Schweiz
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bild: keystone, montage: watson

Interview

Jean Ziegler zu Moria: «Im ersten Moment dachte ich: Endlich wird dieses Lager liquidiert»

Jean Ziegler kennt die Leiden der Ärmsten auf dieser Welt. Sein Besuch auf der griechischen Insel Lesbos hat den 86-Jährigen dennoch zutiefst erschüttert. Ein Gespräch über die europäische Migrationspolitik und die Rolle der Schweiz.



Herr Ziegler, vor etwas mehr als einem Jahr haben Sie Moria auf Lesbos besucht. Was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie die Bilder des brennenden Lagers gesehen haben?
Ich darf es fast nicht sagen. Im ersten Moment dachte ich: Endlich wird dieses schreckliche Lager liquidiert. Gottseidank ohne Todesopfer. Gleich danach packte mich eine grosse Angst um die Leute, die vor dem Feuer in die Hügel geflohen sind. Ohne Nahrung, ohne Wasser, ohne Medikamente, nichts. Ein Flüchtling ist der entblösseste, mittelloseste Mensch, den es auf der Welt gibt. Was passiert mit Geflüchteten, die aus einem Auffanglager in das Niemandsland einer Insel fliehen? Da geht es um die lebendige Existenz.

Was haben Sie bei Ihrem Besuch auf Lesbos im Mai 2019 beobachtet?
In Moria habe ich gesehen, wie 13'000 Menschen unter unmenschlichen Bedingungen leben müssen. Sie werden wie Tiere gehalten, hinter Stacheldraht, mit einer Toilette pro 100 Personen und einem Wasserhahn für 500. Viele leiden unter Hautkrankheiten, die Krätze grassiert. Das Essen, das zweimal am Tag verteilt wird, reicht hinten und vorne nicht und ist oftmals auch ungeniessbar. Für die tausenden Kinder gibt es keine Schule, geschweige denn eine Beschäftigung. Unter ihnen sind etwa 4000 unbegleitet, also ohne Eltern auf der Insel. Das Recht auf Asyl existiert auf den griechischen Inseln de facto nicht. Ich habe mit Geflüchteten gesprochen, die seit drei, vier Jahren in Moria leben und noch immer auf eine Antwort ihrer Asylanträge warten.

Zur Person Jean Ziegler:

Jean Ziegler ist Soziologe, Sozialist, Kapitalismus- und Globalisierungskritiker. Bis 1999 sass er für die SP im Schweizer Nationalrat, von 2000 bis 2008 war er UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, 2009 bis 2019 war er Vizepräsident des Beratenden Ausschusses des UN-Menschenrechtsrats.

Heute ist er als deren Berater tätig. In dieser Funktion reiste er im Mai 2019 auf die griechische Insel Lesbos. Daraufhin entstand das Buch «Die Schande Europas». Immer wieder lösten Zieglers Bücher grosse Kontroversen aus oder erschienen auf der Bestseller-Liste. Darunter «Die Schweiz wäscht weisser» (1992), «Ändere die Welt!» (2015) oder «Was ist so schlimm am Kapitalismus?» Ziegler lebt mit seiner Frau Erica in der Nähe von Genf.

Was hat sie am meisten erschüttert?
Die Gespräche mit den Ärzten von Médecins Sans Frontières. Ausserhalb des Lagers haben sie eine Kinderpsychiatrie-Station eingerichtet. Sie erzählten mir, dass sich in Moria Acht-, Neun-, Zehnjährige selbst verstümmeln oder gar Suizidversuche unternehmen. Die Kinder sind so verzweifelt, so gequält, dass sie sich mit Messer in die Arme stechen. Es ist eine regelrechte Plage. Ein Arzt sagte mir, die Selbstverstümmelung sei der letzte Hilfeschrei, das einzige, das den Kindern noch bleibe. Dass das auf europäischem Boden passiert und diese Situation aufrechterhalten wird – nach dem Willen der europäischen Union (EU) und mitfinanziert von der Schweiz – das hat mich beelendet.

«Der Antrag auf Asyl ist ein universelles Menschenrecht, das die EU mit Füssen tritt.»

