Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Liveticker

Schulen angeblich kein Treiber der Pandemie ++ Putin besorgt über Russlands Rekordzahlen



Schicke uns deinen Input
Team watson
22:23
Schulen sind kein Treiber der Coronavirus-Pandemie
In den Schulen stecken sich nach Ansicht der Waadtländer Behörden nur wenig Menschen mit dem Coronavirus an. Die Primar- und Sekundarschüler, Gymnasiasten und Lehrlinge im Kanton werden deshalb mindestens bis Weihnachten weiter die Schulbank drücken.

Es seien nur wenige Schülerinnen bzw. Schüler und Studierende positiv getestet worden, und die Schnelltests ermöglichten es, kollektive Quarantänen zu vermeiden, sagte die Waadtländer Bildungsdirektorin Cesla Amarelle (SP) am Mittwoch vor den Medien in Lausanne. «Deshalb werden die Schulen bis Ende 2020 geöffnet sein, es sei denn, es gibt eine drastische Veränderung der Lage oder einen Bundesbeschluss», sagte sie.
A pupil wearing a protective mask arrives at a primary school Etablissement Primaire de l'ecole vaudoise, in Morges, Switzerland, Monday, 11 May 2020. Classroom teaching at primary and lower secondary schools will again be permitted. Shops, markets, museums, libraries and restaurants reopen under strict compliance with precautionary measures as a precaution against the spread of the coronavirus COVID-19. (Laurent Gillieron/Keystone via AP)
Wegen der strikten Schutzmassnahmen sei die Schule kein Ort der starken Übertragung der Viren. Dazu trage insbesondere die Maskenpflicht bei. Diese gilt für alle Lehrpersonen und Schülerinnen und Schüler ab dem 12. Lebensjahr. Der stellvertretende Kantonsarzt, Eric Masserey, kommt zur gleichen Einschätzung. «Wir haben eine tägliche Klassenstatistik. Diese zeigt, dass die Schule nicht wesentlich zur Epidemie in der Gesellschaft beiträgt. Die Situation ist ausreichend unter Kontrolle», sagte er.
21:32
Steigende Corona-Zahlen: New Yorker Schulen müssen wieder schliessen
Angesichts steigender Corona-Zahlen schliesst die US-Ostküstenmetropole New York erneut ihre Schulen. Die Stadt habe die Schwelle von drei Prozent positiven Corona-Tests überschritten und werde die Lerneinrichtungen deshalb ab Donnerstag vorübergehend dicht machen, schrieb Bürgermeister Bill de Blasio am Mittwoch auf Twitter.



New York war im Frühjahr zum Epizentrum der Pandemie in den USA geworden und hatte Mitte März alle Schulen schliessen müssen. Über den Sommer hatte sich das Infektionsgeschehen wieder stabilisiert, eine erneute Öffnung war jedoch immer wieder verschoben worden. Die ersten Schulen konnten schliesslich erst ab Ende September wieder öffnen. Zuletzt hatte sich die Lage jedoch wieder angespannt.

Erst vor einer Woche hatte der Gouverneur des gleichnamigen Bundesstaates New York, Andrew Cuomo, neue Massnahmen angekündigt. Restaurants, Bars und Fitnessstudios müssen demnach um 22.00 Uhr schliessen. Treffen in Privathäusern sind auf maximal zehn Personen beschränkt. (sda/dpa)
21:08
Corona-Todeszahlen in Russland erreichen Höchststand
Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich wegen der massiv steigenden Todeszahlen bei Corona-Patienten in Russland besorgt gezeigt. Die Behörden meldeten am Mittwoch 456 Tote – so viele wie noch nie an einem Tag seit Beginn der Pandemie in Russland.
«Leider wächst die Zahl der schweren Erkrankungen, am meisten Sorgen macht der Anstieg der Sterblichkeit», sagte Putin bei einer im Staatsfernsehen übertragenen Video-Konferenz. Noch im Frühjahr hatte Russland im internationalen Vergleich mit niedrigen Todeszahlen für Aufsehen gesorgt. Putin hatte dies als Erfolg seiner Politik bezeichnet. Jetzt kritisiert der 68-Jährige, dass es zu lange dauere, bis Testergebnisse vorlägen – im Schnitt etwa 48 Stunden.

Vize-Regierungschefin Tatjana Golikowa sagte, dass in einzelnen Regionen kaum noch Betten in Krankenhäusern frei seien. Die Auslastung liege insgesamt in Russland bei 81 Prozent. Sie kündigte an, dass im November 653'000 Dosen des russischen Impfstoffs «Sputnik V» auf den Markt kämen. Einen erneuten Lockdown gibt es bisher nicht. Die Anzahl der neuen Infizierten wurde am Mittwoch mit 20'985 angegeben. 34'387 Menschen starben bisher mit dem Virus. (sda/dpa)
20:13
Lombardei hofft auf Do-It-Yourself-Tests
Die von der Corona-Pandemie heftig getroffene Lombardei in Norditalien sieht sich im Kampf gegen das Virus derzeit auf einem guten Weg. Das sagte der Präsident der Region, Attilio Fontana, am Mittwoch in einer Videokonferenz mit der Auslandspresse.

Angesichts der jüngsten Corona-Daten sei er «vorsichtig optimistisch», dass die Lombardei ab dem 27. November nicht mehr «rot» sei und der Teil-Lockdown entschärft werden könne. Italien ist seit dem 6. November in drei Corona-Risikozonen geteilt. Meist gegen Ende der Woche geben die nationalen Experten in Rom eine neue Bewertung der Gesundheitsdaten heraus. Danach richtet sich die Einstufung.
epa08821945 The Piazza del Duomo square with the cathedral in the background is almost empty in Milan, Italy, 15 November 2020, during the second wave of the Covid-19 coronavirus pandemic. Lombardy region is in the red zone with the highest level of restrictions.  EPA/PAOLO SALMOIRAGO
Fontana kündigte an, dass er die Möglichkeit von Do-It-Yourself-Tests für seine Region prüfen lasse. Die Lombardei mit der Hauptstadt Mailand litt schon in der ersten Welle unter den höchsten Fallzahlen. Die Sets für einen Abstrich durch die Nase werden in Venetien schon ausprobiert. Während die meisten Antigen-Tests von Fachleuten durchgeführt werden sollen, kann man den Do-It-Yourself-Test zu Hause alleine anwenden. Auf diese Weise sollen Infizierte, die keine Symptome zeigen, schneller von der Krankheit erfahren und dann in Isolation gehen. (sda/dpa)
19:07
Athen hat Corona-Impfplan – zwei Millionen Impfungen monatlich
Griechenland wird monatlich mehr als zwei Millionen Menschen gegen das Coronavirus impfen können, sobald das nötige Serum verfügbar ist. «Wir haben bereits landesweit 1018 Impfstellen festgelegt. Die Impfung wird kostenlos sein», sagte Gesundheitsminister Vassilis Kikilias am Mittwoch im Staatsfernsehen. «Die ersten Impfungen werden im ersten Monat des Jahres 2021 sein», ergänzte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums.

