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Vermisste Familie Solothurn. Kast Margie und Christian. (Bild: Kapo Solothurn)

Christian Kast und seine Frau. Er verhalf ihr und seinen Kindern zur Flucht auf die Philippinen. Bild: Kapo Solothurn

Die verlorene Ehre von Jonas Projers Skandalgast Christian K. – Ein Drama in 5 Akten  

Er entführte seine Kinder und wurde zum Helden der KESB-Gegner. Dann driftete er in politische Extreme ab und erklärte sich zum Nazi. Jetzt erlebt Christian Kast ein Fernseh-Revival. Dank SRF-Moderator Jonas Projer. Doch die Medienkarriere von Kast lehrt uns: Nicht jede gute Boulevard-Geschichte bleibt eine gute Boulevard-Geschichte.



Prolog

Vor dem Start der neuen SRF-Sendung Arena/Reporter hagelt es Kritik. Zuerst wurde Moderator Jonas Projer bezichtigt, er habe Christa Rigozzi wegen ihres Sexappeals als TV-Partnerin an seine Seite geholt. Danach sickerte durch, dass in der ersten Sendung der KESB-Kritiker Christian Kast zu Gast sein wird, obwohl dieser als Neonazi gilt. Ob Projer letzteres gewusst hat, als er Kast in seine Sendung einlud, ist fraglich. Tatsache ist, dass der sonst als kompetent geltende Moderator in eine Falle getappt ist: Die Boulevard-Falle. Ein Lehrstück in fünf Akten.

1. Akt: Die Polizeimeldung

Am Anfang steht die Polizeimeldung: Gesucht werden: Christian Kast, 46-jährig, 170 cm gross, kurze, braune Haare und Margie Kast, 29-jährig, 150 cm gross, mittlere Statur, dunkle, lange Haare. Sie stammt aus den Philippinen. Die ältere Tochter ist 6 Jahre alt, etwa 110 Zentimeter gross, hat lange schwarze gewellte Haare und trug beim Zeitpunkt des Verschwindens Leggins, einen gelben Rock und weisse Sandalen. Die jüngere Tochter ist 2-jährig, zirka 82 Zentimeter gross, hat schwarze mittellange Haare und trug zum Zeitpunkt des Verschwindens ein helles T-Shirt, blaue Leggins, weisse gemusterte Sandalen und einen violetten Sonnenhut.

Am Samstag wird Kast das letzte Mal gesehen, als er um 9 Uhr morgens seine Tochter und deren Halbschwester – die aus einer früheren Beziehung der Mutter stammt – bei ihrem Heimplatz abholt. Wie immer am Wochenende, will er mit ihnen den Tag verbringen. Doch am Nachmittag bringt er die Kinder nicht wieder zurück, sondern taucht mit ihnen und seiner Frau spurlos unter. Am Sonntag beginnt die Solothurner Kantonspolizei nach der vierköpfigen Familie zu fahnden. Kast, bis anhin ein unbeschriebenes Blatt, der ein mehr oder weniger ruhiges Leben in Sisslen (AG) führte, wird über Nacht schweizweit bekannt. Sein und das Gesicht seiner Frau und Kindern prangt in allen grossen Zeitungen. Sie schreiben: «In Solothurn wird eine ganze Familie vermisst.»

Gemutmasst wird, dass sich Kast mit Kind und Kegel ins Ausland abgesetzt hat, um vor der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) zu flüchten. Diese hatte den Eltern die Obhut über ihre zwei Kinder entzogen und sie in einem Heim platziert. Die Nachbarn des Paares werden interviewt. Sie sagen: «Es gab Probleme in der Familie. Die Mutter war überfordert mit den beiden Kindern.»

2. Akt: Die Medienoffensive

Am Montag, zwei Tage nach dem Untertauchen der Familie bestätigt sich, was viele vermutetet haben. Über Facebook meldet sich Kast und schreibt: «So, meine Kinder sind sicher vor der KESB. Habe sie auf die Philippinen gebracht und mit dem Wohnwagen eine falsche Fährte gelegt. Ich stelle mich jetzt der Polizei», schreibt er.

