Schweiz
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epa06173664 Muslim worshippers pray during the Hajj pilgrimage outside Namrah Mosque in Arafat, near Mecca, Saudi Arabia, 31 August 2017. Around 2.6 million muslim are expected to attend this year's Hajj pilgrimage, which is highlighted by the Day of Arafah, one day prior to Eid al-Adha. Eid al-Adha is the holiest of the two Muslims holidays celebrated each year, it marks the yearly Muslim pilgrimage (Hajj) to visit Mecca, the holiest place in Islam. Muslims slaughter a sacrificial animal and split the meat into three parts, one for the family, one for friends and relatives, and one for the poor and needy.  EPA/MAST IRHAM

Pilger am Donnerstag in Arafat, rund 25 km von Mekka entfernt. Bild: EPA/EPA

Du fragst dich, wo dein Nachbar ist? Vielleicht in Mekka! 7 Fakten zur Moslem-Pilgerfahrt

In der saudi-arabischen Stadt Mekka hat die muslimische Wallfahrt Hadsch begonnen. Nach offiziellen Angaben sind rund zwei Millionen Gläubige in die Stadt gereist – auch aus der Schweiz. Das musst du über die Pilgerfahrt wissen. 



Der religiöse Höhepunkt eines Muslims

Die Hadsch-Wallfahrt gehört zu den fünf Grundpflichten des Islam. Jeder fromme Muslim, der gesund ist und es sich leisten kann, sollte einmal im Leben nach Mekka pilgern – die Pilgerfahrt ist im Koran als Pflicht verankert und ist der religiöse Höhepunkt im Leben eines Muslims. Mit der Wallfahrt nach Mekka wird er auf die Ursprünge des Islam verwiesen und dorthin geführt, wo die koranische Offenbarung herabgesandt worden sein soll. 

Der Zutritt nach Mekka ist ausschliesslich Muslimen vorbehalten. Bei diesem einzigartigen Ereignis kommen Millionen Muslime aus allen Ländern zusammen.

Nägel schneiden verboten 

Vor Beginn der eigentlichen Wallfahrt vollziehen die Pilger eine rituelle Waschung und legen ihr Pilgergewand an: Sie treten in den Weihezustand ein. Männer tragen zwei ungesäumte, weisse Tücher, Frauen bedecken ihren Körper und ihre Haare, die Hände und das Gesicht müssen frei bleiben. Durch diese einheitliche, einfache Kleidung soll die Gleichstellung aller Gläubigen vor Gott und dem Jüngsten Gericht symbolisiert werden. Während des gesamten Hadsch ist es verboten, sich zu rasieren, das Haar und die Fingernägel zu schneiden und Parfüm zu benutzen. Während des Weihezustands bis zum Ende des Hadsch dürfen Muslime unter anderem auch nicht heiraten und keinen Geschlechtsverkehr haben. 

Strenger Ablauf inklusive Steinigung des Teufels

Der Hadsch beginnt am 8. Dhu l-Hiddscha (zwölfter und letzter Monat im Jahreskreislauf des islamischen Kalenders) in Mekka. Sein Ablauf ist haargenau vorgeschrieben. Ein Zug verbindet die wichtigsten Orte der Wallfahrt.

Die eigentliche Zeremonie, deren Wurzeln weit in vorislamische Zeiten zurückreichen, beginnt mit dem siebenmaligen Umwandern der Kaaba im Zentrum der Moschee von Mekka. Dabei legen viele Gläubige ihre Hände auf den Schwarzen Stein oder küssen ihn. Danach sprechen die Pilger persönliche Gebete. Im Anschluss müssen sie siebenmal im Laufschritt den Weg zwischen den nahegelegenen Hügeln Safa und Marwa zurücklegen, womit des verzweifelten Umherirrens von Abrahams Frau Hagar auf der Suche nach Wasser für ihren Sohn Ismael gedacht werden soll. Dann trinkt man aus einem geheiligten Brunnen namens Zamzam, den Gott laut Überlieferung seinerzeit zur Rettung der beiden aus dem Wüstensand sprudeln liess.

