Schweiz
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Coronavirus: Schweizer Intensivstationen wappnen sich für das schlimmste Szenario

In Schweizer Spitälern gibt es 82 Intensivstationen mit gegen 1000 Betten. Wenn die Zahl der schwer erkrankten Coronavirus-Infizierten drastisch ansteigt, müssen die Stationsleiter entscheiden, für wen sich die Intensivtherapie noch lohnt und für wen nicht.

Lorenz Honegger / ch media



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Bei einer schnellen Ausbreitung des Virus drohen Personal-Engpässe: Eine Krankenschwester kümmert sich um einen Patienten auf der Intensivstation. bild: Helmut Fohringer/Keystone

Wer nach der Infektion mit dem neuartigen Coronavirus an einer schweren Lungenentzündung erkrankt, hat oft nur noch eine Hoffnung: die Intensivpflegestation. Oder einfach «IPS», wie man in den Spitälern sagt. Diese Abteilungen sind auf die Behandlung von Patienten spezialisiert, die sich in einem lebensbedrohlichen Zustand befinden. Der Platz für Patienten ist aber beschränkt.

Das Beispiel Norditaliens zeigt eindrücklich, wie schnell das Gesundheitswesen an seine Grenzen stossen kann. Es mangelt an Betten, Personal und Infrastruktur. Im globalen Vergleich sterben überdurchschnittlich viele Patienten mit einem positiven Testbefund.

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In diesen Tagen stellen sich auch Schweizer Behörden, Spitäler und Ärzte die Frage: Wie gut sind die Spitäler für die anrollende Ansteckungswelle gewappnet? Verfügt das Land über genügend Kapazitäten auf den Intensivstationen für den Fall, dass sich die Zahl der Ansteckungen exponentiell vervielfacht?

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Ein Beatmungsgerät reicht nicht, es braucht Personal

Aktuell verfügt die Eidgenossenschaft gemäss einer Liste der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin über 82 zertifizierte und anerkannte Intensivstationen mit 950 bis 1000 Betten. Eine Zahl, die sich in Krisensituationen erhöhen lässt, aber nicht unbeschränkt. Denn auf Intensivstationen braucht es nicht nur Infrastruktur wie Beatmungsgeräte, sondern vor allem auch Pflegefachpersonen und Ärzte, welche die Patienten rund um die Uhr überwachen und pflegen.

Beispielsweise müssen die Pflegenden bei beatmeten Menschen permanent darauf achten, dass der Schlauch in der Luftröhre bleibt und sich nicht zu fest bewegt. Zusätzlich zu den Intensivstationen gibt es seit etwa 20 Jahren sogenannte Intermediate Care Units – eine Mischform zwischen gewöhnlicher Betten- und Intensivstation für weniger gravierende Fälle –, die noch einmal Platz für 400 bis 450 Patienten bieten.

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Ob diese Kapazitäten ausreichen, ist selbst unter Fachleuten unklar. «Wir wissen nicht, wie viele spitalbedürftige Patienten es in der Schweiz in den nächsten Wochen geben wird. Das hängt auch von der Effektivität der Eindämmungsmassnahmen ab», sagt Thierry Fumeaux, Präsident der Gesellschaft für Intensivmedizin, im Gespräch mit CH Media. Fumeaux leitet selbst eine Intensivstation in der Romandie.

Er rechnet damit, dass von 1000 Infizierten 75 bis 100 in kritischem Zustand ins Spital kommen. Die Covid-19-Patienten müssen von den restlichen Patienten getrennt in designierten Zimmern oder sogar eigenen Stationen behandelt werden. Auch das Pflegepersonal darf nicht durchmischt werden.

Trotzdem seien die verfügbaren Intensivbetten nicht nur für Covid-19-Infizierte vorgesehen, sondern auch für alle anderen Patienten in Lebensgefahr wie zum Beispiel Opfer von Verkehrsunfällen. Bei einer grossen Ausbreitung Covid-19-Fälle müssten die Spitäler deshalb planbare, nicht lebensnotwendige Operationen verschieben, bis die Ansteckungswelle abebbt.

