Crans-Montana: Charlie Hebdo reagiert auf Klage und legt mit Karikatur nach
Nachdem im Wallis aufgrund einer Karikatur von Charlie Hebdo über das Drama von Crans-Montana Strafanzeige erstattet wurde, legt der Autor der Zeichnung nach. Am Montag veröffentlichte die Satirezeitung eine neue Karikatur als Antwort auf die Kontroverse.
Darauf sind zwei Armbrustschützen zu sehen, die die Redaktion der Wochenzeitung dezimieren, begleitet von dem Satz: «Darf man mit den Schweizern blasphemieren?»
Le dessin du jour, par #Salch pic.twitter.com/XUYSDKuluP
— Charlie Hebdo (@Charlie_Hebdo_) January 12, 2026
Zuvor veröffentlichte Charlie Hebdo eine Karikatur mit verbrannten Skifahrern. Die Zeichnung löste in der Schweiz eine Welle der Empörung aus.
Eine Autorin und ein Anwalt reichen daraufhin eine Strafanzeige bei der Walliser Justiz ein. Für sie fällt die Karikatur unter Artikel 135 des Strafgesetzbuches. Diese ahndet die Verbreitung gewalttätiger Inhalte, die die Menschenwürde verletzt.
Le dessin du jour, par #Salch pic.twitter.com/YbmVqpO3X2
— Charlie Hebdo (@Charlie_Hebdo_) January 9, 2026
(cma/ome)
