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screenshot: Telem1

No-Billag-Befürworter lancieren eigene Arena-Sendung – und laufen darin auf

Sie fühlten sich ungerecht behandelt und stellten deshalb kurzerhand eine eigene «Arena»-Sendung auf die Beine. Doch auch in dieser vermögen die No-Billag-Initianten mit teils wirren Argumenten nicht zu überzeugen.



Unfair sei die Sendung gewesen, der SRF-Moderator Jonas Projer nicht neutral genug und nur selten hätten die No-Billag-Befürworter ihre Voten zu Ende ausführen können.

Die Debatte in der No-Billag-«Abstimmungsarena» vom 2. Februar verlief hitzig. Mehrmals kam es zwischen Projer und No-Billag-Initiant Olivier Kessler zu Unstimmigkeiten. Das sorgte auf Seiten der Initiativ-Befürwortern für rote Köpfe. Der SRG-Ombudsmann muss sich derzeit mit einer Vielzahl an Beschwerden beschäftigen.

Kurzerhand lancierten die No-Billag-Initianten daraufhin eine eigene Sendung. Eingeladen dazu hatte der Schweizerische Gewerbeverband (SGV), dessen Vorstandsmitglied Robert Gubler gleich selbst an der Diskussionsrunde teilnahm. Auf seiner Seite debattierte die Vizepräsidentin der Stadtzürcher Jungfreisinnigen, Jessica Brestel, auf der Seite der No-Billag-Gegner standen der SRG-Präsident Jean-Michel Cina und SP-Nationalrätin Bea Heim.

Ausgestrahlt wurde «Arena Fokus KMU» am Montagabend auf Tele Züri, Tele Bärn und Tele M1. Als Moderator führte der Zürcher Stadtrat Filippo Leutenegger (FDP) durch die Runde. Für den Gewerbeverband lautete das Ziel der Sendung, «dass die Gesprächsteilnehmenden ausreden können», wie Mediensprecher Bernhard Salzmann vorgängig zu 20 Minuten sagte. 

Eines kann nach der Sendung mit Sicherheit gesagt werden: Die Studiogäste wurden in ihren Voten nicht unterbrochen, Leutenegger war darauf bedacht, das Wort mal zu seiner Linken, mal zu seiner Rechten weiterzugeben. Wo die Gäste nicht konkret antworteten, hakte er nach, bei Ausuferungen klemmte er ab oder versuchte es zumindest. 

Das gelang ihm aber nicht immer. Denn einer war in der Sendung kaum zu stoppen: SRG-Präsident Jean-Michel Cina ärgerte sich, schüttelte den Kopf, unterbrach – und schaffte es immer wieder, das Wort an sich zu reissen. Während Jonas Projer in einer «Abstimmungsarena» jeweils peinlich darauf achtet, dass Pro- und Kontra-Seite gleich viel Redezeit zuteil kommt, war es in «Arena Fokus KMU» der SRG-Präsident Cina, der sich mit seiner Vehemenz durchzusetzen vermochte und so seine Argumente länger ausführen konnte. Ob dies im Sinne des Gewerbeverbands war?

Der SRG-Präsident Cina kommt in Fahrt

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Video: streamable

Auch keinen Gefallen machten sich die No-Billag-Befürworter, mit zum Teil wirren Argumenten, die sie vorbrachten. Mit Genuss zerpflückte Cina seine Kontrahentin Brestel, als diese erklärte, in Zukunft werde es sowieso kein lineares Fernsehen mehr geben. Vielmehr laufe der Trend hin zu Onlinesendungen im Internet und Channels von Privaten, die auf ihren Kanälen ihre Meinungen kund tun können. «Das sind ungeahnte Verbreitungsmethoden», sagt sie. 

Für Cina ein Steilpass. «Das würde ja dazu führen, dass man den Journalismus abschafft», empörte er sich. Es brauche schliesslich jemand, der genau diese Vielzahl an Informationen einordnet, überprüft und den Informationen dadurch eine Qualität gebe.

Auch wichtig sei, dass die SRG Schweizer Künstler, Sprachminderheiten, Sinnesbehinderte mit Untertitelung und Audiodeskription unterstütze. Wer macht denn das nachher?, fragte er sich.  