Den Medien, die ihn daraufhin kontaktieren, gibt er bereitwillig Auskunft. Im Detail erklärt er, wie er seiner Frau und den beiden Kindern zur Flucht verholfen hat. Dass er Rückflug-Tickets gebucht habe, um keinen Verdacht zu wecken und dass er seinen Wohnwagen an einer Tankstelle in Kloten geparkt habe, um die Behörden auf eine falsche Fährte zu locken. 

Kasts Geschichte läuft schon bald auf allen Kanälen. An seinem Wohnort gibt er ein Interview nach dem anderen. Er erklärt, warum er seine Frau und die zwei Mädchen vor der KESB habe retten müssen. Die Behörde habe ihm die Kinder weggenommen. Seit bald einem Jahr schon seien die zwei Mädchen in einem Kinderheim untergebracht. Das Jüngere würde nachts aufwachen und nach der Mutter schreien. Zudem müsse er sich mit monatlich 2000 Franken an den Heimkosten beteiligen. Zum Obhutsentzug ist es gekommen, nachdem ein Nachbar eine Gefärdungsmeldung bei der KESB gemacht hat. Dies weil die Kinder oft alleine draussen gespielt hätten.

3. Akt: Der Held

Dass die Flucht seiner Frau und den beiden Mädchen einer illegalen Entführung gleichkommt, weiss Kast. Er stellt sich der Polizei und wird in Gewahrsam genommen. Noch während er vernommen wird, fordern bereits die ersten Unterstützer auf den Sozialen Medien seine Freilassung. Auf Facebook bildet sich die Gruppe «Support für Christian Kast». Auch die Schriftstellerin und prominente KESB-Kritikerin Zoë Jenny tritt ihr bei.

Plötzlich wollen hunderte fremde Personen mit Kast auf Facebook befreundet sein. Sie danken ihm für sein Engagement und wünschen seiner Familie viel Glück. Ihm wird sogar Geld angeboten, damit er seine Schulden tilgen kann. Andere bieten ihre Hilfe an. Der Berner Anwalt und Lobbyist Patrik Kneubühl, der unter dem früheren Bundesrat Christoph Blocher den Rechtsdienst des Justizdepartements leitete, will Kast unentgeltlich in Rechtsfragen unterstützen.

Christian Kast

Christian Kast beim TalkTäglich auf TeleZüri. bild: Tele züri/screenshot

Für die KESB-Gegner ist er ein Held. Als kleiner David hat er sich dem bösen Goliath gestellt und mutig gekämpft; Kast ist das perfekte neue Aushängeschild für den Kampf gegen die Behörden-Willkür. SVP-Nationalrat Pirmin Schwander kündigt eine nationale Volksinitiative zur Reformierung der KESB an.

Per Brief erkundigt sich die KESB, wo sich die Kinder befinden und wer sie betreut. Kast antwortet über Facebook: «Liebe KESB, die Adresse meiner Kids und ihre Betreuungsperson geht euch einen feuchten Dreck an. Zurück kommen meine Kids, wenn sie 18 sind.»

4. Akt: Der Absturz

Weil Kast so freizügig mit seiner Privatsphäre umgeht, wird jedes neu gewonnene Detail über sein Leben medial ausgebreitet. Nach der ersten Euphorie beginnt das Bild des neu gewonnenen Publikumsliebling zu bröckeln. 

Ständig habe es Streit gegeben. Die Kinder hätten oft gelitten. Vielleicht sei die KESB doch nicht an allem Schuld. Kast fragt sich, ob es ein Fehler war, seiner Frau die Flucht zu ermöglichen. Sie verlange nach Geld und beschimpfe ihn. Auch öffentlich. Auf Facebook schreibt sie: «Du bist nicht gut genug für mich. Ich möchte nicht mehr mit dir zusammen sein.» 

Sieben Wochen nach seinem Geniestreich hat er genug vom Dasein als Robin-Hood der KESB-Kritiker. Er will sich von seiner Frau scheiden lassen und seine Tochter zurück in die Schweiz holen. Doch dafür müsste ihm die KESB das Sorgerecht übertragen. Gegenüber dem «Blick» sagt Kast, er wolle den Streit mit der Behörde mit einem Brief beilegen. 

