Der Gen Z fallen die Haare aus: Hohe Nachfrage nach Gegenmitteln
Die Gen Z scheint ein Haarproblem zu haben. 16 Prozent der gekauften Haaröl- und Haarseren-Produkte bei Galaxus wurden im Januar 2026 von unter 25-Jährigen erworben, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Das ist mehr als bei 45- bis 54-Jährigen (13 Prozent) und den über 55-Jährigen (10 Prozent).
Im Jahr 2025 betrug der Anteil der unter 25-Jährigen bei diesen Produkten insgesamt 10 Prozent, 37 Prozent wurden von 25- bis 34-Jährigen gekauft und 27 Prozent von 35- bis 44-Jährigen. Während die Verkäufe über die vergangenen Jahre bei älteren Generationen stetig abnahmen, wuchsen sie bei den jüngsten beiden Alterskategorien. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei den Shampoo-Verkäufen.
Wie Galaxus schreibt, hat sich der gesamte Absatz von Haarölen und Seren mit Anti-Haarausfall- oder Haarwachstum-Versprechen in den letzten drei Jahren verdreifacht. Auch der Verkauf von entsprechenden Shampoos stieg um 150 Prozent.
Dabei sind nicht nur Männer betroffen. Wie die Auswertung weiter zeigt, ist der Anteil an Frauen, die solche Produkte kaufen, mittlerweile grösser als jener der Männer.
Zwar können solche Produkte auch pflegen, das meist in der Werbung versprochene Haarwunder bleibt jedoch fast immer aus. Studien haben in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass solche Mittel kaum helfen. Darauf verweist auch Galaxus mit einem Selbsttest. Dem Kaufrausch tut das keinen Abbruch.
Denn Haarausfall schlägt nicht selten auf die Psyche und auf das Selbstwertgefühl. Auch Promis kennen das Problem. So haben sich beispielsweise schon die Fussballer Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri für eine Haartransplantation unters Messer gelegt. Der ehemalige «Bachelor» Clive Bucher unternahm diesen Schritt bereits mit 26 Jahren. Selbst Robbie Williams und Elon Musk kämpfen gegen Haarausfall – auch wenn der Tesla-Gründer dies bis heute nie bestätigt hat.