Ein Beispiel für verschiebbare Operationen sind Bypass- oder Herzklappeneingriffe. «Die meisten Herzoperationen stellen keine Notfalleingriffe dar und können gut verschoben werden», sagt Daniel Scheidegger, Präsident der Akademie der Medizinischen Wissenschaften und bis 2013 als Departementsvorsteher verantwortlich für die Intensivmedizin am Universitätsspital Basel.

Auch Operationen im Bauchbereich seien oft um einige Wochen verschiebbar. «Natürlich ist es nicht schön, wenn man einen Tumor erst drei vier Wochen später entfernen kann. Doch die aussergewöhnliche Situation lässt möglicherweise keine Alternativen zu.» Der Platz auf den Intensivstationen sei aufgrund der hohen Kosten nicht so ausgelegt, damit die Spitäler eine Pandemie spielend bewältigen könnten.

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Operationen müssten teils verschoben werden. bild: Gaetan Bally / KEYSTONE

Schwere Entscheidungen stehen an, wenn auch nach der Verschiebung von planbaren Eingriffen zu wenig Intensivbetten für kritisch erkrankte Covid-19-Patienten zur Verfügung stehen. Für das Szenario der «absoluten Ressourcenknappheit» hat die Akademie der Medizinischen Wissenschaften schon vor sieben Jahren ethische Richtlinien herausgeben. Es gilt der Grundsatz: «Jene Patienten haben höchste Priorität, deren Prognose mit Intensivbehandlung gut, ohne diese aber ungünstig ist.»

Niemand dürfe wegen seines Alters, Geschlechts, Versicherungsstatus, Wohnkantons oder seiner Nationalität diskriminiert werden. Eine Altersgrenze für Intensivstationen, wie sie in Italien laut NZZ diskutiert wird, ist also nicht vorgesehen. Die verwendeten Triagekriterien müssen laut der Akademie «sachlich begründet und transparent» sein.

Jüngere Patienten werden nicht automatisch bevorzugt

Dennoch wird es im Worst-Case-Szenario in der Schweiz Covid-19-Patienten mit schwerem Krankheitsverlauf geben, die keine Intensivpflege erhalten, sagt Akademiepräsident Daniel Scheidegger.

Wenn die betroffene Person aufgrund von Vorerkrankungen sehr schlechte Überlebensprognosen aufweise, sei eine Intensivtherapie kaum zielführend – was im Umkehrschluss aber nicht bedeute, dass ältere Patienten automatisch abgewiesen würden: «Ich mache Ihnen ein Beispiel anhand von zwei schwer erkrankten Covid-19-Patienten: Einen älteren, der nach einer Intensivbehandlung wahrscheinlich wieder gesund würde. Und einen jüngeren, der schon Vorerkrankungen hat und selbst im Fall einer Intensivtherapie schlechte Prognosen hat. Dann wird der Stationsleiter den älteren Patienten aufnehmen.»

Für die Intensivstationen sei die Triage nichts Aussergewöhnliches, sie gehöre zum Alltagsgeschäft. «Ich musste in meiner Zeit sehr oft Operationen mit anschliessender Intensivbehandlung absagen, weil es in der Nacht schwere Verkehrsunfälle gegeben hat. Die Kapazität ist immer beschränkt.»

Wichtig sei, dass die Regeln und Abläufe für das Worst-Case-Szenario jetzt festgelegt würden. Es gebe nichts Schlimmeres, als wenn die Abläufe alle zwei Tage neu definiert würden.

Selbst-Isolation: Bund appelliert an Eigenverantwortung

Nicht alle, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, brauchen medizinische Hilfe. Wer jünger als 65 ist und nicht zur Risikogruppe gehört, muss grundsätzlich nicht zum Arzt. Er soll aber zu Hause bleiben, wenn er Symptome wie Husten und Fieber hat. Der Bund spricht von Selbst-Isolierung oder Selbst-Isolation.

Diese wird nicht von den Behörden angeordnet, sondern liegt in der Eigenverantwortung jedes einzelnen. Die Betroffenen sollen den Kontakt mit anderen Personen, soweit möglich, vermeiden. Der Bund rät daher, sich allein in einem Zimmer aufzuhalten und dieses nur wenn nötig zu verlassen. Neben der Selbst-Isolation gibt es auch die Selbst-Quarantäne. Dabei handelt es sich um eine vorsorgliche Massnahme: Wer mit einer Person Kontakt hatte, die erwiesenermassen am Coronavirus erkrankt ist, soll für fünf Tage ab der Diagnose daheim bleiben.

