Schweiz
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Hass könne sich bisher dank Lücken im Gesetz ausbreiten, sagte die GLP-Politikerin Isabelle Chevalley und sprach von Heuchelei. bild: shutterstock 

«Homosexuelle sind gefährlich» – solche Aussagen will der Nationalrat nun strafbar machen

LGBTQ-Diskriminierung bleibt nach Schweizer Recht oft straffrei. Das will der Nationalrat jetzt ändern. 



Wer Homosexuelle als gefährlich einstuft oder ihnen den Tod wünscht, macht sich in der Schweiz nicht strafbar – wenigstens bis jetzt. Der Nationalrat will nun die Anti-Rassismus-Strafnorm erweitern und sexuelle Diskriminierung und auch Diskriminierung wegen Geschlechtsidentität unter Strafe stellen. 

Die grosse Kammer behandelte am Dienstag gegen den Willen der SVP und vereinzelter FDP-Vertreter einen Gesetzesentwurf, zu dem Mathias Reynard (SP/VS) 2013 mit einer parlamentarischen Initiative Anstoss gegeben hatte. Mit 115 zu 60 Stimmen trat der Rat am Dienstag auf die Vorlage ein.

Reynard hatte vorgeschlagen, den Artikel im Strafgesetzbuch, der die Rassendiskriminierung unter Strafe stellt, um Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung zu ergänzen (Artikel oben). Damit sollen homo- und bisexuelle Personen vor Diskriminierung geschützt werden.

Bisher konnte nur strafrechtlich verfolgt werden, wer mit homophoben Aussagen auf eine bestimmte Person abzielt. Konkret: «Du bist eine schwule Sau, du bist krank, dich sollte man von der Brücke werfen» zu sagen, ist verboten. Zu sagen: «Homosexuelle sind gefährlich», ist jedoch erlaubt.

Diskussion um Geschlechtsidentität

Die Mehrheit der Rechtskommission beschloss aber, neben der sexuellen Orientierung zusätzlich die Geschlechtsidentität in die Bestimmung aufzunehmen, da auch sie von Diskriminierung betroffen sein könnten. Der Rat folgte ihr und hiess die Vorlage mit 118 gegen 60 Stimmen bei 5 Enthaltungen gut. Nun ist der Ständerat am Zug.

«Diese Menschen verdienen unseren Schutz.»

Beat Flach (GLP/AG), Sprecher der Rechtskommission.

Sprecher Beat Flach (GLP/AG) sagte zu der Ergänzung, Geschlechtsidentität betreffe in der Schweiz etwa 40'000 Menschen und habe nichts mit Sexualität zu tun. Transgeschlechtlichkeit und Intersexualität seien eine Realität in der heutigen Gesellschaft. «Diese Menschen verdienen unseren Schutz.»

Nationalratskommission will Ehe für alle schrittweise regeln

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Video: srf

Mehrere Votanten riefen Lücken im strafrechtlichen Schutz in Erinnerung. Isabelle Chevalley (GLP/VD) sprach von Heuchelei. Eine einzelne Person könne sich gegen Diskriminierung wehren, aber eine Gruppe habe diese Möglichkeit nicht. Hass könne sich dank Lücken im Gesetz ausbreiten.

«Kleingeredet»

Initiant Reynard machte geltend, dass die besonders unter jungen Menschen verbreitete Homophobie kleingeredet werde. Mit der Anpassung des Strafgesetzbuches setze das Parlament ein Zeichen, dass Homophobie in der Schweiz nicht toleriert werde. Bernhard Guhl (BDP/AG) setzte hinzu, eine Diskriminierung belaste umso mehr, wenn rechtlich nicht gegen sie vorgegangen werden könne.

Eine bürgerliche Minderheit hätte es wie der Bundesrat bei der sexuellen Orientierung belassen wollen. Geschlechtsidentität sei ein verschwommener Begriff und hänge vom subjektiven Befinden einer einzelnen Person ab, machte Philippe Bauer (FDP/NE) geltend. Würde er aufgenommen, mache dies das Strafrecht unvorhersehbar.

Der Bundesrat erachtete die Ergänzung des Strafgesetzbuches und des Militärstrafgesetzes nicht als zwingend, unterstützte die Ergänzung der Anti-Rassismus-Strafnorm um die sexuelle Orientierung aber.