Brestel verirrte sich in der unbefriedigenden Antwort, dass sie schon heute nicht die SRG konsultiere, wenn sie Informationen aus den Regionen haben wolle. Vielmehr schalte sie dann beim Regionalfernsehen ein. Dass jedoch auch dieses von den Billag-Gebühren finanziert wird, schien Brestel kurzzeitig vergessen zu haben.

Gerade zu grotesk wirkte die Szene, als Brestel ein Beispiel anführte, das den Artikel 93 der Bundesverfassung hinterfragen sollte. Dieser Artikel regelt heute den Auftrag der subventionierten Medien und besagt, dass sachgerecht Bericht zu erstatten ist.

«Aber wer bestimmt, welche Meinung sachgerecht ist?», fragte Brestel. Denn wenn sie einen Sender lancieren wolle, der als Fanclub für den Unihockeyverein von Gossau fungiere, sei ihr das heute wegen des Verfassungsartikels 93 verboten. Schliesslich würde sie ja nicht neutral über den Unihockeyverein berichten. «Es kann doch nicht sein, dass uns das verboten wird.»

Brestel wünscht sich einen Sender für den Unihockeyclub Gossau

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Video: streamable

Alles in allem wurden in der Sendung aber keine neuen Argumente angeführt. Weder von den No-Billag-Befürwortern, noch von deren Gegnern. «Zwangsgebühren», «Wettbewerbsverzerrung», «Staatsmonopol» hiess es auf der einen und «Sprachregionen», «Demokratiesicherung» und «Krise der Medienbrache» auf der anderen Seite.

Richtig spannend wurde es erst, als Leutenegger das Publikum in die Diskussion einbezog. Sichtlich aufgewühlt meldete sich Marc Spiess zu Wort, der beim Regionalfernsehen «Tele Bielingue» in Biel arbeitet. An die No-Billag-Befürworter gerichtet fragte er: «Unser Budget besteht bis zu 70 Prozent aus Billag-Gebühren. Wie sollen wir in acht Monaten diese riesige Summe von 2.5 Millionen Franken reinholen?»

Mit der Antwort holte sich Brestel wenig Sympathiepunkte. Lächelnd sagte sie, man habe doch vier Jahre Zeit gehabt, sich diese Frage zu stellen. Und wenn der Sender in Biel genug beliebt sei, würden die Leute auch bereit sein, ein Abo zu bezahlen. 

«Ihr hättet vier Jahr Zeit gehabt, euch vorzubereiten»

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Video: streamable

Zu Reden gab vor der Sendung auch die Auswahl des Moderatoren. Dass Filippo Leuteneggers journalistisches Handwerk ohne Zweifel für einen solchen Job taugte, bezweifelte zwar niemand. Hatte er die SRF-«Arena» in den 90er-Jahren doch selbst gegründet und viele Jahre moderiert. Jedoch wurde kritisiert, dass es in der heissen Phase der Stadtratswahlen in Zürich – Leutenegger kandidiert für das Präsidium – nun den Anschein mache, er gebe sich für die Anliegen der SRG-Gegner her.

Gegenüber «20 Minuten» dementierte dies Leutenegger aber. «Es ist ein kleiner Beitrag zur Meinungsbildung in einem wichtigen medienpolitischen Thema, das ich sehr gut kenne», begründet er sein Engagement. 

Ganz neutral war er in der Sendung dann doch nicht. Zumindest hinsichtlich der Stadtratswahlen. Einen Werbespot, wenn auch nur einen kurzen, konnte er sich nicht verkneifen.

