Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
THEMENBILD ZUM SUCHTPANORAMA SCHWEIZ --- [Stockbild, gestellte Aufnahme]  Switzerland. Schweiz. Zurich. Zuerich. Quartier. Teenager. Jugend. Jugendliche. Zigarette. Marihuana. Joint. Jointdrehen. Papier. Droge. Kiffen. Kiffer. Alkohol. Alcolhol. Bier. Beer. Sucht. Freizeit. Kreis 5. Kreis 4. Juni 2002.  (KEYSTONE/Martin Ruetschi) === MODEL RELEASED ===  :DIA]

Bei den Schweizerinnen und Schweizern hat der Cannabis-Konsum gemäss dem Suchtreport 2020 in den letzten fünf Jahren zugenommen. Bild: KEYSTONE

Tote Teenager von Zollikerberg: Hat die Jugend ein Drogenproblem? Das sagen 5 Experten

Im Frühling 2020 starben zwei Teenager in Luzern an einer Drogenüberdosis. Die Hinweise, dass auch bei den zwei toten Teenagern am Zollikerberg Drogen im Spiel gewesen sein könnten, verdichten sich. Haben die Schweizer Teenager ein Drogenproblem? 5 Expertinnen geben eine Einschätzung.



Zwei 15-jährige Jugendliche werden am 18. August tot in einer Wohnung am Zollikerberg aufgefunden. Die Zürcher Staatsanwaltschaft schliesst ein Gewaltdelikt aus. Es gibt Hinweise darauf, dass ein Mischkonsum verschiedener Drogen zum Tod der Jugendlichen geführt haben könnte. Noch ist die Todesursache aber nicht offiziell bestätigt.

Absperrband vor einem Wohnblock in Zollikerberg, am Montag, 17. August 2020. In Zollikerberg ZH sind in einer Wohnung zwei tote Jugendliche aufgefunden worden. Was zum Tod der beiden 15-Jaehrigen fuehrte, ist noch unklar. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Der Tatort am Zollikerberg. Bild: keystone

Es wäre nicht das erste Mal, dass Jugendliche an einer Überdosis sterben. Im Frühling 2020 vermeldete der Kanton Luzern zwei Todesfälle: Ein 20-Jähriger legt sich zu Hause ins Bett und wacht nicht wieder auf. Vier Tage darauf stirbt eine 18-Jährige. Beide nahmen sie unterschiedliche Substanzen ein, die in ihrer Kombination eine tödliche Wirkung entfalteten. Das zeigte das toxikologische Gutachten, wie zentralplus berichtete.

Handelt es sich dabei um tragische Einzelschicksale oder hat die Schweizer Jugend ein Drogenproblem? watson hat bei diversen Expertinnen und Experten nachgefragt.

Die Fachstellen

Franziska Eckmann, die Leiterin der Schweizerischen Koordinations- und Fachstelle Sucht (Infodrog)

«Solche Meldungen sind sicher beunruhigend. Es ist aber sehr schwierig, zu beurteilen, ob es sich hier um einen Trend oder tragische Einzelfälle handelt. Wir haben aktuell noch zu wenig Informationen zum Drogenkonsum von Minderjährigen. Wir werden uns in nächster Zeit mit Fachleuten diesbezüglich unterhalten. Zudem wäre auch eine nationale Studie hilfreich, um die Situation besser einzuschätzen.»

Monique Portner-Helfer, Mediensprecherin Sucht Schweiz

«Im Jahr 2018 gaben relativ wenige der 15-jährigen Schülerinnen und Schüler an, in ihrem bisherigen Leben andere psychoaktive Substanzen als Alkohol, herkömmliche Zigaretten (und weitere nikotinhaltige Produkte) und illegalen Cannabis sowie CBD konsumiert zu haben. Das zeigt die Studie Health Behaviour in School-aged Children.

FILE - In this April 21, 2018, file photo a bud tender displays a jar of cannabis at the High Times 420 SoCal Cannabis Cup in San Bernardino, Calif. California faced off in court Thursday, Aug. 6, 2020, against some of its own cities that want to overturn a government rule allowing home marijuana deliveries statewide, even into communities that banned commercial pot sales. (AP Photo/Richard Vogel, File)

Bild: keystone

Medikamente, eingenommen mit der Absicht, psychoaktive Effekte zu erleben, waren die häufigste angegebene Substanzgruppe; rund 4 Prozent der 15-Jährigen haben schon einmal mit dieser Absicht Medikamente genommen. Der Gebrauch von Kokain, Ecstasy, halluzinogenen Pilzen, Amphetaminen, LSD oder Heroin sowie von Anabolika wurde jeweils nur von vereinzelten 15-jährigen Schülerinnen und Schülern angegeben.

Die Wahrscheinlichkeit, psychoaktive Substanzen zu konsumieren, hängt nebst strukturellen Massnahmen wie Zugang, Preis oder Jugendschutz unter anderem mit individuellen Risikofaktoren und solchen im sozialen Umfeld zusammen. Ein offener Dialog mit den Kindern bleibt wichtig, um riskanten Verhaltensweisen vorzubeugen, darin sind sich Präventionsfachleute einig.»

Die Jugendanwaltschaft

Lukas Baumgartner, Jugendanwalt Basel-Landschaft

«In den letzten fünf Jahren befand sich der Konsum von Betäubungsmitteln durch Jugendliche stets auf vergleichsweise hohem Niveau. Von 2015 bis 2019 war er sicher auch leicht ansteigend.

Zum einen wird Marihuana mit Medikamenten und Amphetaminen oder Kokain gemischt. Neuerdings spielt auch der Mischkonsum mit Alkohol wieder eine grössere Rolle.

Betreffend Missbrauch von Medikamenten waren in Basel-Landschaft letztes und vorletztes Jahr vereinzelt sehr junge Konsumenten feststellbar. In der Regel konsumieren die Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 18 aber die Betäubungsmittel. Eher selten sind sie jünger als 13 Jahre.»

Über 50 Jugendliche und junge Erwachsene aus der Agglomeration Luzern haben sich via Darknet rezeptpflichtige Medikamente und Drogen beschafft und damit gehandelt.

Besonders MDMA, auch bekannt als Ecstasy, ist beliebt. Geschluckt in bunten Pillen, setzt das synthethische Amphetaminderivat den körpereigenen Botenstoff Serotonin frei. Man wird euphorisch, fühlt sich leicht, Seh- und Hörvermögen verändern sich, Berührungen werden intensiver empfunden. bild: keystone

Sarah Reimann, Kommunikationsbeauftragte Oberjugendanwaltschaft Kanton Zürich

«Die Anzahl Verurteilungen wegen Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz gingen in den letzten vier Jahren kontinuierlich zurück. Ob Jugendliche immer jünger werden, können wir nicht sagen, da wir keine Statistik zum Alter der Jugendlichen führen.