Die Bürgerinnen und Bürger sollen per SMS, elektronisch oder telefonisch einen Termin in einem Impfzentrum vereinbaren können. «Das System ist schon bereit», sagte Kikilias. Als erste würden Ärzteschaft und das Krankenhauspersonal geimpft, danach alle Bürgerinnen und Bürger über 65 Jahre oder mit chronischen Krankheiten.
epa08822427 A pedestrian wearing a face mask is silhouetted against the setting sun as he crosses a street   during the second lockdown of the country, to stem the spread of the coronavirus pandemic, in central Athens, Greece, 15 November 2020. All outdoor gatherings were banned throughout Greece from Sunday 15 November at 06:00 until Wednesday 18 November at 21:00, at Greek police chiefs? order ahead of the Polytechnic uprising anniversary. The ban also foresees up to 5,000 fines for those that violate it either they are organizers or participants in any, over 4 people, gathering.  EPA/KOSTAS TSIRONIS
Im Vergleich zu anderen Ländern ist Griechenland mit seinen rund elf Millionen Einwohnern bisher nicht so stark von Corona betroffen gewesen. Allerdings schnellten die Zahlen in den vergangenen Wochen vor allem in den Grossstädten Athen und Thessaloniki unkontrolliert in die Höhe. Am Mittwoch zählte die griechische Gesundheitsbehörde 3200 Neuinfektionen und 60 Tote innerhalb von 24 Stunden. (sda/dpa)
17:59
Nach Spende für Impfstoff-Forschung: Dolly Parton ist «ein stolzes Mädchen»
Nachdem der US-Pharmakonzern Moderna positive Daten zu seinem Corona-Impfstoff vorgelegt hat, hat sich die 74-jährige US-Countrysängerin Dolly Parton, die Teile der dazugehörigen Forschung mit einer Spende unterstützte, «geehrt und stolz» gezeigt. Sie sei «so aufgeregt» gewesen, als sie die Nachricht gehört habe, sagte Parton der BBC. «Ich bin ein sehr stolzes Mädchen heute – wissend, dass ich beteiligt war an etwas, das uns dabei helfen wird, durch diese verrückte Pandemie zu kommen.»
Dolly Parton
Parton hatte dem Vanderbilt University Medical Center im US-Bundesstaat Tennessee im April eine Million Dollar gespendet. Unter anderem dort wurde in Zusammenarbeit mit Moderna an einem Corona-Impfstoff geforscht, der nun ersten massgeblichen Ergebnissen zufolge über eine Wirksamkeit von 94,5 Prozent verfügt.

Zahlreiche Fans priesen die mit Hits wie «I Will Always Love You» und «Jolene» berühmt gewordene Country-Sängerin daraufhin im Internet. Auch eine umgedichtete Version ihres Songs «Jolene» zu «Vaccine» (Impfung) wurde vielfach geteilt. «Dolly Parton: Sängerin, Songschreiberin, Pandemie-Heilerin?», betitelte die «New York Times» einen Bericht dazu. (sda/dpa)
17:11
Montenegro und Luxemburg neu auf der Risikoländer-Liste
Montenegro und Luxemburg sind neu auf der Corona-Risikoländer-Liste der Schweiz. Nicht mehr verzeichnet sind dafür Belgien und Armenien. Auf der Liste verbleiben Tschechien und Andorra. Neu auf der Liste sind zudem zwei Regionen in Österreich (Oberösterreich und Salzburg).
Foreign tourists board an Edelweiss Air plane bound for Zurich, Switzerland, at Phnom Penh International Airport in Phnom Penh, Cambodia, Friday, April 3, 2020. Foreign tourists are stranded in Cambodia following the cancelation of flights after Cambodian government issued a travel restrictions in order to reduce and contain the transmission of the new coronavirus. The new coronavirus causes mild or moderate symptoms for most people, but for some, especially older adults and people with existing health problems, it can cause more severe illness or death. (AP Photo/Heng Sinith)
Nur wer aus diesen vier Ländern und drei Staatengebieten in die Schweiz einreist, muss zehn Tage in Quarantäne. Die geänderte Verordnung gilt ab dem kommenden Montag, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch via Twitter mitteilte. Bis Ende Oktober waren auf der Corona-Risikoliste über sechzig Länder sowie zahlreiche Gebiete in allen Schweizer Nachbarländern aufgeführt. Angesichts der starken Fallzahlen in der Schweiz entschied sich der Bundesrat dann aber zu einem radikalen Kurswechsel.

Die Landesregierung setzt seither nur noch Staaten oder Gebiete auf die Risikoliste, deren 14-Tage-Wert pro 100'000 Einwohner um mehr als 60 höher liegt als in der Schweiz. In der Schweiz liegt der aktuelle Wert um ein Vielfaches höher als in vielen anderen Ländern. Die reduzierte Risikoliste sei jedoch keine «Einladung zum Reisen», hatte Gesundheitsminister Alain Berset Ende Oktober betont. (sda)
16:34
Corona-Lage in Belgien verbessert sich
Nach gut zwei Wochen Teil-Lockdown im heftig vom Coronavirus getroffenen Belgien weisen dort mittlerweile wieder alle Indikatoren in die richtige Richtung.

Nach vorläufigen Angaben der nationalen Gesundheitsbehörde Sciensano vom Mittwoch wurden zuletzt 772,5 neue Infektionen pro 100 000 Einwohner binnen 14 Tagen gezählt - das ist ein Rückgang um 57 Prozent. In der vergangenen Woche wurden landesweit täglich im Schnitt gut 4800 Fälle registriert. Ende Oktober waren es teils mehr als 22 000 gewesen.

Erstmals in der zweiten Welle nahm im Tagesdurchschnitt der vergangenen Woche nun auch die Zahl der an oder mit dem Coronavirus Gestorbenen ab. Nach Angaben vom Mittwoch lag sie zuletzt bei knapp 185 und somit 4,6 Prozent niedriger als noch in der Vorwoche.
epa08827321 A first patient with COVID-19 is transferred from a hospital to the Cliniques de l'Europe, Saint-Michel site following the opening of a COVID-19 hospitalization unit managed by Defense in Brussels, Belgium, 18 November 2020.  EPA/STEPHANIE LECOCQ
Die Zahl der Krankenhauseinweisungen ging in der vergangenen Woche um 24 Prozent zurück. Somit werden derzeit 6264 Menschen mit Covid-19 in belgischen Krankenhäusern behandelt, 1359 von ihnen liegen auf der Intensivstation. Dies ist ein Rückgang um 5 beziehungsweise 3 Prozent. Für das kleine Belgien mit seinen gut elf Millionen Einwohnern sind die Zahlen trotzdem noch immer hoch. Die Krankenhäuser arbeiten zum Teil an ihrer Kapazitätsgrenze.

Aufgrund der dramatischen Corona-Lage gelten in Belgien seit Anfang des Monats verschärfte Einschränkungen. Unter anderem dürfen nur noch Geschäfte öffnen, die unbedingt notwendige Waren verkaufen. Auch die erlaubten Kontakte wurden weiter begrenzt. Zeitweise wurden in Belgien EU-weit die meisten Infektionen im Verhältnis zur Einwohnerzahl gezählt.

