Schweiz
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Lanz anlässlich einer Demonstration für Sans-Papiers. bild: anlaufstelle basel

Fluchthelferin (72): «Ich nehme die Strafe absolut in Kauf»

Anni Lanz hat ein Gerichtsverfahren am Hals, weil sie einen Afghanen im Auto über die Schweizer Grenze schmuggeln wollte. Im Interview erklärt die Seniorin, warum sie es regelrecht auf einen Prozess angelegt hat. 

12.07.18, 10:40 13.07.18, 06:09


Anni Lanz, 72, steht voraussichtlich im Herbst im Wallis vor Gericht. Die Menschenrechtsaktivistin wurde erwischt, als sie Anfang Jahr einen afghanischen Flüchtling im Auto über die Schweizer Grenze bringen wollte. Die Staatsanwaltschaft verknurrte sie zu einer Busse. Doch Lanz denkt nicht daran, die Rechnung zu bezahlen. Sie legte Beschwerde ein und entschied sich damit für den Gang vor den Richter.

Frau Lanz, warum provozieren Sie einen Prozess, anstatt einfach Ihre Busse zu zahlen und die Sache zu vergessen?
Anni Lanz:
Ich gehe vor Gericht, weil ich ein Zeichen setzen will. Ich finde es nicht richtig, dass die Schweiz so vulnerable Personen wie diesen jungen Afghanen – nennen wir ihn Tom – einfach abschiebt.

Wie kam es, dass Tom an diesem Tag im Februar mit Ihnen im Auto sass, als Sie von der Polizei erwischt wurden?
Ich hatte Tom in einem Ausschaffungsgefängnis kennengelernt. Er war schwer traumatisiert und psychisch krank. Seine Schwester, die in der Schweiz lebt, hätte sich um ihn kümmern können. Aber die Schweiz schob ihn ab – obwohl mehrere ärztliche Atteste davon abrieten. Als ich ein paar Tage nach der Ausschaffung einen Anruf erhielt, Tom sei vom Asylzentrum weggeschickt worden und ohne warme Kleider am Bahnhof in Domodossala gestrandet, ging ich ihn suchen. Ich fand ihn, wie er ohne jegliche Betreuung in Eiseskälte am Bahnhof ausharrte. Er wies bereits ein paar Erfrierungsspuren auf. Was tun? Niemand hatte Zeit für Hilfe. Ich musste ihn zurück in die Schweiz bringen.

Die «Tageswoche», die als erste über den Fall berichtete, bezeichnet Sie als «Helferikone». Sie hätten sich in Ihrem Leben immer «dahin gestellt, wo es brennt». Welcher Brandherd macht Ihnen derzeit am meisten Sorgen?
Es gibt im Moment wahnsinnig viele Brandherde an Orten, wo man nicht hinsieht. Ich denke an all die Flüchtlingslager in Libyen und anderswo. Da kann ich in meinem Alter nicht mehr hin. Ich konzentriere mich auf die Leute, die hierzulande in Not sind – und davon gibt es genug. Seit 13 Jahren mache ich regelmässig Besuche im Ausschaffungsgefängnis, um die Insassen zu unterstützen. Ich sehe mich aber nicht als «Helferikone», dieses Heroische liegt mir nicht.

«Es wäre sehr märtyrerhaft, jetzt herumzuposaunen, dass ich ins Gefängnis gehen würde, obwohl ich die Geldstrafe bezahlen könnte.»

Sie stehen in Kontakt mit der Tessiner Fluchthelferin Lisa Bosia, die unlängst vom Bundesstrafgericht verurteilt wurde, weil sie jugendliche Flüchtlinge illegal über die Grenze gebracht hatte. Das Urteil gilt als wegweisend. Halten Sie es für realistisch, dass der Richter in Ihrem Fall zu einem anderen Schluss kommt?
Es gibt legalistische Richter, die sich strikt ans Ausländergesetz halten – und dieses stellt die Förderung der rechtswidrigen Einreise von Flüchtlingen unter Strafe. Gegen dieses Gesetz habe ich verstossen. Es gibt aber auch Richter, die übergeordnete Rechte in der Bundesverfassung höher werten, sprich Menschenrechte oder Grundrechte. Ich habe mich bei meinem Tun von grundrechtlichen Prinzipien leiten lassen. Das ist eine Frage der Abwägung. 

Für die Förderung der rechtswidrigen Einreise von Flüchtlingen drohen Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr oder Geldstrafen. Wären Sie bereit, für Ihre Ideale ins Gefängnis zu gehen?
In meinem Fall geht es um eine Busse von 300 Franken und eine bedingte Geldstrafe von 30 Tagessätzen à 50 Franken. Wenn ich noch einmal erwischt würde und die Busse nicht bezahlte, dann käme ich hinter Gitter. Es wäre sehr märtyrerhaft, jetzt herumzuposaunen, dass ich ins Gefängnis gehen würde, obwohl ich die Geldstrafe bezahlen könnte.

«Es geht um die Abwägung zwischen Ausländergesetz und Grundrechten. Und hier nehme ich die Priorisierung offensichtlich anders vor als der ‹Weltwoche›-Journalist.»

Aber Sie würden noch einmal einen Flüchtling über die Schweizer Grenze schmuggeln?
Ich wäre ja schön blöd, wenn ich das jetzt sagen würde (lacht). Aber wenn mich der Richter danach fragt, werde ich sagen, dass ich es in einem solchen Härtefall, wie Tom einer war, noch einmal machen müsste.

Ein «Weltwoche»-Journalist bezeichnete ihr Verhalten auf Twitter als «inkonsequent»: Wer sich auf den zivilen Ungehorsam berufe, müsse auch die Strafe in Kauf nehmen.
Ich nehme sie absolut in Kauf. Aber das Recht, eine Beschwerde gegen eine Strafe einzulegen, gehört zum Rechtsstaat. Ich lege Wert auf die Feststellung, dass sich mein Engagement nie gegen unseren Rechtsstaat gerichtet hat. Es geht, wie bereits ausgeführt, um die Abwägung zwischen Ausländergesetz und Grundrechten. Und hier nehme ich die Priorisierung offensichtlich anders vor als der «Weltwoche»-Journalist.

Sie sind schon seit Jahrzehnten im Asylbereich aktiv. Würden Sie sagen, dass sich die Einstellung der Schweizer Bevölkerung gegenüber Flüchtlingen gewandelt hat?
Es gab zu jeder Zeit sehr engagierte Menschen, die Projekte zugunsten der Flüchtlinge auf die Beine gestellt haben. Nur ist das für die Medien meistens nicht so interessant – sofern man nicht gerade verurteilt wird für sein Tun. Abgesehen davon spielt natürlich die politische Grosswetterlage eine Rolle. Derzeit dominiert die europäische Migrationspolitik, die ja eigentlich nichts anderes als Machtpolitik ist, die auf dem Rücken der Flüchtlinge ausgetragen wird.

«Es ist eine Illusion, wenn man denkt, man könne Migration steuern wie eine Bewässerungsanlage.»

Wie erklären Sie es sich, dass das Thema Flüchtlinge gerade jetzt wieder Hochkonjunktur hat, obwohl die Migration über das Mittelmeer zuletzt deutlich abgenommen hat?
Ganz einfach: Rechte Parteien wollen wiedergewählt werden. Darum müssen sie das Thema bewirtschaften. Ich finde es pervers, wenn man zu diesem Zweck so weit geht, private Seenotretter auf dem Mittelmeer zu kriminalisieren.

Angenommen, Sie wären Königin von Europa: Auf welche Flüchtlingspolitik würden Sie setzen?
Ich würde sagen: Liebe Leute, ich muss euch enttäuschen, auch ich habe kein Rezept. Der Hebel ist, wenn überhaupt, ein wirtschaftlicher und nicht ein politischer. Solange die Vermögensverhältnisse weltweit so unterschiedlich sind wie heute, wird die Migration nicht abreissen. Ein erster Schritt wäre es, vor Ort für die lokale Bevölkerung interessante Investitionen zu tätigen. Und vielleicht müsste die Bevölkerung bei uns auf gewisse Privilegien verzichten.

Da hätten Sie aber schnell einen wütenden Mob am Hals.
Ja, wenn es um die Besitzstandswahrung geht, verstehen die Leute keinen Spass. Dabei übersehen sie, dass die Migration nie zurückgehen wird, solange es uns so viel besser geht als den meisten anderen Menschen auf der Welt. Es ist eine Illusion, wenn man denkt, man könne Migration steuern wie eine Bewässerungsanlage.

«Vielleicht ist er auch nach Afghanistan zurück. Er hing ja nicht an seinem Leben.»

Und was würden Sie, hier und jetzt in der Schweiz, ganz realpolitisch tun?
Dafür sorgen, dass die Menschenrechte eingehalten werden. Leute haben Anspruch auf Respekt und Menschenwürde, egal, ob sie Asylsuchende im Sinne der Flüchtlingskonvention sind oder nicht. Vulnerable Personen müssen konsequent geschützt werden. Gerade Frauen mit Kindern und Alleinstehende werden zu häufig abgeschoben, obwohl ihre Sicherheit in der Heimat oder in ärmeren Dublin-Staaten nicht gewahrt werden kann.

Wissen Sie eigentlich, wo Tom gerade ist?
Nein. Nachdem wir von der Grenzwache angehalten wurden, wurde Tom wieder auf dem Bahnhof in Domodossola deponiert, kam mit Hilfe von Lisa Bosia in ein Asylzentrum (CAS) und, nachdem er sich wieder so schwer verletzte, in eine psychiatrischen Klinik bei Mailand, von da ging's wieder ins CAS. Dort ist er eines Abends abgereist – ich weiss nicht, wohin.

Abgereist heisst: untergetaucht?
Vielleicht ist er auch nach Afghanistan zurück. Er hing ja nicht an seinem Leben.

«Ich konnte nicht sagen, wer tot war und wer noch lebte»

Video: srf

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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215Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 13.07.2018 12:41
    Highlight Wären alle Menschen wie Anni Lanz gäbe es das nicht was sie seit Jahrzehnten bekämpft. Danke für den unermüdlichen Einsatz im Auftrag der Gerechtigkeit.

    www.srf.ch/kultur/article/3998406/amp
    25 21 Melden
  • Me, my shelf and I 13.07.2018 08:09
    Highlight Heldin.
    Danke <3
    29 40 Melden
  • Königin der Löwen 12.07.2018 23:41
    Highlight Beeindruckende Frau.
    34 42 Melden
  • Andi Amo 12.07.2018 20:58
    Highlight Dem naiven und populistischen Geschwafel dieser alten Frau würde ich gerne mal entgegnen;

    "Ein erster Schritt wäre es, vor Ort für die lokale Bevölkerung interessante Investitionen zu tätigen."
    Was ist denn mit den Aber-Milliarden von Entwicklungshilfe passiert seither? Das Geld versickert doch in Afrika schneller durch die dort herrschende Elite als man es nachschiessen kann! Wieviel Geld würde denn je genügen und wieso ist die Schweiz für die 'Rettung' Afrikas verantwortlich?