Beide Massnahmen – Isolation und Quarantäne – sollen die Verbreitung des Virus verlangsamen. Gleichzeitig soll das Gesundheitssystem nicht durch leichte Fälle belastet werden. Weiterhin gilt aber: Einen Arzt rufen sollen all jene, die Symptome haben und zu einer Risikogruppe gehören – also alle über 65-Jährigen sowie Personen, die an Erkrankungen wie Diabetes leiden. Medizinische Hilfe braucht es auch, wenn sich die Symptome verschlimmern. (mjb/bzbasel.ch)

Grippe und Covid-19 im Vergleich

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 12.03.2020 15:58
    Highlight Highlight Tja, leider hat die beste Armee der Welt die Militärspitäler verkauft. Nur Einsiedeln blieb zurück. Da habe ich meinen Dienst geleistet. Als "Hauswart" :) oder militärisch Anlagewart:

    https://www.kog-sz.ch/143-gv-der-offiziersgesellschaft-einsiedeln/
  • Gregoire 12.03.2020 13:47
    Highlight Highlight Montag fange ich als Quereinsteiger mein erstes Praktikum in der Pflege nach 6 Monate Schule an. Wie zahlreiche anderen auch. Ich finde toll, wie die Bevölkerung hinter Pflegenden und Spitalsangestelten (Reinigung, Gastronomie, Hotellerie, usw.) steht. Danke! Es ist unterstützend.
  • Trouble 12.03.2020 12:27
    Highlight Highlight Zu früh abgeschickt. Gedächtnisprotokoll:
    Ich meine, im Studium gehört zu haben, dass in Krisensituationen Medizinstudenten im Spital arbeiten müssten/sollten. Das würde die Pflege entlasten, welche sich dadurch auf das Notwendige konzentrieren könnte.
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 12.03.2020 10:42
    Highlight Highlight Ich habe Militärdienst in einem Militärspital in Einsiedeln geleistet. Das ist ein vollständig ausgerüstetes Spital des Militär, welches in Friedenszeiten nicht benötigt wird. Davon gibt es noch mehr. Inklusive den militärischen Spitaleinheiten. Würde vielleicht Sinn machen, diese in Bereitschaft zu bringen.
    • JaneSodaBorderless 12.03.2020 11:46
      Highlight Highlight Ich denke, dass der Bund dies längst geplant hat.
      Ein Sanitäter in meinem Bekanntenkreis wurde vom Militär per Brief darauf hingewiesen, dass es sein kann, dass er in den kommenden Wochen zum Dienst einberufen wird.
  • Moudi 12.03.2020 08:58
    Highlight Highlight Risikogruppen in Quarantäne?
  • Gilberte 12.03.2020 08:31
    Highlight Highlight Ein möglichst flächendeckendes Testen hätte länger durchgezogen werden dürfen u. sollte auch jetzt noch bestmöglichst gemacht werden. Mindestens ein Kontakttracing durch die Betroffenen.

