weil das Virus dann zu harmlos wäre.
  • Ruffano 02.05.2020 10:44
    Highlight Highlight War ja klar dass die Zahlen nicht stimmen und wird so bleiben.
    Da man vielen gesagt hat einfach zu Hause zu bleiben.... kenne ein paar solcher Fälle... wenn man dann doch per Notfall ins Krankenhaus muss, wird endlich getest dann hat es aber schon den Rest der Familie erwischt
  • Noblesse 02.05.2020 10:20
    Highlight Highlight Ohne Virus hätte jede Person ein Chance auf weiteres Leben gehabt! Ich hasse diese stupiden Diskussionen. Ist doch logisch!
    • Irene Adler 02.05.2020 14:01
      Highlight Highlight Es klingt hart, aber es geht jetzt nicht nur darum, dass sie ohne Corona weiterleben würden. Es geht darum, dass man Zahlen braucht um richtige Massnahmen treffen zu können. Es ist jetzt nicht egal, wieviel ein Menschenleben kostet. Wenn nur eine Person mit 1000 Franken gerettet werden kann, dann ist keine Frage, die Wirtschaft muss leiden. Wenn aber ein Menschenleben Milliarden Franken kostet, dann ist es nicht verhältnismässig, dass wegen Corona jetzt die Hälfte der Restaurants Konkurs melden müssen.
    • Noblesse 02.05.2020 15:06
      Highlight Highlight Bis doch froh ist deine Lunge noch nicht nachhaltig geschädigt. Wäre auch noch möglich! Denkst du der Lockdown war einfach so. Befass dich mal mit dieser Krankheit!
    • Irene Adler 02.05.2020 15:17
      Highlight Highlight Würde ich gerne, aber ohne konkreten Zahlen (die jetzige Zahlen sind nur Schätzungen) kann man nichts sagen. Deshalb gibt es diese "stupiden Diskussionen".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Abraham Colombo 02.05.2020 10:19
    Highlight Highlight Wer ist dafür ein Wochenende ohne Corona "News" 🙋‍♂️. Man könnte meinen auf der Welt geschiet nichts mehr anderes.
  • HugiHans 02.05.2020 10:18
    Highlight Highlight Übersterblichkeit

    -> Meine Nomination für das Unwort 2020!
    • Joe Smith 02.05.2020 11:07
      Highlight Highlight Übersterblichkeit ist ein Fachwort, das seit vielen Jahren in Fachkreisen für statistische Aussagen verwendet wird. Nur weil es jetzt plötzlich die Medien entdeckt haben, macht es nicht zu einem Unwort.
    • Katzen und Faulenzen 02.05.2020 11:12
      Highlight Highlight @HugiHans: Danke! Ich finde dieses Wort auch unmöglich. Es hört sich eher an, als würden die Leute die Sterblichkeit überstehen :D
    • poltergeist 02.05.2020 11:18
      Highlight Highlight Da gibt es noch einige mehr im Zusammenhang, meine ist 'Durchseuchung'.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Phrosch 02.05.2020 09:43
    Highlight Highlight Wenn Menschen an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall sterben, weil sie wegen Corona nicht ins Spital gehen, sind diese Todesfälle indirekt ja auch Folge von Corona. 🤔
    • Kruk 02.05.2020 09:55
      Highlight Highlight Ich nehme das ganze ja ernst, aber bei solchen Fällen ist dann klar die Panik davor schuld.

      Ich meine, was für eine Gefahreneinschätzung haben solche Menschen?

      Ich musste in dieser Zeit auch in einem Spital versorgt werden, der Grosse Vorteil war, dass ich anders als üblich sofort bedient wurde. Und sich gleich mehrere gelangweilte Ärzte um meine kleine Verletzung kümmerten.