    "Und vielleicht müsste die Bevölkerung bei uns auf gewisse Privilegien verzichten."
    Sh. Punkt oben.
    73 68 Melden
    • Nocciolo 12.07.2018 22:58
      Highlight Den Leuten zu sagen, sie müssten auf etwas verzichten ist populistisch und naiv? Wen jemand mit so einem widersprüchlichen Satz anfängt, muss nur noch unsinn folgen und tatsächlich... Keine Ahnung von Geldflüssen und Entwicklungshilfe, aber gross anderen Populismus vorwerfen... Tönt ganz nach SVP.
      31 28 Melden
    • Kleine Hexe 12.07.2018 23:46
      Highlight Solange wir zu den Fluchtursachen (sei das nun durch Waffenexporte oder Fischkonsum oder was auch immer) beitragen, bin ich der Meinung, dass wir auch eine Verantwortung gegenüber den Geflüchteten haben.
      39 22 Melden
    • Liselote Meier 13.07.2018 10:36
      Highlight Afrika erhielt von 2005 bis 2015 284 Milliarden Dollar Entwicklungshilfe. Rausgesogen in diesem Zeitabschnitt wurden 600 Milliarden.

      Logisch kommt man so nicht auf einen grünen Zweig.

      https://www.gegenfrage.com/afrika-milliarden-dollar-studie/
      27 13 Melden
    • Enzasa 14.07.2018 10:42
      Highlight Andi Amo Ein erster Schritt wäre angemessene Rohstoffpreise zu zahlen. Ein erster Schritt wäre die globalen Konzerne zu kontrollieren.
      Ein erster Schritt wäre fair zu konsumieren.

      Wir kaufen billige Rosen, billiges Obst, billige Handys, billigen Fisch, schreien nach Elektroautos
      Und nehmen billigend in Kauf, dass die Menschen in Afrika deshalb ihre Lebensgrundlagen verlieren.
      14 4 Melden
  • geissenpetrov 12.07.2018 20:31
    Highlight Ich empfehle all jenen, die nur hier sind, um ihre stets gleichen langweiligen Textbausteine abzusetzen, in einen der folgenden Beiträge reinzuhören.
    Vielleicht kommt dann mal was Neues ;)

    "Die Flüchtlingsfrage und das globale Finanzsystem"
    -> https://bit.ly/2LdayZd

    "Vernichtungsmaschine stoppen"
    -> https://bit.ly/2N6MpE7

    "Grenzenlose Migration und die Erhöhung der Profitrate"
    -> https://bit.ly/2mbBOMD
    28 37 Melden
  • sokrates2 12.07.2018 19:30
    Highlight Solche Menschen wie Frau Lang und es gibt tausende davon, darunter auch Bundesministerin Sommaruga sollten uns grosse Sorgen machen, denn durch den relativen Wohlstand und den ständigen Konsum sind sie nicht mehr urteilsfähig geworden. Unsere Gesellschaft und ihre Gesetze werden von ihnen nicht mehr ernst genommen. Illegalität hat mit geltendem Recht zu tun und Asylrecht erst recht, leidr wird heute Asyl zu 100% durch Illegalität missbraucht.
    41 80 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 12.07.2018 21:15
      Highlight @sokrates2

      Ihr Benutzename verhält sich zu Sokrates so wie Titanic 2 zu Titanic.

      "leidr wird heute Asyl zu 100% durch Illegalität missbraucht."

      Das ist aber erstaunlich viel.
      60 20 Melden
  • Edwin Schaltegger 12.07.2018 18:01
    Highlight Da kann man nur sagen "Alter schützt vor Torheit nicht".
    Man sollte solchen Leuten die Folgekosten zu Betreuung ihrer geschmuggelten Flüchtlinge als Busse bezahlen lassen.
    82 86 Melden
    • Andi Amo 12.07.2018 21:01
      Highlight Wie alle Kosten bürden das die Linken seit je her der Allgemeinheit auf. Allen voran leiden dann darunter die fleissigen Kleinunternehmen und der langsam aber stetig schwindende Mittelstand.
      Dass man aber die Reichen höher besteuern sollte, dafür könnte man mich jedoch auch noch gewinnen:)
      37 36 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 12.07.2018 21:17
      Highlight @Edwin Schaltegger

      Gilt diese Regel dann automatisch auch für Unfälle die im Militärdienst geschehen? Ich möchte die nicht bezahlen, da man sie zu 100% hätte vermeiden können.
      47 26 Melden
  • tony love 12.07.2018 17:32
    Highlight Dass unsere Gesellschaft diesen Artikel nötig hat, sagt viel aus.
    34 40 Melden
  • Dr no 12.07.2018 16:33
    Highlight Das Problem von Flüchtlingshelfern ist doch, dass sie der Allgemeinheit die Hilfe aufzwingen. Wenn sie unbedingt die Welt retten wollen, dann sollen sie das tun. Aber mit eigenen Mitteln. Kommt die gute Frau für die Flüchtlinge persönlich auf ? Ich bezweifle es doch stark.
    87 70 Melden
    • Enzasa 14.07.2018 10:55
      Highlight Dr no warum kommen die Regierungen nicht aus eigenen Mitteln dafür auf, dafür dass sie auf kosten der afrikanischen Bevölkerung Gewinne einstreichen.
      Entweder übernehmen alle Verantwortung oder keiner. Von der alten Dame erwarten sie Verantwortung, aber nicht von Regierung, Industrie und den Konsumenten.
      7 1 Melden
  • dding (@ sahra) 12.07.2018 15:15
    Highlight Diese Frau, schein ihrem vermutlich angeschlagenem Ego helfen zu wollen.
    Das ist alles.
    Rechtsstaatlichekeit ist ihr egal.

    Die CH tut gut daran, hier hart durchgreifen.

    Es geht nicht an, dass Leute die Migration dazu benützen, ihr Selbstwertgefühl aufzupolieren.

    Auf Kosten der Allgemeinheit schon gar nicht.
    107 134 Melden
    • Rabbi Jussuf 12.07.2018 16:28
      Highlight Irgendwie nötigt mir die Frau schon Respekt ab! Die Rechtsstaatlichkeit ist ihr nicht egal, ganz im Gegenteil!
      Sie macht das, was sie für richtig empfindet und ist sich der Konsequenzen schon bewusst und bereit sie zu tragen. Da war doch der Fall von Lisa Bosia ganz anders gelagert.
      64 28 Melden
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 12.07.2018 20:50
      Highlight LordDiktator: Das was von ddings Herz übrig geblieben ist (wahrscheinlich einem Klumpen gleich) schlägt für die NSU und Konsorten.

      30 27 Melden
    • Andi Amo 12.07.2018 21:12
      Highlight @LordDiktator
      Wenn jemand auf die Einhaltung von geltendem Recht besteht, hat dieser also automatisch kein Herz? Kennen Sie denn die Person? Vielleicht ist diese liebende/r Vater, Mutter, Freund, Partner...?

      Sagen Sie mal, wieviele Flüchtlinge beherbergen denn Sie bei sich zu Hause?
      32 36 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 12.07.2018 21:55
      Highlight > Wenn jemand auf die Einhaltung von geltendem Recht besteht, hat dieser also automatisch kein Herz?

      Genau, automatisch kann man 'geltendes Recht' nur ohne Herz anwenden.

      Du
      17 25 Melden
    • Enzasa 14.07.2018 11:03
      Highlight Wieviel Handys haben sie bisher gekauft, wieviele Rosen kauften sie, verweigern sie Fischfang? Gehen sie gegen Waffenexporte auf die Straße, protestieren sie bei Nestle?
      Haben sie jemals dagegen protestiert, dass Chinesen ihr Getreide in Afrika anbauen? Haben Sie Tesla jemals gefragt woher die ihre Rohstoffe beziehen?

      Aber diese Dame, die einen einzelnen Jungen geholfen hat, auf die können Sie zeigen, da haben sie den Mut zu schreiben.

      Hätten Sie bei den „Großen“ auf Einhaltung der Rechte bestanden, wäre dieser Junge nicht in Europa gelandet.
      11 4 Melden
  • lily.mcbean 12.07.2018 14:57
    Highlight Manchmal frage ich mich warum manche Menschen Sachen rauslassen bei denen ich denke, was hat den denen das Gehirn vergiftet?Dann wurde mir klar das dieses Gift Geld und Wohlstand heisst. Dann kann ich ja froh sein das ich kein Geld habe aber dafür Empathie und gesunden Menschenverstand der ein Menschenleben höher einstuft als möglichst viel abzukassieren.Ihr solltet euch alle schämen. Sogar ich mit Minimallohn(3500.- Mt.)und so gut wie null Ersparnissen lebe hier in der Schweiz wie eine Kaiserin! Uns fehlt es hier an NICHTS.Nur die,die schon einen Haufen haben kriegen den Hals nicht voll!
    115 73 Melden
    • dding (@ sahra) 12.07.2018 15:20
      Highlight Eben... Jetz fragen sie sich, ob sie bereit wären, für Ihre selblosen Gedanken auch zu bezahlen.

      ZB. Statt ihrer 3500.-, nur noch 500 oder 400.-?
      Ja?

      Dann ist ja gut.

      Denn auch ihnen dürfte klar sein, dass sich hohe Löhne, Sozialstaat, und Demokratie nur mit Grenzen realisieren lässt.
      75 87 Melden
    • Dr no 12.07.2018 16:38
      Highlight genau. 3'500 ist immer noch zu viel. Warum teilen sie das nicht mit den Flüchtlingen. Es ist einfach zu teilen wenn man nichts hat. Es ist auch einfach zu sagen, der Staat muss für dieses und jenes aufkommen wenn man selber keine Steuern bezahlt.
      50 58 Melden
    • lily.mcbean 12.07.2018 19:17
      Highlight Eure Argumentation ist Lächerlich.
      52 32 Melden
    • midgo 12.07.2018 20:48
      Highlight @mcbean love u :)
      26 16 Melden
    • Andi Amo 12.07.2018 21:24
      Highlight @lily.mcbean
      Wenn es Ihnen ja so gut geht, steht es Ihnen absolut frei, noch die Hälfte von Ihrem Einkommen an Flüchtlinge abzugeben. Machen Sie das? Nein? Wieso nicht? Sie könnten als gutes Beispiel vorangehen, aber verlangen Sie nicht von allen, dass diese Ihre Ansichten und Werte übernehmen.

      Ich ackere mir 46 Wochen im Jahr einen ab und erhalte schlussendlich für sehr viel meiner Lebenszeit gerade mal einen mittelmässigen Lohn. Davon zahle ich dann gleich wieder überproportional viel Steuern. Dadurch bin ich und sind wir schon mal alle grundsätzlich solidarisch. Wir geben ja schon alle?