Ziel des Jugendstrafrechts ist der Schutz und die Erziehung des Jugendlichen. Diesem Gedanken folgend richtet sich unser Fokus bei der täglichen Arbeit insbesondere auch auf sehr junge Drogenkonsumenten, da ein regelmässiger, früher Konsum von Betäubungsmitteln ein möglicher gesundheitlicher Risikofaktor ist und auf problematische Lebensumstände hinweisen kann.»

Die Politik

Nach dem Tod zweier Jugendlicher in Luzern hat die Grünen-Politikerin Rahel Estermann bei der Luzerner Regierung einen Vorstoss eingereicht. Darin will sie wissen, ob in den letzten Monaten eine Zunahme des Drogenkonsums festgestellt wurde – und ob der Kanton eine breite Informationskampagne in Betracht zieht.

Rahel Estermann, Kantonsrätin Luzern

«Ich glaube, es ist tatsächlich ein Problem. Das Ziel ist nicht, eine drogenfreie Gesellschaft zu schaffen, das wäre eine Illusion und vermutlich auch gar nicht wünschbar. Kaffee und Bier sind Genussmittel und gehören zu einem gewissen Teil zu unserem Leben. Auch ist es klar und irgendwie normal, dass Jugendliche ausprobieren, Grenzen suchen und sie vielleicht auch mal überschreiten. Wenn aber gleich mehrfach junge Menschen an einer Überdosis sterben, dann ist das schon ein Zeichen, das sehr nachdenklich stimmt. Die Todesfälle sind ja nur die sichtbare Spitze des Eisbergs in dem Sinne, dass die Zahl der Konsumierenden vermutlich viel grösser ist.

[gestellte Aufnahme] Ein Mann konsumiert am 11. November 2006 Kokain in einer Privatwohnung in Zuerich. (KEYSTONE/Martin Ruetschi) === ,  ===

[posed picture] A man is consuming cocaine in a private apartment in Zurich on November 11, 2006. (KEYSTONE/Martin Ruetschi) === ,  ===

Geht es um Kokain-Statistiken, tauchen Schweizer Städte wie Zürich oder St. Gallen immer auf den vorderen Rängen auf. An kaum einem anderen Ort auf der Welt wird so viel Kokain konsumiert, wie in der Schweiz. Bild: KEYSTONE

Es ist mir wichtig, dass die Prävention auf die neuen Suchtmittel reagiert und über sie informiert. Und dass wir offen darüber reden, weshalb junge Menschen das Verlangen haben, für Schule und Beruf gleichzeitig leistungssteigernde wie beruhigende Mittel zu konsumieren. Wir verlangen heute sehr viel von jungen Menschen, sie übernehmen viel Verantwortung. Vielleicht ist es für manche zu viel?»

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Drogen-Funde aus aller Welt

Drogensüchtige fixen jetzt auf dem Zürcher Strichplatz

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

175
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
175Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nik G. 21.08.2020 08:15
    Highlight Highlight Kaffee und Bier sind Genussmittel? Ja aber auch eine Droge. Diese Aussage kann man auch zu allen anderen Drogen machen. Auch die können ein Genussmittel sein. Dazu kommt, die Schäden von Alkohol sind immens.
  • Andre Buchheim 20.08.2020 15:33
    Highlight Highlight Die Jugend hat offensichtlich ein Problem, dass sie zu Drogen greifen lässt. Es könnte daran liegen, dass wir unsere Jugend nur noch auf Leistung trimmen, sie zu Konsumisten erziehen, die Reichtum für andere produzieren, ohne groß zu hinterfragen dabei die Umwelt zerstören, kurz, dass sie Wirtschaftssklaven sein sollen, aber nicht zu geistig freien und hohen Menschen erzogen werden.
    Die Jugend verzweifelt an der Falschheit des Systems und dem Zwang, diesem zu gehorchen. Und eh man sich brechen lässt, betäubt man sich halt lieber.
  • JoeyOnewood 20.08.2020 07:36
    Highlight Highlight Die Suchtexperten scheinen etwas gar fest eingefahren zu sein auf diejenigen Substanzen, die seit Jahrzehnten konsumiert werden.

    Es ist nicht so schwierig, zu wissen, was junge Personen heute häufig konsumieren: Legale, starke Beruhigungs- oder Schmerzmittel wie Xanax oder Codein zusammen mit Gras und teilweise weiteren „etablierteren“ Upper-Drogen als gewissenermassenes Gegengewicht.

    Wie die Musik, die dazu gehört wird, ist das ein Trend, den man in den USA seit Jahren beobachten kann - und 2,3 prominente Opfer gefordert hat. Vlt. wär mal ein Weiterbildungsreisli angezeigt.
  • Izzylizzy 19.08.2020 21:44
    Highlight Highlight Jetzt nur noch im Titel Expertinnen statt Experten anbringen...
  • PeteZahad 19.08.2020 20:19
    Highlight Highlight Wieso kommt diese Nachricht über den Push Channel "Breaking News"? Es wäre wirklich schön, wenn ihr diesen Kommentar aufschalten und für einmal auch gleich beantworten könntet. Ich scheine nicht der einzige zu sein, den diese Frage brennend interessiert. Die Push-Geschichte wurde ja auch bei eurer letzten grösseren Umfrage unter den Nutzern thematisiert. Merci im Voraus!
  • John Henry Eden 19.08.2020 20:10
    Highlight Highlight Welches Drogenproblem?

    Legale Medikamente sind das Problem, nicht illegale Drogen.
  • Woichbinistvorne 19.08.2020 19:49
    Highlight Highlight Was heute an vielen Schulen stattfindet, nennt man offiziell Drogenprävention, ist inhaltlich aber eine Drogen Prohibition. Man setzt auf Abschreckung und Verurteilung anstelle von sachbezogener Aufklärung. Wirklich nützliches Wissen wird damit der Jugend vorenthalten, nach dem Motto: "Wer ein anständigses Leben führt, braucht das nicht." Bei Hepatitis, HIV und AIDS ist es genau das selbe.

    Die heutige Jugend ist genauso neugierig und experimentierfreudig wie die früherer Generationen, hat aber eine viel breitere und günstigere Auswahl. Zu meiner Zeit gabs am Wohnort nichtmal Gras.
  • NiemandVonNirgendwo 19.08.2020 19:44
    Highlight Highlight Ich finde das Buch "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" wäre genau das richtige Thema für die Schule.

    Es zeigt sehr direkt und brutal was passieren kann mit Drogen. Hat bei mir mit 13 hervorragend geklappt. Ich war nur noch schockiert...
    • MartinZH 19.08.2020 20:37
      Highlight Highlight Heute herrschen definitiv andere Zeiten, Verhältnisse und Drogen... Was 1978 aktuell war, ist nach gut 40 Jahren wahrscheinlich keine adäquate, pädagogische Massnahme mehr. 😩
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 19.08.2020 22:29
      Highlight Highlight Du bist aber leicht zu schockieren...

      Drogen sind eine reine Vernunftsangelegenheit. Manche zieht's rein, andere können damit umgehen. Selbst mit Heroin.

