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epaselect epa08386904 A women gets tested by a health care professional during a local government mass testing deployment in the high density Alexandra township on day 32 of the national lockdown as a result of Covid-19 Coronavirus, Johannesburg, South Africa, 27 April 2020.   Stage 5 lockdown is due to end 30 April 2020 when stage 4 will be implemented.  EPA/KIM LUDBROOK

Eine Südafrikanerin wird auf das Coronavirus getestet. Über 8000 Südafrikaner sind infiziert. Bild: EPA

Wundermittel gegen Corona? Ein Schweizer Arzt beeindruckt sogar Bill Gates

Andreas Diacon erforscht in Südafrika seit 20 Jahren ein altes Medikament, das auch gegen Corona helfen könnte. Der Thurgauer ist optimistisch.

Markus Schönherr, Kapstadt / CH Media



Die Patientin ist nervös. Sie hasst Nadeln. Als Krankenschwester versucht sie zwar täglich, anderen Menschen die Angst vor Spritzen zu nehmen. Doch heute sitzt sie für einmal selber auf dem Behandlungsbett. Sie ist die erste Probandin einer neuen Studie, in der in Südafrika ein Impfstoff gegen Covid-19 getestet wird.

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Der Wirkstoff ist ein altbekanntes Bakterium, das jetzt vielleicht zum neuen Corona-Wundermittel werden könnte. Darauf hofft zumindest der Schweizer Lungenfacharzt Andreas Diacon, der in Südafrika seit 20 Jahren Tuberkulose- Forschung betreibt. Mit seinem Non-Profit-Unternehmen «Task» will er gemeinsam mit seinen 150 Mitarbeitern herausfinden, ob der Bacillus Calmette-Guérin, kurz BCG, nicht nur gegen Tuberkulose, sondern auch gegen das neuartige Coronavirus hilft.

«Die Bakterien, die früher einmal Rindertuberkulose verursacht haben, sind heute so manipuliert, dass sie keine Krankheit mehr auslösen können», sagt Diacon. Er steht in einem Wartezimmer der Universität Stellenbosch. Unter einem Gummibaum stapeln sich alte Ärztezeitschriften. Vor dem Fenster ragen die roten Türme des Tygerberg Hospitals in den Himmel, jenem staatlichen Krankenhaus, in dem Kapstadts Coronapatienten behandelt werden.

Andreas Diacon: Der Schweizer Arzt in Südafrika.

Andreas Diacon: der Schweizer Arzt in Südafrika. Bild: Markus Schönherr / Aargauer Zeitung

Der Impfstoff eignet sich sogar zur Krebsprävention

Bevor der 57-jährige gebürtige Thurgauer nach Südafrika auswanderte, war er in Spitälern in St.Gallen und Basel tätig. Der Lungenarzt wirkt gelassen, trotz der rasant steigenden Infektionszahlen in seiner Wahlheimat. Für seine Arbeit wurde er 2018 von Microsoft-Gründer Bill Gates als «Held der Feldarbeit» betitelt.

Diacons Spezialgebiet ist die Erforschung der rätselhaften BCG-Bakterien. Als Impfstoff wurden sie vor 99 Jahren in Paris zum ersten Mal am Menschen eingesetzt. Bis heute stellt der Impfstoff Forscher vor Rätsel. «Er stimuliert das ganze Immunsystem auf eine Art und Weise, die wir noch schlecht verstehen», erzählt Diacon.

Fest steht zum Beispiel, dass die Kindersterblichkeit unter BCG-Geimpften sinkt – nicht nur im Fall einer Tuberkuloseerkrankung, sondern auch bei anderen viralen Infektionen. Laut einer amerikanischen Studie erkrankten Menschen, die im Kindesalter mit BCG geimpft worden sind, selbst Jahrzehnte später wesentlich seltener an Lungenkrebs als Ungeimpfte.

Einen ähnlichen Effekt könnte der Arzneistoff auch bei Covid-19 zeigen. «Wir hoffen, dass wir mit dieser Impfung die Symptome in den Griff kriegen und weniger schwere Erkrankungen sehen», sagt Diacon.

