Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Image

Mit Fakten Politik betreiben. Operation Libero hat damit Erfolg, doch wie lange noch? Bild: Twitter/stef_egli

Operation Libero zu #AlternativeFacts: «Trump hätte in der Schweiz keine Chance»

Operation Libero sammelt in Rekordzeit massenhaft Geld für ihre Kampagne für die erleichterte Einbürgerung. Stefan Egli, Co-Kampagnenleiter der Bürgerrechtskampagne, erklärt sein Geheimnis und wie man Politik in Zeiten «alternativer Fakten» betreibt.

Severin Miszkiewicz
Severin Miszkiewicz



Herr Egli, Ihr Motto ist «Fakten statt Angstmacherei». Fakten werden in der Politik allerdings immer unwichtiger und durch Emotionen ersetzt. Glauben Sie, Ihre Bewegung wird sich auch in Zukunft noch mit Fakten halten können?
Stefan Egli: Ja, davon bin ich überzeugt. Mit Faktenchecks kann man viel bewirken, das hat unser Erfolg bei der Durchsetzungsinitiative gezeigt. Unser Artikel «Die 5 grössten Lügen im SVP-Extrablatt» war der meistgeklickte Artikel der ganzen Kampagne.

Und dieses Erfolgsrezept wollen Sie jetzt einfach immer wieder anwenden? 
Der Erfolg gibt uns Recht. Mit unserer neuen Kampagne zeigt sich erneut, dass sich viel bewegen lässt, wenn man offen sagt: «Nein, dieses Plakat der SVP ist einfach falsch und irreführend.» Ich glaube, dass Faktenchecks ein wichtiges Instrument im Kampf gegen den Populismus sind und bin optimistisch, dass wir damit auch in Zukunft Erfolg haben werden.

Faktenchecks waren bei Trump aber erfolglos. Ist Trump faktenresistent?
Das ist eine gute Frage. Vielleicht liegt es daran, dass Trump zu erst gar nicht ernst genommen und für seine Aussagen ausgelacht wurde. Um jemanden mit Gegenargumenten und Fakten zu konfrontieren, muss man seine Aussage zuerst ernst nehmen. Das hat man bei ihm nicht gemacht. Trump wurde in den Medien und in der Öffentlichkeit zu lange als Witzfigur dargestellt und als man begonnen hat, ihn ernst zu nehmen, war es schon zu spät.

Stefan Egli, Leiter des NGO-Komitees gegen die Durchsetzungsinitiative (DSI), rechts, beim Interview mit der ARD, am Sonntag, 28. Februar 2016 im Progr in Bern. Das eidgenoessische Stimmvolk hatte heute ueber vier Vorlagen, darunter die Durchsetzungsinitiative der SVP, zu befinden. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Stefan Egli (rechts) beim Interview mit der ARD. Bild: KEYSTONE

Wäre ein Trump auch in der Schweiz möglich?
Theoretisch schon, aber eine solche Figur wäre bei uns nur kurzfristig erfolgreich. Die SVP politisiert seit 20 Jahren mit ähnlichen Methoden, hat aber abgesehen von einzelnen Initiativen, wie Minarett- oder Masseneinwanderungs-Initiative, nur mässig Erfolg.

Umfrage

Wäre ein Donald Trump in der Schweiz möglich?

  • Abstimmen

2,283 Votes zu: Wäre ein Donald Trump in der Schweiz möglich?

  • 34%Niemals!
  • 37%Eher nicht, so tickt die Schweiz nicht.
  • 8%Ich weiss nicht.
  • 13%Warum denn nicht?
  • 8%Na, das will ich doch hoffen!