      Man kann den Kindern auf Trainspotting zeigen. Den Ersten natürlich. Born slippy!
      Play Icon
  • goschi 19.08.2020 19:35
    Highlight Highlight 2x zwei Tote jugendliche durch Drogen ergibt direkt potentiell "die Jugend"?

    Wir reden von mehreren hunderttausend jungen Menschen, einfach mal so... Verallgemeinerungen sind immer doof.
  • bralliu 19.08.2020 18:53
    Highlight Highlight Wenn die Jugend ein Drogenproblem hat, dann hat auch die ganze Gesellschaft eines.
  • Bruno Zehr 19.08.2020 18:26
    Highlight Highlight Drogenüberdosis und zuoberst ein Cannabisbild?!... Haben wir 1980?!...
    • herrkern (1) 20.08.2020 08:54
      Highlight Highlight Immer diese Cannabisfixer.
  • Whitchface 19.08.2020 18:17
    Highlight Highlight Nun ich (Jg. 95, m.) persönlich habe da sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht. In unserer Clique war der Konsum von Cannabis wie auch MDMA bereits mit ca. 14-15 ein Thema. Ab ca. 20 kam dann Kokain dazu (eine Frage des Geldes). Wenn ich an unseren Konsum zurückdenke, ist es eigentlich ein Wunder, dass beinahe alle die Kurve noch gekratzt haben. M.M.n. waren vor Allem die fehlenden Vertrauenspersonen das Problem. So hat man sich halt in der Gruppe arrangiert und Drogen haben für Abwechslung und Action gesorgt. Ich glaube aber nicht, dass dies heute die Norm unter Jugendlichen darstellt.
  • Dark Circle 19.08.2020 17:40
    Highlight Highlight Legalisieren ist das Einzige, das diesem Problem entgegenwirkt. Klar bekommt man solchen Müll auf der Strasse. Legalisieren, für gute Qualität sorgen und grosszügig besteuern.
  • «Shippi» 19.08.2020 16:53
    Highlight Highlight Nein, die aktuellen Jugendlichen in der Schweiz sind wahrscheinlich die bravsten und regelkonformsten seit langem. Mehrere Analysen und Studien zeigen ja, dass immer weniger rauchen, immer weniger trinken und immer weniger Drogen nehmen.
    • hgehjvkoohgfdthj 19.08.2020 17:29
      Highlight Highlight Da gebe ich dir zu 100% Recht. Alles andere ist unnötige Panikmache.

      Kantonsrätin Estermann: "Die Todesfälle sind ja nur die sichtbare Spitze des Eisbergs in dem Sinne, dass die Zahl der Konsumierenden vermutlich viel grösser ist."

      Politiker, reden das Problem ebengerne gösser, als es ist, um sich zu profilieren.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 19.08.2020 17:50
      Highlight Highlight Der Konsum von Anabolika ist auf einem Rekordhoch bei Jugendlichen. Einige haben so viele Muskeln, die können kaum noch laufen.
  • hgehjvkoohgfdthj 19.08.2020 16:49
    Highlight Highlight

    Die Stellungsnahme von Sucht Schweiz tönt realistisch:

    "Im Jahr 2018 gaben relativ wenige der 15-jährigen Schülerinnen und Schüler an, in ihrem bisherigen Leben andere psychoaktive Substanzen als Alkohol, herkömmliche Zigaretten (und weitere nikotinhaltige Produkte) und illegalen Cannabis sowie CBD konsumiert zu haben. Das zeigt die Studie Health Behaviour in School-aged Children."

    Also bitte keine Panik. Alles im grünen Bereich.

    Auch der Tipp an die Eltern passt: "Ein offener Dialog mit den Kindern bleibt wichtig, um riskanten Verhaltensweisen vorzubeugen, ...»

  • El Vals del Obrero 19.08.2020 16:38
    Highlight Highlight Text: "... ausser Cannabis"
    Symbolbild wenige Zeile untendran: Cannabis.

    Ich weiss ja, dass es für Design, das heute als modern gilt möglichst eine Flut von Bildli haben muss.

    Aber sind die Leser wirklich so simpel: dass es ihnen egal ist, wenn das immer einfach nur halbwegs passende Symbolbildli sind? Diese blähen doch nur die Datenmenge auf und haben keinen Nutzen.
  • winglet55 19.08.2020 16:34
    Highlight Highlight Ich denke nicht nur die Jugend hat ein Drogenproblem. Die Gesellschaft hat ein riesiges Drogenproblem. Man braucht nur die steigenden Spuren die in der Limmat nachgewiesen werden ansehen.
    • sheshe 19.08.2020 17:31
      Highlight Highlight Ist es denn ein Problem, wenn es kein Problem ist?

      Die meisten Konsumenten haben ihr Konsumverhalten (grösstenteils) im Griff.
    • mrgoku 19.08.2020 17:44
      Highlight Highlight Konsumverhalten im Griff... haha

      Witz des Tages.

      Eine Sucht hat man NIE im Griff bis man sie los ist.
    • Watsianer 19.08.2020 19:10
      Highlight Highlight Sagt wer? Hörensagen? Es gibt genügend Drogen die nur eine absolute Minderheit "im Griff" hat. Kokain beispielsweise, oft verharmlost, hat ein nachgewiesnes sehr hohes Suchtpotential mit brutalen Entzügen und resultiert oftmals in langfristigen psychischen Erkrankungen.

      Wogegen Designer Drogen wie MDMA aufgrund der zunehmenden Dosierungen bei erstem Konsum tödlich enden - und zwar nicht theoretisch. Eine Verharmlosung der Gefahren dient niemandem, auch nicht einer zu befürwortenden Legalisierung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • elektron 19.08.2020 16:29
    Highlight Highlight Benzodiazepine zusammen mit Betäubungsmitteln können einen Atemstillstand hervorrufen. Mit dieser Kombination macht man auch Narkosen. Solche Todesfälle kommen bei unerfahrenen Jugendlichen immer wieder vor. Sie bekommen eine "Neue Pille" angeboten , denken , das sei das neueste Ekstasy und schon ist es passiert.
  • Garp 19.08.2020 16:15
    Highlight Highlight Berichtet doch lieber darüber was derzeit in z.B. Kolumbien abgeht, statt hier aus diesen 2 toten Jugendlichen Kapital schlagen zu wollen.
    • hgehjvkoohgfdthj 19.08.2020 17:42
      Highlight Highlight Genau, in jedem Gramm Kokain, welches es von Kolumbien bis zu uns schafft, steckt viel Blut und Leid drin.
    • Garp 19.08.2020 21:33
      Highlight Highlight So viele Blitze aber kein Wort was an meinem Kommentar so daneben sein soll. Drogen kommen ja irgendwoher. Ich bin für Legalisierung und Aufklärung. Hier werden nunmal grad Klicks generiert mit diesem Artikel.
    • Pisti 19.08.2020 21:37
      Highlight Highlight Was geht dann in Kolumbien ab? Der letzte Schrei dort ist 2C (2cb? Bin zu alt das zu testen) und sonst hats ein haufen Bazooka-Junkies und jede Menge gutes und billiges Koks.
      Oder meinst du die ganze Gewalt wegen den Drogen? 🤷‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herman Munster 19.08.2020 16:03
    Highlight Highlight LOL, so wie meine Erfahrung ist und wie einige jüngere Mitarbeiter mir erzählten. Sagten alle etwa das gleiche.