Im Schweizerischen Recht sei der Begriff Geschlechtsidentität bisher unbekannt und relativ unbestimmt, sagte Justizministerin Simonetta Sommaruga am Dienstag. Geschlechtsidentität entspreche einem individuellen und zutiefst intimen Gefühl. (kün/sda)

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149Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DemonCore 27.09.2018 16:18
    Highlight Highlight Rechte und Linke, gläubige und ungläubige, alte und junge, reiche und arme Snowflakes werden aus ihrer Ecke heraus die Meinungsfreiheit immer weiter einschränken, bis in der Mitte der Gesellschaft keine öffentliche Debatte mehr möglich ist. Wie zu Zeiten des Ancien Regimes oder während der NS-Herrschaft werde wir mit geheimen Zirkularen kommunizieren müssen. Mehr Gesetze und Strafen sind nicht die Lösung. Sie sind das Problem.
  • Ueli der Knecht 26.09.2018 21:03
    Highlight Highlight Wie bitter nötig die Erweiterung der Anti-Rassismus-Strafnorm um die sexuelle Orientierung ist, zeigt sich deutlich aufgrund der zahlreichen offensichtlich homophoben Äusserungen hier in der Kommentarspalte.

    Es ist auch immer wieder erstaunlich, mit welchen faulen Ausreden die Heuchler und Feiglinge glauben, dass sie ihren Hass gegen Andere ausleben dürfen, nur um sich dann als jemanden Mehrbesseren zu fühlen.
    Benutzer Bild
    • DemonCore 27.09.2018 15:53
      Highlight Highlight Wer ist hier feige? Diejenigen die böse Worte verbieten wollen, oder diejenigen die bereit sind sich auch unangenehmes anzuhören, und wie Erwachsene damit umgehen können, dass wir nicht immer alle einer Meinung sind?
    • Ueli der Knecht 27.09.2018 16:25
      Highlight Highlight DemonCore: Hass ist keine Meinung.

      Rassismus ist Gewalt. Und Gewalt ist verboten. Zumindest unter zivilisierten Menschen. Unter den unzivilisierten und egoistischen Heuchlern und Feiglingen herrschen natürlich andere, bzw. ihre eigenen Gesetze.

      Merke:
      "Nicht das Recht des Stärkeren sondern die Stärkung des Rechts schützt die Interessen aller am besten."
      -Hans-Dietrich Genscher.
      Benutzer Bild
    • DemonCore 27.09.2018 16:54
      Highlight Highlight Hass ist kein belastbarer Begriff. Was du als Hass siehst, sehen andere als Meinung, und umgekehrt.
      Was hieltest du denn davon, wenn wir z.B. den Koran als verschriftlichen Hass klassieren und entsprechend seine Verbreitung bestrafen würden? Solche Gesetze öffnen der Willkür Tür und Tor.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DemonCore 26.09.2018 09:21
    Highlight Highlight Dieselben Argumente, die man gegen/für das Burkaverbot bringen kann, kann man auch gegen/für die Homophobieparagrafen bringen. Lustigerweise sind aber die meisten Burkaverbots-Gegner Redeverbotsbefürworter.
  • kafifertig 26.09.2018 08:29
    Highlight Highlight Jede Einschränkung der Redefreiheit ist eine Schande für die Demokratie.
    • Anam.Cara 27.09.2018 07:24
      Highlight Highlight Nein, Kafifreitag. Das ist keine Einschränkung der Redefreiheit, sondern eine Massnahme, die eine Minderheit schützen und ein Umdenken begünstigen soll. Ein Schritt zu mehr Toleranz, der einer Demokratie gut ansteht.

      Warum wird die Redefreiheit oft so interpretiert, dass man jederzeit alle beleidigen und diskrimieren können muss?
    • kafifertig 27.09.2018 08:09
      Highlight Highlight @Anam.Cara
      Nach Deiner Auffassung war die Hitlerjugend auch einfach nur eine Massnahme für eine bessere Welt.
      Da kann ich nur mitleidig den Kopf schütteln.
  • RozaxD 25.09.2018 23:24
    Highlight Highlight YASS! Wirklich langsam überholt!
  • kafifertig 25.09.2018 22:56
    Highlight Highlight Ich bin der Meinung, dass jeder jedem alles ungestraft sagen dürfen soll.