epa06170907 Muslim worshippers pray around the holy Kaaba at the Grand Mosque in Mecca, Saudi Arabia, 29 August 2017. Around 2.6 million Muslims are expected to attend this year's Hajj pilgrimage, which is highlighted by the Day of Arafah, one day prior to Eid al-Adha. Eid al-Adha is the holiest of the two Muslims holidays celebrated each year, it marks the yearly Muslim pilgrimage (Hajj) to visit Mecca, the holiest place in Islam. Muslims slaughter a sacrificial animal and split the meat into three parts, one for the family, one for friends and relatives, and one for the poor and needy.  EPA/ABIR ABDULLAH

Die Kaaba im Zentrum der Moschee von Mekka. Bild: EPA/EPA

Am nächsten Tag versammeln sich die Pilger in der 25 Kilometer ausserhalb von Mekka gelegenen Ebene am Berg Arafat, wo sie die Zeit von Mittag bis nach Sonnenuntergang mit Meditationen und Gebeten verbringen. In erster Linie bitten sie dort um die Vergebung ihrer Sünden.

Am 10. des Monats feiern die Pilger im benachbarten Ort Mina wie Moslems auf der ganzen Welt das Opferfest. Dabei wirft jeder Pilger sieben Steinchen auf drei Steinsäulen, die den Teufel symbolisieren.

epa05536688 Muslim pilgrims perform Jamraat al-A'qabah (stoning of the devil ritual), at Jamraat near the tent city of Mina, outside the Holy City of Mecca, Saudi Arabia, 12 September 2016. After two nights in Mina pilgrims wil return to Mecca to perform a third tawaf, around the al-Kaaba to bid farewell to the holy city. With these rituals, pilgrims believe they will go back home as pure as the day they were born.  EPA/FAZRY ISMAIL

Pilger vollziehen die symbolische Steinigung Satans. Bild: EPA/EPA

FILE- This Sunday, Dec. 31, 2006 file photo, shows an aerial view of one of three huge stone pillars as Muslim pilgrims are seen casting stones at it in the symbolic stoning of the devil for the second day in Mina, near Mecca, Saudi Arabia. As Muslims from around the world stream into Mecca for the annual hajj pilgrimage this week, they come to a city undergoing the biggest transformation in its history.(AP Photo/Khalil Hamra, File)

Eine der drei Steinsäulen, die die Gläubigen bewerfen. Bild: AP/AP

Dann schlachtet man ein Tier in Erinnerung an Abrahams Bereitschaft, einen seiner Söhne Gott zu opfern. Gewöhnlich schlachten die Pilger beim Hadsch heute selbst keine Tiere mehr, sondern bezahlen Firmen dafür, die das Fleisch anschliessend unter bedürftigen Muslimen verteilen.

Am 12. Dhu l-Hiddscha beenden die Pilger ihren Weihezustand, indem sie sich die Haare schneiden lassen. Anschliessend kehren sie nach Mekka zurück, können baden und sich reinigen und wieder normale Kleidung tragen. An den beiden letzten Tagen kehren viele Gläubige nochmals nach Mina zurück, um weitere Steinchen zu werfen. Üblich ist zum Abschluss die erneute siebenmalige Umwanderung der Kaaba. 

1200 Gläubige aus der Schweiz

Nach offiziellen Angaben sind rund zwei Millionen Gläubige in die für Muslime heilige Stadt gekommen. Um den riesigen Ansturm auf die heiligen Stätten bewältigen zu können, verlangen die saudischen Behörden eine minutiöse Vorbereitung. Aus diesem Grund haben sie auch die Anzahl Personen, die am Hadsch teilnehmen können, kontingentiert.

Aus der Schweiz dürfen rund 1200 Muslime nach Mekka reisen. Dieses Kontingent teilen sich mehrere Veranstalter von Hadsch-Reisen untereinander auf.

Teure Reise 

Die Wallfahrt muss man sich leisten können. Die Reise ist wegen der grossen Nachfrage alles andere als billig. Zwischen 4000 und 7000 Franken müssen die Schweizer Pilger laut Fernsehsender SRF dafür bezahlen.

Streit zwischen Saudi-Arabien und Katar

Überschattet wird die Wallfahrt in diesem Jahr von der diplomatischen Krise zwischen Katar und seinen Nachbarstaaten am Golf. Saudi-Arabien, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate hatten Anfang Juni die Grenze zu Katar geschlossen. Sie werfen dem Emirat die Unterstützung von Terror vor. Pilger aus Katar dürfen nach einem Erlass des saudischen Königs Salman dennoch zur Hadsch-Wallfahrt. Für die Anreise stellte der König gar Privatjets zur Verfügung.