Auf Facebook lässt Kast die Öffentlichkeit am Rosenkrieg mit seiner Frau teilhaben. Er schreibt, er sei nun in «Christina B.» verliebt. Eine andere Frau mischt sich ein und beschuldigt Kast, ihren Sohn nach einer langen Nacht geschlagen zu haben. Kast schreibt: «Ich habe ihm eine betoniert, und ich stehe dazu. Denkt was ihr wollt.»

Ein letztes Mal in den Schlagzeilen ist Kast im Dezember 2015. Für die Festtage reist er auf die Philippinen. Nach fünf Monaten darf er seine Liebsten wieder in die Arme schliessen. Die Wogen mit seiner Frau scheinen geglättet, die Freude über das Wiedersehen ist gross.

Christian Kast

Christian Kast mit seiner Frau im Dezember 2015.  bild: facebook

Dann kehrt um die Familie Ruhe ein. Die Strafe von 150 Tagessätzen bedingt und eine Busse von 3000 Franken akzeptiert Kast ohne Widersprüche.

5. Akt: Die Boulevard-Falle

An der Seite von Ex-Miss Schweiz Christa Rigozzi wollte SRF-Moderator Jonas Projer mit seiner neuen Sendung «Arena/Reporter» einen fabulösen Start hinlegen. Kontrovers sollte das zu diskutierende Thema sein. Und emotional. Mit dem Dauerbrenner «KESB» war die perfekte Mischung für eine spannende Sendung gefunden. Der Fehler passierte bei der Besetzung der Protagonisten. Ausgerechnet Christian Kast wurde dafür aus der Versenkung gehoben. Ein Mann, der mit seinem Fall schon einmal für gute Einschaltquoten gesorgt hat und es jetzt wieder tun würde. Ein Mann, der Probleme bringt, ist das, was danach tatsächlich passiert ist. 

Denn nicht zu Unrecht ist es still geworden um Kast. Immer mehr driftete er in den letzten Monaten und Jahren in politisch rechte Extreme ab. Der «Blick» schreibt, man habe die Berichterstattung über seinen Fall eingestellt. Auf Facebook drohte er damit, Schwarze zu erschiessen, sich selbst betitelte er als Rechtsextremen: «Noch mehr Volksverräter hier? Meldet euch, ein Nazi wartet.» Für Bundesrätin Simonetta Sommaruga forderte er Scharfrichter.

Zwar kontert Projer*, dass der Fall «Kast »im Dokumentarfilm sehr kritisch beleuchtet werde. Einem Nazi würde er niemals eine Plattform geben. Christian Kast hat inzwischen bekannt gegeben, sich von der Sendung zurückzuziehen.  

Jonas Projer
Redaktionsleiter und Moderator Arena
2015

Copyright: SRF/Gian VAITL
NO SALES
NO ARCHIVES

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«Arena»-Moderator Jonas Projer. bild: SRF/Gian VAITL

*Bedauerlicherweise versäumte es die Redaktion, Jonas Projer um eine Stellungnahme zu diesem Artikel zu bitten. Projer legt Wert auf die Feststellung, dass er Kast nie als Gast in die Runde der Arena eingeladen habe. Dieser hätte auf einem anderen Platz im Studio sitzen sollen, um auf allfällige Fragen, die während der Sendung aufkommen, reagieren zu können. Im «Reporter»-Dokumentarfilm über die KESB gehe es genau darum, die Heldenfigur Kast auch kritisch zu hinterfragen. Dass Kast auch rechtsextreme Äusserungen von sich gebe, sei übrigens auch schon in früheren Medienberichten thematisiert worden. Dies habe aber dieselben Medien nicht davon abgehalten, Kast zur Heldenfigur zu erklären.

