Schweiz
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Liveticker

BAG-Chefin: «Sieht nach einer Trendwende aus» +++ Romandie bringt Zahlen schneller runter



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Team watson
21:38
Schwedens Regierungschef warnt: Corona-«Verschnaufpause» ist vorbei
Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen hat Schwedens Regierungschef Stefan Löfven alle Bürger dazu aufgerufen, im Kampf gegen die Pandemie zusammenzustehen und die Hygieneregeln zu beherzigen. Die «kleine Verschnaufpause» im Sommer und Herbst sei vorbei, sagte der Regierungschef am Sonntag in einer Fernsehansprache – seiner ersten derartigen Botschaft seit März. «Mehr Menschen stecken sich an. Mehr Intensivbetten werden für Schwerkranke mit Covid-19 benötigt. Mehr Menschen sterben», warnte er. Er beklagte, dass sich zu viele Menschen nicht an die Empfehlungen zur Pandemiebekämpfung gehalten hätten. Dies ändere sich aber nun.

In dem Land mit seinen gut zehn Millionen Einwohnern wurden bislang rund 208'300 Ansteckungen erfasst sowie 6400 Todesopfer im Zusammenhang mit der Krankheit. Im Vergleich zu seinen Nachbarländern hatte Schweden über die vergangenen Monate deutlich weniger Beschränkungen im Alltagsleben erlassen. (sda/dpa)
epa08643826 Swedish Prime Minister Stefan Loefven and German Chancellor Angela Merkel (not pictured) give a joint press conference following their meeting in Berlin, Germany, 03 September 2020.  EPA/Mika Schmidt / POOL
20:45
Sánchez kündigt 13'000 Corona-Impfstationen in ganz Spanien an
In Spanien sollen nach dem Willen von Regierungschef Pedro Sánchez landesweit 13'000 Stationen für Impfungen gegen Covid-19 eingerichtet werden. Dies sehe ein Impfplan vor, der fertig ausgearbeitet sei und den er an diesem Dienstag im Detail vorstellen werde, sagte der Sozialist am Sonntagabend im Fernsehen. «Unser Land wird zusammen mit Deutschland das erste der Europäischen Union sein, das über einen kompletten Impfplan verfügt», betonte er.

Die EU habe sich insgesamt bereits 1,2 Milliarden Impfdosen gesichert, von denen Spanien zehn Prozent zustünden, sagte Sánchez. Bereits am Freitag hatte er angekündigt, dass im ersten Halbjahr 2021 im Rahmen dieses Projekts «ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung» geimpft werden könne.

Spanien ist eines der am härtesten von der Corona-Pandemie getroffenen Länder Westeuropas. Bisher wurden mehr als 1,5 Millionen Corona-Infektionen und mehr als 42'600 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der Infektionen pro 100'000 Einwohner binnen sieben Tagen fiel aber zuletzt von 233 auf 168, wie das Gesundheitsministerium am Freitag mitteilte. Am Wochenende werden in Spanien keine landesweiten Corona-Zahlen veröffentlicht. Zum Vergleich: In Deutschland betrug der Wert am Sonntag nach Angaben des Robert Koch-Instituts 140,7. (sda/dpa)
epa08836324 Spain's Prime Minister Pedro Sanchez speaks at a press conference after taking part in a virtual G20 meeting held in Saudi Arabia, at the Moncloa Palace, in Madrid, Spain, 22 November 2020. Sanchez announced coronavirus cases are under 400 positives per 100,000 habitants in 14 days, demonstrating the effectiveness of the current state of alarm in the country.  EPA/ZIPI POLAND OUT
20:05
Mitglied der Königsfamilie mit Corona infiziert
Ein weiteres Mitglied der britischen Royals hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Prinzessin Michael of Kent sei «seit drei Wochen in Isolation im Kensington-Palast», sagte ihr Sprecher Simon Astaire am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur in London. Auch ihr Mann sei vorsichtshalber in Isolation; ihm gehe es gut. Nach Angaben der «Sun» leidet die 75-Jährige unter hohem Fieber und einem Erschöpfungssyndrom. Sie führt den Vornamen ihres Mannes im Titel.

Bereits im Frühjahr hatte sich Prinz Charles (72) mit dem Coronavirus angesteckt; er litt aber nur unter leichten Erkältungssymptomen. Schwerer hatte es britischen Medien zufolge Prinz William (38) getroffen, der seine Infektion angeblich nicht publik machen wollte.

Prinzessin Michael of Kent hatte vor drei Jahren zum Weihnachts-Lunch im Buckingham-Palast für einen Eklat gesorgt. Sie trug eine Brosche mit einem «Blackamoor» auf ihrer Jacke; solche afrikanischen Figuren stellen oft Diener aus der Sklaven- und Kolonialzeit dar. Sie musste dafür öffentlich viel Kritik einstecken, auch wegen Prinz Harrys heutiger Frau Meghan, die afroamerikanische Vorfahren hat.