Südafrika verzeichnete am Freitag über 8000 Coronainfizierte, mehr als jedes andere afrikanische Land. Die strenge Ausgangssperre und das spezielle Verkaufsverbot von Alkohol und Tabak wird in den kommenden Wochen nur schrittweise gelockert. Die Lage bleibt angespannt – nicht nur aufgrund der steigenden Arbeitslosigkeit im Land, die immer häufiger zu Plünderungen führt, sondern auch wegen der beengten Lebensverhältnisse in den vielen Armenvierteln. Der Höhepunkt der Pandemie wird in Südafrika erst im September erwartet.

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Video: watson

An die Rückkehr in die Schweiz dachte er nie

Doch statt «dazusitzen und zu warten, bis die Welle kommt», will Diacon mit seinem Team zur Lösung beitragen. Ob der BCG-Impfstoff gegen das Coronavirus hilft, versucht er in seiner Studie an 500 Gesundheitsarbeitern in Kapstadt herauszufinden. «Wir denken, dass wir einen Effekt am besten bei Leuten finden könnten, die dem Virus häufig ausgesetzt sind», erzählt er. Ähnliche Studien laufen in Australien und Holland.

Diacon ist optimistisch, auch wenn der BCG-Impfstoff Covid-19 letztlich nicht zu heilen vermag. Er könnte die Symptome lindern und somit die zwei bis drei Jahre überbrücken, bis es eine ausreichende Immunität gebe. Ein Vorteil für Afrika und Entwicklungsländer weltweit wäre der Kaufpreis von umgerechnet etwa einem Franken:

«Der Impfstoff ist relativ günstig, weil er schon so alt ist.»

Und Diacon selbst? Macht er sich keine Sorgen um seine Gesundheit? Dachte er nie daran, einen der Evakuierungsflüge in die Heimat zu nehmen? Der Lungenspezialist lacht. «Ich helfe den Leuten jetzt hier, durch die Covid-19-Situation zu kommen. Ich bin hier nicht gefährdeter als in der Schweiz.» Ob er nun hier Social-Distancing-Massnahmen befolge oder in der Schweiz, das mache letztlich keinen Unterschied.

Diacons Handy klingelt, es ist ein Radiosender, der seine Einschätzung für die Mittagsnachrichten braucht. Der Schweizer Arzt ist ein gefragter Mann in Südafrika – in der Krise umso mehr.

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58Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Noblesse 11.05.2020 08:41
    Highlight Highlight Mit BCG sind die Deutschen bald schon am Impfen von Alten und Spitalpersonal. Dies als Test mit einem neuen gentechnisch basierenden BCG Impfstoff, der verträglicher sei. Also das Rennen läuft auch da längst!!
  • frächevogel 11.05.2020 08:38
    Highlight Highlight Für die, dies intressiert. Der BCG-Impfstoff ist einer von nur zwei bakteriellen Lebendimpfstoffen, der für den menschlichen Gebrauch zugelassen wurde.
    Um den Impfstoff zu attenuieren (seine Fähigkeit zu nehemen, eine Krankheit auszulösen) wurde er über Jahre hinweg (so 10-15 Jahre) im Labor kultiviert und war dann nicht mehr pathogen. Man weiss bis heute nicht genau wieso. Das ist unter anderem auch das Problem mit BCG. Zudem wird er auch heute noch gleich hergestellt, wie bei seienr Zulassung. Was jedem halbwegs moderenen Biotechnologen, die Haare zu Berg stehen lassen würde.
  • aye 10.05.2020 20:52
    Highlight Highlight Ich bin gespannt auf die Resultate der Studien.
    Leider gibt es inzwischen nämlich auch Hinweise, dass die vermeintliche Korrelation nicht existiert, wenn man andere Faktoren herausrechnet.
    https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.04.17.20068601v2
  • SBP 10.05.2020 19:40
    Highlight Highlight Vor solchen Menschen kann man sich nur in Ehrfurcht verneigen. Die wahren Helden der heutigen Zeit!
  • PhilippS 10.05.2020 16:42
    Highlight Highlight BCG ist doch die Impfung, die am Oberarm eine - mehr oder weniger ausgeprägte - runde Narbe hinterlässt?