      29 31 Melden
    • lily.mcbean 12.07.2018 21:29
      Highlight @andi amo
      Ich lache immer noch weil du tatsächlich glaubst das von diesem Lohn nadem die Rechnungen gezahlt wurden noch etwas übrig bleibt 🤣
      25 18 Melden
    • lily.mcbean 12.07.2018 21:31
      Highlight @midgo <3
      12 15 Melden
    • dding (@ sahra) 12.07.2018 22:55
      Highlight Mcbean

      Eben sehen sie?

      Sie wollen nicht!
      Sie könnten sicher noch optimieren.
      ZB. Zu ihren Eltern ziehen, oder in die Notschlafstelle?

      3500.- sind immer noch viel zu viel, für jemanden wie sie, die das Gift des Wohlstands nicht braucht.

      Aber eben da sind sie wie viele andere auch.

      Wenn s ums eigenen Portemonnaie geht, hörts dann schnell mal auf,
      mit der Nächstenliebe.
      12 18 Melden
    • BullyMcTravish 13.07.2018 08:25
      Highlight Süss, die Argumentationen denen es scheinbar besser geht. Zuerst mal am eigenen Leib erfahren wie es ist, mit 3500,- auszukommen. Aber macht euch keine Sorgen, aus Erfahrung weiss ich, dass diejenige die weniger haben, meist die sind die geben (wenn auch dementsprechend nicht sehr viel), weil sie wissen, wie es ist wenn man nichts hat.
      18 8 Melden
    • dding (@ sahra) 13.07.2018 12:24
      Highlight Bully
      Sorry aber dies ist Bullshit.
      Ich weiss aus eigener Erfahrung, wie es ist, mit weniger als 3500.- auszukommen.
      Habe selbst eine gute Freundin, die sogar mit 1500.- auskommt.
      Mit diesem Einkommen, bezahlen sie fast keine Steuern und haben KK Verbilligung.

      Mit 3500.- kann man in diesem Bereich allerhand machen. ZB. einen Migranten bei sich zuhause einquartiert. Inkl. Kost, alles selber tragen.
      Dies geht immer noch gut bei 3500.- !

      Aber eben, "ginge" denn da ist Lily mcbean nicht anders als die meisten, die ein " grosses Herz" (Klappe) haben.
      😂
      7 14 Melden
    • Enzasa 14.07.2018 11:10
      Highlight Wer auf Rechte besteht, sollte konsequent auf alle Rechte bestehen.
      Keine Enteignungen in Afrika für Globale Konzerne und fremde Regierungen, keine Vorteile für Konsumenten der Industrieländer, durch Gewalt an der Urbevölkerung.
      Kontrolle der Rohstoffgewinnung auf Fairness und Soziale Verantwortung. Keine Umweltabgaben mehr, sondern strikte Einhaltung der Schadstoffgrenzen.

      Das wäre Gerechtigkeit
      2 2 Melden
    • dding (@ sahra) 14.07.2018 11:30
      Highlight Enzasa

      Möglicherweise haben sie Recht.
      Nur hilft uns hier ihr Gerechtigkeitssinn nicht weiter.

      Die Migrantion ist ein dringliches Problem. Wenn wir warten, bis die Welt eine "gerechte" Welt ist, ( und jeder versteht etwas Anderes darunter) haben wir hier Europa zerstört.

      Und dies wird ihrer Gerechtigkeit nicht dienlich sein.
      Im Gegenteil.
      4 3 Melden
    • lily.mcbean 14.07.2018 11:51
      Highlight Die Migration ist nicht das Problem sondern die Leute die es als Problem empfinden.
      Migration gibt es seit es Menschen gibt und es hat nie aufgehört. Jezt wird das Thema von populistischen Politikern bis zur perversität ausgeschlachtet um den Leuten angst um ihr Brötli zu machen damit sie Wahlen gewinnen können. Und das Volk springt munter auf diesen Rassenzug auf. Bravo an euch und kompliment. *ironie aus*
      5 3 Melden
    • dding (@ sahra) 14.07.2018 12:31
      Highlight Mc bean
      Sorry dies ist Unsinn.
      Wir erleben hier nicht eine natürliche Arbeitsmigratio.

      Hier handelt es sich um eine Migration in den Sozialstaat.
      Und diese wird die Sozialen Errungenschaften der letzten 100 Jahre zerstören.

      Das sie die Gefahr nicht erkennen können, heisst noch lange nicht, das diese nicht vorhanden ist.

      Ich bleibe dabei. Leute wie sie, die vollmundig anderen, schlechte Eigenschaften anhängen, aber selbst nicht unentgeltlich Hilfe anbieten, sind zu nicht ernsthaft.
      Sondern wollen sich bloss über die anderen erheben.
      2 7 Melden
    • midgo 14.07.2018 14:02
      Highlight Vom 15 bis Anfangs 20. Jahrhundert waren die Schweizer darauf angewiesen ihre 'überzähligen' Leute als Reisläufer, Bauern, Käser etc ins Ausland zu schicken. Ertst als wir von den imperialistische Ausbeutungsmodellen angefangen haben zu profitieren hat sich die Situation beruhigt. Auch heute Lebe, auf die gesamtbevölkerung gemessen, ein relativ hoher prozentualer Anteil Schweizer im Ausland. Ebenfalls wären wir noch kulturell in der Steinzeit wenn wir nixht szändig von Migration hätten profitieten können. Für mich gelten auch wirtschaftlich (existentielle) Gründe als legitime Fluchtgründe.
      3 1 Melden
    • midgo 14.07.2018 14:09
      Highlight Solange wir als Gesellschat uns am Elend der Wrlt gesundstossen, sehe ich kein Argument es Menschen welche aus ausgebluteten Ländern kommen, zu verwehren nach Europa zu kommen. Wir liefern Waffen überall hin um mögliche Aufstände zu verhindern, 'wir', zb Glencore, kaufen Regierungen um ungestört plündern zu können. Solange wir solche Machenschaften dulden, solange haben wir auch Konsequenzen zu tragen. Wenn wer bei uns das Gefühl hat, zuwrnig vom Kuchen zu bekommen, sollte er die wahren Missstände und nicht die andern Opfer bekämpfen.
      8 2 Melden
    • lily.mcbean 14.07.2018 16:50
      Highlight @midgo 👏 amen.
      3 2 Melden
    • dding (@ sahra) 14.07.2018 18:49
      Highlight Midgo
      Ihre Kommentare sind leider viel zu ideologisch.
      Niemand hat etwas gegen sinnvolle Migration.
      Jeder, der sich hier in die Gesellschaft einbringen will, ist willkommen.
      Aber wir dürfen die Regulation der Migration nicht aus der Hand geben.
      Und wir müssen uns vor der Migration in die Sozialwerke schützen.
      Ansonsten zerstören wir diese.

      Merkwürdig, dass dies nicht allen klar ist.

      Aber eben, vielen der "Guten" geht es letztlich um ihr eigenes Ego.
      Nicht etwa um das Wohl der Gesellschaft.
      3 3 Melden
    • midgo 14.07.2018 20:31
      Highlight @dding Klar bin ich ideologisch. Sie tun so als seien sie das nicht und fühlen sich noch bemüssigt, andere als primäre Egopfleger zu diffamieren. Sehen sie, ich werde nicht mehr weiter auf dieser Ebene mit ihnen diskutieren. Ihr Bild von Gesellschaft ist ein anderes als das meine. Ihre Werte sind anders gelagert als meine. Ihre gelebte Praxis unterscheidet sich wahrscheinlich enorm von meiner. Ich bin ein alter Sack, ich habe jahrzehnte in Auseinandersetzungen um menschenwürdiges Leben gesteckt. Habe viele Jahre auch hart für bezahlt. Vermutlich mehr als ihnen in ihrer Komfortzone je einfällt.
      1 2 Melden
    • dding (@ sahra) 14.07.2018 21:19
      Highlight Sie scheinen verbittert zu sein.
      Ihr persönlicher Kampf, hat allerdings mit dieser Diskussion nichts zu tun.
      Oder?
      Ich mag es einfach nicht, wenn Leute sich so selbstgerecht und despektierlich über andere äussern, wie dies hier lily.mcbean tut.

      Das ist alles.
      2 2 Melden
    • midgo 14.07.2018 22:29
      Highlight Was wissen sie über mcbean, wieso massen sie sich an über sie zu urteilen. Und nein, ich bin alles andere als verbittert. Vielleicht sehr leidenschaftlich. Und ja, mein, wie sie es nennen 'persönlicher Kampf' hat sehr wohl mit dieser Diskussion zu tun. Ich mag einfach diese selbstgefällige Art nicht wie sie sie an den Tag legen, ohne etwas von anderen zu wissen. Mit überheblichen Sprüchen versuchen zu diffamieren und ihrer Redlichkeit und Ernsthaftigkeit zu 'berauben'. Lediglich mit dem Ziel ihren Status Quo, koste es was es wolle, zu erhalten. Nicht wirklich erstrebenswert.
      3 2 Melden
    • dding (@ sahra) 15.07.2018 12:57
      Highlight @midgo

      Sorry, aber nun kommen sie wirklich ein wenig ins Schwafeln.
      Lesen mal ihre Zeilen in aller Ruhe durch.
      Genau was sie mir vorwerfen, nämlich über andere zu Urteilen, machen ja gerade sie, indem sie hier ein sehr negatives Bild von mir zeichnen.

      Glauben sie mir, ich bin nicht so wie sie es sich vorstellen.

      Und wenn sie dies getan haben, lesen sie nochmals, was mcbean geschrieben hat, nämlich eine Hasstirade.
      Fast so, wie sie jetzt eben selbst.

      Etwas Reflexion, würde helfen, manchen Kommentar hier zu vermeiden.
      2 1 Melden
  • wädenswiler 12.07.2018 14:42
    Highlight Grundsätzlich bin ich auf der Seite von Anni Lanz. Es darf meiner Meinung nach nicht passieren, dass ein Mensch, der traumatisiert ist und keine Winterkleidung besitzt, an die Grenze gestellt wird. Da müssen, wo nötig, Gesetze angepasst werden. Womit ich aber nicht einverstanden bin, ist die vereinfachende Weltsicht, dass allein ein ökonomisches Ungleichgewicht für die Flucht verantwortlich ist. In Afghanistan z.B. ist deshalb keine Entwicklung und Demokratie möglich, weil der (Fundi-)Islam die Menschen knechtet. Viele dogmatische Linke müssen endlich von eingekrusteten Narrativen abrücken.
    64 28 Melden
    • Liselote Meier 12.07.2018 15:48
      Highlight Na, na die Sicht die du anprangerst ist schon komplexer.

      Fundi-Islam ist nur fruchtbar weil ein ökonomisches Ungleichgewicht im Inneren wie auch im Äusseren vorherrschen, dies in verschärfter Form.

      Ökonomische Beziehungen und die wirtschaftliche Struktur bilden die Basis. Kultur, Moral, Politik und Religion den Überbau. Stehen dialektisch zueinander.

