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Liveticker

«Beunruhigende Nachrichten»: WHO-Experten beraten über Astrazeneca ++ BAG: 3280 Fälle

08.02.2021, 14:43
Coronavirus in der Schweiz
R-Wert
Positivitätsrate
7-Tage-Ø
Verstorbene
mit Covid
7-Tage-Schnitt Tägliche Hospitalisierungen
7-Tage-Schnitt Tägliche Infektionen
7-Tage-Schnitt Tägliche Tote
Altesverteilung der Fälle: 0–29 30–59 60–99 Jahre
R-Wert Unsicherheitsfaktor

Liveticker: Corona National+International 08.02.21

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22:39
Britische Regierung sieht sich auf gutem Weg
Grossbritannien sieht sich bei der Bewältigung der Corona-Pandemie auf einem guten Weg. «Wir kommen in unserem Kampf gegen das Coronavirus über den Berg», sagte Gesundheitsminister Matt Hancock am Montag bei einer Pressekonferenz in London. «Die Zahl der Menschen im Krankenhaus ist immer noch viel zu hoch, aber sie sinkt. Die Zahl der Menschen, die an dieser Krankheit sterben, ist ebenfalls viel zu hoch, aber sie sinkt auch.» Seit Beginn der Massenimpfung vor genau zwei Monaten haben im Vereinigten Königreich mehr als 12,2 Millionen Menschen eine Impfung erhalten – das entspreche fast jedem vierten Erwachsenen, sagte Hancock.

Zu möglichen Lockerungen wollte sich der Minister nicht äussern. «Es ist zu früh, um etwas zu sagen, und es ist zu früh, um über Massnahmen zu spekulieren, die wir möglicherweise ergreifen können», sagte Hancock. Er verwies darauf, dass Premierminister Boris Johnson am 22. Februar eine Fahrplan für den Ausstieg aus den Corona-Restriktionen ankündigen will. (sda/dpa)

20:29
WHO-Experten beraten über Astrazeneca
Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben am Montag über den weiteren Umgang mit dem Astrazeneca-Impfstoff beraten. Südafrika hatte geplante Impfungen mit dem Vakzin wegen Zweifeln an dessen Wirksamkeit gegen die dort vorherrschende Coronavirus-Variante vorläufig gestoppt. «Das sind auf jeden Fall beunruhigende Nachrichten», sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montagabend in Genf. Die Entwicklung zeige, dass Vakzine schnell produziert und zu den Menschen gebracht werden müssten.

«Wir wissen, dass Viren mutieren, und wir wissen, dass wir bereit sein müssen, Impfungen anzupassen, damit sie wirksam bleiben», sagte der WHO-Chef weiter. Tedros will sich am Dienstag mit den Experten der Strategie-Gruppe der WHO (SAGE) treffen, um Empfehlungen im Umgang mit dem Impfstoff zu besprechen, den Astrazeneca zusammen mit der Universität Oxford entwickelt hat. Er appellierte an die Staatengemeinschaft, jede neu entdeckte Virusmutation an die WHO zu melden. Nur so könne die Organisation die Entwicklung beobachten und entsprechend reagieren.


Eine aktuelle Studie zeigt, dass eine Impfung mit dem Astrazeneca-Wirkstoff nur minimal vor leichten und moderaten Erkrankungen nach einer Infektion mit der in Südafrika vorherrschenden Virusvariante B.1.351 schützt. Die noch nicht in einem Fachmagazin erschienene und von unabhängigen Experten begutachtete Untersuchung wurde von den Universitäten Oxford in Grossbritannien und Witwatersrand in Südafrika veröffentlicht. Weil der Astrazeneca-Impfstoff verhältnismässig günstig und leicht zu lagern ist, galt er als grosse Hoffnung für Entwicklungs- und Schwellenländer.

Die Schweiz hat 5,3 Millionen Dosen des Astrazeneca-Impfstoffes bestellt. Swissmedic hat die Zulassung jedoch noch nicht erteilt. (cma/sda/dpa)
Tedros Adhanom Ghebreyesus, directeur general de l'OMS souhaite la bienvenue dans son discours au conseiller federal Alain Berset, lors de sa visite du siege de l'Organisation mondiale de la sante (OMS WHO), ce vendredi 22 janvier 2021 a Geneve. Le conseiller federal Alain Berset a rendu visite a differents institution dans le canton de Geneve afin de se rendre compte de la situations de la pandemie Covid-19. (KEYSTONE/Martial Trezzini)
20:16
Niederlande verlängern Ausgangssperre bis März
Die wegen der Corona-Pandemie verhängte Ausgangssperre in den Niederlanden ist bis 2. März verlängert worden. Das teilte die Regierung am Montag in Den Haag mit. Bürger dürfen sich damit auch in den kommenden Wochen von 21 Uhr bis 4:30 Uhr nicht ohne wichtigen Grund draussen aufhalten. Seit 23. Januar gilt die abendliche Ausgangssperre, um die Zunahme von Neuinfektionen vor allem mit Mutationen des Corona-Virus zu stoppen.

Proteste gegen diese bislang schärfste Corona-Massnahme waren in den ersten Tagen der Ausgangssperre eskaliert. Es hatte Krawalle in mehreren Städten gegeben.

Auch alle übrigen Corona-Massnahmen waren zuvor bereits bis zum 2. März verlängert worden. Dazu gehören die Schliessung von Schulen, Läden und Gaststätten. Nur die Grundschulen dürfen seit diesem Montag wieder Schüler empfangen - allerdings blieben viele Schulen noch wegen des heftigen Winterwetters geschlossen. (sda/dpa)
A woman rides her bicycle and others take a stroll in the center of Amsterdam, as snow and strong winds blanketed much of the Netherlands, Sunday, Feb. 7, 2021. (AP Photo/Peter Dejong)
20:15
US-Abgeordneter Wright nach Corona-Infektion gestorben
Ein Abgeordneter des US-Repräsentantenhauses, der Republikaner Ron Wright, ist nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das teilte die Vorsitzende der Parlamentskammer, Nancy Pelosi, am Montag mit. Der 67-jährige Abgeordnete aus dem Bundesstaat Texas hatte am 21. Januar erklärt, dass ein Corona-Test bei ihm positiv ausgefallen sei. Wright hinterlässt drei Kinder und neun Enkelkinder, wie Pelosi mitteilte.