    Wenn ja, habe ich diese als 77er noch bekommen. Hatte damals wohl aber auch damit zu tun, dass ich auf einen Bauernhof aufgewachsen bin.... Rinder-TB war früher häufig auf Bauern übergesprungen.

    Steht aber im (neuen) Impfausweis nicht drin, der alte von der Kindheit ist weg. Kann man das prüfen lassen? Würde mich, abgesehen von dieser Nachricht, interessieren. Reise relativ regelmässig in Gebiete, wo TB nicht selten ist.
    • TJ Müller 10.05.2020 17:05
      Highlight Highlight Wenn es dich interessiert, weshalb fragst du dann nicht bei einem seriösen Tropenarzt nach, anstatt bei unseriösen Unbekannten im Internet?
    • roger_dodger 10.05.2020 17:10
      Highlight Highlight Müsste so sein, ich habe die BCG-Impfung bei mir im Ausweis (70er Jahrgang) und auch das schöne Loch am Oberarm.
    • TJ Müller 10.05.2020 18:16
      Highlight Highlight Genau dies ist das Problem unsere Zeit, statt sich die Mühe zu machen seriöse Infos zu recherchieren, beziehungsweise Experten zu fragen, stellt man die Frage im Internet und hällt sich dann an die unqualifizierten Meinungen von Unbekannten. Das mein Kommentar mehr Blitze als Herzen hat beweist dies leider mal wieder. Und dann wunder man sich, weshalb ein paar Hundert am Samstag ein Gruppenkuscheln auf dem Bundesplatz veranstalten..
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  • ETH1995 10.05.2020 15:29
    Highlight Highlight Aus Wikipedia:
    Jedes Jahr sterben weltweit 1,1 Millionen Menschen an Tuberkulose - fast so viele wie an Aids.

    Eine Wunderwaffe ist es wohl nicht....
    • batschki 10.05.2020 18:35
      Highlight Highlight Weiss man, ob die geimpft sind?
      Wenn nein, wäre es doch eine Wunderwaffe
    • MartinZH 10.05.2020 21:23
      Highlight Highlight ETH und Wikipedia..? 🤔 Ernsthaft? 😂 Kennst Du Dich mit Primärquellen aus? 😩 Kannst ja einmal ein bisschen 'googeln', dann findest Du "als Wissenschaftler" vielleicht auch noch einen Grund heraus. Von einem ETH-ler dürfte man das sicher noch erwarten können... Aber eben: Dein Pseudonym impliziert offensichtlich mehr, als was es in der Realität hält. 😂
    • ETH1995 11.05.2020 09:02
      Highlight Highlight Ich treffe an meinem wissenschaftlichen Kongressen auch immer wieder Kollegen, die an TB Bekämpfung arbeiten. Und die schiere Anzahl Fälle zeigt, dass TB eher auf dem Vormarsch ist als unter Kontrolle, trotz Impfung.
      Ich habe zwar keine Primärquellen angeschaut, aber schon etwas mehr als Wikipedia, und die BCG Impfung wird tatsächlich verwendet. Es gibt Evidenz, dass es hilft, allerdings unspezifisch, v.a. wenn die Krankheit schon ausgebrochen ist.
      Der Artikel ist allerdings so reisserisch aufgebaut, dass man meinen könne, damit sei alles heilbar. Und das stimmt eben nicht!
    Weitere Antworten anzeigen
  • frank frei 10.05.2020 14:55
    Highlight Highlight Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs. Bisher führte man diesen Anstieg auf Passivrauchen oder schädliche Umwelteinflüsse zurück.
    Jetzt lese ich, dass eine BCG Impfung auch eine präventive Wirkung gegen Lungenkrebs hat. In meiner Generation (1964) wurden in der Schweiz noch fast alle Primarschüler mit BCG geimpft. Heute wird fast niemand mehr mit BCG geimpft, ausser man stammt aus einem Land, in dem TB noch vorkommt. Da stellt sich doch die Frage, ob die fehlende TB-Impfung für die Zunahme von Lungenkrebs bei Nichtrauchern mitverantwortlich sein könnte.
    • Chrisbe 10.05.2020 18:41
      Highlight Highlight Könnte möglich sein
      Hab die Impfung auch bekommen, als jüngster von 7
      Kindern und auch alz einziger in der Familie. Bis auf eine Schwester und mir haben alle anderen Krebserkrankungen bekommen.
      ...sollte ich tatsächlich mal das Schokotöpfchen getroffen haben?
  • Don Alejandro 10.05.2020 14:41
    Highlight Highlight Wenn denn das so sein sollte, wird sich die Pharmaindustrie querstellen. Da müssen dann wirklich unabhängige klinische Studien ran. Ähnlich beim vermeintlichen Wundermittel Chlordioxid (keine Ahnung ich bin kein Experte), dass für wenige Rappen selber hergestellt werden kann und zumindest beim US-Militär gegen Ebola erfolgreich angewendet wurde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DieFeuerlilie 10.05.2020 14:20
    Highlight Highlight Na dann hoffen wir mal das Beste, toi toi toi! 👍 😊

