Schweiz
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Die Saab 105 der österreichischen Luftstreitkräfte werden nach 50 Jahren ausgemustert. bild zvg/bundesheer

Kampfjet-Deal: Warum die marode Luftwaffe Österreichs kein Vorbild ist

Mit ihren Eurofighter-Kampfjets kann unser Nachbarland den Luftpolizeidienst mehr schlecht als recht aufrechterhalten. Schweizer Experten sollen nun bei den maroden österreichischen Luftstreitkräften «Entwicklungshilfe» leisten.



Am 27. September stimmen wir in der Schweiz darüber ab, ob die Luftwaffe für sechs Milliarden Franken 30 bis 40 neue Kampfflieger beschaffen kann. In eine ganz andere Richtung gehen die Diskussionen im Nachbarland Österreich.

Obschon der Luftraum doppelt so gross wie jener der Schweiz ist, verfügen die österreichischen Luftstreitkräfte bloss über 15 Eurofighter-Kampfjets. Damit kann knapp der Luftpolizeidienst in normalen Lagen sichergestellt werden. Während zehn Stunden pro Tag. Mehr nicht.

Luftwaffe wird ausgedünnt

Jetzt muss die Air Force der Österreicher noch weiter abspecken. Bis Ende Jahr mustern die Luftstreitkräfte ihre 12 Jet-Trainer vom Typ Saab 105 aus. Diese 50 Jahre (!) alten Maschinen haben bislang einen Teil der Luftraumüberwachung übernommen.

Zwei Eurofighter Typhoon waehrend eines Training-Fluges ueber den Red Bull Ring, am Donnerstag, 27. Juni 2019, in Spielberg, Oesterreich. Der Formel-1-GP von Oesterreich findet am Sonntag, 30. Juni 2019, statt. (KEYSTONE/APA/Georg Hochmuth)

Österreich will die 15 Eurofighter nach Indonesien verkaufen. Bild: APA/APA

Nun prüft Österreich gar, die 2007 beschafften Eurofighter an Indonesien zu verkaufen. Denn Österreich will seine Luftraumverteidigung komplett erneuern. Allerdings für nur maximal eine Milliarde Euro. Also ein Sechstel dessen, was die Schweiz dafür ausgeben will.

Trotz des schmales Budgets ist Österreich selbst für Schweizer Kampfjet-Gegner kein Vorbild. «Die Luftstreitkräfte sind zur Zeit marode und kaum handlungsfähig. Es fehlt eine Strategie für die Zukunft», sagt SP-Nationalrätin Priska Seiler-Graf zu watson.

Traditionell wenig Support für Armee

Woher kommt das? Die Gründe reichen bis in den zweiten Weltkrieg zurück. Das österreichische Bundesheer hat seit der Wiederherstellung der Souveränität mit dem Staatsvertrag von 1955 einen schweren Stand. Während des Kalten Krieges war es in Österreich allen klar, dass das kleine Land einen Angriff der Russen nicht hätte abwehren können. Das hallt bis heute nach: Das Budget beträgt mit 2,5 Milliarden Euro bloss die Hälfte als jenes der Schweizer Armee.

«Es ist undenkbar, dass in Österreich massiv mehr Geld in die Armee investiert wird. Da würden sie gekreuzigt.»

Georg Mader

In Österreich ist es undenkbar, dass massiv mehr Geld in die Armee investiert wird. «Da würden sie in Österreich jede Wahl verlieren. Sie würden gekreuzigt», sagt der Militärluftfahrt-Experte Georg Mader zur SRF.

Doch nun mehren sich mahnende Stimmen: «Unser Heer wird an allen Ecken und Ende kaputtgespart», beklagen Vertreter der FPÖ gegenüber orf.at. Offiziere monieren, dass das Bundesheer bald nur noch ein «besserer Zivilschutz» sei. Auch die SPÖ schiesst scharf. Die Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) werde «zur Gefahr für das Land», sie stelle die Souveränität Österreichs infrage.

Amherd leistet «Entwicklungshilfe»

Österreich ist also nur bedingt in der Lage den Luftraum richtig zu sichern. VBS-Chefin Viola Amherd kündigte in der SRF-Arena an, «Entwicklungshilfe» für die österreichischen Luftstreitkräfte zu leisten.

Volksabstimmungen vom 27. September 2020
Im September stimmt die Schweiz über die Begrenzungsinitiative, den Gegenvorschlag zum Vaterschaftsurlaub, über höhere Kinderabzüge und über das Jagdgesetz ab. Über die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge kommt es zur Abstimmung, nachdem das Referendum zustande kam.

So hat die Schweizer Armee auf Bitte von Tanner Spezialisten nach Wien geschickt, welche das Kampfjet-Beschaffungsprogramm «Air2030» in der Schweiz geleitet haben. Sie sollen nun helfen, die österreichische Kampfjet-Flotte der Zukunft an den Start zu bringen. «Das Ziel war, den österreichischen Experten den Schweizer Evaluationsprozess für die Beschaffung eines neuen Kampfflugzeugs zu präsentieren», sagt Armasuisse-Sprecher Kaj-Gunnar Sievert zu watson.