US-Medien berichteten unter Berufung auf eine Stellungnahme von Wrights Büro, dass zuletzt sowohl der Abgeordnete als auch seine Frau Susan wegen der vom Coronavirus ausgelösten Krankheit Covid-19 im Krankenhaus behandelt worden seien. Wright war demnach seit Jahren auch wegen einer Krebserkrankung in ärztlicher Behandlung gewesen. Er war 2018 erstmals ins Repräsentantenhaus eingezogen.

Zuvor war Ende Dezember der bei der US-Wahl am 3. November gewählte republikanische Abgeordnete Luke Letlow aus dem Bundesstaat Louisiana nach einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben. (sda/dpa)
17:27
Russlands Corona-Totenzahl 2020 mehr als doppelt so hoch wie bekannt
Die Zahl der Corona-Toten in Russland ist nach Angaben des nationalen Statistikamtes Rosstat mehr als doppelt so hoch wie offiziell angegeben. Allein im Jahr 2020 sind mehr als 162 000 Russen mit dem Virus gestorben, wie die Behörde am Montag mitteilte. Auf der offiziellen Corona-Seite der Regierung war am selben Tag hingegen von 77 068 Toten seit Beginn der Pandemie die Rede. Dort werden lediglich Fälle aufgelistet, bei denen Covid-19 als Todesursache bestätigt wurde. An dieser Zählweise hat es immer wieder Kritik gegeben.

Insgesamt starben in Russland im vergangenen Jahr fast 18 Prozent mehr Menschen als im Jahr 2019, wie Vizeregierungschefin Tatjana Golikowa der Agentur Interfax zufolge sagte. Laut Statistikamt schrumpfte die russische Bevölkerung 2020 so stark wie seit 15 Jahren nicht mehr.

Russland hatte zuletzt mit Verweis auf eine verbesserte Lage verschiedene Corona-Einschränkungen gelockert. In der Hauptstadt Moskau etwa erlaubte Bürgermeister Sergej Sobjanin nach wochenlangen Verboten die Öffnung von Nachtclubs und nächtlicher Gastronomie. Auch eine grössere Auslastung in Theatern, Kinos und Konzertsälen wurde genehmigt. Zudem dürfen Kinder wieder in die Schulen und Studenten wieder in die Universitäten. (sda/dpa)
17:17
Bundesamt für Gesundheit: R-Wert steigt auf 1,00
Die Corona-Pandemie in der Schweiz hat etwas zugenommen. Am Montag meldete das Bundesamt für Gesundheit (BAG) für den 29. Januar einen Reproduktionswert (R-Wert) von 1,00. Der für den 26. Januar gemeldete Wert hatte noch 0,88 betragen.

Dies ist der Internetseite des Bundesamts für Gesundheit zu entnehmen. Die Reproduktionszahl R gibt an, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt. Um die Verbreitung des Virus einzudämmen, muss die Reproduktionszahl kleiner als 1 sein. (sda)
16:15
Im Kanton Freiburg beginnen Hausärzte mit dem Impfen
Im Kanton Freiburg beginnen am (morgigen) Dienstag die ersten Hausärztinnen und Hausärzte mit den Corona-Impfungen. Wie die kantonale Gesundheitsdirektion und die Ärztegesellschaft am Montag mitteilten, wurden letzte Schwierigkeiten bei der Logistik und Informatik behoben.

Der Impfstart beginnt mit jeweils 50 Dosen in elf Arztpraxen. In den vier darauffolgenden Wochen kommen jeweils elf neue Praxen dazu, so dass bis Mitte März in 55 Arztpraxen in allen sieben Bezirken des Kantons geimpft werden soll.

In einem Vertrag zwischen Kanton und Ärztegesellschaft haben sich die impfenden Hausärzte verpflichtet, dem Tarifvertrag beizutreten, rechtzeitig statistische Informationen zu liefern und die Impfdosen entsprechend der Priorisierung des Bundes zu verwenden.

Sobald genügend Impfdosen zur Verfügung stehen und ein auf die Ärztinnen und Ärzte zugeschnittenes Informationssystem verfügbar ist, werden sich alle interessierten Hausärzte an der Impfung beteiligen können.

Am Sonntag war in sämtlichen 52 Pflegeheimen des Kantons Freiburg eine Impfung durchgeführt worden. 95 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner und 40 Prozent des Pflegepersonals erhielten eine Impfung. (sda)
16:13
Im Kanton Freiburg beginnen Hausärzte mit dem Impfen
Im Kanton Freiburg beginnen am Dienstag die ersten Hausärztinnen und Hausärzte mit den Corona-Impfungen. Wie die kantonale Gesundheitsdirektion und die Ärztegesellschaft am Montag mitteilten, wurden letzte Schwierigkeiten bei der Logistik und Informatik behoben.

Der Impfstart beginnt mit jeweils 50 Dosen in elf Arztpraxen. In den vier darauffolgenden Wochen kommen jeweils elf neue Praxen dazu, so dass bis Mitte März in 55 Arztpraxen in allen sieben Bezirken des Kantons geimpft werden soll.

In einem Vertrag zwischen Kanton und Ärztegesellschaft haben sich die impfenden Hausärzte verpflichtet, dem Tarifvertrag beizutreten, rechtzeitig statistische Informationen zu liefern und die Impfdosen entsprechend der Priorisierung des Bundes zu verwenden.

Sobald genügend Impfdosen zur Verfügung stehen und ein auf die Ärztinnen und Ärzte zugeschnittenes Informationssystem verfügbar ist, werden sich alle interessierten Hausärzte an der Impfung beteiligen können. (sda)
15:38
Frankreichs Gesundheitsminister lässt sich gegen Corona impfen
Frankreichs Gesundheitsminister Olivier Véran hat sich vor laufenden Kameras gegen das Coronavirus impfen lassen. «Super (...), ich hab nichts gespürt», sagte der 40-Jährige am Montag im Krankenhaus von Melun in der Nähe von Paris.

