Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ARCHIVE --- DIE EHEMALIGE BUNDESRAETIN ELISABETH KOPP FEIERT AM 16. DEZEMBER IHREN 80. GEBURTSTAG. SIE WURDE 1984 ALS ERSTE FRAU IN DIE SCHWEIZERISCHE LANDESREGIERUNG GEWAEHLT --- Vereidigung der ersten Frau zur Bundesraetin: In Begleitung von zwei Weibeln hebt Elisabeth Kopp am 2. Oktober 1984 in Bern bei ihrer Vereidigung im Nationalratssaal die rechte Hand zum Schwur.

Elisabeth Kopp (FDP/ZH): In den fünf Jahren, in denen sie als Bundesrätin wirkte, leistete sie Beachtliches. Bild: KEYSTONE

Die sieben starken Frauen seit 1848 – und ihr Vermächtnis

Die Frauenfrage in der Landesregierung beschäftigt die Schweiz bereits seit Jahrzehnten: Seit der Gründung des Bundesstaats 1848 schafften es nur sieben Frauen in die Regierung. Wie gut waren sie? Und was ist ihr Vermächtnis? Ein Blick zurück aus aktuellem Anlass.

Henry Habegger / Aargauer Zeitung



Lilian Uchtenhagen (SP) konnten die Männer noch verhindern. 1983 sollte die Zürcherin die erste Schweizer Bundesrätin werden. Und damit die Nachfolgerin von Willy Ritschard – gut zehn Jahre nach der Einführung des Frauenstimmrechts. Aber die bürgerliche Mehrheit wählte Otto Stich, der von der SP nicht nominiert worden war. Ein Bubenstück.

Doch die Geschichte war dadurch nicht mehr aufzuhalten. Am 2. Oktober 1984 wurde Elisabeth Kopp (FDP) als erste Frau in den Bundesrat gewählt. Umgekehrt: Ihr Gegner, der Aargauer Bruno Hunziker, freisinniger Parteipräsident, war der erste Bundesratskandidat, der von einer Frau geschlagen wurde.

Lilian Uchtenhagen, SP-Politkerin, Nationalraetin und Bundesratskandidatin, aufgenommen im November 1983 an ihrem Arbeitstisch. (KEYSTONE/Euler)

Lilian Uchtenhagen (SP) konnten die Männer noch verhindern. Bild: KEYSTONE

Elisabeth Kopp ist damit die erste von bisher nur sieben Bundesrätinnen. Sie wurde vor 34 Jahren gewählt. Die Juristin aus betuchtem Haus hatte sich die Wahl mit Mut erarbeitet. Sie war eine bürgerliche Vorkämpferin für die Sache der Frau. In ihrer Amtszeit setzte sie das neue partnerschaftliche Eherecht durch. Gegen heftigen Widerstand: Christoph Blocher tingelte als aufstrebender Nationalrat durchs Land, um es zu verhindern.

Erfolglos, aber die Männer sollten sich den Kopp-Sitz bald wieder zurückholen. Kopp wurde, wie die meisten Bundesrätinnen nach ihr, Justiz- und Polizeiministerin. Das berühmte Telefonat 1989 an ihren Gatten, der als Anwalt für umstrittene Geschäftsleute arbeitete, kostete sie den Job.

Die erste Frau im Bundesrat, Kämpferin für die Sache der Frauen, gescheitert an einem Mann. An ihrem Mann. Klar wurde spätestens jetzt: Einer Frau wurden selbst kleine Fehler nicht verziehen.

Auf Kopp folgt Dreifuss

ARCHIVE --- ANSTELLE DER OFFIZIELLEN KANDIDATIN DER SP, CHRISTIANE BRUNNER, WIRD VOR 25 JAHREN, AM 3. MAERZ 1993, DER NEUENBURGER FRANCIS MATTHEY ALS BUNDESRAT GEWAEHLT. NACH BEDENKZEIT UND RUECKSPRACHE MIT SEINER FRAKTION, VERZICHTET ER AUF DAS AMT. EINE WOCHE SPAETER WIRD SCHLIESSLICH RUTH DREIFUSS ALS BUNDESRAETIN GEWAEHLT --- Bundesraetin Ruth Dreifuss schwoert den Amtseid nach ihrer Wahl zur Bundesraetin, aufgenommen am 10. Maerz 1993 in Bern. (KEYSTONE/Karl-Heinz Hug)