    • ZimmiZug 02.05.2020 10:04
      Highlight Highlight Man spricht hier von Übersterblichkeit. Schlaganfälle oder Herzinfakte treten kaum gehäuft auf oder gleichen sich immer über kuze Zeiträume aus somit sind diese in der "Normalsterblichkeit" integriert. Man spricht ja hier vom "Übernormalen"
    • Toni.Stark 02.05.2020 11:08
      Highlight Highlight Kann man tatsächlich so sehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hades69 02.05.2020 09:33
    Highlight Highlight Hat man schon übertrieben und anders gezählt als bei der Grippewelle, versucht man nun Zahlen zu pushen um.. Ach wüsste ich doch gern warum.
    Quelle: KTipp https://www.ktipp.ch/artikel/artikeldetail/bund-fast-alle-zahlen-ohne-gewaehr/
    • Hoci 02.05.2020 09:45
      Highlight Highlight Keine Ahnung was mit dir abgeht?
      Natürlich sind nicht alle Toten als Corona erkannt worden, dafpr gings zu schnell und wurde viel zu selten getestet. Eher sind ein paar Corona Fälle bei der Grippe und Erkältungsstatistik gelandet oder beim Herzversagen, weil corona nicht erkannt wurde. Heute weiss man mehr über die diversen Symptome.
    • ZimmiZug 02.05.2020 10:02
      Highlight Highlight Darum verwendet man statisische Verfahren der Übersterblichkeit. Diese ist wohl das, was an der Realität am nächsten kommt. Schwieriger ist es, wenn zwei Ausbrüche sich überlappen. Wenn beispielsweise dieses Jahr noch eine Grippewelle statt gefunden hätte. Dann hätte man anhand der effektiven getesteten Zahlen und Umrechnungen die Übersterblichkeit nach Wahrscheinlichekeit auf die Krankheiten verteilen müssen. Aber dieses jahr gab es kaum Grippefälle, wie die Übersterblichkeit Jan/Feb anzeigt.
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 02.05.2020 10:05
      Highlight Highlight Im Gegensatz zu dir und dem Autor des Ktipp Artikel, waren die meisten Menschen fähig über den schweizer Tellerrand zu kucken um zu wissen was passiert wenn man nichts macht. Bergamo.
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  • S.Potter 02.05.2020 09:30
    Highlight Highlight Es gibt immer eine Grauzone, Schwankungen . Leider fehlt hier ein Diagram der Verstorbenen der letzten 5 Jahre pro Jahr.
    Da würde man feststellen dass es eine grössere Differenz zwischen den Jahren gibt.
    Die Übersterblichkeit einzig Corona zuzuweisen scheint mir hier etwas zu kurz gegriffen.
    • Hoci 02.05.2020 09:49
      Highlight Highlight Nein eher nicht. Auch Bergiftungsfälle usw. Kann man selten zuweisen erkennt man aber an Übersterblichkeit und stark erhöhter Abortrate.
      Klar muss man noch Detailanalysen machen, sn was diese Menschen offiziell gestornen sind, wie viel weniger Verkehrs- und Sport- und Arbeitsunfalltote es gab, wie viel mehr Herzinfarkte, weil sie nicht ins Spital sind.
      Aber die Grössenordnung plus minus ca. 10 % stimmt wohl.
      Es gibt mehr Coronatote als bisher offiziell erfasst.

    • wilbur 02.05.2020 10:58
      Highlight Highlight da gibts genug statistiken. hier eine des landboten. man sieht, trotz unvergleichlichen massnahmen, wurden andere jahre innert wochen überholt.
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    • Lioness 02.05.2020 11:08
      Highlight Highlight Sie meinen das Jahr 2015 mit den vielen Grippetoten richtig? Nur dass die Übersterblichkeit durch die Grippetoten nicht im April war, sondern davor, Also bringt ein Durchschnitt der letzten 5 Jahre nichts. Ab April gibt es jeweils einfach kaum noch Grippetote.
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  • Hades69 02.05.2020 09:29
    Highlight Highlight Hat man schon übertrieben und anders gezählt als bei einer Gripp
    • Hoci 02.05.2020 09:56
      Highlight Highlight Nein eher umgekehrt. Vor allem zu Beginn hiess es oft Grippe, Erköltung und wurde NICHT getestet. Vermutlich gings auch schon viel früher los, sprich die erste offiziell i fizierte Person war eher die 50.ste.