Sie sagen, das alles passiert nach dem Willen der EU. Was steckt dahinter?
Der Wille ist Abschreckung. Schon in der Meerenge der Ägäis fangen die europäische Küstenwache Frontex und die Nato ankommende Gummiboote ab und treiben sie mit Gewalt in türkische Gewässer zurück. In den Auffanglagern sind die Bedingungen so fürchterlich, dass man von einer Tragödie sprechen muss – einer gewollten. Die Idee dahinter ist, dass diese Zustände die Menschen in Syrien, im Irak, Iran, Jemen, Südsudan vor einer Flucht nach Europa abhalten. Was für ein totaler Irrtum der EU!

epa08660644 Asylum seekers rest on a roadside, near the Moria refugees camp destroyed in a fire on 09 September, Lesbos island, Greece, 11 September 2020. A fire broke out in the overcrowded Moria Refugee Camp early 09 September 2020, destroying large parts of some 13,000 refugees' accommodations. The military camp which serves as a European Union's so-called 'hotspot' was designed to hold some 3,000 people, but has at times been the dwelling of some 20,000 refugees.  European Commission Vice-President for Promoting European Way of Life Margaritis Schinas on 10 September said that 'Moria is here to remind Europe that we need to change, as it is inconceivable that Europe does not yet have a single coherent migration policy.'  EPA/ORESTIS PANAGIOTOU

Nach dem Brand im Auffanglager Moria schlafen die Geflüchteten auf der Strasse. Bild: keystone

Weil die Leute trotzdem kommen?
Erstens das, ja. Die Abschreckungsstrategie ist total ineffizient. Die Flüchtlinge kommen so oder so, Tag und Nacht. Lesbos hat eine Küstenlinie von 322 Kilometern, mit vielen Buchten. Eine so lange Küstenlinie kann man nicht hermetisch abriegeln. Dazu kommt, dass man Flüchtlinge nicht stoppen kann. Idlib ist die letzte freie Provinz in Syrien, im Nordwesten des Landes. Dort bombardiert der Massenmörder Putin Spitäler, Schulen, Bäckereien, Wohnquartiere. Ist doch klar, dass man dann flieht, wenn man kann. Egal wie die Nachrichten aus Moria sind.​

Und zweitens?
Zweitens verweigert die EU den Flüchtlingen das Recht auf Asyl und verstosst damit gegen die Menschenrechte. Artikel 14 der universellen Deklaration der Menschenrechte besagt, dass, wer in seinem Land verfolgt, gefoltert, bedroht wird, das Recht hat, eine Grenze zu überschreiten um Schutz nachzusuchen, also ein Asylgesuch zu deponieren. Ob dieses dann angenommen wird, ist eine andere Frage. Aber der Antrag auf Asyl ist ein universelles Recht, das die EU mit Füssen tritt. Damit zerstört sie sich nicht nur die Glaubwürdigkeit, sondern das eigene Fundament, auf dem sie gebaut ist.

Vor fünf Jahren war die Situation eine ganz andere. Damals marschierten syrische Geflüchtete von Budapest an die österreichische Grenze. Der «March of Hope» wurde von applaudierenden Menschen empfangen, Angela Merkel sagte: «Wir schaffen das!» Was ist passiert?
Frau Merkel hat damals die richtigen Worte gewählt, sie kamen von Herzen, das fand ich grossartig. Doch plötzlich entstand sozusagen aus dem Nichts die AfD in Deutschland. Mit ihrer Sündenbockpolitik holte sie sich mehr und mehr Zustimmung. Dasselbe gelang Marine Le Pen in Frankreich, Viktor Orban in Ungarn, Matteo Salvini in Italien. Es funktionierte gut, denn gerade in den Industriestaaten in Westeuropa profitierten die rechten Parteien von der Verunsicherung der Leute. Durch das globalisierte Finanzkapital wurde die Arbeit zunehmend prekarisiert, die Arbeitslosigkeit stieg, der Sozialstaat zerbröselte und sorgte für Angst bei vielen Leuten. Besonders bei den unteren Schichten. Und da kommt so eine Marine Le Pen und sagt, dass es die Flüchtlinge sind, die Probleme machen. Verstehen Sie?

«Von der Leyen erhielt bei ihrer Wahl Unterstützung von polnischen Nationalisten, Anhängern des ungarischen Präsidenten Viktor Orban und Bündnispartnern des italienischen Matteo Salvini.»

Ich verstehe.
Diese Sündenbockpolitik funktioniert wie bei den Juden in den 30er-Jahren. Sie ist sehr effizient. In weniger als fünf Jahren hat sich viel verändert. Die AfD ist die grösste Oppositionspartei im Deutschen Bundestag. Es ist verrückt. Die EU kuscht vor diesen xenophoben Bewegungen und übernimmt deren Sündenbocktheorie. Ursula von der Leyen, die Präsidentin der Europäischen Kommission, setzt alles daran, dass so wenig Flüchtlinge wie möglich nach Europa kommen. Auch wenn damit die Menschenrechte verletzt werden.

