Schweiz
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Mittendrin statt nur dabei: Sechs Kinder und Teenager stehen im Zentrum der 13. Corona-«Arena» in Folge. screenshot srf

«Das Messer am Hals» – Schüler berichten in der «Arena», wie ernst die Lage für sie ist

70 Lehrstellen-Bewerbungen für die Katz: Viele Jugendliche machen sich wegen der Coronakrise sorgen um ihre Zukunft. Aber nicht alle: Ausgerechnet der jüngste «Arena»-Gast aller Zeiten sorgt für den Lacher des Abends.



Eines muss man Moderator Sandro Brotz lassen: Auch in der 13. Corona-Sendung in Serie gehen ihm die Ideen nicht aus. Diesmal schaltet die «Arena»-Crew gleich sechs betroffene Teenager und Kinder live ins Studio.

Olivia (8) sorgt für den Lacher des Abends:

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Video: streamable

Darunter ist die achtjährige Schülerin Olivia Albertin – sie ist der jüngste «Arena»-Gast aller Zeiten. Die Bündnerin sorgt mit ihrer lockeren Zunge gleich für den Lacher des Abends. «Ich habe keinen Wunsch. Es hat mir gereicht, dass ich ins Fernsehen gekommen bin», sagt sie zu Brotz, der sich wie die Politikerinnen einen Lacher nicht verkneifen kann.

Corona – Jugend ohne Zukunft? Das Kernthema der Sendung ist hingegen alles andere als lustig. Erste Schätzungen gehen davon aus, dass wegen der Coronakrise in der Schweiz über 20'000 Lehrstellen verschwinden. Insbesondere den Tourismusbereich trifft es schwer.

«Wir kriegen keine Unterstützung von der Schule. Die Lehrstellensuche ist extrem schwierig.»

Enya Silalm, Schülerin

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Enya sucht verzweifelt eine Lehrstelle im Tourismusbereich. Video: streamable

Das spürt Enya Sialm (16) am eigenen Leib. Sie hat bereits 70 Bewerbungen für eine Lehrstelle in der Tourismusbranche verschickt – ohne Erfolg. «Viele Betriebe schreiben mir gar nicht zurück. Es ist schon extrem schwierig», so die Schülerin aus Regensdorf ZH. Ihre Schule hat ausgerechnet wegen Corona-Restriktionen jenes Schulfach gestrichen, bei dem die Kids lernen, Bewerbungen zu schreiben. Dies, weil viele Schüler schon eine Lehrstelle gefunden hätten. «Das ist wirklich ungerecht», enerviert sich Enya.

Die Unsicherheit bei Lehrstellensuchenden ist landauf landab gross. «Die Betriebe dürfen nicht in einer Corona-Starre verharren, sondern sollen Lernende einstellen. Sonst machen sie die Träume der Jugendlichen kaputt», sagt SVP-Nationalrätin und Unternehmerin Diana Gutjahr. Die Ausbildung sei für die Familie und den Betrieb wichtig: «Eine Lehre gibt dem ganzen Umfeld Sicherheit.»

Lukas hat das «Messer am Hals»

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Video: streamable

Der 16-jährige Lukas Martins Da Silva hat das «Messer am Hals», wie es Moderator Brotz ausdrückt. Lukas absolviert ein Zwischenjahr und braucht dringend einen Ausbildungsplatz. Sein grosser Traum ist ein Barkeeper-Job. Bislang sucht er vergeblich nach einer Lehrstelle als Restaurantfachperson. «Ich bin halt noch ein bisschen in der Warteschlaufe», sagt der Schüler aus Uster ZH.

«Der Lehrstellenmarkt ist trotz Corona nicht zusammengebrochen.»

Conradin Cramer, Erziehungsdirektorenkonferenz

Aber wie schlimm ist die Lehrstellensituation wirklich? «Der Lehrstellenmarkt ist trotz Corona nicht zusammengebrochen», betont Conradin Cramer, Basler Regierungsrat und Mitglied der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK). «Unsere Gesellschaft muss jetzt den Jungen helfen.» Dies etwa mit flexiblen Überbrückungsangeboten.

«Eine Taskforce ist schön auf dem Papier, nützt aber den Betrieben schlussendlich nichts.»

Diana Gutjahr, SVP Bet

Bundesrat Guy Parmelin hat eigens eine Corona-Taskforce für den Bildungsbereich eingesetzt. Dies beeindruckt SVP-Parteikollegin Gutjahr wenig. «Eine Taskforce ist schön auf dem Papier, nützt aber den Betrieben schlussendlich nichts.» Wichtig sei, dass die Schulen eng mit dem Gewerbe zusammenarbeiteten und so Lehrstellen für die Schüler fänden.

