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Knie-Clown David Larible. Bild: KEYSTONE

Sexuelle Handlungen mit 14-Jähriger? Knie-Clown muss im Sommer vor Gericht

03.03.17, 09:40 03.03.17, 10:15


Der ehemalige Knie-Clown David Larible, der im vergangenen November in Lugano festgenommen wurde, muss sich Mitte August vor dem Zürcher Bezirksgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm sexuelle Handlungen mit einem Kind vor. Er bestreitet die Vorwürfe.

Die Staatsanwältin fordert eine Verurteilung wegen sexueller Handlungen mit einem Kind und sexueller Belästigung. Dafür soll er mit einer bedingten Geldstrafe bestraft werden. Zudem fordert sie für den Italiener fünf Jahre Landesverweis.

Die Staatsanwältin bestätigte eine entsprechende Meldung im «Blick» vom Freitag. Gemäss Anklage soll der 59-Jährige im Oktober 2016 in einem Zürcher Hotelzimmer ein 14-jähriges Mädchen geküsst haben. Zudem soll er den jungen Fan unter den Kleidern am Rücken gestreichelt haben und ihr einen Kuss aufs Decolleté gegeben haben.

«Lediglich einen Kuss»

Larible bestreitet die Vorwürfe. «Herr Larible hat seinen Fan bei der Begrüssung und Verabschiedung umarmt und ihr lediglich einen Kuss auf die Stirn oder die Wange gegeben», sagte sein Verteidiger Valentin Landmann gegenüber dem «Blick».

Die Tessiner Polizei verhaftete Larible Ende November, gleich nach der letzten Aufführung der Knie-Tournee und überstellte ihn nach Zürich. Dort wurde er nach zwei Tagen Haft wieder auf freien Fuss gesetzt. Die Verhaftung und die Vorwürfe kosteten den italienischen Clown fast alle seine Engagements. (whr/sda)

Horror-Clowns

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 05.03.2017 20:26
    Highlight Ich hüte mich schon lange davor, einem Kind auf der Strasse Grüezi zu sagen. Wenn mich dabei jemand hören würde, dann lande ich im Knast.
    0 2 Melden
  • Robi14 03.03.2017 13:02
    0 1 Melden
  • SVRN5774 03.03.2017 12:22
    Highlight Oje und wer hat ihn den angezeigt? Das Mädchen? Ihre Eltern?
    5 1 Melden
  • Hosch 03.03.2017 10:29
    Highlight Hallo???

    Die Staatsanwältin fordert eine Verurteilung wegen sexueller Handlungen mit einem Kind und sexueller Belästigung. Dafür soll er mit einer bedingten Geldstrafe bestraft werden. Zudem fordert sie für den Italiener fünf Jahre Landesverweis.

    sollte es sich bewahrheiten, dass er sexuelle Handlungen mit dem Mädchen vollzog dann wäre diese Strafe ein Witz, einfach lächerlich...
    Da bekommt man für moralisch weniger verwerfliche Verbrechen heftigere Strafen. Also da stimmt doch die Verhältnismässigkeit nicht...
    11 33 Melden
    • Alex_Steiner 03.03.2017 11:28
      Highlight Was für eine Strafe würdest du denn empfehlen? Für Rücken streicheln und Kuss aufs Decolleté? Vielleicht kann die Staatsanwältin ja noch was lernen von dir.
      7 2 Melden
    • blaubar 03.03.2017 13:34
      Highlight Manche sehen mit 14 aus wie erwachsen und geben sich auch so. Damit will ich natürlich nicht sagen, dass es kein Übergriff war. Aber vielleicht war es nicht wirklich pädophil motiviert und daher etwas anders zu werten. Ich weiss es nicht. Aber voreilig sollte man keine Menschenleben zerstören. Weder auf der einen, noch auf der anderen Seite.
      10 0 Melden
    • Hosch 03.03.2017 17:45
      Highlight Darum schreibe ich, "sollte es sich bewahrheiten". Bitte genau lesen. Und alles was danach kommt ist darauf bezogen.
      Blaubar du hast vollkommen Recht. Aber Alex_Steiner bitte lies aufmerksamer. Ich schrieb nur gesetzt den Fall, dass es sich bewahrheiten sollte wäre so eine Strafe nicht verhältnismässig. Sollte die Anklage unberechtigt sein, sollte natürlich Wiedergutmachung geleistet werden, auch wenn sich dies sicher schwierig gestaltet.
      1 1 Melden
    • Alex_Steiner 06.03.2017 09:21
      Highlight @Hosch: Ich habe schon richtig gelesen. Was für eine Strafe empfiehlst du?
      0 1 Melden
    • Hosch 06.03.2017 12:19
      Highlight Also wie bereits erwähnt und ich wiederhole mich, eine der Tat angemessene. Ich bin kein Jurist. Aber ich kann nicht verstehen wie das Raubkopieren von Medien schlimmer bestraft wird als die Nötigung eines Kindes. Oder anders formuliert ist es weniger schlimm ein Kind zu missbrauchen als eine Firma zu schädigen?
      Ich sehe da keine Verhältnismässigkeit.
      Und eben ein Strafmass sollen die festsetzen welche dafür im Amt sind und bezahlt werden aber es sollte der schwere des Verbrechens angemessen sein.
      0 0 Melden
    • Alex_Steiner 06.03.2017 13:49
      Highlight @Hosch: Die Staatsanwältin wäre genau diese Person. Die Staatsanwältin fordert das der Tat angemessene Strafmass. Warum heulst du jetzt rum?

      Das wäre so als würdest du den Maler sagen er soll die Farbe nehmen die er will. Dann nimmt er Blau und du sagst "Sicher nicht Blau!". Dann fragt er dich ja was dann? Du: "Der Maler soll selber entscheiden - hab ja keine Ahnung". Also ist Blau jetzt ok oder nicht??
      1 1 Melden
    • Hosch 06.03.2017 14:42
      Highlight Also ja keine Ahnung, was du gelesen hast, aber wohl kaum meine Antwort.... Da kann ich auch mit Trump diskutieren, der lässt auch das weg, was ihm nicht passt.
      Wieso wirst du beleidigend und schreibst, ich heule rum? Du hast eine Meinung und ich eine andere. Niemand hat dich gezwungen auf meinen Eingangstext zu antworten.
      Und nochmals für dich Verhältnismässigkeit und Angemessenheit. Danke.
      0 0 Melden
    • Alex_Steiner 06.03.2017 16:36
      Highlight @Hosch: Dein Kommentar startet mit "Hallo???" und du sagst du heulst nicht rum? Du machst keinen Sinn - das ist das Problem. Du sagst die Strafe passt nicht - ich frag dich was die passende Strafe ist - du sagst "Keine Ahnung". Wenn du keine Ahnung hast wie kannst du dann sagen das die Strafe nicht passend ist? Wenn du es doch selber nicht weisst - wie kannst du dir sicher sein, dass die Strafe nicht passt?
      0 1 Melden

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