      Der Überbau kann nicht gerechter als die Basis sein. Hat die Hälfte nichts zu essen, ein Teil schwimmt im Überfluss, können daraus keine demokratische Strukturen entstehen, da kommt Religion/Ideologie ins Spiel und hält den Kitt zusammen
      46 17 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 12.07.2018 16:04
      Highlight Einverstanden.

      Dass es sich bei vielen (den meisten?) Flüchtlingen in Wahrheit um Wirtschaftsflüchtlinge (Sozialschmarotzer) handelt, ist eigentlich ein Narrativ der Rechten, und nicht der Linken. Die Linke weiss sehr wohl, dass in vielen Ländern Zustände herrschen, die eine Flucht rechtfertigen.

      Wer schiebt denn Flüchtlinge zurück nach Afghanistan? Rate mal, es ist ein Prominenter Deutscher Politiker mit Namen Seehofer, und er lobt sich noch dafür. Ist Seehofer etwa ein Linker?

      (Übrigens hat Deutschland mit Aufklärungsflugzeugen im Krieg in Afghanistan mitgemacht. Nur so nebenbei.)



      30 30 Melden
    • Rabbi Jussuf 12.07.2018 16:33
      Highlight Nein, das ökonomische Ungleichgewicht reicht bei weitem nicht als Erklärung für Fundi-Islam. Es kann allenfalls ein Auslöser für Unruhen sein.
      Interessanterweise führt gerade ein streng gelebter Islam zum ökonomischen Ungleichgewicht.
      23 13 Melden
    • wädenswiler 12.07.2018 18:00
      Highlight @Liselote Meier Es mag sicherlich einiges zutreffen von dem, was du sagst, es klingt für mich aber teilweise etwas schönfärberisch. Fakt ist, dass es in keinem (!) Land, in dem der Islam als Ideologie Einfluss hat, eine menschlich-progressive Entwicklung gibt (vgl. LGBT-Rechte). Wenn das, was du schreibst, gänzlich zutreffen würde, dann müssten Saudi-Arabien und die Golfstaaten ja eigentlich Horte der Demokratie sein. Ich kritisiere folglich auch deine Aussage, dass die Ökonomie die Basis einer Gesellschaft darstellen soll. Demokratie entsteht durch Werte, nicht pekuniäre Bedürfnisse.
      27 5 Melden
    • wädenswiler 12.07.2018 18:12
      Highlight @Liselote Meier Noch was, das du meiner Meinung nach verkennst: Im Kern der Ideologie des Islam gibt es nicht verschiedene Disziplinen, in der der Islam in die Kategorie "Religion" fällt, nein, der Islam umfasst dort alle (!) Bereiche: Politik, Rechtssprechung, Moral, ökonomische Beziehungen. Das ist ja eben das Problem: Es gibt so etwas wie ein Zusammenspiel verschiedener eigenständiger Kategorien nicht, was aufblühende demokratische Strukturen im Keim erstickt und Entwicklung verunmöglicht.
      24 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 12.07.2018 18:35
      Highlight waedi
      Sehr gut gesagt!
      15 5 Melden
    • Liselote Meier 12.07.2018 20:32
      Highlight @wadi; Saudi Arabien ist ein gutes Beispiel. Der Überbau hält sich dort nur dank dem öl und den daraus resultierenden Geld-Zufluss von aussen, woraus dann Gastarbeiter bezahlt werden.

      Die dialektische Einklang des Wahhabismus ist des Leben als Beduine wie zu Mohameds Zeiten analog der orthodoxen Katholizismus der Feudalismus aus dem Mittelalter.










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    • wädenswiler 12.07.2018 22:31
      Highlight @Liselote Meier: Eine theologische Auseinandersetzung mit dem Thema ist unvermeidbar, daher will ich es so formulieren: Der Kern des Islam ist Unterwerfung unter G-tt und das Einfügen in die ideologisch möglichst einige und homogene Umma (Vorbild: Kriegsherr und Mörder Mohammed, Motto „immer die anderen sind schuld“), der Kern des Evangeliums ist eine lebendige, durchaus zweifelnde und kritische Beziehung zum allmächtigen G-tt (Vorbild: Jesus Christus am Kreuz, der durch Ungerechtigkeit von Menschen für uns starb, Motto „ich muss Verantwortung für meine Taten übernehmen und Busse tun“).
      7 7 Melden
    • wädenswiler 12.07.2018 22:33
      Highlight @Liselote Meier Dein Vergleich hinkt somit, denn die Macht der katholischen Kirche wurde g-ttseidank mit der Reformation und der nachfolgenden Aufklärung (logische Konsequenz) zurückgebunden.
      9 5 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 13.07.2018 00:09
      Highlight @waedi

      In Äthiopien ist das Christentum die Leitreligion und mehr als 60% der Bevölkerung sind Christen. In Eritrea sind es knapp 50%. Eventuell ist ja nicht die Religion entscheidend ob ein Ungleichgewicht entsteht, sondern der Kapitalismus.

      Geld schürt mehr Leid als alle Religionen zusammen. Wir jagen den fast wertlosen Papierfetzen nach, nur um dieses absolut fiktive Konstrukt am laufen zu halten. Erst Konsumieren dann studieren. Ein Leben, besonders das eigene, ist wichtiger als alles "frei erfundene" Geld der Welt. Bei anderen kann man aber gut Abstriche machen nicht wahr?

      7 6 Melden
    • Liselote Meier 13.07.2018 07:00
      Highlight Die Reformation ist die Bruchstelle zwischen Feudalismus und Frühkapitalismus.
      Das enge Koresette der Produktionsverhältnisse (Grundherrschaft, Zunftwesen) hemmte die Produktivkräfte in der Entwicklung. Bauernaufstände und Zunftunruhen standen am Vorabend der Reformation auf der Tagsesordnung.

      Die Reformation hatte keinerlei wirkung im zaristischen Russland, weil es noch am expandieren waren und sich noch kein städtisches Bürgertum gebildet hatte. Diese entwicklung fand erst nach dem Kriegkrieg statt wo dannach Unruhen aufkamen.

      5 2 Melden
    • Enzasa 14.07.2018 11:17
      Highlight Russland marschierte in Afghanistan ein, weil damals das Machtgefüge der Sowjetunion zusammenbrach, die Amis finanzierten die Taliban um die Macht der Russen zu schmälern, dann griffen die Amerikaner selber ein um die Macht der Taliban wieder zu zerstören, jetzt kämpfen Amerika, Europäer und Terroristen um Macht in gewissen Gebieten.
      Es geht um Macht für die Mächtigen und die Bevölkerung zählt den Preis.

      Ist vereinfacht dargestellt, aber der Kern ist klar „Macht“
      2 0 Melden
  • ZaharztAua 12.07.2018 14:14
    Highlight Mithilfe zu Schlepperei sollte endlich mal richtig bestraft werden
    wir in der Schweiz können nicht jeden aufnehmen
    unsere Ressourcen sind begrenzt (neue Kampfflugzeuge, Bodluv)
    gegen das Gesetz verstossen und das muss bestraft werden
    illegale Machenschaffen
    anderen die Last aufzubürden
    erwartet sie das Andere ihr Mitleid finanzieren?
    Betreuung auf Kosten des Steuerzahlers
    Helfersyndrom
    Leute in die Schweiz bringen damit sie die Steuerzahler hier dann durchfüttern können.

    FRAGE: Wird jemals ein kleiner Büezer weniger Steuern bezahlen müssen, wenn weniger Flüchtlinge kommen?
    L.O.L.
    35 52 Melden
    • Anam.Cara 12.07.2018 22:01
      Highlight @ZaharztAua: Es ist ja nicht so, dass Bund und Kantone die Betreuungskosten für Flüchtlinge 10 Jahre im Voraus planen können. Die letzte Fluchtbewegung aus dem nahen Osten kam für den Westen eher unerwartet.
      Wann genau ist das Boot denn wirklich voll? Natürlich können wir nicht alle Flüchtlinge der Welt aufnehmen. Und ja, die europäischen Verträge haben nicht funktioniert, sonst hätten weniger Menschen in Domodossola frieren müssen. Aber die sprechen darüber und handeln hoffentlich auch.
      P.S: Ich finde es schön, wie du "aktives Sparen" demonstrierst, indem du Satzzeichen einsparst.
      16 2 Melden
    • Enzasa 14.07.2018 11:23
      Highlight Nicht jeden retten ist SCHWARZ
      Jeden retten ist WEISS

      Leben wir etwa in einer Welt ohne Grautöne?
      Warum geben wir der Mitte keinen Raum?
      Zwischen schwarz und weiß befinden sich unzählige Möglichkeiten die im finanziellen Rahmen liegen, die machbar sind und die im
      Bereich der Menschlichkeit und im gesetzlichen Rahmen liegen.

      2 0 Melden
  • olive 12.07.2018 14:11
    Highlight "Kein Mensch ist illegal" einen dümmeren Spruch gibt es wohl nicht.
    Aber illegale Aufenthalte gibt es, oder sagen Sie dann auch, wenn er ihr Haus annektiert: machen Sie nur, kein Mensch ist illegal.
    Den Schleppern bei der Arbeit zudienen und dann soll schauen wer will, das ist verantworungslos. Es muss doch klar sein, dass ab einer bestimmten Grösse der Zuwanderung, die by the way ja nicht aufhört, Integration eine Illusion bleibt.
    Aber eben, man hat "geholfen" und gehört zu den Guten.
    76 47 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 12.07.2018 16:34
      Highlight Der Spruch "Kein Mensch ist illegal" ist nur so dumm, weil der Spruch "illegale Migranten" dumm ist. Ersterer ist die Reaktion auf letzteren.

      Wie Du sagst: Es gibt illegalen Aufenthalt, aber keine illegalen Menschen. Es gibt z. B. auf dem Mittelmeer keine Menschen ("illegale Migranten"), die sich da nicht legal aufhalten (ausser in der Hoheitszone eines Staates). Es ist auch nicht illegal, in einem EU-Staat einen Asylantrag zu stellen. Es ist erst illegal, nach negativen Entscheid sich weiter im Land aufzuhalten.
      34 12 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 12.07.2018 16:38
      Highlight "Es muss doch klar sein, dass ab einer bestimmten Grösse der Zuwanderung, die by the way ja nicht aufhört, Integration eine Illusion bleibt."

      Einverstanden. Leider sind Menschenrechtskonvention, Flüchtlingskonvention und Asylgesetz nicht darauf ausgerichtet. Die gehen immer vom Einzelfall aus, was rechtlich sogar korrekt ist. Ein Menschenrecht, das nach einer bestimmten Anzahl Anwendungen aufhört, verbindlich zu sein, ist kein Menschenrecht.