    WARNUNG: Ab jetzt müssen alle Risikopersonen u. alle Personen, die bei früheren Atemwegserkrankungen schon schwer erkrankt sind, sich unbedingt vor einer Ansteckung schützen! Keine Kontakte ohne 2 m Abstand (besser bis 5m). KEINE hustenden oder niesenden Personen in der Nähe! Einkauf sich von Jungen erledigen lassen oder Online-Kauf. Keinen direkten Kontakt mit den Boten etc. Es hat bald kaum mehr IPS-Plätze!
  • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 12.03.2020 08:28
    Highlight Highlight Vielleicht könnte man das Pflegepersonal entlasten, indem man die freien Kapazitäten, zb. Eventveranstalter, umschult auf leichte Pflege. Essen vorbeibringen und Verband wechseln in der leichten Abteilungen würde vielleicht gehen. Die Qualifizierten müssten dann nur noch Sachen wie Spritzen etc. machen. Dadurch gäbe es mehr Recourcen für die Intensivstationen.
    • Heinzbond 12.03.2020 08:37
      Highlight Highlight Ja is klar, aber was ein Patient braucht sind fachleute, Ärzte wie Pflege und da haben die meisten Länder und Regierungen drann gespart... rächt sich jetzt das medizinische Versorgung Gewinne abwerfen muss...
    • Lami23 12.03.2020 09:28
      Highlight Highlight Leider kann das Personal der "leichten" Abteilungen auch nur bedingt auf den Intensivstationen arbeiten. Oder woher meinst du kommen dann die Ressourcen für die Intensivstation?
    • Nicholas Fliess 12.03.2020 09:31
      Highlight Highlight Die notwendige Ausbildung und Einweisung würde aber auch wieder Ressourcen binden.
      Eventuell könnte man ja Zivilschützer für solche Hilfsaufgaben einsetzen, dort müsste eine gewisse Ausbildung ja vorhanden sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wintergrün 12.03.2020 08:24
    Highlight Highlight Wieviele Beatmungsgeräte besitzt die Schweiz eigentlich?
    Deutsche Klinken rüsten schon auf.
    https://www.google.ch/amp/s/amp.tagesspiegel.de/berlin/krisenplan-gegen-das-coronavirus-charite-bestellt-100-neue-beatmungsgeraete/25627992.html
  • MaxHeiri 12.03.2020 07:43
    Highlight Highlight Weiss jemand, ob das Militär solche Intensivstationen an Lager hätte?
    • Donald 12.03.2020 08:21
      Highlight Highlight Das Personal ist vor allem am Anschlag... und da hat die Milizarmee nichts. Weil das Personal würde ja aus der Privatwirtschaft kommen 😉
    • Gasosio 12.03.2020 08:27
      Highlight Highlight Sanitätstruppen haben Triagezelte und könnten sehr viele Notfallbetten aufstellen und betreiben. Allerdings bin ich seit Tagen am Überlegen ob wir auch Beatmungsgeräte hätten, was ja entscheidend ist. Ausserdem wurden wir stärker auf Unfälle ausgebildet mit Ausnahme der Personen die im Milizleben auch Ärzte oder Pfleger sind. Die Triagezelte wären ausserdem eventuell zu klein um genügend Abstand von Patient zu Patient zu halten. Aber im Notfall wäre es auch mit Turnhallen möglich. Auf jeden Fall wäre ich stolz mit meinem Dienst Gutes zu leisten.
    • Gilberte 12.03.2020 08:35
      Highlight Highlight Es gibt sicher einige Möglichkeiten mehr, aber auch die sind mehr als begrenzt.

      Zuerst müssen JETZT ALLE Sanitätseinheiten und der gesamte Zivilschutz schon mal aufgeboten werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Moudi 12.03.2020 07:34
    Highlight Highlight Müsste man nicht die ganze Risikogruppen in Quarantäne setzen? Zum eigenen Schutz?
    • Reto32 12.03.2020 20:46
      Highlight Highlight Oben in den Bergen gibt es einige Hotels die wegen dem Tourismeinbruch eigentlich praktisch leer stehen
  • FledenFan 12.03.2020 07:31
    Highlight Highlight „für den Fall, dass sich die Zahl der Ansteckungen exponentiell vervielfach“

    Ich sehe keinen Grund, warum es bei uns nicht so verlaufen wird. Wer zum aktuellen Zeitpunkt noch von einer starken Verzögerung ausgeht, verschliesst die Augen vor der Realität.

    Ich verstehe einfach nicht mehr, warum man mit der Einschränkung des öffentlichen Lebens weiter zuwartet. Wir sehen an den Zahlen, was passieren wird.

    Wir müssen heute tun, was Italien heute tut.