Prinzessin Michael of Kent ist mit einem Cousin der Queen verheiratet. Sie wurde 1945 als Marie Christine von Reibnitz in Karlsbad (tschechisch: Karlovy Vary) geboren. Ihre offizielle Anrede lautet Her Royal Highness. (sda/dpa)
18:14
Merkel unterstützt Idee für weltweiten Pandemievertrag
Bundeskanzlerin Angela Merkel befürwortet die Idee eines weltweiten Vertrags zur Bekämpfung künftiger Pandemien. EU-Ratspräsident Charles Michel habe einen entsprechenden Vorschlag gemacht, den sie unterstütze, sagte die frühere CDU-Chefin am Sonntag nach dem per Videokonferenz organisierten G20-Gipfel der führenden Wirtschaftsnationen. Der Vertrag könne eine Lehre aus dem sein, was man im Augenblick erlebe. Der Kampf gegen die aktuelle Corona-Pandemie und ihrer wirtschaftlichen Folgen war Topthema des von Saudi-Arabien organisierten G20-Gipfels.

Der Vorschlag von Michel sieht vor, die internationale Zusammenarbeit bei Pandemien fest zu vereinbaren, um schneller und koordinierter reagieren zu können. Er sollte nach Vorstellung des Belgiers unter Einbeziehung aller Organisationen der Vereinten Nationen ausverhandelt werden. Die Weltgesundheitsorganisation WHO soll eine Schlüsselrolle spielen. (sda/dpa)
German Chancellor Angela Merkel holds a joint news conference with Finance Minister Olaf Scholz after a virtual G20 summit meeting, at the Chancellery in Berlin, Germany, Sunday Nov. 22, 2020. (Hannibal Hanschke/Pool via AP)
18:02
Vertreter der US-Regierung: Corona-Impfung ab 11. Dezember möglich
Der von Biontech und Pfizer entwickelte Corona-Impfstoff könnte in den USA im Fall einer Notfallzulassung einem Regierungsvertreter zufolge bereits ab dem 11. Dezember verfügbar sein. Der Impfstoff könne nach einer Genehmigung der US-Arzneimittelbehörde FDA innerhalb von 24 Stunden an die Bundesstaaten geliefert werden, sagte der für das Impfprogramm der US-Regierung zuständige Vertreter, Moncef Slaoui, am Sonntag im Gespräch mit CNN. Er hoffe, dass bereits am 11. oder 12. Dezember Menschen geimpft werden könnten, sagte er dem Fernsehsender.

Slaoui hat keinen Einfluss auf die Entscheidung der FDA und den Zeitplan der Behörde. Die FDA hat aber für den 10. Dezember die Sitzung eines Expertenrats zu der Impfstoffzulassung einberufen, weswegen eine Genehmigung zu einem früheren Zeitpunkt unwahrscheinlich erscheint.

Angesichts der berichteten hohen Wirksamkeit rechnen Experten mit einer zeitnahen Notfallzulassung. Für eine solche Genehmigung gelten vergleichsweise niedrige Hürden. Vereinfacht gesagt muss dafür sichergestellt sein, dass ein Medikament oder Impfstoff nachweisbar mehr hilft als schadet. Eine formelle Zulassung ist ein wesentlich langwierigerer Prozess.

Slaoui hatte bereits Mitte November erklärt, die Regierung hoffe, noch im Dezember rund 20 Millionen Menschen zu impfen. Im Januar und den Folgemonaten sollten dann jeweils etwa 25 bis 30 Millionen geimpft werden, sagte Slaoui. Zunächst sollen Mitarbeiter des Gesundheitswesens und Angehörige von Risikogruppen geimpft werden. In den Vereinigten Staaten leben rund 330 Millionen Menschen. (sda/dpa)
epa08688479 A handout photo made available by Sanofi shows ampoules of a possible Covid-19 vaccine during the production in Frankfurt am Main, Germany, 15 September 2020 (issued 22 September 2020). The pharmaceutical company Sanofi officially started the production of its potential vaccine against COVID-19 in Frankfurt on 22 September 2020 to ensure that protection against corona infection is immediately available at the time of approval. According to Sanofi, clinical testing of this vaccine candidate began in early September. If all clinical testings are successful, Sanofi expects application for approval oft he vaccine in the first half of 2021.  EPA/MARTIN JOPPEN / SANOFI / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES
17:17
Corona-Impfstoffe: Aktivisten sehen «viel Schatten und etwas Licht» auf G20-Gipfel
Die Entwicklungsorganisation One hat eine gemischte Bilanz des G20-Gipfels gezogen und Kritik an unzureichenden Ergebnissen geübt. «Es gab viel Schatten und etwas Licht», sagte One-Direktor Stephan Exo-Kreischer am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Zwar hätten die grossen Wirtschaftsmächte versprochen, keine Mühen für eine gerechte Verteilung der Corona-Impfstoffe zu scheuen, doch seien die Beschlüsse vage geblieben. «Das Ergebnis halbherzig zu nennen, wäre noch schmeichelhaft für die G20.»

Beim Thema Schuldenerleichterungen sei nur wiederholt worden, was bereits vereinbart worden sei. «Und das ist erschreckend wenig», sagte Exo-Kreischer. «Lauwarme Worte helfen nicht weiter.» Ein temporäres Schuldenmoratorium reiche nicht. Die G20 müsse auch Weltbank und private Gläubiger unbedingt mit an Bord holen. Auch gebe es «leider keine Fortschritte bei der Umsetzung eines dringend benötigten Konjunkturpakets für die ärmsten Länder».

