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Die 9 günstigsten Skigebiete der Schweiz

Skigebiet Elm Glarus
Bezahlbare Skiferien: Vergleichsweise wenig bezahlt man im Kanton Glarus – wie hier in Elm. Bild: screenshot instagram/sportbahnenelm

Bezahlbare Sportferien: 9 günstige Schweizer Skigebiete, die ins Familienbudget passen

Wer seine Winterferien auf der Skipiste verbringen will, muss tief in die Tasche greifen. watson hat darum 9 Skigebiete herausgesucht, wo eine Tageskarte unter 60 Franken kostet. Die Preisunterschiede sind erheblich.
01.02.2023, 12:2302.02.2023, 09:37

In einigen Kantonen haben sie bereits begonnen, in anderen ist es bald so weit: die Sportferien. Die beste Zeit, um mit der ganzen Familie Ski- und Snowboardferien zu machen.

Doch der Wintersport ist ein teures Pflaster: Dieses Jahr wurden vielerorts die Preise angehoben. Bis zu 83 Franken kostet eine Tageskarte beispielsweise an den teuersten Adressen im Wallis, rund 78 Franken im Kanton Graubünden.

Bezahlbare Optionen bleiben rar. watson hat sich deshalb erkundigt, wo man am wenigsten für eine Tageskarte bezahlt und somit die günstigsten Skiferien machen kann – Preis absteigend.

Chäserrugg

Nicht wirklich ein Geheimtipp für Wintersportler, aber verhältnismässig günstig zum Skifahren ist das Skigebiet Chäserrugg im Kanton St.Gallen.

Zwischen Unterwasser und Alt. St.Johann erwarten Skibegeisterte rund 50 Pisten-Kilometer. Die längste Abfahrt ist 8,5 Kilometer lang und dabei macht man einen Höhenunterschied von rund 1400 Metern.

Eine Tageskarte kostet je nach Buchungszeit zwischen 51 und 55 Franken.

Chäserrugg, Rosenböden
Malerische Landschaft: Skigebiet Chäserrugg.Bild: Shutterstock

Braunwald

Weniger bekannt hingegen ist das kleinere Skigebiet Braunwald, welches im hintersten Glarnerland, am Ende des «Grosstals», liegt.

Das Skigebiet im autofreien Braunwald kann 30 Pisten-Kilometer verzeichnen, verteilt auf zwei Gondel- und drei Sesselbahnen sowie einem Skilift und zwei Kinderländer.

Eine Tageskarte kostet 54 Franken ab Linthal (inklusive Fahrt mit der Standseilbahn), ab Braunwald kostet es 50 Franken.

Elm

Wer Skifahren automatisch mit Elm verbindet, denkt wohl an Vreni Schneider. Die Ski-Legende ist im kleinen Bergdorf im hintersten Glarnerland am Ende des «Kleintals» aufgewachsen.

Auf den 40 Pisten-Kilometern hat auch Schneider das Skifahren gelernt, weshalb ihr sogar eine eigene Piste gewidmet wurde. Wer eine Fahrstunde ab Zürich auf sich nimmt, kann von fünf Skiliften profitieren, mit einem Blick auf das UNESCO-Weltkulturerbe Martinsloch.

Eine Tageskarte kostet 53 Franken.

Die Sonne scheint durchs Martinsloch in den Tschingelhoernern auf das Dorf und die Kirche, aufgenommen am Mittwoch, 30. September 2015, in Elm. Die Sonne scheint jeweils im Fruehling und Herbst nur fu ...
Die Sonne scheint durch den Berg: das Martinsloch in Elm, Kanton Glarus. Bild: KEYSTONE

Stoos

«Uf um Stoos ob Schwyz isch äs Paradiis», ein Ohrwurm, den man in der Schweiz immer wieder hört. Damit punkten will auch das Skigebiet Stoos, welches drei Sesselbahnen und drei Schlepplifte hat und damit 35 Pisten-Kilometer erschliesst.

Ein Highlight für viele wird bereits die Standseilbahn bei der Talstation sein: Sie gilt als die steilste der Welt. Auch die Aussicht vom Fronalpstock auf den Vierwaldstättersee lässt sich sehen.

Das alles gibt es ab einem Preis von 52 Franken pro Tag.

Gehst du mit deiner Familie in die Skiferien?
watson sucht nach einer Familie, die bereit ist, transparent aufzuzeigen, wie viel die Ferien im Skigebiet kosten. Falls du gerne von deiner Situation erzählen würdest, dann melde dich per E-Mail an newsplus@watson.ch

Mythen

Wer in der Zentralschweiz zuhause ist, der ist beim Skigebiet Mythenregion gut aufgehoben. Denn auch rund um den Schwyzer Hausberg, den Mythen, locken rund 50 Pisten-Kilometer Skifans an.

