Schweiz
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Genfersee statt Mittelmeer: Die Montreux Riviera dürfte diesen Sommer massenhaft Schweizer Touristen anziehen. bild. Shutterstock

Interview

Darum muss sich die Schweiz für einen Ansturm von Badeferien-Touristen wappnen

Genfersee statt Gran Canaria: Das Coronavirus wirft unsere Ferienpläne über den Haufen. Tourismusforscherin Monika Bandi erklärt, warum es in der Schweiz einen Badeferien-Boom gibt und weshalb Trips nach Übersee noch jahrelang mühsam sein werden.



Frau Bandi, die Corona-Pandemie wirbelt landauf, landab die Ferienpläne durcheinander. Den Strandurlaub in Italien oder Spanien können wir ziemlich sicher vergessen. Was bedeutet das?
Monika Bandi: Die Badeferien verbringen wir diesen Sommer wohl in der Schweiz. «Easyjet-Ferien» bleiben wohl ein Wunschtraum. Denn es ist noch völlig offen, wann die Grenzen in Europa wieder geöffnet werden. Trotz Corona vergeht den Menschen die Reiselust aber nicht. Im Gegenteil: Nach der wochenlangen Isolation ist das Bedürfnis nach Urlaubsreisen, einem Gegenalltag, besonders gross. Viele Leute sehnen sich nach einem Tapetenwechsel, einem Gegenalltag. Und natürlich nach traditionellen «Badeferien».

«Nach der wochenlangen Isolation ist das Bedürfnis nach Ferienreisen besonders gross.»

Sind unsere Tourismusdestinationen gerüstet, wenn plötzlich tausende Schweizer (Bade-) Ferien im eigenen Land verbringen wollen?
Campingplätze werden in den nächsten Monaten wohl sehr beliebt und teils voll sein. Aber ich staune immer wieder, was Schweizer Touristiker innert kürzester Zeit alles auf die Beine stellen. So könnte man etwa für Festivals vorgesehene Orte wie das Paléo in Nyon in Campingplätze umfunktionieren und so zusätzlichen Raum für Schweizer Gäste schaffen. Improvisation ist gefragt. Das packen unsere umtriebigen Touristiker.

Der TCS Campingplatz in Disentis, Graubuenden. (PPR/TCS Camping)

Auf den Campingplätzen wie hier in Disentis dürfte der Platz diesen Sommer knapp werden. Bild: PPR

Welche Gegenden profitieren neben den Seen-Regionen?
Die Menschen zieht es sicher in die Berge. Der Klimawandel bringt den Sommer auch in die alpinen Gebiete. Zu den Gewinnern dürften insbesondere Bijous mit nationaler Ausstrahlung gehören, die sonst eher ein Mauerblümchendasein fristen.

Wie meinen Sie das?
Regionen wie Meiringen oder Savognin haben sehr viel Platz, wo sich Feriengäste aufhalten können und dezentraler liegen. Was früher eine Schwäche war, könnte in Corona-Zeiten plötzlich ein Alleinstellungsmerkmal sein. Je grösser die Distanz zwischen Menschen möglich ist, desto wohler dürften sich einige Gäste diesen Sommer fühlen.

Muss ich die Ferien in der Schweiz baldmöglichst buchen oder sollte man besser abwarten?
Es ist sicher angebracht, jetzt schon Pläne zu schmieden und ein Hotel oder eine Wohnung für die Sommerferien zu reservieren. Fakt ist aber auch: Wir haben bei Beherbergungsbetrieben meistens grosse Überkapazitäten. Es hat in den meisten Regionen genug freie Betten. Man wird auch in der Hochsaison flexibel buchen können. Dies weil ja auch viele ausländische Gäste ausbleiben werden.

«Für viele Menschen sind Ferien mittlerweile ein Grundbedürfnis, gleichzeitig ist es auch ein Wohlstandsphänomen.»

Welche Tourismus-Destinationen gehören in der Schweiz kurzfristig zu den Verlierern?
Das sind Orte, die stark von Übersee-Gästen abhängig sind, wie Luzern oder Interlaken. Diese Orte setzten in der Vergangenheit eher auf Wachstum aus Übersee und sind bei Schweizer Feriengästen wohl weniger auf dem Radar. Grosse Probleme bekommen auch die Städte, die vor allem auf Geschäftsreisende ausgerichtet sind. Das Businessreisen-Segment wird nach Corona wohl nicht mehr dasselbe sein wie vorher. Es ist generell davon auszugehen, dass sich die Strukturbereinigung in der Beherbergung massiv beschleunigt. Etliche Betriebe werden die Corona-Krise nicht überleben.

