DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Kuesnacht an der Goldkueste am Donnerstag, 9. August 2012. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Blick auf die wohlhabende Zürcher Goldküste: Der Kanton Zürich nahm seit 2010 durch die Steuer-Amnestie rund 400 Millionen Franken ein. Bild: KEYSTONE

Reiche Steuersünder spülen den Kantonen Millionen in die Kassen

Selbstanzeigen von Steuersündern bescheren den kantonalen Steuerbehörden mehrere hundert Millionen Franken Einnahmen.



Im Rahmen der straffreien Amnestie sind laut dem Bundesrat von 2010 bis im Frühjahr 2016 über 22'000 Selbstanzeigen eingegangen und Vermögen von 24,7 Mrd. Franken offengelegt worden.

Wie die «NZZ am Sonntag» schreibt, nahm etwa der Kanton Bern dank der Amnestie rund 100 Millionen Franken Steuern ein, Zürich kommt gar auf das Vierfache. Aus Furcht, aufzufliegen, zeigten sich alleine im Kanton Bern bis Ende 2015 245 Millionäre selber an.

Mehrere Kantone melden für das Jahr 2016 eine Rekordzahl der Selbstanzeigen. Demnach ist dies mindestens in Zürich, Basel-Stadt, Luzern und Thurgau der Fall.

Einzelperson bezahlt 4,5 Mio. Nachsteuern

Auch die grossen Fälle würden sich häufen, schreibt die «NZZ am Sonntag». So zahlte im Kanton Luzern eine Einzelperson satte 4,5 Mio. Franken Nachsteuern. Grund für die steigenden Selbstanzeigen ist der bevorstehende automatische Informationsaustausch mit dem Ausland, der fürs Jahr 2018 vorgesehen ist. 

Einmal im Leben kann jeder Schweizer Bürger Schwarzgeld melden, ohne dabei eine Busse zu bekommen. Dies ermöglichte der Bund im Jahr 2010 mit der Möglichkeit zur «straflosen Selbstanzeige». Lediglich die hinterzogenen Steuern und Verzugszinsen für die vergangenen zehn Jahre müssen bezahlt werden. 

Was hältst du von der straffreien Amnestie?

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Ermittler verlangen Kundenkarten-Daten – und Coop und Migros können sich kaum wehren

Staatsanwälte nutzen Daten der Kundenkarten von Coop, Migros und der SBB gerne. Weniger gerne reden sie darüber, wie oft dies geschieht. «Eine Staatsanwaltschaft erhält Einblicke, die über das hinaus gehen, was mit dem Strafverfahren zusammenhängt», sagt ein Rechtsanwalt.

Sie sind in fast allen Portemonnaies. Manche nehmen sie täglich in die Hand. Und denken wohl selten daran, welche Datenspuren sie damit hinterlassen. Die Kundenkarten von Coop oder Migros. Aus ihren Daten lässt sich viel herauslesen: Was jemand einkauft, wo er einkauft. Und vielleicht auch ganz persönliche Vorlieben.

Es sind Daten, die auch die Behörden interessieren. In Strafverfahren verlangen Staatsanwaltschaften immer wieder Kundendaten von den Detaillisten. Doch gross darüber reden möchte …

Artikel lesen
Link zum Artikel