  • Druna 02.05.2020 09:28
    Highlight Highlight Na ja, zu hause bleiben nach einem Schlaganfall wegen Coronaangst verdient zu sterben?
  • Tschowanni 02.05.2020 09:28
    Highlight Highlight Haben wir wieder eine Statistik mehr die das ganze noch mehr dramatisiert. Natürlich müssen diese 460 Opfer dem Virus zugeordnet werden, das verleiht den Massnahmen mehr Berechtigung. Wann erscheint eine Statistik über die Anzahl der Dunkelziffer der infizierten? Bezeichnend das heutzutage die angstmacherei an erster Stelle steht
    • Hoci 02.05.2020 10:00
      Highlight Highlight Anscheinend hast du in der Schule nicht richtig aufgepasst und verstehst Startistiken nicht.
      Im Gegenteil zu deinem Bauchgefühl und Wunschvorstellungen basieren sie eben auf TATSACHEN.
      Wie du irgendwie nicht mitgekriegt und verstanden hast zeigt die Statistik, dass die Dunkelziffer eine bedeutende Korrektur der Coronatoten nach oben bedeutet.
      Was wie wieso wird im Verlauf der nächsten Monate im Detail analisiert.
    • mrmikech 02.05.2020 10:17
      Highlight Highlight Wie du auf Statistik reagierst ist an dich. Vielen sehen es nur als Daten, und Daten können sich ändern. Dass diese Daten dich Angst machen findet in deinen Kopf statt, nirgendwo anderes.
    • Costinivos 02.05.2020 10:46
      Highlight Highlight Es gilt halt immer wieder: Traue keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast ;). Journalisten sind nicht daran interessiert langweilige oder relativierende Informationen zu veröffentlichen. Panik und Angst bringt schlichtweg mehr Leser. Wieso bringt eine andere Schweizer Newsapp denn den Tot durch Corona einer jungen Britin als dritten Artikel? So etwas bringt Klicks durch Angst. Es muss einem stets Bewusst sein, dass bestimmte Nachrichten deutlich gepusht werden, um Klicks zu generieren.
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  • techiesg 02.05.2020 09:28
    Highlight Highlight Es würde mich ja wundernehmen, wie die Zahlen der 'versteckten Todesfälle' in den anderen Ländern so aussehen. Da würden wir in der Statistik 'Verstorbene/1000 Einwohner' auf einmal gar nicht mehr so schlecht dastehen- wetten?!
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  • Toerpe Zwerg 02.05.2020 09:24
    Highlight Highlight Auf der anderen Seite ist wohl nicht jeder infizierte ursächlich daran gestorben.
    • Noblesse 02.05.2020 10:00
      Highlight Highlight Aber ohne wohl auch nicht. Also doch wegen covid. Die 90 j. hatte ja keinen Töffunfall!
    • Hoci 02.05.2020 10:03
      Highlight Highlight Doch, und wenn du noch so dagegen redest.
      Wenn jemand einen Herzinfarkt und corona hat ist er dennoch am Virus ursächlich gestorben. Denn den Herzinfarkt hötte er überleben können.
      Selbsterklärend bewirkt ein Virus immer eine Schwächung und kann deshalb das Zpnglein zwischen trotz Vorerkrankung länger Leben und sofortiger Tod bedeuten. Das ist dann klar ein Coronatoter, denn ohne hötte er oder sie ev. Jahre weiter gelebt...
    • Terraner 02.05.2020 10:58
      Highlight Highlight Wie würden sie dies abgrenzen? Ich gehe davon aus, dass unsere Ärzte in den allermeisten Fällen die korrekte Todesursache feststellen.
      Wenn jemand mit Corona einen tödlichen Unfall baut ist es wohl klar, dann ist der Unfall die Ursache. Wenn aber jemand mit Corona an einem Herzinfarkt, Lungenembolie, Gehirnschlag usw. stirbt, dann wissen wir heute dass Corona genau diese Dinge auslösen kann. Autopsien haben gezeigt, dass in der allermeisten Fällen die Todesursache Corona korrekt war.
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