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Schweiz
Graubünden

Gewittersommer geht weiter: Schweres Unwetter wütete in Chur

Weltuntergangsstimmung in Chur: Ein schweres Gewitter sorgte am Sonntagabend für Überflutungen. 
Weltuntergangsstimmung in Chur: Ein schweres Gewitter sorgte am Sonntagabend für Überflutungen. twitter

Unwetter wüteten in mehreren Kantonen, Menschen aus Autos evakuiert

30.07.2017, 23:5231.07.2017, 07:31

Der Himmel verdunkelte sich urplötzlich: Am Sonntagabend wurde die Stadt Chur von einem schweren Unwetter heimgesucht. Sicherheitskräfte rückten wegen überfluteter Keller, Strassen und Unterführungen sowie wegen eines umgestürzten Baumes aus, wie die Behörden mitteilten. 

Zudem fiel ein Baum auf eine Stromleitung und ein Teil einer sich im Bau befindlichen Strasse wurde weggespült. Personen kamen nicht zu Schaden. Auf dem Streckennetz der Rhätischen Bahn (RhB) waren mehrere Abschnitte unterbrochen. Fahrgäste wurden mit Taxis transportiert.Nebst der Stadtpolizei standen die Feuerwehr Chur mit rund zwölf Personen, die Industriellen Betriebe und die Werkbetriebe der Stadt sowie eine Sicherheitsfirma im Einsatz.

Eine nervenaufreibende Rettungsaktion spielte sich in der Nacht auf Sonntag im Val S-charl bei Scuol GR ab: 15 Personen sassen dort nach heftigen Regenfällen in ihren Fahrzeugen auf verschütteten Strassen fest. An einem Seil hängend wurden 13 von ihnen mit einem Helikopter aus dem Tal gebracht. Unter den Evakuierten waren auch zwei Kinder, wie die Kantonspolizei Graubünden am Sonntag mitteilte.

Bahnreisende stecken in Süddeutschland fest
Nach einem Unwetter über Süddeutschland sassen am Sonntag Hunderte Bahnreisende in Offenburg fest. 1000 Menschen wurden am Busbahnhof von Feuerwehr und Rotem Kreuz versorgt. Die Bahn riet wegen Schäden zwischen Offenburg und Freiburg von der Reise in die Schweiz ab. Auf einem von der Bundespolizei auf Twitter veröffentlichten Bild war zu sehen, wie Hunderte Menschen mit ihren Koffern bei leichtem Regen unter freiem Himmel warteten. Laut Bundespolizei waren im Raum Offenburg an zwei verschiedenen Stellen Oberleitungen durch den Sturm beschädigt worden. (sda)

Wetterlage bleibt explosiv

Die Situation dürfte sich – zumindest wettermässig – vorerst nicht entschärfen. SRF Meteo erwartet für die nächsten Tage sehr warme Temperaturen und weitere Gewitter: Die Wetterlage bleibe «explosiv».

 (amü/sda)

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