Bisher sind laut der US-amerikanischen Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Belgien 14 616 Menschen an oder mit dem Corona-Virus gestorben. Mit knapp 128 Toten pro 100 000 Einwohner belegt laut JHU den Belgien den Spitzenplatz weltweit. (sda/dpa)
15:57
Deutsche Polizei setzt Wasserwerfer bei Corona-Protest ein
Die Polizei hat bei Protesten gegen die deutsche Corona-Politik nahe dem Reichstagsgebäude in Berlin Wasserwerfer eingesetzt. Mehrere Personen wurden verhaftet.
epa08827234 Riot police use water cannons to break up a demonstration against German coronavirus restrictions, near the Brandenburg Gate in Berlin, Germany, 18 November 2020. While German interior minister prohibited demonstrations around the Reichstag building during the parliamentary Bundestag session people gathered to protest against government-imposed semi-lockdown measures aimed at curbing the spread of the coronavirus pandemic. Since 02 November, all restaurants, bars, cultural venues, fitness studious, cinemas and sports halls are forced to close for four weeks as a lockdown measure to rein in skyrocketing coronavirus infection rates.  EPA/FILIP SINGER
Die ganze Meldung findest du hier.
15:43
Corona-Todeszahlen in Russland erreichen Höchststand
Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich wegen der massiv steigenden Todeszahlen bei Corona-Patienten in Russland besorgt gezeigt. Die Behörden meldeten am Mittwoch 456 Tote – so viele wie noch nie an einem Tag seit Beginn der Pandemie in Russland.

«Leider wächst die Zahl der schweren Erkrankungen, am meisten Sorgen macht der Anstieg der Sterblichkeit», sagte Putin bei einer im Staatsfernsehen übertragenen Video-Konferenz. Noch im Frühjahr hatte Russland im internationalen Vergleich mit niedrigen Todeszahlen für Aufsehen gesorgt. Putin hatte dies als Erfolg seiner Politik bezeichnet.
Russian President Vladimir Putin attends a meeting on coronavirus today at the Novo-Ogaryovo residence outside Moscow, Russia, Wednesday, Nov. 18, 2020. (Alexei Nikolsky, Sputnik, Kremlin Pool Photo via AP)
Der Präsident, der fast nur von seiner Moskauer Vorstadtresidenz Nowo-Ogarjowo aus arbeitet, sprach von einer zwar insgesamt «kontrollierbaren» Lage. In einigen Regionen sei die Situation aber schwierig. Der 68-Jährige kritisierte, dass es zu lange dauere, bis Testergebnisse vorlägen – im Schnitt etwa 48 Stunden.

Vize-Regierungschefin Tatjana Golikowa sagte, dass in einzelnen Regionen kaum noch Betten in Krankenhäusern frei seien. Die Auslastung liege insgesamt in Russland bei 81 Prozent. Sie kündigte an, dass im November 653'000 Dosen des russischen Impfstoffs «Sputnik V» auf den Markt kämen – und im Dezember dann schon 2,2 Millionen. Russland hat mehr als 140 Millionen Einwohner.

Putin verlangte grössere Anstrengungen im Kampf gegen die Ausbreitung der Lungenkrankheit Covid-19. Einen Lockdown – wie im Frühjahr – gibt es bisher nicht. Die Anzahl der neuen Infizierten wurde am Mittwoch mit 20'985 angegeben. 34'387 Menschen starben bisher mit dem Virus. Die Corona-Sterblichkeit liege aktuell bei 1,73 Prozent, hiess es. (sda/dpa)
15:29
«Die Taskforce ist ein wichtiges Instrument. Warum hören Sie nicht immer auf sie?»
Maurer: «Die Taskforce beleuchtet den Bereich Gesundheit, meine Aufgabe ist die wirtschaftliche Situation zu analysieren. Am Schluss muss beides in Einklang gebracht werden. Die Politik muss nicht in jedem Fall nur die Meinung der Taskforce berücksichtigen, sondern alle. Ich denke aber, die Taskforce macht eine sehr gute Arbeit bei uns und ist ein wichtiger Faktor bei der Entscheidgungsfindung.»

Die Pressekonferenz ist hiermit beendet.
15:25
«Warum sollen die hohe Löhne der Sportler nur bis zu 20% gekürzt werden und nicht mehr?»
Amherd: «Das ist auch Willkür, wir hätten die Prozentsätze auch höher oder tiefer heransetzen können. Doch wir sind der Ansicht, die Löhne um einen 5tel zu kürzen, sei angemessen.»

Maurer: «Neidkultur ist hier nicht angebracht. Sportler, die viel verdienen, gehen auch ein höheres gesundheitliches Risiko ein.»
15:19
«Einer für alle, alle für einen.»
«Der Staat kann und will nicht alle Probleme lösen», sagt Maurer. «Es ist nun an der Zeit, Solidarität walten zu lassen. Einer für alle, alle für einen» Diesbezüglich sei er vor allem im Sportbereich optimistisch. Fans seien bereit, mehr zu leisten, um ihre Clubs zu unterstützen.
15:14
«Warum werden die Sportclubs so massiv unterstützt, aber andere Unternehmungen nicht?»
Amherd: «Darum haben wir die Härtefall-Regel und das Solidaridätsbürgschaftspaket. Auch das kommt kleinen und mittleren Unternehmen zu gute.»

«Diese müssen aber zurückbezahlt werden.»

Amherd: «Nicht alle. Ich will den wirtschaftlichen Nutzen von kleineren Unternehmen keinesfalls schlechtreden. Aber im Sportbereich geht es auch um eine gesellschaftliche Förderung. Im Moment sind über 200'000 Kinder im Hockey- und Fussballtraining für Junioren. Wir wollen sicherstellen, dass wir den Menschen Spiele und Wettkämpfe zeigen können. Das ist ein wichtiger Teil der Freizeitkultur.»
15:10
«Können Busse gegen Maskenverweigerer ausgesprochen werden?»
Maurer: «Ja, es soll Ordnungsbussen geben, wenn Masken nicht getragen werden. Es geht jetzt darum, die Fallzahlen runterzubringen: Für die Wirtschaft und schlussendlich auch für uns alle. Man kann dem gegenüber schon kritisch sein, aber Maskentragen ist einfach nun Mal Pflicht. Genauso wie es Pflicht ist, maximal 120 km/h auf der Autobahn zu fahren. Man kann dagegen verstossen, aber es gibt dann einfach eine Strafe.»
15:06
«Was sagen Sie zu den Unternehmen, die nicht bis zum 1. Dezember warten können?»
Maurer: «Ab dem 1. Dezember sind Kantone dazu berechtigt, Härtefälle zu entschädigen. Aber man darf keine Wunder erwarten: Wir sind nicht in einem Massengeschäft, sondern in einem Einzelgeschäft: Die Kantone müssen nun beraten, untersuchen, Ratschläge erteilen und manchmal auch nein sagen.»
15:04
«Wie lange reichen diese 115 Millionen Franken à-fonds-perdu Beiträge für die Sportclubs?»
Nun wurde die Fragerunde eröffnet: «Wie lange reichen diese 115 Millionen Franken à-fonds-perdu Beiträge für die Sportclubs?»