    Ein sehr interessanter Artikel übrigens!
  • andy y 10.05.2020 13:37
    Highlight Highlight Und wenn es gegen Corona noch so helfen Mal, die Pharma wird einen Weg finden da zu unterbinden
    • Brobdingnagisch 10.05.2020 14:51
      Highlight Highlight Auch zu viel Aluminium aus Aluhüten könnte gesundheitsschädigend sein und etwa auch kognitive Funktionen beeinträchtigen...
    • andy y 10.05.2020 15:23
      Highlight Highlight Man kann auch mit Scheuklappen durchs Leben gehen und den eigenen Kopf ausschliesslich zum Haare kämmen benutzen. Das die Pharmaindustrie genau so funktioniert wurde un sind der Vergangenheit schon tausendfach bewiesen
    • DieFeuerlilie 10.05.2020 15:37
      Highlight Highlight Ist schon interessant:

      Ich lese diesen Artikel und hoffe, dass uns BCG in der Corona-Krise hilft.
      Das ist also das Erste, was _mir_ in den Sinn kommt.

      Und dann kommst du um die Ecke, andy y, und zeigst mir, was dir als Erstes in den Sinn kommt..

      Eine Party mit dir als Gast muss toll sein.. 😁
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 10.05.2020 13:37
    Highlight Highlight Ein sehr interessanter Ansatz. Das wäre für sehr viele Länder schon eine riesige Entlastung, wenn der Verlauf der Krankheit gemindert werden könnte. Das würde auch die Gesundheitssysteme entlasten und damit allen helfen.