«Das österreichische Bundesheer ist in einem so schlechten Zustand, dass es gar nicht mehr richtig funktioniert.»

Viola Amherd

Amerherd äussert sich in der SRF-Sendung überraschend undiplomatisch über die Armee des Nachbarlandes. «Das österreichische Bundesheer ist in einem so schlechten Zustand, dass es gar nicht mehr richtig funktioniert. Das gilt auch für die Luftwaffe.» Darum sei es falsch, wenn man sich die österreichische Luftwaffe als Vorbild nehme.

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Die Schweizer Armee präsentiert erste F/A-18-Pilotin

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ökonometriker 13.09.2020 02:51
    Highlight Highlight Der Vergleich mit Österreich hinkt ohnehin. Österreich ist ein NATO-Staat der in der EU ist. Die Schweiz ist derzeit noch neutral.

    Klar, die Schweiz könnte der NATO beitreten und dann eventuell wie Island gleich die ganze Armee abschaffen. Sie würde sich damit aber noch stärker in den Einfluss der NATO, allen voran der USA, stellen.

    Die Frage, wie stark sich die neutrale Position der Schweiz in Zukunft lohnen wird, kann wohl niemand beantworten. Aber am Ende dürfte es dem Weltfrieden zuträglich sein, wenn es ein neutrales Land mit westlichen Grundwerten gibt.
  • Swen Goldpreis 12.09.2020 23:08
    Highlight Highlight Das sollte all jenen zu denken geben, die darauf bauen, dass es potentielle Feinde überhaupt nicht in die Schweiz schaffen würden, weil sie ohnehin schon in den befreundeten Nachbarländern abgefangen werden.
  • Summerweid 12.09.2020 18:35
    Highlight Highlight Das heisst also wenigstens gegen die Österreicher würden wir gewinnen, immerhin.
    • Ana64 13.09.2020 08:31
      Highlight Highlight Worauf warten wir?;)
  • Andi Weibel 12.09.2020 18:19
    Highlight Highlight Wenn sie den Luftpolizeidienst nur während einigen Stunden pro Tag gewährleisten können, dann ist das nicht ein Problem von zu wenigen Flugzeugen, sondern von zu wenigen Piloten.
    • globivogel 12.09.2020 19:14
      Highlight Highlight Piloten haben sie genug. Aber wenn die Flugzeuge alle in der Werkstatt stehen oder als Ersatzteilspender herhalten müssen, geht das natürlich nicht. Die Ösi Eurofighter sind auch nicht Nachtflugtauglich, darum nur Luftpolizei am Tag
    • Der P 12.09.2020 19:15
      Highlight Highlight Der luftpolizeiliche Dienst ist 24/7 einsatzbereit, kevin...
  • SUV-Fahrer 12.09.2020 17:14
    Highlight Highlight Die Schweiz sollte Atomwaffen an schaffen. Dann gäbe es keine Disskussionen mehr mit dem Ausland..
    • henkos 13.09.2020 07:38
      Highlight Highlight Oder stärker in die Bildung seiner Einwohner investieren.
    • Prometheuspur 13.09.2020 07:50
      Highlight Highlight Ja, sag ich längst schon.

      Und U-Boote.
  • Keller Baron 12.09.2020 15:13
    Highlight Highlight Ich hatte es auch schon in einem Kommentar erwähnt, und ich sage es nochmal. Jeder der die RS gemacht hat, weis wie man mit Geld umgeht bei der Armee. Solange die Armee nicht versucht sinnvoll mit Geld umzugehen und endlich mal diese denke abschafft das Budget immer maximal auszunutzen, weil man nächste Jahr weniger bekommen könnte. Solange werde ich mich weigern Ihnen noch mehr Geld zu geben.
    • 7immi 12.09.2020 16:49
      Highlight Highlight @keller
      Das mit dem "aufbrauchen, sonst bekommt man nicht mehr gleichviel" ist schlicht falsch und veraltet. Früher (kalter Krieg) wurde so geplant. Jede Kompanie hatte auch ihre eigenen Fahrzeuge, usw. Das ist alles vorbei. Danke dem BEBECO-system z.B. fasst man nicht mehr anfangs WK den Treibstoff, sondern tankt bedarfsgerecht. Und dass es Leerläufe gibt in der RS ist auch klar, ist ja eine Schule. Ist in jeder Lehrwerkstatt, Uni, usw so. Du bist sicher auch schon unnütz rumgefahren, um für die Fahrprüfung zu üben?
    • Keller Baron 12.09.2020 18:30
      Highlight Highlight Treibstoff ist eher ein kleines Problem. Was ich damit meine sind eher Dinge wie, Leuchtspur- oder normale Munition verballern, und das ohne ende. Wieviel Granaten und Mörser unnötig draufgehen ist doch nicht mehr sinnvoll, und das sind Dinge die habe ich zu oft mitangesehen und miterlebt.
    • just sayin' (haters will be ignored) 12.09.2020 19:12
      Highlight Highlight @Keller Baron

      „...das Budget immer maximal auszunutzen, weil man nächste Jahr weniger bekommen könnte. Solange werde ich mich weigern Ihnen noch mehr Geld zu geben.„

      wer diese urbane legenda immer noch für wahr hält, outet sich als jemand der keine ahnung des themas hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • einmalquer 12.09.2020 14:48
    Highlight Highlight Es ist schön, das zu lesen.