Der Schweizer Soziologe und Globalisierungskritiker Jean Ziegler am Mittwoch, 2. April 2019, im Rahmen eines Interviews mit der Austria Presse Agentur (APA) in Wien, Oesterreich. (KEYSTONE/APA/Herbert Neubauer)

Jean Ziegler politisierte bis 1999 für die SP im Nationalrat. Bild: APA

Was nützt das von der Leyen?
Ich darf Sie daran erinnern, dass von der Leyen mit sehr knappem Vorsprung von neun Stimmen bei 711 Abgeordneten zur Präsidentin gewählt wurde. Bei ihrer Wahl konnte sie nicht auf die Stimmen der deutschen Abgeordneten zählen, hingegen erhielt sie Unterstützung von polnischen Nationalisten, Anhängern des ungarischen Präsidenten Viktor Orban, Bündnispartnern des italienischen Matteo Salvini. Diese Wahlerbschaft hat von der Leyen politisch gelähmt.

Sie meinen, weil diese Staaten jetzt die europäische Migrationspolitik verpfuschen?
Schauen Sie mal, was die osteuropäischen Staaten machen. Seit 2015 gibt es einen Verteilungsplan für Flüchtlinge auf die EU-Mitgliedstaaten. Doch die acht osteuropäischen Staaten verweigern jegliche Flüchtlingsaufnahme. Der polnische Ministerpräsident sagt, Polen wolle seine ethnische Reinheit bewahren, darum wolle das Land keine Flüchtlinge aufnehmen. Das ist Nazivokabular! Orban verfolgt in Ungarn jeden Flüchtling, der über die Grenze kommt mit Polizeihunden und Schlägertruppen.

Was würden Sie denn tun, wenn sie in der Haut von Frau von der Leyen stecken würden?
Das ist ganz einfach. Sie müsste diese acht Regierungen sanktionieren. Es sind Bettelstaaten, die ganz wesentlich von dem Kohäsionsfonds der EU profitieren. Dieser Fonds hat in den letzten fünf Jahren 64,5 Milliarden Euro verteilt, unglaublich viel Geld. Würde man diese Zahlungen an jene Staaten suspendieren, die keine Flüchtlinge aufnehmen wollen, kämen diese acht Regierungen schnell zur Vernunft.

Die Schweiz zahlt 1,3 Milliarden in den Kohäsionsfonds. Schlecht investiertes Geld?
Nein, grundsätzlich nicht. Aber wir müssen dafür kämpfen, dass dieses Geld am richtigen Ort eingesetzt wird. Es kann uns doch nicht egal sein, wenn 130 Millionen in schlecht investierte Projekte nach Ungarn fliessen.

Was raten sie der offiziellen Schweiz? Was raten sie der Führung der Europäischen Union?
Wir müssen uns gegen die Abschreckungsstrategie der EU wehren und gegen die Sündenbockpolitik der Rechten. Es ist ein historischer Irrtum, wenn man meint, man könne mit Rassisten irgendeinen Kompromiss aushandeln. Das ist das Grundproblem der EU. Ein Rassist ist ein Feind der Menschheit. Mit dem können Sie nicht verhandeln. Er muss bekämpft werden mit allen demokratischen, konstitutionellen Mitteln. Das Asylrecht muss wiederhergestellt werden, die Südgrenze von Europa muss wieder geöffnet, der Grenzübertritt wieder möglich werden.

«Das Problem heisst Karin Keller Sutter. Sie blockiert solche Initiativen, weil sie auf derselben Linie ist, wie die EU.»

Man würde Ihnen entgegnen, dass nun mal nicht alle kommen können.
Es wollen auch nicht alle kommen. Aber ein kurzes Gedankenspiel. Der Hochkommissar für Flüchtlinge der Uno geht davon aus, dass in Libyen und anderen Staaten rund um das Mittelmeer etwa 50'000 Menschen in Lagern leben. Sie alle wollen nach Europa. Die EU hat 550 Millionen Einwohner. Die 50'000, wenn sie denn alle kämen, wären überhaupt kein Problem. Die wären absolut integrierbar. Merkel hat ja nach fünf Jahren Bilanz gezogen und gesagt, dass über 70 Prozent von den 1,3 Millionen, die 2015 nach Deutschland gelangten inzwischen fliessend Deutsch sprechen, eine Arbeit haben, integriert sind, teilhaben an der Volkswirtschaft. Nur 30 Prozent hangen an Sozialleistungen. Ein unglaublicher Erfolg. Das zeigt, dass eine aufnahmewillige Flüchtlingspolitik in Europa möglich wäre.

Einzelne Schweizer Städte wollen nun Flüchtlinge aus Moria aufnehmen. Bringen solche kleinen Initiativen überhaupt etwas? Oder mutet die Aufnahme von 20 Personen nicht eher zynisch an?
Nein! Jede Person, die aus Moria gerettet wird, ist eine weniger, die diesem fürchterlichen Auffanglager ausgesetzt ist. Wenn man einem Menschen aus diesem Elend helfen kann, ist das ein Sieg.

«Es gibt keine Ohnmacht in der Demokratie. Von diesen Flüchtlingen trennt uns nur der Zufall der Geburt. Wir sind verantwortlich für diese Menschen.»

