Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
People wearing protective mask get out a SBB CFF train during the coronavirus disease (COVID-19) outbreak, at the train station CFF in Lausanne, Switzerland, Monday, July 6, 2020. In Switzerland, from Monday 6 July, people aged 12 and over must wear a mask in all public transport, trains, trams and buses, as well as in cable cars and boats. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

«Wir hatten Italien im Februar als Warnung und jetzt Florida im Juni.» Emma Hodcroft befürchtete einen erneuten Anstieg der Fallzahlen. Bild: KEYSTONE

Interview

«Die Eingrenzung des Virus funktioniert nicht genügend»

Gestern wurden erneut über 300 neue Coronafälle registriert. Epidemiologin Emma Hodcroft plädiert dafür, dass der Bund eine maximale Fallzahl festlegt – und ab dann neue Massnahmen in Kraft gesetzt werden. Eine Ausweitung der Maskenpflicht würde sie begrüssen.

Sabine Kuster / ch media



Die Wissenschafter sind stiller geworden, die Politiker haben das Zepter übernommen. Zurückhaltender ist etwa der Berner Epidemiologe Christian Althaus, der zu Beginn der ersten Coronawelle noch offensiv vor den Gefahren warnte. Er gehört der Taskforce des Bundes an, die von Politikern zur Mässigung aufgerufen wurde. Doch die Forscher-Stimmen verstummen nicht. Die Basler Epidemiologin und Virenforscherin Emma Hodcroft veröffentlichte am Mittwochabend eine mehrteilige Warnung auf Twitter: Zwar bleibe die Zahl der Hospitalisationen von Covid-Infizierten momentan tief, auch wenn die Zahlen wieder stiegen, doch das dürfe man nicht falsch interpretieren.

Warum sind Sie besorgt?
Emma Hodcroft: Im US-Bundesstaat Florida begannen die Fälle nach der Aufhebung des Lockdowns im Juni auch wieder zu steigen, aber die Zahl der Todesfälle blieb tief. Der Grund dafür war nicht etwa, dass sich das Virus abgeschwächt hätte, sondern dass von den neuen Infizierten viele jung waren: Speziell der Anteil der Altersgruppe zwischen 20 und 30 Jahren stieg.

Emma Hodcroft

Virenforscherin Emma Hodcroft. bild: oliver hochstrasser

Das überrascht nicht, die jungen Leute vernetzen sich generell mehr und sie bedroht das Virus kaum.
Aber erwarten wir tatsächlich, dass das Virus nur unter den jungen Leuten bleiben und sich nicht unter den Älteren verbreiten wird? In Florida dehnten sich die Fälle nach drei Wochen bis in die älteren Altersgruppen aus. Dann nahmen die Todesfälle zu.

«Die Schweiz ist eines der lockersten Länder in Europa! Wir konnten alle treffen, die wir wollten.»

Nun warnen Sie vor demselben Verlauf für die Schweiz.
Ja, das Beste zu hoffen und abzuwarten, wird nicht funktionieren. Wir hatten Italien im Februar als Warnung und jetzt Florida im Juni. Dass sich nun viele Junge infizierten, zeigt, dass die Eingrenzung des Virus nicht genügend funktioniert. Noch ist es ein Alarm ohne Tragödie, da die Krankheit bei jungen Leuten meist mild verläuft. Aber wir sollten jetzt handeln und die Fälle unter Kontrolle bringen. Denn der Winter kommt bald und wird die Situation verschärfen, wenn die Leute wieder mehr Zeit in schlecht belüfteten Räumen zusammen verbringen.

Sie schrieben selbst, dass wir die Nase von diesem Virus gestrichen voll haben. Ist es nicht o.k., dass wir uns eine Pause gönnen?
Na ja, in der Schweiz hatten wir es doch schon gut: Der Lockdown war weniger streng und im Juni und Juli waren die Fälle so tief, dass man wirklich nicht mehr grosse Vorsicht walten lassen musste. Die Schweiz ist eines der lockersten Länder in Europa! Wir konnten alle treffen, die wir wollten. Aber nun geht es wieder darum, ein paar unangenehme Massnahmen zu akzeptieren, statt viel einschneidendere später.

«Wir müssen unbedingt das Bewusstsein der Leute schärfen für private Anlässe. Dass sie Feste also bewusst draussen feiern.»