Amherd: «Das wäre für den Fall, dass im Jahr 2021 alle Spiele als Geisterspiele durchgeführt werden müssen.»
15:00
35 weitere Armeeangehörige in Basel-Stadt im Einsatz
Insgesamt stehen 220 Armeeangehörige im Einsatz: In Genf, Wallis, Freiburg und im Tessin. Ab heute werden noch weitere 35 Armeeangehörige in Basel-Stadt im Einsatz stehen, sagt Amherd. Das Kontingent geht maximal bis zu 2'500 Armeeangehörigen.
14:58
Zivilschützer im Einsatz
Der Zivilschutz stehe in vielen Kantonen wieder im Einsatz, sagt Amherd. Heute hat der Bundesrat auf Antrag der Kantone ein weiteres Angebot von Zivilschützer gestellt:

Den Kantonen stehen Zivilschutzangehörigen zum Kontingent 500'000 Dienstagen bis Ende März 2021 zur Verfügung. Die Zivilschützer können zur Unterstützung vom Contact-Tracing, in Corona-Teststellen und für logistische Aufträge aufgeboten werden.

Auch hier gilt die Subsidiarität: Die Zivilschützer können nur eingesetzt werden, wenn der Kanton die Situation nicht alleine bewältigen kann.
14:54
Geisterspiele werden entschädigt – Clubs müssen Löhne offen legen
Nun hat das Wort Bundesrätin Viola Amherd. Sie spricht über die Beiträge zum Mannschaftssport, den Zivilschutz und die Armee.

Zum Mannschaftssport:
Weil die Maximalgrenze für Menschenansammlungen eingeführt wurde, haben die Clubs eine der wichtigsten Einnahmequellen verloren: Die Ticketeinnahmen. Durch das Andauern dieser Massnahmen sind die Clubs und dessen Nachwuchsförderung bedroht. Die bisherigen Finanzpakete reichen nicht aus, sagt Amherd. Deshalb hat der Bundesrat folgendes Vorgehen entschieden: Im Budget 2021 sind 175 Millionen Franken als zinslosen Darlehen eingestellt. 115 Millionen Franken sollen maximal à-fonds-perdu zur Verfügung stehen, um die ausfallenden Ticketeinnahmen auszugleichen. Nur Geisterspiele werden entschädigt.

Die Clubs müssen dafür aber auch etwas tun: Sie müssen die hohen Löhne kürzen, die über 184'000 Franken pro Jahr liegen – entweder auf 184'000 kappen oder um 20 Prozent kürzen. Ebenfalls müssen sie gegenüber dem Bund volle Transparenz schaffen und die Löhne offen legen und während fünf Jahren keine Dividenden ausschütten. Sie sind verpflichtet, ihr Engagement in der Junioren- und Frauenförderung die nächsten fünf Jahre weiterführen. Über das müssen sie jährlich berichterstatten.

Der Grund für die breite Unterstützung der Sportclubs sei folgender: An diesen hängen viele Arbeitsplätze. Ebenfalls sei Sport wichtig für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung: «Die Sport-Strukturen müssen gerettet werden», sagt Amherd
14:45
Ausweitung der Kurzarbeit: Auszubildende neu auch berechtigt
Bundesrat Guy Parmelin informiert, dass der Bundesrat neue Entscheide zu der Kurzarbeit getroffen hat:

1. Das Recht auf Kurzarbeitsentschädigung gilt neu auch für Auszubildende und befristete Verträge.
2. Die Wartezeit bis zum Erhalt der Entschädigung wird abgeschafft
3. Die maximale Dauer für Kurzarbeitsentschädigung bei mehr als 85% des Arbeitsrückgangs wird auch aufgehoben

Mit diesen Massnahmen sollen Kündigungen und Umsatzverluste verhindert werden. Diese Massnahmen werden verlängert bis zum 20. März 2021.
14:42
Kaufkraft soll gewährleistet werden
Mit diesen neuen Gesetzen soll das die Kaufkraft gewährleistet bleiben, sagt Maurer. Man wolle sicherstellen, dass jeder und jede ein Einkommen bekommt.
14:40
Zwei neue Gesetze: Liquiditätssicherstellung und Härtefallverordnung
Die Pressekonferenz beginnt. Das erste Wort hat Bundesrat Ueli Maurer. Für die Liquiditätsversorgung der Wirtschaft und die Härtefälle bestehe eine ungenügende rechtliche Grundlage. Deshalb wurden dem Parlament zwei dringliche Gesetzesänderungen unterbreitet, um den demokratischen Prozess einzuhalten.

In den Gesetzen geht es darum:

- Liquiditätssicherstellung: Der Bundesrat soll beim Bürgschaftsgesetz die Kompetenz erhalten, Verordnungen erlassen zu können, um die Wirtschaft mit Liquidität zu versorgen. Der Bundesrat geht aber nicht davon aus, dass ein Liquiditätsengpass in der nächsten Zeit geschehen wird. Die Liquidität sei zurzeit sichergestellt - es brauche momentan keinen staatlichen Eingriff. Die gesetzliche Änderung sei dazu da, eine Grundlage zu haben, falls dies nötig werden würde.

- Härtefallverordnung: Die gesetzliche Grundlage sei zwischen den beiden Wellen entstanden. Inzwischen habe sich die Lage aber verändert – und das bestehende Gesetz genüge nicht mehr. Es brauche auch hier eine Gesetzesänderung, um den Härtefällen wirklich begegnen zu können.
Zurzeit sieht es so aus: Die Kantone bestimmen Härtefälle und garantieren Darlehen, der Bund beteiligt sich daran. Der Betrag wurde von 400 Millionen (50% Kantone, 50% Bund) auf eine Milliarde (20% Kantone, 80% Bund) für Härtefälle erhöht. Die neue Verordnung soll am 1. Dezember in Kraft treten.
14:30
Das hat der Bundesrat heute entschieden
Das hat der Bundesrat heute entschieden:

- Zweites Aufgebot für den Zivilschutz
- Zweiter Einsatz der Armee
- Covid-Unterstützungshilfen: Erhöhung der Hilfe für Härtefälle, Ausbau der Kurzarbeitsentschädigung, 115 Millionen für Sportklubs

Weitere Details findest du hier.
13:17
Pfizer Impfung zu 95% effizient
Die endgültige Analyse der Daten aus der letzten klinischen Testphase habe ergeben, dass der Impfstoff zu 95% wirksam sei, meldete Pfizer heute. Somit wird das Unternehmen innerhalb weniger Tage die erste US-Zulassung beantragen können.