Der Kampf gegen die KESB

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    Alle Leser-Kommentare
  • Fanta20 08.06.2017 22:56
    Highlight Highlight Die KESB wird immer kritischen Stimmen gegenüberstehen, weil sie per Definition in einem hochsensiblen Bereich tätig ist (Familie => persönlich; geht "den Staat" nichts an). Aber bedenke: Einfach so aus dem Nichts klingeln Vertreter der KESB dann auch nicht an der Tür, da muss schon etwas vorgefallen sein. Früher mit dem Vormundschaftswesen, "als man sich im Dorf noch kannte" war es insgesamt auch nicht besser (Befangenheit!). Mit der professionellen Behörde spült es halt nun die (wenigen!) Fehlschläge medial hoch, das war früher kaum der Fall. Die KESB-Gegner vergessen das bisweilen.
    • Bettmümpfeli 09.06.2017 00:06
      Highlight Highlight Denken wir doch nur schon an die Verdingkinder zurück, da merkt man plötzlich, dass sich doch einiges gebessert hat. Verbessern kann man immer, doch die KESB wieder abschaffen ist der falsche Weg.
    • Lumpirr01 09.06.2017 13:54
      Highlight Highlight @Fanta: "da muss schon etwas vorgefallen sein" Hmmm.. Nun, es muss sich um einen unhaltbaren anhaltenden Zustand handeln, um die KESB zu informieren. Ein Vorfall alleine ist da in meinen Augen zuwenig, um Meldung zu erstatten. Die KESB muss sich noch weiter professionalisieren / weiterentwickeln, damit zum Teil auch berechtigte Kritik abnimmt, denn soooo viel schlechter war die über lange Zeit örtliche Fürrsorge nun auch wieder nicht. Manchmal genügte auch eine Ermahnung des örtlichen Füsorgebeamten, das die noch nicht Schulpflichtigen Kinder ab 22:00 Uhr ins Haus gehören...
    • Lumpirr01 09.06.2017 14:06
      Highlight Highlight Teil2: Betreffend genügend Schlaf für die Schulkinder können die Lehrer heute ein Lied singen. Viele Eltern stellen beispielsweise den Kindern einen Fernsehapparat ins Schlafzimmer, damit sie selber ihre Ruhe haben. In den Elterngesprächen auf den Schlafmangel der Schulkinder angesprochen, wird auf Biegen & Brechen gelogen. Solche Missstände bleiben meistens im Verborgenen, egal ob es eine KESB oder Fürsorge gibt.......
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hans Jürg 08.06.2017 15:07
    Highlight Highlight Warum "die verlorene Ehre.."
    Seit wann haben Kindsentführer und Nazis eine Ehre?
  • leoba 08.06.2017 10:24
    Highlight Highlight Nur eine Frage:
    Weshalb wissen wir wieder einmal nur von der Frau, dass sie eine "mittlere Statur" hat und beim Mann genügen die Aussagen über Grösse und Haarfarbe?
  • dath bane 08.06.2017 10:13
    Highlight Highlight Rechtsnationale Gesinnung, aber Hauptsache ne Philipina als Frau. Konsequent ist das ja nicht gerade. Wenn seine Kinder jetzt auf den Philipinen sind, kostet ihn das wenigstens nicht so viel und sie habe es vielleicht sogar besser als im Heim. Doch die kommen dann mit 18 und schlechter Schulbildung wieder zurück zu uns.
    • PaulDerGaul 08.06.2017 18:44
      Highlight Highlight Vermutlich nicht.
    • InfinityLoop 08.06.2017 19:06
      Highlight Highlight So so, in Philipinen wir nur schlecht ausgebildet???Was ein Glück für den Planeten das es die gutausgebildete Master Race aus der Schweiz hat🤦🏻‍♂️
  • bcZcity 08.06.2017 09:58
    Highlight Highlight Die KESB wird ja schnell mal kritisiert, wohl auf Grund der Tatsache dass selbige in das Privatleben eindringt. Ich muss aber sagen, in diesem Fall und vor allem dort wo die Mutter sich selbst und die Kinder getötet hat, haben sie richtig reagiert, ja hätten wohl noch schärfer reagieren müssen.

    Vor allem beim Tötungsdelikt liegt doch eine schwerwiegende Störung bei der Mutter und dem Umfeld vor, man hätte die Kinder schon viel früher da rausholen müssen.