    Kiffen, ist bei den Jugendlichen nichts besonderes. Wird häufig gar nicht als Droge verstanden!

    Kokain haben bei den 15J. ca. bei 30% schon Konsumiert.
    Mit 17 sollen es sogar 80% sein. Der einte Lehrling meinte dazu, sorry kokain ist etwa so besonders wie Brot essen!

    Kenne einen Klub, da sagt einer der dort Arbeitet, das 60% der Leute die auf die Toilette gehen um sich was reinzuziehen!

    Hoffe immer noch das es übertrieben ist, aber befürchte, dass es stimmt!
    • Nekomana 19.08.2020 16:39
      Highlight Highlight Ich bin 21 und kenne niemand der je Koks genommen hat. Kiffen ja, aber wenn man die Gesundheitlichen Schäden mit Alk vergleicht, dann ist dies ziemlich ähnlich, somit müsste meiner Meinung nach Cannabis erlaubt werden oder Alkohol verboten. So macht das aber schon wenig Sinn... Oke, mein Freundeskreis geht aber auch nicht in Clubs :)
    • PeteZahad 19.08.2020 16:49
      Highlight Highlight Ich würde Mal behaupten, dass dies sehr vom Bekannten und Freundeskreis abhängt (ergo soziales Umfeld) - da ist eine Umfrage in einem einzelnen Betriebs absolut nicht aussagekräftig. Als ich um die 20 wahr hatte ich zwei Freundeskreis. In einem waren die Zahlen beim Koksen ähnlich wie von ihnen eruiert im anderen gleich 0 - auch im Ausgang. Ich denke dies ist heute nicht anders.
    • Snowy 19.08.2020 17:29
      Highlight Highlight Stimmt sicher nicht.
      Das würde ja bedeuten, dass 40% aller Männer im Club für ein Grosses Geschäft auf die Toiletten (abschliessbare Kabine) müssen.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Jeremy Liquidpsy 19.08.2020 15:52
    Highlight Highlight Das Problem liegt vorallem darin das diese Substanzen immer noch Illegal sind.. Dadurch ist extrem viel schlechte qualität im umlauf. Aufklärung und sichere abgabe würden viel mehr bringen..
    • The Destiny // Team Telegram 19.08.2020 16:36
      Highlight Highlight Logo, die Abhängigkeit kommt von der Verunreinigung 🙈
    • Oberon 19.08.2020 17:03
      Highlight Highlight @The Destiny
      Jeremy hat die Qualität und Kontrolle der Drogen und des Marktes angesprochen.

      Wenn du schon mit Unwissenheit glänzt solltest du wissen, dass wir in der Schweiz sehr viele verschiedene Abhängigkeitsprofile haben.





    • Electric Elefant 19.08.2020 18:03
      Highlight Highlight @TheDestiny: Nein, es sind nicht die Verunreinigungen die abhängig machen - aber gerade Überdosierungen könnten eher vermieden werden, wenn das Ganze kontrolliert wäre. Auf dem illegalen Schwarzmarkt weiss der Konsument eigentlich nie, was genau er zu sich nimmt.
      Gerade das aktuelle Problem mit dem besprühen Industriehanf hätten wir nicht, wenn THC-Cannabis legal, aber reglementiert und kontrolliert wäre. Denn eigentlich wäre auch der billig herzustellen, wenn's nicht illegal wäre...
      Zumindest bei weichen Drogen nützen Verbote und Repression vor allem den Dealern und der Drogenmafia!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bratansauce 19.08.2020 15:48
    Highlight Highlight Es kann ja gar nicht sein, dass die Schweiz ein Drogenproblem hat, weil Drogen ja verboten sind. Und wenn etwas verboten ist, wird es ja gar nicht konsumiert. Ironiemodus aus.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 19.08.2020 17:56
      Highlight Highlight Ah, darum unternimmt die Polizei nichts. Logisch. Ironiemodus an.
  • Sauäschnörrli 19.08.2020 15:48
    Highlight Highlight Kontroverses Thema + Frage im Titel = Antwort Nein. Sonst wäre im Titel keine Frage sondern eine Aussage, die zieht nämlich noch mehr Klicks an.
  • rüpelpilzchen 19.08.2020 15:45
    Highlight Highlight "Es ist doch illegal! Die sind selber Schuld!"
    So die gängige Haltung.

    Wann sieht die Politik endlich ein, dass der Weg der Kriminalisierung und der rigorosen Förderung des Schwarzmarktes der falsche Weg ist?
    Nicht nur weil die verfügbaren Drogen sauber wären. Auch kann die Aufklärung und die Bildung in diesem Bereich nur verbessert werden.
    Zusätzlich wäre die Kriminalitätsrate tiefer und ungebildete Menschen würden nicht in diese Abwärtsspirale des dealens und konsumierens geraten.