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Regionen wie Savognin GR haben viel Platz, wo sich Feriengäste aufhalten können. «Das wird in Corona-Zeiten ein Alleinstellungsmerkmal», so Bandi.

Hunderttausende Menschen in der Schweiz sind auf Kurzarbeit gesetzt worden und verdienen entsprechend weniger. Was sind die Folgen für den Tourismus?
Für viele Menschen sind Ferien mittlerweile ein Grundbedürfnis, gleichzeitig ist es auch ein Wohlstandsphänomen. Einige Leute werden dieses Jahr sicher weniger Geld für Ferien ausgeben. Tourismusregionen werden mit attraktiven Angeboten und Aktionen versuchen, die Gäste trotzdem zu Ferien in der Schweiz zu animieren.

2020 verbringen die Schweizer die Sommerferien im eigenen Land. Kann der Binnentourismus den Wegfall vieler ausländischer Gäste kompensieren?
Sicher nur zum Teil. Bereits in normalen Jahren machen Schweizer Gäste 45 Prozent der Hotel-Logiernächte aus. Rund 30 Prozent kommen aus der EU. Also aus dem nahen Ausland. 13 Prozent kommen aus Asien, acht Prozent aus den USA. Die Schweizerinnen und Schweizer haben sich in der Corona-Krise solidarisch gezeigt. Die Solidarität können sie nun mit Ferien im eigenen Land fortführen. Dadurch würde die regionale Wirtschaft gestärkt.

«Trips nach Übersee können wegen Einreise-Restriktionen sehr mühsam werden.»

Wie verändert das Coronavirus unser Reiseverhalten längerfristig?
Es gibt zwei Aspekte: Die Pandemie ändert nichts daran, dass Reisen weiter ein Grundbedürfnis vieler Menschen bleibt. Andererseits wird es in den nächsten drei Jahren sicher schwieriger sein, weit weg zu reisen. Trips nach Übersee können unter Umständen wegen Einreise-Restriktionen sehr mühsam werden.

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Monika Bandi, Co-Leiterin der Forschungsstelle Tourismus an der Uni Bern. bild: zvg

Inwiefern?
Asiatische Staaten sind bereits jetzt sehr restriktiv und verlangen teilweise Gesundheitschecks für die Einreise. In Thailand müssen Touristen ihren Standort per App durchgeben und einmal täglich einen Gesundheitsreport abliefern. Auf solche Eingriffe in die Privatsphäre müssen wir uns bei Fernreisen gefasst machen.

Kann die Schweiz davon profitieren?
Ich bin optimistisch, was die nächste Wintersaison bei uns anbelangt. Für viele Familien war es in jüngster Zeit günstiger, nach Thailand statt in die Schweizer Berge in die Winterferien zu fahren. Wegen Corona könnte es da ein Umdenken geben.

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109Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • panga1964 20.04.2020 10:03
    Highlight Highlight Das ist endlich eine der besten Ideen seit dem Covid-Gestürm. Für unsere Wirtschaft ist es sicherlich gut, wenn die Kohle mal zu Hause bleibt und unser heimisches Gewerbe unterstützt wird. Die meisten Schweizer kennen unser Land nicht und haben nur begrenzt eine Ahnung von der Vielfalt in unserem Land. Badeferien in der Schweiz, eine tolle Idee und auch wir können Wasserski fahren und Schnorcheln.
  • Orias Riese 20.04.2020 09:14
    Highlight Highlight Tourismus-Forschung hat noch nicht gemerkt, dass Nachhaltigkeit, Ökologie und Tourismus einfach nicht zusammenpassen.

    Lasst doch die Bergseeli in Ruhe. Und lasst die Flieger am Boden.





  • Mäf 20.04.2020 02:34
    Highlight Highlight Moment, Reisen ist kein Grundbedürfnis. Sondern Luxus, der sehr oft auf Kosten der Umwelt passiert. Hoffen wir, die Krise lernt die Leute mit etwas mehr Verantwortung damit umzugehen.
  • Gubbe 19.04.2020 23:07
    Highlight Highlight Bleibt zu hause. Ich gehe.
  • Swen Goldpreis 19.04.2020 22:05
    Highlight Highlight Fernreisen werden spätestens wieder problemlos möglich sein, wenn wir einen Impfstoff haben. Dann kann man die Corona-Impfung ins Gelbe Impfbüchlein eintragen lassen und gut ists.