Sie meinen einen erneuten Lockdown?
Ja, ich will auch keinen Lockdown mehr. Den müssen wir unbedingt vermeiden. Aber zum Beispiel könnte das Maskentragen auf andere geschlossene Räume als nur den öffentlichen Verkehr ausgedehnt und Homeoffice wieder propagiert werden. England hat beispielsweise die Bevölkerung dazu aufgerufen, wieder ins Büro zurückzukehren, aber es ist fraglich, ob das eine gute Idee ist. Ausserdem müssen wir das Contact-Tracing verbessern, um herauszufinden, wo sich die Leute angesteckt haben, und um dann zielgerichtet sagen zu können, wo man unbedingt Masken tragen muss oder die Zahl der Leute reduziert werden muss.

Ist es nicht so, dass die jungen Leute sich nun vor allem im Privaten anstecken? Da greifen solche Massnahmen nicht.
Da haben Sie Recht, das ist ein Problem. Wir müssen unbedingt das Bewusstsein der Leute schärfen für private Anlässe. Dass sie Feste also bewusst draussen feiern.

Wie schärft man das Bewusstsein?
Es geht um Kommunikation. Das Virus muss in den Köpfen präsent bleiben! Und der Plan muss bekannt sein.

Kennen Sie den Plan des BAG für den Winter?
Vielleicht haben sie einen, aber wir kennen ihn nicht. Ich finde, dass das BAG offener sein sollte diesbezüglich. In Deutschland beispielsweise ist klar, dass, wenn die neuen Fälle in einer Region eine gewisse Zahl überschreiten, es zu lokalen Lockdowns kommt. Also wissen alle, wie es funktioniert und was die Konsequenzen sind. Es hilft den Leuten, zu wissen, wo wir stehen und wo es hingehen könnte.

«Es gibt in der Schweiz Kantone, die mehr Probleme haben – und wir sollten für solche Kantone einen Plan haben, damit nicht alle die Massnahmen verschärfen müssen.»

Könnte man nicht einfach die älteren Leute besser vor den jungen schützen?
Wir haben dieses Abschirmen gemacht und die Eltern und Grosseltern nicht mehr besucht. Und so viel ich weiss, verhalten sich viele Senioren noch immer vorsichtig. Aber wenn die Fälle weiter steigen, steigen auch die Ansteckungsgelegenheiten für Senioren und sie müssten wieder viel stärker separieren. Es ist fast unmöglich, nach Altersgruppen getrennt zu leben – und auch nicht wünschenswert.

Wir sind nun bei bis zu 300 Fällen pro Tag. Wie stark können die Fälle noch steigen, bis es zusätzliche Massnahmen braucht?
Das Gute ist, dass die Fälle viel langsamer ansteigen als in der ersten Welle. Das heisst, dass die jetzigen Massnahmen immer noch eine Wirkung haben. Aber es wäre gut, von Seiten des BAG eine Fall-Zahl zu kennen, und was in einer Region geschieht, wenn diese überschritten wird. Es gibt in der Schweiz Kantone, die mehr Probleme haben – und wir sollten für solche Kantone einen Plan haben, damit nicht alle die Massnahmen verschärfen müssen. Ich denke, es ist möglich, eine vernünftige Grenze festzulegen, zusammen mit den vielen Experten, die wir beim Bundesamt für Gesundheit und in der Taskforce haben. Die Zahl muss kommuniziert werden, denn es hilft, sie im Kopf zu haben.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

22 witzige Urlaubsfotos aus dem Internet!