    Ich will keine Meinungskontrolle à la Putin.
    Redefreiheit ist die Basis für einen funktionierenden Rechtsstaat und eine freie Demokratie. Diese Freiheit darf durch nichts beschnitten sein.
    • DemonCore 27.09.2018 14:52
      Highlight Highlight axantas, das hat kafifertig nicht gesagt. Schöner Strohmann, denn du hier angreifst. Er verteidigt die freie Rede über alles für alle. Nicht die Homophobie, die leider im Rahmen der MF von gewissen Leuten geäussert wird. Solche Hate-Speech-Paragraphen (wohlgemerkt nur für auserwählte Premium-Minderheiten) sind reine Symptombekämpfung, ganz ähnlich wie das Burkaverbot.
  • Toni.Stark 25.09.2018 22:33
    Highlight Highlight Dürfte man dann auch nicht mehr sagen, dass Homosexualität Sünde ist? Oder Homosexualität könnte sich therapieren lassen? Ist dies dann strafbar?
  • bura 25.09.2018 21:27
    Highlight Highlight Ich denke, gefährlich sind sie nicht. Aber warum darf ich nicht etwas gegen Homosexuelle haben. Sie haben jetzt genau so etwas gegen mich. Ich kann doch nicht alle Lieben, egal wie sie sind. Ich würde niemals einem schwulen etwas antun. Aber ganz normal finde ich es halt nicht. Und hätte es Adam&Adam oder Männeraffehoch2 gegeben, würde die Menschheit gar nicht existieren, das gleiche gilt für die Tierwelt. Irgendeinen Sinn hat das männliche und weibliche Geschlecht.
    • Anam.Cara 27.09.2018 07:30
      Highlight Highlight Niemand verbietet dir, etwas gegen Homosexuelle zu haben. Du darfst nur nicht mehr kollektiv gegen sie hetzen.
      Jeder hat irgend eine Gruppe, die er nicht mag. Aber zwischen "sie nicht mögen", "sie diskriminieren" und "sie bekämfen" liegen oft nur einn paar Worte oder Aussagen.
      Und ich finde es but, dass die Regierung darüber diskutiert, wo die Grenze solcher Aussagen liegt.
    • jimknopf 27.09.2018 14:51
      Highlight Highlight Du glaubst an Adam & Eva? Kannst du mir erklären wie die Geschichte weiterging nach den die beiden zwei Söhne gezeugt haben? So ein Mutter-Sohn-Ding?
  • mattissia 25.09.2018 21:25
    Highlight Highlight Tschüss Meinungsfreiheit 👋 War schön mit dir😪
    • Anam.Cara 27.09.2018 07:35
      Highlight Highlight Ist es Teil deiner Meinungsfreiheit, Minderheiten diskriminieren zu dürfen?
      Du darfst sie weiterhin doof finden und eine schlechte Meinung oder auch Angst vor ihnen haben.
      Aber du darfst sie nicht herabsetzen oder diskriminieren mit deinen Aussagen.
      Damit wird nämlich nicht nur deren Meinung geschützt, sondern deren Identität. Was m.E. höher zu gewichten ist.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 27.09.2018 08:46
      Highlight Highlight Tja, viele hätten gerne, dass das problemlos möglich wäre.
      Jedoch sind es dann gerade diejenigen, die am lautesten jammern, wenn man ihnen auf gleichem Niveau zurück gibt.
  • Sophia 25.09.2018 20:06
    Highlight Highlight Also das scheint mir doch ziemlich daneben zu sein: "Homosxuelle sind gefährlich". Sie leben vielleicht gefährlicher als andere, weil es ja immer noch die irren Homophoben gibt. Gefährlicher sind aber die Heterosexuellen, von denen eindeutig - statistisch belegt - die meisten Verbechen ausgehen. Also, ich weiss selbst, dass ich hier Mist verzapft habe, aber was soll man den zu dieser Behauptung sonst verzapfen?
    • kafifertig 27.09.2018 08:42
      Highlight Highlight @Sophia
      Homosexuelle leben vorallem gefährlich wegen ihres viel höheren Ansteckungsrisikos für sexuell übertragbare Krankheiten.
      Das ist eine Tatsache, die immer wieder unter den Teppich gekehrt wird.
  • aglio e olio 25.09.2018 19:13
    Highlight Highlight "«Diese Menschen verdienen unseren Schutz.»
    Beat Flach (GLP/AG), Sprecher der Rechtskommission."