Würden Sie denn auch bei sich zu Hause eine Flüchtlingsfamilie aufnehmen?
Natürlich. Aber das Problem heisst Karin Keller Sutter. Sie blockiert solche Initiativen, weil sie auf derselben Linie agiert, wie die EU. Dabei sind unsere Flüchtlingslager zu drei Viertel leer oder wurden gar geschlossen, weil so wenig kamen.

Sie sagen, wir müssen uns für die Menschenrechte einsetzen, die sofortige Schliessung der Auffanglager durchsetzen. Herr Ziegler, das in einem Buch zu fordern ist das eine. Aber wie soll das denn in der Realität aussehen?
Was ich sage ist: Es gibt keine Ohnmacht in der Demokratie. Von diesen Flüchtlingen trennt uns nur der Zufall der Geburt. Wir sind verantwortlich für diese Menschen. Wir sind verantwortlich, dass die Gepeinigten, die gebeutelten geflüchteten Menschen eine Überprüfung der Asylgesuche und eine menschenwürdige Unterbringung erhalten. Die EU-Staaten sind Demokratien, wie die Schweiz eine ist. Wir besitzen alle Rechte und Bürgerfreiheiten, um unsere Regierung zu zwingen, den Relokalisierungsplan durchzusetzen und Flüchtlinge aufzunehmen. Es gibt keine Entschuldigung dafür, nichts zu tun.

«Die Schande Europas – von Flüchtlingen und Menschenrechten», C. Bertesmann Verlag, 2020

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96Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Werner Schwaller 12.09.2020 18:14
    Highlight Highlight Meinungsfreiheit, kennste?
  • DonDude 12.09.2020 15:45
    Highlight Highlight Als ich dies gestern profezeite, wurde mein Kommentar gelöscht ohne irgendwelchen Verstoss gegen die Kommentarregeln.
    Et voilà. Hier habt ihrs.
    Und diese Leute wollt ihr in die Schweiz holen?
    Bravo. Nix gelernt.
    Benutzer Bild
  • Stambuoch 12.09.2020 11:56
    Highlight Highlight Erstaunlich, dass ein alter, weisser Mann, welcher regelmässig einen üblen Diktator und Fraunvergewaltiger in Schutz nahm und „einen Freund“ nennte, von ihm sogar Preise entgegennahm, immer wieder nach seiner Meinung gefragt wird. Oder liegt es daran, dass er „die richtige politische Einstellung“ hat, damit man solche Dinge dann gerne mal vergisst?
    • karl_e 12.09.2020 17:22
      Highlight Highlight Du nenntest in deinem Beitrag kein einziges Argument gegen Ziegler, du gehst also mit keiner Silbe auf das Thema ein.
      Uebrigens: Darf ich dich daran erinnern, dass der bewusste Diktator und Fraunvergewaltiger (??) von aller Welt hofiert wurde. Er verfügte nämlich über viel Oel. Die Zustände in seinem Land sind seit seiner Ermordung aber noch viel schlimmer geworden.
  • Miau 12.09.2020 11:07
    Highlight Highlight Man sieht es allenthalben. Die Politik ist mit den Fragen einer globalisierten Welt heillos überfordert. Migration, Pandemien, Klimawandel - alles Nebenwirkungen eines Systems, das auf ungehemmtem Wachstum beruht. Es tut weh, zuzugeben, dass wir uns völlig verrannt haben. Und es braucht jetzt Visionen einer nachhaltigen Welt, einer Welt, in der menschliche Opfer nicht einfach zum daily business gehören.
  • Peter R. 12.09.2020 09:23
    Highlight Highlight Es ist halt schon ein Widerspruch. Der wahre Grund, dass Europa nicht genügend Flüchtlinge aufnimmt bzw. gerecht auf die Länder verteilt, ist der Widerstand von Osteuropa.
    Und die Schweiz soll den Osteuropäern Kohäsions-Milliarden überweisen.
    Vorschlag null Ueberweisung an Osteuropa und den ganzen Betrag aufwenden für die Flüchtlinge (in die Schweiz holen/ Hilfe vor Ort).
    • Korrektur 12.09.2020 10:41
      Highlight Highlight Das hättest du wohl gerne?
      😅
    • FrancoL 12.09.2020 11:25
      Highlight Highlight Ich kann Deiner Sicht auch etwas abgewinnen; der ehemalige Osten soll sich, wenn er denn so renitent ist, zuerst sich emanzipieren und nicht nur fordern um in die Hand die gibt zu beissen.
  • geoid 12.09.2020 07:33
    Highlight Highlight Das Gegenteil von gut ist gut gemeint.
  • Me, my shelf and I 12.09.2020 02:31
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Popo Catepetl 12.09.2020 01:36
    Highlight Highlight Nicht, dass ich Herr Ziegler nicht zustimmen würde, aber ist denn Europa das Auffangbecken für sämtliche Füchtlinge aus Nahost und Afrika? Weshalb sind die Golfstaaten oder Saudi Arabien keine Destination?