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Diana Gutjahr (SVP). screenshot srf

SP-Nationalrätin Sandra Locher Benguerel sagt, dass der Übergang von der Volksschule ins Berufsleben eine äusserst sensible Phase sei. «Die Kinder brauchen Unterstützung. Es ist wichtig, dass wir jetzt für alle eine Lösung finden.»

«Da musst du fighten, fighten, fighten! »

Thomas Minder, Schulleiter

Einen ungewöhnlichen Lehrstellenwunsch hat Sunny Tremmel (16) aus Hallwil AG. Sie will LKW-Mechanikerin werden, da sie «grosse Sachen» mag. Sie habe zwar noch ein paar wenige Bewerbungen offen. «Aber die Unternehmen melden sich einfach nicht», so Sunny.

Vielleicht hilft ein einfacher Tipp: «Da musst du fighten, fighten, fighten und weitere Bewerbungen rauslassen. Und immer wieder nachhaken», sagt Thomas Minder, Präsident des Verbands Schulleiter Schweiz. Hartnäckigkeit werde am Schluss immer belohnt.

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Sunny Tremmel will LKW-Mechanikerin werden. screenshot srf

Umstrittener Flickenteppich bei den Schulöffnungen

«Für uns Schülerinnen ist es sehr anstrengend, die Corona-Regeln einzuhalten.»

Angela Blatter, Schülerin

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Angela Blatter. Video: streamable

Neben dem Lehrstellen-Problem dreht sich die «Arena» um die Situation in den Schulen. Bei den Corona-Regeln in den Schulhäusern herrscht ein kantonaler, ja sogar kommunaler Flickenteppich.

Die 11-jährige Angela Blatter aus Oey im Diemtigtal BE muss im Schulbus etwa eine Maske tragen. «Manchmal bekomme ich unter der Maske fast keinen Schnauf mehr. Sowieso ist es für uns Schüler sehr anstregend, alle Corona-Regeln einzuhalten.» Dies umso mehr, weil man sich zuletzt endlich an den Alltag im Home-Schooling gewöhnt habe. «Jetzt müssen wir uns mit all den Corona-Neuerungen in der Schule schon wieder neu anpassen.» Für die Schüler sei dies erneut eine grosse Umstellung. «Das ist echt nicht für alle easy», sagt Minder vom Schulleiterverband dazu.

Zumindest Olivia Albertin ist sehr gerne wieder in die Schule gegangen. «Ich habe mich so gefreut, meine Freundinnen zu sehen. Alleine Ufzgi zu machen, war einfach so doof. »

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So entwickelten sich die Lehrstellen

So kreativ unterrichten die Lehrer nun per Video

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sälüzäme 17.05.2020 16:12
    Highlight Highlight Lehrstellen suchen war früher auch mal einfacher oder schwieriger nur konnte es nicht an die grosse Glocke gehängt werden. Probleme bereitet auch der frühere Eintritt und die z. T. verkürzte Dauer der Lehre/Anlehre. Die Jugentliche kommen mit 18/19, ein Alter wo der Mensch biologisch noch nicht erwachsen ist, im Berufsleben an, früher erst mit 20/21. Diese 2/3 Jahre machen in dem Alter viel aus. Die Wirtschaft mit ihren Optimierungen und die Gesellschaft mit ihrem Leistungsdruck haben sich damit ins eigene Knie geschossen. Weniger Druck und mehr Zeit wären in dem Falle besser für die Jungen.
  • Freedoom Fighter 17.05.2020 07:52
    Highlight Highlight Unsere firmä hätte für diesen sommer noch 2 lehstellen zu vergeben..
    Aber zeichner Ingenieurbau ist villeicht nicht ein gassenhauer bei den heutigen jugendlichen ?
  • lilie 16.05.2020 18:37
    Highlight Highlight Tja, und so sah es vor einem Jahr aus: In der Gastronomie suchte man "händeringend" nach Lehrlingen, fast die Hälfte der Lehrstellen waren im Juli noch unbesetzt:

    https://nzzas.nzz.ch/wirtschaft/lehrstellen-schweiz-jede-sechste-noch-unbesetzt-ld.1498658

    Das ist ja logisch, dass es jetzt umgekehrt ist. In ein paar Wochen siehts dann schon wieder anders aus.
  • Ouvrier 16.05.2020 16:13
    Highlight Highlight Die welche mir Blitze gaben denen möchte ich sagen, 1979 in der damaligen Wirtschaftskrise musste ich / wir auch dutzende Bewerbungen für eine Lehrstelle schreiben und Zwischenjahre einlegen bis zur Lehre, aber haben wir deshalb ein solches Theater gemacht wie die heutige Jugend in der Arena, nein. Aber heute wird alles dramatisiert...
  • Basswow 16.05.2020 15:41
    Highlight Highlight Eigentlich bedenklich, wenn der: “Brüller des Abends“ ein Kind war, dessen einziger Wunsch es war ins TV zu kommen...🤷🏽‍♂️
    Dieses Grunddenken ist allgegenwärtig und für mich zutiefst verstörend 😶
    • DieFeuerlilie 16.05.2020 16:19
      Highlight Highlight Tja.. Generation YouTube und Instagram halt.. 😁