    Damit fällt Österreich als möglicher Angreifer aus, das reduziert das Risiko bei einer Ablehnung des Flugi-Kredites beträchtlich.

    Damit wären wir nur noch Italien, Deutschland und Frankreich hilflos - also ohne Flugzeuge - ausgeliefert, wenn sie angreifen würden.

    Vielleicht könnte man sogar Deutschland aus der Liste möglicher Angreifer aussortieren angesichts der Probleme, die deren Armee und Flugwaffe hat.

    Würden noch Frankreich und Italien bleiben.

    Geld für Flugis nicht ausgeben, ist deshalb vernünftiger.
    • jimknopf 12.09.2020 17:11
      Highlight Highlight Liechtenstein nicht vergessen..!
    • WindJoe 12.09.2020 22:07
      Highlight Highlight Wir haben doch schon damals nicht angegriffen... Und da hätten wir gekonnt... :-O

      :-P
  • LameHorse 12.09.2020 13:41
    Highlight Highlight Gesamtkosten ca 50 Milliarden => ca. 7000.- für jeden Einwohner. Da bin ich doch lieber für eine Verteilung des Gesamtbetrags an die Bevölkerung. Würde die Wirtschaft toll ankurbeln und das Geld bleibt im Land 😎
    • Eric Lang 12.09.2020 16:06
      Highlight Highlight Mit den Zahlen, hast Du es offensichtlich nicht so im Griff.
      Es sei bei den Gesamtkosten des Deals und der Einwohnerzahl der Schweiz.
    • LameHorse 12.09.2020 19:17
      Highlight Highlight Geschätze Gesamtkosten über der gesamten Lebensdauer dieser Fighter werden von unabhängigen Experten auf 40 - 50 Milliarden geschätzt. Die Bevölkerung beträgt ca. 7 Millionen! Wer hat es nun mit den Zahlen nicht so im Griff? Etwas mitdenken und rechnen!!! Politiker? Sind meist schlecht in Mathe...
    • 7immi 12.09.2020 22:23
      Highlight Highlight @klaus
      der Beobachter geht von 15-25 aus. Allerdings muss man bedenken, dass diese deutlich höher ausfallen, wenn man die FA länger nutzen muss (Badewannenkurve der Unterhaltskosten), respektive so oder so anfallen, auch wenn man die Leistung outsourced. Finde diese Diskussion um die Betriebskosten also ziemlich überflüssig, da sie so oder so anfallen sofern die Verfassung und internationale Verträge nicht geändert werden. Und auch der Weiterbetrieb der FA18 wird immer teurer.
  • Bubalibre 12.09.2020 13:23
    Highlight Highlight An all die Experten die jetzt sagen "seht ihr es geht auch ohne teure Kampfjets" hab ich mal paar Fragen.
    Wo wart ihr vor Corona?
    Was hättet ihr damals zu den zwei doch recht teuren Maskenmaschienen und zu dessen teuren Masken made in Switzerland gesagt?
    "Unnötig doch lieber die billigen Chinamasken." Oder etwa nicht?

    Wäre es aus heutiger Sicht nicht doch viel billiger und gesünder gewesen vorbereitet gewesen zu sein um ein Lockdown umgehen zu können?

    Pandemie WAR auch eine mögliche Bedrohung die nie passieren wird!
    Niemand will Krieg! Aber dass sowas nie passieren kann ist Wunschdenken.
    • Kip_Organa 12.09.2020 15:18
      Highlight Highlight Sorry, aber das stimmt jetzt einfach nicht einmal ansatzweise! Pandemie war NIE eine Bedrohung, die nie passieren wird, sonder wurde auch von allen Experten als ein viel wahrscheinlicheres Szenario als Krieg gegen einen anderen Nationalstaat betrachtet. Unsere Armee muss auf eine Pandemie vorbereitet sein, da hätte ich auch scjon vor der Krise zugestimmt. Krieg im herkömmlichen Sinn ist aber schlichtweg unrealistisch und für die luftpolizeilichen Aufgaben gibt es günstigere Alternativen als high-end Luxuskampfjets!
    • CH120 12.09.2020 15:27
      Highlight Highlight Bei einem Krieg in der Schweiz ist alles weg ! Ob mit Armee oder ohne.
    • Bubalibre 12.09.2020 16:06
      Highlight Highlight @Kip_Organa
      Ich schrieb ja ne Pandemie war schon vorher offiziel ne mögliche Bedrohung.
      Was ich meinte war, war das für die Bevölkerung auch so?
      Hätten Sie vorher die Bevölkerung davon überzeigen wollen deswegen mehr zu bezahlen?
      Jetzt den Inhalt verstanden?