Laut der Partnerfirma Biontech sollen mit der Impfung alle Altersgruppen und alle Ethnizitäten vor dem Coronavirus geschützt sein. Zudem seien in der Studie, welche 44'000 Teilnehmende umfasste, keine nennenswerten Nebenwirkungen festgestellt worden.
12:23
Bundesrat informiert um 14.30 Uhr
Der Bundesrat informiert um 14.30 Uhr in einer Medienkonferenz mit den Bundesräten Ueli Maurer, Guy Parmelin und Viola Amherd über die neuesten Entscheide zur Corona-Krise.
11:50
BAG meldet 6114 neue Fälle
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldete am Mittwoch 6114 neue Corona-Fälle in den letzten 24 Stunden. 261 Personen wurden hospitalisiert, 85 Menschen starben.

Seit Beginn der Pandemie gab es insgesamt 280'648 laborbestätigte Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus, wie das BAG am Mittwoch mitteilte. Insgesamt 11'008 Personen mussten wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital behandelt werden. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19 stieg gemäss BAG auf 3385.

In der Schweiz und in Liechtenstein wurden bisher 2'460 961 Tests auf Sars-CoV-2, den Erreger der Atemwegserkrankung Covid-19, durchgeführt. Gegenüber Dienstag wurden dem BAG 30'229 Tests gemeldet. Bei 24,7 Prozent aller Tests fiel das Resultat über die vergangenen zwei Wochen gesehen positiv aus.

Aufgrund der Kontakt-Rückverfolgung waren am Mittwoch nach Angaben des BAG 27'718 Personen in Isolation und 31'661 Menschen standen unter Quarantäne. Zusätzlich waren 912 Heimkehrerinnen und Heimkehrer aus Risikoländern in Quarantäne.
11:04
Kanton Freiburg sucht zusätzliches Personal in den Pflegeheimen
Nach dem Kanton Bern nun auch der Kanton Freiburg. In einer Anzeige ruft die Gesundheitsdirektion zur Unterstützung des Personals in Pflegeheimen auf. Gesucht seien Krankenpflegende, Fachangestellte Gesundheit und erfahrene Helfer und Helferinnen. In einem zwei- bis dreiwöchigen Einsatz soll so dem bestehenden Personal unter die Arme gegriffen werden.

Erst am Dienstag richtete sich auch der Kanton Bern in einem dringenden Appell an die Bevölkerung. Laut einer Mitteilung fehlt das Personal, viele Mitarbeitende befinden sich in Isolation oder Quarantäne. Gleichzeitig seien viele Pflege- und Altersheime vom Coronavirus betroffen.

10:53
Studie zeigt: Vergleich zwischen Corona und spanischer Grippe hinkt
Forschende des Zürcher Universitätsspitals (USZ) haben Autopsieberichte von Coronapatienten mit denjenigen der spanischen Grippe verglichen. Dabei zeigten sich frappante Unterschiede.

In keinem der Autopsieberichte zur spanischen Grippe würden sichtbare Blutgerinnsel erwähnt, schreibt das USZ in einer Mitteilung vom Mittwoch. Dagegen wurden bei 36 Prozent der 75 Coronapatienten, zu denen ein Autopsiebericht vorliegt, eine Lungenembolie angegeben. Dieser Befund stehe im Einklang mit der Erkenntnis aus früheren Studien, wonach Covid-19 zu vermehrter Blutgerinnselbildung führen kann, heisst es weiter.

Obwohl Autopsien bei Opfern des Coronavirus bisher selten seien, liessen sich daraus zweifelsfreie Schlüsse ziehen, schreibt das USZ: «Bei Covid-19 Patienten werden sehr oft eine fortschreitende, lebensbedrohliche Lungenentzündung sowie thromboembolische Ereignisse beobachtet.» Auch Blutgerinnsel in den feinsten Gefässen gebe es bei Corona-Patienten deutlich häufiger als bei Patienten mit einer «normalen» Grippe.

Im Rahmen der Studie wurden die Autopsiebefunde von 411 Patienten ausgewertet, die zwischen Mai 1918 und April 1919 im USZ an der spanischen Grippe verstorben sind und mit jenen der bisher veröffentlichen Covid-19 Autopsien verglichen. (agl/chmedia)
10:17
Corona-Demonstranten in Berlin unterwegs
Mehrere hundert Menschen haben in Berlin schon vor Beginn der Bundestagssitzung zu weiteren Änderungen des Infektionsschutzgesetzes am Mittwoch im Regierungsviertel gegen die deutschen Corona-Einschränkungen demonstriert.



Nach Angaben der Polizei versammelten sie sich am Morgen rund um das abgesperrte Reichstagsgebäude und den Platz der Republik davor. Die Stimmung sei bislang ruhig, sagte ein Polizeisprecher.

Wie viele Demonstranten erwartet werden, ist unklar. Es könnten laut Polizei mehrere tausend bis mehr als zehntausend werden. Es gelten dabei Bestimmungen wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und das Abstand halten. 2000 Polizisten sind im Einsatz, darunter Unterstützung aus neun weiteren Bundesländern und von der Bundespolizei.

Mehrere angemeldete Demonstrationen direkt vor dem Reichstagsgebäude im sogenannten befriedeten Bezirk hat das Bundesinnenministerium verboten. Die Polizei sperrte den Bereich daher weiträumig ab. Im Internet kursierten aber zahlreiche Aufrufe, Demonstrationen nicht anzumelden, sondern spontan nach Berlin zu fahren und am Bundestag zu protestieren. Die Polizei sprach von einer «hohen Mobilisierung». (sda/dpa)
9:08
Wegen Corona: Weniger Schulklassen nehmen an Nichtrauchen-Experiment teil
Dieses Jahr haben sich 1880 Schulklassen für das Präventionsprojekt «Experiment Nichtrauchen» angemeldet. Das sind rund 15 Prozent weniger als in den Jahren zuvor.
Nichtrauchen, Rauch-Stop
Die rückläufige Teilnehmerzahl hat laut einer Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz primär mit der Coronasituation zu tun: «Covid-19 hat den Schulalltag ziemlich umgekrempelt und das hat zu deutlich weniger Anmeldungen geführt», wird Markus Dick, Projektleiter von «Experiment Nichtrauchen», in der Mitteilung zitiert. Meldeten sich in den Vorjahren jeweils über 2200 Klassen an, sind es bei der diesjährigen Ausführung 1880.