    Da sehe ich schon eine problematische Haltung. Vermutlich ist sich Herr Flach dessen nicht mal bewusst, weshalb das hier auch nicht als Vorwurf formuliert ist.
    Aber solange wir von "diesen Menschen" reden findet, oft unbewusst, eine Trennung statt.
    Homosexualität ist normal. Das muss nur noch in der Gesellschaft normal werden. Aufklärung hilft da mehr als Verbote.
    • schrat 25.09.2018 22:34
      Highlight Highlight Das biologische "Ziel " jedes Lebewesens ist die Reproduktion.
      Alle was davon abweicht ist daher abnormal.
    • michiOW 25.09.2018 23:33
      Highlight Highlight Homosexualität ist natürlich.
      "normal" beschreibt die Norm und die Norm ist schlussendlich noch immer heterosexualität.
    • MoFuQueen 26.09.2018 07:54
      Highlight Highlight Fakt ist und bleibt...wenn alle "normal" wären würden wir aussterben also ist es nicht normal. Es ist deren Sache und juckt mich nicht, es jedoch als normal zu bezeichnen geht nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • banda69 25.09.2018 18:54
    Highlight Highlight «Homosexuelle sind gefährlich».

    Nein, gefährlich sind staatstragende Parteien, die solche Aussagen tollerieren und fördern.
  • ErichK 25.09.2018 18:50
    Highlight Highlight Es wäre hilfreich, Diskriminierungen zu reduzieren, wenn der Bund die schwule Ehe erlauben würde.
  • derEchteElch 25.09.2018 18:41
    Highlight Highlight Das heisst neu könnte auch Tamara angezeigt werden, wenn sie pauschal sagt, Männer seien sexistisch oder gefährlich? Vorausgesetz es wird auch um den Punkt des Geschlechts erweitert.

    Uii da freue ich mich schon richtig auf!

    Als ob es keine grösseren Probleme auf der Welt gäbe.. was ist mit der fehlenden Gleichstellung in Art. 190 StGB?
    • Ueli der Knecht 26.09.2018 20:29
      Highlight Highlight Art 190 kann man streichen. Er schützt zwar nur Frauen, aber Männer und Frauen kriegen beide einen noch weitergehenden Schutz in Artikel 189.

      Art. 189 deckt jede erzwungene sexuell motivierte Handlung ab (sexuelle Nötigung), währenddessen Art. 190 sich ausschliesslich auf vaginalen Geschlechtsverkehr bezieht (Vergewaltigung).

      Objektiv gesehen existiert daher diesbezüglich gar nicht (weil Vergewaltigung=sexuelle Nötigung), resp. das ist nur eine Erfindung und Konstruktion von dir.

      Auch erlaubt es nicht, deinen Tamara-Hass auszuleben, weil Mann sein ist noch keine Geschlechtsidentität.
    • Ueli der Knecht 26.09.2018 21:06
      Highlight Highlight Objektiv gesehen existiert daher diesbezüglich *eine fehlende Gleichstellung* gar nicht.
    • derEchteElch 26.09.2018 21:33
      Highlight Highlight Ich kenne den Unterschied zwischen Art. 189 und Art. 190. Und doch; objektiv gesehen existiert dieser Tatbestand. Wie du auf „Erfindung und Konstruktion von mir“ kommst ist mir schleierhaft. Habe ich das StGB verfasst?

      Der 190er ist eine Verschärfung des 189ers. Genau so wie es sich zwischen Art. 111 und den Folgeartikeln 112-117 verhält.
    Weitere Antworten anzeigen
  • tzhkuda7 25.09.2018 18:36
    Highlight Highlight Das witzigste, was ich je gehört habe zum Thema, ist das es Menschen gibt, die tatsächlich ernsthaft glauben, man könne Homosexualität mit Globuli heilen.

    Mit Globuli, ich kann nicht mehr.