Ruth Dreifuss (SP/GE) war eine dominante Persönlichkeit im Bundesrat. Bild: KEYSTONE

Nur mühsam kamen die Frauen wieder in die Gänge. Christiane Brunner sollte, so wollte es die SP, 1993 Bundesrätin werden. Die Bundesversammlung wählte einen Mann – Francis Matthey. Es brauchte einen Kraftakt der SP-Spitze, um ihn zum Amtsverzicht zu bewegen.

Der Weg war frei für Ruth Dreifuss, Genfer Gewerkschafterin. Ihre Amtszeit als Innenministerin sollte sich durch Beharrlichkeit, Furchtlosigkeit und eiserne Prinzipientreue auszeichnen. Sie behauptete sich beharrlich gegen Schwergewichte wie Adolf Ogi, Pascal Couchepin und Kaspar Villiger.

Schub dank der CVP

Ausgerechnet die belächelte CVP löste 1999 einen Quantensprung aus. Sie reservierte einen ihrer zwei Bundesratssitze für eine Frau. Auf dem Frauen- Doppelticket machte Ruth Metzler (35) das Rennen, Regierungsrätin aus Appenzell Innerrhoden. Seit 1875 war nie mehr ein jüngeres Bundesratsmitglied gewählt worden. Eine Revolution.

Die neugewaehlte Bundesraetin Ruth Ruth Metzler freut sich am Donnerstag, 11. Maerz 1999 im Anschluss an ihre Wahl in der Wandelhalle. (KEYSTONE/VBF Vereinigung der Bundeshausfotografen/POOL)

Ruth Metzler (CVP/AI) hatte es von Anfang an schwer, weil sie in Bundesbern kaum vernetzt war und wenig politische Erfahrung hatte. Bild: VBF KEYSTONE

Doch das Imperium schlug zurück. Die immer mächtigere SVP drängte kompromisslos auf einen zweiten Bundesratssitz zulasten der CVP. 2003 folgte das Erdbeben: Ruth Metzler, Vizepräsidentin des Bundesrats, musste SVP-Mann Christoph Blocher weichen. Ihr bestens vernetzter Parteikollege, Aussenminister Joseph Deiss, duckte sich und schaffte die Wiederwahl.

Erstmals seit 1872 wurde ein wiederkandidierendes Bundesratsmitglied abgewählt. Eine Frau. Und dem rechtsbürgerlichen Durchmarsch fiel gleich noch FDP-Ständerätin Christine Beerli zum Opfer. Als Nachfolgerin von Kaspar Villiger vorgesehen, unterlag sie gegen Hans-Rudolf Merz. Statt drei Frauen sass jetzt mit Calmy-Rey nur noch eine im Bundesrat. Ein schwarzer Tag.

ZUM 70. GEBURTSTAG VON ALT-BUNDESRAETIN MICHELINE CALMY-REY AM MITTWOCH, 8. JULI 2015, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES MATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Eingerahmt von zwei Ratsweibeln, leistet die Genferin, neugewaehlte Bundesraetin Micheline Calmy-Rey, am Mittwoch, 4. Dezember 2002 in Bern im Bundeshaus den Eid als 106. Mitglied des Bundesrates. (KEYSTONE/VBF/Ruben Sprich)

Micheline Calmy-Rey (SP/GE): Sie hatte den Mut, eine offensive, selbstbewusste Aussenpolitik zu betreiben. Bild: KEYSTONE VBF

Doch 2006 war es erneut die CVP, die Mut zeigte. Sie präsentierte ihre talentierte Präsidentin Doris Leuthard selbstbewusst als Einervorschlag. Die Wahl der politischen Ausnahmeerscheinung aus dem Aargau ging ohne wesentliche Störmanöver über die Bühne. Erstmals sassen zwei Frauen im Bundesrat.