      Natürlich sind Kampfjets um ein vielfacher teurer (mit Unterhalt etc) , als ne Vorbereitung auf ne Pandemie die uns jetzt sehr teuer zu tragen kam.
      Warum also war fast die ganze westliche Welt nicht oder nur schlecht auf ne Pandemie vorbereitet (was laut Ihnen sogar als grössere Gefahr galt), aber viele unterhalten ne teure Armee?
    Weitere Antworten anzeigen
  • landre 12.09.2020 12:55
    Highlight Highlight Eben, Österreich ist was die Luftabwehr (Luft-Luft, Boden-Luft oder Boden-Luft) betrifft faktisch tastbar noch mehr als wir vom Ausland wie zB NATO usw abhängig...
    In Quintessenz ist und bleibt es "territorial" aber eine zentral Europäische! und nicht unbedingt eine "EU" oder "NATO" bedingte Baustelle.
  • Prometheuspur 12.09.2020 12:50
    Highlight Highlight Noch abgedrehter ist, dass die Verteidigungsministerin dann offenbar die alten Jets der Schweiz leasen will...? Ja, und das Schweizerländle zieht sich dann für schlappe sechs Milliarden, die bessere Flugis rein - hallo!?!
    Kommt kein Mensch nach.
    • just sayin' (haters will be ignored) 12.09.2020 13:42
      Highlight Highlight @ Prometheuspur

      „Noch abgedrehter ist, dass die Verteidigungsministerin dann offenbar die alten Jets der Schweiz leasen will...? Ja, und das Schweizerländle zieht sich dann für schlappe sechs Milliarden, die bessere Flugis rein - hallo!?! Kommt kein Mensch nach.“

      es war noch nie schlau, sich an den schlechtesten zu messen.