Coronavirus: So trägst du die Schutzmaske richtig

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

72
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
72Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • HP G 23.08.2020 16:43
    Highlight Highlight Ich sag nur: Maskenpflicht, Einwegmasken und mehrfache Wiederverwendung.
    Maskenpflicht wenn nötig - dann aber auch richtige Anwendung.
    Fallls einfache Pflichterfüllung - dann weiter so anwenden wie täglich gesehen.
    Mit runterziehen an den Hals , gegen den aggressiven Gurgelhusten sehr hilfreich, wieder hochziehen, runterziehen um zu trinken, wieder anfassen, hochziehen, jetzt Nase schnäutzen, und zum Schluss zusammenfalten, schön glattstreichen und ab in die Tasche. Igittigitt, sehr hygienisch und voll virenfrei.
  • Basti Spiesser 23.08.2020 11:49
    Highlight Highlight Wir haben 30% mehr Tests als die letzten zwei Wochen. Fixierung auf die Zahl der Infizierten, macht nur Sinn, wenn man die Testzahlen oder Positivitätsquote miteinbezieht.
    • lilie 23.08.2020 18:49
      Highlight Highlight @Basti: Die Positivitätsrate steigt seit Wochen. Was schliesst du daraus?
  • Saerd neute 23.08.2020 10:36
    Highlight Highlight «Die Eingrenzung des Virus funktioniert nicht genügend»

    Es ist an der Zeit ehrlich zu sein und sich eingestehen dass wir halt mit Corona leben müssen.
    • lilie 23.08.2020 18:49
      Highlight Highlight @Saerd: Wow, völlig die neue Erkenntnis! Das hat noch NIE jemand gesagt. 🤦‍♀️
    • Kruk 23.08.2020 19:15
      Highlight Highlight Das tun jetzt schon eine Weile.

      Mit Corona leben ist halt nicht wie vor Corona leben.
  • Mia_san_mia 23.08.2020 09:26
    Highlight Highlight Wow, das ist eine Expertin 👍🏻
  • Asho 23.08.2020 00:57
    Highlight Highlight Frau Hodcroft hat sicher recht mit ihren Ausführungen, betrachtet die Sache aber aus rein epidemiologischer Sicht. Zum Beispiel Thema Homeoffice. Grundsätzlich eine einfache & wenig einschneidende Massnahme. Aber: Wenn wieder niemand ins Büro geht, haben die ÖV, die Läden in bzw. um Bahnhöfe / Arbeitsplatzzentren, der Znüni-Beck, das Mittagsrestaurant, der Takeaway, die Mensa, die Empfangsmitarbeitenden, die Raumpfleger, die Feierabend-Bar usw. wieder riesige wirtschaftliche Probleme. Was geschieht dann mit all diesen Menschen? Ich finde es daher als Laie so schwierig, eine Haltung zu finden.
    • SeboZh 23.08.2020 07:33
      Highlight Highlight Ich sags gerne nochmals. Die. Krise welche definitiv kommen wird, wird nicht von corona verursacht. Das ist nur der Sündenbock. Das ganze System krankt und wir werden wohl in 10 jahres Abständen Krisen erleben
    • Kruk 23.08.2020 19:17
      Highlight Highlight "Das ganze System krankt"

      Wenn dieses System nicht stirbt dann werden wir es.
      Ihr Menschen müsst jetzt neue Wege gehen.
  • Nonkonformist 23.08.2020 00:56
    Highlight Highlight Gut zu lesen, dass wir nicht mehr auf die "Wissenschaftler" hören. Dieses studierte Pack sagt mir bestimmt nicht, was ich zu tun habe.
    • Shikoba 24.08.2020 08:29
      Highlight Highlight Hört sich so ein bisschen an, als wärst du neidisch, weil die studiert haben und du nicht.. 🤷‍♀️
  • Locutus70 23.08.2020 00:42
    Highlight Highlight Die Frau ist eine Verfechterin so nach dem Motto "Wir warten mal auf den Impfstoff" - irgendwie klar wenn sponsored by Melinda und Bill Gates
  • Locutus70 23.08.2020 00:40
    Highlight Highlight Ich darf mal erinnern, das in der Schweiz 54 % der Toten aus Alten- und Pflegeheimen kommen (in Spanien sind es sogar 69 %). Das sind also Personen, die eigentlich ohnehin schon in geschützten Bereichen sind. Nun, so geschützt waren/sind sie wohl nicht.

    Wenn da nun nicht grundsätzlich was verbessert sind, nutzen die ganzen Maßnahmen eher wenig. Denn wenn das Virus in so einer Einrichtung grassiert, dann sind viele Tote vorprogrammiert.

    Ich finde es skandalös, das dieser Umstand in keinem Land von den Medien wirklich thematisiert wird.
    • lilie 23.08.2020 18:55
      Highlight Highlight @Locutus: Du darfst nicht vergessen, dass zumindest in der Schweiz etliche Menschen im Altersheim auch eine Patientenverfügung haben, welche besagt, dass sie auf Spitaleinweisung und lebensverlängernde Massnahmen verzichten wollen.

      Die Anzahl jener, die im Altersheim starben, gibt uns einen Hinweis darauf, dass dieser Wunsch verbreitet ist.
  • Rethinking 23.08.2020 00:21
    Highlight Highlight Endlich mal wieder jemand der Home Office fordert!

    Es macht absolut keinen Sinn überall Masken zu tragen und trotzdem ins Büro gehen zu müssen...

    Diverse Branchen können ohne Probleme Home Office machen. Z.B. Banken, Versicherungen, Krankenkassen, Informatik, Telekommunikation, Pharma, Behörden und Medien etc.
  • tomtom1 23.08.2020 00:15
    Highlight Highlight Klingt so als würden sich die watson Mitarbeiter selber interviewen
  • HP G 23.08.2020 00:11
    Highlight Highlight Würde mich interessieren was sie zum SVP Parteianlass sagen würde.
    • iudex 23.08.2020 15:50
      Highlight Highlight NEF.
  • MartinZH 22.08.2020 23:46
    Highlight Highlight Leider gibt es zu viele Covidioten. Sie verstehen nicht, dass sie der Wirtschaft und Gesellschaft am meisten schaden. 😔
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 22.08.2020 23:25
    Highlight Highlight Lieber einen Lockdown, als unnötigerweise wegen der Spassgesellschaft permanent Masken tragen.

    Doch, ich sehne mich sehr nach einem neuerlichen Lockdown.
  • San_Fernando 22.08.2020 23:13
    Highlight Highlight Ich glaube uns würde es gut tun, wenn wir das Feld nicht mehr den Epidemiologen sondern den Immunologen überlassen. Epidemiologen beschäftigen sich per Definition mit den worst-case Szenarien. Immunologen befassen sich mit der hochentwickelten menschlichen Körperabwehr. Und wer die Studien verfolgt merkt, dass es sehr positive Zeichen in diese Richtung gibt (Kreuz-Immunität, Virusabschwächung, usw). Die sehr tiefen Hospitalisationsraten deuten auch klar in diese Richtung...
    Weitere Antworten anzeigen
  • slash 22.08.2020 22:54
    Highlight Highlight Die gegenwärtige Dummheit hat einen Preis, den wir uns nicht leisten können, ihn aber bezahlen müssen. Warum ist es so schwierig zu begreifen?
  • 97ProzentVonCH68000 22.08.2020 22:51
    Highlight Highlight Kann jemand eine Studie zeigen, dass Länder mit strengen Massnahmen systematisch besser fahren?
    Meines Wissens nicht. Hier wird eine Fata Morgana gejagt.
  • Jeremy Liquidpsy 22.08.2020 22:51
    Highlight Highlight Wenn eine maximale Fallzahl dann bitte für Hospitalisationen und nicht für Infizierte..
  • 97ProzentVonCH68000 22.08.2020 22:49
    Highlight Highlight „ Das Virus muss in den Köpfen präsent bleiben!“
    Unbedingt. Und die Angst muss in den Köpfen bleiben. Wo kämen wir sonst hin, wenn Menschen ihr Leben geniessen würden.
    Solange nicht gesagt wird, wieviele Monate oder Jahre die Massnahmen bleiben sollen, bis die Befürworter einsehen, dass das Virus nicht mehr verschwindet, sind sie als Zwang inakzeptabel.
  • Sportfan 22.08.2020 22:35
    Highlight Highlight Ach, wieder so eine Expertin, die meilenweit von den täglichen Bedürfnissen und dem Leben ist.
    Absolut nichts wert diese Studie und sofort in den Papierkorb.
    Es wird definitiv nötig sein all diese Experten, welche von staatlichen Geldern unterstützt werden nach der Krise zu entsorgen. In allen Punkten lagen alle Experten einfach falsch.
    Es nervt langsam, dass diesen Selbstdarstellern in den Medien die entsprechende Plattform offeriert wird.
  • Luca89 22.08.2020 22:30
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man das alles mal neu beurteilen. Die Positivitätsrate ist seit Tagen konstant, es wird einfach viel mehr getestet (teilweise über 10'000 Tests pro Tag). Die Sterblichkeit liegt unter defensiver Berücksichtigung der Dunkelziffer (Faktore 6 der positiv getesteten) im August bei unter 0,08%. Kann man mit den BAG Zahlen ganz einfach in einem Excel nachrechnen.
  • Terraner 22.08.2020 21:40
    Highlight Highlight Heute Samstagjass geschaut, sorry SRF das war wohl nix. Zu 5 an einem Jasstisch ohne 1.5m Abstand und ihne Maske aber vor dem Karten verteilen Hände desinfiziert. Einleitend sagt die Moderatorin noch sie halten sich natürlich an die Hygieneregeln.

    Kann bitte mal jemand dem SRF Corona Nachhilfe geben?

    Ach ja, auch Reporter war Mist, wie kann man nur Händeschütteln.

    So ist klar, Einschränkung des Virus kann nicht funktionieren, wenn das Fernsehen die Fehler vormacht.
    • Mäni99 23.08.2020 10:09
      Highlight Highlight Es ist typisch Schweizer Fernsehen. Es spielt das Corona bewusst herunter. Das deutsche Fernsehen ist da viel besser. Aber wir haben zu Zwangs Gebühren – da kann das s zweiter Fernsehen machen was es möchte – auch Meinungsbeeinflussung in seinem Sinne
  • Andre Buchheim 22.08.2020 21:30
    Highlight Highlight Und immer noch gibt es Menschen, die Masken verweigern oder gar die Rückname aller Maßnahmen fordern. Das ist verantwortungsslos und rücksichtslos. Setzt einfach die Masken richtig auf, es geht um schwere Krankheitsverläufe und Menschenleben, das überwiegt das Recht auf Bequemlichkeit beiweitem. Frage Dich immer, ob Du tatsächlich die Verantwortung dafür tragen willst, dass ein Mitmensch wegen Dir schwer erkrankt, höllische Qualen leidet und evtl. sogar stirbt. Ist das nicht wert, einfach mal die Vorgaben korrekt umzusetzen?
    • 97ProzentVonCH68000 22.08.2020 22:54
      Highlight Highlight Die Massnahmenbefürworter werden weit mehr Leid (Hunger, Armut, Psyche, Tote) zu verantworten haben, als Corona je anrichten könnte. Verantwortungslos!
    • therationalist 23.08.2020 10:50
      Highlight Highlight Solange ich täglich sich zur Begrüssung Küssende Seniorengruppen mit abschätzigen Kommentaren beim Maskenanziehen sehe, Grossveranstaltung wieder erlaubt werden und Kollegen zu engen Rooftop parties einladen hällt sich mein schlechtes Gewissen sehr fest in Grenzen, denn ich mit Maske im halbleeren Zug bin wohl der kleinste Treiber der Pandemie.
      Ich bin nicht gegen Massnahmen per se, sondern gegen die von der Wirtschaft oder Bundesbetrieben diktierte, offensichtlich widersprüchliche Strategie
    • Andre Buchheim 23.08.2020 14:57
      Highlight Highlight 97Prozent Nicht die Maßnahmenbefürworter sind daran Schuld, wie jemand mit den Umständen umgeht, sondern das liegt immer noch in der Verantwortung des Einzelnen.
      therationalist: Weil es andere falsch machen kann kaum als Begründung herhalten für eigenes Fehlverhalten.
      Was Ihr beide betreibt, ist Whataboutism. Ja nicht bei sich bleiben, lieber mit dem Finger auf Andere zeigen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • inquisitio 22.08.2020 21:25
    Highlight Highlight 🙈 Oh no, jetzt muss ich mir auch noch einen Aluhut anziehen. Ihr letztes Projekt wurde finanziert von der Melinda & Bill Gates Stiftung. Ihr wisst auf was ich hinaus will... 🧬🧫🧪💉 Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Emma_Hodcroft
    • Notabik 22.08.2020 22:41
      Highlight Highlight Wegen Ignoranten wie ihnen bekommen wir diese Pandemie nicht in den Griff! # Ein Menschenleben ist unbezahlbar.
    • Hiker 23.08.2020 01:43
      Highlight Highlight Schnell weg hier, ein Spion!
    • Locutus70 23.08.2020 01:55
      Highlight Highlight @inquisitio - Du kannst deinen Aluhut wieder absetzen. Es ist mehr als offensichtlich, das Personen und Organisationen die von der Stiftung gesponsert werden den Kurs bzgl. Impfung von Bill Gates und seiner Frau unterstützen und auch in den Medien kommunizieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Meierli 22.08.2020 21:01
    Highlight Highlight Leider hört Bern seit Anfang Juni nicht mehr auf Wissenschaftler und Forscher. Und die Bevölkerung U30 hilft fleissig mit. Wir sind da nicht durch, der Virus ist hier. Und bleibt es auch noch für Monate. I'm besten Fall.
    • Der P 22.08.2020 22:37
      Highlight Highlight ... und deshalb soll ich jetzt einen Lätsch machen und in Panik verfallen? Ich lebe mein Leben weiter wie immer...
    • Garp 23.08.2020 00:03
      Highlight Highlight Es sind nicht nur die U30 ich seh oft jüngere Menschen, die sich vorbildlich verhalten.
    • NathanBiel 23.08.2020 00:06
      Highlight Highlight Zum Glück hört Ben nicht mehr auf die Wissenschaftler sonst ist unser Staat in einem Jahr bankrott.
  • lilie 22.08.2020 20:55
    Highlight Highlight Vielleicht wäre es gut, wenn wir damit anfangen würden, jene Massnahmen konsequent anzuwenden, die wir haben, anstatt neue einzuführen, die dann auch nur halbpatzig eingehalten werden.

    Ich war eben an einem Konzert. Die Besucherzahl war begrenzt, es galt Maskenpflicht.

    Aber obwohl sogar Gratismasken bereitstanden, schafften es die Veranstalter nicht, einfach jedem, der keine Maske dabei hatte, eine in die Hand zu drücken.

    An jedem Ort, egal ob beruflich, öffentlich oder privat, müsste jemand verantwortlich sein, dass die Massnahmen eingehalten werden. Das wäre schon viel.
    • Pfauenauge 22.08.2020 21:48
      Highlight Highlight Das Problem mit dem Verantwortlich sein, oder das Personal verantwortlich machen, sehe ich im Moment darin, dass die Leute so eine kurze Zündschnur haben...
      Sorry, ich arbeite selber im Verkauf und muss einfach sagen so gereizt wie im Moment habe ich die Leute noch nie erlebt. In den letzten paar Wochen kam es bei uns ganze drei Mal fast zu ner Schlägerei, weil ein Kunde einen anderen auf Abstand hingewiesen hat. Auch dem Personal gegenüber werden die Leute oft giftig, wenn man sie auf Abstände o.Ä. hinweist. (längst nicht alle, aber genügend sind frustriert und suchen ein Ventil...)
    • Phrosch 22.08.2020 21:50
      Highlight Highlight Danke, lilie, genau das gleiche wollte ich auch grad sagen. Wenn sich endlich alle konsequent an die aktuell geltenden Regeln hielten, wären die Zahlen sucher besser.

      Leider hat es immer nich zuviele, die sich selbst ausnehmen, weil sie offenbar meinen, für sie gelte all das nicht. Und die gibt es in allen Altersstufen. Im Moment ist es einfach nicht der Moment, den Egoismus so auszuleben.
    • lilie 22.08.2020 22:25
      Highlight Highlight @Silent: An dem Konzert hielt der Dirigent eine flammende Rede, wie dankbar er sei, dass sie dieses Konzert abhalten könnten trotz der Coronasituation (es ging um Nachwuchsförderung). Da hätte niemand mit der Wimper gezuckt, wenn er herumgegangen wäre und schnell den paar Säumigen eine Maske angeboten hätte. Man muss nicht immer Polizei spielen, um konsequent zu sein.

      @Pfauenauge: Das ist leider so. Alle sind verunsichert.

      Es braucht eine klare Weisung von oben. Da hat das BAG zu wenig klar die Marschrichtung vorgegeben.

      @Phrosch: Wirklich, ich glaube, es ist ein Führungsproblem. 😕
    Weitere Antworten anzeigen

Liveticker

Zürich ist jetzt theoretisch ein Risikogebiet +++ BAG meldet 292 neue Infektionen

Artikel lesen
Link zum Artikel