Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Guillaume Barazzone, Conseiller administratif du Departement de l'environnement urbain et de la securite, sÕexprime lors d'une conference de presse relative a l'audit de legalite et de gestion de la Cour des comptes concernant les frais professionnels des membres du Conseil administratif et de la direction de la Ville de Geneve, ce jeudi 1 novembre 2018 a Geneve. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Guillaume Barazzone: Der Genfer CVP-Politiker hat 42'000 Franken auf seiner Spesenrechnung stehen. Bild: KEYSTONE

Dieser CVP-Politiker hat unglaublich hohe Spesen – seine Ausrede ist unbezahlbar 😂



Alkohol-Käufe, Taxifahrten und private Essen: Der Genfer Rechnungshof prangert die Auswüchse bei den Spesen der Genfer Stadtregierung an. Guillaume Barazzone (CVP) gab 2017 allein 17'000 Franken fürs Telefonieren mit seinem Handy aus.

Der Rechnungshof machte im Verlaufe seiner Untersuchung der Spesen der Genfer Stadtexekutive Ausgaben aus, die «keinen beruflichen Zusammenhang hatten», sagte Richterin Isabelle Terrier am Donnerstag vor den Medien. Der Prüfungsbericht kritisiert allen voran CVP-Nationalrat Guillaume Barazzone, der seit 2012 in der Stadtregierung von Genf sitzt.

Barazzone war laut dem Prüfungsbericht dasjenige Exekutivmitglied, das mit 42'000 Franken am meisten Spesen machte. Von dieser Summe entfallen über 17'000 Franken auf Mobil-Telefon-Kosten 2017, «ein Betrag, der fünfmal höher ist als im Mittel seiner anderen Kolleginnen und Kollegen», unterstrich Terrier.

Barazzone und Esther Alder (Grüne), die über einen Parkplatz im Stadtzentrum sowie ein Abonnement der Verkehrsbetriebe verfügt, nahmen 2017 zudem je über 100 Mal das Taxi für 3000 Franken pro Kopf. Gewisse Taxifahrten erfolgten spät in der Nacht und führten zu privaten Adressen, so Terrier.

Als weitere Beispiele für nicht gerechtfertigte Vergütungen nannte die Richterin späte Nachtessen an ungewöhnlichen Orten für öffentliche Funktionen, so etwa an Touristenorten im Ausland oder in Imbissstuben am Strand. Auch soll es vorgekommen sein, dass Mitglieder der Genfer Stadtregierung an Feiertagen wie zum Beispiel dem 25. Dezember auf Kosten der Steuerzahler Spesen machten.

Weitere Auslagen betrafen starke alkoholische Getränke, ebenso wie eine edle Champagner-Flasche. Der Rechnungshof kritisiert, dass die Stadt Genf keine klaren Regeln für berufliche Unkosten festgelegt hat. Ausserdem gebe es keine fundierte Überprüfung der Ausgaben.

Ungewollte Fehler

Die Genfer Stadtregierung trat im Anschluss an die Präsentation des Berichts des Rechnungshofes in corpore selber vor die Medien. Barazzone räumte dabei «ungewollte Fehler ein».

Der CVP-Politiker gestand ein, dass darauf eine Flasche Champagner und drei Cocktails in einer Karaoke-Bar figurierten.

Der 36-jährige Politiker erklärte, er habe einen «intensiven, aber keinen übermässigen Gebrauch» seines Mobil-Telefons, das sein wichtigstes Arbeitsinstrument sei. Nachdem er seine Spesen seit seinem Eintritt in die Stadtregierung 2012 analysiert habe, habe er beschlossen, 51'896 Franken zurückzuzahlen.

Barazzone sortierte diejenigen Quittungen aus, die mit Aktivitäten zwischen 01.00 und 06.00 Uhr verbunden waren, wie er sagte. Der CVP-Politiker gestand ein, dass darauf eine Flasche Champagner und drei Cocktails in einer Karaoke-Bar figurierten. Die Fehler seien auch entstanden, weil er seine privaten und beruflichen Kredit-Karten verwechselt habe, die sich sehr ähnlich sähen.