    Wenn mir etwas heilig (so unpassend wie‘s ist) ist, dann ist es der europäische Laizismus! Und um diesen zu schützen, gibt‘s gewisse Grenzen.
    • Lolus 12.09.2020 13:32
      Highlight Highlight Sollen wir nicht helfen weil andere auch nicht helfen? Was ist denn das für eine Logik?!
      Schau Papa der andere war auch böse also ists egal wenn ichs auch bin! Häää, Kindergarten!

      Hier geht es um Menschen leben, um Menschen die nicht verantwortlich sind für ihr Schicksal das ihnen wiederfährt. Du und ich, wir haben Glück hier zu leben, wir haben nicht dafür getan dass uns ermächtigt dieses Glück für uns zu pachten. Wir, jeder einzelne Schweizer, profitieren indirekt von der Armut anderer. Wir haben daher die Pflicht zu helfen!
  • Heb dä Latz! 11.09.2020 22:38
    Highlight Highlight Ziegler in allen Ehren, allein seit seiner naiven Gaddafi Andienung und Verehrung, hat er für mich immer einen faden Beigeschmack.
    • Fünf 12.09.2020 03:03
      Highlight Highlight Ein bisschen so, wie wenn RF für die CS Werbung macht, nicht wahr?
    • Stefan Morgenthaler-Müller 12.09.2020 08:55
      Highlight Highlight Und Ziegler ist 2004 in Genf bei rot über den Fussgängerstreifen gelaufen. Unsere Gesetze gelten für ihn nicht. Sein Buch "Die Juden, das Gold und die Schweiz' hat dazu geführt, dass sich Tausende schämen Schweizer zu sein und beim Psychologen gelandet sind.
    • Neruda 12.09.2020 09:26
      Highlight Highlight Bevor er verrückt wurde, wollte Gaddafi Afrika einen um wie die EU gegen aussen mit einer Stimme auftreten zu können. Geh mal in den arabischen Raum. Da sagen dir Menschen aus allen politischen Lagern, dass er deswegen von den Europäern beseitigt wurde. Hat schon was, warum wurde in Lybien eingegriffen und in den meisten andern afrikanischen Staaten ist es egal, ob die Bevölkerung abgeschlachtet wird, solange wir Europäer da noch Geld verdienen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Werner Schwaller 11.09.2020 22:26
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Was ist das 12.09.2020 07:40
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Neruda 12.09.2020 09:35
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Miracoolix 12.09.2020 11:01
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  • murrayB 11.09.2020 22:23
    Highlight Highlight Ähm,ja, die 8 Osteuropäische EU Staaten haben ausserhalb der grossen Städte selbst tiefe Armut - nur Verständlicherweise, dass diese nicht Flüchtlinge aufnehmen wollen, nur weil die westlichen EU Staaten schon so viele aufgenommen haben...
    • Donald 12.09.2020 02:59
      Highlight Highlight Die Armut ist nicht der Grund, warum sie keine Flüchtlinge aufnehmen.
    • Fünf 12.09.2020 03:06
      Highlight Highlight Das heisst man lässt lieber hilflose Menschen in Lagern elendiglich krepieren?
    • CaptainLonestarr 12.09.2020 04:40
      Highlight Highlight Nein man nimmt sie auf, füllt neue Lager und lässt die nach einer Zeit abfackeln etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Goldjunge Krater 11.09.2020 22:22
    Highlight Highlight Wenn man den erwähnten 50‘000 aus den Auffanglagern Asyl geben würde, würden die Schlepper einfach die Lager wieder auffüllen. Und dann warten wieder „nur“ 50‘000..

