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Schweiz: Experten erwarten 2026 moderates Wachstum am Immobilienmarkt

Wohnhaeuser, Altbauwohnungen, in Zuerich Albisrieden, aufgenommen nachts, am Freitag, 7. September 2007. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)
Der Schweizer Immobilienmarkt soll im Jahr 2026 zwischen 2 und 3 Prozent wachsen.Bild: KEYSTONE

Experten erwarten 2026 moderates Wachstum am Immobilienmarkt

03.02.2026, 13:3403.02.2026, 13:34

Der Schweizer Immobilienmarkt soll im Jahr 2026 zwischen 2 und 3 Prozent wachsen. Das prognostiziert der am Dienstag verbreitete Immobilienpreis-Barometer der Immobilienbewertungs-Plattform Realadvisor.

«Der Haupttreiber bleibt unverändert: eine Nachfrage, die durch eine starke Nettozuwanderung und einen sich nur langsam erneuernden Immobilienbestand mit einer durchschnittlichen Haltedauer von rund 30 Jahren gestützt wird», erklärte Jonas Wiesel, Mitbegründer von RealAdvisor, gemäss Mitteilung. Das erwartete Wachstum setzt den Trend der letzten Jahre fort: Im Jahr 2025 stiegen die Immobilienpreise für Wohnungen laut Barometer um 3,1 Prozent (2024: 2 Prozent), während Häuserpreise um 2,4 Prozent stiegen (2024: 1,2 Prozent).

Im Jahr 2025 stieg das Transaktionsvolumen erstmals nach drei Jahren wieder in den positiven Bereich, die Verkäufe legten um 7 Prozent zu. Getragen werde dieser Anstieg von der Lockerung der Geldpolitik, hiess es in der Studie weiter. Zwischen Anfang 2024 und Mitte 2025 senkte die Schweizerische Nationalbank (SNB) ihren Leitzins von 1,75 Prozent auf 0 Prozent, wodurch die die durschnittlichen Saron-Zinsen unter die 1-Prozent-Marke fallen. Indes stabilisieren sich die Zinsen für zehnjährige Hypotheken zwischen 1,6 Prozent und 1,7 Prozent.

So bleibt Kaufen gemäss der Studie in vielen Landesteilen günstiger als Mieten. Trotz der gemischten makroökonomischen Aussichten für 2026 trage das schwache Wachstum dazu bei, die Zinsen auf einem sehr niedrigen Niveau zu halten. Dadurch entsteht ein «günstiges Paradoxon», das den Erwerb von Wohneigentum kurzfristig begünstigt. (sda/awp)

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