Erst vor zwei Wochen war bekannt geworden, dass sich Barazzone – ähnlich wie der Genfer FDP-Regierungsrat Pierre Maudet – in die Vereinigten Arabischen Emirate zu einem Formel-1-Rennen hatte einladen lassen.

Der Genfer Stadtpräsident Sami Kanaan (SP) bedauerte den «sehr harten, unangebrachten und kontraproduktiven Ton» des Berichts des Rechnungshofes. Trotzdem werde sich die Stadtexekutive die Empfehlungen zu Herzen nehmen. Mehrere Massnahmen seien bereits umgesetzt worden, darunter die Ausarbeitung eines neuen Reglementes für Berufsauslagen der Exekutivmitglieder. (sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Miet-Weihnachtsbäume sind in Hipster-Hochburgen in – doch die Sache hat einen Haken

Link to Article

Knatsch im Bundesrat? Das zähe Ringen um die Schlüsseldepartemente

Link to Article

In diesem Land wohnt nur ein einziger Schweizer. Wir haben mit ihm gesprochen

Link to Article

Welche dieser absolut dämlichen Studien gibt es tatsächlich?

Link to Article

Brennende Leichen und blühender Aberglaube – ein Besuch in Indiens heiligster Stadt

Link to Article

Jetzt ist es da! Das geilste Polizeiauto der Schweiz

Link to Article

Viva la nonna! – weshalb ich mega Fan vom neuen Jamie-Oliver-Buch bin (dazu 5 Rezepte)

Link to Article

Über Zürich fliegen jetzt die Viren-Drohnen

Link to Article

«Meine 20 Jahre ältere Affäre erniedrigt mich»

Link to Article

Diese 13 Bilder zeigen, wieso «Doppeladler» völlig zu Recht das Wort des Jahres ist

Link to Article

Ade Pelz: Schweizer zeigen Canada Goose die kalte Schulter

Link to Article

Doch noch geeinigt! 30 Minuten vor Ablauf der Deadline rief Nylander in Toronto an

Link to Article

Queen Ariana Grande singt sich mit neuem Song auf den YouTube-Thron 👀

Link to Article

11 Dinge, die du schon immer von einem orthodoxen Juden wissen wolltest

Link to Article

So läuft das Weihnachtsessen mit den Arbeitskollegen ab. Immer. Jedes Jahr. Die Timeline

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Warum die Chinesen die Amerikaner im KI-Wettrennen schlagen werden

Link to Article

Der Super-Beau, der in weniger als 15 Minuten alles verkackt!

Link to Article

Netflix killt die nächste Superhelden-Serie

Link to Article

Die Weihnachtswünsche dieser alten Leute sind so bescheiden, dass es dir das Herz bricht

Link to Article

7 ausgefallene Punsch-Rezepte, die du diesen Winter unbedingt ausprobieren solltest!

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Herzschmerz pur! 15 Leute erzählen, wie sie vom Seitensprung ihres Partners erfuhren

Link to Article

7 Duschmomente, die uns (vermutlich) allen bekannt vorkommen 

Link to Article

Du regst dich über die Migros-Suppe auf? Dann kennst du diese Gender-Produkte noch nicht!

Link to Article

Wutbürger nehmen Grossrätin wegen Baby ins Visier– und so reagiert der Grossvater 

Link to Article

Nach SBI-Niederlage: Jetzt beginnt der nächste Streit in der Aussenpolitik

Link to Article

Das Sexismus-Dinner des FC Basel sorgt weltweit für Schlagzeilen

Link to Article

«Es war alles ein verdammter Fake»: Schweizer Adoptiveltern packen aus

Link to Article

Führerscheinentzug nach 49 Minuten – so witzelt die Polizei über den «Tagesschnellsten»

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Dagegen sind diese beiden Spesenritter harmlos: Loro & Nico beim Kuchenbacken 

Play Icon

Video: watson/Nico Franzoni, Laurent Äberli, Lya Saxer

Jeder vierte Schweizer ist am Monatsende pleite

Abonniere unseren Newsletter

96
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
96Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • yey 03.11.2018 10:42
    Highlight Highlight Das teuerste Mobile Abo bei Swisscom kostet 2'400.- pro Jahr - inkl. Gerät und 48 GB Roaming.