    Aber nein, wir werden jeden einzelnen Schritt der Italiener zum gleichen Zeitpunkt ausführen. Ich verstehe es wirklich nicht...
  • Ichweissmeinennamennichtmehr 12.03.2020 07:27
    Highlight Highlight Wir haben inzwischen über 600 erkrankte und die Grenze zu Italien ist immer noch offen. Wieviel Menschen müssen noch krank werden damit die Regierung Handelt? 850? 1000? 1200?
    Das Virus wurde mehrfach von Italien in die Schweiz geschleppt. Daher wäre es logisch das es an der Zeit ist? Worauf wird eigentlich gewartet?
    • cykez 12.03.2020 10:19
      Highlight Highlight bringt nichts mehr. sie können sic in der schweiz bei jedem schweizer genauso anstecken.
    • Bert der Geologe 12.03.2020 10:44
      Highlight Highlight @cykez: Aber höchstens bei einem Schweizer mit Migrationshintergrund. "Sarkasmus off"
  • Fairness 12.03.2020 07:24
    Highlight Highlight Anstatt ...
    Am erfolgreichsten haben die Epidemie bisher jene Länder in Schach gehalten, in denen die Ärzte von Beginn an alle Verdachtsfälle flächendeckend getestet und isoliert haben.
    ... hat der Bund alles verschlampt (Masken und weitere Ausrüstung) und verpennt! Einfach nur unglaublich und tragisch.
    Und jetzt noch die Zahlen beschönigen, wie bei der Arbeitslosenstatistik. Corona-Tote sterben allein und erscheinen ungetestet nicht in der Statistik. Unfassbar was die Verantwortlichen machen.
  • Kari Baldi #WirAlleSindCorona 12.03.2020 07:17
    Highlight Highlight Was machen eigentlich die Privatspitäler? Braucht es täglich hunderte von Hüft- und Knieoperationen? Könnte man diese Betten nicht für Corona-Patienten frei halten?
    • Marisas02 12.03.2020 10:20
      Highlight Highlight Diese Spitäler wären für die nötige Intensivbehandlung nicht geeignet, da sie sich auf die operativen Fächer spezialisiert haben.
    • Le French 12.03.2020 10:25
      Highlight Highlight Die Betten sind nicht das Problem. Sondern das Personal. Dieses ist halt limitiert. Auf einer IPS kann nicht jeder arbeiten.
    • Bert der Geologe 12.03.2020 10:55
      Highlight Highlight @Kari Baldi: und die Schönheitsoperationen liessen sich vielleicht auch verschieben denkt man.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mrmikech 12.03.2020 06:51
    Highlight Highlight Das geld gibt es, aber wo geht es hin...
  • öpfeli 12.03.2020 06:50
    Highlight Highlight Laut meiner italienischen Mitarbeiterin, haben sich viele Italiener nicht an die Quarantäne & Schutzmassnahmen gehalten (Quelle: ihre Familie & Freunde in Italien 😂). Ob das so stimmt oder nicht, aber es würde erklären warum es so aus dem Ruder läuft.
    Machen wirs besser und entlasten unsere Ärtze, Pflegepersonal etc. 👍
    • piranha 12.03.2020 07:13
      Highlight Highlight Dass Italien, das Drittweltland Westeuropas, ihre Bevölkerung und Politik wieder nicht im Griff hat, war abzusehen.
    • Astrogator 12.03.2020 07:16
      Highlight Highlight "Machen wirs besser und entlasten unsere Ärtze, Pflegepersonal etc. 👍"

      Oder wir machen was der Bund sagt und gehen alle weiter arbeiten, sitzen in den ÖV schicken die Kinder zur Schule - kurz, machen wir alles was möglich ist damit möglichst viele Menschen möglichst lange auf möglichst engen Raum zusammen sind....


      "Hände waschen und 2 Meter Abstand" nicht vergessen, "thoughts and prayers" helfen gegen Amokläufe, wird wohl auch hier helfen...
    • Chili5000 12.03.2020 08:08
      Highlight Highlight Was machen wir den besser? Ich arbeite in einer Firma mit 200 Personen und gehe am abend mit 100erten anderen in den Coop, Migros, Lidl was genau machen wir denn besser?? Das Leben geht weiter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • goalfisch 12.03.2020 06:49
    Highlight Highlight was ist mit militärspitälern?
  • no-way 12.03.2020 06:34
    Highlight Highlight Darum macht Italien auch alles zu: viel weniger autounfälle, Skiunfälle usw. Sas erhöht auch Kapazität. Und die Schweiz sollte auch daran denken

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