Einen «kleinen Lichtblick» habe es bei den Corona-Impfstoffen gegeben, da sich die G20 dafür ausgesprochen habe, den globalen Finanzierungsbedarf für die Entwicklung, Herstellung und Verteilung zu decken. «Alles andere wäre nicht weniger als eine Kapitulation vor der Pandemie», sagte Exo-Kreischer. Jetzt müssten die Worte in Taten umgesetzt werden. Bis Ende 2021 müsste die G20 elf Milliarden US-Dollar für die Impfstoff-Initiative Covax bereitstellen.

Die Initiative bündelt die Bemühungen und stellt sicher, dass auch die ärmeren Länder einen fairen und gerechten Zugang zu einem neuen Corona-Impfstoff haben. «Allen muss klar sein, dass die Pandemie nicht endet, wenn es einen Corona-Impfstoff gibt, sondern wenn alle Zugang zu diesem Impfstoff haben», sagte Exo-Kreischer. (sda/dpa)
epa08833909 A handout photo made available by G20 Riyadh Summit for a combo of photos of world leaders attending the virutal G20 Riyadh Summit, Riyadh, Saudi Arabia, 21 November 2020. The G20 Leaders' Summit will be held virtually on 21 and 22 November and is organized by Saudi Arabia's current G20 Presidency.  EPA/G20 RIYADH SUMMIT HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES
Der viertuelle G20-Gipfel
15:50
Festnahmen bei Anti-Lockdown-Protesten in England
Bei Anti-Lockdown-Protesten in mehreren britischen Städten hat die Polizei am Wochenende Dutzende Menschen festgenommen. Betroffen waren vor allem Liverpool im Nordwesten Englands, Basildon in Ostengland und Bournemouth an der Südküste. In England endet am 2. Dezember ein Teil-Lockdown mit starken Kontaktbeschränkungen. Schulen und Universitäten sind aber geöffnet.

Die Demonstranten wurden unter anderem festgesetzt, weil sie gegen Corona-Schutzmassnahmen verstossen hatten oder gewalttätig gegenüber Einsatzkräften geworden waren. Besonders die Stadt Liverpool und ihre Umgebung ist stark von der Pandemie betroffen. Ein Polizeisprecher nannte das Verhalten der Demonstranten dort «selbstsüchtig», sie gefährdeten sich selbst und andere Menschenleben. (sda/dpa)
15:43
BAG entwickelt neue Strategie zur Bekämpfung der Pandemie
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat eine neue Strategie zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie entwickelt. Wird bei einer bestimmten Gruppe ein positiver Fall festgestellt, soll künftig die gesamte Gruppe mit Schnelltests getestet.

Die neue Strategie werde «in den kommenden Wochen umgesetzt», sagte BAG-Sprecher Daniel Dauwalder am Sonntag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA und bestätigte damit Informationen aus der «NZZ am Sonntag». Er nannte als Beispiele Schulen oder Heime, sagte aber nichts über weitere potenzielle Zielgruppen.

Laut Dauwalder wird damit die Suche nach Infektionsherden verbessert. Die Strategie könne erst jetzt umgesetzt werden, da zuvor die Schnelltests eingeführt werden mussten. (sda)
Die neuste Praeventionskampagne des BAG steht im Vorraum des Medienzentrums vor einem Point de Presse zum Coronavirus mit Fachexperten des Bundes, am Freitag, 20. November 2020 im Medienzentrum Bundeshaus in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)
8:26
Corona-Skeptikerin wirft hin
Derweil in Hannover ...
8:23
Eine Million Menschen in China getestet
Nach vereinzelten neuen Infektionen sind in der nordchinesischen Stadt Tianjin eine Million Menschen auf das Coronavirus getestet worden. Die Massentests wurden im Hafengebiet von Binhai vorgenommen, nachdem dort in einem Wohngebiet fünf neue lokal übertragene Infektionen und weitere drei asymptomatische Fälle festgestellt worden waren, wie Staatsmedien am Samstag berichteten.

Zwei weitere lokale Ansteckungen wurden jeweils aus Shanghai sowie aus Manzhouli in der Inneren Mongolei gemeldet
. Bus- und Zugverbindungen in die Stadt an der Grenze zu Russland wurden unterbrochen, wie die Webseite Toutiao berichtete. Seit dem Sommer hat China das Virus mit strengen Massnahmen, Massentests, Quarantäne, Kontaktverfolgung und strikten Einreisebeschränkungen weitgehend unter Kontrolle gebracht. (sda/dpa)
8:20
Corona dürfte Winterblues verstärken
In der Coronavirus-Pandemie mit ihren Beschränkungen dürften die Menschen mehr als sonst unter Winterblues und Winterdepressionen leiden. Ärzte in China hätten schon in der ersten Phase der Pandemie häufiger Ängste, Depressionen und Schlafstörungen festgestellt, eine österreichische Studie gehe gar von einer Verfünffachung der depressiven Störungen aus.

Ängste, allgemeines Stressgefühl und Depressionen hätten in der Krise «signifikant zugenommen», vor allem jüngere Menschen zwischen 20 und 50 Jahren seien betroffen. Grund sei vermutlich, dass sie unter der Mehrfachbelastung litten, sich um Kinder und Eltern kümmern zu müssen: «Es ist zu vermuten, dass solche Belastungen insgesamt die Zahl depressiv Erkrankter ansteigen lassen.» (sda/dpa)
6:59
Feuerwehr hilft bei Bestattungen aus
In Genf hilft laut einer Meldung der «SonntagsBlick» die Feuerwehr wegen der vielen Coronavirus-Todesfälle bei Bestattern aus.