    17'000.- kann man nur erreichen, wenn man über seine Handyrechnung online einkauft: https://www.swisscom.ch/de/privatkunden/mobile/zusatzdienste/mobile-payment.html
  • misoumisou 02.11.2018 20:07
    Highlight Highlight einfach eine super Frechheit dem Steuerzahler gegenüber. Aber es wundert nicht, dass der CVPler sich voll bediente, und die Grüne Dame sich für 3000 mit dem Taxi herunkarren liess, vorwiegend nach Arbeitsschluss.
    Dass die Ausrede von CVP Barrazone mit den verwechselten Kreditkarten nicht neu ist, kann CVP Darbellet beweisen, auch er hatte damals verschiedene Anatomien verwechselt, wie auch CVP Yannick Buttet seine Frau mit verschiedenen Freundinnen verwechselte.Es muss an der Partei liegen - man müsste das C für Christlich auslagern.
  • Ched 02.11.2018 19:08
    Highlight Highlight Sowas schürt leider auch Wut gegen "die da oben", da muss man sich über Trump, AfD und Co. nicht wundern.
  • Karl33 02.11.2018 15:01
    Highlight Highlight "Der Genfer Stadtpräsident Sami Kanaan (SP) bedauerte den «sehr harten, unangebrachten und kontraproduktiven Ton» "

    Am liebsten wäre dem SP-Mitglied wohl, wenn gar nichts davon publik geworden wäre.
  • whoozl 02.11.2018 13:17
    Highlight Highlight Also, 17'000 Fr. für den "intensiven" Gebrauch seines Handys. Ich frage mich, wo bei Herrn Barrazone wohl der "übermässige" Gebrauch anfängt?!
  • Leckerbissen 02.11.2018 12:48
    Highlight Highlight Unsere Politiker driften immer weiter weg von "Volksnähe". Schade. Wenn das so weitergeht haben wir irgendwann Amerikanische, Indische oder Chinesische Zustände bei denen sich Politiker bereichern und profilieren auf Kosten des Volkes.
  • osaliven 02.11.2018 12:43
    Highlight Highlight 17'000 Franken für Telefonieren. Das muss man auch erst schaffen. Hat der von der Antarktis auf die ISS telefoniert oder wie kommt man auf solche Beträge?

    Jeder Mobilfunkanbieter bietet doch heutzutage Flatrate und Roamingpackete an
    • Ron Collins 02.11.2018 16:02
      Highlight Highlight Hahaha... die Swisscom wird ihm vor Dankbarkeit sicher eine Flasche Champús geschickt haben! Boah
  • Gummibär 02.11.2018 11:32
    Highlight Highlight Wenn die Werkstätte mir bei Auto-Reparaturen systematisch Ersatzteile belastet, welche sie an eigenen Fahrzeugen eingebaut hat, so nennt man das Betrug.

    Wenn Politiker dem Steuerzahler systematisch Ausgaben belasten, die dem eigenen Vergnügen dienen, so bedauert man den «sehr harten, unangebrachten und kontraproduktiven Ton» des Rechnungshof-Berichtes.

    Es lebe die Klasse der Privilegierten !