Leutenegger wirbt für sich selbst

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Video: streamable

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    Alle Leser-Kommentare
  • geoid 13.02.2018 10:03
    Highlight Highlight An die Nein-Sager. Bitte denkt doch mal einen Schritt weiter und springt über euren eigenen Schatten. Eine Mehrheit des Schweizer Volks möchte SRF behalten aber befürwortet ein schlankeres und effizienteres Unternehmen. Um maximalen Druck zu erzeugen, hilft ein Abstimmungsresultat 35%/65% wenig. Laut Umfragen ist die Abstimmung gelaufen und die Initiative wird klar verworfen. Jeder der trotzdem Ja stimmt erhöht den Druck mit seiner Stimme. Wünschenswert wäre ein Resultat 45%/55%. Dankt mir später.
    • kupus@kombajn 13.02.2018 13:22
      Highlight Highlight Grossartiger Aufruf! Stimmen wir also alle mit JA, damit das Resultat nicht zu deutlich ausfällt *facepalm*
    • aglio e olio 14.02.2018 09:27
      Highlight Highlight ja nee, schon klar.
      Etwas arg billig, dein "Versuch".
  • kupus@kombajn 13.02.2018 09:20
    Highlight Highlight Bravo, Frau Brestel! Sie haben ein gutes Beispiel dafür abgegeben, dass sich viele No Billag-Befürworter dessen überhaupt nicht bewusst sind, was der Wegfall der Gebühr konkret bedeutet.
  • Signor_Rossi 13.02.2018 09:20
    Highlight Highlight Badran hatte doch recht mit dem Brot vergleich.
  • Eric Lang 13.02.2018 09:02
    Highlight Highlight Der werte Herr Spiess sollte vielleicht einmal lernen wie es ist, wenn man sein Geld durch eigene Leistungen erwirtschaftet und sich nicht einfach am Topf der Zwangsgebühren bedient!
    Aber trotzdem herrlich, ein hervorragendes Beispiel eines Menschen dessen wohl einziger Plan B beim RAV zu suchen ist.
    Lieber rumheulen vor laufender Kamera, als sich aus der geschützten Werkstatt zu bewegen!
    Schliesslich weiss man nicht erst seit gestern, von der NoBillag Initiative.

    • Astrogator 13.02.2018 19:53
      Highlight Highlight Kann mir mal einer erklären was "Zwangsgebühren" sind?
      Bisher war in meinem Leben noch keine Gebühr freiwillig...
  • Schneider Alex 13.02.2018 06:34
    Highlight Highlight Nach einem NEIN zur NoBillag-Initiative wird sich bei der SRG gar nichts bewegen. Seit Jahrzehnten machen die SRG-Leute das Programm und die Erhöhung der Gebühreneinnahmen unbehelligt von der Politik und den Claqueurvereinen der Trägerschaft.
    Die SchweizerInnen sind harmoniesüchtig und Gewohnheitsmenschen, ist schon klar. Eine günstigere und bessere SRG ist aber möglich, aber leider nur mit einem Schuss vor den Bug. Von den nationalen Politikern ist eh nichts zu erwarten. Die profitieren von der Publizität, die ihnen die SRG gewährt.
    • aglio e olio 13.02.2018 08:50
      Highlight Highlight NoBillag ist aber kein Schuss vor den Bug, sondern ein Volltreffer im Maschinenraum.
    • Fabio74 13.02.2018 09:52
      Highlight Highlight Ewig die gleich dumme Leier. Demokratie ist kein Kindergarten-Spiel mit mal schiessen und warnen.
    • α Virginis 13.02.2018 18:55
      Highlight Highlight @Alex: "Die SchweizerInnen sind harmoniesüchtig"?? Sagen Sie DAS mal Blocher und Kohorten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • hävi der spinat 13.02.2018 04:01
    Highlight Highlight "340 SRF-Mitarbeiter standen für die Olympischen Spiele in Sotschi im Einsatz – dreimal mehr als Schweizer Sportler. 107 SRGler bestaunten die Leinwände am Film­festival von Locarno"

    Zum kotzen sowas.
    • khargor 13.02.2018 07:16
      Highlight Highlight Es seien 160. Dies vor allem weil die SRG das Weltsignal für die Skirennen produziert und dafür schon mehrfach ausgezeichnet wurde. Schonmal da dran gedacht?
    • Big ol'joe 13.02.2018 08:26
      Highlight Highlight Haben Sie irgendeinen blassen Schimmer, wie viele Leute es für solche Arbeiten braucht? Nun denn, wie sollte das ein Privater stemmen?
    • Fabio74 13.02.2018 09:54
      Highlight Highlight Wenn die SRG das globale Signal für alle Skirennen im Auftrag des IOC produzieren darf, braucht es mehr Mitarbeiter und Equipment.
      Denken statt motzen Spinat
  • ujay 13.02.2018 02:53
    Highlight Highlight Brestel😂😂😂Dumpfbackdumpfback trallelallalaaaa😂😂😂...hab mich köstlich amüsiert. Livesatyre pur.....
  • anju 13.02.2018 01:51
    Highlight Highlight Ich habe mir den "Mist" selbstverständlich nicht angesehen aber es würde mich Wunder nehmen ob die Sendung durch Werbung unterbrochen wurde.
    • Gipfeli 13.02.2018 11:42
      Highlight Highlight Unterbrochen wurde die Sendung nicht. Aber 1-2 Mal wurden Logos von Sponsoren (Kabelnetzanbieter) dezent eingeblendet. War jetzt optisch nicht störend und im Rahmen des Sendegefäss (Fokus KMU) wohl auch i.O.
      Bzgl. "unabhängigem, ausgewogenem und neutralem" Journalismus finde ich es aber trotzdem heikel und hat in einer politischen Diskussion nichts verloren.
  • Spooky 13.02.2018 00:57
    Highlight Highlight «Das würde ja dazu führen, dass man den Journalismus abschafft»