Angst vor Massenpanik

Etwa 100’000 Sicherheitskräfte sollen für einen störungsfreien Verlauf sorgen. Vor zwei Jahren waren bei einer Massenpanik während der Wallfahrt nach offiziellen Angaben 769 Pilger ums Leben gekommen. Inoffizielle Berechnungen gehen von rund 2000 Toten aus. Auch Jahre zuvor war es zu mehreren Vorfällen gekommen. Am 12. Januar 2006 starben bei einer Massenpanik in Mina mindestens 362 muslimische Pilger. Auch 1990 kam es zu einer Massenpanik. In einem Fussgängertunnel wurden damals 1427 Pilger von fliehenden Menschenmassen totgetrampelt.

Die Pilgerfahrt stellt aufgrund der enormen Teilnehmerzahlen stetig wachsende Anforderungen an die Veranstalter des religiösen Grossereignisses. Vor allem müssen Trinkwasser und Unterkünfte bereitgestellt werden, denn rund um Mekka herrschen Temperaturen bis zu 40 Grad. Die Infrastruktur der Region ist während des Hadsch immer wieder überlastet.

Für ein offenes Frauenbild. Und zwar mit Kopftuch und Rap!

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Video: srf

Mekka Reloaded – Gott, Kommerz und Grössenwahn

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    Alle Leser-Kommentare
  • Mr.Bean 01.09.2017 16:38
    Highlight Highlight Ich bin überhaupt nicht religiös und habe nicht vor dies zu ändern. Die Bilder von Menschenmenge die um diesen Würfel drehen, haben aber dennoch sowohl etwas suspektes wie auch eindrückliches an sich.
  • Peace93 01.09.2017 15:22
    Highlight Highlight Ihr solltet euch alle was schämen! Verdammt noch einmal wo ist der Sinn für die Menschlichkeit geblieben?! Watson berichteg Neutral über die Pilgerfahrt und die meisten haben nichts anderes zu tun alls wieder einmal gegen Muslime
    Zu stecheln. Bravo, wirklich ein bravo an alle! (Sarkasmus)
    • Chefs United 01.09.2017 18:24
      Highlight Highlight 👍🏿👍🏽👍
    • atomschlaf 01.09.2017 21:25
      Highlight Highlight Islam und Menschlichkeit?

      Schau Dir besser mal an, was im Libanon passierte als der muslimische Bevölkerungsanteil zu gross wurde:
      Play Icon
    • Peace93 01.09.2017 22:01
      Highlight Highlight Kannst du lesen? 🤔 Die Zusammenhänge meiner Wörter hast du jedenfalls nicht verstanden. Naja, netter Versuch ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • 's all good, man! 01.09.2017 14:52
    Highlight Highlight Irgendwie schon sehr bezeichnend, dass es sich gewisse Leute nicht mal bei einem rein informativen Artikel nehmen lassen, ihren islamophoben Mist loszuwerden. Es ist wirklich widerlich.
    • Silent_Revolution 01.09.2017 17:08
      Highlight Highlight Ist es nun schon Islamophob den Wahabismus zu kritisieren der in Mekka unter die Leute gebracht wird?

      Ein Ort an dem Homosexuelle um ihr Leben fürchten und Ungläubige nicht zugelassen sind ist doch genau das was moderate Muslime verurteilen, oder etwa doch nicht?
    • Andi Amo 01.09.2017 19:02
      Highlight Highlight Ich heisse jede begründete Islamkritik gut, nachdem Jahrzehntelang das Christentum und die Kirche demontiert wurden (wieso gibt es eigentlich nicht auch einen Begriff wie Christophob?), ist halt nun der Islam dran. Dieser sollte sich in gewissen Angelegenheiten vielleicht mal reformieren, dann gäbe es auch keinen Anlass für Streit und Kritik mehr ;)
    • Menel 01.09.2017 21:42
      Highlight Highlight Ich bin dann wohl Abrahamophob 😅

      In meinen Augen sind diese drei Religionen einfach nur eine Geburtsstätte für Unmenschlichkeit. Die schenken sich nix. Wenn sie durchdrehen wollen, liefern ihnen ihre Büche jede Legitimation, die sie brauchen.