      Aber ich weiss, was du meinst.
    • lilie 16.05.2020 22:00
      Highlight Highlight @Basswow: Ach, komm schon, die ist 8! Wie viele Kinder haben schon mit 8 eine Idee, was sie werden wollen?!
    • Basswow 17.05.2020 00:22
      Highlight Highlight @lilie:

      Früh übt sich...süß? Find ich doof 🤷🏽‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • stadtzuercher 16.05.2020 15:13
    Highlight Highlight Schafft man es echt nicht, je 3 Vertreter beiderlei Geschlechts einzuladen? Die Auswahl wäre riesig.
    • Hierundjetzt 16.05.2020 16:20
      Highlight Highlight Stellensuchende die sich öffentlich dazu bekennen, lernschwach oder erfolgslos zu sein sucht man mit der Lupe m8...

      Ist auch gut so. Ich würde JEDEM davon abraten.
    • lilie 16.05.2020 22:01
      Highlight Highlight @stadtzürcher: Nicht repräsentativ. Die Mädchen wollen seltener eine Lehre machen als Jungs, deshalb hätte das Verhältnis umgekehrt sein sollen...
  • DieFeuerlilie 16.05.2020 13:22
    Highlight Highlight «Jetzt müssen wir uns mit all den Corona-Neuerungen in der Schule schon wieder neu anpassen.»

    Tja.. bestes Training fürs “echte Leben“.. 😁

    Auch wenn es euch jetzt anstrengend erscheint, Jungs und Mädels, ihr werdet euch in eurem Leben noch unglaublich oft “neu anpassen“ müssen.

    Leben ist nun‘mal Veränderung. 😊
  • Testino Testeriio 16.05.2020 12:28
    Highlight Highlight Leider ist es halt so, dass viele Schüler in neun Jahren Schule offensichtlich nur sehr wenig Wissen/Skills erlangen konnten. Ich erlebe täglich, dass Sek-A-Schüler keine fehlerfreie Bewerbung hinkriegen... Im KV halt ein No-go. Solche Bewerbungen werden direkt rausgefiltert und abgesagt.
    • Peter R. 16.05.2020 13:07
      Highlight Highlight Ja die Schule ist halt nicht die optimale Vorbereitung für das spätere Leben. Vieles wird in der Schule auswendig gelernt und "gepaukt" was die Meisten dann im Berufsleben nicht gebrauchen können.
    • Neruda 16.05.2020 20:44
      Highlight Highlight Das Schweizer Schulsystem steckt noch viel zu fest im 19. Jhr., da muss entlich mal etwas gehen! Man muss vermehrt Freude am Lernen vermitteln und mit dem dauernden unnötigen Auswendiglernen wird dies sicher nicht erreicht. Beim Franzunterricht kann man pedagogisch von vorne beginnen. Die Kinder sollen die Sprache von Anfang an gebrauchen und nicht nur Grammatik lernen aber nie sprechen.
    • Zeit_Genosse 17.05.2020 08:28
      Highlight Highlight Ja & Nein. In der Schule lernt man auch um zu lernen. So sind Grammatik und Mathe nicht nur Inhaltlich zu lernen, sondern auch um das Gehirn zu trainieren Lernaufgaben zu bewältigen. Auch das Auswendiglernen ist dafür da, die Merkfähigkeit und Konzentration zu üben. Was manchmal stupid anmuten lässt, hat durchaus Sinn. Schaut mal in die Studien rein, da wird gelernt um lernen zu können mit fraglichem Stoff. Schule kann man immer besser machen. Zudem sind wir alle Experten im Bewerten der Schule.