    • What’s Up, Doc? 02.11.2018 16:25
      Highlight Highlight Perfekter Vergleich ❤
      Genau bei diesen Steuerausgaben gehört hingeschaut und wenn nötig mit «sehr harten, unangebrachten und kontraproduktiven Ton» gesagt dass es so nicht geht.
      Es kann nicht sein dass sich einzelne Politiker auf Kosten der Steuerzahler private Dienstleistungen zahlen lassen.
      Wenn der Herr nicht mehr lesen kann was genau auf der Kreditkarte steht soll er früher aufhören zu saufen.
  • Skater88 02.11.2018 11:14
    Highlight Highlight Zu doof um zwei Kreditkarten auseinander zu halten, aber in der Regierung hocken wo es um Staatsangelegenheiten geht? Wie absurd ist das denn...
  • SemperFi 02.11.2018 11:13
    Highlight Highlight Hey, das ist die "Republik Genf". Die Regierenden haben da noch ein ziemlich feudales Selbstverständnis. Wenn es den Untertanen nicht passt, können sie ja auswandern.
  • Edwin Schaltegger 02.11.2018 10:45
    Highlight Highlight Der Genfer SP!! Stadtpräsident kritisiert noch "den unangebrachten kontraproduktiven Ton" der Finanzkontrollstelle. Das sagt alles über die abgehobene, arrogante Gesinnung dieser Politiker aus, die meinen sie können als staatliche Lohnempfänger skrupel- und verantwortungslos Steuergelder verschwenden. Solche Politiker müssen aus ihren Ämtern gejagt werden.
  • Simon Probst 02.11.2018 10:12
    Highlight Highlight Machst du das in einer Firma, kriegst du den Fristlosen. In der Politik kann man sich dumm stellen und alles ist gut :)
  • deaartis 02.11.2018 09:57
    Highlight Highlight Es gibt auch noch andere, die es sich auf Kosten der Steuerzahler gutgehen lassen, nur im etwas grösseren Stil als in Genf:
    Stichwort: „CumEx Files“:
    "Um 55 Milliarden Euro haben Banken und Investoren den deutschen Fiskus und diverse Nachbarstaaten betrogen. Sie verschoben Aktien rund um den Termin, an dem Unternehmen Dividenden auszahlen. Dann ließen sie sich Steuern erstatten, die sie gar nicht bezahlt hatten."
    Aber das Thema ist scheinbar zu uninteressant um auf Titelseiten zu kommen.
    • Heinz Maag 02.11.2018 19:21
      Highlight Highlight Danke für den Bericht, tatsächlich ist das Thema ein riesen Skandal. Aber das interessiert die Medien wenig
  • swisskiss 02.11.2018 09:55
    Highlight Highlight Ist das nicht ein weiteres Beispiel, dass das Prinzip"mehr Freiheit, weniger Staat" nicht funktioniert, weil es IMMER Menschen gibt, egal welche Gesinnung, Herkunft, Position, die sich genau die Freiheit rausnehmen, die ihnen Regeln und Gesetz vorgeben?

    Ist es nicht das Prinzip, dass man nicht den Sack schlagen soll, wenn man den Esel meint?
    Wenn wirksame Kontrolle und Gesetze fehlen, ist der Fehler nicht bei dem zu suchen, der das ausreizt, sondern den Verantwortlichen, die dieses System einführten, bei Missbrauch wegschauen und Offenlegung kritisieren. Und der Wähler, der das zulässt!
  • Lörrlee 02.11.2018 09:49
    Highlight Highlight 17'000 für Mobiltelefon in einem Jahr? Hat der noch ein Abo von vor 10 Jahren? Damals hatte es ein Teenager-Mädchen innerhalb eines Monats auf 10'000 Dollar zu kommen, ein Zustand der heute eigentlich undenkbar sein sollte...
    Hat der Herr hat im Ausland zu viel Pokemon Go/Candy Crush & Co. gespielt und konnte nicht auf die Angebote der Freemium-Apps verzichten? Mein Gott, gebt unseren Politikern eine Flat und Roamingpakete, wenn vorabsehbar ist, dass sie häufig im Ausland arbeiten...
    • Ron Collins 02.11.2018 16:06
      Highlight Highlight Aber hey!! Er hat dann doch noch die Ausgaben zwischen 01:00 und 06:00 aus „eigener Tasche“ ( widerwillig) bezahlt!! Das nenn ich Kulant!!! Wow. Was sind das für Ausgaben?? K-A-r-a-o-ke they said..... Hahahah. Mannomann....
  • Traintown 02.11.2018 09:40
    Highlight Highlight unglaublich was sich einige Personen erlauben und dennoch im Amt bleiben können.