«Verglichen mit dem Durchschnitt der Vorjahre hat sich die Zahl der Verstorbenen in diesem November verdoppelt», sagte Christina Kitsos, Stadträtin in Genf gegenüber der Zeitung. Feuerwehrleute würden daher seit einigen Tagen den Bestattern helfen. Sie fahren laut den Angaben die Leichenwagen und helfen, die Leichen auf die Bahren zu heben. «Auch weitere städtische Angestellte können im Bestattungsdienst aushelfen, wie etwa Gärtner für den Transport der Särge», erklärte Stadträtin Kitsos weiter.

Gearbeitet werde nunmehr auch am Wochenende und in längeren Schichten - alles freiwillig, wie die Politikerin betonte. Die Stadt habe zudem zusätzliches Personal eingestellt und suche weiter nach Verstärkung, hiess es zudem. (sda)
6:54
SVP will Taskforce abschaffen
Die SVP möchte laut Meldungen der «SonntagsZeitung» und dem «SonntagsBlick» die wissenschaftliche Taskforce des Bundes abschaffen. Die Toggenburger SVP-Nationalrätin Esther Friedli wagte demnach diese Woche den Frontalangriff. In der Wirtschaftskommission stellte sie den Antrag, die Beratergruppe abzuschaffen beziehungsweise zumindest deren Mandat zu ändern.

«Die Kommunikations-Kakofonie der Taskforce löst in der Bevölkerung und in der Wirtschaft eine grosse Verunsicherung aus und ist beschämend», sagte Friedli gegenüber der «SonntagsZeitung.» Mühe bereite ihr, dass die Experten für ihre Aussagen keine Verantwortung übernehmen müssten. «Ich komme aus dem Gastgewerbe und erlebe die Folgen der widersprüchlichen Äusserungen hautnah», erklärte sie im «SonntagsBlick».

«Wissenschaftler und Experten geben ja sowieso ihre Meinung kund. Das können sie auch. Aber dann nicht im offiziellen Namen einer Taskforce, die die Regierung beraten soll, aber keine Verantwortung trägt», sagte sie. Friedlis Antrag wurde in der Kommission zwar abgelehnt - sie überlege sich aber, in der Dezember-Session mit einem Vorstoss nachzulegen, hiess es weiter. (sda)
Esther Friedli, Nationalraetin SVP und Gastwirtin, spricht an einer Medienkonferenz ueber die Probleme in der Politik auf die Branche des Gastgewerbes, aufgenommen am Dienstag, 27. Oktober 2020 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
5:54
Romandie bringt Zahlen schneller runter
Die Romandie bringt laut einer Meldung der «NZZ am Sonntag» die Coronavirus-Zahlen schneller als die Deutschschweiz nach unten. Die Zeitung beruft sich dabei auf neue Zahlen, die auf der Website der wissenschaftlichen Taskforce des Bundes zu finden sind. Demnach ist die Reproduktionszahl in Genf, Jura, Freiburg und im Wallis schweizweit am tiefsten, hiess es.

Danach würden die anderen Westschweizer Kantone folgen. Diese Kennzahl zeigt an, wie viele Leute eine erkrankte Person im Durchschnitt ansteckt. Die Daten belegten, dass die ergriffenen Massnahmen die erhoffte Wirkung erzielen: Ende Oktober wurden in der Romandie zuerst öffentliche Angebote wie Kinos, Theater oder Fitnesscenter heruntergefahren und kurz darauf mussten die Restaurants schliessen.

Dieser letzte Schritt habe die Trendwende gebracht, sagte diesbezüglich der jurassische Kantonsarzt Christian Lanz gegenüber der Zeitung. Der sogenannte R-Wert wird auch von der «SonntagsZeitung» thematisiert. Er liege nunmehr im schweizweiten Schnitt bei 0,78 und damit innerhalb des von der Taskforce des Bundes definierten Zielbandes, hiess es. Mit Basel habe die Schweiz aber einen neuen Coronavirus-Hotspot.
5:42
«Es sieht nach einer Trendwende aus»
Anne Levy, Direktorin BAG, spricht waehrend einem Point de presse des BAG zur aktuellen COVID-19-Lage, am Freitag, 9. Oktober 2020 in Liebefeld. (KEYSTONE/Anthony Anex)
Die Direktorin des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), Anne Lévy, sieht Besserungen bei der Coronavirus-Lage der Schweiz. «Es sieht nach einer Trendwende aus», sagte sie in einem Interview mit dem «SonntagsBlick».

«Ich bin zuversichtlich, dass wir momentan in die richtige Richtung gehen», führte sie weiter aus. Dass die Schweiz zu wenig vorbereitet auf die zweite Coronavirus-Welle war, bestreitet Lévy. Sie räumt aber ein, dass niemand damit gerechnet habe, dass die Zahlen so schnell ansteigen. «Man kann sich noch so gut vorbereiten, auf alles gefasst ist man am Ende doch nicht», erklärte sie. Sorgen bereite es der Gesundheitsbeamtin allerdings, dass viele Bürger offenbar testmüde seien. «Ich fürchte, die meisten warten zu lange ab und hoffen, dass es nicht Corona ist und dass es vorbeigeht», sagte sie.