    Jede Karotte auf dem Markt muss mehr Bestimmungen erfüllen, als das Tütchen Koks, dass Luzi gekauft hat.
    • Hipster mit Leggins 19.08.2020 18:31
      Highlight Highlight Darum gibt es ja auch keine Alkoholprobleme mehr...
    • ursus3000 19.08.2020 21:46
      Highlight Highlight Kannst Dir ja vorstellen wie gut Luzis Zeugs war, wenn es nicht mal eine Busse gab. So zwischen Puderzucker und Edelweiss. Und hoffentlich ist das Rüebli auf dem Markt ein Rüebli.
    • rüpelpilzchen 20.08.2020 07:26
      Highlight Highlight @Hipster mit Leggins: Alkohol ist neben Nikotin für die Gesellschaft die schlimmste Droge überhaupt. Das hat auch mit ihrer Legalität zu tun, resp. das verträglichere Alternativen illegal sind. Dadurch gibt es eine Verzerrung. Was die Prohibition von Alkohol so alles für Folgen hatte, kannst du ja nachlesen. Die perfekte Welt gibt es nicht. Augen zu und verbieten macht sie aber auf jeden Fall schlechter.
  • Octavius 19.08.2020 15:30
    Highlight Highlight Der unterschied, zwischen heute und früher ist, die Dealer waren diskreter und du bekammst nichts wenn er/sie dir nicht vertraute. Die Auswahl war bescheiden,es gab Hasch kein Gras , LSD Filzli , Heroin.
    Ab 80er Jahre kamen alle andere Sachen die man heute kennt. Dank dem Internet kann sich jeder alles nach Hause bestellen. Ergo der unterschied ist , es ist heute einfacher auch die Exotischste Droge zu beschaffen oder mit Hilfe des Internet , die Droge selbst zu herstellen.
    • JaneSodaBorderless 19.08.2020 17:18
      Highlight Highlight Also in meiner Jugend/jungen Jahren gab es noch Hanfläden in Bern in denen offen Gras & Hasch und Magic Mushrooms verkauft wurden.
      Heroin wurde beim Werkhof vertickt und konsumiert (Dorfgemeinde). Folienraucher (Heroin) gab es im Raucherabteil in der Vorortsbahn aufm Weg in die Stadt. Unsere Eltern fanden Drogen schlimm und böse, aufgeklärt wurden wir nie.
      Später kam dann MDMA und LSD hinzu.
      Wer sich für Drogen interessiert hat, konnte sich schon immer mühelos welche besorgen.
    • Kruk 19.08.2020 18:03
      Highlight Highlight Früher ist nicht für alle das selbe, für Octavius ist es vor den 80er während dein früher JaneSoda mehr nach 90er 00er tönt...
    • JaneSodaBorderless 19.08.2020 19:00
      Highlight Highlight Kruk, stimmt. Wobei ich Mitte 80iger ein Teen war und zum ersten Mal mit Drogen in Berührung kam.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fox on the Run 19.08.2020 15:24
    Highlight Highlight Cannabis wird leider immer noch zu den "weichen" Drogen gezählt. Die Realität ist eine andere, Cannabis mit seinen massivsten Nebenwirkungen (bei mir damals Herzrasen, Brustschmerzen,...) gehört ganz klar zu den harten Drogen wie Heroin.
    • Fretless Guy 19.08.2020 16:26
      Highlight Highlight Zu viel, zu schnell, Mischkonsum z.B. mit Alkohol, ungünstiges TCH zu CBD Verhältnis, synthetisches THC auf den Buds?
      Wenn es so gefährlich wäre, gäbe es wohl schon tausende Tote.
      Allerdings können solche Attacken bei zuviel durchaus vorkommen. Diese sind idR harmlos und klingen von alleine ab.
    • Miracoolix 19.08.2020 16:48
      Highlight Highlight Das sehe ich genau so!!! Dieses Cannabisspritzen auf offener Strasse!!1!! Damals am Letten, wie sich diese Cannabissüchtigen den goldenen Schuss setzten!1!!
    • MarGo 19.08.2020 17:17
      Highlight Highlight Die Realität ist, dass es keine körperliche Abhänigkeit von Cannabis gibt und es bis dato 0 Tote gab.
      Wer es aber nicht verträgt, sollte natürlich die Finger von dieser weichen Droge lassen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 19.08.2020 15:22
    Highlight Highlight Bedenklich, dass da keine nützlichen Zahlen vorhanden sind. Erneut ein Problem des BAG? Was tun die eigentlich? Nur schauen dass Swissmedic die Preise hoch hält?
    • goschi 19.08.2020 21:01
      Highlight Highlight "Oh Nein, ich habe eine Schlagzeile gelesen, habe vom Thema keine Ahnung aber DAS BAG IST SCHULD!!!!"
  • StGb Art. 258 @ Bundesrat 19.08.2020 15:08
    Highlight Highlight Weiss nicht. Was aber offensichtlich ist, ist dass die Medien ein Problem damit haben über Fakten zu berichten und auf diese zu warten anstatt irgendwelche Spekulationen als Tatsachen hinzustellen...
  • Past, Present & Future 19.08.2020 15:07
    Highlight Highlight Die Drug Checking Angebote die wir in der CH haben, sind extrem wertvoll. Die Leute konsumieren sowieso. Sollen sie wenigstens wissen, was genau es ist.

    Auch echte Aufklärungsarbeit statt blinder und teilweise politisch motivierter Verteufelung.

    Wichtig hätte ich in dem Zusammengang gefunden, zu wissen was das für eine Kombination war. Hier könnten auch die Medien ihren Teil zur Aufklärung beitragen.

    • passiver Überströmer 19.08.2020 18:32
      Highlight Highlight Das fake Gras können Sie leider nicht testen.
  • Rolf Meyer 19.08.2020 15:07
    Highlight Highlight Kann vielleicht mal genau aufgeklärt werden, welche Kombination genau zum Tod führt? Weil dann könnte man solche Unfälle in Zukunft verhindern. Viele wissen gar nicht, welche Kombination welche Folgen hat.
    • Chalbsbratwurst 19.08.2020 18:37
      Highlight Highlight @Rolf Meyer: Grundsätzlich kann man sagen, dass eine Kombination mit Alkohol, egal mit welcher Droge, immer gefährlich ist, weil Alkohol schon für sich alleine ein sehr starkes Nervengift ist. Cannabis hingegen kann man mit fast allen Drogen gefahrlos kombinieren, weil Cannabis (im Gegensatz zu Alkohol) nicht giftig ist und nur neurologisch wirkt. Es kann einfach passieren, dass Cannabis die Wirkung der anderen Droge abschwächt. Darum kiffen viele um vom Drogenflash "runter zu kommen". Das ist jetzt aber alles sehr vereinfacht ausgedrückt und gilt nicht für alle Menschen.
  • Chalbsbratwurst 19.08.2020 15:07
    Highlight Highlight Ich denke nicht das mehr Drogen konsumiert werden als früher aber es hat sich trotzdem verändert. Codein war bei uns noch gar kein Thema! Und das Problem mit synthetischem Cannabis (steht leider nichts im Bericht) gab es auch noch nicht da das meiste Cannabis noch in der Schweiz angebaut wurde. Leider ist die Schweiz hart gegen Cannabis vorgegangen anstatt es zu legalisieren. Dadurch kommt immer mehr schlechtes, teils synthetisches Cannabis aus dem Ausland und die Jugendlichen müssen ihr Gras auf der Strasse bei dubiosen Dealern kaufen die ihnen auch noch Kokain, Amphetamine, usw. anbieten.
  • Autokorrektur 19.08.2020 15:03
    Highlight Highlight "Hat die Jugend ein Drogenproblem"? Nein. "Die Jugend" sowieso schon mal nicht. Ausserdem, welche Art "Drogenproblem"? Reden wir darüber, ob mehr Jugendliche konsumieren, oder ob Jugendliche mehr konsumieren, oder ob das Konsumierte gefährlicher ist als "früher"? Reden wir über Drogen (Mittel) oder über Sucht (Verhalten)?
    Jugendliche haben schon immer "Zeug" genommen, egal ob Alk oder Koks oder Elchpisse. Da wir heute aber bei >25jährigen von "Jugendlichen" reden, dürfen die Zahlen etwas höher sein, als in den 90ern wo man mit 18 als Erwachsen galt, sich aber evt mehr Leute Pillen einwarfen.
  • Mynamesjeff 19.08.2020 15:03
    Highlight Highlight Alles Legalisieren damit die Probleme (Sucht/Gefahren) offen angesprochen werden und die Aufklärung breit Fuss fasst... Siehe Portugal...
    • TheName 19.08.2020 18:02
      Highlight Highlight Portugal hat die Drogen nicht legalisiert, sondern entkriminalisiert. Ist nicht das selbe. Stimme dir aber grundsätzlich zu.
  • ZuWildDigger 19.08.2020 14:52
    Highlight Highlight Einfach Drogen legalisieren und die Konsummenge an die Prämien koppeln. Dann bezahlt auch jeder seine körperlichen Schäden gleich mit. Das gleiche bei Alkohol und Zigaretten. Dann ist der Konsum risikoärmer, der Schwarzmarkt wird ausgetrocknet und das Geld für die Verfolgung von Dealern kann andersweitig verwendet werden. Zudem müssen bei den Drogen, also auch bei Alkohol und Zigaretten, die Nebenwirkungen aufgeführt werden.