      Wobei man bedenken muss, dass viel kleinere und wirtschaftlich schwächere Staaten viel mehr Flüchtlinge aufnehmen als z. B. Deutschland.
      20 15 Melden
    • Anam.Cara 12.07.2018 22:07
      Highlight @olive: ich finde schon, dass diese Frau ihren Teil an Freiwilligenarbeit leistet. Also so ganz "der Allgemeinheit überlassen" wird sie ihre Schützlinge bestimmt nicht.
      Und übrigens: Freiwilligenarbeit entlastet durchaus die Kosten für das Asylwesten. Z.B. mit unterstützenden Sprachkursen (Konversation, Aussprache, Üben etc). Es gibt auch Gartenprojekte, bei denen die Asylsuchenden einen Teil ihrer Nahrungsmittel selber produzieren etc.
      Ich mag Menschen wie sie, die sich im Sinne der Menschenwürde engagieren. Egal wie das Gerichtsurteil lauten wird.
      17 9 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 13.07.2018 00:18
      Highlight @olive

      Ja so ist er der Tom, kommt und annektiert die Schweiz. Ich denke sogar er hat sie zuerst umzingelt.

      Der Versuch Menschen mit Hilfe ihres Kommentars zu integrieren ist leider gnadenlos gescheitert. Versuchen Sie es einfach nochmal.
      7 1 Melden
    • Enzasa 14.07.2018 11:25
      Highlight Schwarze Seelen schauen zu wie Menschen im Mittelmeer ertrinken.
      Bloß niemanden helfen.
      1 1 Melden
  • Slavoj Žižek 12.07.2018 14:01
    Highlight Sie ist bestimmt keine Fluchthelferin, ist er etwa von Italien in die Schweiz geflüchtet? Meines Wissens ist Italien ein sicheres Land.
    56 33 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 13.07.2018 00:21
      Highlight @〰️ empty

      Meines Wissens sind Schwestern ziemlich nahe Verwandte.
      5 6 Melden
    • Husar 13.07.2018 17:40
      Highlight @Linksgrün-versiffter Gutmensch

      Nicht immer. Schwestern eines Orden sind meist nicht verwandt miteinander.
      6 3 Melden
  • iisebahnerin 12.07.2018 13:21
    Highlight Eine Wirbelsäule hat jeder; Rückgrat jedoch die wenigsten.... Annie Lanz hat beides!
    76 104 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 12.07.2018 14:52
      Highlight @NoSleepTillWollishofen

      Rückgrat zu zeigen, bedeutet seiner Überzeugungen treu zu bleiben und Busse könnte man als eine Art Schweigegeld interpretieren.
      27 36 Melden
    • dding (@ sahra) 12.07.2018 15:23
      Highlight Versifft
      Dann doch lieber gleich den bösen Staat abschalten?
      12 23 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 12.07.2018 15:46
      Highlight @dding

      Welchen bösen Staat?
      12 10 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 12.07.2018 21:08
      Highlight @NoSleepTillWollishofen

      "Dann würde sie jetzt nicht so rumtrötzeln wegen der verdienten und bewusst riskierten Geldsstrafe (300 Fränkli...)" also eben doch Schweigegeld.

      PS Ich habe meine Art zu Kommentieren geändert und lasse euch in die eigenen Messer laufen, da ihr offensichtlich vollkommen Fakten resistent seid.
      15 10 Melden
    • Anam.Cara 12.07.2018 22:12
      Highlight @NoSleepTillWollishofen: sie ist ja laut Artikel bereit, die Strafe auf sich zu nehmen. Aber sie will, dass ein Gericht eine Abwägung der geltenden Gesetze (Ausländergesetz vs. Bundesverfassung) vornimmt. Aus meiner Sicht ist das völlig legitim.

      Trötzeln klingt für mich anders, als das was Frau Lanz sagt.

      14 7 Melden
  • Stachanowist 12.07.2018 13:16
    Highlight Die Dame ist weder Schlepperin noch Fluchthelferin. Sie liess sich nicht bezahlen, half aber auch niemandem, einer Gefahr an Leib und Leben zu entfliehen. Beide Begriffe sind in diesem Fall links- bzw. rechtspopulistische Meinungsmache.

    Meiner Meinung nach ist sie eine Migrationshelferin. Trifft die Aktion wohl am ehesten. Ob man das dann toll oder doof findet, kann man selbst entscheiden.
    32 50 Melden
    • The greatest man who ever inhaled oxygen 12.07.2018 13:34
      Highlight Sie hat trotzdem gegen das Gesetz verstossen und das muss bestraft werden, wo kommen wir nur hin wenn jeder einfach Menschen über die Grenze bringt aus aller Welt?
      67 47 Melden
    • Hattori_Hanzo 12.07.2018 13:47
      Highlight @the guy: Was bewegt einen, Charles Manson als Profilbild zu wählen?!?
      55 11 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 12.07.2018 13:53
      Highlight @the guy who did nothing wrong

      Es wird gemacht und auch in Anspruch henommen, weil die Legale Variante viel zu langsam ist. Beweis: Ein Grossteil der "illegal" Eingereisten erhält nachher den Flüchtlingsstatus, ergo ist andere Möglichkeit total unbrauchbar.
      17 34 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 12.07.2018 15:25
      Highlight @NoSleepTillWollishofen

      Jeder der nicht eingeflogen wurde muss zwangsläufig "illegal" zu uns gelangt sein, da ja alle Länder um uns herum als sicher gelten.

      www.nzz.ch/amp/schweiz/zahl-der-asylgesuche-ist-2017-um-einen-drittel-zurueckgegangen-ld.1349850

      Von 121402 Person wurden 51512 als Flüchtlinge anerkannt und 41544 vorläufig aufgenommen. Sind die alle mit dem Flugzeug gekommen?

      Sollte ich falsch liegen, bitte korrigieren Sie mich mit Fakten. Einfach zu sagen dass ich lüge bringt weder Ihnen noch mir etwas. Ich lerne gerne dazu und forme daraus meine Meinung.
      26 7 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 12.07.2018 15:34
      Highlight @NoSleepTillWollishofen

      Man lügt immer um einen Vortril zu haben, was genau wäre meiner?
      12 10 Melden
    • Ueli der Knecht 12.07.2018 18:57
      Highlight NoSleepTill...:

      Fakten:
      • "2017 18 088 Asylgesuche gestellt";

      • "6360 Personen erhielten 2017 Asyl"; (das ist ein Drittel!)

      • "2017 wurden zudem 8419 vorläufige Aufnahmen verfügt" (das ist rund die Hälfte!)
      (http://bit.ly/2MayrR6)

      Keiner dieser 18'000 Asylsuchenden hielt sich illegal in der Schweiz auf. Erst recht nicht die vorläufig Aufgenommene, sowie die Flüchtlinge nach Genfer Konvention.

      Das heisst, die Schweiz gewährte rund 15'000 von 18'000, fünf von sechs Asylsuchenden Schutz und ein (vorläufiges) Bleiberecht.

      Der Grossteil der Asylsuchenden ist daher völlig zu recht hier.
      16 15 Melden
    • Ueli der Knecht 12.07.2018 21:06
      Highlight Auch noch zu erwähnen, weil da viele Leute das gesunde Mass völlig aus den Augen verloren haben:

      18'000 Asylsuchende sind 2 pro 1000 Einwohner (ca. 2.17‰). Eigentlich wäre das gar kein nennenswertes Problem.

      Die tatsächliche Gefahr geht von der grossen Anzahl fremdenfeindlicher Einheimischen aus. Das sind geschätzt etwas zwischen 15% und 30%. Viele davon sind rechtsradikal und rassistisch gesinnt. Das ist die wirkliche Gefahr für unsere Gesellschaft. Die instrumentalisieren Flüchtlinge nur, um ihre Fremdenfeindlichkeit und ihren Rassismus zu kultivieren, sowie ihre Bösartigkeit auszuleben.
      21 12 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 13.07.2018 00:25
      Highlight Ergänzend zum Kommentar von Ueli der Knecht:
      4 2 Melden
  • Menel 12.07.2018 13:15
    Highlight Ich sag nur Paul Grüninger. Viele Menschen brauchen leider immer viel Zeit, bis sie verstehen. Zum Glück gibts aber auch ein paar, die schon verstehen, wenn Verständnis von Nöten ist.
    49 72 Melden
    • Husar 12.07.2018 14:03
      Highlight Du verharmlost die Naziverbrechen. Schäme Dich!
      42 42 Melden
    • Menel 12.07.2018 14:39
      Highlight @Husar; wie das?
      23 17 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 12.07.2018 14:54
      Highlight @Husar

      Jetzt wäre es schön, wenn Sie diese Aussage auch etwas ausführen würden.
      24 13 Melden
    • Habicht 12.07.2018 15:21
      Highlight Naja sie stellt in seine Augen wohl Italien mit Nazideutschland auf eine Stufe.
      Paul Grüniger hat Menschen geholfen aus einem Land zu flüchten in dem sie verfolgt wurden.
      Tom wird in Italien kaum von der Regierung verfolgt und danach interniert.
      Ob er in Afgahnistan verfolgt würde weiss man nicht.
      (Ja der Vorwurf von Husar hinkt ziemlich)
      23 6 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 12.07.2018 15:27
      Highlight @NoSleepTillWollishofen

      Aber wie weiter unten, Menschen mit Wellensittichen zu vergleichen scheint völlig legitim?
      14 9 Melden
    • einmalquer 12.07.2018 15:53
      Highlight Memal hat schon Recht.

      Grüninger verstiess gegen Gesetze. Das werft ihr Frau Lanz vor.

      Grüninger wurde bestraft. Das wollte ihr bei Frau Lanz auch.

      Grüninger hat geholfen, das tut Frau Lanz auch.

      Das Verhalten der industrialisierten Länder führt zu Toten, nicht nur im Mittelmeer, überall auf der Welt.

      Frau Lanz tut, was sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten tun kann. Grüninger tat das auch.
      28 16 Melden
    • Husar 12.07.2018 18:41
      Highlight @Menel
      Du vergleichst das Italien von heute, das Flüchtlinge vor Krieg und Hunger beschützt mit dem Deutschland des zweiten Weltkrieges, das Millionen von Menschenleben in Vernichtungslagern auslöschte. Auschwitz war demnach nicht schlimmer, als es Como ist. Das ist eine ungeheuerliche Verharmlosung des Holocaust!
      Grüninger rettete Menschenleben vor der sicheren Auslöschung durch ein menschenverachtendes Regime.
      Lanz hat nichts dergleichen getan. Sie hat niemanden gerettet. Sie war einfach nur Komplizin einer Straftat zugunsten der monetären Interessen eines einzigen Migrationsspekulanten.
      27 15 Melden
    • einmalquer 12.07.2018 19:14
      Highlight @husar
      das ist abstrus -
      menel vergleicht Grüning mit Lanz, weil beide das taten, was in ihrer Macht stand.

      Sie halfen uneigennützig.

      Niemand hat Italien mit NAZI-Deutschland verglichen.

      Übrigens - hör doch mal zu, wenn die heutigen Regierungsmitglieder in Italien reden. Über Roma zB oder über Flüchtlinge.