    Lösungen waren noch nie Zieglers Stärken..
    • Fünf 12.09.2020 03:06
      Highlight Highlight Aber deine zum Glück schon😂😂😂
    • Kolo 12.09.2020 04:32
      Highlight Highlight Goldjunge hat mehr Herzen als Blitze bekommen! Zeit die Welt untergehen zu lassen....
    • Nocciolo 12.09.2020 08:04
      Highlight Highlight @Goldjunge aha, logisch, weil die Lager jetzt voll sind kommen keine neuen Flüchtlinge? Völliger Unsinn. Wie Ziegler richtig schreibt, sind die Leute auf der Flucht und kommen trotz sämtlichen Abschreckungsmassnahmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lupo Lupus 11.09.2020 21:12
    Highlight Highlight "...Eine Grenze übertreten..". Im Fall von Syrern sind es meist mehrere und es sind auch viele aus anderen Ländern, die dann noch viel weiter reisen. Warum begeben sich diese Leute ausgerechnet nach Europa, warum nicht in ein anderes Land in ihrer Nähe und bleiben dort? Weil sie in Ländern wie Deutschland, Österreich, Schweiz oder weiter nördlich viel bessere Bedingungen vorfinden. Und sie kommen um zu bleiben und nicht, um darauf zu warten, bis die Situation zuhause besser wird und zurück zu gehen. Das ist der Grund, warum man sie nicht will.
    • Nux Vomica 11.09.2020 22:14
      Highlight Highlight Na und? Ist doch völlig legitim, dass ein Mensch nach einer Verbesserung seiner Lebensumstände strebt.
      Zuhause ist nur ein Konstrukt, dass sie hier benutzen. Jeder Mensch sollte sein Lebensort so wählen können, dass er sich dort wohl fühlt wo er lebt. Wenn das nun hier ist, wo auch mein Zuhause ist, kann ich das sehr gut nachvollziehen. Denn wir Leben in einem der wohlhabendsten Ländern der Welt und wir blieben von Kriegen verschont.
    • bokl 11.09.2020 22:21
      Highlight Highlight "Das ist der Grund, warum man sie nicht will."

      Angst, Neid und Missgunst also.
    • Ichwillauchwassagen 11.09.2020 22:23
      Highlight Highlight Arabische Staaten nehmen, wenn überhaupt nur Flüchtlinge auf, wenn diese denselben Glauben haben. Ist der Muslim aber Schiit und der Staat dort Sunitisch, bleiben die draussen.

      Ganz ehrlich, ich wollte auch nach Europa statt irgendwo dorthin, wo ich mit Füssen getreten werde.

      Das immer und ewige Geplapper von wegen die sollen bleiben wo sie herkommen kann ich nicht mehr lesen. Es hat nicht jedes Land auf der Welt Nachbarländer wo jeder hinwill.

      Wenn sie nicht gerade Empathielos sind wie Trump, fragen sie sich doch selbst, was sie in deren Lage machen würden!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Marc Stehlin 11.09.2020 21:12
    Highlight Highlight Sehr geehrter Herr Ziegler
    gerne dürfen Sie, die schweizer Regierung überzeugen, dass diese vor Ort Hilfe leisten soll. Ein paar Asyl suchende in die Schweiz ein zu fliegen ist einfach nur lächerlich und ein Armutszeugnis für die jetzige Regierung. Zeigen Sie Charakter.
    • Nux Vomica 11.09.2020 22:16
      Highlight Highlight Herr Ziegler ist ein Humanist. Jeder gerettete Mensch aus dieser Hölle ist ein Gewinn. Versetzen Sie sich in die Lage eines Flüchtlings in Moria und stellen, Sie sich vor Sie könnten in die Schweiz kommen. Na? Wo bleibt Ihre Empathie?
    • Herr Ole 11.09.2020 22:59
      Highlight Highlight Leute in die Schweiz zu bringen, ist doch momentan genau, was die Situation vor Ort entschärft.
    • MaskedGaijin 12.09.2020 03:19
      Highlight Highlight "Herr Ziegler ist ein Humanist." Wie seine Freunde Gaddafi und Maduro?
  • geissenpetrov 11.09.2020 21:09
    Highlight Highlight Setzen wir uns zur Wehr gegen den die Oligarchen des transkontinentalen Finanzfaschismus und ihre rassistischen Erfüllungsgehilfen aus der Politik. Das Ziel muss sein, dass jeder Mensch, egal wo auf der Welt, in Frieden und Freiheit leben kann.
    Ändern wir die Welt!
    • murrayB 11.09.2020 22:25
      Highlight Highlight Ja, und das soll jeder in seinem Heimatland machen sollen... Entwickeln wir die Erde...
    • Lupo Lupus 11.09.2020 22:27
      Highlight Highlight Um es mit Alfred Rasser zu sagen, "es lebe der Spazifismus".