      Erklärt den Kids, dass manche Inhalte da sind, damit sich ihr Hirn entwickelt, dann motiviert es
    Weitere Antworten anzeigen
  • quad 16.05.2020 11:21
    Highlight Highlight Der Druck im Schweizerarbeitsmarkt fängt ja meistens bei den Eltern an. Oft müssen/wollen beide Elternteile arbeiten, etliche sind sogar Alleinerziehend. Das Leben in Balance zu halten braucht Kraft & zieht an der Substanz.
    Die Jugendlichen auf der anderen Seite müssen den Spagat in die Arbeitswelt wagen. Auch für Sie keine einfache Zeit, denn in diesem Alter ist man oft auch unsicher mit sich selbst & dem was vor einem liegt.
    Die Corona Pandemie "verschärft" nun das Ganze um eine Stufe, man muss raus aus der Komfortzone, denn wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat verloren.
  • Ouvrier 16.05.2020 09:42
    Highlight Highlight Und PS zu meinem Kommentar : Er hat 70 Lehrstellenbewerbungen gesendet, oje der Arme, Arbeitslose senden oft 100te Bewerbungen auch oft über die Wohnregion hinaus ab und bekommen keine Zusage....
    • Dubliner 16.05.2020 10:26
      Highlight Highlight ...und weile es Menschen gibt, deren Situation noch mieser ist, machst du dich hier über ihn lustig?
      Wünsch ihm doch einfach Glück.
    • Hierundjetzt 16.05.2020 11:21
      Highlight Highlight Lehrstelle =/= Arbeitsstelle. Das ist um einiges schwieriger, Du Held.
  • Ouvrier 16.05.2020 09:38
    Highlight Highlight Diese Krise trifft alle und die junge Generation die bis jetzt von allem verschont wurde und meist fast alles hatte (die Mehrheit der Jungen) bis zum oft vollen Vergnügen muss nun schmerzlich lernen dass es auch anders sein kann. Sie sind nun gefordert, nicht nur demonstrieren und fordern, kreativ, ideen, handeln, agieren ist angesagt, die Schule und Eltern sind da nur Unterstützung, machen müssen sie es aber immer noch selber, es heisst nun durchbeissen...
    • Hiker 16.05.2020 18:57
      Highlight Highlight Sowas darfst Du hier nicht laut sagen sonst hagelts Blitze! Aber so ein wenig recht hast Du schon. Ich finde es auch schlecht wenn die Jungen keine Lehrstellen finden. Trotzdem: willkommen im richtigen Leben Leute. Das Leben ist leider weder gerecht noch ein Streichelzoo. Ich wünsche Euch allen alles gute und bleibt dran, wir brauchen Euch garntiert!
    • MacB 16.05.2020 22:51
      Highlight Highlight Besserwisser.
  • esclarmonde 16.05.2020 09:36
    Highlight Highlight Dass sich mögliche Arbeitgeber nicht melden, ist nichts neues.
    Aber wenn sich hier eine Mutter für ihre 16-jährige Tochter bewirbt, inkl. Partyfoto der Tochter... Und Muttern dann pampig reagiert, wenn um eine persönliche Bewerbung der Tochter inkl. Motivationsschreiben gefragt wird.
    Nun ja.
  • leu84 16.05.2020 09:31
    Highlight Highlight Das man für eine KV-Lehre viele Bewerbungen verschicken muss, war vor 20 Jahren. Je städtischer die Unternehmen liegen, desto schwieriger ist es am Ende eine Lehrstelle zu erhalten.

    Das aber die Schule die Betreuung für Lehrstellensuche streicht geht gar nicht. Natürlich haben viele ihre Lehrstelle seit den Sportferien im Sack und bei manchen ist es nur die Frage der Zeit, für die Leute, die um eine Stelle kämpfen wird es schwieriger. Unser Lehrer damals hat wöchentlich nachgefragt und auch Tipps gegeben.
  • Pisti 16.05.2020 09:10
    Highlight Highlight Doch Herr Cramer der Lehrstellenmarkt ist zusammengebrochen und zwar massiv.
  • Hierundjetzt 16.05.2020 09:00
    Highlight Highlight Off Topic: selten dämlich, dass man Lehrverträge bereits im November abschliessen „muss“.

    Das heisst das man sich bereits mit 15 (!) beim Schnuppern für einen Beruf entscheiden muss. Geht doch nicht!

    Äquivalent wäre sich mit 15 für ein Studienfach einzuschreiben. Kann man das? Nein.

    Was soll der Seich?

    Zum Artikel:
    -> Die Mittelschulen sind für diese Jugendlichen ohne Anschluss gefordert. Es darf jetzt sicher nieman wegen Corona ohne Anschluss sein. Blablabla Verordnung, Lernschwach blabla könnt ihr Euch sparen.