Véran erhielt eigenen Angaben nach eine erste Injektion des Impfstoffs von Astrazeneca. Da er unter 50 Jahre alt sei und immer gesagt habe, dass er sich schützen lassen wolle, wenn er zur Zielgruppe gehöre, habe er die Einladung des Leiters der Einrichtung angenommen, um eine erste Injektion zu erhalten, sagte der ausgebildete Neurologe Véran im Anschluss.
French Health Minister Olivier Veran receives a dose of the AstraZeneca-Oxford COVID-19 vaccine at the South Ile-de-France Hospital Group in Melun, in the outskirts of Paris, Monday Feb. 8, 2021. French health facilities were taking in their first batches of AstraZenica vaccines on Saturday. (Thomas Samson / Pool via AP)
In der vergangenen Woche hatte die oberste Gesundheitsbehörde des Landes empfohlen, den Corona-Impfstoff von Astrazeneca vorzugsweise bei Erwachsenen im Alter unter 65 Jahren einzusetzen. «Die Empfehlung wird im Lichte zusätzlicher Daten, die in naher Zukunft zur Verfügung stehen werden, insbesondere für Personen im Alter von 65 Jahren und älter, erneut überprüft werden», hiess es. Der Impfstoff werde aktuell bei medizinischem Personal sowie Rettungs- und Pflegekräften unter 65 Jahre eingesetzt, erklärte Véran.

Die Impfkampagne war in Frankreich zunächst extrem schleppend gestartet – die Regierung stand Anfang Januar heftig in der Kritik. Schliesslich wurde die Zahl der Menschen, die sich impfen lassen können, erweitert. Ausserdem wurden Impfzentren gebaut. Mit Stand Sonntag haben in Frankreich knapp 1,9 Millionen Menschen eine erste Injektion einer Corona-Impfung erhalten, weitere gut 250'000 haben bereits beide Injektionen erhalten. (sda/dpa)
14:41
3280 neue Coronavirus-Ansteckungen innert 72 Stunden gemeldet
In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem BAG am Montag innerhalb von 72 Stunden 3280 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 50 neue Todesfälle und 143 Spitaleinweisungen.

Die Positivitätsrate für die vergangenen zwei Wochen lag bei 7,1 Prozent, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) weiter mitteilte. Im gleichen Zeitraum wurden pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner 245,64 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet.

Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag am 26. Januar bei 0,88.

Seit Beginn der Pandemie wurden in der Schweiz und in Liechtenstein 4'546'345 Tests auf Sars-CoV-2 durchgeführt, den Erreger der Atemwegserkrankung Covid-19. Insgesamt gab es 535'153 laborbestätigte Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus.

22'375 Personen mussten bisher wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital behandelt werden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung belief sich auf 8918.

Aufgrund der Kontakt-Rückverfolgung befanden sich laut Angaben des BAG 15'482 Menschen in Isolation und 28'196 Menschen in Quarantäne. Zusätzlich befanden sich 2693 Personen in Quarantäne, die aus einem Risikoland heimgekehrt waren. (sda)
14:02
Österreich spricht Reisewarnung für sein Bundesland Tirol aus
Für das österreichische Bundesland Tirol gilt aufgrund der als brisant eingeschätzten Corona-Lage eine Reisewarnung. Das erklärte die österreichische Regierung am Montag in Wien.
ABD0112_20210204 - MAYRHOFEN - ÖSTERREICH: ++ THEMENBILD ++ ZU APA0146 VOM 4.2.2021 - Ortsansicht am Donnerstag, 4. Februar 2021, in Mayrhofen. Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) hat am Donnerstag einer möglichen Isolation Tirols aufgrund der Ausbreitung der südafrikanischen Coronavirus-Variante eine Absage erteilt. - FOTO: APA/EXPA/JFK
Bundeskanzler Sebastian Kurz: "Daher ist alles zu tun, um zu verhindern, dass sich diese Mutationen immer weiter ausbreiten. Neben den Massnahmen, die in Tirol zum Schutz der Tirolerinnen und Tiroler gesetzt wurden, warnt die Bundesregierung vor Reisen nach Tirol, um eine Ausbreitung der Südafrika-Variante zu unterbinden und fordert von allen Bürgerinnen und Bürgern, Reisen nach Tirol auf das unbedingt erforderliche Ausmass zu verringern."

Gesundheitsminister Rudi Anschober: "Die neuen Virus-Mutationen stellen uns vor grosse Herausforderungen, daher braucht es nun weitreichende Massnahmen. Unser gemeinsames Ziel ist es, den Gesundheitsschutz der Bevölkerung sicherzustellen und die weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Dazu müssen wir jetzt alle beitragen. Wir überprüfen die Lage laufend - Zusatzmassnahmen sind jederzeit möglich."
Die Reisewarnung sieht wie folgt aus

1. Die Bundesregierung warnt vor nicht notwendigen Reisen nach Tirol und ersucht, nicht notwendige Reisen nach Tirol zu unterlassen.

2. Die Bundesregierung fordert alle, die sich in den letzten zwei Wochen in Tirol aufgehalten haben dazu auf, sich testen zu lassen.

3. An alle, die aus Tirol in ein anderes Bundesland reisen gilt die dringende Aufforderung, unmittelbar vor der Reise einen Covid-19-Test zu machen.
13:35
Laborstudie: Biontech-Impfstoff wirkt gegen zwei Corona-Varianten
Einer Laborstudie zufolge wirkt der Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer auch gegen die in Grossbritannien und Südafrika erstmals aufgetauchten Varianten von Sars-CoV-2.

Die Daten der Studie seien im Fachblatt «Nature Medicine» veröffentlicht worden, teilten beide Unternehmen am Montag gemeinsam mit. Es habe sich im Labor gezeigt, dass das Blut von 20 mit dem Impfstoff geimpften Menschen die Schlüsselmutationen der Coronavirus-Varianten aus Grossbritannien und Südafrika neutralisiere, in dem Blut also ausreichend neutralisierende Antikörper waren.

Ende Januar waren die Daten der Untersuchung von Pfizer und der University of Texas erstmals bekannt geworden. Damals hatten Biontech und Pfizer betont, die Ergebnisse deuteten nicht auf die Notwendigkeit eines neuen Impfstoffs gegen die neu auftretenden Varianten hin.