    Gute Idee!
    • Fabio74 13.02.2018 09:56
      Highlight Highlight Auch was zu sagen oder reichts nur zu sinnlosem blabla?
    • Spooky 14.02.2018 11:27
      Highlight Highlight Selber blabla!
  • Beaudin 13.02.2018 00:18
    Highlight Highlight ich war froh als Herr Cina nur noch im Wallis als Staatrat politisierte.
    Wie konnte man, Ihn nur als VP der SRG wählen CVP Filz
  • hektor7 12.02.2018 22:39
    Highlight Highlight Weltwoche Daily und selbstgedrehte Arena... Erinnert mich an die Videos von schweren Autounfällen, um JunglenkerInnen vom Trinken am Steuer abzuhalten.
  • Resu 12.02.2018 22:36
    Highlight Highlight Gerade weil das Internet für Beiträge, wie Bretstel ja selber sagt, ungeahnte Verbreitungswege anbietet, finde ich aber, sollten wir gerade im Inland über die Wege, die wir selber kontrollieren können, über das Fernsehen und Radio, dagegenhalten. Das ist der "Service public", der netzunabhängig, für alle in gleicher Form, zum Glück gleichen Preis, zugänglich gemacht werden kann. Internet und Pay-TV ist "Service privat", und kann von internationalen Multis( Google, Facebook..) beeinflusst werden. Darum nein zu "NO Billag" am 4.3.2018.
    • Markus Kappeler 13.02.2018 09:09
      Highlight Highlight Jetzt haben sie sich aber verraten, sie und ihresgleichen wollen also die Massenmedien kontrollieren, damit das verbreitet wird was ihnen gefällt und nützt. Darum ist es für sie schlecht, wenn Multis und nicht sie die Medien kontrollieren. Hoffentlich sorgen die 70% der Stimmbürger, die nicht zu ihresgleichen gehören, ihnen einen Strich durch die Rechnung.
  • K. Ommentar 12.02.2018 21:27
    Highlight Highlight Man muss "alternative Fakten" nur genug oft wiederholen, schon werden sie als wahr angesehen. Zumindest von jenen, die gerne ihr Weltbild bestätigt sehen.
  • einmalquer 12.02.2018 21:14
    Highlight Highlight Die jungen NoBillag-Befürworter aus der Zeit gefallen

