Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ARCHIVBILD ZUM RUECKTRITT VON NATIONALRAETIN CHANTAL GALLADE --- Chantal Gallade, SP-ZH, spricht an der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 8. Juni 2017 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Spektakulärer Wechsel in der Schweizer Politik: Chantal Galladé ist neu Mitglied der GLP. Bild: KEYSTONE

Europapolitik brachte Fass zum Überlaufen – Chantal Galladé wechselt die Partei



Chantal Galladé wechselt von der SP zu den Grünliberalen. Dies gibt die ehemalige SP-Nationalrätin im Interview mit dem Tages Anzeiger bekannt.

Galladé, die vor 30 Jahren der SP beitrat, begründete ihren Entscheid mit der Europapolitik der Partei. «Das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht hat die abwehrende Haltung der Gewerkschaften und in deren Schlepptau der SP gegen den Rahmenvertrag. Eine gute Beziehung zu Europa ist für die Chancen unserer Kinder und für unsere Arbeitsplätze zentral», so Galladé gegenüber dem Tagi.

Sie habe keine offenen Rechnungen mit der SP, so die 46-Jährige weiter, sie sei immer hingestanden und habe ihre Meinung vertreten. Dabei stiess sie offenbar auf immer weniger Gehör. «Lange Zeit habe ich versucht, der SP zusammen mit meinen Weggefährten die nötige Breite zu geben. Und musste einsehen, dass ich damit keinen Erfolg habe.»

Sie schätze an der GLP die Breite, sagt Galladé. «Die GLP arbeitet lösungsorientiert und faktenbasiert, nicht ideologisch und mit Scheuklappen. Und sie geht tolerant mit anderen Meinungen um.»

Eine Kandidatur für den Regierungsrat in vier Jahren will Galladé nicht ausschliessen, vorerst widmet sie ihre Aufmerksamkeit aber ihrem Job als Präsidentin des Winterthurer Schulkreises Stadt-Töss.

Dass sie eine Kettenreaktion auslöst, glaubt Galladé nicht, auch wenn alte Parteigenossen wie etwa Daniel Jositsch oder Pascal Bruderer politisch ähnlich ticken. «Nein, ich will niemanden bekehren – ich war noch nie missionarisch veranlagt.»

Ob sie trotzdem einen Stein ins Rollen gebracht hat, wird sich weisen ... (cma)

Wir erklären dir das institutionelle Rahmenabkommen

Video: Lea Senn, Angelina Graf

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Rega rettet fünfjähriges Mädchen vor dem Erfrieren

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Die Parteipräsidenten wollen das Grenzregime verschärfen – das musst du dazu wissen

Die Parteipräsidenten der Regierungsparteien plus Grüne und Grünliberale fordern eine Verschärfung des Grenzregimes. Sie haben dem Bundesrat einen Brief mit ihren Forderungen überbracht.

Die Grenzen blieben während der zweiten Welle mehrheitlich offen – die Risikoliste beinhaltet derzeit einige Länder. Abgesehen von Hotspots sind auch Länder drauf, die als Ursprungsort einer Mutation gelten. Das soll sich nun aber ändern, wenn es nach den Parteipräsidenten der grossen Parteien geht. Das geht aus einem Brief hervor, der der Sonntagszeitung vorliegt. Wir haben das wichtigste zusammengefasst:

Die Verfasser des Briefes sind nicht irgendwelche Provinzpolitiker, sondern die …

Artikel lesen
Link zum Artikel