      ausserdem hinkt der vergleich mit österreich, da das bip der schweiz rund 700 milliarden ist - das von österreich 450 milliarden.
    • Prometheuspur 12.09.2020 15:01
      Highlight Highlight Doch das war mal Thema und ich mag mich nicht erinnern, dass diese österreichische Option, die alten Schweizer Jets zu übernehmen jemals dementiert wurde, gut möglich. Und im hiesigen Artikel ist "nur" zu lesen, dass Österreich ihre Luftverteidigung erneuern will, diese marode und kein Vorbild seie, inklusive das die Schweiz ihnen zur Hand gehe um ihre Kampfjet-Flotte aufzustellen, n'ham! Aso ich weiss ja nicht aber das liest sich so, als wären die Österreicher völlige Deppen und die Schweiz eine Supergrossmacht!?! Ist irgendwie komisch..
    • Demo78 12.09.2020 15:47
      Highlight Highlight Die Schweiz hat Österreich bei der Ausserdienstsetzung der Draken Jets ein paar Tiger vermietet da die Eurofighter nicht rechtzeitig geliefert wurden. Das alles spielt sich in der Vergangenheit ab.
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 12.09.2020 12:34
    Highlight Highlight Da bin ich ja mal gespannt, was die Schweizer den Österreichern „empfehlen“ werden... Wetten, dass eine vernünftigere Lösung als die schweizerische dabei herauskommen wird?
    • Globemaster 12.09.2020 12:51
      Highlight Highlight Mal sehen was sie Österreicher auswählen! Österreich hat mit Saab in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen gemacht. Nachbarländer Tschechien und Ungarn nutzen den JAS-39 Gripen in deren Luftwaffen und sind damit recht zufrieden (Folgeaufträge). Nur das Schweizer Stimmvolk wollte den pragmatischen & unterhaltsgünstigen Jet nicht, ist halt eben kein RollsRoyce...
    • De-Saint-Ex 12.09.2020 13:34
      Highlight Highlight Vielleicht kapieren ja im Gegensatz zur Schweiz die Österreicher, dass der grösste Hammer nicht für jeden Nagel geeignet ist?
    • Fisherman 12.09.2020 14:08
      Highlight Highlight Weil, dann könnten unsere Luftwäffeler nicht blöffen.
  • Dan Rifter 12.09.2020 12:32
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • LameHorse 12.09.2020 12:24
    Highlight Highlight Können wir mit den neuen Fliegern den grosse Kanton endgültig zum Anschluss bewegen? Wir müssten dann am Wochenende nicht mehr über die Grenze fahren, um von den tiefen deutschen Preisen zu profitieren. Dann machen diese Flieger natürlich Sinn 😉
    • K1aerer 12.09.2020 14:01
      Highlight Highlight Die EU können wir gleich als Aussengebiet erwerben. 🙈
  • HansliZüri 12.09.2020 12:21
    Highlight Highlight Operation Wienerschnitzel! Einverleiben, dann gewinnen wir wieder im Skifahren.
    • Glaedr 12.09.2020 15:10
      Highlight Highlight Was heisst hier wieder?
      Letzte Saison verpasst, schade kam Corona dazwischen.
  • Mapilapi 12.09.2020 12:21
    Highlight Highlight Wie wärs denn eigentlich mit einer gemeinsamen Luftwaffe?
    • Passierschein A38 12.09.2020 13:49
      Highlight Highlight Dann könnte man zwische Wien und Genf wenigstens mal vernünftig geradeaus fliegen, ohne dass dem Pilot durch das ständige Wenden an der Grenze schwindelig wird...!
    • Pillepale 12.09.2020 14:03
      Highlight Highlight Ja. Ich würde es aber anders formulieren. Keine gemeinsame Luftwaffe, aber eine sehr tiefe und enge Zusammenarbeit. Dass man sich die Liftraumsichering teilen würde. Wäre sicher sinnvoll und auch günstiger, da man Syergiefekte hat.
    • K1aerer 12.09.2020 14:31
      Highlight Highlight Wir sind ein neutrales Land.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 12.09.2020 12:07
    Highlight Highlight Österreich ist in Sachen Luftwaffe vielleicht tatsächlich kein Vorbild für uns...
    Aber Indonesien verhält sich vorbildlich!
    Die kaufen österreichische Eurofighter spottbillig als Occasionen!
    Und wenn ich mich schon gedanklich in Südostasien befinde, möchte ich noch die philippinische Luftwaffe lobend erwähnen!
    Die philippinische Armee verwendet für die Bekämpfung der kommunistischen Guerilla und der Islamisten wohl immer noch ihre uralten Tora Tora-Flugzeuge aus dem
    2. Weltkrieg sowie Helikopter.
    Gegen China, welches im Südindischen Meer expandiert, können sie damit aber nichts ausrichten...
  • DemonCore 12.09.2020 12:06
    Highlight Highlight Die Österreicher schmarotzen bei der Sicherheit einfach bei Italien, Deutschland, Polen, Ungarn und bei der Nato generell. Kann man machen, muss man aber nicht.
    • balzercomp 12.09.2020 13:35
      Highlight Highlight Was macht die Schweiz grundsätzlich anders? Da sind es halt Frankreich und Österreich statt Polen und Ungarn.
    • Pillepale 12.09.2020 14:04
      Highlight Highlight Seit wann ist die Schweiz in einem Militärischen Bündnis?
    • Max Dick 12.09.2020 14:13
      Highlight Highlight Balzercomp: eine eigene Luftwaffe unterhalten, und und uns so einerseits selber schützen, und andererseits auch einen minimen Beitrag zum Schutz der anderen wie Frankreich leisten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • du_bist_du 12.09.2020 11:34
    Highlight Highlight Das grundsätzlich Positive an einer Demokratie ist, dass jede Meinung zählt.
    Allerdings äussern sich heutzutage immer viele Menschen lautstark, vom Stammtisch bis zum Politiker, ohne grundlegende Sachkenntnisse. Meinungsfreiheit klar. Aber im Rahmen einer lebhaften Demokratie darf man doch eine grundlegende Sachkenntnis erwarten, ansonsten hält man sich ein bisschen zurück, so handhabe ich das.
    Bei Armeediskussionen fällt das immer wieder auf. Wenig Sachkenntnis, viel Ideologie.
    Achja, das ist nicht auf den Artikel bezogen sondern auf die Gesamtdiskussion.
    • LameHorse 12.09.2020 12:02
      Highlight Highlight Und welche Sachkenntnis wollen Sie denn nun vermitteln?
    • rodolofo 12.09.2020 12:09
      Highlight Highlight Darf ich nach dieser Standpauke ruhn und abtreten?
    • just sayin' (haters will be ignored) 12.09.2020 13:47
      Highlight Highlight @Klaus1963

      „Und welche Sachkenntnis wollen Sie denn nun vermitteln?“

      ich glaube er meint, dass es eher härzig ist, dass sich das gemeine stimmvolk als aviatik- und taktikexperte aufspielt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 12.09.2020 11:32
    Highlight Highlight So, der 'Saab' hielt 50 Jahre durch und war für die Luftraumüberwachung zuständig. Wieso man den neuen, überholten Saab Gripen nicht in der Auswahl hat, bei diesem Ausweis, ist rätselhaft. Besonders, da er viel günstiger zu haben wäre, als all die Anderen.
    Ich weiss, das hatten wir schon mal, aber man darf sich manchmal irren und verbessern.
    • Demo78 12.09.2020 13:22
      Highlight Highlight Österreich war eh ein Stammkunde bei Saab, die Eurofighter haben Saab Draken abgelöst.
    • just sayin' (haters will be ignored) 12.09.2020 13:51
      Highlight Highlight em... der gripen wurde 2013 mit der „Eidgenössische Abstimmung über die Beschaffung des Gripen„ vom stimmvolk versenkt.
    • CH120 12.09.2020 15:32
      Highlight Highlight Weil dieser Gripen zu günstig ist.Merke:Die CH Armee will meist das teuerste.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Freddie Quecksilber 12.09.2020 11:29
    Highlight Highlight Ich verstehe dei Leute nicht die sagen wir brauchen keine Armee wir leben in friedlichen zeiten. Was wollt ihr im Krisenfall tun? In einer Woche 100'000 Mann mobilisierung und 100 Panzer bauen?
    Und für die Personen die sagen die Schweiz hat keine Chance gegen die grossen Armee Nationen, die haben Recht. Aber das Ziel der Schweizer Armee ist nicht das wir gegen Russland gewinnen bei einem Krieg bei uns. Das Ziel ist es uns so unnatraktiv machen wie möglich. Unser Verteidigungsplan besteht darin Brücken zu sprengen und Bomben abzuwerfen. Damit man zuviel Ressourcen verbraucht für das kleine Land
    • bokl 12.09.2020 13:45
      Highlight Highlight "Unser Verteidigungsplan besteht darin Brücken zu sprengen und Bomben abzuwerfen."