    Entwende ich ein Bleistift aus dem Büro droht eine fristlose Kündigung.... absurd!
  • why_so_serious 02.11.2018 09:35
    Highlight Highlight "Die Fehler seien auch entstanden, weil er seine privaten und beruflichen Kredit-Karten verwechselt habe, die sich sehr ähnlich sähen."

    So bonzen verdienen sich ein goldenes näschen auf staatskosten und dann auch noch privates als spesen angeben. da hilft nur eines: spesen offen legen für das volk!
  • Sharkdiver 02.11.2018 09:32
    Highlight Highlight Hat der täglich eine Stunde sextelefon geführt? Wobei ich nicht weiss ob dies reichen würde für 17'000
  • jafa8 02.11.2018 09:18
    Highlight Highlight Und ich habe ein schlechtes Gewissen wenn ich das Velo bei der Steuererklärung abziehe, obwohl ich mit dem Auto zur Arbeit fahre... -.-
  • Posersalami 02.11.2018 08:54
    Highlight Highlight "Die Fehler seien auch entstanden, weil er seine privaten und beruflichen Kredit-Karten verwechselt habe, die sich sehr ähnlich sähen."

    Ja klar, ich verwechsle meine Karten auch ständig!

    Was für eine dumme Ausrede, alleine dafür sollte man ihn sofort aus der Regierung werfen. Am besten legt man die Spesenlisten aller Exekutivmitglieder ins nächste Wahlcouvert. Dann kann der Bürger mündig darüber entscheiden, wen er wählen möchte.
  • Eskimo 02.11.2018 08:52
    Highlight Highlight Die Genfer wollen das so...
    Wieso braucht eine Grüne einen Parkplatz?
    • Gleich 02.11.2018 14:09
      Highlight Highlight Vielleicht fährt sie ein Auto der Feuersteins ;))
  • lily.mcbean 02.11.2018 07:38
    Highlight Highlight Ich würde mir so sehr wünschen das in solchen Fällen hart und kompromisslos durchgegriffen würde. Ein Ottonormalverbraucher würde angeklagt und verurteilt werden. Dieser hier muss aber nichts befürchten. Wo ist da die Gerechtigkeit?
    Solche Leute schaden unserem Land mehr (sprich kosten mehr) als ein Asylant! 52k!!! Ich kann gar nicht so viel essen wie ich kotzen könnte....
    • SemperFi 02.11.2018 09:41
      Highlight Highlight Also als UBS-Direktions-Sekretärin haben Sie auch nichts zu befürchten.
    • misoumisou 02.11.2018 20:17
      Highlight Highlight die UBS Sekretärin von CEO Weil - der übrigens in Paris angeklagt ist - hat die 1 Million Spesen nicht vom Steuerzahler abgezwackt, sondern von den Aktionären dieser Bank.
      Ist meiner Meinung nach schon ein Unterschied - sie steht ja auch vor Gericht, was leider sicher keinem dieser feinen Stadträte blühen wird!!
  • bastardo 02.11.2018 07:36
    Highlight Highlight Der Typ bescheisst, wo's geht und speist die Leute dann mit billigen Ausreden ab. Lustig ist, dass manche ihm sogar glauben oder das Gefühl haben, darüber könne man diskutieren. Ein Hohn auch die Reaktion vom Stadtpräsidenten, der den "sehr harten, unangebrachten und kontraproduktiven Ton" kritisiert. Wenn's möglich wäre, würde ich beide sofort auf die Strasse setzen. Bei der Sozialhilfe hätten sie dann hartes Brot zu kauen, zumal sie aufgrund ihres Verhaltens prädestiniert sind, um von Sozialdetektiven überwacht zu werden.
  • Schneider Alex 02.11.2018 07:22
    Highlight Highlight Hat der Kanton Genf denn keine verantwortungsvolleren Politiker als diese Spesenritter?
  • Dan Rifter 02.11.2018 07:20
    Highlight Highlight Buttet, Villiger, Barrazzone.

    Läuft bei der CVP.