    immer das gleich Argument mit dem linearen TV/Radio

    alle TV-Sender haben Mediatheken, da kann man "alte" Sendungen anschauen

    bei vielen Netzbetreibern kann man Sendungen bis zu einer Woche zurück anschauen

    Schon lange nichts mehr mit linear

    Aber noch lange bei den NoBillags: keine Ahnung
    • Lanbob 12.02.2018 22:39
      Highlight Highlight Interpunktion würde hier eindeutig helfen, damit man versteht was du eigentlich sagen wolltest.
      Schön, dass alle Sender Mediatheken zur Verfügung stellen. Ich höre und schaue trotzdem kein Schweizer TV und Radio, muss ich trotzdem für den Plunder bezahlen. Wenn es doch soviele gibt, die das interessiert und das Angebot so stark ist, wieso ist es dann immer noch eine Zwangsgebühr?
    • Juliet Bravo 12.02.2018 23:19
      Highlight Highlight Appell an die „lineares Radio/TV hat keine Zukunft...“ Me schen: geht mal auf zdf.de, srf.ch, arte.tv - schaut euch mal das „nicht lineare“ Angebot an! Bitte.
    • äti 12.02.2018 23:56
      Highlight Highlight @sintho: irgendwie tuts weh, du hast tatsächlich die Fakten nie gelesen? Falls du Netflix nutzt, zahlst du 50Rp pro Film oder zahlst du eine Pauschale für alles was du nie anschaust? Falls du DAZN hast, reklamierst du auch über jene Sportarten im Abo, die du nicht nutzt? Falls du NZZ kaufst, sagst du ich will bloss vom Inlandteil den ersten Absatz und denkst, mit 5Rp ist das gut? Vielleicht will dein Chef dir auch bloss die guten 2Std pro Tag zahlen. Wäre doch liberal.
    Weitere Antworten anzeigen
  • forest high 12.02.2018 20:59
    Highlight Highlight Wenn das der Nachwuchs ist, dann gute Nacht SVP
    • Digichr 12.02.2018 21:27
      Highlight Highlight Die Dame ist Mitglied der (jungen) FDP. Wie sich aber gewisse Jungfreisinnige zurzeit äussern (das mag auch nur meine Twitter Blase sein), dann kann ich sagen, dann hat die FDP ein Problem ausser die werden noch «Erwachsen».
    • p4trick 12.02.2018 22:32
      Highlight Highlight Klar die von der JFDP werden noch Erwachsen, dann merken sie dass die Billag weniger als 1% der Gesamtsteuer ausmacht, dann werden sie Erwachsen und suchen sich richtige Probleme..
    • the Wanderer 13.02.2018 00:17
      Highlight Highlight mir scheint, dass grade auch bei den Jungpolitikern von SVP und FDP, ja sogar teilweise bei CVP das Verständnis für eine solidarische und funktionierende Schweiz immer mehr schwindet. Purer Egoismus ist angesagt! Und das ausgerechnet von Kreisen, die sich sonst so Schweiz-liebend und patriotisch geben
  • Rasta281 12.02.2018 20:58
    Highlight Highlight In der Bildreihe der Promis, welche sich nicht zur Initiative äussern, ist Francine Jordi aufgelistet. Das ist falsch. Sie macht im aktuellen Video der No-Billag-Gegner mit:

    Play Icon


  • Gipfeli 12.02.2018 20:56
    Highlight Highlight Ich fand die Sendung gar nicht mal so schlecht. Technisch zwar nicht auf tpc-Niveau (Tonprobleme und etwas eigenartige Publikumsbeleuchtung) aber weniger Kamerafahrten und Bildschnitte täten vielleicht auch einer Arena gut um etwas ruhiger zu werden. Das ändert leider nichts an der Tatsache, dass die InitiativbefürworterInnen in meinen Augen auch diesmal nicht überzeugen konnten. Mich würden jetzt nur noch die Kosten dieser Sendung interessieren und wieviel Gebührengelder der SGV für "seine" Arena eingesetzt hat.
    • rodolofo 12.02.2018 21:25
      Highlight Highlight Solche Geschäftsgeheimnisse wirst Du von "Privaten" nie erfahren.
  • ströfzgi 12.02.2018 20:46
    Highlight Highlight Und Cina so: "Ich bin stolz, ich bin stolz, das ist Schweiz, wenn ich 250 Franken für Schwiiz, für Solidarität zahle."

    1. China zahlt keine Billag. Peinlich.
    2. 250 Fr. stimmt zwar für das TV, aber das gibt es nicht ohne die andern 200 Fr fürs Radio. Die Billag kostet 451.10 Fr.
    3. Die Blonde tut sich wirklich keinen Gefallen.