      Also wie zerstören einfach alles selber, damit es niemand aus dem "Ausland" macht. Tolle Strategie.

      Zudem ist die Stategie "verbranntes Mittelland und Rückzug in die Alpenfestung" aus dem kalten Krieg und längst Makulatur. Sprengstellen an der Infrastruktur, Panzersperren, usw. werden sukzessive Rückgebaut.
    • Fisherman 12.09.2020 14:14
      Highlight Highlight Und in wieweit helfen uns 100 Panzer (notabene sind momentan ein guter Teil der Leopard eingemottet) gegen Cyberattaken (finden statt), Terrorakte (sind nicht unwahrscheinlich), Klimawandel (sind wir mittendrin)?
      Ein klassischer Panzer Territorialangriff ist selbst gemäss Militärs und vbs höchst unwahrscheinlich.
    • Rethinking 12.09.2020 14:42
      Highlight Highlight Bomben auf uns selbst? Ach darum benötigen wir die Jets
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clank 12.09.2020 11:27
    Highlight Highlight Die Ironie ist, dass es Österreich trotzdem genau so gut geht, wenn nicht besser dank die Ersparnisse. Fragst einen Österreicher und Schweizer und beide werden sich gleich "sicher" fühlen.
    Der Artikel beweist ja genau, dass es mit weniger genau so gut klappt.
    • ghawdex 12.09.2020 11:59
      Highlight Highlight Und was hat Österreich mit dem gesparten Geld gemacht das die Schweiz nicht hat?
    • E7#9 12.09.2020 12:24
      Highlight Highlight Nö... Die Ironie ist umgekehrt. Trotz teurer Flugzeuge geht es uns viel besser (Staatshaushalt, Einkommen pro Kopf etc.). Aber gut haben wir darüber gesprochen und das geklärt.
    • Froggr 12.09.2020 12:30
      Highlight Highlight Klar solange nichts passiert🤦‍♂️. Ein Land ohne Pandemieplan hat sich vor Corona genauso sicher gefühlt wie ein Land mit einem solchen Plan. Das kann sich aber schlagartig ändern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • derEchteElch 12.09.2020 11:23
    Highlight Highlight «Die Luftstreitkräfte sind zur Zeit marode und kaum handlungsfähig. Es fehlt eine Strategie für die Zukunft»

    sagt SP-Nationalrätin Priska Seiler-Graf

    Soso... sagt SIE?!

    DIE Kampfjetgegnerin und Frau, die mit komischen Jet-Trainer als Vorschlag kommt und in der Arena extrem agressiv, defensiv und ohne Argumente auftrat...
    • Nikl 12.09.2020 14:28
      Highlight Highlight Also ich habe die Arena auch geguckt.
      Trainingsflieger haben immer nur die Befürworter gesagt und ihre Argumente verdreht um daraus etwas lächerliches (Trainingsflieger) zu machen. Graf sprach von leichten aber bewaffneten Jets. Und das mindestens 5 mal.
    • CH120 12.09.2020 15:37
      Highlight Highlight Die Herstellerfirma des Leonardo empfiehlt ihren Kampfjet für die Luftpolizei, wie andere Hersteller auch. Und jetzt ?
    • derEchteElch 12.09.2020 16:18
      Highlight Highlight @Nikl;
      Der Trainingsglieger Leonardo wurde von Seiler-Graf namentlich genannt und vorgeschlagen. Vielleicht nicht in der Arena, aber davor..