Mittlerweile haben auch externe Experten die Ergebnisse begutachtet, so dass es nun zu der Veröffentlichung in dem Fachblatt «Nature Medicine» kam. Dort heisst es unter anderem, nun brauche es klinische Daten, um noch mehr über die Wirkung des Impfstoffs gegen Virusvarianten zu lernen.
Die anhaltende Weiterentwicklung von Sars-CoV-2 mache ein kontinuierliches Monitoring der Variationen und möglicher Folgen für die Effektivität von Impfstoffen nötig. Die britische und südafrikanische Variante des Coronavirus gelten als ansteckender. (sda/dpa)
12:20
Immer mehr mutierte Coronaviren in der Schweiz
Die Zahl der mutierten Coronaviren steigt weiter an: 4138 Infektionen wurden bis Montag in der Schweiz festgestellt, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) auf Anfrage mitteilte. Das waren 646 mehr als noch am Freitag.

Bisher 1621 Fälle (Freitag: 1370) wurden der britischen Variante (B.1.1.7) zugeschrieben, und 69 weitere (Freitag: 61) der südafrikanischen (B1.351). Bei den übrigen 2448 Fällen (Freitag: 2061) war zwar eine Mutation vorhanden, die Linie aber unklar. Am Freitag hatte das BAG 3492 Ansteckungen mit mutierten Varianten gemeldet, 228 mehr als am Donnerstag.

Das BAG merkt dazu an, dass die Zahlen nicht repräsentativ seien. Grund seien starke Unterschätzungen in Kantonen, in denen nur wenig oder kein Material sequenziert worden sei. (sda)
11:24
Niederlande: Kaum Züge und geschlossene Schulen
A woman rides her bicycle and others take a stroll in the center of Amsterdam, as snow and strong winds blanketed much of the Netherlands, Sunday, Feb. 7, 2021. (AP Photo/Peter Dejong)
Schnee und Glätte behindern weiter das öffentliche Leben in den Niederlanden. Nur wenige Züge konnten am Montag fahren, wie die Niederländische Bahn am Montag mitteilte.

Eingefrorene Weichen behinderten das gesamte Streckennetz. Auch der öffentliche Nahverkehr ist in vielen Städten behindert. Störungen wurden auch von Autobahnen und Landstrassen gemeldet. Die Polizei rief die Bürger auf, nur in dringenden Fällen das Auto zu benutzen. Bereits am Sonntag hatte der ungewöhnlich heftige Wintereinbruch den Verkehr im Land weitgehend lahm gelegt.

Auch viele Grundschulen mussten am Montag geschlossen bleiben. Eigentlich sollte dies für die Grundschüler der erste Schultag sein, nachdem die Schulen durch den Lockdown Mitte Dezember geschlossen worden waren. Die weiterführenden Schulen sollen noch bis mindestens Anfang März geschlossen bleiben. (sda/dpa)
10:40
Britische Regierung wirbt um Vertrauen für Astrazeneca-Impfstoff
Die britische Regierung hält Zweifel am Astrazeneca-Impfstoff trotz einer offenbar verminderten Wirkung gegen die südafrikanische Coronavirus-Variante für unangebracht.

Gegen die bislang in Grossbritannien vorherrschenden Varianten seien sowohl das Vakzin von Biontech und Pfizer als auch das von Astrazeneca offenbar wirksam, schrieb Impf-Staatssekretär Nadhim Zahawi am Montag in einem Gastbeitrag im «Telegraph».

Zahawi geht davon aus, dass der Astrazeneca-Impfstoff zumindest vor schweren Verläufen auch bei einer Infektion mit der südafrikanischen Variante schützt. «Ein Impfstoff mit verminderter Wirksamkeit bei der Verhinderung von Infektionen kann trotzdem eine gute Wirksamkeit bei der Vermeidung schwerer Verläufe, Krankenhausaufenthalten und Todesfällen aufweisen», betonte er.

Die Universität Oxford hatte am Sonntag eine Studie veröffentlicht, wonach der Astrazeneca-Impfstoff nur sehr vermindert vor leichten und moderaten Verläufe bei einer Infektion mit der südafrikanischen Coronavirus-Variante B.1.351 schützt. Keine Aussage trafen die Forscher über schwere Verläufe. Südafrika hatte daraufhin die geplante Verabreichung des Präparats vorläufig gestoppt (siehe Eintrag weiter unten). (sda/dpa)
10:36
Öffentlicher Verkehr schrumpft 2020 auf die Hälfte
Ein Zug faehrt aus dem neuen doppelspurigen Bueel Tunnel, am Sonntag, 13. Dezember 2020, in Walchwil. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Der öffentliche Verkehr ist mit der Corona-Pandemie auf gut die Hälfte geschrumpft. 44 Prozent weniger Personenkilometer wurden im vierten Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahr gefahren. Besonders stark traf es den Fernverkehr mit einem Rückgang bei den SBB auf 50 Prozent und im Regionalverkehr auf 60 Prozent. Der Schienengüterverkehr wuchs hingegen um 1,3 Prozent.

Die zuerst von den Kantonen, dann vom Bund verordneten Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus – Verbote von Veranstaltungen, Schliessung oder Sperrstunden für Restaurants, Homeoffice-Empfehlung – hätten dazu geführt, dass die Personenströme im öffentlichen Verkehr gesunken sind, schreibt der Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr Litra.

Die Corona-Pandemie werde die Nachfrage im öffentlichen Verkehr auch im Jahr 2021 beeinflussen.
Vor allem die seit dem 18. Januar 2021 geltende «Homeoffice-Pflicht» dürfte sich nach Einschätzung von Litra stark auf den Pendlerverkehr und die Nachfrage im Schienenpersonenverkehr auswirken. (sda)
10:26
Swiss passt Online-Check-in-Prozess an
ARCHIVBILD ZUR BILANZ VON SWISS INTERNATIONAL AIRLINES IM DRITTEN QUARTAL 2020, AM DONNERSTAG, 5. NOVEMBER 2020 - Passengers queue in the check-in hall 1 at Zurich Airport, pictured in Kloten, Switzerland, on July 31, 2014. (KEYSTONE/Christian Beutler)
Ab heute müssen alle Fluggäste ab 12 Jahren, die in die Schweiz einreisen oder in der Schweiz umsteigen, ein gültiges negatives Covid-19 PCR-Testresultat vorweisen. Zudem müssen alle Flugreisenden, vor Reiseantritt das elektronische Einreiseformular des Bundes ausfüllen. Die Swiss passt deshalb ihren Online-Check-in Prozess vorübergehend an, wie sie am Montag mitteilt.