  • lohe 11.09.2020 21:04
    Highlight Highlight wie tiere gehalten?! nicht mal tiere werden so gehalten! ich selbst war wärend 6monaten auf einer griechischen insel als volunteer im einsatz...
    und glaubt mir: tieren gibt man besseres essen als flüchtlingen!
    • Autokorrektur 11.09.2020 23:21
      Highlight Highlight Ich hab neulich ein Video zur Mastschweinehaltung gesehen - leider trifft der Vergleich sogar sehr gut zu.
    • BigDaddy 12.09.2020 06:59
      Highlight Highlight Magst du das vielleicht Ausführen?Wäre daran interessiert.
    • murrayB 12.09.2020 07:40
      Highlight Highlight @Lohe: Da geb ich ihnen Recht, aber sollte die Abklärung rasch erfolgen und abgewiesene direkt zurückgebracht werden! Dass die Rückführung nicht funktioniert ist das Hauptproblem!
  • rudolf_k 11.09.2020 21:02
    Highlight Highlight „… das Recht hat, eine Grenze zu überschreiten…“ - witzig, ich wusste nicht dass Syrien an Griechenland grenzt.
    • Cyrillius 11.09.2020 23:40
      Highlight Highlight Wenn Sie das witzig finden, dann lachen sie doch bitte alleine. Wo sollen die Syrer denn sonst hin? Im Libanon leben bereits mehr Geflüchtete als in den meisten Ländern Europas. Und sobald man sich in die andere Richtung begibt kommt man in die Türkei, Erdogan schickt die Flüchtlinge noch so gerne weiter und schon sind sie in Griechenland...
    • barbablabla 12.09.2020 00:07
      Highlight Highlight Von witzig kann hier kaum die Rede sein. Diese Menschen flüchten vor Krieg, und du bringst das Wort witzing uns Spiel.
    • CaptainLonestarr 12.09.2020 04:36
      Highlight Highlight Das Wort witzig wird hier wohl im Sinn von: "Das ist ja Witzig verstanden". Merkwürdig, seltsam.
  • Andi Amo 11.09.2020 20:57
    Highlight Highlight Ich respektiere Herr Ziegler, aber er spielt die Ausmasse derart herunter, dass es mir die Haare aufstellt!

    Im 2015 sind allein 1,3 Millionen nach Deutschland gekommen und jetzt sollen es nur noch 50'000 sein, die in die gelobten Länder der Sozialleistungen Europas wollen? Woher bezieht er solche Zahlen?

    Frau Merkel hat auch gesagt, dass Multi-Kulti gescheitert ist.

    Und wieso soll Europa für alle Flüchtlinge verantworltich sein? Was ist mit ultra-reichen Staaten wie Saudi-Arabien, Katar et cetera, die die ganze Misere mit ausgelöst haben und ihre 'Glaubensbrüder' komplett im Stich lassen?
    • geissenpetrov 11.09.2020 22:26
      Highlight Highlight @Andi Amo
      "sollen es nur noch 50'000 sein, die in die gelobten Länder der Sozialleistungen Europas wollen?"

      Er sagt genau, worauf er sich bezieht bei der Zahl 50'000.
      Nur 30% sind nach fünf Jahren von Sozialhilfe abhängig.
      > Lüge #1

      "Frau Merkel hat auch gesagt, dass Multi-Kulti gescheitert ist."

      Hat sie nicht.
      > Lüge #2

      "Und wieso soll Europa für alle Flüchtlinge verantworltich sein?"

      Die meisten Flüchtlinge kommen in armen Länder unter:
      https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/informieren/fluechtlingszahlen/

      > Lüge #3
    • You will not be able to use your remote control. 11.09.2020 23:06
      Highlight Highlight > jetzt sollen es nur noch 50'000 sein

      Es sind 50K Geiseln, mit denen Europa die anderen abschrecken will, indem man sie unter unmenschlichen Bedingungen "leben" lässt.

      > Und wieso soll Europa für alle Flüchtlinge verantworltich sein?

      Weil Europa sonst nicht das Europa ist, das wir uns wünschen, sondern sowas wie Saudi-Arabian, Katar etc.
    • smartash 11.09.2020 23:46
      Highlight Highlight Nein, das hat sie so nicht gesagt

      "Der Ansatz für Multikulti ist gescheitert, absolut gescheitert!", sagte Kanzlerin Angela Merkel auf dem Deutschlandtag der Jungen Union (JU) in Potsdam. Man müsse Migranten nicht nur fördern, sondern auch fordern

      spiegel.de vom 16.10.2010

      Das heisst nicht, dass die Multikulti Gesellschaft gescheitert ist. Nur das es mehr Anstrengungen bei der Integration braucht

      Aber das aus dem Kontext gerissene Zitat passt als besser in dein plumpes Narrativ von einer Homogenen Kultur ohne böse Ausländer, nicht wahr? 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • chrissy_dieb 11.09.2020 20:51
    Highlight Highlight Jean Ziegler - eine interessante Person, die zwar oft die nackte Wahrheit anspricht, das aber nur sehr selektiv.