      @CH120;
      Die Herstellerfirma und der Testpilot sagen beide, dass der Jet nur bedingt für den leichten (!) Luftpolizeidienst taugt. Er ist und bleibt ein Jettrainer. Mehr nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 12.09.2020 11:15
    Highlight Highlight Die Schweiz ist ein neutraler Staat und damit in keinem Bündnis. Deshalb muss die Schweiz - auch wenn sie klein ist - ein eigenes Verteidigungssystem installieren, welches nebst Luftraumsicherung den Preis und Aufwand für einen Angriff und Luftraumverletzungen hoch genug hält.
    • Filzstift 12.09.2020 11:28
      Highlight Highlight Das gilt auch für Österreich, das nur so nebenbei.
    • LameHorse 12.09.2020 12:05
      Highlight Highlight Die Schweiz, umgeben von Feinden! Habe gehört, dass die Deutschen, Franzosen, Österreicher und Italiener demnächst in die Schweiz einmarschieren, um endlich mal ein feines Rösti zu mampfen!!!
    • DonDude 12.09.2020 12:17
      Highlight Highlight Das Österreichische Bundesheer besitzt 4 C130 Transportflieger, davon fliegt noch einer. Die anderen dienen als Ersatzteillager.
      9 Black Hawks. Davon fliegen noch 4-5. Die anderen stehen und dienen ebenfalls als Ersatzteillager.
      Das Bundesheer ist finanziell kurz vor dem Kollabs.
    Weitere Antworten anzeigen
  • i schwörs 12.09.2020 11:06
    Highlight Highlight Hm, und trotzdem geht es den Österreichern und dem Land Österreich nicht so schlecht. Mal abgesehen von den unzähligen Luftterroranschlägen, die ausserhalb der 10 Std Luftpolizeidienst regelmässig stattfinden, und den ständigen Invasionsgelüsten des feindlichen Auslands, und der kompletten Unterjochung durch Lichtenstein infolge Aufgabe der Souveränität ...
    Mal im Ernst: diese Darstellung vom maroden Österreichischen Bundesheer zeigt eigentlich nur eines: es geht ja auch ohne...
    • josh89 12.09.2020 11:34
      Highlight Highlight Meiner Meinung nach gibt es drei sinnvolle Möglichkeiten: Entweder man investiert richtig, richtig viel in die Armee, damit sie auch wirklich schlagkräftig ist (wie z. B. Israel), man lässt es komplett bleiben oder teilt den Aufwand auf und behilft sich mit Bündnissen. Von einer Armee, die viel Geld verschlingt und dann im Ernstfall doch nichts ausrichten könnte, halte ich nichts.
    • SeboZh 12.09.2020 11:42
      Highlight Highlight Mal abwarten bis die Türkei findet, eine Invasion Europas könnte spannend sein.
    • ghawdex 12.09.2020 11:58
      Highlight Highlight Die Frage, auf die niemand eine Antwort haben wird, wird dies so bleiben? Das es ohne geht.

      Ich habe dieses Jahr bis jetzt auch alle meine Versicherungen für nichts bezahlt.
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  • Heini Hemmi 12.09.2020 10:51
    Highlight Highlight Wenn ich an die geplante Gripen- und viele andere Beschaffungen der Schweiz denke, dann können die Ösis sehr viel lernen, wie es NICHT gemacht werden sollte.
  • Lustiger Baum 12.09.2020 10:48
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Raembe 12.09.2020 11:09
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    • therationalist 12.09.2020 11:13
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    • redeye70 12.09.2020 12:25
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  • [CH-Bürger] 12.09.2020 10:44
    Highlight Highlight ein Vergleich mit AUT hinkt sowieso:
    ihre Eurofighter sind von der allerersten Tranche (Technik Stand 90er-Jahre), mit äusserst schwachen Lenkwaffen und simplem Radar/Avionik ausgerüstet.

    ein super Beispiel "How not to do it"!
    • Demo78 12.09.2020 20:49
      Highlight Highlight Zur Berichtigung nur ein Teil der Eurofighter waren Ocassionen ca. Die Hälfte die anderen sind neuer.
    • ghawdex 12.09.2020 22:10
      Highlight Highlight Aber alle sind nur sogenannte Tranche 1 Flugzeuge. Also die erste und niedrigste Version des Eurofighters. Ursprünglich wollte Österreich 24 Stk kaufen, hat aber aus Kostengründen auf 15 Stk zusammengestrichen. Eine Aufrüstung auf Tranche 2 wurde auch weggespart. Zudem haben die gelieferten Flugzeuge nicht eine Lebensdauer von 3'000 Flugstunden sondern nur 1'500. Dies wegen einer Konstruktionschwäche im Heck.
    • [CH-Bürger] 12.09.2020 22:44
      Highlight Highlight @Demo:
      egal ob Occasion oder neu - Tranche 1 bleibt Tranche 1...
      wir dürfen weder deren Leistungsfähigkeit noch deren Kosten (Investition + Betrieb) zum Vergleich heranziehen, "was denn so möglich wäre".
  • Thadic 12.09.2020 10:43
    Highlight Highlight „Die österreichische Armee kann nicht mehr ihre Aufgabe erfüllen„. Die Bevölkerung leidet sicher saumässig.
  • Thomas Melone (1) 12.09.2020 10:40
    Highlight Highlight Im Jahre 2020 wäre es glaub endlich an der Zeit, aus den geistigen Schützengräben des Kalten Krieges auszusteigen und uns auf die echten Bedrohungen zu konzentrieren.
    • Bubalibre 12.09.2020 14:40
      Highlight Highlight Sieht das der hypotetische Gegner auch so?

      Hätte niemand eine Armee bräuchte niemand eine Armee.
      Aber hey willkommen auf dem Planet Erde wo Träume und Realität leider nichts miteinander zu tun haben.
    • Skeptischer Optimist 12.09.2020 16:53
      Highlight Highlight “ Sieht das der hypotetische Gegner auch so?”

