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Wegen der Pandemie sind bei der Wahl des Eigenheims neue Faktoren wichtig geworden. Bild: Shutterstock

Wie Corona unsere Wohnträume verändert hat – in 4 Punkten

Garten: unbedingt! Kurzer Arbeitsweg: nicht zwingend. Die Corona-Pandemie hat unsere Vorstellung des perfekten Eigenheims verändert. Das zeigt die Wohnraumstudie 2021. Hier die vier wichtigsten Punkte.



Mit der Corona-Pandemie mutierte das Eigenheim zum Arbeitsort, zum Vorlesungssaal, zum Fitnessstudio, zum Kino, zum Restaurant. Das veränderte auch, was wir am Wohnen wichtig finden, wie die am Mittwoch publizierte «Wohntraumstudie 2021» zeigt.

Das Zuhause scheint wichtiger geworden zu sein. So wollen etwa viel mehr Menschen einen Garten und es zieht sie ins Grüne. Was der Studie zufolge beim Traumhaus eine Rolle spielt, kommt hier zusammengefasst in vier Punkten.

Was du zur Studie wissen musst

Die «Wohnraumstudie 2021» ist eine Untersuchung von «MoneyPark», «alaCasa» und «Helvetia». Sie basiert auf einer Umfrage, die im Januar 2021 unter rund 1000 Teilnehmenden durchgeführt wurde. Etwa 45 Prozent davon besass ein Eigenheim, 65 Prozent waren Mieter:innen. Die Befragung wird seit 2015 einmal jährlich durchgeführt und untersucht, wie die «Wohnträume» in der Schweiz aussehen.

Ab ins Grüne

Herr und Frau Schweizer träumen schon lange vom frei stehenden Einfamilienhaus auf dem Lande. Auch im 2021 bleibt es das Traumhaus Nummer 1.

Während der Pandemie verstärkte sich der Wunsch nach dem Wohnen im Grünen. Einerseits wollen mehr Menschen in ländlicher Umgebung wohnen, rund 9 Prozent mehr als im Vorjahr. Andererseits hat auch der Wunsch nach einem Garten, Balkon oder einer Terrasse hat zugenommen.

Während der sogenannte Aussenbereich 2020 nur für jede dritte Person matschentscheidend für die Wahl war, ist es das 2021 für jede zweite. Auch die Sportmöglichkeiten in der Umgebung sind um fünf Prozentpunkte wichtiger geworden.

Wichtigste Wahlkriterien

wohntraumstudie 2021

Dunkelgrün = Entscheidend, grün = wichtig, grau = unwichtig, Pfeile = Rangverschiebung zum Vorjahr. Bild: wohntraumstudie 2021

Bei der Lage wurde wichtiger, dass man in der Nähe zur Natur wohnt. Nach wie vor das Hauptkriterium in diesem Bereich ist die Ruhe. Gute ÖV-Verbindungen sind hingegen weniger wichtig geworden.

Was an der Lage wichtig ist

wohntraumstudie 2021

*= Neues Kriterium, Pfeile = Rangverschiebung zum Vorjahr. Bild: wohntraumstudie 2021

Take my money: kaufen statt mieten

Die Mehrheit der Bevölkerung (53 Prozent) zieht Wohneigentum der Miete vor. Die Realität sieht anders aus: Schweizer:innen sind häufiger Mieter:innen als dass sie Wohneigentum haben. Das Bundesamt für Statistik hielt zuletzt vor zwei Jahren fest, dass der Anteil Mieter:innen bei rund 57 Prozent lag.

Die Pandemie hat den Kaufwunsch noch verstärkt: 21 Prozent der Befragten wollen schneller kaufen, als sie bisher planten. Die Gründe dafür:

Home-Office spielt neu eine Rolle

Die Befragung hat dieses Jahr neu erfasst, inwiefern das Home-Office die Wahl des Eigenheims beeinflusst. Demnach spielt das Home-Office bei 15 Prozent eine Rolle, am stärksten beeinflusst das Thema die 31- bis 40-Jährigen mit rund 40 Prozent.

Von allen, die von Zuhause aus arbeiten können, wünschen sich einige zudem mehr Platz. So will jede dritte Person unter den Befragten ein zusätzliches Zimmer für das Home-Office. Die Studienautor:innen schreiben dazu: «Wer im vergangenen Jahr im Home-Office gearbeitet und bisher keinen Platz dafür hatte, dürfte auf längere Sicht eine Änderung in Betracht ziehen.»

Fazit: Nicht wunschlos glücklich aber zufrieden

Die aufgezählten Punkte fallen nur bedingt ins Gewicht. Denn fast alle Befragten sind zufrieden mit ihrem Heim (90 Prozent). 43 Prozent seien sogar sehr zufrieden. Unter letztere Gruppe fallen die Wohneigentümer:innen auf dem Land weit mehr als die Mieter:innen in den Städten.

Die Studienautor:innen gehen allerdings nicht davon aus, dass es bald einen grossen Umzug aufs Land geben wird. Sie schreiben: «Von einer Stadtflucht zu sprechen wäre zu früh».

(van)

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