Schweiz
Feministischer Streik

Polizei setzte am feministischen Streik im Verborgenen Pfefferspray ein

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Zahlreiche Personen demonstrieren am feministischen Streik in Zürich, 14. Juni 2024.Bild: keystone
Feministischer Streik

Polizei setzt am feministischen Streik verdeckt Pfefferspray ein

15.06.2024, 15:2715.06.2024, 16:04

Am feministischen Streik am Freitag kam es während der Demonstration in Zürich zu einem Vorfall zwischen der Stadtpolizei Zürich und Demonstrant:innen.

Wie watson aus sicheren Quellen weiss, sind Demonstrant:innen aus einem Spalt eines Garagentors bei der Regionalwache Aussersihl mit Pfefferspray angegriffen worden. Der Einsatz erfolgte hinter verschlossenen Türen.

«Wir waren ob der Aktion ganz verwirrt und irritiert», sagt eine Quelle gegenüber watson.

Die Demonstrant:innen hatten mit Atemproblemen und Husten zu kämpfen. In unmittelbarer Nähe befand sich ein Kind.

Warum die Polizei hinter verschlossenen Türen Pfefferspray einsetzte, sei noch nicht abschliessend geklärt, wie die Stadtpolizei Zürich auf Anfrage mitteilt. «Klar ist, dass während des Umzugs Vermummte Sachbeschädigungen in Form von Sprayereien bei der Regionalwache Aussersihl begingen. Wir gehen davon aus, dass der Reizstoffeinsatz in diesem Zusammenhang erfolgt sein muss», sagt Judith Hödl, Medienchefin der Stadtpolizei Zürich.

Auf die Frage, warum die Polizei das Gebäude für den Einsatz nicht verliess, erhielt watson keine Antwort.

Bereits im Jahr davor kam es während des Streiks am Paradelatz in Zürich zwischen Polizei und Demonstrant:innen zu Auseinandersetzungen, als das Revolutionäre Streikkollektiv versuchte, mit einem Transparent den Tramverkehr lahmzulegen. Die Polizei setze Pfefferspray gegen die Menge ein – und sorgte damit für Kritik.

(cst)

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Frauenstreik 1991
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Frauenstreik 1991
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