    Ich würde vieles unterschreiben, was Sie kritisieren. Und trotzdem muss man auch Sie kritisieren: als Gadaffi Freund, Gegner von freier Presse und Sittenwächter in Kuba, der schaut, dass die Bevölkerung dort auch ja ein Castro Konterfei hängen hat. Siehe:

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    Also bitte Herr Ziegler, bleiben Sie kritisch, auch bei sich selbst. Nur so verleihen Sie Ihren Kritiken wirklich Nachdruck.
    • geissenpetrov 11.09.2020 22:05
      Highlight Highlight Gestern noch fremdenfeindliche Kommentare gepostet, heute vom Thema ablenken wollen.
      Typische Doppelmoral.
    • BetterTrap 11.09.2020 22:15
      Highlight Highlight Als Gadaffi Freund - wo steht Libyen seitfem der Westen ganz Libyen in Schutt und Asche gelegt hat? Fragen Sie mal einen Libyer was er dazu meint!

      Kuba - Schon vergessen, was Kuba während der Pandemie für viele Länder getan hat, fragen Sie mal die Leute in Bergamo wie sie zu den Kubanern stehen.

      Ganz zu schweigen davon, dass ihr Kommentar einzig und allein «whataboutism» ist und rein gar nichts mit den Aussagen Ziegler‘s zu tun haben. Lächerlich
    • Goldjunge Krater 11.09.2020 22:59
      Highlight Highlight Sehr entlarvend. Gutes Interview von Schawinski
    Weitere Antworten anzeigen
  • k.ant 11.09.2020 20:41
    Highlight Highlight Danke für die klaren Worte. Dem gibt es nichts beizufügen.
  • Hoci 11.09.2020 20:34
    Highlight Highlight 2) Russen Massenmörder, in Syrien? Da ist jemand im kalten Krieg und verblendeten Antikommunismus stecken geblieben. Gerade in Syrien kommen mir einige Massenmörder in Sinn, usa gehören ganz oben auch dazu.
    3) Flüchtlinge und Migranten gaben keine Probleme gemacht? Mit der Gefahr dass wieder Mal gelöscht wird da Tabuthema pur: die Frauen/Mödchen, Ehemönner/Vöter usw. hatten +haben ein Problem. U. A. Ersichtlich an der offiziellen Verweigerung der Menschenrechte - vor allem für Frauen. Aber das interessiert Herr Ziegler 0. Ein weiteres Beispiel, das Politik von Männern für Männer ist.
    • Lami23 11.09.2020 23:52
      Highlight Highlight Am Problem dass er benennt und am Handlungsbedarf ändert das nichts.
  • rundumeli 11.09.2020 20:32
    Highlight Highlight halt ein schwätzer
    • Democracy Now 11.09.2020 22:47
      Highlight Highlight Schwätzer!? Gibt sehr wenige, die sich mehr für Menschen eingesetzt haben als Ziegler.
    • Autokorrektur 11.09.2020 23:22
      Highlight Highlight Wer? Du?
    • Des Heiland's Sack 11.09.2020 23:54
      Highlight Highlight Erzählen sie mehr!
      Sehr guter Beitrag!
      Bravo!
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  • Gwdion 11.09.2020 20:28
    Highlight Highlight Damit wäre eigentlich alles Wesentliche gesagt. Danke für dieses Interview!
    • Korrektur 11.09.2020 22:10
      Highlight Highlight Danke auch, selbst wenn es der übliche Migrations-Kitsch ist.
    • Gwdion 12.09.2020 11:10
      Highlight Highlight Wie soll man das verstehen? Wenn jemand die Aussage tätigt, dass die Menschenrechte nicht nur in der Theorie für alle Menschen Gültigkeit haben sollten, ist das kitschig?
  • ml63 11.09.2020 20:25
    Highlight Highlight Es ist eine Schande für Europa und auch die Schweiz. Ich schäme mich für solche Zustände! Die Politik hat auf ganzer Linie versagt hat, und das seit Jahren.
    • CaptainLonestarr 12.09.2020 04:32
      Highlight Highlight Stimmt, die Politik in den Herkunftsländern hat auf der ganzen Linie versagt.
    • murrayB 12.09.2020 07:55
      Highlight Highlight Stimmt, die Flüchtlingspolitik hat versagt, seit nicht mehr konsequent die abgelehnten Gesuche zurückgeführt werden...

      Ebenso sollte der Status vorläufig aufgenommene abgeschafft werden...
    • _helmet 12.09.2020 08:07
      Highlight Highlight Die Politik hat insofern versagt, als dass Rechte und Turbokapitalisten Lösungen in der Politik blockieren, sie haben zu viel Macht, weil sie schlicht nur an Erhaltung ungleicher Vermögens- und Machtverhältnisse interessiert sind: ihre Privilegien erhalten. Lösungen für humanitäre Katastrophen und gesellschaftliche Probleme, die nicht ihre privilegierte Machtposition betreffen, oder sogar zu Umverteilung führen könnten, sind ihnen scheissegal rspkt. werden bekämpft. In Allianz mit desinformierten, verunsicherten Leuten, deren Angst sie bewirtschaften.
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  • Siriem 11.09.2020 20:17
    Highlight Highlight Danke für dieses Interview!

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