Die Aargauerin Doris Leuthard legt am Mittwoch, 14. Juni 2006, im Bundeshaus in Bern als neugewaehlte Bundesraetin den Eid ab. Leuthard wurde mit 133 von 234 gueltigen Stimmen von der Vereinigten Bundesversammlung zum 109. Mitglied der Schweizer Landesregierung seit 1848 gewaehlt. Leuthard ist die 5. Bundesraetin der Schweiz. (KEYSTONE/POOL VBF/REUTERS/Stefan Wermuth)

Doris Leuthard (CVP/AG): Gegen sie zog so mancher Mann den Kürzeren. Bild: KEYSTONE REUTERS VBF

Es kam noch besser. Die Ladykiller von 2003 konnten sich nur vier Jahre freuen. Im Dezember 2007 musste Christoph Blocher seinen Sitz wieder räumen: Geschlagen von einer Frau, von der Bündner SVP-Regierungsrätin Eveline Widmer-Schlumpf. Ironie des Schicksals: Auch Blocher war – wie zuvor Metzler – als Vizepräsident abgewählt worden.

ARCHIV --- ZUR RUECKTRITTSANKUENDIGUNG VON BUNDESRAETIN WIDMER-SCHLUMPF STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Die neugewaehlte Buendner Bundesraetin Eveline Widmer-Schlumpf wird am Donnerstag, 13. Dezember 2007, im Bundeshaus in Bern vor der Vereinigten Bundesversammlung vereidigt. Sie hatte kurz zuvor ihre Wahl angenommen. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Eveline Widmer-Schlumpf (BDP/GR): Sie war eines der am meisten angefeindeten Bundesratsmitglieder. Bild: KEYSTONE

Während Metzler vier Jahre zuvor klaglos abgetreten war, schwor der Zürcher Rache. Weil Widmer-Schlumpf die Wahl angenommen hatte, obwohl die SVP ihr das verbieten wollte, wurde die ganze Bündner SVP aus der Partei ausgeschlossen. Die BDP entstand. Der Zorn der SVP verfolgte Widmer-Schlumpf fortan auf Schritt und Tritt. Aber jetzt sassen drei Frauen im Bundesrat.

2010, Höhepunkt und Abstieg

Der absolute Höhepunkt kam drei Jahre später. Am 22. September 2010 wurde Simonetta Sommaruga (SP) als siebte Bundesrätin gewählt. Erstmals stellten die Frauen die Mehrheit in der Regierung. Sie waren jetzt zu viert.

Bundesrätin Simonetta Sommaruga spricht an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 24. September 2018 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Simonetta Sommaruga (SP/BE): Lohngleichheit, Frauenvertretung in Unternehmen und Asylwesen sind einige ihrer Themen. Bild: KEYSTONE

Allein, seither geht es bergab: Die Männer erobern das Terrain langsam, aber sicher zurück. Acht Jahre ist es jetzt her, seit die letzte Bundesrätin gewählt wurde. Nach Sommaruga schafften es nur Männer in die Regierung: Johann Schneider-Ammann, Alain Berset, Guy Parmelin, Ignazio Cassis.

Und nun, bei den nächsten Wahlen im Dezember? Doris Leuthard tritt ab, vielleicht ist Simonetta Sommaruga dann die letzte Frau im Bundesrat. Oder es geht wieder aufwärts. Erholt sich die FDP mit Karin Keller-Sutter endlich vom Kopp-Trauma? Sorgt die CVP erneut für eine Überraschung, indem auf Doris Leuthard erneut eine Frau folgt? Alles scheint möglich.

Beliebt und volksnah – Doris Leuthards Amtszeit im Überblick

Play Icon

Video: srf

Doris Leuthard – ihre Karriere im Rückblick

Bundesratswahlen 2018

Diese 7 Kandidaten haben Chancen auf Doris Leuthards Bundesratssitz 

Link to Article

Diese 6 Kandidaten haben die besten Chancen auf einen Sitz im Bundesrat

Link to Article

Er ging mit einem Lächeln: 4 Pointen, die JSA bei seiner Abschieds-PK gekonnt setzte

Link to Article

Eine populäre Strahlefrau mit kleinen Fehlern

Link to Article

Das Trauma der KKS: Deshalb wird sie sich eine erneute Kandidatur sehr gut überlegen

Link to Article

Schneider-Ammann tritt gemäss TeleZüri per Ende Jahr zurück – so reagiert der Bundesrat