    • Dan Rifter 02.11.2018 16:54
      Highlight Highlight Buttet, Barrazzone, Maudet.

      Läuft bei den Welschen ;-)
  • Devante 02.11.2018 07:15
    Highlight Highlight Eine „Grüne“ welche einen privaten Auto-Parkplatz über Spesen abrechnet???
    • MaskedGaijin 02.11.2018 11:15
      Highlight Highlight + 3000.- fürs Taxi.
  • Einstürzende_Altbauten * 02.11.2018 06:39
    Highlight Highlight "2Der Genfer Stadtpräsident Sami Kanaan (SP) bedauerte den «sehr harten, unangebrachten und kontraproduktiven Ton» des Berichts des Rechnungshofes."

    pardon? Was genau ist an diesem Berich unangebracht und kontraproduktiv? Der öffentliche Umgang? Versteh ich nicht.
  • wolge 02.11.2018 06:07
    Highlight Highlight Raus schmeissen, das ganze Pack
  • Kapitän Haddock 02.11.2018 05:53
    Highlight Highlight Und der Genfer Stapi mockiert sich noch über den "unangebrachten" Tonfall. Das sind ja bananenrepublikanische Verhältnisse da drüben, wo die Politikern den Bürgern (noch mehr als üblich) auf der Nase herumtanzen. Geht gar nicht.
  • domimi 02.11.2018 01:01
    Highlight Highlight Gamz einfach ein maximum fixieren
  • Imfall 02.11.2018 01:00
    Highlight Highlight ähmmm wie bitte?!?!

    "Der Genfer Stadtpräsident Sami Kanaan (SP) bedauerte den «sehr harten, unangebrachten und kontraproduktiven Ton» des Berichts des Rechnungshofes."

    das ist eine gewaltige sauerei!!
  • Jemima761 02.11.2018 00:58
    Highlight Highlight Wer zwei Kreditkarten nicht voneinander unterscheiden kann: gehört so einer in die Regierung?
    • Blitzmagnet 02.11.2018 07:50
      Highlight Highlight Sooo krass find ich die Verwechslung jetzt nicht wenn zwei KK praktisch gleich aussehen kann das im Zwielicht in einem Club nach Mitternacht mal passieren.. aber dann bemerkt man das und gibts an, ohne es einfach 'automatisch' an die Spesen zu geben :D
    • Ron Collins 02.11.2018 16:18
      Highlight Highlight Volles Verständnis, da beim UV Licht in der „karaoke“ bar sowas schnell passiert. Die Augen sind um 03:00 Uhr bei der „Sängerin“ und nicht bei dem kredit-grätli. Lästig sich dauernd rechtfertigen zu müssen! ;))
    • What’s Up, Doc? 02.11.2018 16:39
      Highlight Highlight "...zwei KK praktisch gleich aussehen kann das im Zwielicht in einem Club nach Mitternacht mal..." Der hat ja sein Smartphone dabei und das hätte eine Taschenlampe integriert. Ach nein, Sorry! Mit dem muss er ja die 17'000 Stutz vertelefonieren. :Sarkasmus aus:
  • c_meier 02.11.2018 00:54
    Highlight Highlight ist das eigentlich en vogue unter Westschweizern Politikern nach Abu Dhabi zu jetten?
    • ströfzgi 02.11.2018 07:10
      Highlight Highlight Von den Nicht-West-Schweizern weiss man es nur noch nicht 😉
    • MaskedGaijin 02.11.2018 11:17
      Highlight Highlight Die Deutschschweizer tendieren eher nach Kasachstan.
  • Judge Dredd 02.11.2018 00:22
    Highlight Highlight "Nachdem er seine Spesen seit seinem Eintritt in die Stadtregierung 2012 analysiert habe, habe er beschlossen, 51'896 Franken zurückzuzahlen.

    Barazzone sortierte diejenigen Quittungen aus, die mit Aktivitäten zwischen 01.00 und 06.00 Uhr verbunden waren, wie er sagte."