    Man sollte immer bedenken, für das Kinderkriegen braucht es keine Prüfung, und Fälle wie hier beweisen dass es eine KESB braucht!
    • Lumpirr01 08.06.2017 14:16
      Highlight Highlight Die KESB wird vielfach zu Recht kritisiert, weil es einige Fehlentscheide gab und teilweise schlechter läuft als früher bei der örtlich angesiedelten Fürsorge. Diese Gemeindebehörde verfügte zwar nicht in allen Fällen über die fachliche Kompetenz, konnte aber besser abschätzen, ob die Gefährdungsmeldung berechtigt ist. Auch konnte sie sich ein besseres Bild machen, ob die Meldung aus einer seriösen Quelle stammt. Heute erfolgt die Meldung anonym an eine externe KESB, welche mit den örtlichen Verhältnissen nicht vertraut ist................
    • pamayer 08.06.2017 15:02
      Highlight Highlight Lumpirr
      Was verstehst du unter "örtlichen Verhältnissen"?
      Dass der Gemeindepräsident die jungen Mädchen bumst und der Bauer es schon immer mit den Kühen, uns der Schwager des Wirts mit zu vielen Promille - nicht so schlimm: die Alte war eh nicht eine hiesige, und der Cousin des Gemeindepräsidenten die grossen Bauaufträge an Land zieht und das Leben nirgends so schön ist, wie auf dem Land.
    • Lumpirr01 08.06.2017 16:07
      Highlight Highlight @pamayer, als Grossstädter mit einer ausschweifenden Fantasie könnte das Landleben früher mal so gewesen sein.........
    Weitere Antworten anzeigen
  • Qui-Gon 08.06.2017 09:55
    Highlight Highlight Was für ein Loser. Philippinin heiraten, aber rechtsextrem sein. Kinder entführen, "heroisch" gegen die KESB kämpfen", rassistische und andere primitive Posts auf facebook raushauen, öffentlicher Rosenkrieg. Momoll, das wäre ein toller Gast gewesen...
    • bcZcity 08.06.2017 16:09
      Highlight Highlight Der Prototyp eines Füdlibürgers welcher perfekt in das Beuteschema passt. Der Frust muss raus und alle anderen sind immer schuld.
  • Gustav.s 08.06.2017 09:17
    Highlight Highlight Ob der wirklich ein Nazi ist, ist eher fraglich, sowas wird man nicht plötzlich. Die Herkunft seiner Frau und die sicherlich vorhandene liebe zu seinem Kind spreche eher dagegen. Jemand der für seine, nicht gerade zu einem Nazi passende, Familie soviel auf sich nimmt, Gefängniss riskiert usw?
    Ich denke er ist vor allem extrem verzweifelt und weis nicht mehr was er tun soll. Vermutlich so durch das man vielleicht etwas genauer hinschauen sollte. Hat er eigentlich Waffen?
  • Bert der Geologe 08.06.2017 08:47
    Highlight Highlight Die KESB muss sich mit Pappschwertern gegen die langen Spiesse der KESB-Gegnern wehren. Hier die durch Persönlichkeits- und Datenschutz ausgebremste KESB, da vorgespannte Selbstdarsteller, welche sich auf allen Kanälen als gute Vorzeigeeltern präsentieren können. Dazu kommt, dass die Aufgaben der KESB wachsen werden (man schaue nur mal die wachsende Zahl an Demenzkranken). Die sogenannten KESB-Gegnern sollten viel besser helfen, eine gut kontrollierte KESB zu stärken, ihre Schwachstellen zu verbessern. Wäre gescheiter, als ständig angeblich spektakuläre Einzelfälle medial zu inszenieren.
  • rodolofo 08.06.2017 08:07
    Highlight Highlight Vom Schiff aus betrachtet ist die problematische Figur in dieser Geschichte der Ehemann der Philippinin und Vater der entführten Kinder.
    Dass seine Frau und die beiden Kinder jetzt in den Philippinen bei ihrer Grossfamilie sind, ist für den Moment sicher die beste Lösung!
    Nun muss aber gesichert werden, dass der offenbar Rechtsnational verwirrte Ehemann auch seine Unterhaltsbeiträge bezahlt!
    • Pisti 08.06.2017 12:40
      Highlight Highlight Er ist ja anscheinend noch mit seiner Frau zusammen, also wird er sicher Geld schicken.
      Sonst gibt es auf den Philippinen keine Unterhaltspflicht, da Scheidungen verboten.
    • rodolofo 08.06.2017 22:29
      Highlight Highlight @ Pisti
      Aber der Schweizer Staat müsste die Unterhaltspflicht durchsetzen.
      In den Philippinen ist der Staat zu schwach und zu korrupt, um solche Dinge durchzusetzen.
  • ChSt 08.06.2017 07:47
    Highlight Highlight Die Medien sollten diese Familie in Ruhe lassen und nicht versuchen, auf Kosten von ihnen, gute Einschaltquoten zu erzielen.
    • Hierundjetzt 08.06.2017 08:33
      Highlight Highlight Vorallem weil das "Opfer" ja direkt zu "den Medien" ging.