Link to Article

Schneider-Ammann war ein Chrampfer – der fragwürdige Entscheide traf

Link to Article

Braucht es 3 Frauen im Bundesrat? 5 Dinge, die du nach dem Doppelrücktritt wissen musst

Link to Article

Reines Frauenticket? Das sagt FDP-Chefin Gössi über die Nachfolge von Schneider-Ammann

Link to Article

CVP will mindestens eine Frau ins Bundesrats-Rennen schicken

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

17
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rauchzeichen 03.10.2018 12:22
    Highlight Highlight billig, tendenziös, ach ich gebs zu, ich hab nicht mal die hälfte gelesen. fühlte mich in eine parallelwelt versetzt, wo geschlechter geschlossen gegeneinander kämpfen. passt zwar zu anderen artikeln der letzten tage (die beiden oleole eine frau hat den nobelpreis gewonnen zb) watson versucht krampfhaft als online medium etwas für die gleichstellung zu tun. nur ist das nicht mehr euer job! die diskussion läuft, das thema ist in der aufmerksamkeit. ihr müsst uns nun sachliche informationen liefern. soviel zur theorie... solche artikel sind jedoch schlicht kontraproduktiv. schwach!
    16 1 Melden
  • Alnothur 03.10.2018 09:40
    Highlight Highlight Ihr fühlt euch schon verdammt wohl in eurer Opferrolle, was? :)
    15 4 Melden
  • Magenta 03.10.2018 08:59
    Highlight Highlight Was für ein tendenziöser Artikel! Ich bin sprachlos. Und das sage ich als Frau.
    17 0 Melden
  • koks 03.10.2018 08:41
    Highlight Highlight Frauen, die nur wegen einer Quote in den BR gewählt werden, würde ich schwerlich als starke Frauen bezeichnen.
    51 16 Melden
    • mogad 03.10.2018 11:29
      Highlight Highlight Welche von den 8 wurden denn nur wegen der Quote gewählt? Und selbst wenn, sie sind mit einem satten Leistungsausweis angetreten, waren lanjährige Nationalrätinnen, Ständerätinnen oder Regierungsrätinnen. Ihren Job haben sie so gut gemacht wie die männlichen Kollegen. Wenn ich dran denke wie Widmer-Schlumpf die Bankenkrise gemanagt hat! Ich glaube nicht, dass ABR Merz das besser gemacht hätte!
      7 7 Melden
  • Eine_win_ig 03.10.2018 07:55
    Highlight Highlight "Einer Frau wurden selbst kleine Fehler nicht verziehen."

    Kleine Fehler? Echt jetzt? Schreibt da jemand durch eine Brille durch? Das war ein Skandal und sie musste zu Recht gehen.

    "Aussenminister Joseph Deiss, duckte sich und schaffte die Wiederwahl."

    Deiss duckte sich? Sorry, er war ein super BR! Wieso sollte so jemand gehen?

    Ich bin absolut dafür, dass die FDP nun 2 Frauen nominiert. Ich hoffe auf KKS. Aber dieser Artikel ist einfach nur tendenziös. (und ja, ich war auch einer, der bei Blochers Abwahl in der Aula des Gymnasiums sass und sich diebisch freute...)
    60 20 Melden
    • Juliet Bravo 03.10.2018 12:28
      Highlight Highlight „Das war ein Skandal und sie musste gehen“ - Es stellt sich da eben genau die Frage, ob daraus auch ein Skandal gemacht worden wäre, wenn es einen Mann betroffen hätte.
      Wieso musste Metzler gehen? - ich kann jetzt auch behaupten, sie sei eine super Bundesrätin gewesen.
      3 14 Melden
    • Eine_win_ig 03.10.2018 13:37
      Highlight Highlight Juliet Bravo.
      Die erste Frage kann man im Nachhinein nur mit "hoffentlich ja" beantworten.
      Zur Zweiten: nichts gegen Metzler. Ich fand auch sie sehr kompetent. Sie musste gehen, weil sich die Zauberformel geändert hatte und weniger Stimmen als ihr Parteikollege bekam. That's it.
      6 0 Melden
  • Stu83 03.10.2018 07:38
    Highlight Highlight Mehr Frauen=bergauf
    Weniger Frauen=bergab