    Die glauben lieber weiter an den Osterhasen damit sind die besser bedient
    • kafifertig 27.09.2018 09:02
      Highlight Highlight Na ja, es gibt auch Menschen, die glauben, Homosexualität sei natürlich und darum okay.
    • DemonCore 27.09.2018 15:03
      Highlight Highlight Homosexualität ist natürlich.
    • DemonCore 27.09.2018 15:04
      Highlight Highlight Homosexualität ist ok weil niemand darunter leidet, ausser diejenigen die sich aus irgendeinem Grund bei anderen im Schlafzimmer einmischen wollen.
  • kafifertig 25.09.2018 18:20
    Highlight Highlight Ich finde, jeder sollte ohne jede Einschränkung jedem ungestraft sagen dürfen, was immer er sagen will.

    Alles andere führt in die Thyrannei.
    • Saraina 27.09.2018 14:26
      Highlight Highlight Ich sag‘s die straffrei und ohne Einschränkung: diene Orthographie lässt zu wünschen übrig.
    • DemonCore 27.09.2018 15:15
      Highlight Highlight Deine auch, Saraina.
    • Saraina 27.09.2018 15:59
      Highlight Highlight 🙄😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Norbert Riedi 25.09.2018 18:11
    Highlight Highlight rede- und meinungsfreiheit ade. wir sind ja bald einmal so weit wie die kanadier. die haben sich mit ihrem bill c-16 ein noch fauleres ei ins gesetz geschrieben. aber kein wunder, wo man doch in keiner schule – auch hierzulande! – irgendetwas über die verbrechen der sozial- und kommunisten im 20. jahrhundert lernt und wieviele abermillionen menschen die ermordeten. so merken die wenigsten, dass mit derartigen schüssen gegen die redefreiheit das verschrobene gedankengut links-marxistisch verbrämter professX stück für stück in unsere gesellschaft implementiert wird.
  • Liselote Meier 25.09.2018 18:00
    Highlight Highlight Hmm
    Würde dies nicht zu Widersprüchen mit anderen Strafbeständen führen?
    Ein Berufsverbot für Pädophile z.b. in Kindergärten, wäre ja eine Diskrimnierung aufgrund einer sexuellen Orientierung.

    Oder Geschlechtsverkehr mit Tieren.





    • el heinzo 25.09.2018 18:43
      Highlight Highlight Pädosexualität und Sex mit Tieren haben mit der Sache überhaupt nichts zu tun, weil die Grundvoraussetzung der Einvernehmlichkeit überhaupt nicht gegeben sein kann. Wieso kommt dieser absolut haarsträubende Vergleich bei diesem Thema immer wieder?! Bei gleichgeschlechtlichem Sex ist ein gegenseitiges Einverständnis, sowie die Absenz eines Machtgefälles oder Abhängigkeitsverhältnisses, ja auch Voraussetzung dafür, dass der Sex zumindest aus rechtlicher Sicht als einvernehmlich gilt. Alles andere wäre Vergewaltigung, oder mindestens Nötigung. Hast du den Unterschied jetzt hoffentlich begriffen?!
    • Carl Gustav 25.09.2018 19:11
      Highlight Highlight Wenn du noch ein paar Kilometer weiter überlegst, merkst du, dass es bei deinen beiden Beispielen nicht um die sexuelle Neigung der Täter geht. Die ist nämlich nicht strafbar.
      Aber den Schaden, den die Täter anderen Lebewesen zufügen schon.
    • Neunundneunzig 25.09.2018 19:50
      Highlight Highlight Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Artikel 7 und Artikel 11.1, zumindest was Kinder betrifft. Betreffend des Schutzes von Tieren lässt sich sicher auch ein Passus zitieren.
      Kinder und Tiere geben kaum ihr Einverständnis - wieso müssen diese zwei Formen der sexuellen Orientierung immer wieder herbeigezogen werden, obwohl klar ist, dass das nicht mit der Bewahrung der Menschen- und Tierwürde vereinbar ist? Die persönliche Freiheit endet dort, wo sie anderen schadet. Und mit schaden ist nicht irgendeine religiöse oder andersgerichtete Phobie/Ablehnung gemeint.
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  • Karl33 25.09.2018 17:45
    Highlight Highlight Zu sagen: «Homosexuelle sind gefährlich», ist jedoch erlaubt.