Statt einer Bordkarte erhalten Reisende beim Online-Einchecken neu eine Bestätigung. Diese muss am Check-in-Schalter am Flughafen vorgezeigt werden. Erfüllen die Reisenden die erforderlichen Einreisebestimmungen, erhalten sie eine Bordkarte.

Wegen dieser neuen Abläufe könne es zu längeren Wartezeiten kommen, schreibt die Swiss weiter. Die Fluglinie bittet Reisende deshab, sich frühzeitig am Flughafen einzufinden und sich vor ihrer Abreise eingehend über die geltenden Bestimmungen zu informieren. (red)
10:22
Südafrika stoppt vorübergehend Impfungen mit Astrazeneca-Vakzin
epa08949264 Healthcare workers wearing personal protective equipment (PPE) stand next to empty oxygen tanks at the temporary wards dedicated to the treatment of possible COVID-19 coronavirus patients at Steve Biko Academic Hospital in Pretoria, South Africa, 19 January 2021. Health minister Dr Zweli Mkhize stated that 9,010 new cases were confirmed in the past 24 hours with the national total now being  1,346,936.  EPA/Phill Magakoe/ POOL
Südafrika hat geplante Impfungen mit dem Astrazeneca-Impfstoff vorübergehend gestoppt, weil eine Studie auf eine begrenzte Wirkung des Vakzins gegen die in dem Land aufgetauchte Corona-Variante hindeutet.

Studien zum Astrazeneca- sowie zum Novavax-Wirkstoff in Südafrika hätten gezeigt, dass die klinische Wirksamkeit wesentlich verringert sei, sagte am Sonntag Salim Abdool Karim, der Leiter des Corona-Beratungskomitees der Regierung. «Also muss die Einführung des Astrazeneca-Impfstoffs vorübergehend unterbrochen werden.» Gesundheitsminister Zweli Mkhize sagte, es müsse noch mehr Arbeit getan werden, um das Problem zu verstehen.

Südafrika, das zahlenmässig am schwersten von Corona betroffene Land in Afrika, hatte vergangene Woche eine Million Dosen des Astrazeneca-Impstoffs erhalten und geplant, schon bald mit der Impfung von Gesundheitsmitarbeitern zu beginnen.

Am Sonntag aber veröffentlichten die Universitäten von Witwatersrand und Oxford vorläufige Ergebnisse einer Studie, die zeigen, dass der Astrazeneca-Wirkstoff leichte Erkrankungen der in Südafrika kursierenden Variante weniger verhindert. Allerdings hatte die Studie nur rund 2000 primär junge Probanten. Nun will die Regierung Südafrikas die Einführung des Wirkstoffs von Johnson & Johnson beschleunigen.

Die in Südafrika kursierende Variante B.1.351 wurde Ende vergangenen Jahres entdeckt und kommt mittlerweile auch in vielen anderen Ländern vor. Daher haben viele Staaten Einreisen aus Südafrika eingeschränkt. Die Variante hatte sich auch in den Tests anderer Impfstoff-Hersteller als resistenter erwiesen. Eine mögliche Anpassung der Vakzine an die Variante läuft bei mehreren Unternehmen bereits auf Hochtouren. (sda/dpa)
9:32
Mehrheit der Deutschen vertraut nicht in Merkels Impfversprechen
Eine grosse Mehrheit der Deutschen glaubt nicht daran, dass die deutsche Regierung wie versprochen jedem Impfwilligen bis zum 21. September eine Corona-Impfung anbieten kann.

Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Nachrichtenagentur DPA erwartet nur etwa jeder Vierte (26 Prozent), dass das Ziel eingehalten wird. 57 Prozent rechnen dagegen nicht damit. 17 Prozent machten keine Angaben.
epa08989559 German Chancellor Angela Merkel and French President Emmanuel Macron (not pictured) who was tuning in from Paris via video link, speak to the media following talks, in Berlin, Germany, 05 February 2021. The two leaders discussed the COVID-19 vaccine situation in Europe and the recent expulsion of German, Swedish and Polish diplomats, among other issues.  EPA/Sean Gallup / POOL
Kanzlerin Angela Merkel hat mehrfach angekündigt, bis zum 21. September allen Erwachsenen in Deutschland, die geimpft werden wollen, ein Angebot machen zu wollen. Die Skepsis überwiegt selbst in ihren eigenen Reihen. 47 Prozent der Wähler von CDU und CSU glauben nicht an ein Impfangebot für alle bis zum Ende des Sommer. Dagegen rechnen nur 38 Prozent damit, dass das Ziel erreicht wird. Bei allen anderen im Bundestag vertretenen Parteien ist das Vertrauen in das Impfversprechen noch geringer.

Für die Verzögerungen bei der Versorgung mit Impfstoff zu Beginn der Impfkampagne geben die Befragten am ehesten der deutschen Regierung die Schuld. 19 Prozent sehen die Hauptverantwortung bei ihr, 17 Prozent bei der Europäischen Union und nur 11 Prozent bei den Herstellern der Impfstoffe. 33 Prozent sagen, alle drei seien gleichermassen schuld. (sda/dpa)
7:56
Corona-Pandemie schlägt auf Arbeitslosenzahlen durch
Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz ist zu Beginn des neuen Jahres weiter in die Höhe geklettert. Die Arbeitslosenquote stieg im Januar im Vergleich zum Vormonat Dezember auf 3,7 von 3,5 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Montag mitteilte. Über das gesamte Jahr 2020 gesehen hatte die Quote im Durchschnitt bei 3,1 Prozent betragen.

Die Coronakrise hat auf dem Schweizer Arbeitsmarkt somit deutlich Spuren hinterlassen. Im Januar vor einem Jahr – also noch vor Ausbruch der Corona-Pandemie – hatte die Arbeitslosenquote 2,6 Prozent betragen.