    Kein Abschluss ohne Anschluss!!
    • Hierundjetzt 16.05.2020 11:20
      Highlight Highlight Das ist doch unhaltbar 😡 da geben wir 18% (!) des BIP für Bildung aus und dann sowas 🤬
  • Beat Stocker 16.05.2020 08:57
    Highlight Highlight Ja, es klappt nicht immer 'wie am Schnürchen'. Insbesondere Karriere ist ein Geduldsspiel. Wenn man keine Schul-/Lehr-/Arbeitsstelle auf den Zeitpunkt findet, wo man frei wäre, heisst das doch nur, dass man die Wartezeit sinnvoll nutzt; z.B. mit einem Seminar, einer Kurzausbildung oder einem Temporärjob. Dieser darf auch mal Dienst an der Allgemeinheit sein. Wie immer ist Phantasie gefragt.
  • BiffiZ07 16.05.2020 08:33
    Highlight Highlight Was mir zu denken gibt, ist dass diese Schüler trotz Coronakrise noch keine Lehrstelle haben. Warum?
    Ich bin 24, habe also vor ziemlich genau 8 Jahren meine Lehre begonnen. Zu meiner Zeit hatte die ganze Klasse bis zu den Sportferien die Lehrstellensuche abgeschlossen. Mein Bruder kommt diesen Sommer in die Lehre und bei ihm in der Klasse war es nicht anders. Letztes Jahr haben sie sich um das Bewerbungsverfahren gekümmert und ab Sommer haben sich alle Schüler beworben.
    Ich frage mich wirklich, wieso sich diese ganzen Schüler erst nach Januar begonnen haben zu bewerben, kann mir das wer sagen?
    • Pisti 16.05.2020 10:57
      Highlight Highlight Wer sagt den dass die Schüler nicht schon früher begonnen haben mit der Lehrstellen suche?
      Und vor allem kleinere Betriebe, veröffentlichen freie Lehrstellen immer eher später, weil bei diesen auch Personal vorhanden sein muss für die Betreung der Lehrlinge. Sind wohl genau die Betriebe, die jetzt keine Möglichkeiten haben um Lehrlinge auszubilden da sie zuerst mal überleben müssen.
  • mon tuno 16.05.2020 08:06
    Highlight Highlight Haben diese Jugendlichen keine Eltern welche ihnen beispielsweise beibringen, Bewerbungen zu schreiben? Oder Alternativen zu einem Job in der Tourismusbranche oder Gastronomie aufzeigen? Diese beiden Branchen sind aktuell jetzt nicht so der Bringer.

    Viele Jugendliche werden alleine gelassen, das hat mich in meinen Jahren als Lehrlingsausbildner immer gestört. Die Erziehung wird den Lehrern und später den Ausbildnern angehängt. Aber Themen wie Frustrationstoleranz, Eigenverantwortung und Disziplin müssen die Eltern vermitteln.
    • Pbel 16.05.2020 10:37
      Highlight Highlight Ja, leider ist es so, dass gewisse Eltern das nicht können. Dafür können die Kinder nichts. Und die Eltern teilweise ebenso wenig wenn sie in einer völlig anderen Kultur aufgewachsen sind wo sie kein klassische Schulbildung erfahren haben.
      Genau darum haben wir eine kostenlose Schule die allen möglichst gleiche Chancen geben soll.
    • mon tuno 16.05.2020 10:52
      Highlight Highlight Ja. Dann sollte man sich vielleicht überlegen, ob Kinder das Richtige sind. Natürlich ist die Schule bei bestimmten Themen sehr geeignet, aber gerade die SoftSkills müssen von den Eltern kommen. Wenn man das nicht schafft, bin ich sehr für die Schaffung eines Kinder-Führungskurses. Für Hunde gibt es das, aber jeder ... darf Kinder auf die Welt stellen. "Sie sind ja soo wertvoll". Wenns aber schwierig wird, dann dürfen andere die Suppe auslöffeln. Und die Leidtragenden sind die Kinder.
    • mon tuno 16.05.2020 17:00
      Highlight Highlight @SwissWitchBitch Mein erster Kommentar war die Entgegnung auf @PeBel, mein Fehler

      Nunja, von einem Jugendlichen erwarte ich keine formal korrekte Bewerbung. Viel wichtiger ist, dass er offen und ehrlich von sich erzählt.

      Und wenn die Eltern sich nicht mal zwischendurch mit ihrem Kind hinhocken und sich etwas schlau machen können, dann tuts mir echt leid für den Nachwuchs. Die Regeln der heutigen Gesellschaft sind hart und werden noch härter, ich hätte es manchmal auch gerne anders.
  • Zeit_Genosse 16.05.2020 07:55
    Highlight Highlight Mit dieser Krise platzen einige Träume. Sich in der Reise-, Event-, Gastrobranche einen Lehrstellenplatz zu suchen ist möglicherweise das Falsche zur falschen Zeit. Die Firmen sind teilw. in Kurzarbeit oder Homeoffice. Und jetzt stehen dort existenzielle Probleme an 1. Stelle. Deshalb wird es schwer für die Lehrstellensuchenden. Aber Flexibilität, Hartnäckigkeit & Ausdauer zahlen sich aus. Und Bewerbungen lässt man nicht raus, man platziert sie. Also man ruft vorher an und sucht die Person, wo die Bewerbung hin muss und man fasst dann auch wieder telefonisch nach. Bemerkbar machen - Just do it
    • mon tuno 16.05.2020 18:13
      Highlight Highlight Ja, das kann ich echt empfehlen. Das bringt’s, nur schon für den Hinterkopf. In der IT sind Hartnäckigkeit und Durchhaltewillen gefragt, wenn man das abrufen kann hat man schon viel Punkte.