    Mein JA ist im Kasten. Wird langsam Mühsam auf beiden Seiten.
    • ströfzgi 12.02.2018 20:58
      Highlight Highlight Falsch. Cina zahlt, aber all die unsozialen SRG mitarbeiter nicht.
    • 14yannick 12.02.2018 21:10
      Highlight Highlight Btw es stimmt das in China keine Billag gebühr bezahlt wird. Herr Cina hier bezahlt wohl seine Billag Rechnung.
      Nebenbei es gibt immer noch die Möglichkeit sich abzumelden.
    • ArcticFox 12.02.2018 21:12
      Highlight Highlight Das blonde Brot?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hercules Rockefeller 12.02.2018 20:24
    Highlight Highlight done
    Benutzer Bildabspielen
    • ChlyklassSFI 12.02.2018 22:02
      Highlight Highlight Sieht schön aus!😁
    • pamayer 13.02.2018 00:10
      Highlight Highlight Schon abgeschickt.
      Ein fettes NEIN.
  • Ein Berner 12.02.2018 19:56
    Highlight Highlight Die falschen Argumente der Befürworter werden halt auch in einem anderen Dekor nicht besser. Nein zu “No Billag”!
  • a-minoro 12.02.2018 19:48
    Highlight Highlight Die Jessica Brestel kann einem Leid tun. Die wurde doch vom Initiativkomitee lediglich als junge und gebildete Quotenfrau ins Boot geholt. Sie sollte sich besser auf ihr Medizinstudium konzentrieren, vielleicht kann sie dort ihre wahren Fähigkeiten entfalten. Von Medienpolitik scheint sie keine Ahnung zu haben.
    • ArcticFox 12.02.2018 21:15
      Highlight Highlight nicht ins Boot, sondern als Brot geholt ;-)
  • FrancoL 12.02.2018 19:47
    Highlight Highlight Da hat die Jungpolitikerin Brestel nicht gerade der Jugend einen grossen Dienst erwiesen. Die Antworten waren schwach und zeigen offensichtlich, dass wenn man wenig Argumente hat auch die Jugend nichts nützt.
    Die Antwort an den Marc Spiess zeigt zudem, dass die Dame offensichtlich sich nicht im klaren ist, wie auch die Privaten am SRG Tropf hängen und dass selbst etliche Private Sender sich mehr als nur zur Decke strecken müssten um ihre Gefässe am Leben zu erhalten. Dies zu verkennen ist für die Dame mehr als peinlich.
  • Nein no billag 12.02.2018 19:41
    Highlight Highlight Gute Sendung. Hat gezeigt, dass die Arena auch kostenlos möglich ist.
    • Nein no billag 12.02.2018 19:52
      Highlight Highlight Wenn der Gewebeverband alle Arena-Sendungen bezahlt:

      sinken die Billag-Gebühren.
    • Heini Hemmi 12.02.2018 20:02
      Highlight Highlight Wie kommen Sie denn darauf? Meinen Sie, die Journalisten von Tele Züri arbeiten gratis? Die Mitglieder des Gewerbeverbands haben die Sendung bezahlt, ob sie wollten oder nicht. Nichts ist kostenlos. Nicht mal der Tod. Er kostet das Leben. ;-)
    • Nein no billag 12.02.2018 20:12
      Highlight Highlight @Adrian @Blitzer
      Ironie nicht verstanden 😂

      Man kann solche Sendungen kostenlos anbieten, aber die Qualität ist nicht dieselbe, wie wenn zum Beispiel die SRG die Sendung macht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heini Hemmi 12.02.2018 19:35
    Highlight Highlight Jessica Brestel, ist das nicht die Medizinstudentin, für deren Studium die Steuerzahler eine halbe Kiste hinblättert und die zum Dank den Service Public abschaffen will?
    • Nein no billag 12.02.2018 20:18
      Highlight Highlight Aber sie bezahlt doch 720 CHF (Zwangs-)Gebühren pro Semester für das Studium.
    • 14yannick 12.02.2018 21:14
      Highlight Highlight Wenn ich sie sehe denke ich immer an Parkgebühren. #SorryIchWeissNichtKonstruktiv
    • pamayer 13.02.2018 00:05
      Highlight Highlight Stimmt genau. Die hat sich ja schon deftig disqualifiziert.
  • ChlyklassSFI 12.02.2018 19:32
    Highlight Highlight * Brestel scheint ab und zu selbst zu merken, dass sie keine guten Argumente bringt. Ihr Mimik spricht Bände...
  • rosen nell 12.02.2018 19:26
    Highlight Highlight skurriler gehts nicht mehr. petrus, lass es hirn regnen.
  • N. Y. P. D. 12.02.2018 19:23
    Highlight Highlight Ich habe kurz Jessica Brestel gegoogelt.

    Hoppla !

    Das ist ja die junge Dame, die von Jacqueline Badran mit dem Titel
    "dumm wie Brot" betitelt wurde.

    Wenn ich hier auf watson lese, was Jessica in der Plan - B - Arena alles zum besten gegeben hat, dann muss ich diesen Brotvergleich..

    Scheint mir eine ziemlich wirre Sendung gewesen zu sein. Und überhaupt, ich denke, jeder weiss, was er stimmen wird.
  • real donald trump 12.02.2018 19:22
    Highlight Highlight Hahahaha zu peinlich, sorry.
  • Tartaruga 12.02.2018 19:19
    Highlight Highlight Danke für den Vorgeschmack auf eine Billag freie Zukunft. Jetzt erst recht NEIN

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