>> Die ausführliche Meldung findest du hier.
7:19
Bayern dehnt Grenzkontrollen aus
Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, dehnt das deutsche Bundesland Bayern ab dem heutigen Montag die Grenzkontrollen zu Österreich und Tschechien aus. Er habe eine verstärkte Schleierfahndung bei Grenzpendlern, Grenzgängern und Reiserückkehrern angeordnet, sagte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann dem Münchner Merkur. Auch werde Bayerns Grenzpolizei durch zusätzliche Einheiten der Bereitschaftspolizei verstärkt. Bayern müsse die Einhaltung der strengen Coronavirus-Einreiseregeln sehr genau überwachen, vor allem an den Grenzen zu Tschechien und Österreich sowie auch an den Flughäfen, hatte er gesagt.
5:15
Österreich lockert Corona-Lockdown mit Test-Offensive
epa08987249 Peter Hacker, Vienna's Executive City Councillor for Social Affairs, Public Health and Sport, welcomes health care workers at a COVID-19 test center in the Orangery of the Schoenbrunn Palace in Vienna, Austria, 03 February 2021 (issued 04 February 2021).  EPA/CHRISTIAN BRUNA
Nach sechs Wochen Corona-Lockdown öffnen in Österreich am Montag die Geschäfte wieder. Auch Kinder und Jugendliche dürfen – teilweise im Schichtbetrieb und mit regelmässigen Corona-Tests – wieder in die Schule in den Präsenzunterricht gehen. Friseure können Kunden wieder die Haare schneiden. Es gelten verschärfte Hygienemassnahmen. Das Tragen einer besonders schützenden FFP2-Maske wird nahezu überall Pflicht.

Für den Besuch eines körpernahen Dienstleisters, wie es Masseure oder Friseure sind, ist künftig auch ein negativer Corona-Test nötig. Das Ergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein. Dafür wurde das Angebot für kostenlose Testungen auf fast 1000 Stationen ausgebaut. In Betrieben gibt es eine breite Testoffensive.

Museen können nun ebenfalls wieder besucht werden. Die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen bleiben bestehen. Wann die Hotellerie und die Gastronomie wieder aufsperren darf, blieb unklar. Keinesfalls vor März, teilte die Regierung mit.

Die Zahlen der durchschnittlichen täglichen Neuansteckungen in Österreich stagnierten zuletzt trotz Lockdowns. Am Sonntag wurden 1317 Neuinfektionen vermeldet. Die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz lag bei 107 pro 100'000 Einwohner. (sda/dpa)

>> Hier geht's zur ausführlichen Meldung.
1:47
Tausende unterstützen Petition für Stopp des Coronavirus-Lockdowns
Ein geschlossenes Modegeschaeft, aufgenommen nach dem neuerlichen Coronavirus Lockdown, am Mittwoch, 20. Januar 2021, im kybunpark in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Eine Petition für einen Stopp des Coronavirus-Lockdowns hat bereits rund 87'000 Unterschriften gesammelt. Dies teilte der jungfreisinnige Unternehmer und Initiator der Petition Leroy Bächtold (ZH) in der Nacht auf Montag mit.

Die Petition «Lockdown Stop» gehe in die finale Phase, hiess es weiter. Derzeit würden dank Spenden auch Plakate beziehungsweise Werbung in den Sozialen Medien geschaltet, führte Bächtold zudem aus.

Dank der rund 18'000 Franken an Spenden von 169 Gönnern haben laut dem Communiqué die jüngsten 13'000 Unterzeichner durch professionelle Kampagnenmittel erreicht werden können. Es sei obendrein schlicht überwältigend, wie viel Unterstützung und positive Rückmeldungen seine Initiative erhalten habe, hiess es von Bächtold ausserdem. (sda)
21:55
Über 1100 Covid-19-Tests in Villars VD durchgeführt – 23 positiv
Die erste gross angelegte Coronavirus-Testaktion in den Waadtländer Voralpen ist am Sonntagabend in Villars zu Ende gegangen. 1147 Tests wurden während drei Tagen im Skigebiet durchgeführt, von denen 23 positiv waren.

Diese kostenlosen Tests begannen am Freitag um 9 Uhr und endeten am Sonntag um 19 Uhr. Im Am Freitag wurden 501 Tests durchgeführt, am Samstag 387 und am Sonntag 259, wie die kantonalen Behörden am Sonntagabend mitteilten. Die Waadtländer Behörden ziehen eine «positive Bilanz» aus dieser ersten Aktion.

Demnach entspricht der Anteil positiver Tests – 1,97 Prozent – dem, was bei ähnlichen Operationen in der Schweiz und in Europa beobachtet wurde. Es zeige, dass die Situation derzeit unter Kontrolle sei und keine zusätzlichen Massnahmen erfordere. Von den positiven Fällen war ein Viertel der Personen asymptomatisch.

Die Tests werden am Montag in Les Diablerets fortgesetzt und am Donnerstag in Leysin, wiederum über drei Tage. Sie sind freiwillig und ohne Termin, sind kostenlos und richten sich an alle ab zwölf Jahren – auch an Personen, die nicht in diesen Skigebieten wohnen.

Ein Test dauert rund fünf Minuten pro Person, und die Ergebnisse werden etwa 15 Minuten nach dem Test per SMS verschickt. (sda)
Testen, testen, testen: Die neue Corona-Eind
19:26
Neuenburg: Acht Ansteckungen mit Mutation – über 100 in Quarantäne
Nach der Entdeckung von acht Ansteckungen mit einer Coronavirus-Mutation im Kanton Neuenburg sind über hundert Schüler und deren Familien in Quarantäne geschickt worden. 51 Lehrpersonen wurden zudem gebeten, sich zu melden.

Aufgrund der geltenden Schutzmassnahmen gehen die Neuenburger Behörden davon aus, dass die Ansteckungen im familiären Umfeld geschahen, wie es in einer Mitteilung vom Sonntagabend hiess. (sda)
18:34
Ungarn genehmigt russischen Corona-Impfstoff Sputnik V
Ungarn lässt erwartungsgemäss den russischen Corona-Impfstoff Sputnik V zu. Das teilte der Minister für Humanressourcen, Miklos Kasler, am Sonntag auf seiner Facebook-Seite mit. Das Zentrum für Nationale Volksgesundheit (NNK) habe nach Ende der notwendigen Prüfung die Genehmigung erteilt, sagte Kasler, zu dessen Ressort auch das Gesundheitswesen gehört. Ministerpräsident Viktor Orban hatte bereits am Freitag angekündigt, dass die Zulassung von Sputnik V bevorstehe.