Die Region zwischen Schwyz und Einsiedeln ist das grösste Skigebiet im Kanton – mit einem Anschluss an den Hoch-Ybrig. Mit 12 Skiliften und vier Luftseilbahnen kann das Skigebiet Mythenregion trumpfen.

Eine Tageskarte kostet 49 Franken.

Bivio

Nur eine halbe Fahrstunde vom bekannten Bündner Skigebiet Savognin entfernt liegt Bivio. Die «Perle am Julier» ist das kleine, auf 30 Pisten-Kilometer verteilte Skigebiet.

Rund 800 Höhenmeter kann man in Bivio die Skipisten runterbrettern. Dafür hat es drei Lifte sowie ein Kinder-Funland mitten im Dorf.

Eine Tageskarte in Bivio gibt es ab 45 Franken, bei Mehrtageskarten bezahlt man 35 Franken.

Skigebiet Bivio
30 Pisten-Kilometer in Graubünden: Skigebiet Bivio.Bild: screenshot schneesportbivio.ch

Tschiertschen

«Klein, aber fein» ist das Skigebiet Tschiertschen im Kanton Graubünden, wie es auf der Website heisst. Im Herzen des Schanfigg-Tals kommen Skifans auf 32 Pisten-Kilometern auf ihre Kosten.

Vier Lifte, an einem Nordhang gelegen, sorgen für den Winterspass auf zwischen 1300 und 2400 Metern über Meer. Auch eine Schlittelbahn hat es in Tschiertschen.

Je nach Buchungszeit kostet eine Tageskarte 43 bis 61 Franken.

Drei-Seen-Land

Eine Region, die wohl die wenigsten Schneesportfans auf dem Radar haben, ist das Drei-Seen-Land rund um den Murten-, Bieler- und Neuenburgersee.

21 verschiedene Skilifte und Wintersportgebiete hat es in der Region. Am bekanntesten ist wohl Bugnenets-Savagnières, der Ort, an dem Ex-Skirennfahrer Didier Cuche seine erfolgreiche Karriere begann. 30 Pisten-Kilometer und ein Snowpark locken an den Nordhang des Chasserals.

Eine Tageskarte kostet 40 Franken.

Didier Cuche entledigt sich nach dem Meistertitel im Riesenslalom auf bekannte Art seiner Skis an den Alpinen Ski Schweizermeisterschaften in St. Moritz, am Samstag, 21. Maerz 2009. (KEYSTONE/Arno Bal ...
Hat sich diesen Trick vermutlich im Skigebiet Bugnenets- Savagnières beigebracht: Ski-Legende Didier Cuche. Bild: KEYSTONE

Ebenfalls beliebt in der Umgebung ist das Skigebiet La Robella. 20 Pisten-Kilometer, verteilt auf vier Skilifte, locken Wintersportbegeisterte in den Kanton Neuenburg. Auch eine 4,5 Kilometer lange Schlittelbahn ist ein Highlight des Orts.

Eine Tageskarte kostet lediglich 29 Franken.

Airolo

Skifahren in Airolo
Einige Pisten-Kilometer im Tessin: Skifahren in Airolo.Bild: screenshot airolo.ch

Viele Deutschschweizer hätten das vermutlich nicht erwartet, doch im Tessin kann man Skiferien machen. «Den besten Schnee der Alpen-Südseite» habe man in Airolo, frohlockt das Skigebiet auf der Website.

Insgesamt 30 Pisten-Kilometer erwarten einen in Airolo, 14 Kilometer davon sind schwierige Abfahrten, 15 Kilometer mittel und 1 Kilometer leicht. Verteilt ist der Schneespass auf zwei Seilbahnen, drei Skilifte, einen Sessellift und einen Ponylift für Kinder. Wer ins Tessin fährt für seine Winterferien, kann auf einer Höhe von 1745 Meter über Meer bis zu 2250 Meter über Meer Schneesport betreiben.

Eine Tageskarte kostet auf der Website je nach Buchungszeit zwischen 36 und 46 Franken.

Bonus-Spar-Tipp

Die günstigsten Preise für eine Tageskarte gibt es im März. Wer also noch ein bisschen mit Skifahren oder Snowboarden warten kann, der profitiert von günstigeren Preisen.

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So sind Skiferien wirklich
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So sind Skiferien wirklich
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