      Aber ich bin für Fairplay; entweder man verbietet alle oder keine.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roterriese #DefendEurope 01.09.2017 14:47
    Highlight Highlight Die Kommentare hier kommen und gehen, die Gesinnungspolizei bei Watson hat heute viel Arbeit.
  • Regas 01.09.2017 14:12
    Highlight Highlight Wenn ich die Bilder mit der Menschenmasse so betrachte komme ich zum Schluss, das Allah bei der Festlegung der Wallfahrt wohl nicht damit gerechnet hat, das der Islam bis ins 21zigste Jahrhundert überlebt und eine so grosse Verbreitung erfährt. Besonders wenn man berücksichtigt das sich die meisten Gläubigen eine Wallfahrt nie im leben leisten können.
  • Normi 01.09.2017 14:10
    Highlight Highlight Wären diese Reisen nicht eine gute Möglichkeit nicht anpassungsfähige nicht wieder in Land zu lassen ?🤔
  • NoName 01.09.2017 13:16
    Highlight Highlight Eid Mubarak 😊
  • RacKu 01.09.2017 13:08
    Highlight Highlight Oder bei der Arbeit...
    • Denk-mal 01.09.2017 15:22
      Highlight Highlight Genau! Fiel mir eben auf, dass es so wenig Verkehr hat...
  • TheMan 01.09.2017 13:07
    Highlight Highlight Watson macht es wie Blick/20min. Beiträge für Feiertäge usw gilt nur für Christentum/Islam. Feiertage für die Juden gehen vergessen. Und das im Grossen Stil.
    • Andi Amo 01.09.2017 17:01
      Highlight Highlight Oder wie wäre es mal mit mehr zum Buddhismus statt ständig über den Islam zu berichten?
    • giguu 02.09.2017 07:17
      Highlight Highlight genau, und die der hinterfultiger freikirche auch, und die der sekte im kreis 5 zh, die der ameisen auch. schämt euch watson. stellt gefälligst ein team von 6 zillionen journalisten an, die jeden feiertag von allen religionen der welt hier in tausenden artikeln erklären!
  • De Shipi 01.09.2017 13:00
    Highlight Highlight Mein Papa ist jetzt auch dort, möge Allah die Gebete von allen Pilgern erhören...
    • Regas 01.09.2017 14:03
      Highlight Highlight Auch die sich widersprechenden?
    • Andi Amo 01.09.2017 17:02
      Highlight Highlight Gewisse Sunniten beten, dass die Schiiten verschwinden und wohl auch umgekehrt. Wer wird wohl da erhöhrt?
    • Tokyobeirut 01.09.2017 22:05
      Highlight Highlight @Andi aha und woher weisst du das? Kannst du die Gedanken der Shiiten und Sunniten lesen? Wenn du wüsstest wie man betet wüsstest du, dass jedes Muslim stets gleich betet und am Ende des Gebets bedankt man sich des Öfteren bei Allah für das gesegnete und gesunde Leben und wünscht sich natürlich, dass es weniger Leiden auf der Welt gibt! Ameen!
  • NWO Schwanzus Longus 01.09.2017 12:19
    Highlight Highlight Das findet jedes Jahr statt deswegen ist ganz sicher nicht einzigartig. Zudem weiss ich nicht warum so eine Propaganda Offensive gemacht wird für den Islam.
    • Saraina 01.09.2017 15:25
      Highlight Highlight Es ist mir nicht klar, wie ein Bericht über einen Massenanlass, wo 2 Millionen Menschen gleichzeitig am selben Ort das Gleiche tun, und in der Folge immer wieder Hunderte umkommen, Propaganda für den Islam sein soll?

      Ich kann mir deutlich stressärmere Ferien vorstellen.
    • oliversum 01.09.2017 15:47
      Highlight Highlight Propaganda-Offensive?!
    • Maracuja 01.09.2017 17:02
      Highlight Highlight @Saraina: Ich kann mir deutlich stressärmere Ferien vorstellen

      Gläubige Menschen (egal ob Muslime, Christen, Hindus) verstehen eine Pilgerfahrt bestimmt nicht als Ferien, auch wenn sie Ferientage dafür opfern müssen.
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