    Keiner weiss, wie lange das mit dem Impfstoff dauern wird. Aber derzeit forschen 63 Biotechfirmen und einige testen ihn schon am Menschen. Es wäre sehr überraschend, wenn bis Herbst oder Winter nicht das erste Produkt erhältlich ist.

    Eine sehr spannende Analyse, wie sich der Tourismus künftig entwickeln könnte, habe ich hier gefunden: https://www.flocutus.de/reisen-corona/
  • nass 19.04.2020 17:58
    Highlight Highlight Badeferien in der Schweiz?! Das beisst sich irgendwie. Ausser man liegt gerne Tüechli an Tüechli an einem viel zu kalten Gewässer.

    Ich glaube man kann schöne Ferien in der Schweiz machen-aber Badeferien eher nicht....
    • mukeleven 20.04.2020 02:40
      Highlight Highlight banause @nass?
  • Mr.President 19.04.2020 17:13
    Highlight Highlight Das wird der geilste Sommer ! Mega heiss und viel Sonne! Und v .a. Keine corona Quarantäne mehr! Juhu!!!
    • Garp 19.04.2020 18:07
      Highlight Highlight Bist Du krank, dass Du Quarantäne hast? Also ich hab keine und kann jederzeit raus, solange ich die Abstandsregeln einhalte.
  • Garp 19.04.2020 16:16
    Highlight Highlight Frau Bandi tut so, als könnte man ohne Abstand und Sicherheitskonzepte, die Ferien locker in der Schweiz verbringen. Wenn wir keine zweite Welle wollen. Die Campingplätze müssen kontrolliert werden, grad Camper rücken ja gern nah zusammen. Und wann die Hotels wieder öffnen können ist auch unklar. Badis werden sicher keinen Normalbetrieb führen können, wie sonst.

    Wir sind nicht übern Berg, was viele schon glauben!
  • Schottisch_halbhöch 19.04.2020 14:47
    Highlight Highlight Schwamendingen; das Venedig von ZH-Nord mit der Glatt, Ziegelhütte-Hafenkran, Ententeich (Central Park) und Schwamendingerplatz (Piccadilly Circus). Immer einen Bremser wert.
    • Ricardo Tubbs 20.04.2020 06:55
      Highlight Highlight Genau, ferien in zürich...da mache ich lieber ferien im keller!
  • Unbreaky 19.04.2020 14:00
    Highlight Highlight Gerne unterstütze ich dieses Jahr den Schweizer Tourismus wenn es die Situation erlaubt.
  • HugoBalls 19.04.2020 13:02
    Highlight Highlight Hab es eh noch nie verstanden, dass man vom Sommer in den Sommer fährt oder fliegt. Ist doch viel schöner in den grauen Wintermonaten weit weg fliegen um sommerliche Tage/Monate zu geniessen.
    • Kruk 19.04.2020 13:50
      Highlight Highlight Vielleicht weil viele dann lange Ferien haben, im Herbst den Sommer irgendwo zu verlängern gefällt mir auch besser.
    • Gringo99 19.04.2020 14:35
      Highlight Highlight Naja, da wir im April schon Sommer haben müsst ihr eigentlich weder im Herbst noch Winter irgendwohin fliegen.
      Die klimatischen Verhältnisse passen sich unter anderem dank der Spassfliegerei der letzten Jahrzehnte rasend schnell denen von Süditalien an.
      Wie man nach Dürresommern, Waldbränden und jedes Jahr neuen Rekordtemperaturen das Bedürfnis hat den Sommer zu verlängern ist auch schleierhaft.
    • Orias Riese 20.04.2020 09:17
      Highlight Highlight 48 Wochen von Nachhaltigkeit schwafeln und 4 Wochen die Umwelt mit Fliegen verpesten. Bist du HugoSmallBalls auch so einer?

      Macht gerne weiter so! Bucht euren nächsten Flug.

  • neutrino 19.04.2020 12:13
    Highlight Highlight Theoretisch müsste man mal Klartext reden: hat man bis im August kein Impfstoff (was anzunehmen ist), dann ist die Situation de facto wie heute.