      Der jargon der Rechten ist nicht mehr weit von dem der NAZIs entfernt.

      Was in Ihrem Post über Menel stand, ist nicht haltbar, ist pure Unterstellung.
      16 13 Melden
    • Husar 12.07.2018 23:02
      Highlight "Der jargon der Rechten ist nicht mehr weit von dem der NAZIs entfernt."

      Auch das ist eine krasse Verharmlosung der Naziideologie und des Holocaust insgesamt.
      Nur wer nichts darüber weiss, kann eine solche Aussage machen.
      4 7 Melden
    • Nocciolo 12.07.2018 23:12
      Highlight Und ja, Lanz rettet Leben von Menschen, die vom Staat nicht nur nicht unterstützt werden, sondern gezielt in eine lebensbedrohliche Situation gebracht werden. Somit stimmt das Zitat.
      3 6 Melden
    • Husar 13.07.2018 10:27
      Highlight @Nocciolo
      Lanz rettete mit ihrem Menschenschmuggel kein einziges Menschenleben. Das zu behaupten, ist einfach nur Unfug.
      8 4 Melden
    • Menel 13.07.2018 10:40
      Highlight @Husar; ich habe Menschen verglichen, die Leid von anderen Menschen sahen und probiert haben dieses Leid zu mindern, ungeachtet der Konsequenz für sich selber. Ich habe NICHT die Gründe für ihr Leid verglichen.
      5 5 Melden
    • einmalquer 13.07.2018 11:36
      Highlight @husar
      Man muss den neu-alt Rechten nur zuhören - denen In Deutschland, in Italien, in Frankreich, in Ungarn, in der Türkei etc.

      Und letztlich sagt man dann wieder, man habe nichts davon gewusst.
      4 7 Melden
    • Husar 13.07.2018 17:23
      Highlight @Menel
      Dein Motiv macht es schlimmer und nicht besser.

      Nach Deinen Ausfühurungen, wäre es okay, wenn jemand den nächsten Passanten ausraubt, um dem hungrigen Obdachlosen ein Bier zu spendieren, weil dieser ja so sehr unter den Entzugserscheinungen seines armutsbedingten Alkohlentzugs leidet.

      Das Leid eines Menschen lindern zu wollen, ist keine Rechtfertigung, anderen Menschen zu schaden.

      Genau das hat Lanz indirekt getan. Wir alle müssen nun für den Unterhalt des Hereingeschmuggelten zahlen, nur weil Lanz das eine nette Idee fand.
      Im Militär nannten wir solche Typen "Kameradenschweine".
      5 4 Melden
    • einmalquer 13.07.2018 20:43
      Highlight @husar

      eigentlich ist dieser Beitrag nur noch bösartig
      3 2 Melden
    • Enzasa 14.07.2018 17:14
      Highlight Husar was ist dein Problem?

      Das du einfach nicht glauben kannst, dass Menschen in anderen Ländern verfolgt, gefoltert und getötet werden?
      Genauso war es auch während des 2. Weltkriegs, dass Unfassbare war so grausam, dass man es sich nicht vorstellen konnte.
      Damit verharmlost niemand die Vergangenheit, aber wir warnen davor, den Fehler zu wiederholen.
      Hier treffen Menschen ein, die in ihrer Heimat dem Tod entronnen sind. Wenn der Junge eine Schwester in CH hat, dann hat er nach dem Schengenabkommen, ein Recht in die Schweiz zukommen und hier das Asylverfahren zu durchlaufen
      2 0 Melden
    • Husar 14.07.2018 17:40
      Highlight @Enzasa
      Es ist offensichtlich, dass an vielen Orten dieser Welt sehr viele Menschen schlimmes Leid ertragen müssen. Aber das geht mich rein gar nichts an. Niemand kann das je wirksam ändern. Statt sinnlose Alibiübungen zu machen, schaue ich lieber zu und nippe an meinem Cognac.
      So habe ich der Menschheit ganz sicher den grössten Gefallen getan und nichts schlimmer gemacht, als es schon ist.
      Das Leiden anderer interessiert mich nicht.
      0 1 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 14.07.2018 19:46
      Highlight @Husar

      Sie behaupten:

      "Das Leiden anderer interessiert mich nicht."

      Sagen aber auch:

      "Das Leid eines Menschen lindern zu wollen, ist keine Rechtfertigung, anderen Menschen zu schaden."

      Wenn ihnen das Leid anderer egal ist, dann auch das derer die durch solche Taten zu "Schaden" kommen.

      Füttert bitte diesen Troll nicht mehr, er soll verhungern, wie all seine Verbündeten.
      1 0 Melden
    • Husar 14.07.2018 23:25
      Highlight @Linksgrün-versiffter Gutmensch
      Ich bin nicht der Massstab an dem sich alle Menschen richten müssen.
      Das steht nicht im Widerspruch zu der geltenden Regel, die für alle gilt, das man nicht anderen schaden soll.
      Meine Empathie hat nichts tun mit den sozialen Regeln regeln zu tun. Das sind zwei Dinge die unabhängig voneinander bestehen.
      0 1 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 12.07.2018 12:57
    Highlight "Hochkonjunktur hat, obwohl die Migration über das Mittelmeer zuletzt deutlich abgenommen hat?"
    Ich kann mich nur wiederholen, Salvini, LePen, der AfD, Kurz, der CSU, den Visegrad geht es nicht um die Frage, 400000 oder 40000. Es geht um eine grundsätzlich andere Asyl- und Migrationspolitik die Bewegungen nach Europa unterbinden, nicht einschränken, unterbinden soll.
    Dazu dienen die geplanten Lager in Nordafrika und die Partnerschaften mit Ursprungs- als auch Transitländer. Diese Politik wird auch von der EU mitgetragen und vorangetrieben, diese sagt es einfach diplomatischer als Salvini.
    37 3 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 12.07.2018 16:13
      Highlight Ehrlichgesagt nicht nein. Wiki sagt es seien Dokumente, die zur Gründung der WTO führten bzw ein nicht bindendes Abkommen zur "Nachhaltigen Entwicklung".
      Nun, was ist ihr Punkt?
      8 4 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 12.07.2018 18:43
      Highlight Gehören sie zur wirren "withe genocide" fraction? Die angestammte, weisse christliche Bevölkerung wird durch Muslime und Schwarze ersetzt?
      11 11 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 13.07.2018 00:41
      Highlight @NoSleepTillWollishofen

      Ein wahrlich teuflischer Plan. Erst wird schleichend unser Leben verbessert, damit wir uns sicher fühlen und weniger Kinder haben. Dann werden wir aufgrund der guten medizinischen Versorgung immer älter. Mannoman was haben die sich nur dabei gedacht.
      Mein inexistenter Sohn wird mich bestens versorgen im Alter, aber nur wenn keine Migranten kommen.... oder so.
      2 3 Melden
    • Enzasa 14.07.2018 17:21
      Highlight In der Politik sind viele Dinge vorhersehbar.
      In Deutschland der zukünftige Rentenkonflikt und in Europa waren es die Flüchtlinge. Krieg, Enteignung und Rohstoffraub verursachen fliehende Menschen. Die Wähler wollen keine Politik für die Zukunft, sie wollen jetzt konsumieren und die Politiker im Europa wollten Gewinne und die Zeit aussitzen. Wer will schon über Probleme reden, die irgendwo zukünftig kommen.
      Jetzt will man ja auch nicht die Ursachen beseitigen, sondern denkt eine Mauer beseitigt die Probleme. Also Gewinne einstreichen und weiter aussitzen

      1 0 Melden
  • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 12.07.2018 12:37
    Highlight Wir sitzen auf einem verdammten goldenen Thron und zeigen auf all jene die uns zu Füssen kriechen. Jeder von ihnen möchte auch hier oben sitzen. Es wäre gut die Stufen hinunter zu steigen und zu teilen, bevor jene die Kriechen uns in die Füsse beissen.
    65 112 Melden
    • Husar 12.07.2018 14:04
      Highlight Den Thron kann man nicht teilen, bloss abgeben.
      44 20 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 12.07.2018 14:48
      Highlight @Husar

      Eventuell war es etwas kompliziert, daher hier noch etwas einfacher:

      Dieser Thron wird über kurz oder lang in Vergessenheit geraten. Wir werden auf Augenhöhe mit jenen sein, auf die wir jetzt hinab blicken.

      Oder noch einfacher:

      Hochmut kommt vor dem Fall.
      25 32 Melden
    • Husar 12.07.2018 18:42
      Highlight @Linksgrün-versiffter Gutmensch
      Woher nimmst Du die Gewissheit, dass wir nicht deren Sklaven sein werden?
      16 5 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 13.07.2018 00:51
      Highlight @Husar

      Die einzige Gwissheit eines Lebewesens ist der Tod.

      Die Angehörigen derer die unseretwegen gestorben sind, weil wir nicht geholfen haben obwohl wir alle Mittel dazu hatten, wünschen sich bestimmt, dass wir versklavt werden. Das Ziel sollte es sein, dass diese Gruppe verschwindet. Nicht durch Bomben oder Mauern, sondern durch Hilfe.
      2 5 Melden
  • Unangemeldeter Nutzer 12.07.2018 12:34
    Highlight Ich bewundere diese Frau. Nicht nur wegen ihres Einsatzes für die Menschlichkeit, sondern auch für ihr klares Denken. Manch ein Politiker könnte sich von ihrer Intelligenz ein Stück abschneiden!
    65 85 Melden
  • Gutemine 12.07.2018 12:13
    Highlight Bei Besitzstandwahrung fällt mir Mani Matter ein: "Dene wo's guet geit, gieng's besser, we's dene besser gieng, wo's weniger guet geit. Was aber nid geit, ohni dass dene weniger guet geit, wo's guet geit. Drum geit weni....."
    70 17 Melden
    • Saraina 12.07.2018 19:40
      Highlight Wer behauptet, dass es den Schweizern schlecht gehe, war noch nie an einem Ort, wo es Menschen wirklich dreckig geht.
      17 9 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 13.07.2018 00:57
      Highlight @NoSleepTillWollishofen

      Wer behauptet denn, dass es allen Schweizern geht?

      Die schwere eines Problems ist von der Situation abhängig. Einem der in der Wüste verdurstet, nützt das Wasser in dem andere ertinken nichts.
      3 4 Melden
  • Dogbone 12.07.2018 12:12
    Highlight Offenbar gibt es einige hier, welche Fluchthelfer nicht von Schlepper unterscheiden können - oder wollen...

    Ich bin auch nicht für völlig unkontrollierte Migration und das einfach alle willkommen sind. Aber es gibt Härtefälle, welche im Netz hängenbleiben, es aber nicht sollten. Annie eckt an und provoziert aus gutem Grund und eigentlich sollte man sie unterstützen, danke sagen und weitergehen. Es ist schön, dass es solche Menschen gibt, welche sich engagieren, ohne in erster Linie ihr eigenes Geld im Kopf zu haben.
    42 63 Melden
    • Roterriese 12.07.2018 12:57
      Highlight Fluchthilfe vor was? Den Behörden in Italien? Mir ist nicht bekannt, dass man in Italien verfolgt wird.
      56 18 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 12.07.2018 13:57
      Highlight @Roterriese

      Davor?

