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25'000 fordern Schweizer Sanktionen gegen den Iran

25'000 fordern Schweizer Sanktionen gegen den Iran

15.11.2022, 13:3015.11.2022, 14:02

25'000 Schweizerinnen und Schweizer haben den Bundesrat zu Sanktionen gegen die iranische Regierung aufgefordert. Die Organisation Free Iran reichte am Dienstag in Bern zwei Petitionen ein als Zeichen der Solidarität mit der iranischen Bevölkerung.

A woman shouts during a protest against the Iranian regime, in Berlin, Germany, Saturday, Oct. 22, 2022, following the death of Mahsa Amini in the custody of the Islamic republic's notorious &quo ...
Die Schweiz soll die Sanktionen der EU mittragen (Archivbild einer Demonstration in Berlin)Bild: keystone

Die Organisation forderten unter anderem, dass die Schweiz die Sanktionen der Europäischen Union und Nordamerikas nachzieht. Mitglieder der iranischen Regierung sollen nicht mehr in die Schweiz einreisen dürfen und ihre Gelder eingefroren werden, wie Free Iran in einer Mitteilung schrieb.

Die Revolutionsgarde und Basidsch-Milizen sollen zudem als Terrororganisationen eingestuft werden. «Wenn grundlegende Menschenrechte mit Füssen getreten werden, muss sich die Schweiz auf die Seite der Unterdrückten stellen», wurde SP-Nationalrat Fabian Molina (ZH) zitiert.

Die Schweizer Behörden seien sich der Situation im Iran bewusst, schrieb Free Iran. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) warnt auf seiner Webseite vor nicht dringenden Reisen in den Iran. Die Zahl der Verhaftungen ausländischer Reisenden habe stark zugenommen. (sda)

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