      Und ja, ein paar Antworten darauf weswegen man sich für diesen Beruf interessiert ist auch nie falsch. Es ist schade für die Zeit (für beide), wenn man dann im Vorstellungsgespräch merken muss, das nicht viel dahinter ist, und der Bewerber eher für anderes geeignet ist.

      Wir haben uns meistens für etwas „schlechtere“ Bewerber entschieden, aber die Motivation war zum Teil mit Händen zu greifen
  • Fairness 16.05.2020 07:55
    Highlight Highlight Eine Frechheit und absolut kein Anstand ist es,wenn man auf die Bewerbungen nicht mal Antwort erhält. Das habe ich schon selbst erlebt und höre ich auch in meinem Umfeld immer wieder. Schön wäre es, wenn Corona etwas Anstand und Ethik zurück bringen würde. Das scheint mit Neoliberalismus aber nicht kompatibel zu sein.
    • Peter R. 16.05.2020 10:56
      Highlight Highlight Dies hat mit Neoliberalismus nichts zu tun - dies ist einzig eine Frage von Anstand, ob man eine Anfrage beantwortet oder nicht.
    • TJ Müller 16.05.2020 12:06
      Highlight Highlight Eh doch Peter, Antworten braucht Zeit und Zeit kostet, aber es wird daurch kein Geld generiert. Wird Arbeit für etwas aufgewendet, was kein Gegenwert bringt ist dies eine Arbeit die weggespart werden kann. Anstand lohnt sich im aktuellen Wirtschaftssystem nicht, oder weshalb sind die reichsten firmen die unanständigsten?
    • Peter R. 16.05.2020 12:58
      Highlight Highlight TJ Müller@
      "weshalb sind die reichsten Firmen die unanständigsten" - wieder einmal eine Pauschalisierung. Sie lassen einfach einen dummen Spruch heraus, ohne dass Sie dahinter sehen und die Situation erfassen können.
      Es ist ziemlich einfach und schäbig, ein pauschales Urteil über eine Gruppe zu fällen, wenn man nichts davon versteht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 16.05.2020 07:53
    Highlight Highlight Warum haben wir von den Branchenverbänden hierzu nichts gehört? Es wäre interessant zu erfahren welche effektiven Gründe zur Zeit die Betriebe an der Einstellung von Lernenden hindert und wie diese unterstützt werden können. Sicher, viele Betriebe legen jetzt den Fokus aufs überleben und den Re-Start ihres Geschäftes. Aber auch diese sind letztendlich an einem funktionierenden Ausbildungsplatz interessiert. Auch wenn evtl. ein Instrument wie Lernenden-Kurzarbeit oder Ausbildung des 1. Lernjahres in Branchen-Ausbildungsstätten zu entwickeln sind.
    • regen 16.05.2020 08:25
      Highlight Highlight dito, ist mir auch aufgefallen. es gibt mir schon zu denken, dass schülerinnen und schüler von den betrieben scheinbar nicht einmal eine rückmeldung auf ihre bewerbungen erhalten.
    • Irene Adler 16.05.2020 08:39
      Highlight Highlight Wenn ein Restaurant nicht weiss, ob es überlebt, wäre es verantwortungslos jetzt eine Lehrstelle anzubieten. Das gilt auch für andere Branchen natürlich.
    • esclarmonde 16.05.2020 09:41
      Highlight Highlight Hier in der Umgebung hat es etliche Ausbildungsbetriebe, die erfolgreich Lehrlinge ins Berufsleben schicken konnten. Sie halten auch jetzt daran fest, auszubilden, auch wenn es nicht immer einfach sein wird. Man weiss genau: Wenn ein Jahr mit wenigen Lehrlingen erfolgt, fehlen in ein paar Jahren Leute, Fachkräfte aus den eigenen Reihen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pixelschubser 16.05.2020 07:39
    Highlight Highlight Die meisten Lehrstellen werden ja im Herbst schon besetzt. Also ist man jetzt - unabhängig von Corona - wahrscheinlich schon etwas spät dran...
    • Hierundjetzt 16.05.2020 14:46
      Highlight Highlight Und das ist jetzt schlimm, weil?

      Es ist statistisch erwiesen, dass eine zu frühe Berufswahl mit einer hohen Abbruchwahrsvheinlichkeit korreliert.