    Mh. Genauso wie es erlaubt ist zu sagen: Männer sind Müll.
  • Knäckebrot 25.09.2018 17:06
    Highlight Highlight Love Wins...

    Ja, lasst uns im Namen der Liebe alle bestrafen und beschämen, die böse sind...

    (zumindest mit Blitzchen könnt ihr hier, wenn ihr wollt)
  • mihi92 25.09.2018 16:53
    Highlight Highlight Und wie sieht es mit Diskriminierung gegenüber kleinen Menschen, grossen Menschen, Brillenträger, dünnen Menschen, dicken Menschen und so weiter und sofort? Nur weil gerade diese Community den grössten Aufschrei hat in unserer Gesellschaft, empfinde ich es nicht für nötig so etwas strafbar zu machen... #opferrollenmentalität
    • DemonCore 25.09.2018 17:13
      Highlight Highlight Um die Wette 'opfern', oder wie die Amerikaner sagen: Opression Olympics, auf genau das läuft es hinaus. Es gewinnen natürlich die, die Gesetze zu ihrem Schutz durchsetzen können und bei anderen verhindern können. Redefreiheit bye-bye.
    • Tagedieb 25.09.2018 17:32
      Highlight Highlight ...mir wär jetzt nicht bekannt dass ganze "Kreise" (politisch, religiös) gegen kleine/grosse/dicke/ Brillenträger hetzten und ihnen den Tod wünschen oder sie in Psychotherapien stecken wollen ...
    • Nevermind 25.09.2018 17:32
      Highlight Highlight Wann wurde zuletzt öffentlich gegen kleine Menschen gehetzt?

      Habe ich die Ansprache von Bischoff Huonder verpasst, in der er die Brillenträger dem ewigen Feuer übergeben wollte?

      Oder hat Gemeinderat Regli sich etwa über Dicke lustig gemacht, weil deren Schliessmuskel das ganze Essen nicht mehr halten kann und sich desshalb soviele Dicke selber entleiben?

      Nichts davon? Du heulst dafür stellvertretend los, damit die Gruppe, die all das erleben darf, die dir aber nicht passt, keinen Schutz erhalten darf.
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  • Nik G. 25.09.2018 16:45
    Highlight Highlight Woow die Schweiz kommt vielleicht doch noch im 21. Jahrhundert an. Im gleichen Atemzug könnt ihr auch noch gleich das Heiraten von Gleichgeschlechtlichen Paaren erlauben.
    • Selbst-Verantwortin 25.09.2018 21:20
      Highlight Highlight Meinungs- und Redefreiheit war bis vor Kurzem auch ein Kennzeichen des 21. Jahrhunderts - und das beinhaltet explizit auch idiotische Meinungen (weil sonst ist es keine Redefreiheit sondern bedingt vorneweg eine Meinungspolizei).
    • Nik G. 27.09.2018 09:36
      Highlight Highlight Was genau willst du damit sagen? Das es schlecht ist, dass man seine Meinung nicht mehr sagen darf wie zum Beispiel: "Alle Schwule vergassen weil sie schlecht sind." ???? Weil das hat absolut nichts mit Meinung und Redefreiheit zu tun.
    • DemonCore 27.09.2018 14:46
      Highlight Highlight Also Nikolai ist jetzt die höchste Instanz die entscheidet was Meinung ist und was nicht? Fakt ist ihr befürwortet die Einschränkung der freien Rede. Ob sie aus Hass herauskommt oder nicht ist erstmal unerheblich und vermutlich ist das meistens gar nicht feststellbar. Aber es ist natürlich einfach zu sagen xyz ist reiner Hass. Innerhalb vom linksliberalen Meinungsbeton findet man dann schon genug Mitläufer die Beifall klatschen. Bequemerweise kehrt ihr auch gleich noch die Beweislast um. Es ist eine Einschränkung der Redefreiheit, ob es euch gefällt oder nicht.
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  • DemonCore 25.09.2018 16:45
    Highlight Highlight Ich finde das falsch. Klar, die homophobe Aussage ist falsch und somit eine Lüge. Es gibt aber viele Lügen die den ganzen Tag von vielen Idioten verbreitet werden. Wenn wir diese Lüge verbieten, dann müssten wir aber auch andere Lügen verbieten, die z.B. mich verletzen. 'Gott hat den Menschen erschaffen', 'Impfen verursacht Autismus', 'Wir waren nie auf dem Mond'.