    Mir fehlen die Worte. Fast 52'000.- auf Kosten des Steuerzahlers in den späten Nachtstunden verprasst. Klar braucht der regelmässig ein Taxi, zu dieser Uhrzeit und nach Cocktails in "Karaokebars" kommt er weder mit dem ÖV noch dem eigenen Auto nach Hause.
    • mukeleven 02.11.2018 02:20
      Highlight Highlight vergiss den champus nicht, die ladies zu später stunde haben auch durst! 😂
    • Mira S. 02.11.2018 19:20
      Highlight Highlight @alle - richtig gute Kommentare!
  • Randy Orton 01.11.2018 23:50
    Highlight Highlight Ich verstehe Herrn Barazzone, das mit den Verwechslungen passiert mir auch ständig. Heute habe ich das Portemonnaie des Mannes im Tram mit meinem verwechselt und erst gestern habe ich mein Fahrrad mit dem Porsche vom Nachbar verwechselt. Aber wenn es jemandem auffällt, gebe ich immer einen Teil der verwechselten Dinge zurück.
    • felixJongleur 02.11.2018 00:49
      Highlight Highlight :))
  • pamayer 01.11.2018 23:37
    Highlight Highlight habe das chf 80 infinity von swisscom.
    kann machen, was ich will, käme auch mit intensivem roaming nicht über chf 200.
    zwei freunde von mir das teure für 120. all in. macht 1440 jährlich.
    kann ich nicht rechnen, oder führt der alle an der nase rum?!
    • Posersalami 02.11.2018 08:57
      Highlight Highlight Ist denn Abu Dhabi im Roaming Paket inkludiert bei der Swisscom?
    • Tobsol 02.11.2018 09:07
      Highlight Highlight ich verlange lück-en-lo-se aufklärung !! #@* :)
  • Asmodeus 01.11.2018 23:29
    Highlight Highlight Anstatt auf angebliche Sozialschmarotzer, sollte man Detektive lieber auf Politiker ansetzen.
    • Ron Collins 02.11.2018 16:20
      Highlight Highlight Das würd ich sogar unterschreiben.
  • woezzl 01.11.2018 23:11
    Highlight Highlight Welche Nummern wählt man denn um solche Handyrechnungen überhaupt hinzubekommen?
    • achsoooooo 02.11.2018 08:46
      Highlight Highlight @woezzl vielleicht lässt er sich politisch von Mike Shiva und Co. beraten, wenn er nicht mehr weiter weiss?
  • w'ever 01.11.2018 22:52
    Highlight Highlight ich meine heute im radio gehört zu haben, das die politiker von genf im SR 17'000 (fix ausbezahlt) als spesen bekommen und die N'R 6'000.- zusätzlich.
    trotzdem. wie kann man 25'000.- (zusätzlich) im jahr als geld für ferien, essen und sonstiges ausgeben?!?
    • Alterssturheit 02.11.2018 08:34
      Highlight Highlight Gibs mir und ich zeigs dir -:))
    • esmereldat 02.11.2018 12:52
      Highlight Highlight Geht leicht. Während den Sessionen (4x jährlich à 3 Wochen) unter der Woche in Bern übernachten für 150 Stutz pro Nacht:

      4 x 3 x 5 x 150 CHF = 9000 CHF nur für Übernachtungen z.B.