    Und schön zu sehen, wie Menschen sich in dieser Krise mit ihrem persönlichen Wissen und ihrer Erfahrung engagieren! 👍
  • Auric 10.05.2020 13:35
    Highlight Highlight Wenn der Impfstoff wirksam und billig ist, dann verwundert es nicht dass er weder besonders erforscht noch aktiv propagiert wird. Die Krankheitsindustrie sieht sowas als Bedrohung für zukünftige Millardengewinne an.
    • Ferd Blu 10.05.2020 14:53
      Highlight Highlight Die Pharmaindustrie pusht allerdings Impfungen wie es geht. Gerade bei Corona hören wir immer wieder das nur ein Impfstoff uns erlösen kann, wie ein religiöses Dogma. Nicht das ich ein Impfgegner bin, ich erfülle meine Impfungen ein wo es wirklich nötig ist, aber mir ists stutzig wenn ich immer lese das nur Impfungen uns erretten können, das bis dann nicht normal leben können.
    • Brobdingnagisch 10.05.2020 14:56
      Highlight Highlight Die menschliche Gier kommt in vielen Gewändern. Und Impfstoffe sind nun mal nicht das lukrativste Betätigungsfeld der Pharmaindustrie. Man sieht’s ja an der Ausdünnung der Produzenten, an wiederkehrenden Episoden knapper oder jahrelang fehlender Impfstoffe (wobei dann beim Hochfahren ein Produktionszyklus durchaus auch wiederum mehr als ein Jahr in Anspruch nimmt), auch dass die Innovation anderswo grösser ist. Dennoch wird auch hier glücklicherweise Forschung betrieben. Wissen und Erkenntnis wollen sich auch hier ihren Weg bahnen.
    • lilie 10.05.2020 16:10
      Highlight Highlight @Auric: Der Wirkstoff ist schon fast 100 Jahre bekannt, aber er hat viele Probleme: In Europa führt ein Durchimpfen dazu, dass mit der Zeit komischerweise der Wirkstoff immer weniger wirkt. In heissen Ländern musste man feststellen, dass Mikroben im Trinkwasser den Wirkstoff deaktivieren.

      Der Versuch gegen Covid-19 ist also auch sehr experimentell.

      @Ferd blu: Impfungen jubeln vor allem jene hoch, die es anstrengend finden, ihre Gewohnheiten ändern zu müssen. Einfach impfen, dann müssen wir nichts an unserem Leben ändern!

      Tja, so einfach ist das aber nicht.
  • Raembe 10.05.2020 13:34
    Highlight Highlight Super spannend, danke.
  • Irene Adler 10.05.2020 13:33
    Highlight Highlight Egér unwahrscheinlich. In einigen Ländern ist BCG Impfung im Kinderalter obligatorisch. Theoretisch dürfte dann dort Covid gar nicht existieren. (Ich wurde damals auch geimpfint, trotzdem denke ich nicht, dass ich nicht erkranken kann.)
    • Ehringer 10.05.2020 15:49
      Highlight Highlight Artikel gelesen? Ich sehe nirgends was von "Eine BCG-Impfung schützt vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus".
    • Brummbaer76 10.05.2020 16:12
      Highlight Highlight BCG verhindert nicht die Erkrankung, es lindert "nur" die Auswirkungen und hilft das es zu einem milderen Verlauf kommen könnte.
    • lilie 10.05.2020 16:12
      Highlight Highlight @Irene Adler: Es wird nicht erwartet, dass die BCG-Impfung gegen Covid-19 schützt. Man erhofft sich nur, weniger häufig schwere Verläufe zu haben.

      In welchen Ländern gibt es denn obligatorische BCG-Impfungen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mafi 10.05.2020 13:21
    Highlight Highlight Absolut faszinierend. Zeigt mal wieder, wie wenig wir eigentlich trotzdem von unserem Immunsystem verstehen.
    • SIEGLINDE 10.05.2020 13:52
      Highlight Highlight Tja wenn jeder bloß sein Immunsystem mit vernünftiger Nahrung und ausreichend Sport stärken würde sehe die Welt definitiv anders aus
    • DieFeuerlilie 10.05.2020 14:28
      Highlight Highlight @SIEGLINDE

      Und wie hätten gesunde Ernährung und Sport mich vor einem Virus geschützt, gegen das ich keine Antikörper habe, erzähl? 😁
    • Hillman 10.05.2020 16:33
      Highlight Highlight @DieFeuerlilie: Ich denke Siegelinde könnte recht haben. Der Punkt ist der dass eine gesunde, vollwertige Ernährung mit viel frischem Obst, Gemüse und Vollkorngetreide sowie genügend Sport erwiesenermassen eine Stärkung des Immunsystems bewirkt. Natürlich wird eine Ansteckung so nicht vehindert aber es wird unwahrscheinlicher dass stärkere Symptome ausbrechen bzw. man effektiv COVID-19 erkrankt
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