Das nationale Projekt zur Tabakprävention will Schulklassen des 6. bis 9. Schuljahres erreichen. Diese sollen sich während einem halben Jahr mit den Folgen von Tabak und Nikotin beschäftigen, und in der Zeit komplett auf das Rauchen verzichten. Als Belohnung winken den Klassen Reisegutscheine. Gemäss Angaben der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention haben in den letzten 20 Jahren rund eine Million Schülerinnen und Schüler am «Experiment Nichtrauchen» teilgenommen. (agl/chmedia)
8:23
«Todesrate in der Schweiz ist höher als diejenige in den USA»
Monika Bütler, Mitglied der Covid-Task Force des Bundes, stellt bei der Bevölkerung eine «Lockdown-Müdigkeit» fest. Eine Auswertung von Handydaten zeigt zudem, dass die Mobilität wieder zunimmt.
Monika B
«Wir haben aktuell nicht nur eine der höchsten Todesraten Europas, sie ist auch viel höher als diejenige der USA», sagt Monika Bütler, Wirtschaftsprofessorin und Mitglied der Covid-Task Force des Bundes, im Interview mit dem Tages-Anzeiger. Dies sei der Preis des liberalen Wegs, den die Schweiz eingeschlagen hat. Was Bütler ebenfalls beobachtet: «Heute gibt es eine gewisse Lockdown-Müdigkeit. Die Empfehlungen werden weniger befolgt als im Frühling, und es gibt mehr Widerstand dagegen

Wie das «Mobilitäts-Monitoring Covid-19» zeigt, hat die Mobilität der Schweizer und Schweizerinnen bereits wieder leicht zugenommen. Für dieses Monitoring werden die Tracking-Daten im Auftrag des Statistischen Amts des Kantons Zürich, der Swiss National Covid-19 Science Task Force und der KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich ausgewertet. Nach einer Abflachung der Mobilität infolge der neuerlichen Massnahmen des Bundesrats, steigt sie mittlerweile bereits wieder leicht an.

Monika Bütler sagt im Interview zudem, dass die divergierenden Meinungen innerhalb der Task Force «zum wissenschaftlichen Diskurs» gehören. Die veröffentlichten Lagebeurteilungen würden aber stets dem Konsens entsprechen. Auf die Frage, ob die Schweiz sich die Unterstützungsmassnahmen für die Wirtschaft leisten könne, gibt sich Bütler pragmatisch: «Hier besteht ein Missverständnis. Denn die Frage stellt sich so gar nicht. Entweder wir helfen den Unternehmen, oder wir nehmen unnötige Konkurse in Kauf.» Die Frage sei nicht, «ob wir Kosten zu tragen haben, sondern nur, wo wir sie tragen werden.» (mg/chmedia)
8:19
South Australia verhängt nach neuen Corona-Fällen strikten Lockdown
Der australische Bundesstaat South Australia hat nach den ersten lokal übertragenen Corona-Infektionen seit sieben Monaten einen strikten Lockdown verhängt. In dem Bundesstaat mit 1,7 Millionen Einwohnern waren in den vergangenen Tagen 22 neue Fälle registriert worden. Alle stehen mit einer Infektion im Norden der Regionalhauptstadt Adelaide in Verbindung.

Alle Kneipen, Restaurants und Cafés müssen nun schliessen, ebenso die Universitäten. Die Bürger dürfen ihre Wohnungen nicht einmal mehr zum Sport verlassen, nur ein Bewohner pro Haushalt darf Einkäufe tätigen. Wenn Bewohner sich gerade nicht in ihrem Heimatort aufhalten, müssen sie bis zum Ende der Einschränkungen bleiben, wo sie sind, sagte Polizeichef Grant Stevens.

Australien mit seinen 25 Millionen Einwohnern ist bislang vergleichsweise glimpflich durch die Krise gekommen. Insgesamt wurden rund 27'700 Fälle verzeichnet, etwa 900 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Im Bundesstaat Victoria mit der Grossstadt Melbourne war erst Ende Oktober nach einer zweiten Welle ein monatelanger harten Lockdown beendet worden. Dort wurden seit 19 Tagen keine neue Fälle mehr bestätigt. (sda/dpa)
6:46
Europarat-Chefin warnt vor sexueller Ausbeutung von Kindern online
Die Generalsekretärin des Europarats, Marija Pejčinović Burić, hat im Zusammenhang mit verschärften Corona-Massnahmen vor einem höheren Risiko sexueller Ausbeutung von Kindern im Internet gewarnt.

Kinder neigten im Lockdown dazu, mehr als vorher online zu spielen und im Netz Nachrichten auszutauschen. «Das gibt Sexualstraftätern mehr Möglichkeiten zum Phishing per Mail oder zur unerbetenen Kontaktaufnahme in den Sozialen Medien», sagte sie der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch anlässlich des Europäischen Tags zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung und sexueller Gewalt.
4:38
Menschenrechtler warnen vor Corona-Ausbreitung in Syrien
Menschenrechtler warnen vor einer dramatischen Ausbreitung des Coronavirus in Syrien. Nach offiziellen Angaben der Regierung haben sich in dem Bürgerkriegsland 6700 Menschen infiziert. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte spricht allerdings von 60'000 Fällen – fast zehn Mal so viel. Sie beruft sich auf «verlässliche medizinische Quellen» in Gebieten, die von der Regierung kontrolliert werden. 3200 Menschen seien in Zusammenhang mit der Viruskrankheit gestorben.

Nach mehr als neun Jahren Bürgerkrieg ist die Gesundheitsversorgung in Syrien sehr schlecht. Nur etwa die Hälfte aller Krankenhäuser ist der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge voll funktionsfähig. In einem Viertel fehlt es an Personal, Ausrüstung oder Medizin. Auf Corona getestet wird sehr wenig – auch deshalb gibt es Befürchtungen, dass die Zahl der Infektionen deutlich höher liegt als es die Angaben der Regierung vermuten lassen.

Krankenhäuser hätten Corona-Patienten abgewiesen wegen eines Mangels an Betten, Sauerstoffflaschen und Beatmungsgeräten, berichtete die Menschenrechtsorganisation Amnesty International. Einige mieteten die Flaschen und Geräte aus Verzweiflung zu horrenden Preisen, berichtete Amnesty unter Berufung auf Ärzte und Angehörige. «Tausende Menschenleben, darunter die der medizinischen Angestellten, sind weiterhin in Gefahr», hiess es vergangene Woche.
1:10
Deutschland unterstützt Autoindustrie mit Milliardenbeträgen
In this April 20, 2020 file photo, a Volkswagen car dealer is open in Essen, Germany. In times when a pandemic unleashes death and poverty, the concept of what is essential to keep society functioning in a lockdown is gripping Europe. What may stay open in one country may be designated as non-essential just across the border. (AP Photo/Martin Meissner, File)
Eine neue Milliardenspritze der deutschen Regierung soll die Autoindustrie des Landes durch die Coronakrise tragen und den Wandel zu klimaschonenden Fahrzeugen beschleunigen. Insgesamt sind 3 Milliarden Euro zusätzlich vorgesehen, wie die deutsche Regierung anlässlich eines Spitzengesprächs von Kanzlerin Angela Merkel mit Branchenvertretern am Dienstagabend mitteilte.

Jeweils eine Milliarde Euro sind demnach für drei Kernpunkte vorgesehen: Erhöhte Kaufanreize für Elektroautos sollen bis Ende 2025 verlängert werden. Ein Abwrackprogramm soll einen Austausch alter Lkw gegen sauberere Laster fördern. Zudem soll ein «Zukunftsfonds Automobilindustrie» den Wandel des zentralen Industriezweigs längerfristig unterstützen.
22:39
Frankreich überschreitet Marke von zwei Millionen Corona-Fällen
Nurses clean and adjust an endotracheal tube providing respiratory assistance to a 61-year-old COVID-19 patient at the ICU in the La Timone hospital in Marseille, southern France, Thursday, Nov. 12, 2020. In Marseille the second wave of the coronavirus is bringing even more people to the ICU than the first one in the spring, many in more severe condition. (AP Photo/Daniel Cole)
In Frankreich haben sich seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als zwei Millionen Menschen mit dem Virus angesteckt. Dies teilte der Direktor der obersten nationalen Gesundheitsbehörde, Jérôme Salomon, am Dienstagabend mit. Bei 67 Millionen Einwohnern wurden im wichtigsten EU-Partnerland nun insgesamt 2'036'755 Fälle registriert. Salomon zufolge wurde am Montag zudem ein Höchstwert von knapp 33'500 Einweisungen ins Krankenhaus erreicht.