Wo liegt der Unterschied zwischen der Schweiz und den USA?
Die Schweiz hat ein völlig anderes politisches System als die USA. Trump wird in den USA gleich für vier Jahre ins Amt gewählt, in der Schweiz wäre so etwas längerfristig schlicht nicht mehrheitsfähig. Ein Andreas Glarner ähnelt Trump in Auftreten und Argumentation zwar sehr, aber bei uns kommt das nicht gut an. Auch in den Medien wird so jemand schnell entmachtet, wie man in der letzten Arena gesehen hat. Dort hat Moderator Jonas Projer den SVP-Hardliner völlig auseinandergenommen. Trump hätte längerfristig in der Schweiz also keine Chance.

Das mit dem mässigen Erfolg stimmt jetzt aber nicht wirklich. Populisten gewinnen auf der ganzen Welt an Zuwachs, auch in der Schweiz. Wieso erhalten sie so viel Zustimmung?
Wenn ich diese Frage beantworten könnte, hätten wir wohl weit weniger Probleme. Populisten werden zwar immer stärker, aber gleichzeitig werden auch viele Gegenbewegungen ins Leben gerufen. Mit Operation Libero erreichen wir beispielsweise viele Leute, die früher kaum politisch interessiert, geschweige denn aktiv dabei waren. Auf beiden Seiten scheint sich also etwas zu bewegen und dass Menschen wieder Interesse an der Politik zeigen, ist grundsätzlich etwas sehr gutes. Ausserdem scheint es wichtiger denn je, dass offene und liberale Bewegungen dem Populismus jetzt die Stirn bieten, ob in der Schweiz oder im Resten der Welt.

Sie haben innert kürzester Zeit 100'000 Franken für Ihre Kampagne für die erleichterte Einbürgerung der dritten Generation erhalten. Was ist Ihr Geheimnis?
Es waren vor allem zwei Faktoren, die zu diesem Erfolg führten. Einerseits war die Empörung über die Burka-Plakate sehr gross und viele Leute hatten einfach die Nase voll von solchen Hetzkampagnen. So eine plumpe Kampagne geht vielen Menschen schlicht zu weit.

Sie profitieren also vor allem von Empörung?
Ja, anderseits ist die Einbürgerung der dritten Generation für viele Menschen selbstverständlich und sie verstehen gar nicht, wieso man darüber abstimmen muss. Wenn jemand in der Schweiz geboren wurde, in die Schule ging und sein ganzes Leben hier verbrachte, ist es doch vollkommen klar, dass diese Person zur Schweiz gehört. Es ist selbstverständlich, dass Terzas und Terzos, also Kinder von Migranten in der dritten Generation, Schweizerinnen und Schweizer sind und die gleichen Rechte haben sollten.

Operation Libero ist eine Bewegung und keine Partei. Wieso sollten Sie besser wissen, wie es funktioniert als die Leute in Bern? Sie sind doch gar keine Politiker.
Das stimmt so nicht ganz. Viele Liberas und Liberos sind politisch tätig im institutionellen Sinn, also in einer politischen Partei oder in einem Amt. Vielleicht muss man den Begriff «politisch» aber auch ausweiten. Viele gesellschaftliche Themen sind politisch, werden aber nicht als solche wahrgenommen. Operation Libero ist ganz klar eine politische Bewegung mit politischen Positionen, und die Menschen, die uns unterstützen, tun das aus politischer Überzeugung. Somit glaube ich nicht, dass wir uns gross von der Politik in Bern unterscheiden. Wir tun dasselbe, einfach in einer etwas anderen Form. Ausserdem braucht es vielleicht genau die Distanz zu Bern, um besser Politik zu betreiben.

Trump war auch kein Politiker und ist jetzt Präsident. Muss man gar nicht mehr Politker sein, um zu regieren? Wirkt ein wenig so, als würden die Passagiere denken, sie könnten das Flugzeug besser fliegen als der Pilot.
Auch Trump ist politisch und man muss ihn politisch bekämpfen. Gerade in einer Demokratie wie in der Schweiz sind eben alle Passagiere auch Piloten. Wie gesagt, ich glaube die Menschen beschäftigen sich stark mit gesellschaftlichen Fragen, nehmen diese aber gar nicht als politisch war. Wenn die Leute also die Nase voll von «Politkern» im traditionellen Sinn haben oder die «Elite» kritisieren, was auch immer das sein soll, dann heisst das lediglich, dass sie eine andere Politik wollen.