Ungarn nutzt damit erstmals einen Impfstoff gegen das Coronavirus, der noch nicht EU-weit zugelassen ist. Im Genehmigungsverfahren befindet sich in Ungarn zudem das von der chinesischen Firma Sinopharm produzierte Anti-Corona-Vakzin. In Ungarn werden zudem die Impfstoffe von Pfizer/Biontech, Moderna sowie Astrazeneca verimpft. (sda/dpa)
epa08989127 An elderly man receives the COVID-19 vaccine manufactured by the US biotechnology company Moderna in the surgery of general practitioner Gabor Gulyas in Nyiregyhaza, Hungary, 05 February 2021. The nationwide inoculation of people in the oldest age group, who registered to receive a jab, was launched on 04 February 2021.  EPA/ATTILA BALAZS HUNGARY OUT
17:44
Zwölf Millionen Menschen in Grossbritannien gegen Corona geimpft
In Grossbritannien haben mehr als zwölf Millionen Menschen eine erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Das geht aus aktuellen Zahlen der Regierung von Sonntag hervor. Bis Mitte Februar will die britische Regierung den gefährdetesten Gruppen – darunter Über-70-Jährige, Menschen mit Vorerkrankungen sowie medizinisches und Pflege-Personal – und damit 15 Millionen Menschen eine Impfung angeboten haben. Derzeit ist man zuversichtlich, dieses Etappenziel auch zu erreichen. Bis Mai sollen dann alle Über-50-Jährigen eine Impfung erhalten.

Wegen des frühzeitigen und umfangreichen Einkaufs bei verschiedenen Herstellern ist Grossbritannien weniger stark von Lieferengpässen bei Impfstoffen betroffen als etwa die EU-Länder. Die WHO rief das Land bereits dazu auf, Impfdosen abzugeben, sobald die gefährdetesten Gruppen der britischen Bevölkerung geimpft sind. Sollten alle Impfstoff-Hersteller, mit denen Grossbritannien Verträge geschlossen hat, Zulassungen für ihre Mittel bekommen, hätte das Land genug Dosen bestellt, um seine Bevölkerung dreimal durchzuimpfen.

Die Chefin der britischen Impf-Taskforce, Kate Bingham, lehnte im Interview mit der «Welt am Sonntag» jedoch die Erklärung ab, der Brexit sei für den Erfolg der britischen Impfkampagne verantwortlich. Bingham verwies auf ihre langjährige Erfahrung in der Branche, gute Kontakte und den Willen, frühzeitig Verträge abzuschliessen.

Die Zahl der Neuinfektionen, die nach der Ausbreitung der Variante B.1.1.7 im Dezember zeitweise bei mehr als 70'000 Fällen pro Tag lag, ist in den vergangenen Wochen dank eines harten Lockdowns stark gesunken. In den vergangenen 7 Tagen zählte das Land 218 neue Corona-Fälle pro 100'000 Einwohner. (sda/dpa)
People take their own COVID-19 swab test at a newly set-up testing facility in a car park in West Ealing, London, Tuesday, Feb. 2, 2021. British health authorities plan to test tens of thousands of people in a handful of areas of England in an attempt to stop a new variant of the coronavirus first identified in South Africa spreading in the community. The Department of Health says a small number of people in England who had not travelled abroad have tested positive for the strain. (AP Photo/Frank Augstein)
16:34
Kantonsschule Trogen (AR) testet vorsorglich 100 Jugendliche
Rund 100 Jugendliche der Kantonsschule Trogen (AR) müssen zum Corona-Test antraben. Wie «SRF» schreibt, werden alle sechsten Gymnasialklassen und eine Klasse der Fachmittelschule (FMS) Corona-Tests unterzogen. Angeordnet hat die Tests der kantonsärztliche Dienst, dies teilt die Kantonskanzlei Appenzell Ausserrhoden mit. Während der Skiferien, die bis am Sonntag dauerten, wurden zwei Fälle mit mutierten und ansteckenderen Corona-Viren festgestellt.

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden testet intensiv. Bei bestimmten Ausbruchsfällen, beispielsweise in Schulen oder Heimen, werden alle Personen, die zum nahen Umfeld zählen, bis zu dreimal im Verlauf der zehntägigen Inkubationszeit getestet. (rst)
15:32
Österreich verschärft Grenzkontrollen zu Nachbarländern
Österreich will aus Sorge vor der Verbreitung des Coronavirus Grenzkontrollen zu Deutschland und den weiteren Nachbarländern ab Montag massiv verschärfen. So sollen alle nicht notwendigen Reisen in der Pandemie verhindert werden, teilte das Innenministerium am Sonntag mit. «Die Grenzkontrollen dienen als Wellenbrecher für Infektionsketten, die gerade durch neue Virusmutationen immer gefährlicher werden», sagte Innenminister Karl Nehammer. Zu dem Thema habe Nehammer auch ein positives Gespräch mit seinem deutschen Amtskollegen Horst Seehofer (CSU) geführt. Das Netz der Kontrollen an den Grenzen solle nun deutlich dichter werden.

Schon bisher hat Österreich die Grenzen zu Ungarn, Slowenien, Tschechien und der Slowakei kontrolliert. Die bisher stichprobenmässig durchgeführten Kontrollen an den übrigen Grenzen sollen nun deutlich intensiviert werden.

Anfang der vergangenen Woche waren bereits striktere Regeln für Einreisende nach Österreich verkündet worden. Jeder Reisende muss künftig beim Grenzübertritt einen negativen Coronatest vorlegen. Ausnahmen gibt es nicht mehr. Auch sei eine zehntägige Quarantäne einzuhalten. Das Freitesten nach fünf Tagen wurde abgeschafft. Pendler müssen sich – wie andere Einreisende auch – nun online registrieren und einmal pro Woche einen negativen Coronatest vorzeigen.