    Echt jetzt?
    72 18 Melden
    • andrew1 03.10.2018 08:44
      Highlight Highlight Naja die qualitäten der frauen im bundesrat nahm kontinuierlich ab. Ob do wohl bereits quotenüberlegungen dahinterstanden? So nach dem motto sie ist zwar nicht geeignet aber so 1-2 frauen sollten wir schon haben.......
      31 21 Melden
    • mogad 03.10.2018 11:35
      Highlight Highlight Nein. Nur weniger Frauen = bergab. Vielleicht nicht leistungsmässig aber vom Gleichheitsartikel her. Mann und Frau sind gleichberechtigt. Deshalb braucht es 2 Bündesrätinnen, besser 3. Als nächstes ist die SVP dran. Die hat mittlerweile auch bestqualifizierte Frauen. Aber wo SVP drauf steht ist dann auch SVP drin. Da müsste man vom rein fachlichen her ja sagen zu Martullo oder Rickli.
      6 13 Melden
    • andrew1 03.10.2018 12:59
      Highlight Highlight Gleichberechtigt ist man wenn man die gleichen vorazussetzungen hat. Also keine quote für niemanden. Wenn sich halt für manche branchen und positionen mehr männer oder frauen interessieren ist das normal das die anteile nicht gleich gross sind. Frauen sind ja nicht "behindert" und brauchen daher keine quote.
      7 4 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 03.10.2018 07:11
    Highlight Highlight Das liest sich so wie wenn man in Bundesbern alles daran setzte, keine Frauen in die Regierung zu bekommen. Und von den Leistungen der Frauen liest man leider auch nichts.
    Content statt Journalismus.
    113 25 Melden
    • mogad 03.10.2018 08:00
      Highlight Highlight Aussage eins stimmt! Uchtenhagen war eine Frau mit Leistungsausweis. Um sie zu verhindern wählte man einen COOP-Direktor, der nicht nominiert war, den niemand kannte.
      Ich gebe zu, dass ich Otto Stich sehr mochte. Er war ein guter Bundesrat. Bei Christiane Brunner hat man mit Herrn Mathey nochmals das gleiche fiese Spiel versucht. Auch Metzler wurde zu Gunsten eines Mannes abserviert. Dem sag ich "alles daran setzen, keine Frauen in die Regierung zu bekommen." Wie nennen Sies? Zufall? Verhindern von unqualifizierte Quotenfrauen?
      30 22 Melden
    • ingmarbergman 03.10.2018 08:03
      Highlight Highlight Bist du so überzeugt von den Leistungen der Männer?
      Um das vergleichen zu können, müsten jetzt 150 Jahre lang nur Frauen die Mehrheit haben. dann sehen wir, wie es der Schweiz geht.
      Und wenn man zB die Leistun von Blocher und Widmer-Schlumpf im Bundesrat vergleicht frage ich mich echt, wieso so Lölis wie du immer mir Qualität argumentieren.
      33 29 Melden
    • Bene86 03.10.2018 08:04
      Highlight Highlight Nun, so viel Leistung erbrachten sie eben auch nicht.
      21 18 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

Die CVP-Favoritin und die ungewöhnlich starke Unterstützung aus der FDP

Die Zürcher Nationalrätin und FDP-Frauen-Präsidentin Doris Fiala ist beeindruckt, wie Viola Amherd (CVP) mit der Kritik wegen ihres Mietstreits umgegangen ist. In den Augen der FDP-Frau habe Amherd bewiesen, dass sie das Rüstzeug für höhere Weihen habe.

Zehn Tage vor Meldeschluss bei CVP und FDP wagen sich Papabili für die Nachfolge von Doris Leuthard und Johann Schneider-Ammann langsam aus dem Busch. Der Ständerat und frühere Finanzdirektor Peter Hegglin (57) kündigte als erster CVP-Vertreter seine Kandidatur an. Der gelernte Landwirt will als Brückenbauer in den Bundesrat, und er geht die Kandidatur sehr professionell an. Bereits ist seine Kampagnen-Website peter-hegglin-in-den-bundesrat online.

Die derzeit spannendste Frage ist, ob auch die …

Artikel lesen
Link to Article