      Schade für alle Beteiligten 😌
  • plaga versus 16.05.2020 07:29
    Highlight Highlight Nicht nur die alten Arbeitsnehmer*innen spüren den Strukturwandel, nun triffts auch die Jungen Einsteiger*innen.
    Wir sollten jetzt aufmerksam bleiben und darauf achten, nicht amerikanische Verhältnisse zuzulassen bzw. aufzubauen. "Brückenangebote", "Zwischenjahre", "Praktika" etc. dürfen nicht zur Regel werden, sonst dauert die Integration ins Erwerbsleben ewig.
    Und nein, das ist nicht schon wieder eine Aufgabe für die Schule!
    • Fairness 16.05.2020 07:51
      Highlight Highlight Praktika sindlängst die Regel. Befristete Verträge öfters genauso.
    • Nathan der Weise 16.05.2020 07:53
      Highlight Highlight Absolut. Dass gleichzeitig viele günstige ausländische Arbeitnehmer auf den Markt drängen hilft nicht wirklich dieser Entwicklung entgegen zu wirken
    • HugoBalls 16.05.2020 08:15
      Highlight Highlight Ich denke, der Markt wird sich sicher wieder für alle Arbeitnehmer und Einsteiger bessern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ezi 16.05.2020 06:30
    Highlight Highlight Wir stellen jedes Jahr 2 bis 3 Lehrlinge ein, aber es wird immer schwieriger junge, etwas motivierte und zuverlässige Jugendliche zu finden. Oftmals hat man den Eindruck, sie kommen nur schnuppern, weil sie "ja irgend etwas machen müssen". Dies ist sicher nicht representativ, aber in unserer Branche (Handwerk) leider jedes Jahr dasselbe. Ich bin überzeugt, dass motivierte Junge, welche nicht 30 Absenzen pro Semester hatten und im Sozialverhalten keinen Eintrag "schlecht" haben auch eine Lehrstelle finden.
  • Team Insomnia 16.05.2020 06:25
    Highlight Highlight Fajte, fajte, fajte! Das ist die Lösung😂🤦‍♂️
  • Hofer Ernst 16.05.2020 06:21
    Highlight Highlight Sehr guter Auftritt von Diana Gutjahr. Ihre Argumente waren Klasse.
    • Lilamanta 16.05.2020 14:51
      Highlight Highlight Hofer Ernst, ich fand sie die Schwächste in der Runde. Argumente hörte ich auch nicht wirklich heraus, sie sprach fast ausschließlich über sich. Ich mache, bei mir, in meinem Betrieb, ich als Unternehmerin. Es schien mir, als sei sie in einer Dauerwerbesendung und weder am Problem noch an einer Lösung interessiert.
  • CaptainLonestarr 16.05.2020 06:04
    Highlight Highlight Interessant das wieder einmal die Seehalde in Niederhasli als Musterschule gezeigt wurde. Die SuS haben alle ein Tablet und es wird altersdurchmischt und individualisiert gearbeitet.
    Die Schule hat aber miserable Gymiquoten und sehr schlechte Punktzahlen in den Stellwerkprüfungen. Da wird von der Presse nie nachgefragt.
    • andy y 16.05.2020 06:40
      Highlight Highlight Und das ist jetzt Thema hier?
    • Dan Rifter 16.05.2020 08:45
      Highlight Highlight Dass dein Kind es von dort nicht ans Gyni geschafft hat, liegt wahrscheinlich nicht an der Schule.

      Ist natürlich eine reine Vermutung ..
    • Freethinker 16.05.2020 09:35
      Highlight Highlight Immer wieder lustig, dass die Gymiquote die Qualität einer Schule messen soll. In meinem persönlichen Umfeld verdienen mehrere Leute ohne Gymi mehr als diejenigen mit. Und übrigens, woher kennen sie die Ergebnisse aller Stellwerkprüfungen? Werden alle Ergebnisse veröffentlicht? Etwas noch: Ein didaktisches System macht im Endeffekt rund +/- 0,3 im Gesamtschnitt aus. Vielleicht haben die Ergebnisse auch schlicht eine soziodemographische Komponente.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CaptainLonestarr 16.05.2020 05:56
    Highlight Highlight Lukas: Äusseres sagt wenig über den Charakter aus und es sollten nur innere Werte zählen, aber so funktioniert das leider nicht. Mütze runter, Haare schneiden und den Lack von den Fingernägeln wischen. Wäre zumindest ein Versuch wert.
    • Team Insomnia 16.05.2020 06:26
      Highlight Highlight „und den Lack von den Fingernägeln wischen.“

      😬👍
    • HugoBalls 16.05.2020 08:17
      Highlight Highlight Es ist doch sowieso fraglich, dass HR Manager über eine Einstellung entscheiden, statt das Team, welches dann tatsächlich mit dem Bewerber zusammenarbeitet
    • Imfall! 16.05.2020 09:33
      Highlight Highlight Ich bin ganz Ihrer Meinung...

      An all die Blitzer:
      Ihr habt 2 Bewerbungen auf dem Tisch. Eine von Lukas und die andere von einer gepflegt aussehenden Person, wen stellt ihr ein? Aber denkt daran, dass eure Gäste das Lokal auch aufgrund des Service bewerten...