Um mögliche Grenzübertritte von Touristen zu verhindern, kündigten die Behörden zudem verstärkte Kontrollen in Skigebieten an. «Es gilt in Zeiten der Pandemie, Reisebewegungen auf das absolute Minimum zu reduzieren», so Nehammer. Seit Beginn der Grenzkontrollen im Dezember wurden nach Angaben des Innenministeriums drei Millionen Menschen überprüft und 200'000 in Quarantäne geschickt. Österreich lockert den Corona-Lockdown am Montag nach sechs Wochen. Handel, Friseure und Schulen können unter strengen Hygienebedingungen wieder öffnen. (sda/dpa)
People are waiting for a mass Covid-19 testing from soldiers of the Austrian army in Vienna, Austria, Friday, Dec 4, 2020. Written on the poster " corona test street". Austria conducts a mass Covid-19 testing exercise to better understand the spread of the virus in the country. (AP Photo/Ronald Zak)
14:03
Ab Montag gelten in der Schweiz schärfere Einreisebestimmungen
In der Schweiz gelten wegen der Corona-Pandemie ab Montag für Reisende aus dem Ausland teils schärfere Bestimmungen. Alle müssen vor Abflug in die Schweiz einen negativen Test vorweisen. Eine Quarantäne darf unter Umständen von zehn auf sieben Tage verkürzt werden.

Der Bundesrat hatte vor anderthalb Wochen entschieden, dass es für die Einreise in die Schweiz per Flugzeug oder aus einem Risikoland ab dem 8. Februar einen negativen PCR-Test braucht. Dieser darf nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen. Ausgenommen sind etwa Kinder unter zwölf Jahren.

Zudem werden ab sofort die Daten von fast allen Einreisenden systematisch erfasst, egal ob sie per Flugzeug, Schiff, Bus oder Zug einreisen. Der Bund schaffte dafür ein neues elektronisches Formular. Ausgenommen von der Registrierungspflicht sind Grenzgänger.
ZUM THEMA DIGITALISIERUNG AN DER FRUEHLINGSSESSION 2018 VOM 26. FEBRUAR BIS ZUM 16. MARZ STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Journalisten testen die automatisierte Passkontrolle anlaesslich der Pressekonferenz am Flughafen Zuerich, aufgenommen am Mittwoch, 27. September 2017. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
14:03
Epidemiologe warnt vor Ausbreitung von Corona-Mutation in Frankreich
Aus Frankreichs Wissenschaft reissen die Warnungen vor den ansteckenderen Corona-Varianten nicht ab. Die Chancen seien gering, ihre Verbreitung ohne strengen Lockdown zu kontrollieren, warnte der Epidemiologie Arnaud Fontanet vom Institut Pasteur in der Sonntagszeitung «Journal du Dimanche» vor allem mit Blick auf die zuerst in Grossbritannien entdeckte Mutation. «Die Engländer, Iren und Portugiesen - sicherlich gestraft durch das Zusammenfallen der britischen Variante mit den Feierlichkeiten zum Jahresende - haben das nicht geschafft.» Es sei nun Aufgabe der Politik, zwischen gesundheitlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragen zu vermitteln.

Nach Einschätzung von Fontanet, der als Mitglied im Wissenschaftlichen Rat auch die Regierung berät, wird sich die in Grossbritannien zuerst entdecke Variante um Anfang März herum in Frankreich durchsetzen. Am 7. und 8. Januar sei sie für 3,3 Prozent der Neuinfektionen verantwortlich gewesen, am 27. Januar bereits für 14 Prozent, sagte der Wissenschaftler unter Berufung auf vorläufige Ergebnisse einer Untersuchung. Er warnt davor, dass Frankreich vom Tempo der Epidemie überrascht werden könne. «Zumal zwischen dem Zeitpunkt, an dem Massnahmen ergriffen werden, und dem Zeitpunkt, an dem sie wirksam werden, eine Verzögerung besteht.» (sda/dpa)
12:49
Afghanistan erhält 500'000 Dosen Corona-Impfstoff aus Indien
Afghanistan hat am Sonntag 500'000 Dosen Corona-Impfstoff aus Indien erhalten. Innerhalb der nächsten Tage soll damit ein Impfprogramm starten, wie das Gesundheitsministerium am Sonntag in der Hauptstadt Kabul mitteilte. Zunächst sollen etwa eine Viertel Million Menschen geimpft werden. Den Anfang machen Krankenschwestern, Ärzte und Pfleger, die mit der Behandlung von Corona-Patienten beschäftigt sind.

In dem südasiatischen Land mit etwa 35 Millionen Einwohnern sind nach offiziellen Angaben bislang mehr als 2400 Menschen an oder mit dem Virus gestorben. Mehr als 55'000 Menschen haben sich seit Beginn der Pandemie infiziert. (sda/dpa)
12:45
Regierung stellt britischen Betrieben Schnelltests für Mitarbeiter
Arbeitnehmer in Grossbritannien, die trotz Corona-Pandemie nicht zuhause arbeiten können, sollen von der Regierung regelmässige Schnelltests zur Verfügung gestellt bekommen. Betriebe mit mehr als 50 Beschäftigten sollen nun Zugang zu Schnelltests bekommen, wie die britische Regierung am Sonntag ankündigte. Zuvor war das Angebot auf Unternehmen und Organisationen mit mehr als 250 Mitarbeitern beschränkt gewesen – darunter auch Grenzbeamte, Feuerwehrleute und Polizisten.

«Arbeitgeber sollten ihre Beschäftigten regelmässig testen lassen, und diese Offensive der Regierung soll Aufmerksamkeit dafür schaffen und mehr Unternehmen dazu ermutigen, Schnelltests einzuführen», sagte Gesundheitsminister Matt Hancock.

Arbeitnehmer könnten nach Berichten des «Telegraph» im Frühjahr an ihren Arbeitsplätzen sogar gegen das Coronavirus geimpft werden. Dabei könnten Millionen von unter 50-Jährigen eine Impfung angeboten bekommen, sobald die älteren und gefährdeteren Bürger versorgt sind. Bislang haben in Grossbritannien knapp 11,5 Millionen Menschen eine erste Impfdosis erhalten. (sda/dpa)
Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

Die wichtigsten Fakten zum Coronavirus: Symptome, Übertragung, Schutz.

Coronavirus: Was du wissen musst

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Coronavirus: Was du wissen musst
quelle: ap / zoltan balogh
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So kam das Coronavirus in die Schweiz – eine Chronologie

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Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie
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