Lévy appellierte zugleich an die Bevölkerung: «Lassen Sie sich testen, wenn Sie Symptome haben.» Bezüglich einer Coronavirus-Impfung schloss sie zudem eine Pflicht nicht aus. «Ein Obligatorium kann je nach Lage in speziellen Situationen Sinn machen», erklärte sie. Gestützt auf das Epidemiegesetz könnten Bund oder Kantone beschliessen, dass gewisse Funktionen nur von geimpften Personen ausgeführt werden dürfen, hiess es diesbezüglich.
2:53
US-Behörde erteilt Regeneron-Corona-Mittel die Notfall-Zulassung
In this undated image from video provided by Regeneron Pharmaceuticals on Friday, Oct. 2, 2020, scientists work with a bioreactor at a company facility in New York state, for efforts on an experimental coronavirus antibody drug. Antibodies are proteins the body makes when an infection occurs; they attach to a virus and help the immune system eliminate it. (Regeneron via AP)
Die US-Behörden haben dem Biotech-Unternehmen Regeneron eine Notfall-Zulassung für sein Mittel gegen Coronavirus-Infektionen erteilt. Der experimentelle Antikörper-Cocktail REGN-COV2 der US-Firma könne dazu beitragen, einen Spitalaufenthalt von Coronavirus-Patienten zu verhindern.

Dadurch könne das Gesundheitssystem entlastet werden, erklärte Stephen Hahn von der US-Arzneimittelbehörde FDA am Samstag (Ortszeit). Mit dem Mittel war US-Präsident Donald Trump bei seiner Covid-19-Erkrankung Anfang Oktober behandelt worden. (sda/afp)
1:04
Moderna will zwischen 25 und 37 Dollar je Coronavirus-Impfdosis
FILE - In this March 16, 2020, file photo, Neal Browning receives a shot in the first-stage safety study of a potential vaccine for COVID-19 at the Kaiser Permanente Washington Health Research Institute in Seattle. Moderna Inc., said Monday, Nov. 16, its COVID-19 vaccine is proving to be highly effective in a major trial. (AP Photo/Ted S. Warren, File)
Der Pharmakonzern Moderna will für eine Dosis seines Coronavirus-Impfstoffes von Regierungen zwischen 25 und 37 Dollar verlangen. «Das ist ein fairer Preis, wenn man bedenkt, wie hoch die Kosten für das Gesundheitssystem sind, wenn ein Mensch schwer an Covid-19 erkrankt».

Dies sagte Konzernchef Stephane Bancel der «Welt am Sonntag». «Es geht uns nicht um den maximalen Gewinn», betonte der Manager. Am Montag war aus EU-Kreisen verlautet, man wolle von Moderna künftig Millionen von Dosen für einen Stückpreis von unter 25 Dollar abkaufen. (sda/reu)
23:19
Rund 1000 Personen demonstrierten in Lachen SZ gegen Massnahmen
Menschen zuenden Kerzen an einer Kundgebung gegen die Corona Massnahmen von Bund und Kanton an, am Samstag, 21. November 2020 in Lachen. (KEYSTONE/Ennio Leanza).
Rund 1000 Personen haben am Samstagnachmittag in Lachen SZ an einer bewilligten Kundgebung gegen die verschärften Corona-Massnahmen demonstriert. Trotz mehrmaliger Aufforderung hat sich die Mehrheit der Demonstrierenden nicht an die Maskentragepflicht gehalten.

Dies teilte die Kantonspolizei Schwyz am Samstagabend mit. Organisiert worden war die Kundgebung von einem «Aktionsbündnis Urkantone für eine vernünftige Corona-Politik». Unter den Redner waren unter anderem der Schwyzer SVP-Nationalrat Pirmin Schwander und der Satiriker Andreas Thiel.

Nach rund zwei Stunden sei die friedliche Kundgebung beendet gewesen, schreibt die Kantonspolizei Schwyz. Die Polizei habe sich im Hintergrund bereit gehalten und aus Gründen der Verhältnismässigkeit auf die Durchsetzung der Maskentragpflicht verzichtet. Unter den Teilnehmenden hätten sich auch viele Familien mit Kindern befunden. Die Veranstalter würden bei der zuständigen Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht, schreibt die Kantonspolizei. (jaw/sda)
22:59
Mehr als zwölf Millionen bestätigte Corona-Infektionen in den USA
In den USA sind seit dem Beginn der Pandemie bereits mehr als zwölf Millionen bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das ging am Samstag aus Daten der Universität Johns Hopkins (JHU) in Baltimore hervor. Damit nahm die Zahl der bekannten Infektionen innerhalb einer Woche um eine Million zu. Mehr als 255'000 Menschen starben der Universität zufolge bislang im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Der Erreger Sars-CoV-2 kann die Krankheit Covid-19 auslösen.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen erreichte unterdessen einen neuen Höchststand. Die Behörden meldeten am Freitag innerhalb von 24 Stunden 195'542 neue Fälle, wie die Daten der Universität zeigten. In den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern, gibt es mehr bestätigte Infektionen und Todesfälle als in jedem anderen Staat. (oli/sda/dpa)
epa08777748 A man walks in front of a sign showing a number representing a recent official US COVID-19 death toll, at a memorial for people who died with COVID-19, at the DC Armory Parade Ground outside RFK Stadium in Washington, DC, USA, 27 October 2020. The public art project, 'In America, How Could This Happen', was conceived by DC-area artist Suzanne Brennan Firstenberg and consists of over two-hundred thousand flags placed to honor COVID-19 victims. The official toll of people who have died with COVID-19 in the United States approaches a quarter of a million.  EPA/MICHAEL REYNOLDS
21:49
Corona-Massentest in Südtirol: Schon über 250'000 Teilnehmer
Am Corona-Massentest in der norditalienischen Provinz Südtirol haben bis Samstag mehr als 250'000 Menschen teilgenommen. Der Andrang auf die Teststationen in der kleinen Alpen-Provinz blieb damit auch am zweiten Tag gross. Wie die Behörden im Internet weiter mitteilten, erhielten bis 20 Uhr insgesamt 2553 Menschen (1 Prozent) ein positives Corona-Resultat bei ihrem Abstrich. Die zentrale Phase der Reihenuntersuchung auf das Virus Sars-CoV-2 läuft bis zum Sonntagabend.