      Natürlich.

      Weil er eben nur hypothetisch ist.
    • Cpt. Jeppesen 12.09.2020 19:43
      Highlight Highlight @Bubalibre: Da wir von Hypothesen reden, schau die das 7 Minuten Video unten ganz genau an. Es zeigt den Stand von 2017 und nur das was wir auch sehen dürfen.
      Viel Spass mit deiner Kampfmoral, wenn das "Ding", was dir entgegenkommt, kein Gewissen, keine Moral, keine Ehre oder Mitgefühl hat. Im Wasser, zu Lande und in der Luft. Die Schweizer Armee taugt in ihrer momentanen Ausführung bestenfalls noch als Traditionsverein. Und Jets als Verteidigung sind so überflüssig wie Kropf. Das Land verteidigen können sie nicht, weil sie den Feind gar nie sehen werden.
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  • ingmarbergman 12.09.2020 10:35
    Highlight Highlight Für Österreich wie für die Schweiz gilt das Gleiche: Eine selbständige Verteidigun im Kriegsfall ist illusorisch.
    Will man eine wirksame Abwehrstrategie, dann hilft nur ein Bündnis mit anderen Ländern.

    Die Schweiz kann also entweder ein Verteidigungsbündnis mit anderen Ländern eingehen, oder die Armee auch einfach abschaffen.

    Alles andere ist Augenwischerei.
  • reaper54 12.09.2020 10:27
    Highlight Highlight Ja genau eine Luftwaffe zum Vorbild nehmen welche Jets ohne Nachtflugtauglichkeit gekauft hat...
    Die sind NIEMALS 10h am Tag einsatzfähig, sobald es eindunkelt nicht mehr zu gebrauchen. Jeder Passagier Jet ist besser.

    Eine Streitkraft welcher es noch nichteinmal gestattet ist ein eigenes Tarnmuster zu haben...

    Zudem, auch wenn ich auf taube Ohren stosse. Ein kleiner Luftraum ist noch immer schwieriger zu verteidigen, respektive die Interventionszeiten sind viel kürzer daher braucht man Leistungsstarke Jets welche eine sehr gute Steigleistung und eine hohe Geschwindigkeit liefern.
  • Passierschein A38 12.09.2020 10:25
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    • Raembe 12.09.2020 11:10
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  • Bananenrepublikaner 12.09.2020 10:14
    Highlight Highlight Die Österreicher haben wenigstens eingesehen, dass sie im Fall eines konventionellen Krieges den Kürzeren ziehen. Nur wir Schweizer galuben immernoch wir wären die Haudegen schelchthin, die es mit jedem aufnehmen können. Als ob die 30 - 40 Kampfjets im Ernstfall einen Unterschied machen würden...Abgesehen davon, dass die heutige Bedrohungslage vollkommen anders ist als vor 20/30 Jahren - Stichwort Cyberkrieg.
    • reaper54 12.09.2020 13:24
      Highlight Highlight Eine Horde schwarzgekleideter Islamisten mit AK47 konnte ohne Luftwaffe ein Gigantisches Territorium einnemhen.

      Die Schweiz ist so dezentralisiert hier ist es Kinderleicht eine Résistance aufzubauen. In jedem Dorf ausgebildete Kämpfer, wir verwickeln jeden Gegner in einen tödlichen Häuserkampf.

      Analog ist immer noch 1000x besser und fähiger als die IT.

      PS: Ich bin ausgebildeter IT spezialist.
    • Bananenrepublikaner 12.09.2020 15:30
      Highlight Highlight @reaper54: dein Kommentar ist aber ein Argument gegen die Luftwaffe 😉 Für das von Dir beschriebene Szenario reichen Infanterie und Artellerie aus.
    • reaper54 12.09.2020 16:06
      Highlight Highlight @Bananenrepublikaner Nein es ist das Argument für eine Schlagkräftige Armee mit Luftwaffe. Hauptsächlich um zu erklären das die herkömmliche Kriegsführung auch ohne “Cyberkrieg” existiert und funktioniert.

      Hätte der IS noch 30-40
      Jets mit Piloten gehabt wären sie massiv stärker gewesen. Also Ja stimmen und stärker werden als der IS ;)


  • I_am_Bruno 12.09.2020 10:11
    Highlight Highlight Da stellt sich mit natürlich die Frage: wollen wir Vorarlberg jetzt endlich annektieren?
    • miarkei 12.09.2020 10:37
      Highlight Highlight Wenn nicht jetzt, wann dann. ;)
    • ingmarbergman 12.09.2020 10:44
      Highlight Highlight Die wollten ja freiwillig zu uns und die Schweiz hat nein gesagt.
    • Max Dick 12.09.2020 10:49
      Highlight Highlight War auch mein erster Gedanke: Eine solcher Zustand müsste genutzt werden für einen überraschenden Vorstoss unsererseits.
      Allerdings hätten wir dann noch mehr Staumeldungen am Radio, wenn uns plötzlich noch der eine Eingang des Arlbergtunnels gehören würde. Daher lieber nicht.
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