    • sheshe 19.08.2020 15:08
      Highlight Highlight Und für den Zucker werden die Cumulus Punkte ausgewertet?
    • Silphium 19.08.2020 19:46
      Highlight Highlight Prinzipiell müsste dann jeder Stoff, der im menschlichen Körper "verstoffwechselt" werden kann, einer genauen Überprüfung unterzogen werden, welche negativen gesundheitlichen Folgen dessen Konsum haben kann. Ist die Liste dann vollständig (nach x Jahren) hat man für alles einen schönen Bonus-Malus-Punktekatalog. Natürlich braucht man dafür ein Messgerät im Körper, das in Echtzeit Daten an die KK übermittelt und Ende Monat individuell abrechnet. Umso höher die Summe, desto höher der Anteil an der Prämie. Fairness in ihrer Reinform und vermutlich irgendwann machbar...
  • Malenky74 19.08.2020 14:49
    Highlight Highlight C'mon, im Titel 'Tote' und 'Drogen' und das erste unter dem Bild das ich lese: Cannabis.
    Will 'Gras' nicht verharmlosen aber gabs da schon mal je einen Toten? Ausser vielleicht dem Cannabis Dealer der bei einem Verkehrsunfall irgendwo in Zentralamerika von seiner eigenen Ladung erdrückt wurde...
    (Sorry hab Artikel nicht wirklich gelesen. Klar wenn da irgendwas zusammengemixt konsumiert wird... selber blöd...)
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 19.08.2020 15:30
      Highlight Highlight Hab den Artikel gelesen und dein Kommentar passt.
    • Cirrum 19.08.2020 15:31
      Highlight Highlight Es sterben jährlich in der CH 1600 Personen an den Folgen von Alkoholkonsum..
      Das hinterfragt niiiiemand.. wenn es aber nur 1 Toter wegen Hanf gäbe , dann wäre das Geschrei wieder gross und es würde überall breitgetreten werden wie gefährlich das doch ist... schon witzig die Menschleins..
    • Luzi Fair 19.08.2020 15:40
      Highlight Highlight Hanky :-(
      Play Icon
    Weitere Antworten anzeigen
  • Meierli 19.08.2020 14:48
    Highlight Highlight Da fehlt noch ein Fall. Mitte Juli, 17 Jahre alt, männlich, Frauenfeld. Überdosis.
  • Antichrist 19.08.2020 14:46
    Highlight Highlight Lächerlich, über welche Infos die Sucht "Fachstellen" verfügen. Sie haben entweder keine Studien oder die Süchtigen melden sich nicht selber. Wie unangenehm vom Schreibtisch aus.
    Vielleicht mal eine Umfrage bei Eltern machen, die etwas von ihren Kindern erfahren. Ich kann drei Oberstufenschulen benennen, wo kiffen normal und weiteres üblich ist. Ev. auch mal Schulleiter fragen, wieviele Strafen sie diesbezüglich aussprechen.
    • smartash 19.08.2020 15:28
      Highlight Highlight Die Eltern fragen? Dein Ernst?
      Niemand weiss schlechter Bescheid was Kinder tun, wie die Eltern
  • Snowy 19.08.2020 14:42
    Highlight Highlight Hat die heutige Jugend ein Drogenproblem: Nein. Jedenfalls sicher nicht mehr als früher.

    Als ich ein Kind war, gab es eine offene Heroinszene in allen grossen Städten. Heroin ist heute quasi nicht mehr existent bei den Jungen. Und das ebenfalls sehr gefährliche und abhängigmachende Meth konnte sich zum Glück niemals richtig verbreiten in der Schweiz.

    Zum Rest: Wer den gefährlichen Alkohol erlaubt, muss auch Partydrogen erlauben.
    Nein, ich verharmlose keine Drogen - und erst Recht nicht den Alk.

    https://www.heise.de/tp/features/Alkohol-ist-gefaehrlicher-als-Kokain-und-Crack-3387455.html
    Benutzer Bild
    • mrmikech 19.08.2020 15:46
      Highlight Highlight Hm... Total komische Aussage "Alkohol ist gefährlicher als Kokain und Crack".

      Alkohol kann man auch als genussmittel nehmen, beim essen zum Beispiel. Gesund ist es nie, aber in dem Fall auch nicht gefährlich. Rauschtrinken ist absolut gefährlich, für den Körper und für die Gesellschaft.

      Crack nimmt man nie sozial, nur als rausmittel, und macht dazu rasch und intensiv süchtig. Kokain, na ja, ab und zu nicht so schlimm, aber die wenigste nehmen es ab und zu.

      Ich finde aber schon dass zum Beispiel MDMA und Pilze legalisiert werden sollen, und in unsere Gesellschaft integriert wird.
    • mrmikech 19.08.2020 15:48
      Highlight Highlight @Snowy: Meth wird in grosse Mengen in die Schweiz benutzt, hat sich schon längst etabliert und Konsum wächst ständig. Wird oft als sexdroge genommen, mittlerweile findet man es auch häufig in Klubs.
    • The Destiny // Team Telegram 19.08.2020 16:44
      Highlight Highlight @Snowy, die Statistik ist quatsch, Koks, Crack morph fentanyl etc. sind alle nicht so leicht erhältlich wie Alkohol, wenn die legalisiert sind und eine unbeschränkte Abgabe möglich ist, dann würde die Statistik ganz anders aussehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ARoq 19.08.2020 14:40
    Highlight Highlight Was im Artikel fehlt:
    Durch die Prohibition ist es in der Schweiz auch dazu gekommen, dass "gewöhnlichen" Kiffern mit gefährlichen Substanzen gestrecktes Cannabis untergejubelt wird.

    "Infolge des Konsums dieser Hanfblüten ist es zu Dutzenden Todesfällen gekommen. 61 Tote sind zu beklagen, Experten schätzen die Dunkelziffer um ein Mehrfaches höher."
    https://www.srf.ch/news/schweiz/toedlicher-fake-hanf-chemisch-behandelte-hanfblueten-niemand-kann-sie-erkennen
    • Malenky74 19.08.2020 17:03
      Highlight Highlight Stimmt hab ich auch gelesen...
      Darum: immer zum Dealer Deines Vertrauens ;-)
    • mrmikech 20.08.2020 11:39
      Highlight Highlight Spice... Ist in USA schon lange ein grosses Problem. Extrem günstig zu produzieren, wird meist auf Oregano oder so gespritzt damit es wie grass aussieht. Schlimm dass es jetzt hier verkauft wird, weil es null Kontrolle gibt - jeder kann es zuhause mit Mikrowelle produzieren. Synthetische Cannabinoiden sind sehr gefährlich.