    Wir werden nie nachkommen mit dem Verbieten von dem Dreck der die ganze Zeit verbreitet wird. Lasst die Idioten sich selbst erkenntlich machen in dem sie ihren Dreck absondern. Redefreiheit auch für Schwachköpfe.
    • Equity 25.09.2018 17:51
      Highlight Highlight 😂
    • mrmikech 25.09.2018 19:39
      Highlight Highlight Nein DemonCore, hass verbreiten soll keine freiheit sein, hass verbreiten ist halt verbales gewalt, und gewalt ist nicht legal. Dort halt deine freiheit auf.
    • Fabio74 25.09.2018 20:10
      Highlight Highlight Nein. Redefreiheit endet dort wo andere bedroht ausgegrenzt und Hass ausgesetzt werden!
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  • Mr. Spock 25.09.2018 16:28
    Highlight Highlight Warum kürzt man artikel 8. Abs. 2 nicht einfach auf: "niemand darf diskriminiert werde."!?
    • MoFuQueen 25.09.2018 16:47
      Highlight Highlight Für mich stellt sich die Frage wo Diskriminierung anfängt und Meinungsfreiheit aufhört. Ich blicke da echt nicht durch, ab wann gilt etwas als diskriminierend?
    • Dong 25.09.2018 16:54
      Highlight Highlight Weil dann jeder und jede, der sich diskriminiert fühlt, klagen kann. Und dann geht’s los mit dem „War on Mobbing“, und der wird mindestens so kontraproduktiv wie der Wor on Terror und der War on Drugs. Aber in die Richtung gehn wir gerade mit Volldampf...
    • wintergrün 25.09.2018 19:54
      Highlight Highlight @MoFuQueen
      Meinungsfreiheit hört da auf wo Leute ohne triftigen Grund (siehe Notwehr) bedroht werden, speziell an Leib um Leben.
      Z. B. Werden Journalistinnen gern bedroht, teilweise auch mit Drohungen gegen deren Kinder.
      So etwas ist der Meinungsfreiheit nicht grade förderlich.
      Z. B. https://www.google.ch/amp/s/amp.theguardian.com/media/greenslade/2015/aug/28/online-abuse-of-female-journalists-is-also-a-threat-to-press-freedom
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  • ThatsWhatSheSaid 25.09.2018 16:26
    Highlight Highlight Sehr oberflächliche Bezeichnung.
    Was gilt denn als Diskriminierung?
    Schon ein Witz? Oder doch erst schlimmeres?



    • Sandro Lightwood 25.09.2018 17:18
      Highlight Highlight Glaube die Frage kannst du dir selber beantworten. Gibt es noch Witze über Religionen und Ausländer? Ja.
    • mrmikech 25.09.2018 19:42
      Highlight Highlight Noteguy, machst du oft witze über homosexuelle?
    • Fabio74 25.09.2018 20:11
      Highlight Highlight dort wo BEtroffene sich diskriminiert fühlen
      Frag doch bei Gelegenheit beim Schwulen in deiner Nähe nach.
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  • Chääschueche 25.09.2018 16:18
    Highlight Highlight Bravo! Bald kommt die Schweiz im 21. Jahrhundert an.
    • Dong 25.09.2018 17:05
      Highlight Highlight ... oder 1984 ...