Die Landesregierung will mit der Aktion die zweite Corona-Welle schneller brechen. Virusträger, die nichts von ihrer Infektion ahnen, sollen entdeckt werden. Sie gelten als gefährliche Ansteckungsquelle. In der Provinz Bozen-Südtirol, über die ein Teil-Lockdown verhängt ist, leben gut eine halbe Million Menschen. Die Behörden hoffen, dass am Ende zwei Drittel der Bürger und Bürgerinnen einen Antigen-Schnelltest machen. Das wären etwa 350'000 Menschen. (oli/sda/dpa)
21:43
Portugal schränkt Bewegungsfreiheit wegen Corona weiter ein
Zur Eindämmung der steigenden Infektionszahlen in der Corona-Pandemie hat die Regierung in Portugal für die nächsten zweieinhalb Wochen neue Einschränkungen der Bewegungsfreiheit beschlossen. An den beiden nächsten «langen Wochenenden» würden die Portugiesen ihre Wohnbezirke bis auf wenige Ausnahmen nicht verlassen dürfen, teilte Ministerpräsident António Costa am Samstagabend in Lissabon mit.

Das Verbot gilt den Angaben zufolge von 23 Uhr am 27. November bis fünf Uhr am 2. Dezember sowie von 24 Uhr am 4. Dezember bis fünf Uhr am 9. Dezember. Neben anderen Massnahmen wird eine Maskenpflicht am Arbeitsplatz eingeführt.
epa08820382 Braga's main shopping streets are deserted during the state of emergency curfew as part of the covid-19 containment measures, Braga, 14 November 2020. With 191 municipalities at risk in Portugal, the government has decreed the closure of all shops and restaurants from 1 pm to 8 am on Saturday and Sunday, in addition to the mandatory confinement for the entire population of municipalities at risk.  EPA/HUGO DELGADO
Mit 6994 Neuinfektionen binnen 24 Stunden hatte Portugal erst am Donnerstag einen neuen Höchstwert seit Ausbruch der Pandemie gemeldet. In dem Land mit rund 11,3 Millionen Einwohnern wurden bis Samstag insgesamt mehr als 255 000 Ansteckungen mit dem Virus Sars-Cov-2 erfasst. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden in Lissabon stieg die Zahl der Todesfälle um 62 auf 3824. (oli/sda/dpa)
21:35
Lettland verzeichnet Höchststand bei Corona-Neuinfektionen
In Lettland hat die Zahl der Corona-Neuinfektionen am Samstag mit 642 Fällen binnen 24 Stunden einen neuen Höchststand erreicht. Damit habe es seit Ausbruch der Pandemie im Frühjahr über 12'700 erfasste Fälle in dem baltischen EU-Land gegeben, teilte die Gesundheitsbehörde in Riga mit. In dem Ostseestaat starben nach offiziellen Daten bislang 163 Menschen in Verbindung mit dem Virus.

Lettland mit seinen knapp 1,9 Millionen Einwohnern war von der ersten Corona-Welle im Frühjahr nur wenig betroffen, registrierte im Herbst aber einen rasanten Anstieg der Infektionsraten. Angesichts der steigenden Neuinfektionen hat die Regierung in Riga zum zweiten Mal einen rund einmonatigen Notstand bis zum 6. Dezember aufgerufen. (oli/sda/dpa)
20:37
Corona-Impfung für Spanier ab Januar gratis und freiwillig
Die Bürger Spaniens werden sich nach Schätzung der Regierung bereits ab Januar freiwillig gegen das Coronavirus impfen lassen können. «Irgendwann im Januar» werde man mit den Impfungen beginnen können, sagte Gesundheitsminister Salvador Illa am Samstag in Interviews mit verschiedenen spanischen Medien. Eine Impfpflicht wäre zwar in Spanien rechtlich möglich, «nach Meinung vieler Experten aber wohl sogar kontraproduktiv». Jüngst hatte Illa bereits angekündigt, die Impfung werde für die Spanier gratis sein.