      Wann die Schweiz weiterhin bestimmte Drogen - zumindest Cannabis - nicht legalisiert wird es hier bald richtig schlimm aussehen.
  • Keller Baron 19.08.2020 14:38
    Highlight Highlight Wenn die Politiker es endlich einsehen das der aktuelle Kurs nichts nützt, wird sich eventuell auch was ändern. Aber solange so hart auf Prohibition gesetzt wird, hab ich da wenig Hoffnung.
    • Makatitom 19.08.2020 22:52
      Highlight Highlight Da wird sich erst etwas ändern wenn die Betonköpfe von den Schweizer Volumen Prozenten auf den Wähler-Anteil gesunken sind, für den sie wirklich politisieren, 2%.
  • saukaibli 19.08.2020 14:36
    Highlight Highlight Ich glaube damals in den 90ern wurden unter Jugendlichen viel mehr Drogen konsumiert als heute. Gerade in den damals grossen Techno- und House-Szenen war Drogenkonsum das Normalste auf der Welt.
    Ich weiss nicht, wie heute die schulische Aufklärung in Sachen Drogen aussieht, damals war sie komplett inexistent. Zum Glück hatten wir eine Leherin, die uns über Drogen recht gut aufgeklärt hat. So konnte ich schon damals beurteilen, was ich vielleicht mal probiere und von was ich ganz sicher die Finger lassen werde. Das ist zwar keine Garantie dass nichts passiert, aber trotzdem wichtig.
    • Chalbsbratwurst 19.08.2020 14:50
      Highlight Highlight Ich war auch in den 90ern in der Schule und bei uns waren Drogen sehr wohl ein Thema. Bei uns kam in der Oberstufe jedes Jahr einmal der "Sucht-Huber" vorbei. Im ersten Jahr ging es um Alkohol und Tabak, im zweiten Jahr um Cannabis und Pilze und im dritten Jahr um Kokain, Heroin, LSD und Amphetamine.
    • Bartli, grad am moscht holä.. 19.08.2020 14:54
      Highlight Highlight Oh diese parties waren besser als jede aufklärung seitens erwachsenen. Als der erste vor mir nur noch zuckend am boden lag, die augen völlig verdreht, so dass nur noch das weisse sichtbar war und er aus dem mund schäumte, wusste ich, dass ich das nie erleben will. Ich war an sehr vielen raves, goas etc. Immer clean.
    • Bartli, grad am moscht holä.. 19.08.2020 18:03
      Highlight Highlight Ja auch kein alkohol. Damals wie heute an diesen parties. Damals kein geld und heute kann ich keine nacht mehr durchtanzen mit alkohol. Ich trinke alkohol aber nicht oft und zu anderen gelegenheiten. Ich schreibe ja nicht, dass ich gegen drogenkonsum bin 😉 nur dass mich diese extremen fälle mehr beeindruckten als flyer in der schule. Und nicht jeder auf diesen parties konsumiert. Wenns dir gefällt und du es verträgst, ich halte dich nicht auf!😅
    Weitere Antworten anzeigen
  • just sayin' (haters will be ignored) 19.08.2020 14:35
    Highlight Highlight und was genau hat cannabis mit den "toten Teenies vom Zollikerberg" (super titel btw ;-) und einem vermutetem "Drogenproblem" zu tun?

    cannabis die erste droge welche namentlich im artikel erwähnt wird.
    • MartinZH 19.08.2020 15:07
      Highlight Highlight Es geht bei diesem Gras um "mit künstlichen Substanzen versetztes" CBD-Gras. Ist nicht gut, das zu rauchen. Aber woher sollen sie es wissen? Gar nicht gut. 😔
    • Stonie89 19.08.2020 15:10
      Highlight Highlight Weil vermutet wird, das Sie synthetisches Cannabis geraucht haben.
    • just sayin' (haters will be ignored) 19.08.2020 17:43
      Highlight Highlight "Cannabis" und "mit künstlichen Substanzen vermischtes (CBD-)Gras" sind zwei Paar Schuhe.

      Genauso gut könnte man ein Glas Orangesaft zeigen und den Todescocktail von Jonestown meinen.

      Wenn Cannabis immer noch als todbringende Droge dargestellt wird, geht es noch ein paar Dekaden bis zur Legalisierung.
  • MartinZH 19.08.2020 14:34
    Highlight Highlight Ich denke, "die Jugend" hat kein grosses Drogenproblem. Es ist eher so, dass früher viel mehr Jugendliche in Berührung mit Alkohol und Drogen aller Art gekommen sind, aber grösstenteils längst nicht so exzessiv. Heute sind es tendenziell sicher weniger (es gibt Peer-Groups, wo Drogen total 'uncool' sind), dafür aber polytoxikoman und viel extremer.

    Mit Alkohol aufgeputschte Jugendliche, die es 'cool' finden u.a. am Zürcher Seebecken mit einem Messer herumzufuchteln, finde ich definitiv schädlicher, als ein paar Paff-Brüder, die einen friedlichen Abend haben wollen. Das sind "Drogen-Probleme"!
    • ursus3000 19.08.2020 15:52
      Highlight Highlight Es ist mir jetzt ein bischen peinlich Martin 🙈 da muss ich Dir schon wieder Recht geben . Aber das kommt hoffentlich wieder anderst 🤣
    • MartinZH 19.08.2020 17:23
      Highlight Highlight @ursus3000: Danke! 🙄 Das muss Dir nicht peinlich sein... Dies ist lediglich die langersehnte Einsicht – hin zu einem realen Fortschritt. Keine Sorge, Du wirst es schon überstehen... 👍 Schliesslich muss ich ja auch immer alle Deine Kommentare über mich ergehen lassen. 😏
  • MarGo 19.08.2020 14:26
    Highlight Highlight warum mischt man Gras mit Koks? Klingt für mich nach Nullsummenspiel...
    • Keller Baron 19.08.2020 14:34
      Highlight Highlight Nach dem Koksen wird gekifft um runter zukommen und um schlafen zu können.
    • Cirrum 19.08.2020 14:34
      Highlight Highlight Auch sollte man es nicht mit Tabak mischen.. die ganze schöne Wirkung vom Gras ist damit zerstört..
      Es gibt Papes die aus 100% Zellulose bestehen, dann brennt euch auch nicht die Hälfte weg;-)
    • Snowy 19.08.2020 14:35
      Highlight Highlight Damit man nicht müde wird - vom Gras.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cirrum 19.08.2020 14:25
    Highlight Highlight In einer Gesellschaft, in der man nur noch funktioniert, alles geregelt ist, nur noch auf Profit und Wachstum aus ist, man Menschen nur Respekt entgegenbringt, je nach Job, den man hat und alles sowieso nur noch oberflächlich ist verstehe ich, dass man mal in eine andere Realität flüchten will..
    • Roaming212 19.08.2020 14:38
      Highlight Highlight Das sind faule Ausreden. Es gibt sehr viele Menschen die schweres durchmachen oder ein mieses Leben haben und trotzdem nicht zu Drogen greifen! Das hat mit der Erziehung und falscher Einflüsse zu tun. Die Toleranz auch schon bei leichten Drogen ist viel zu hoch, die Verherrlichung z.B von Alkohol, Tabak oder Hanf sind lachhaft. Kinder sollten früh lernen dass dies nicht "coole" Dinge sind, aber leider ist es eher das Gegenteil.
    • Moglyy 19.08.2020 14:40
      Highlight Highlight Das Lied kenne wir seit den alten Griechen.
    • [Nickname] 19.08.2020 15:02
      Highlight Highlight Früher nahmen Menschen folglich nie Drogen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Alejandro 19.08.2020 14:24
    Highlight Highlight Vielleicht bin ich da ein bisschen hinter dem Mond, aber ich finde man sollte 15jährige nicht zu lange unbeaufsichtigt lassen. Diese stehen immer noch unter der elterlichen Aufsicht.
    • Vecchia 19.08.2020 16:25
      Highlight Highlight Ja Bravo! 15-jährige, die sich problemlos rund um die Uhr beaufsichtigen lassen....? Eher eine Rarität, in der Regel haben in diesem Alter gleichaltrige Kollegen mehr Einfluss als Eltern und man will sich abnabeln.

      Bereits vor mehr als 50 Jahren gab es Teenies, die beim Shoppen in Zürich einen Abstecher an die "Riviera" machten. Heute können sie die Drogen von ihrem Zimmer aus organisieren.

      Es ist viel Glück dabei, wenn das eigene Kind nicht in die Drogenszene gerät.
    • Don Alejandro 19.08.2020 17:42
      Highlight Highlight Hast schon Recht. Im konkreten Fall waren die Eltern ganztags in Deutschland und wussten anscheinend von den Expirimentierfreudigkeit des einen Jugendlichen. Aber verhindern lässt sich das kaum. Es ist einfach nur fürchterlich und die Eltern brauchen Unterstützung und keine Vorwürfe.
  • phreko 19.08.2020 14:22
    Highlight Highlight Wenn Stars der heutigen Jugend "Hustensaft Jüngling" heissen, kann man sehr wohl davon ausgehen, dass in gewissen Jugendszenen ein Problem besteht.

    Ein ganzes Rap Genre baut auf Codein auf und hiess mel schlicht codein rap. Irgendjemand muss es natürlich immer übertreiben und dann daran sterben..y
    • Pipikaka Man 19.08.2020 14:28
      Highlight Highlight Hustensaft Jüngling ist ein sartire Scherzartist und ist nicht verantwortlich für irgendwas, noch ist er eine Figur die Drogen aktiv promoten.
  • WalterWhiteDies 19.08.2020 14:20
    Highlight Highlight Einige in meinem Umfeld (mir eingeschlossen) haben schon diverses probiert. Ich würde sagen die Dosis ist das Gift. Saver-use Regeln müssen JEDERZEIT eingehalten werden. Ich denke gerade mit 15, ist man zu jung um Grenzen zu kennen und das Risiko abzuschätzen. Koks war nie etwas für mich. MDMA fand ich früher lustig, nehme ich jetzt auch schon länger nicht mehr da die Fröhlichkeit zu plastisch ist. LSD und Pilze hingegen, haben es mir sehr angetan. Ich denke das ein regulierter Drogenkonsum nichts schlimmes ist. Jedes Wochenende Alk zu sauffen bringt etwa das gleiche Risiko mit sich!
  • arpa 19.08.2020 14:20
    Highlight Highlight Entkriminalisieren und aufklären, saubere Ware anbieten. Alles andere bringt nichts, wie wir sehen..
    Ins land kommt das zeug sowieso, konsumiert wird es sowieso. Also besser die Bedingungen für den Konsumenten, Produzenten und Händler optimieren.
    Danke.
  • Moglyy 19.08.2020 14:16
    Highlight Highlight Da sprecht ihr von Drogen und stellt ein Föteli von MDMA rein: Eine erwiesenermassen harmlose Droge, die ohne Mischkonsum, weniger Todesfälle pro "Sportstunde" als Fussball, Reiten und Eishockey hat.

    • Benster 19.08.2020 15:19
      Highlight Highlight Diese Aussage, sowie die Aussage, dass Alkohol mehr Tote verursacht als Koks, sollte nicht auf die Gefährlichkeit einer Droge hinweisen. Klar gibt es mehr Tote beim Fussball als von MDMA, spielen ja auch sehr viel mehr Leute Fusball.

      MDMA kann durchaus im Überkonsum gefährlich sein.
    • sheshe 19.08.2020 17:32
      Highlight Highlight Alles ist beim Überkonsum gefährlich. Sogar Wasser!

      MD hat aber sehr tiefe Auswirkungen auf den Kosumenten und sein Umfeld (nach Nutt et al.)
  • Tschowanni 19.08.2020 14:16
    Highlight Highlight Diese Diskussion mit dieser Frage besteht schon seit Jahrzehnten. Schon gegen Ende 60er war das Thema. Trotzdem wird sie Jahr für Jahr neu aufgewärmt.
  • De-Saint-Ex 19.08.2020 14:16
    Highlight Highlight 😳 dieser Titel ist doch wohl ein Scherz oder? Als ob sich diese Frage stellen würde.
    • Grubinski 19.08.2020 14:55
      Highlight Highlight Mir stellt sich auf jeden Fall eine Frage, und zwar was Du mit deiner Aussage eigentlich sagen willst.
    • De-Saint-Ex 19.08.2020 15:17
      Highlight Highlight Natürlich hat auch „diese“ Jugend ein „Drogenproblem“ wie jede vor ihr. Kommt halt immer drauf an was man unter Drogen versteht... nicht so wie Frau Estermann... „Kaffee und Bier“?
      Wenn man schon fragen will dann bitteschön „haben wir da ein Suchtproblem und DA ja, wie begegnen wir ihm am besten?“ sollten wir uns seit Jahrzehnten fragen, interessiert aber niemanden, ausser es sterben mal 2 Teenies. Wetten, dass diese Frage noch x mal gestellt werden wird... und sich rein gar nichts in dieser Gesellschaft bewegen wird?

Weil es kaum Schnee hat: hier 7 Fakten zu Kokain

Vergebens warten wir auf Schnee im Flachland. Obwohl dieser in den Schweizer Städten zuhauf anzutreffen ist.

Der Cocastrauch, aus der Kokain extrahiert wird, wurde bekanntlich bereits von den Azteken kultiviert. Das Kauen von Cocablättern ist bis heute in Südamerika weit verbreitet und hat einen ähnlichen, aber signifikant weniger starken Effekt, als der Konsum von aufbereitetem Kokain.

Die Azteken verstanden den Cocastrauch als Geschenk der Götter, wie sich aus einem aztekischen Mythos ableiten lässt: So soll eine Frau von unwiderstehlicher Schönheit gelebt haben, die ihre Unwiderstehlichkeit …

Artikel lesen
Link zum Artikel