      Ich hätte Dir vor ein paar Jahren noch zugestimmt. Inzwischen frage ich mich, wie soll man denn noch darüber reden können, wenn die andern ihre Meinung nicht mehr vertreten dürfen - so falsch sie auch sei.
    • Carl Gustav 25.09.2018 19:18
      Highlight Highlight Dong
      Du darfst übrigens immer noch homophob, rassistisch oder antisemitisch rumproleten.
      Einfach bitte nicht in ein Mikro und nicht auf SM
    • mrmikech 25.09.2018 19:50
      Highlight Highlight Dong, etwas ist illegal weil es von eine gesellschaft nicht akzeptiert wird. Jeder darf seine meinung haben, andere bedrohen darf man aber nicht. Ist doch nicht so schwierig zu verstehen? Sonst irgendwo hinziehen wo es gleichstimmige gibt, saudi arabien zum beispiel.
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  • Brienne von Tarth 25.09.2018 16:11
    Highlight Highlight Komische Meinung: Wäre es eigentlich nicht besser wenn man solche Aussagen nicht unter Strafe stellt? Aus dem Ganz einfachen grund das solche Aussagen nachher weniger getätigt werden. Denn, wenn weniger gesagt wird heisst das nicht das weniger Leute so denken. Eigentlich sollte es doch irgendwie umgekehrt sein. Nämlich das die Leute die so denken, "ermutigt" werden vermehrt solche Aussgen zu machen, das man erkennt wer das ist, gezielt auf diese Leute zugehen kann und Aufklärungsarbeit usw. bertreiben kann. War nur so ein Gedanke und wollte das mal in den Raum werfen 🤔
    • Majoras Maske 25.09.2018 16:49
      Highlight Highlight Nein, es ist als "Empfänger" von solcher Aussagen - gerade in jungen Jahren - sehr viel weniger belastend, wenn man weiss, dass diese gegen das Gesetz sind.
    • Mutzli 25.09.2018 21:58
      Highlight Highlight @Brienne Wie unglaublich gut diese Idee des "idiotenoutens" funktioniert, kann man ja in den USA, Facebook und Twitter sehen: Nämlich gar nicht. Einerseits schämen sich die Leute per se nicht für den Schmarrn den sie rauslassen und andererseits werden so solche Haltungen nur mehr normalisiert. D.h. das die Leute das Gefühl haben es sei absolut i.O. Homosexuellen den Tod zu wünschen etc. und gleichzeitig kommen auch mehr Menschen mit solchem Denken in Kontakt und übernehmen diese Muster. Der grösste Brüllaffe gewinnt in einem solchen Ökosystem. Gegenmittel: Abklemmen. Siehe Alex Jones.
  • Wilhelm Dingo 25.09.2018 16:07
    Highlight Highlight "Initiant Reynard machte geltend, dass die besonders unter jungen Menschen verbreitete Homophobie kleingeredet werde." Ja, das stimmt, nennen wir es doch beim Namen: Insbesondere in religiösen Millieus, allen voran den muslimischen aber auch in katholischen, ist homophopie verbreitet.
    • Bav 25.09.2018 16:23
      Highlight Highlight Also ich bin schwul und bin katholisch aufgewachsen. Gab eigentlich nie Probleme.
    • DemonCore 25.09.2018 17:08
      Highlight Highlight Lev 18,22 und Lev 20,13. Ich hoffe du hattest nie Analsex. Sonst bist du gemäss dem Grundtext deiner Religion fällig für die Todesstrafe.
    • Garp 25.09.2018 18:29
      Highlight Highlight Es gibt nicht so viele junge Menschen, die Muslime oder Katholiken sind. Hauptsache man kann seiner eigenen Phobie frönen, statt sich ernsthaft Gedanken zu machen.
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  • TheRealDude 25.09.2018 15:50
    Highlight Highlight Mensch, dass die Menschheit nichts anderes zu tun hat, als sich über die (vermeintlich andere) Sexualität ihrer Mitmenschen Gedanken zu machen... Und es dann auch noch schafft, daraus Beleidigungen und Drohungen zu entwickeln. Nö, nö, nö

Millionen-Gewinn im Flüchtlings-Business: Asylfirma ORS legt erstmals Zahlen offen

Jahrelang hat sich die Flüchtlingsbetreuungsfirma ORS gegen Transparenz gewehrt. Jetzt gibt sie erstmals Geschäftszahlen preis.

Wie viel Geld die ORS Service AG verdient, beschäftigt seit Jahren Medien, das Parlament, den Bundesrat: Die Firma betreibt primär für die öffentliche Hand über 100 Asylunterkünfte mit fast 90'000 Schlafplätzen. Obwohl das Geld zu grossen Teilen vom Staat stammt, veröffentlichte ORS nie Gewinnzahlen. Die Firma gehört einer Beteiligungsgesellschaft in London. Die Schlagzeilen waren entsprechend: Von «verstecktem Profit auf dem Buckel von Flüchtlingen» oder «Profiteuren des Elends» war die Rede.

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