Eine Burka für alle Fälle

Das könnte dich auch interessieren:

Eklat beim F1-Grand-Prix von Brasilien: Verstappen pöbelt Ocon nach dem Rennen an

Link to Article

Ein junger Jude verliebt sich in eine Schickse – Orthodoxe fühlen sich im falschen Film

Link to Article

Mayotte – Europas zerrissenes Paradies am Ende der Welt

Link to Article

Wichtig: Eine Rangliste der 18 besten Drunk Foods aus aller Welt 🍺🍕🍻🍔🍺

Link to Article

Wie zwei Nerds die Welt eroberten – und ihre Ideale verrieten

Link to Article

Diese 10 Dinge kommen Ausländern als Erstes in den Sinn, wenn sie an die Schweiz denken

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Es ist Tag der schlechten Wortspiele oder wie wir vom Sport sagen: Heimspiel!

Link to Article

Die 11 schönsten Höhlen der Welt, in denen du dich vor der Fasnacht verstecken kannst

Link to Article

Die tiefe Spaltung der USA ist alarmierend – und ein Zeichen der Zeit

Link to Article

Hallo, Impfgegner – diese 7 Antworten zur Grippeimpfung sind speziell für euch

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

96
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
96Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • juliasa 27.01.2017 14:37
    Highlight Highlight Ich finde es super, wie sich die Operation Libero für unser Land und unsere Zukunft einsetzt. Es ist beängstigend, zu was für Reaktionen eine diffuse Angst vor Ausländern führen kann, und das sehen glaube ich auch immer mehr Leute. Die Aktionen der SVP würden der Schweiz nicht helfen, sondern sie komplett isolieren, unseren Wohlstand ruinieren, unseren Forschungsstandort in Grund und Boden stampfen - das kann doch nicht die Zukunft sein. Und dass sich jetzt immer mehr Leute bei der Operation Libero beteiligen lässt doch hoffen - Herzlichen Dank fürs Engagement!
    2 2 Melden
    • Spooky 27.01.2017 20:09
      Highlight Highlight @juliasa
      "Ich finde es super, wie sich die Operation Libero für unser Land und unsere Zukunft einsetzt."

      Oh je! Naiver geht's nicht mehr!

      Die Leute von der Operation Libero setzen sich für ihre eigenen Karrieren ein. Und für sonst gar nichts.

      So ähnlich wie damals die Linken namens Leuenberger & Konsorten.

      3 2 Melden
  • Ökonometriker 26.01.2017 17:49
    Highlight Highlight Auch in der Schweiz zerstören sich die Medien je länger je mehr ihren Ruf. Statt ehrlich und mit Fakten zu argumentieren, wird auf Angstmacherei mit Diffamierung reagiert.

    Sogar hier in Watson wird viel mehr über Trump und seine Tweets als über seine Politik geredet.

    Fakten geben Sicherheit. Rhetorische Kämpfe schaffen Chaos. Doch gerade in einem unsicheren Umfeld gewinnen Populisten, nicht die stillen Schaffer.

    Vielleicht könnte Watson mit gutem Beispiel vorangehen und die Berichterstattung über einzelne Personen weniger als die Berichterstattung über Fakten und Gesetze gewichten?
    11 4 Melden
    • Fabio74 26.01.2017 21:14
      Highlight Highlight Trumps Politik sind ja Tweets und Dekrete. Wo genau ist das Problem wenn drüber berichtet wird?
      4 4 Melden
  • Spooky 25.01.2017 22:54
    Highlight Highlight «Trump hätte in der Schweiz keine Chance»

    Aber hundertprozentig sicher hätte Trump in der Schweiz eine Chance!

    Ihr Cüplilinken von der Sorte Leuenberger und Gross habt ja keine Ahnung, was eine Million abgehängter Schweizer Tag für Tag so vor sich hin denken.
    30 29 Melden
    • Soli Dar 26.01.2017 05:45
      Highlight Highlight Was den? Etwa die bösen Ausländer sind schuld? Wärend die rechtsbürgerliche Elite immer reicher wird und immer weniger Steuern zahlt - es jedoch niemand interessiert? Hauptsache nach unten treten ?
      24 14 Melden
    • Panda554 26.01.2017 07:35
      Highlight Highlight Hallo Christoph, was hast du denn für Sorgen? Herrliberg ist doch schön.
      8 16 Melden
    • Fabio74 27.01.2017 08:42
      Highlight Highlight @Stipps Wie wärs wenn du dich mässigst und mal aufhörst mit deinen Nazifreunden zu drohen?
      7 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 25.01.2017 17:35
    Highlight Highlight "Einerseits war die Empörung über die Burka-Plakate sehr gross und viele Leute hatten einfach die Nase voll"

    Ich habe noch niemanden getroffen, der mir sagte, er sei über die Burka-Plakate empört. Die Leute in meiner Umgebung haben handfestere Probleme. Plakate sind denen egal. Die gehen auch nicht abstimmen. Ich bin da eine Ausnahme.
    20 29 Melden
    • Fabio74 25.01.2017 21:48
      Highlight Highlight Was sind denn die handfesten Probleme? Warum sind die da? Warum lösen diese die Probleme nicht? Die Rechte redet doch immer von Selbstverantwortung.
      17 14 Melden
    • Spooky 26.01.2017 00:05
      Highlight Highlight Lieber Fabio
      Bei den handfesten Problemen geht es um Geld. Wenn Leute wie ich ein Mal pro Monat aufs Sozialamt gehen müssen, dann kommen wir mit doofen, jungen, arroganten und vor allem linken Sozialarbeitern in Berührung, die keine Ahnung vom Leben haben. Und das Schlimmste ist: diese linken Sozialarbeiter glauben, sie hätten ihre überrissenen Saläre tatsächlich verdient. Kannst du dir vorstellen, lieber Fabio, was für Gefühle das auslöst? Eben nicht!
      20 30 Melden
    • Monkey Shoulder 26.01.2017 07:52
      Highlight Highlight Du weisst aber schon, dass die SVP/FDP und co bei den Sozialleistungen stark am abbauen sind und nicht die "Linken"?

      Spooky, wer sind WIR?

      Gehst du mit einer Gang auf die Gemeinde oder wie?
      25 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 25.01.2017 17:30
    Highlight Highlight "Sie haben innert kürzester Zeit 100'000 Franken für Ihre Kampagne für die erleichterte Einbürgerung der dritten Generation erhalten."

    Typisch Kapitalismus! Die Hauptsache ist das Geld. Und die gutgläubigen Spender fallen massenweise darauf rein. Wie schon bei der DSI. Wissen die Spender, wohin das Geld verschwindet? Nein. Wäre es nicht gescheiter, einzelnen verarmten Schweizern 1000 Franken in die Hand zu drücken?
    18 40 Melden
    • Fabio74 25.01.2017 21:51
      Highlight Highlight Es gibt in diesem Land einen alten verbitterten Milliardär mit einer eigenen Partei und diversen Unterorganisationen. Aus dieser Ecke kommen Lügen und es wird Hass gestreut. Dagegen muss angekämpft werden. Und da nun mal alles Geld kostet aber nicht jeder Milliardär ist bleibt der Weg denOL geht übrig. Der Kampf ist richtig und wichtig zum Wohl der Schweiz!
      Du darfst gern 1000 Franken jemandem geben
      27 11 Melden
    • michi89 25.01.2017 23:31
      Highlight Highlight Wie soll man ohne Geld eine Abstimmungskampagne führen? Plakate und Flyer gibt's nicht geschenkt.
      Auf der Website steht klar, dass das Geld für die Kampagne aufgewendet wird und wenn etwas übrig bleibt, wird es zur Deckung der operativen Tätigkeiten der Operation Libero verwendet.
      19 2 Melden
    • exeswiss 26.01.2017 04:17
      Highlight Highlight "Wäre es nicht gescheiter, einzelnen verarmten Schweizern 1000 Franken in die Hand zu drücken?"

      bö... es gab eine abstimmung für ein bedinungsloses grundeinkommen, davon wollten aber deine rechten nichts wissen. also mal schön vor der eigenen haustüre wischen.
      24 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 25.01.2017 17:20
    Highlight Highlight "Dort hat Moderator Jonas Projer den SVP-Hardliner völlig auseinandergenommen."

    So ein Unsinn. Ich habe die Sendung gesehen. Es war umgekehrt.
    13 33 Melden
    • Scarlett Jockel 26.01.2017 11:29
      Highlight Highlight Spooky, du hast aber ganz viel Freiheit, um so viel unsinnige Kommentaren zu schreiben....
      10 2 Melden
  • Spooky 25.01.2017 17:19
    Highlight Highlight "Ein Andreas Glarner ähnelt Trump in Auftreten und Argumentation zwar sehr..."

    So ein Unsinn! Das ist ein typischer "alternative fact".
    13 29 Melden
    • michi89 25.01.2017 23:37
      Highlight Highlight Ja, "alternative fact" ist ein lustiges Wort, aber in dem Fall ist die Ähnlichkeit einfach Ansichtssache. Fakt ist, dass beide ihr Einwanderungsproblem mit einer Absperrung (Zaun/Mauer) lösen wollen.
      21 3 Melden
  • schneiderelk 25.01.2017 13:46
    Highlight Highlight Zum Glück gibt es noch junge, engagierte Menschen in diesem Land! Die Zukunft gestalten. Dazu sollten auch die jungen Dritt-Generatiönler Gelgenheit haben. # JA_zur_erleichterten_Einbürgerung! Die Schweiz ist weltoffen - immer schon gewesen. Die Unken der SVP sind von vorgestern.... und das wird sich auch bald an der Urne zeigen. Wer andere isoliert, stellt sich selbst ins Abseits.
    42 27 Melden
  • Nuka Cola 25.01.2017 13:05
    Highlight Highlight habt ihr was zur NAF an Infos?
    21 2 Melden
  • Chnebeler 25.01.2017 12:58
    Highlight Highlight Die Politik verkommt zu einem Kampf zwischen Wutbürgern, Populisten (oder welcher Begriff auch immer garadezu inflarionär gebraucht wird) gegen die Gutmenschen, Sozialisten oder wie auch immer. Jeder wird sofort in einer Schublade verstaut auch hier in der Kommentarspalte. Gibt es eigentlich kein gesundes Mittelmass mehr? Niemand kann mehr mit einem Kompromiss leben, alle geben sich nur noch mit der Maximalforderung zufrieden. Doch so funktionier die Demokratie nicht. Alles hat immer midestens zwei Seiten.
    61 3 Melden
    • Firefly 25.01.2017 16:21
      Highlight Highlight Und wer hats erfunden?
      7 16 Melden
  • Pisti 25.01.2017 12:32
    Highlight Highlight Die Gegner der DSI haben behauptet, wer eine Gefahr für die innere Sicherheit wird ausgeschafft. Das wird nicht so sein. Wer lügt nun, SVP oder Operation Libero?
    38 68 Melden
    • Grigor 25.01.2017 12:40
      Highlight Highlight Wie kommst du auf deine Aussage, dass dies nicht so sein wird? Habe dazu keine entsprechenden Aussagen gefunden. Würde das gerne sehen und besser verstehen um deine Frage für mich beantworten zu können.
      31 13 Melden
    • fcsg 25.01.2017 12:52
      Highlight Highlight So ein Blödsinn. Lies Art. 66a ff. StGB und das Ausländergesetz. Verurteilte Straftäter können ausgeschafft werden, ausser es liegt ein Härtefall vor.
      39 12 Melden
    • Shabina 25.01.2017 16:45
      Highlight Highlight @fscg
      genau..."können".

      Leider widersetzen sich unsere Richter dem Volkswillen und bei den meisten werden Härtefallklauseln konstruiert bzw. geltend gemacht!
      (von 57000 Verurteilten werden gerade mal 376 augeschaft)

      Genau gleich mit dem Asylrecht. Dieses wird auch nicht mehr durchgesetzt, obwohl da klare Regeln bestünden.

      Wie so oft wird unser Recht einfach nicht angewendet.
      15 16 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • michi89 25.01.2017 12:18
    Highlight Highlight Es ist wichtig, dass politische Entscheide auf Grund von Fakten und einem Wettbewerb der Ideen gefällt und nicht von Angst und Vorurteilen bestimmt werden.
    Operation Libero hat gezeigt, dass man auch mit wenigen Mitteln, dafür mit motivierten Freiwilligen viel erreichen kann gegen eine gut geölte Propagandamaschinerie.
    48 26 Melden
    • michi89 25.01.2017 13:38
      Highlight Highlight Ja, wenn alle Freiwilligen bezahlt würden, wäre das nicht billig. Werden sie aber nicht, sondern sie machen das aus Überzeugung. Auf der anderen Seite arbeiten Profis mit Werbeagenturen und einem Millionenbudget. Das ist schon ein Unterschied.
      18 13 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 25.01.2017 20:45
      Highlight Highlight WoW, ob man jetzt Propaganda für Geld oder freiwillig verteilt macht einen Mega Unterschied.
      2 5 Melden
  • whatthepuck 25.01.2017 11:52
    Highlight Highlight Dass man mit reinen Faktenchecks die "ungläubigen" überzeugen kann ist doch eine Illusion. Immer wieder kann doch selbst in der Schweiz bei Abstimmungen beobachtet werden, dass gewisse Leute sich nicht durch Fakten überzeugen lassen. Das sind Leute, die per se den "Fakten" der "Obrigkeit" keinen Glauben schenken wollen. Diese Leute muss man irgendwie anders abholen. Vermutlich auch mit Emotionen - aber in die andere Richtung.
    Ein ständiges verkünden von Fakten scheint in den Augen der "Faktenresistenten" wohl allzu elitär: "Die wissen es besser? Nicht mit mir!"
    53 9 Melden
    • Z&Z 25.01.2017 13:11
      Highlight Highlight Das kommt wohl daher, dass wir oft mit unvollständigen Informationen gefüttert wurden, natürlich um uns auch in eine Richtung zu lenken. Diese Informationen wurden uns als Fakten verkauft. Dadurch wird man, wie Sie (oder jetzt Du?) so schön sagen (sagst) "faktenresistent". Nicht immer kann ein normaler Bürger prüfen, ob etwas vlt. in den Medien mitgeteiltes, auch wirklich den Tatsachen entspricht. Das soll aber kein Argument gegen direkte Demokratie sein. Im Gegenteil, der Lösungsansatz muss von der anderen Seite her kommen.
      15 1 Melden
    • ostpol76 25.01.2017 13:30
      Highlight Highlight Der erste Satz könnte vom IS stammen :-)
      3 13 Melden
  • loree_n 25.01.2017 11:41
    Highlight Highlight christoph b war ja auch möglich.. ;)
    42 28 Melden
    • amore 25.01.2017 11:54
      Highlight Highlight Glücklicherweise nur kurze Zeit.
      43 23 Melden
    • Irieman 25.01.2017 14:42
      Highlight Highlight Dr. jur. Christoph Blocher!

      Die "Elite" sollte man mit Titel nennen.
      20 4 Melden
    • loree_n 25.01.2017 15:23
      Highlight Highlight hahahahaaaa hast ja recht :*
      5 6 Melden
  • Rabbi Jussuf 25.01.2017 11:33
    Highlight Highlight Lustige "Bewegung", diese Operation Libero, die es mit Fakten gerne genau nehmen möchte und ausgerechnet Projer gegen Glarner in der Arena als Paradebeispiel dafür herausstellt.
    Faktentreue ist das eine, eine ganz andere Sache ist es Fakten zu gewichten und miteinander in Beziehung zu setzen. Genau da hat Projer schön so einiges unter den Tisch fallen lassen. Wenn das zur Nachahmung empfohlen wird, dann ist die OL nichts weiter als noch eine populistische Bewegung mehr.

    Trotzdem, das mit dem Plakat geht natürlich gar nicht!
    39 64 Melden
    • Raembe 25.01.2017 12:49
      Highlight Highlight Was hat der Arena Moderator Projer mit der gegen Kampagne der Operation Libero zu tun?
      16 12 Melden
    • Rabbi Jussuf 25.01.2017 14:28
      Highlight Highlight Raembe
      Artikel lesen würde helfen...
      oder stehst du auf halbe Fakten, wie deine Frage vermuten lässt?
      12 5 Melden
    • Fabio74 25.01.2017 21:56
      Highlight Highlight @Jussuf doch keine Antwort? Gut also ist dein Kommentar nichtig
      7 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Inti 25.01.2017 11:24
    Highlight Highlight Warum soll Trump in der Schweiz keinen Erfolg haben können???
    Die SVP ist mit ähnlichen Slogans, Inhalten und Propaganda und mit einem ähnlichen Kopf auf dem Herrliberg seit Jahren wählerstärkste Partei...
    Es ist ziemlich einfach jetzt das amerikanische Volk aus einem Überlegenheitsgefühl heraus als dumm darzustellen, während auch überall in Europa die Rechtspopulisten seit Jahren auf dem Vormarsch sind. Warum bleibt bei uns der Aufschrei in "eigener Sache" aus, während Trump und das "dumme Amerika" wochenlang die Medien füllen?
    54 19 Melden
    • michi89 25.01.2017 12:07
      Highlight Highlight Unser politisches System gibt einem wie Trump gar nicht die Möglichkeit eine solch grosse Macht auszuüben. Blocher hat ja vor allem durch Initativen Erfolge verbuchen können. Im Parlament, dort wo die meisten politischen Entscheide gefällt werden, war die Politik des Zürcher SVP-Flügels kaum je mehrheitsfähig, obwohl die SVP die grösste Fraktion stellt. Und bei Personenwahlen schneiden die Hardliner meist schlecht ab. Würden die Bundesräte vom Volk direkt gewählt, hätte eine polarisierende Figur wie Blocher nie eine Chance gehabt.
      34 12 Melden
  • Spooky 25.01.2017 11:22
    Highlight Highlight Trump hat viel Geld.

    Wenn Trump kein Geld hätte,
    dann wäre er der letzte Dreck.

    Und wenn Trump kein Geld hätte,
    dann würden die Linken auf ihn spucken.

    Das können die Linken aber nicht,
    weil Trump viel Geld hat.
    13 65 Melden
    • Grigor 25.01.2017 12:37
      Highlight Highlight Da sind so viele Wiedersprüche drin, ich verstehe echt nicht was du uns sagen willst.
      26 10 Melden
    • OmegaOregano 25.01.2017 12:45
      Highlight Highlight Das musst du nun also wirklich erklären. Was willst du genau sagen?
      20 9 Melden
    • Raembe 25.01.2017 12:51
      Highlight Highlight Die Linken spucken ja schon auf Trump. Oder liest Du die täglichen Artikel gegen Trump nicht?