Die Anzahl der Neuinfektionen gehe indes seit einigen Tagen zurück. «Unsere gemeinsamen Anstrengungen beginnen Früchte zu tragen und erklären diese positive Tendenz», sagte Salomon. Auch wenn die Zahlen im Vergleich zum Höchstwert von etwa 69^500 Infektionen innerhalb eines Tages von Anfang November rückläufig sein, seien sie noch immer sehr hoch.
22:06
Oberste Lehrerin fordert mobile Luftreinigungsgeräte
Regelmässiges und ausgiebiges Lüften von Innenräumen kann die Übertragung des Coronavirus minimieren, so Covid-19-Science-Taskforce des Bundes. Schulen stellt dies im Winter vor Probleme, sei es wegen der Kälte oder wegen Fenstern, die sich nicht öffnen lassen.

Deshalb fordert die Präsidentin des Dachverbandes Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH), Dagmar Rösler, dass die Behörden rasche Massnahmen ergreifen, darunter mobile Luftreinigungsgeräte als kurzfristige Lösung, um die Luftqualität zu verbessern , wie sie am Dienstag gegenüber der «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens SRF sagte. Diese Geräte könne man in Schulzimmern einsetzen, wo erschwerte Bedingungen zum Lüften herrschten, zum Beispiel in Minergie-Gebäuden.

Mit dem Thema Lüften in Wintermonaten seien die Lehrer auf sich alleine gestellt, sagte Christian Hugi, der Präsident des Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverbandes. Gerade in Klassenzimmern, in denen Lüften nicht möglich sei, stelle dies Lehrer vor Probleme. (sda)
22:01
Hausdurchsuchung bei Attila Hildmann
Auf Internetplattformen wie Telegram verbreitet Attila Hildmann krude Verschwörungstheorien zum Coronavirus. Nun haben Beamte eine Razzia in seinem Wohnhaus durchgeführt.

Torsten Herbst, Sprecher des Polizeipräsidiums Brandenburg, sagte gegenüber t-online, dass das Privathaus von Hildmann in Brandenburg «gefahrenabwehrend durchsucht» wurde. Es seien zahlreiche Computer und Handys sowie Speichermedien sichergestellt worden, um die fortgesetzte Begehung von Straftaten im Internet zu erschweren. Wie Herbst weiter bestätigte, gab es auch eine entsprechende Gefährderansprache an Hildmann.

Attila Hildmann gilt als einer der bekanntesten Corona-Leugner in Deutschland und ist schon mehrfach polizeilich aufgefallen, unter anderem wegen der Verbreitung von Verschwörungstheorien und rechtsextremen Äusserungen. Unter anderem wurde er bei der letzten grossen Corona-Demo in Berlin von der Polizei abgeführt. (t-online.de)
epa08540647 German vegan chef Attila Hildmann, speaks to his followers during an anti-restrictions protest at the Lustgarten park in Berlin, Germany, 11 July 2020. Hildmann supporters demonstrate mainly against the social and economical restrictions imposed due to the coronavirus pandemic. Counter demonstrators from the 'Berlin Against Nazis' (Berlin Gegen Nazis) movement, Antifascists and left-leaning groups, protests against what they refer to as an exploit of Hildman and his followers constitutional right to express Anti-Semitic and racist ideas, lies and hate.  EPA/OMER MESSINGER
21:47
Region Madrid will alle Einwohner testen
In der spanischen Hauptstadt-Region um Madrid sollen alle 6,6 Millionen Einwohner bis Weihnachten auf das Corona-Virus getestet werden. Die konservative Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso stellte dazu am Dienstag bei der EU-Kommission am Dienstag den Antrag, dass im gesamten Gebiet der Europäischen Union Antigen-Tests in Apotheken zugelassen werden.

Die spanische Zentralregierung weigert sich, dafür grünes Licht zu geben. Die Region Madrid und die Zentralregierung liegen wegen der Pandemie seit Monaten im Clinch. Ayuso verwies bei Twitter darauf, dass in Frankreich, Grossbritannien oder Portugal solche Tests bereits möglich seien. Massendiagnosen seien «der Schlüssel, um das Virus zu bezwingen». Bürokratie dürfe keine Bremse sein.

Zuvor hatte der Chef der spanischen Behörde für Gesundheitliche Notfälle, Fernando Simón, erklärt, Antigentests in den Apotheken seien zu riskant - auch, weil sich das Personal anstecken könne. (sda/dpa)

Was wäre eigentlich, wenn sich die ganze Schweiz testen würde? Mehr dazu erfährst du hier.
20:27
Ordentliche Zahl an Intensivbetten vollständig belegt
Alle 876 von ihr zertifizierten Intensivbetten in der Schweiz seien aktuell «praktisch vollständig belegt», schreibt die Schweizerische Gesellschaft für Intensivmedizin (SGI) am Dienstag. Eine Überlastung habe bisher nur durch eine Erhöhung der Bettenkapazität und der Verschiebung nicht dringender Eingriffe verhindert werden können.

Es sei jetzt aber von allergrösster Wichtigkeit, die COVID-19-Pandemie einzudämmen und nicht dringende Eingriffe und Behandlungen schweizweit zu verschieben, «um Qualitätseinbussen in der intensivmedizinischen Behandlung zu verhindern». Dank der Aufstockung der Intensivbetten beträgt die Reserve momentan aber noch rund 21 Prozent, wie die Experten des Bundes am Nachmittag bekannt gaben.

In den vergangenen Tagen hätten mehrere schwer kranke Patienten in andere Spitäler oder gar andere Sprachregionen verlegt werden müssen, schreibt die SGI weiter. «Diese Verlegungen aus der eigenen Wohnregion sind für die betroffenen Patientinnen und Patienten und für ihre Angehörigen eine grosse Belastung.»
Die SGI bittet besonders gefährdete Personen, sich im Rahmen einer Patientenverfügung Gedanken zu machen, «ob sie im Falle einer schweren Erkrankung lebensverlängernde Massnahmen erhalten oder nicht». Dies würde nicht nur die Angehörigen, sondern auch die ohnehin «übermässig stark geforderten» Teams auf den Intensivstationen entlassen. Hier geht es zur ganzen Stellungnahme der SGI. (cma)
18:40
Italien beklagt mehr als 730 Corona-Tote binnen 24 Stunden
Die Zahl der Corona-Toten ist in Italien weiterhin hoch. Am Dienstag registrierten die Behörden mehr als 730 neue Todesopfer im Zusammenhang mit der Viruskrankheit innerhalb von 24 Stunden. Solche Werte gab es auch Anfang April in einer schlimmen Phase der ersten Welle. Insgesamt stieg die Zahl der Toten in dem 60-Millionen-Einwohner-Land seit Februar damit auf annähernd 46'500. (sda/dpa)
16:51
Österreich sperrt zu: Corona-Lockdown bis zum Nikolaustag
Die Rollläden an den Geschäften sind unten und Strassen und Kinderspielplätze leer: Österreich ist wegen der zuletzt explodierenden Corona-Infektionszahlen am Dienstag erneut in einen Lockdown gegangen.