Man erwarte, dass schon bis Mitte kommenden Jahres rund 70 Prozent der zirka 47 Millionen Bürger Spaniens geimpft sein werden. Seit Ausbruch der Pandemie wurden in Spanien mehr als 1,5 Millionen Ansteckungen mit dem Virus Sars-CoV-2 gezählt. Mehr als 42'600 Menschen starben mit Covid-19. (oli/sda/dpa)
Demonstrators attend a protest against nationwide restrictions against COVID-19 in Madrid, Spain, Sunday, Aug. 16, 2020. A banner reads in Spanish "No vaccine No 5G No mask". (AP Photo/Andrea Comas)
16:28
Putin bietet breiten Zugang zum russischem Corona-Impfstoff an
epa08833306 Russian President Vladimir Putin takes part in a virtual  G20 Summit 2020 via a videoconference at the Novo-Ogaryovo state residence outside Moscow, Russia, 21 November 2020. The G20 summit 2020 is held on in a virtual format due to Covid-19 pandemic caused by SARS-CoV-2 coronavirus.  EPA/ALEXEI NIKOLSKY / SPUTNIK / KREMLIN / POOL MANDATORY CREDIT
Russlands Präsident Wladimir Putin hat beim G20-Gipfel der internationalen Gemeinschaft einen breiten Zugang zu dem in Russland entwickelten Impfstoff «Sputnik-V» angeboten. Sein Land unterstütze die Entscheidung des G20-Gipfels, die Impfstoffe für die gesamte Bevölkerung des Planeten zugänglich zu machen, sagte der 68-Jährige am Samstag.

Russland sei bereit, seine selbst entwickelten Impfstoffe – es sind drei verschiedene - bedürftigen Staaten zur Verfügung zu stellen. Konkurrenz unter den Herstellern der Vakzine sei unausweichlich, meinte Putin. Aber es gehe hier zuerst auch um die «humanitäre Seite».

«Unser gemeinsames Ziel ist es, einen Bestand an Impfpräparaten zu bilden und der gesamten Bevölkerung des Planeten einen verlässlichen Schutz zu gewährleisten», sagte der russische Präsident.

Russland hat bisher für keinen seiner Impfstoffe eine internationale Zulassung. Die Wirksamkeit von «Sputnik-V» ist von unabhängiger Seite bisher nicht nachgewiesen. Russland hat das Vakzin zur breiten Anwendung bereits zugelassen und Lieferverträge mit anderen Staaten geschlossen. Zwei weitere Impfstoffe sollen im nächsten Jahr zum Einsatz kommen. (oli/sda/dpa)
16:14
China will Kooperation bei Impfstoffen ausbauen
 200617 -- BEIJING, June 17, 2020 -- Chinese President Xi Jinping chairs the Extraordinary China-Africa Summit on Solidarity against COVID-19 and delivers a keynote speech at the summit in Beijing, capital of China, June 17, 2020. The summit, held via video link, was jointly proposed by China, South Africa, the rotating chair of the African Union AU, and Senegal, the co-chair of the Forum on China-Africa Cooperation FOCAC.  CHINA-BEIJING-XI JINPING-EXTRAORDINARY CHINA-AFRICA SUMMIT CN HuangxJingwen PUBLICATIONxNOTxINxCHN
Im Kampf gegen die Pandemie will der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping die Kooperation Chinas mit anderen Ländern bei der Forschung, Entwicklung, Produktion und Verteilung von Impfstoffen gegen das Coronavirus verstärken. Auf dem Gipfel der grossen Industrienationen (G20) sagte Xi Jinping am Samstag, China wolle Entwicklungsländer unterstützen, indem Impfstoffe als «öffentliches Gut» zugänglich und erschwinglich werden.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) müsse gestärkt werden. Die G20-Gruppe müsse auch die WHO unterstützen, die Mittel für eine gerechte Verteilung der Impfstoffe bereitzustellen. Xi Jinping schlug ferner die Schaffung von Mechanismen für die gegenseitige Anerkennung von «Gesundheitscodes» vor. Diese sollten auf Testergebnissen und universell anerkannten, maschinenlesbaren Strichcodes (QR-Codes) basieren. Das weltweite Gesundheitssystem zu stärken und die Pandemie und andere ansteckende Krankheiten zu verhindern und zu kontrollieren, seien gegenwärtig die wichtigsten Aufgaben. In China sind gerade mehrere Impfstoffe in der Entwicklung.

In seiner Rede sprach sich der per Videolink zugeschaltete chinesische Präsident auch dafür aus, dass die G20-Staaten den Multilateralismus, die Offenheit und Kooperation zum gegenseitigen Nutzen aufrechterhalten. Damit wandte sich Chinas Präsident indirekt gegen die «Amerika-Zuerst»-Politik des abgewählten und noch amtierenden US-Präsidenten sowie Trends zum Protektionismus. (oli/sda/dpa)
13:55
Vereinzelte neue Infektionen in China: Eine Million Menschen getestet
Nach vereinzelten neuen Infektionen sind in der nordchinesischen Stadt Tianjin eine Million Menschen auf das Coronavirus getestet worden. Die Massentests wurden im Hafengebiet von Binhai vorgenommen, nachdem dort in einem Wohngebiet fünf neue lokal übertragene Infektionen und weitere drei asymptomatische Fälle festgestellt worden waren, wie Staatsmedien am Samstag berichteten.

Zwei weitere lokale Ansteckungen wurden jeweils aus Shanghai sowie aus Manzhouli in der Inneren Mongolei gemeldet. Bus- und Zugverbindungen in die Stadt an der Grenze zu Russland wurden unterbrochen, wie die Webseite Toutiao berichtete. Seit dem Sommer hat China das Virus mit strengen Massnahmen, Massentests, Quarantäne, Kontaktverfolgung und strikten Einreisebeschränkungen weitgehend unter Kontrolle gebracht.

Vor knapp einem Jahr waren erstmals Infektionen mit dem neuartigen Virus in der zentralchinesischen Metropole Wuhan entdeckt worden. Es folgte ein explosionsartiger Ausbruch, auf den China zunächst langsam, aber Ende Januar schliesslich mit drastischen Massnahmen reagierte. Heute gibt es in dem bevölkerungsreichsten Land nur noch kleinere Ausbrüche mit wenigen Ansteckungen, auf die sofort mit millionenfachen Tests und Quarantänebeschränkungen reagiert wird. (sda/dpa)
13:25
Appelle zur gemeinsamen Pandemie-Bekämpfung vor G20-Gipfel
Unmittelbar vor Beginn des G20-Gipfels haben mehrere Teilnehmer dazu aufgerufen, bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie an einem Strang zu ziehen. Der britische Premierminister Boris Johnson machte sich am Samstag dafür stark, weltweit einen gleichberechtigten Zugang zu Impfstoffen zu gewährleisten. «Ich würde gerne sehen, dass die G20-Staaten diesen Ansatz unterstützen», sagte er in einer Videobotschaft, die auf der Internetseite des Gipfels veröffentlicht wurde. Die Gruppe der führenden Wirtschaftsmächte habe sich bei ihrem vorangegangenen Gipfeltreffen dazu verpflichtet, alle Massnahmen zu ergreifen, um die Pandemie zu bewältigen und Menschenleben zu schützen. «Wenn wir uns an diesem Wochenende treffen, müssen wir diesem Versprechen gerecht werden.»

Die Bewältigung der Corona-Pandemie ist das zentrale Thema des G20-Gipfels führender Wirtschaftsmächte, der am Samstag als Videokonferenz unter Leitung Saudi-Arabiens beginnt. An den zweitägigen Beratungen werden Bundeskanzlerin Angela Merkel, der chinesische Staatschefs Xi Jinping, Russlands Präsident Wladimir Putin und voraussichtlich ein letztes Mal auch US-Präsident Donald Trump teilnehmen. Neben der gerechten Verteilung von Impfstoffen dürfte es auch um einen Schuldenerlass für ärmere Länder gehen. (sda)
epa08831516 A handout photo made available by G20 Riyadh Summit shows a virtual family photo of G20 leaders projected on the walls of At-Turaif District in Ad-Diriyah, Riyadh, Saudi Arabia (issued 20 November 2020). The G20 Leaders' Summit will be held virtually on 21 and 22 November and is organized by Saudi Arabia's current G20 Presidency.  EPA/G20 RIYADH SUMMIT HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES
12:23
Grosser Andrang beim Corona-Massentest in Südtirol
In der norditalienischen Provinz Südtirol ist die Beteiligung der Bürger am freiwilligen Corona-Massentest gross. Seit Öffnung der Teststationen in der kleinen Alpen-Provinz liessen bis zum Samstagmorgen fast 140'000 Menschen einen Abstrich machen. Wie die Behörden im Internet weiter mitteilten, erhielten dabei bis 10 Uhr des zweiten Tages insgesamt 1744 Menschen (1,3 Prozent) ein positives Corona-Resultat. Die Reihenuntersuchung auf das Virus Sars-CoV-2 läuft an knapp 200 Testpunkten bis zum Sonntagabend.

Die Landesregierung will mit der Aktion unter dem Motto «Südtirol testet» die zweite Corona-Welle schneller brechen. Virusträger, die nichts von ihrer Infektion ahnen, sollen entdeckt werden. Sie gelten als gefährliche Ansteckungsquelle. In der autonomen Provinz, über die ein Teil-Lockdown verhängt ist, leben gut eine halbe Million Menschen. Die Provinz Bozen-Südtirol hofft, dass am Ende zwei Drittel der Bürger und Bürgerinnen einen Antigen-Schnelltest machen. Das wären etwa 350'000 Menschen. Sollte die Aktion die Pandemie bremsen, wollen die Politiker möglichst rasch ihre Einstufung als Rote Zone aufheben. Italiens Regierung in Rom hat für solche Hochrisiko-Zonen strenge Ausgangsbeschränkungen angeordnet. Ausserdem müssen dort viele Läden zubleiben.

Der Erfolg eines Massentests hängt nach Einschätzung von Experten stark von einer hohen Teilnahmequote ab. Kritiker bemängeln, dass die Resultate von Antigen-Schnelltests nicht verlässlich genug seien. Aufwand und Kosten der Grossaktion seien zudem hoch. Österreich plant ebenfalls Massentests, die Slowakei ist mit ihren Reihentests bereits in einer neuen Runde. (sda/dpa)
Ein Urlauber macht im neuen Covid-19 Testzentrum am Flughafen einen Coronatest. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

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