      Trump benimmt sich wie der letzte Dreck, auch mit seiner Kohle.
      19 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • amore 25.01.2017 11:21
    Highlight Highlight Wir hatten ja mal einen Ähnlichen im Bundesrat. Der war aber schnell wieder weg. In diesem Thema hat die Schweiz (noch) ein gutes Sensorium.
    48 21 Melden
    • Shabina 25.01.2017 16:50
      Highlight Highlight Dank diesem sind wir nicht in der EU!
      Danke!
      10 14 Melden
    • Fabio74 25.01.2017 21:57
      Highlight Highlight Ach shabina Das Märchen das euch eingetrichtert wird, ist eine glatte Lüge des DrB
      8 1 Melden
  • poesie_vivante 25.01.2017 11:14
    Highlight Highlight Länger je mehr beschleicht mich das Gefühl, dass watson dir Rolle als Parteizeitung der "Operation Libero" wahrnimmt.
    36 41 Melden
    • Richu 25.01.2017 13:02
      Highlight Highlight Dein "Gefühl" entspricht 100%ig der Realität.
      22 22 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 25.01.2017 20:49
      Highlight Highlight @DasAuge, Das trifft den Nagel auf den Kopf.
      3 5 Melden
    • Fabio74 25.01.2017 21:58
      Highlight Highlight Lies halt den Köppelschen Stürmer. Dort findest du dein Weltbild bestätigt
      11 7 Melden
  • Spooky 25.01.2017 10:37
    Highlight Highlight Wo steht eigentlich Flavia Kleiner? Ich denke FDP. Aber anscheinend ist das allen WatsonLinken egal.
    28 29 Melden
    • elco 25.01.2017 12:30
      Highlight Highlight Ja und die FDP ist gesellschafts-Liberal. Wo ist das Problem?
      Es geht schon lange nicht mehr um Links gegen Rechst, sondern um Liberal gegen National-Konservativ
      42 16 Melden
    • Deathinteresse 25.01.2017 12:36
      Highlight Highlight Operation Libero besteht nicht nur aus Flavia Kleiner.
      Das ist doch auch das schöne, dass Menschen die mit unterschiedlichen Parteien sympathisieren sich für gewisse Grundwerte wie Respekt, Wahrheit und Anstand gemeinsam engagieren.
      32 11 Melden
    • Raembe 25.01.2017 12:55
      Highlight Highlight Ich denke Watson berichtet über die OL, weil sie aktuell die populärste Kampagne zur erleichterten Einbürgerung führen. Nicht weil sie Flavia Kleiner für ganz links halten.
      31 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

«Trump wird die Macht teilen müssen – und dann sterben»

Eine politische Analyse der etwas anderen Art: Martin Zoller kann anhand der Analyse der Aura eines Menschen seine Zukunft sehen. So hat er die Wahl von Donald Trump richtig vorausgesagt. Jetzt allerdings scheint sich das Blatt zu wenden: Die Demokraten werden gemäss Zoller die Midterms gewinnen – und Trump wird noch vor Ablauf seiner ersten Amtszeit sterben.

Sie haben die Wahl von Donald Trump vorausgesagt. Wie ist Ihnen das gelungen? Schon 2014 wusste ich, dass Hillary Clinton keine Chance haben wird. Ich sah im Sommer dieses Jahres einen Mann als kommenden Präsidenten. Als Trump von den Republikanern zum Präsidentschaftskandidat erkoren wurde, war mir klar, dass er auch gewählt werden wird. Ich habe das damals schon in verschiedenen TV-Interviews ausgeführt.

Wie kommen Sie zu solchen Aussagen? Machen Sie politische Analysen und verbinden diese …

Artikel lesen
Link to Article