Bis zum 6. Dezember gelten für die neun Millionen Einwohner strikte Ausgangsbeschränkungen. Wie zu Beginn der Pandemie im Frühjahr ist das Verlassen von Haus und Wohnung nur in Ausnahmefällen erlaubt, etwa zum Einkaufen, für Arztbesuche oder zum Spazierengehen und Joggen. Geschäfte und Dienstleister bleiben zu - bis auf Supermärkte, Drogerien, Apotheken und Banken.
Closed shops are pictured in downtown Vienna, Austria, Tuesday, Nov. 17, 2020. The Austrian government has moved to restrict freedom of movement for people, in an effort to slow the onset of the COVID-19 disease and the spread of the coronavirus. (AP Photo/Ronald Zak)
Schulen haben auf Fernunterricht umgestellt, bieten aber für Schülerinnen und Schüler, die nicht zu Hause bleiben konnten oder dort keine Laptops hatten, Betreuungsangebote an. Die Regierung will Kontakte auf ein Minimum reduzieren, um Infektionsketten zu unterbrechen und die Krankenhäuser vor einer Überlastung zu bewahren.

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) reagierte damit auf die zuletzt stark gestiegenen Infektionszahlen. Kliniken und Intensivstationen müssen immer mehr Covid-Kranke aufnehmen. Kommende Woche erreicht die Auslastung der Kliniken nach den Prognosen einen Spitzenwert.

Am Dienstag meldeten die Behörden knapp 6000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden, etwas weniger als im Durchschnitt der vergangenen sieben Tage. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner lag mit knapp 560 leicht unter dem Spitzenwert von vergangenen Freitag. Gut 4500 Patienten mussten auf Intensivstationen behandelt werden.

Die Regierung will nun teilweise auch Massentests vornehmen, um Infizierte schnell zu finden und in Quarantäne schicken zu können. Das soll je nach Fallzahlen bei bestimmten Berufsgruppen oder in bestimmten Regionen gemacht werden.

Vor dem Lockdown hatten die Behörden das Leben schon eingeschränkt, doch brachten die Massnahmen nicht den erhofften Rückgang an Infektionen. Am 3. November wurden Tourismusbetriebe sowie Gastronomie, Kulturbetriebe und Freizeiteinrichtungen geschlossen. Ausgangsbeschränkungen galten von 20 bis 6 Uhr. (sda/dpa)
16:42
Corona, Krise und Explosion: Libanons Kliniken vor Kollaps
Mehr als drei Monate nach der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut droht den Krankenhäusern des Libanon wegen steigender Corona-Fallzahlen ein Kollaps.

«Die Klinik hat jetzt ihre maximale Aufnahmegrenze erreicht», sagte der Leiter des Krankenhauses der Rafik-Hariri-Universität in der Hauptstadt, Firas Abiad, der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. Der Leiter der Vereinigung der privaten Krankenhäuser, Sulaiman Harun, warnte, die Pandemie habe den Gesundheitssektor des Libanon an den Rand der Leistungsfähigkeit gedrängt. Viele Kliniken könnten keine Patienten mehr aufnehmen.
epa08417445 Nurses at their work during International Nurses Day at Beirut Governmental Hospital, in Beirut Lebanon, 12 May 2020. International Nurses Day is marked annually to commemorate the birth anniversary of British nurse Florence Nightingale on 12 May 1820, who was the founder of modern nursing.  EPA/Nabil Mounzer
Die libanesische Regierung hatte in der vergangenen Woche erneut einen «vollständigen Lockdown» beschlossen. Noch bis Ende des Monats sind fast alle öffentlichen Einrichtungen sowie Geschäfte, Restaurants und Cafés geschlossen. Täglich gilt von 17 Uhr an eine zwölfstündige Ausgangssperre. Das öffentlichen Leben ist damit in vielen Bereichen zum Stillstand gebracht worden.

Die Zahl der Corona-Infektionen war insbesondere nach der Explosion im Hafen am 4. August gestiegen. Den Hauptgrund für den Anstieg sieht Abiad jedoch in der dramatischen Wirtschaftskrise, unter der das Land am Mittelmeer seit Monaten leidet. Zudem seien die richtigen Massnahmen gegen das Virus nicht rechtzeitig genug beschlossen worden.

Libanons Kliniken befinden sich schon länger in einer Krise. Weil die Regierung ihnen Geld schuldig blieb, gerieten sie unter finanziellen Druck. So fehlte Geld, um medizinische Güter zu kaufen. Viele Libanesen klagen zudem, sie könnten dringend benötigte Medikamente nicht mehr in der Apotheke kaufen. Diese müssen grösstenteils eingeführt werden. Allerdings gehen dem Land wegen einer Finanzkrise die Devisenreserven aus, so dass es zu wenig Dollar für Importe hat.

Die Zahl der täglichen Neuinfektionen lag in den vergangenen Tagen laut Regierungsangaben zwischen 1000 und 2000 - bei rund sechs Millionen Einwohnern. Die Zahl der Toten kletterte auf mehr als 800. (sda/dpa)
14:48
«Warum wurden letzte Woche weniger Tests gemacht als jetzt?»
Masserey: «Das können wir nicht sagen. Vielleicht gibt es da auch Meldeverzögerungen. Bei den Schnelltests gibt es andere Vorgaben. Da muss sich das Personal vielleicht auch erst an den Ablauf gewöhnen.»

Hiermit ist die Pressekonferenz beendet.
14:46
«Weshalb werden die Schnelltests so lahm eingeführt?»
Masserey: «Weil wir daran arbeiten. Wir schauen noch, wie wir die Schnelltests einsetzen können und was die Teststrategie ist. Auch das Personal muss noch geschult werden.»
14:41
«Wie wollen Sie die Angst bei der Bevölkerung vor der Impfung nehmen?»
Masserey: «Die Entwicklung bei diesen Typen von Impfstoffen werden lang erprobte Wissensstände und Mechanismen angewandt. Moderna etwa stellt schon seit 10 Jahren solche Impfungen her. Auch wir und Swissmedic werden vor Zulassung alle verfügbaren Daten prüfen, bevor wir den Impfstoff zulassen.»
Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

News zum Coronavirus in der Schweiz und International. Die wichtigsten Fakten zum Coronavirus: Symptome, Übertragung, Schutz.

Coronavirus: Was du wissen musst

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

So kam das Coronavirus in die Schweiz – eine Chronologie

Coronavirus: So trägst du die Schutzmaske richtig

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter