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Crans-Montana

Crans-Montana-Brandopfer werden aus Aachen in die Schweiz verlegt

epaselect epa06483813 An exterior view of the University Hospital (Uniklinik) RWTH, in Aachen, Germany, 29 January 2018. According to German media, the European Research Association for Environment an ...
Brandopfer aus Uniklinik Aachen in die Schweiz verlegtBild: EPA/EPA

Crans-Montana: Brandopfer aus Uniklinik Aachen in die Schweiz verlegt

Mehrere NRW-Kliniken nahmen nach dem verheerenden Brand in Crans-Montana Verletzte auf, auch die Uniklinik Aachen. Mittlerweile ist der Patient wieder in der Schweiz.
11.02.2026, 13:5111.02.2026, 13:51
Simon Abrahamjan / t-online
Ein Artikel von
t-online

Nach dem Brand in Crans-Montana in der Silvesternacht waren mehrere Opfer zur weiteren medizinischen Behandlung nach Nordrhein-Westfalen gebracht worden. Auch die Uniklinik Aachen hatte einen jungen Mann aufgenommen und im Schwerbrandverletztenzentrum behandelt.

Wie Mathias Brandstädter, Sprecher des Uniklinikums Aachen, auf Anfrage der Aachener Lokalredaktion von t-online bestätigte, wurde der Patient am vergangenen Freitag vom Uniklinikum in ein Krankenhaus in der Schweiz verlegt. Die Erstversorgung sei abgeschlossen, der Mann werde seine Reha in der Schweiz fortsetzen, so der Sprecher. Der WDR hatte als Erstes von der Verlegung berichtet.

Über den Gesundheitszustand des Patienten darf die Uniklinik sich nicht äussern. Es ist lediglich bekannt, dass er damals bewusstlos mit einem Hubschrauber in die Uniklinik eingeliefert und beatmet wurde, wie der WDR und die «Aachener Zeitung» berichteten.

Fehlende Kapazitäten: Viele Verletzte im Ausland behandelt

Bei dem Brand in einer Bar in der Schweizer Gemeinde Crans-Montana sind nach Behördenangaben bisher 41 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 100 weitere wurden verletzt, rund 80 von ihnen sollen sich Berichten zufolge im kritischen Zustand befinden oder befunden haben. Die meisten Schwerverletzten sind zwischen 16 und 26 Jahre alt.

Auslöser des Brandes war ersten Erkenntnissen zufolge ein Tischfeuerwerk, das zu nah an die Decke gekommen war. Daraufhin brach ein Feuer aus. Gegen die Betreiber der Bar wird ermittelt.

Aufgrund fehlender Behandlungskapazitäten in der Schweiz musste fast die Hälfte der Schwerverletzten ins Ausland gebracht werden. Menschen mit schweren Brandwunden benötigen eine besondere Behandlung mit speziellen Raumbedingungen. Allein einen grossen Verband anzulegen, erfordert ein spezialisiertes Team aus Pflege und Medizin. In der Anfangsphase haben die Patienten auch einen enormen Flüssigkeitsverlust und benötigen zehn bis 20 Liter Wasser in den ersten 24 Stunden.

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