    Warum ist heute ein Tagesausflug ins Glarnerland verwerflich, im August aber Campingferien voll angesagt?
    • Eiswalzer 19.04.2020 12:22
      Highlight Highlight Die Strategie ist nach wie vor unklar, bzw. wird von einigen falsch verstanden. Meines Wissens war und ist die Strategie VERLANGSAMUNG, nicht AUSROTTUNG des Virus. Kein Mensch hat je gesagt, wir müssten jetzt einen (Teil-)Lockdown haben, bis wir (Mitte 2021? 2022?) einen Impfstoff haben. Das ist absurd. Genau das wollen aber scheinbar viele Leute darunter verstehen: wir müssen das Virus besiegen. Und scheinen im Kampf dagegen keinerlei langfristige (kolossale) Folgen einzuberechnen. Und ich spreche nicht einfach von Geld!
    • RicoH 19.04.2020 18:56
      Highlight Highlight Eiswalzer

      "wir müssen das Virus besiegen"

      Stimme dir zu, denn genau da liegt der Haken.
      Bisher konnte noch niemand das Virus "besiegen". Dass sich offenbar vom Corona Virus geheilte wieder angesteckt haben, stimmt mich nicht unbedingt optimistischer...

    • Swen Goldpreis 19.04.2020 22:16
      Highlight Highlight "Warum ist heute ein Tagesausflug ins Glarnerland verwerflich?"

      Das ist doch genau die Frage. Wieso soll das überhaupt verwerflich sein? Man kann auch bei einem Tagesausflug Abstand halten.

      Und ja, nun kommen wieder ein paar Deppen und erzählen, dass man sich beim Spazieren stolpern und sich das Genick brechen kann. Ernsthaft? Kann man das? Und ist das in den letzten 50 Jahren je passiert?

      Nein, die Leute sollen rausgehen. Sie sollen ins Emmenthal und ins Glarnerland oder ins Tessin fahren. Denn das tut ihnen gut, die Bewegung hält sie gesund.
  • Nordisch78 19.04.2020 12:08
    Highlight Highlight Ich buch schon einmal den Campingplatz vor...wird dann halt ein mittelmässiger in der Schweiz werden anstatt ein klasse Platz im Allgäu oder sonstwo in der Nachbarschaft
    • Dynamischer-Muzzi 19.04.2020 13:16
      Highlight Highlight Gott sei Dank kennst Du die wirklich schönen Plätze in der Schweiz scheinbar nicht, so bleiben uns dort im Sommer Nörgler wie Du erspart!
    • Spargel 19.04.2020 15:31
      Highlight Highlight Disentis. Schönster Platz.
  • WatDaughter (aka häxxebäse) 19.04.2020 11:35
    Highlight Highlight "Die Badeferien verbringen wir diesen Sommer wohl in der Schweiz."

    Wie stellt man sich das vor? Es hat ja nicht mal genügend platz wenn die meisten über den sommer verreist sind...

    Sogar während des krieges konnte ich zu meiner familie...

    Das wird definitiv das traurigste jahr meines lebens. Keine ahnung wo und wie ich jetzt auftanken soll, damit ich bis zum nächsten sommer durchhalte.
    • ChlyklassSFI 19.04.2020 11:54
      Highlight Highlight Viele Leute in der Schweiz können sich Ferien gar nicht leisten.
    • Neruda 19.04.2020 12:21
      Highlight Highlight Tönt für mich eher so, als solltest du diese Pandemie dazu nutzen, dein Leben umzustellen, damit der Alltag genug schön ist, damit du auch so durchs Jahr kommst. Es kann ja nicht sein, wenn man immer nur kämpfen muss, weil der Alltag so zermürbend ist.
    • WatDaughter (aka häxxebäse) 19.04.2020 13:18
      Highlight Highlight Dann stell mal das migrantenbashing von der hälfte der bevölkerung ein. Dann kommt vielleicht wieder das heimatgefühl auf, welches ich als kind hatte. Plan B ist: sparen und auswandern, wenn der sohn fertig studiert hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Max Dick 19.04.2020 11:34
    Highlight Highlight Hier scheint mehr eine Werberin als eine Expertin zu sprechen.

    Warum Inland-Touristen die Ausländer nicht ersetzen werden:
    -Viele Schweizer - gerade die Vermögenderen - haben ohnehin Ferienhäuser. Die gehen dann dorthin und nicht sonstwo in ein teures Hotel.
    -Viele Dinge kann man in Tagesausflügen machen und Abends wieder heimgehen. Hotel gespart.
    -Inländer tappen nicht in Touristenfallen.

    Und da sich das bei vielen Ländern so verhält - und der Tourismus ein riesiges Geschäft ist, denke ich, dass hier eine Öffnung einiges schneller erfolgt als Frau Bandi es sagt.

    • Orias Riese 20.04.2020 09:19
      Highlight Highlight Max Dick.
      Vielleicht hast du spätestens jetzt gemerkt, dass Tourismus-Forschung eine Pseudo-Wissenschaft ist (wie BWL).
  • Phrosch 19.04.2020 11:24
    Highlight Highlight Hat Frau Bandi eine magische Kristallkugel, dass sie jetzt schon sagen kann, was diesen Sommer sein wird? Ich vermute eher, dass Campingplätze oder Badis gar nicht voll sein dürfen, weil gewisse Beschränkungen noch lange weitergehen müssen, wenn wir nicht alle in der Sommerhitze nicht auch noch Fieber haben wollen.
  • Samba 19.04.2020 11:24
    Highlight Highlight Der Run auf abgelegene Maiensäss im Schanfigg kann losgehen 😄
    • Hosesack 20.04.2020 11:17
      Highlight Highlight Ich lese nur Figg ;-)


      Aber die geilen, zu mietenden Maiensäss sind schon in normalen Zeiten eher ausgebucht.
  • Unsinkbar 2 19.04.2020 11:20
    Highlight Highlight Ich freue mich schon auf Fleisch mit unverwechselbarer Bratensauce mit Aromat und hervorragendem, schwerem Walliser Rotwein am türkisblaue See statt die napoletanische Pizza für 7 Eur am Meer In Italien oder die ungeniessbare Paella mit saurem Rioja in Spanien...
    • Walter Sahli 19.04.2020 12:01
      Highlight Highlight ...und zum Abschluss dann eine herrliche Coupe mit Büchsenfruchtsalat.
    • Schottisch_halbhöch 19.04.2020 14:36
      Highlight Highlight Qualitätsrioja aus dem Tetrapack kann nicht sauer sein...
  • Bendor88 19.04.2020 11:04
    Highlight Highlight Ich war Anfang Januar noch in Ägypten. Es gibt nichts besseres. 👍✈️🙂
    • pamayer 19.04.2020 11:15
      Highlight Highlight Februar Eilat. Auch am Roten Meer.
    • Kari Baldi #WirAlleSindCorona 19.04.2020 12:41
      Highlight Highlight März/April Balkonien und abends selbstgemachte Involtini 🤥😊. Ohne Bratensauce und Aromat 🤮.
  • Nelson Muntz 19.04.2020 10:51
    Highlight Highlight Leider bekommt man in stark frequentierten Gebieten wie das Tessin oder anderen beliebten Tourismusdestinationen oder Grossstädten oft wenig fürs Geld. Hotelqualität und Service im Vergleich zum Tirol, Allgäu oder Garda- und Comersee eher bescheiden.

    Abseits dieser Gebiete entdeckt man hingegen oftmals einige Perlen, welche preiswert, freundlich und qualitativ top sind.

    Habe ich nicht viel Ahnung, was man im Emmental touristisch alles machen kann, aber wenn beruflich dort ist das Schlossberg Bori in Signau eine solche Perle. In Naters gibts das Alex, inkl. Wellnessbereich zu tollen Preisen.
    • panga1964 20.04.2020 10:37
      Highlight Highlight Meine Rede. Wie gesagt, die meisten Schweizer kenne ihr eigenes Land nicht und haben keine Ahnung von der Vielfältigkeit an Landschaften, Sehenswürdigkeiten und "versteckten" Orten. Beispiele hätte ich genug, aber die übersteigen den verfügbaren Platz in diesem Beitrag, um alle aufzuzählen.
  • Thomas_v_Meier 19.04.2020 10:49
    Highlight Highlight Zum Glück für dieses noch keine Ferien gebucht.
    Die werde ich nun vollständig in der Schweiz verbringen und dies ganz spontan.....
  • 7ingenious 19.04.2020 10:48
    Highlight Highlight Eine Chance, unsere so vielseitige schöne Schweiz zu entdecken! Landesteile besuchen, die wir bisher nicht kennen, etc.
    • Marco31 19.04.2020 13:28
      Highlight Highlight @Astrogator: In der Schweiz ist man überall Zuhause 😉
    • Orias Riese 20.04.2020 09:20
      Highlight Highlight Da fällt mir dieser Heini ein, der zu Ostern mit seinem Flugzeug die Schweizer Grenze abflog.

      Da spricht dann keiner mehr von Umweltschutz.

  • sanoi 19.04.2020 10:40
    Highlight Highlight Wie sich die maslowsche Bedürfnispyramide doch verändert hat. Reisen ist jetzt neu unser Grundbedürfnis!
    • Auric 19.04.2020 16:02
      Highlight Highlight Wer gemäß der grünen Doktrin verdichtet wohnt/ wohnen muss der hat schon ein Bedürfnis zu Reisen
    • RicoH 19.04.2020 19:06
      Highlight Highlight Auric

      Niemand muss, und schon gar nicht wegen "der grünen Doktrin" – was auch immer das heissen mag...
    • Auric 19.04.2020 19:19
      Highlight Highlight @rico: dann liess mal die Wahlplattform der Melonen Partei,
      Tipp:da steht nix drin dass jeder sein eigenes Häuschen haben soll.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vanessa_2107 19.04.2020 10:25
    Highlight Highlight Auch ich würde erst einmal abwarten, wie es weitergeht mit dem Virus. Solange eine Impfung fehlt... ich bin vor allem gespannt was für eine Badesaison uns bevorsteht? Auch da wird man sicher noch Abstand wahren müssen. Wir haben nun schon fast Sommertemperaturen, was erwartet uns im Juli 40°? Unser Leben ist nicht mehr das Selbe wie vor Corona. Wir werden sehen.
    • Orias Riese 20.04.2020 09:21
      Highlight Highlight Unser Leben war schon immer nie wie vorher.
  • rburri68 19.04.2020 10:10
    Highlight Highlight Sobald es eine Impfung gibt nimmt man einfach den WHO impfausweis mit und gut, wie bei Gelbfieber.
    • SanchoPanza 19.04.2020 10:22
      Highlight Highlight leider nicht dasselbe. Soweit ich weiss verändern sich die Covid-viren stetig. Sprich eine Impfung für den aktuellen Stamm, mag für den in 2 Jahren wirkungslos sein. Ein grosser Unterschied zum Gelbfieber.
    • Patho 19.04.2020 10:53
      Highlight Highlight Das müsste man schon lange für Masern machen! Bei der Einreise in die Schweiz muss jeder belegen können, dass er/sie gegen Masern (Gelbfieber, Corona, Hepatitis) geimpft ist, sonst gibts keine Einreise, oder eine Impfung. Andere Länder schaffen das auch für Gelbfieber, weshalb bekommt die Schweiz das nicht hin...
    • RozaxD 19.04.2020 11:07
      Highlight Highlight Vor den Sommerferien kannst du eine Impfung vergessen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Philboe 19.04.2020 09:51
    Highlight Highlight Die Schweiz ist ein tolles Land mit wundervoller Landschaft. Wir haben ein super Sozialsystem, leben hier sehr gut. Unsere Wirtschaft läuft und wir werden die Krise gut meistern. Ferien aber hier? Nein Danke. Ich kaufe viel Regional, bei kleinen Unternehmen aber die Branche Gastgewerbe und Tourismus muss gewaltig über die Bücher was Qualität, Freundlichkeit und Service anbelangt. Das sage ich als Koch mit Hotelfachschule SHL. Weiter sind diverse Regionen weltweit auf die Touristen angewiesen. Was ich mich aber mehr Frage wollen wir nicht einfach warten bis das nun einmal ausgestanden ist?
  • Lucernefan 19.04.2020 09:51
    Highlight Highlight tja, luzern wird wohl leer bleiben diesen sommer. wird wohl ein komisches bild sein... :(
    • Kruk 19.04.2020 12:05
      Highlight Highlight Ich habe mir vorgenommen wenn es möglich ist dieses Jahr einmal Luzern zu Besuchen, das Löwendenkmal und die Brücke zu schauen und vielleicht eine Schifffahrt auf dem See.
      Weil es leerer sein wird.


    • Orias Riese 20.04.2020 14:11
      Highlight Highlight @Kruk
      Lozärn umfahre ich immer grosszügig.
      Wüsste nicht, was es dort zu sehen gäbe.
  • Johnny Guitar 19.04.2020 09:46
    Highlight Highlight Nimmt mich Wunder, ob die SAC- und all die anderen Hütten jemals öffnen werden in diesem Sommer. Im Massenschlag zu übernachten dürfte schwierig werden, leider.

    Übrigens wäre dies eine günstige Alternative für all die In-der-Schweiz-ist-ja-viel-zu-teuer-Motzer.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 19.04.2020 11:14
      Highlight Highlight Wenn ich für den Preis einer Übernachtung in der SAC Hütte mehr zahle als für den Flug nach London.....
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 19.04.2020 11:30
      Highlight Highlight Du nutzt blitzen nichts.
      Als nicht EasyJet Mitglied für 25 franken nach London
      Als nicht SAC Mitglied 37 franken im Massenschlag.

      Ich schreibe nur Fakten auf.
    • Felix Meyer 19.04.2020 11:32
      Highlight Highlight ...dann ist der Flug nach London zu billig.
      Kostenwahrheit in der Fliegerei, jetzt!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walter Sahli 19.04.2020 09:36
    Highlight Highlight Finde ich gut, wenn Schweizers Ferien in der Schweiz machen. Bin gespannt, ob die Gastrobetriebe und Hotels genügend Mitarbeiter finden werden.
  • insert_brain_here 19.04.2020 09:32
    Highlight Highlight Normalerweise bin ich ein absoluter Spezialist was mieses Timing angeht, aber kurz vor dem Lockdown noch die Wohnung im REKA-Feriendorf zu buchen war wohl eine gute Idee :-)
  • paule 19.04.2020 09:29
    Highlight Highlight Hoffentlich nutzen die Touristiker die freie Zeit um Freundlichkeit zu üben. Einige behandeln die Gäste im Styl steckt doch das Geld in einen Couvert und schickt es uns, dann müsst ihr nicht selber kommen.
    Tönt böse, aber ist leider in vielen Betrieben so.
    Dazu kommt, das Personal kennt oft nicht mal die eigene Speisekarte oder den Regionalen Wein.
    Wer jetzt wieder voll ran will, muss das dringend ändern.
    Es gibt natürlich auch viele Betriebe die es gut machen, das muss gerechterweise auch gesagt sein.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 19.04.2020 11:15
      Highlight Highlight Ich habe bei meinen letzten Ferien in günstigen Hotels in Zermatt und St.Moritz andere Erfahrungen gemacht.
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 19.04.2020 09:24
    Highlight Highlight Praktisch alle Ferien an Orten südlich der Schweiz sind günstiger möglich als Skiferien in der Schweiz. Du grösste Konkurrenz zu Skiferien in der Schweiz ist nicht Thailand, sondern Österreich und Frankreich wo man einfach viel mehr kriegt fürs Geld.

    Ich würde mich freuen wenn die Touristikbranche “umdenkt”, aber realistisch ist das nicht.
    • hotsock 19.04.2020 09:43
      Highlight Highlight denk mal an deinen Lohn und lobe unsere Nacbarn erst wenn sie das gleiche Salär bekommen! Bitte nicht Äpfel mit Pflaumen vergleichen.
    • MyPersonalSenf 19.04.2020 10:15
      Highlight Highlight Was sollen die ganzen blitze? Er hat absolut recht..
    • satyros 19.04.2020 10:21
      Highlight Highlight Was immer Dein Job ist: Der ist in Österreich und Frankreich auch günstiger.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Caturix 19.04.2020 09:20
    Highlight Highlight Wäre froh das Wandere, Biker und andere Touristen auch mal ins Greyerz kommen würden. Oder in den Kanton Freiburg generell der ist ja bei vielen Schweizern einfach komplett unbekannt.
    • Everyday Robot 19.04.2020 10:13
      Highlight Highlight @Caturix: Und gastfreundlich seid ihr offenbar auch! Mir käme es an besten Tagen nicht in den Sinn, mehr Touristen in meinem Lebensraum zu wünschen.
    • Pacha Mama 19.04.2020 10:24
      Highlight Highlight Allez Gottéron! 😉
    • Max Dick 19.04.2020 11:08
      Highlight Highlight Ich bin froh wenn sie nicht kommen. Dann bleibt es ein Geheimtipp.
    Weitere Antworten anzeigen
  • champedissle 19.04.2020 09:12
    Highlight Highlight Flugreisen in ferne Länder werden noch lange bei der Rückkehr mit einer 14tägigen Quarantäne verbunden sein und somit für Ferien nicht in Frage kommen. In Europa wird dies sicher früher möglich sein, wobei beide Länder sehr schmerzliche Erfahrungen gemacht haben, die sie nicht so schnell vergessen werden. Beide Länder sind selbstverschuldet in diese Krise geraten, eine Wiederholung wäre nicht entschuldbar.
    • SJ_California 19.04.2020 11:46
      Highlight Highlight Die Quarantäne wird eher bei der Einreise in das fremde Land angewendet. Man müsste also längere Ferien planen...
  • franzfifty 19.04.2020 09:10
    Highlight Highlight Ich gehe jedes Jahr ans Meer, aber weil ich eine Abwechslung gerne mag. Ich liebe die Schweiz und was hier an Natur etc geboten wird. Ich moechte nicht woanders leben. Das war auch schon vor der Coronakrise so. Ob ich jetzt in die Ferien fliege/fahre, spielt ehrlich gesagt keine so grosse Rolle. Berge, Seen, Fluesse... hier ist es einfach fantastisch. Wir sollten gluecklich sein, in einem solchen Land zu leben in einer Situation wie die Jetizge!
    • Orias Riese 20.04.2020 13:30
      Highlight Highlight Swissethnozentriker leben auf einer Insel der Glückseligen.
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 19.04.2020 09:07
    Highlight Highlight Länder wie Thailand, Indonesien aber auch Spanien und Italien, sind stark vom Tourismus abhängig. Ich bin deshalb gespannt, wie lange, welche Restriktionen Bestand haben werden. Irgendwann wird die lokale Bevölkerung unruhig werden und dann kommt Druck aus der Politik.
    • FrancoL 19.04.2020 10:29
      Highlight Highlight Bis jetzt kam eher Druck aus der Bevölkerung in Richtung man solle alles daran setzen den verheerenden Folgen der Ansteckungen entgegen zu wirken und diese Priorität steht immer noch auf dem Menüplan.
    • poltergeist 19.04.2020 11:14
      Highlight Highlight Die Frage ist dann ob man dorthin will wenn die Gefahr noch nicht gebannt ist.
    • FrancoL 19.04.2020 18:05
      Highlight Highlight Zur Zeit kommt von der Politik der übliche Profilierungsdruck, man will die ersten sein die die Lockerung fordern und sich damit profilieren, allen voran ist die FDP an sich profilieren und Verantwortung sieht dann etwas anders aus, wenn man zB den Cassis aus dieser Partei etwas näher betrachtet.
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  • Raembe 19.04.2020 09:02
    Highlight Highlight Wollen wir erst nicht mal warten wie sich das Virus im Mai entwickelt, bevor wir solche Prognosen wagen? Wenn sich die Situation drastisch verschlimmern sollte, werden auch die Badeferien in der Schweiz unwahrscheinlich.
    • Asmodeus 19.04.2020 10:01
      Highlight Highlight Genau dieses egoistische "ich will wieder Normalität und Ferien" ist der Grund wieso Corona noch lange ein Problem darstellen wird.
    • FrancoL 19.04.2020 10:26
      Highlight Highlight Das ist doch das Problem mit dem der BR kämpfen muss; alle mögen nicht eine Entwicklung richtig abwarten, beim ersten Lichtschimmer am Horizont, sehen sie alles hell erbeutet und spielen alle Gefahren runter.
      Es ist nun mal eine Krise die Gefahren birgt und man sollte nich überhastet reagieren.
    • FrancoL 19.04.2020 17:56
      Highlight Highlight @Astrogator, dann sind wir eine kleine Ecke die im Einklang ist, aber ich sehe eher die grössere Masse, die in den nächsten Monaten kaum mit der Wahrheit leben kann.

10 Tage Sommerferien in der Schweiz – hier kommt der fixfertige Urlaubsplan Vol. 3

Nach den Ferienvorschlägen für den Jura und die Innerschweiz entdecken wir heute ein eher unbekanntes Gebiet: im und um das Zürcher Oberland. Ideal auch mit Kindern. Viel Spass!

Auch wenn die Grenzen doch noch öffnen: Ferien in der Schweiz dürfte für viele die Realität bedeuten. Damit wir nicht alle an den bekannten Hotspots die schönsten Tage im Jahr verbringen müssen, zeigen wir euch hier einige Vorschläge. Nach der Entdeckung des Juras und der Innerschweiz zieht es uns in der dritten Folge etwas nordöstlicher: von Winterthur via Tösstal ins Zürcher Oberland bis Rapperswil.

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