      Man ist Ausgegrenzt und/oder Arbeitssklave.
      12 24 Melden
  • BullyMcTravish 12.07.2018 11:31
    Highlight Die Kommentare hier, scheinen mehrheitlich nichts vom Leben anderer Menschen zu halten. Niemand der hier ein Mensch sieht, der allein gelassen irgendwo mitten in der kälte stehen gelassen wurde, fernab, von dem was er kennt, weil dort wo er es kennen würde, er verfolgt wird bis zum Tode. Sind wir wirklich so Menschen geworden, die Recht vor dem Leben sehen? Ist es wirklich so schlimm, dass man einem Menschen geholfen hat, das man die Person dafür büssen müsste? Schlepperin ja okey, aber keine die sich finanziel bereichern wollte oder diesem Menschen geschadet hätte...
    56 75 Melden
    • lily.mcbean 12.07.2018 13:04
      Highlight Die Menschen sind nicht so geworden, sie waren schon immer wie eine Horde wilder Tiere- friss oder du wirst gefressen. Heutzutage laufen diese Tiere halt einfach im Anzug und Stöckelschuhe rum anstatt mit Krone. Das Rad dreht sich stetig weiter, die Geschichte wiederholt sich immerfort ohne das das Tier "Mensch" (das sich als so intelligent sieht) dazulernt und den Teufelskreis durchbricht. Damit müssen wir, die mit Empathie ausgestattet sind, leben können.
      18 31 Melden
    • lily.mcbean 12.07.2018 14:08
      Highlight O mein Gott liest den Artikel doch richtig. Er wurde ja direkt wieder nach Italien verfrachtet ihr müsst jetzt also nicht grad Angst um euer Geld haben ihr Raffzähne.
      25 35 Melden
    • BullyMcTravish 12.07.2018 14:32
      Highlight @NoSleep Wenn du das Gefühl hast, weil ich ein Menschenleben vor Paragrafen setze, dass ich dann etwas gegen den Rechtsstaat hätte, naja dann sei es so. Wenn ich damit einem Menschen mehr Qualität für sein Leben bieten kann, um so besser. Aber wir können gerne mal über westliche Ausbeutung von der wir alle profitieren oder profitiert haben oder über den Export von Kriegsmaterial reden. Wenns ums profitieren geht, sind wir alle stark, geht es um die Konsequenzen daraus, will keiner gerade stehen. Für viel Leid sind wir mitverantwortlich, aber solange man ne eigene heile welt hat ist alles i.o.
      18 21 Melden
    • lily.mcbean 12.07.2018 15:08
      Highlight @no sleep mach dir mal um mich keine Sorgen, ich verdiene nur Mindestlohn und wenn ich mal glpck habe kann ich 500.- für die Steuern zur Seite scheffeln ✌ ich würde nicht um mich schlagen wenn ich die Kohle hätte was auszurichten das kannst du mir ruhig glauben.
      17 12 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 12.07.2018 16:46
      Highlight @Wollishofen

      Es gibt noch viel mehr Leute, die einen guten Job von der Allgemeinheit erhalten. Das ist grundsätzlich nicht schlecht und schafft Arbeitsplätze.

      Dann gibt es noch solche, die durch geheime Preisabsprachen illegal viele Millionen von der Allgemeinheit "geschenkt" erhalten. Und diese nicht einmal zurückzahlen müssen. Beispiel Bündner Baukartell.
      11 10 Melden
    • Enzasa 14.07.2018 17:24
      Highlight Wenn er hier eine Schwester hat war die Rückführung unrecht, Schengen sieht ausdrücklich Familienzusammenführung vor.
      0 0 Melden
  • Mate 12.07.2018 11:30
    Highlight Jeder Einzelfall tönt schlimm und man versteht auf eine Art wieso sie ihm geholfen hat. Aber wir in der Schweiz können nicht jeden aufnehmen, auch unsere Ressourcen sind begrenzt. Konzentrieren wir uns lieber nach unserem Gesetz zu handeln, denn wir tun ohne Zweifel unseren Teil in Europa.
    176 145 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 12.07.2018 13:21
      Highlight @Mate

      Jeder Einzelfall ist schlimm und klingt nicht nur so. Ja unsere Ressourcen sind begrenzt, aber wir sind noch weit von dieser Begrenzung entfernt. Es wird aber lieber weiter verschwendet als geholfen so sieht es doch aus.
      24 33 Melden
    • Supermonkey 12.07.2018 13:30
      Highlight Unsere Ressourcen sind begrenzt aber noch sehr lange nicht ausgereizt und effizient eingesetzt. Augen zu und alles ist ok wenn wirs so machen wie es das Gesetz will ist ziemlich das schlechteste was wir tun können.
      21 20 Melden
    • Hattori_Hanzo 12.07.2018 13:51
      Highlight „Das Boot ist voll“ - War schon immer ein gutes Argument, korrekt? -.-
      18 27 Melden
    • Husar 12.07.2018 14:05
      Highlight @Hattori
      Ja. Dann nämlich, wenn das Boot voll ist.
      19 19 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 12.07.2018 16:49
      Highlight Die ärmsten Länder dieser Welt sind es, die im Verhältnis am meisten Flüchtlinge aufnehmen, nicht wir reichen europäischen Länder.
      15 10 Melden
    • Sharkdiver 12.07.2018 23:08
      Highlight Das Boot ist voll. Ihre ei Stellung war schon mal stark verbreitet in der Schweiz um heute weiss man dass es Quatsch ist
      4 4 Melden
    • Andi Amo 12.07.2018 23:52
      Highlight @Supermonkey
      Stimmt, es könnte noch viel mehr Flüchtlingen geholfen werden. Und zwar am meisten, wenn man die Wirtschaftsmigranten endlich schneller und auch konsequent rückschaffen würden. Das gäbe dann wiederum wieder mehr Platz für die wahren Flüchtlinge, die auch wirklich dankbar sind, dass sie hier in Sicherheit sein können.

      Und wenn die ganze Welt endlich auch mal mitmachen würde, wäre das auch ein riesen Schritt. Allerbestes Beispiel ist da das unverschämte Verhalten des erzreichen Saudi Arabiens während des Syrien-Krieges.

      5 2 Melden
    • Hattori_Hanzo 13.07.2018 00:47
      Highlight @Husar
      Und das soll in Europa/der Schweiz schon der fall sein? Hab ich nicht wirklch das gefühl.
      1 1 Melden
    • öpfeli 13.07.2018 07:00
      Highlight Als würde die Schweiz jeden aufnehmen 😉
      Jedes Leben hat seinen Wert, dies begreiffen leider nicht alle.
      4 5 Melden
    • Husar 13.07.2018 10:26
      Highlight @öpfeli
      Jeder Wert kann auch ein negatives Vorzeichen haben.
      7 3 Melden
    • Enzasa 14.07.2018 10:36
      Highlight Nein man kann nicht jeden aufnehmen. Das stimmt.
      Weil man nicht jeden aufnehmen kann, muss man darum jeden die Hilfe verweigern?
      2 3 Melden
  • Wianve 12.07.2018 11:12
    Highlight Nimmt diese Dame den Herrn mitsamt Kosten bei sich auf oder erwartet sie das Andere ihr Mitleid finanzieren?
    10000ende bedeutet ganze Städte wie Uster müssten neu gebaut werden inkl. Betreuung auf Kosten des Steuerzahlers. Mit Helfersyndrom ist niemandem geholfen.
    113 138 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 12.07.2018 12:26
      Highlight Die Frau pocht auf die Einhaltung der Menschenrechte. Der Richter wertet vielleicht ein bestimmtes Gesetzt höher.

      Wieso sollte sie selbst für den Flüchtling aufkommen müssen?

      Menschenrechte sind nicht irgendwelche Überzeugungen, sondern in der Verfassung verankert und durch die Ratifizierung der Menschenrechtskonvention auch hierzulande durchsetzbar.

      Wäre ja noch schöner, wenn eine Privatperson immer für die wirtschaftlichen Folgen von Gesetzen aufkommen müsste.

      Aber wie gesagt, es ist eine Frage der Auslegung.

      47 53 Melden
    • The greatest man who ever inhaled oxygen 12.07.2018 13:30
      Highlight Es gibt kein Menschenrecht auf Migration.
      38 19 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 12.07.2018 14:33
      Highlight > Es gibt kein Menschenrecht auf Migration.

      Aber eins, das verhindern sollte, dass kranke Menschen auf dem Bahnhof von Domodossola ausgesetzt werden?
      14 14 Melden
  • Ökonometriker 12.07.2018 10:58
    Highlight Toll, wie altruistisch sie ist: Leute in die Schweiz bringen damit sie die Steuerzahler hier dann durchfüttern können.
    Würde sie stattdessen arbeiten und den Lohn spenden, könnte sie viel mehr Menschenleben retten...
    108 125 Melden
    • Waldorf 12.07.2018 11:10
      Highlight Ich bin auch gerne zynisch. Aber das hier übersteigt meine Fähigkeiten.
      90 59 Melden
    • Dominik Treier (1) 12.07.2018 11:22
      Highlight Ja nur würde sie damit genau den konkreten Härtefällen kein bischen helfen... Aber wenn einem Geld wichtiger ist als ein Menschenleben, dann kann man so eine Kosten-Nutzen-Rechnung anstellen....
      73 50 Melden
    • lilie 12.07.2018 11:31
      Highlight @Ökonometriker: Ich glaube kaum, dass sie ihre Rente weiter beziehen könnte, wenn sie arbeiten gehen würde...
      24 10 Melden
    • salamandre 12.07.2018 11:49
      Highlight @Dominik...aber wenn jeder ein bischen hilft ist auch schon geholfen
      14 8 Melden
    • Husar 12.07.2018 14:07
      Highlight Wenn jeder sich selbst hilft, dann ist allen geholfen.
      12 16 Melden
    • Dominik Treier (1) 12.07.2018 15:25
      Highlight Wenn jeder die gleichen Startvoraussetzungen hätte, würde das sogar teilweise stimmen lieber Husar...
      12 7 Melden
    • Husar 12.07.2018 18:43
      Highlight @Dominik Treier (1)
      Falsch.
      Das reiche Erbe des Vaters kann auch versoffen und verhurt werden.
      4 5 Melden
    • Ökonometriker 13.07.2018 08:00
      Highlight @lilie: warum soll sie ihre Rente nicht mehr beziehen können?
      0 2 Melden
    • lilie 13.07.2018 10:38
      Highlight @Ökonometriker: Schien mir keinen Sinn zu ergeben. Tatsächlich aber kann man die Rente bei fortgesetzter Tätigkeit nur um 5 Jahre hinauszögern, danach wird sie automatisch ausbezahlt:

      https://www.ch.ch/de/arbeiten-rentenalter/

      So oder so: Warum soll sie jemand anders bezahlen um die Arbeit zu machen, die ihr am Herzen liegt, wenn sie in der Lage ist, sie selbst zu tun? Das ergibt keinen Sinn.
      3 2 Melden
    • Dominik Treier (1) 13.07.2018 11:10
      Highlight Oh Husar das meinen Sie aber nicht ernst? Natürlich kann einer sein Erbe versaufen, dann ist er aber wirklich einfach selbst schuld oder Krank und hat dann eben die gleichen Voraussetzungen, wie jeder in diesem Land und obwohl die in manchen Bereichen heute schon nicht gut sind (Wir sind schon auf dem besten Wg zum Amerikanischen Model, wo man entweder fürs Leben Schulden macht oder reiche Eltern hat um noch zu studieren) so sind sie doch für jeden der hier lebt um Längen besser als in Afrika oder Afghanistan...
      2 0 Melden
    • Husar 13.07.2018 17:27
      Highlight @Dominik
      Die Welt ist nun einmal kein Ferienheim.
      Es hat seit mindestens 10000 Jahren nicht mehr genug für alle. Darum ist überleben ein Kampf. Ein Kampf gegen alle, die dasselbe wollen. Der Stärkere nimmt sich, was er haben will.
      Ist einfach so. Schau dich um! Lies die Zeitung! Dann siehst Du, dass ich recht habe.
      1 1 Melden
    • Ökonometriker 13.07.2018 18:22
      Highlight @Husar: das ist empirisch widerlegbar. Die Erde könnte mit der heutigen Technologie problemlos 40 Mia. Menschen ernähren.
      Hunger gibt es auf Grund schlechter politischer Systeme in gewissen Ländern. Die Frage ist eher, inwiefern reiche Länder für arme Länder verantwortlich sind - und die Frage ist heikel.

      Denn wenn man hier eine Verantwortung sieht, wäre der nächste Schritt die Kolonialisierung - man kann ja nicht einfach wegen einem schlechten Diktator die ganze Bevölkerung eines Landes evakuieren, damit der Herr dort nach seinem Gusto misswirtschaften kann.
      1 1 Melden
  • flying kid 12.07.2018 10:52
    Highlight Und was würden Sie, hier und jetzt in der Schweiz, ganz realpolitisch tun?
    Dafür sorgen, dass die Menschenrechte eingehalten werden.

    Vollkommen einverstanden, aber es sollten dann auch alle anderen Gesetzt und Rechte eingehalten werden.
    Und Mithilfe zu Schlepperei sollte endlich mal richtig bestraft werden.

    Die Frau ist in meinen Augen etwas zu sehr ideologisch unterwegs.
    323 250 Melden
    • einmalquer 12.07.2018 12:22
      Highlight Die Frau ist menschlich unterwegs - nicht ideologisch.

      Gesetze und Rechte einhalten und gleichzeitig die Menschenrechte ist nicht immer möglich. Nicht umsonst musste die Schweiz bei Unterzeichnungen von entsprechenden Deklarationen jeweils Vorbehalte anbringen.
      38 52 Melden
    • iisebahnerin 12.07.2018 13:16
      Highlight Aber, FlyingKid, falls Sie zu ideologisch unterwegs wäre, dann hätte Sie wohl ein Patentrezept aus dem Krönchen gezaubert auf die Frage, wenn Sie Königin von Europa wäre.....stattdessen die grundehrliche Antwort "ich habe kein Rezept".
      Den Hebel wirtschaftlich statt politisch anzusetzen, macht durchaus Sinn, denn gemäss gängiger Mitte-/Rechtspolitik sind diese Menschen ja "eh nur" Wirtschaftsflüchtlinge....

      Falls gelebte Menschlichkeit als Ideologie bezeichnet werden kann, dann ja, FlyingKid. Meinen Respekt hat Frau Lanz!
      15 24 Melden
    • tony love 12.07.2018 17:41
      Highlight Ja mein guter, ohne diese "strengen Ideologen" hättest du diese Schweiz heute nicht, hätten wir dieses leben nicht. Ich will gar nicht anfangen aufzulisten, es fängt schon mit dem 8h Tag an, dafür sind Menschen sogar zu tausende gestorben. Mir ist der Selbstschutzmechanismus alles zu Filtern klar, aber deswegen wird die Welt nicht weniger realer. Wir sind ein Produkt dieser Welt, uns gehört nicht mal unser leben, zu Glauben wir können die "Gesetze" dieser Welt ändern ist blind und sinnlos, wir können nur versuchen das beste zu machen, und anderen helfen, wozu sind wir sonst da..
      8 7 Melden
    • Remo85 14.07.2018 10:39
      Highlight Die Dame ist Schlepperin, sie hilft den Schleppern nicht nur...
      2 1 Melden
  • Leckerbissen 12.07.2018 10:51
    Highlight "Flüchtlingshelfer" tolles Wort. Ich kann die Hilfe an Stelle der Erstaufnahme ja verstehen, aber hier?
    Diesen Personen wird zu Recht der Prozess gemacht.
    106 115 Melden
    • Saraina 12.07.2018 12:06
      Highlight Es ist Unsinn, unmenschlich und Unrecht jugendliche Flüchtlinge, die Familienangehörige in der Schweiz haben, die sich um sie kümmern wollen, unbetreut und ohne angemessene Kleidung zurück ins Ausland zu schicken. Männiglich freut sich über die Rettung von 12 thailändischen Jugendlichen, während Tausende Kinder und Jugendliche unbegleitet zwischen Lesbos und Calais ignoriert und umhergeschoben werden.
      39 34 Melden
    • Leckerbissen 12.07.2018 12:40
      Highlight Saraine:
      Ich absolvierte 7 Monate meinen Zivildienst in einem Asylheim im Kt. Zürich. Sollte dieser Herr tatsächlich ohne Kleider ausgewiesen worden sein, ist das schlimm und nicht in Ordnung. Jedoch glaube ich das nicht. JEDER Asylsuchende wurde beinahe rundumbetreut und beim Fingerschnipp wurde seitens Sozialarbeit der Stadt Winterthur gerannt und wir Zivis mussten Spalier stehen. Werden Flüchtlinge aus der Schweiz ausgewiesen, dann gilt es dies zu akzeptieren. Aber nur zu, nehmen wir jeden auf der kommen will. Kostet ja nichts..
      39 17 Melden
    • Saraina 12.07.2018 19:36
      Highlight „ Als ich ein paar Tage nach der Ausschaffung einen Anruf erhielt, Tom sei vom Asylzentrum weggeschickt worden und ohne warme Kleider am Bahnhof in Domodossala gestrandet, ging ich ihn suchen. Ich fand ihn, wie er ohne jegliche Betreuung in Eiseskälte am Bahnhof ausharrte. Er wies bereits ein paar Erfrierungsspuren auf. Was tun? Niemand hatte Zeit für Hilfe.“

      Dort wurde vor lauter Ausschaffen doch auch mal eine Fehlgeburt in Kauf genommen. Nicht in Ordnung!
      5 6 Melden
  • Roterriese 12.07.2018 10:49
    Highlight Schlepperin wäre die richtige Bezeichnung... Es kommt nicht an, dass sich gewisse Menschen über das Gesetz stellen.
    106 124 Melden
    • geissenpetrov 12.07.2018 11:19
      Highlight Schlepperei setzt voraus, dass man sich bereichert.
      Wer sich schwertut, die beiden Begriffe Schlepperei und Fluchthilfe auseinanderzuhalten, dem wird hier https://bit.ly/2uoBk9H geholfen.
      81 58 Melden
    • Dominik Treier (1) 12.07.2018 11:26
      Highlight Aha... Warum verstösst dann die Umsetzung einiger unserer Gesetze gegen unser höchstes Gesetzesmedium, die Verfassung und wir kennen trotzdem bis heute keine Gerichtsbarkeit welche solche Gesetze für ungültig erklären kann? Sogar das Parlament stellt sich also häuffig über das Recht... So viel dazu...
      10 9 Melden
    • einmalquer 12.07.2018 12:25
      Highlight Wenn die Gesetze falsch sind - muss man sich über die Gesetze stellen.

      Das ist eine ganz einfach eine Lehre aus den Nürnberger Prozessen.

      Und aus den Urteilen des Menschenrechtsgerichtshofes.
      27 42 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 12.07.2018 12:32
      Highlight Es gab Zeiten, da haben sich Menschen über das Gesetz gestellt, weil das Gesetz unmenschlich war. In diesen Zeiten kam es nicht selten vor, dass diese Menschen zum Tod verurteilt wurden. Aber dann kamen wieder andere, menschlicher Zeiten, und die Personen wurden nachträglich von der "Schuld" frei gesprochen, also auch im rechtlichen Sinne rehabilitiert, weil man gemerkt hat, dass sie menschlich gehandelt hatten. So zum Beispiel Paul Ernst Grüninger, der Juden illegal über die Schweizer Grenze geschmuggelt hat. Damals war es verboten, verfolgten Juden zu helfen!
      28 17 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 12.07.2018 12:47
      Highlight Die Moral (Ethik) steht immer über den Gesetzen. Sonst könnte man ja gar keine Gesetze daraus ableiten.

      Der Unterschied ist der, dass die Moral (Ethik) nicht durchsetzbar ist, das Gesetz schon.

      Genau wie auch Sitten und Gebräuche nicht durchsetzbar sind.
      13 20 Melden
    • geissenpetrov 12.07.2018 14:24
      Highlight @NoSleepTillWollishofen:
      "Also volle Unterstüzung von dir, wenn ich meine Steuern nicht mehr bezahle ab jetzt?"

      Bei zivilem Ungehorsam muss man halt schon differnzieren, ob er von unten oder von oben geäussert wird und wie sein Impact auf die Umwelt ist.
      Am besten hat dies wohl Kant mit dem kategorischen Imperativ erfasst "Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde."
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1 Jahr Haft für 234 Menschenleben: An diesem Mann soll ein Exempel statuiert werden

Claus-Peter Reisch, früher konservativer Bayer und CSU-Wähler, heute Seenotretter im Mittelmeer. Für sein Engagement soll er nun in Malta verurteilt werden. Im Interview mit watson rechnet er mit Horst Seehofer, Matteo Salvini und der europäischen Flüchtlingspolitik ab. 

Eigentlich könnte Claus-Peter Reisch ein ruhiges, geordnetes Leben haben. Als selbstständig Erwerbender steht er finanziell auf sicherem Boden, mit seinem eigenen Segelboot zieht es ihn immer wieder in die Ferne. Doch jetzt ist Reisch zwischen die Fronten geraten. In Deutschland prangte sein Antlitz auf jeder Tageszeitung. 

Es ist 2015 als Reisch mit seiner Lebenspartnerin im Sommer nach Griechenland segelt. Die Flüchtlingskrise ist bereits in Gang. Er stellt sich die Frage: «Was tun wir, …

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