      Nicht Opfer und Täter verwechseln! Das er verurteilt wurde, zeigt ganz klar wer der Täter ist und wer die Opfer (die Kinder)!
    • Sandro Lightwood 08.06.2017 09:29
      Highlight Highlight Er hat die Geister (Medien) selber gerufen.
    • ChSt 08.06.2017 12:11
      Highlight Highlight Sorry
      Ich habe damit die Kinder gemeint. Habe mich leider nicht genug deutlich ausgedrückt.
      Bin selber Vater
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 08.06.2017 07:37
    Highlight Highlight Projer hat ein gutes Händchen für aktuellen Journalismus entwickelt. Er kompensiert mangelhafte Recherchen rasch mit provozierenden Aussagen und ist in ständiger Suche nach publikumswirksamen Auftritten. Er hat verstanden, wie die heutigen Medienkonsumenten klicken und die Türen bei der Weltwoche, bei Ringier oder ähnlichen Formaten stünden ihm offen. Rigozzi an seiner Seite wird die Ausbildung zum dunklen Journalisten bald vervollkommnen. Projer ist mittlerweile so übertalentiert, dass es fragwürdig ist, ob er wirklich noch zum Schweizer Fernsehen passt?
    • Lumpirr01 08.06.2017 11:52
      Highlight Highlight Projer ist ein Schnelldenker und wäre als Moderator soweit brillant, wenn er nicht immer seine Gesprächsparter unterbrechen würde, bevor diese ihrer Kernbotschaft loswerden konnten! Mich stört es, wenn er mitten im Satz wild dreinredet und mittels eines Schlagwortes (rsp. eines neuen Aspektes) immer wieder die Diskussion in eine andere Richtung lenken will..................
  • jion 08.06.2017 06:58
    Highlight Highlight Sorry aber Projer ist in meinen Augen nicht mehr tragbar! Erst die Blossstellung und beinahe Verleumdung von Herrn Ganser, und jetzt sollte ein offensichtlich rechtsextremer der Star der Erstsendung werden..kann mir niemand erzählen, dass Projer nichts von Kasts rechter Gesinnung gewusst hat. Projer ist schliesslich Journalist, Recherche gehört zu seinem Beruf...
    • Hierundjetzt 08.06.2017 08:36
      Highlight Highlight Ach ja das "Opfer" Ganser, dass überall gekündet wird, weil er doch sooo ein aufrechter Mensch ist. Und so flott. Und so tolle "Fragen" stellt (aber keine Antworten liefert) Klar 🤦🏼‍♂️😂😂😂
    • super_silv 08.06.2017 09:14
      Highlight Highlight Schau doch lieber mal einen vortrag von herrn ganser auf youtube. Nirgens hört man verschwörungstheorien. Meiner meinung nach wird er von den medien zu unrecht fertig gemacht!
    • bresse 08.06.2017 10:58
      Highlight Highlight Die Medien leben auf Kosten der Anderen, hängen am Tropf des Lebens, bestehlen jene die etwas zum Leben bingen. Weben die eigene Gesinnung hinzu und zu guter Letzt, erlauben sie sich jene zu Beleidigen über die sie berichten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • LupaLouu 08.06.2017 06:51
    Highlight Highlight Wiedee einmal mehr: Keiner zu dumm ein Nazi zu sein
    • chnobli1896 08.06.2017 08:18
      Highlight Highlight Und keiner zu dumm dem Nazi eine Plattform zu geben... Leider wohl wieder ohne Konsequenzen.

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