      Wollt ihr von einem Ungepflegt wirkenden Pudel bedient werden?
      Innere Werte machen nun mal nicht den ersten Eindruck aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CaptainLonestarr 16.05.2020 05:51
    Highlight Highlight Wenn Enyas Freunde schon Lehrstellen haben, dann wird sie in der 3. Sek sein. In der 2. gibt es das Fach Berufliche Orientierung, da werden CV und Bewerbungen geschrieben etc. In der 3. gibt es das Fach auch ohne Corona nicht.
    Nach 70 Bewerbungen auf KV müsste sich vielleicht die Erkenntnis durchsetzen, das sie vielleicht kein KV Material ist? Evtl. Sond die Noten zu schlecht?
    • mon tuno 16.05.2020 10:38
      Highlight Highlight Thema CV: Ich brauche von einem 13jährigen keinen CV, sondern einen Text, welches seine Lieblingsthemen sind, und wie er im Leben steht, damit dies dann, wenn die Leistungen stimmen, zum Gesamtbild beiträgt.

      Wenn Sie 60-70 Bewerbungen auf eine Lehrstelle erhalten, dann wird zuerst ausgesiebt, ohne Stellwerk: leider raus, ungenügende Leistungen: geht nicht, die Wackelkandidaten und den Rest behält man, das sind dann immer noch ca. 25 Interessenten. Es hat mir immer für jeden leid getan, aber Leistungsnachweise sind leider nötig.

      Nicht die Schule, sondern die Eltern sind hier in der Pflicht
    • JoeyOnewood 16.05.2020 12:04
      Highlight Highlight Bei unserem Föderalismus kannst du das doch nicht mit absoluter Sicherheit wissen....
    • einmalquer 16.05.2020 12:37
      Highlight Highlight Kommentar: "dass sie ... kein KV Material ist"

      Genauso, als Material werden Menschen ja auch be- und ausgenutzt.

      Solange sie Gewinn abwerfen ist alles in Ordnung, danach gehts ab in die staatlichen Sozialversicherungen. In anderen Ländern geht es ab ins Nichts.

      Nicht dass das System-fremd wäre, es ist System-bedingt und es ist deshalb gut, dass man Jugendlichen früh genug sagt, dass sie nur Material sind.

  • John Steam in the snail hole 16.05.2020 03:27
    Highlight Highlight 20'000 Lehrstellen verschwinden? Ist doch toll, dann bleiben ja nur noch 14'000 unbesetzt.

    https://www.srf.ch/news/wirtschaft/zu-wenig-lehrlinge-ueber-34-000-lehrstellen-sind-noch-frei
    • Hierundjetzt 16.05.2020 11:26
      Highlight Highlight Ähä. Weil jeder der das KV machen will plötzlich Heizungsmonteur sein will? Oder Metzger? Aber dann mötzeln wegem phösen Numerus Clausus. Macht doch Geologie! Ist ja nur ein Studium.

      Eben
  • Terraner 16.05.2020 01:29
    Highlight Highlight Schon wieder so eine Streichelarena. Im Studio fehlte der Gegenpol, der auch aufzeigt was nicht gut gelaufen ist bei den Schulöffnungen. Unterschiedliche Meinungen und Standpunkte machen Diskussionen interessant und fördern gute Lösungen zu finden und Probleme und Fehler zu erkennen. Schön das auch ein paar Kinder und Jugentliche zu Wort gekommen sind. Extrem auch das eines der Kinder im Schulbus Masken tragen muss, die Allgemeinheit im öv aber nicht.
    • HugoBalls 16.05.2020 12:19
      Highlight Highlight Die Schulen sind erst seit kurzem wieder offen, ich glaube kaum, dass man bereits Analysen daraus schliessen kann...
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 16.05.2020 01:20
    Highlight Highlight Man könnte den wohlstandsverwöhnten Kids nun auch einfach "Of Land and Bread" vorzeigen, dann wäre so ziemlich alles kein Problem mehr. Auch "dicke" Masken nicht.

    https://www.btselem.org/press_releases/20191124_of_land_and_bread_btselem_produced_documentary_to_premiere_at_idfa
    • mon tuno 16.05.2020 11:20
      Highlight Highlight Vielleicht jetzt etwas extrem, aber im Grunde gebe ich Dir recht. Wenn der Plan, zumindest einen Teil der ausgelagerten Arbeitsplätze zurückzuholen Realität werden soll, dann müssen die Jungen vor allem in den naturwissenschaftlichen Fächern Gas geben: MINT!

      Über die Jahre habe ich eine ziemliche Erosion der Grundlagen festgestellt, z.B. bei Rechtschreibung, Textverständnis, Durchhaltewillen... da stehen einem die Haare zu Berge.
      Es ist billig, nun die Lehrer dafür verantwortlich zu machen, die setzen ja nur das um was sie müssen, aber eigentlich sind die falschen Personen Lehrer geworden

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