      Wenn mans hat oder bekommt, kann man Geld ganz ring ausgeben 😉
  • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 01.11.2018 22:48
    Highlight Highlight Kann ich meinen Wehrpflichtersatz auch als Spesen aufschreiben? Grad heute flatterte die Rechnung rein, tuusig Stutz, zahlbar innert 30 Tagen.
  • kuwi 01.11.2018 22:45
    Highlight Highlight In jeder Firma wäre der Mann schon längst fristlos entlassenen worden.
  • Ron Collins 01.11.2018 22:41
    Highlight Highlight Darf man hier von „Schamlosigkeit“ sprechen? Wie halten die Buchhalter sowas nur aus? Sogar tipsen sehen doch bei jedem Zettel was abläuft. Wer winkt sowas durch?
  • ThePower 01.11.2018 22:38
    Highlight Highlight Würde sich ein Normalo sowas erlauben, wäre er seinen Job los und hätte eine Strafanzeige am Hals. Unglaublich dreist..Da will ich gar nicht an die Dunkelziffer denken😒
  • Redly 01.11.2018 22:38
    Highlight Highlight Der CVP-Politiker missbraucht offenbar in grossem Stil Steuergelder.
    Und darauf „Der Genfer Stadtpräsident Sami Kanaan (SP) bedauerte den «sehr harten, unangebrachten und kontraproduktiven Ton» des Berichts“
    Ich bin gerade unsicher, ob nicht mehr als einer komplett untragbar ist. 🤔
  • zeromaster80 01.11.2018 22:37
    Highlight Highlight Jeder einzelne Kommentator hier würde bei solchen "versehen" wohl seinen Job verlieren. Eine Anzeige wegen Betrug ist das Mindeste, denn nichts anderes stellt dies dar.
  • Sauäschnörrli 01.11.2018 22:28
    Highlight Highlight Ja, wenn der Arme die Karten verwechselt hat, wird es sich ja in etwa ausgleichen. Soll heissen, er hat bestimmt auch um die 40‘000 auf seiner privaten Karte verbucht. Oder etwa nicht? 🤔
  • Zeit_Genosse 01.11.2018 22:25
    Highlight Highlight Ein C-Politiker der nur aus Selbstnächstenliebe handelte. Abgehoben, um dem Allmächtigen näher zu sein. Beschämend wie man so ein Verhalten, das viel über die Persönlichkeit aussagt, im wilden Westen bagatellisiert. Das Bild selbstbedienender Politiker die sich nehmen was die wollen, keine Abgrenzung einsehen, kann die C-Partei nur korrigieren, wenn sie solche Schafe aus der Herde verbannt werden und nicht noch gedeckt werden.
  • Don Quijote 01.11.2018 22:13
    Highlight Highlight Sind ja französische Verhältnisse da ;-)
  • Oh Dae-su 01.11.2018 22:08
    Highlight Highlight Wie schafft man es denn in einem Jahr 17000 CHF für Mobilfunk auszugeben?
    Da muss man ja schon fast schon absichtlich kein Flat Abo lösen und nie Roamingpakete kaufen.
    • ThePower 01.11.2018 22:34
      Highlight Highlight Oder "Ruf!mich!an!"-Nummern😁
    • Mimimimi 01.11.2018 23:38
      Highlight Highlight Das teuerste swisscom abo xl enthält unlimited anrufe&daten in ch und europa. Kostet 180.- pro monat. Mal 12 macht 2160.- chf. Hm... 🤔
    • Johnny Marroni 02.11.2018 00:10
      Highlight Highlight Habe ich mir auch gedacht! So jemand sollte ohne weitere Verwarnung rausgeschmissen werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 01.11.2018 22:08
    Highlight Highlight "Karaoke"-Bar
    • Mia_san_mia 02.11.2018 05:10
      Highlight Highlight 😜
    • Ron Collins 02.11.2018 16:21
      Highlight Highlight LOL. Ein begnadeter „Sänger“.
    • What’s Up, Doc? 02.11.2018 16:42
      Highlight Highlight Ja singen, singen kann er der Kleine nur mit der Politik hapert's 😜
  • The Origin Gra 01.11.2018 22:00
    Highlight Highlight Ähhh ja
    Von Links bis Rechts scheint es sich die Politik sehr gut gehen zu lassen 😳
    Möchte auch Spesen Abrechnen können, Steuerfrei wenn möglich 😕
    • capture 01.11.2018 23:17
      Highlight Highlight Kannst Du! Die politischen Ämter in der Schweiz stehen jedem offen.
    • The Origin Gra 02.11.2018 07:25
      Highlight Highlight @capture: Ich hätte dann aber Hemmungen mich so an der Staatskasse zu Bedienen
    • Blitzmagnet 02.11.2018 07:52
      Highlight Highlight Das ist dann Dein Problem! XD
    Weitere Antworten anzeigen

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

Artikel lesen
Link to Article