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Liveticker

Bündner Bergbahnen führen Gäste-Limiten ein ++ Swiss fliegt wieder nach UK und Südafrika

23.12.2020, 10:22
  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldete am Mittwoch 5033 neue Corona-Fälle in den letzten 24 Stunden. Die Positivitätsrate liegt bei 11 Prozent. 292 Personen wurden hospitalisiert, 98 Menschen starben.
  • Die Zulassungsbehörde Swissmedic hat am Samstag in der Schweiz den ersten Covid-19-Impfstoff zugelassen. Es handelt sich um den Wirkstoff des US-Unternehmens Pfizer und der deutschen Firma Biontech.
  • Zum Start stehen nur gut 100'000 Impfdosen zur Verfügung. Ab Januar sollen jeweils pro Monat 250'000 weitere Impfdosen verfügbar sein. Zuerst sollen Risikogruppen und das Gesundheitspersonal geimpft werden.
  • Der Kanton Zürich beginnt am 4. Januar mit den Corona-Impfungen. Die Übersicht zu den Impfstarts der Kantone findest du hier.
  • Sowohl in Grossbritannien als auch in Südafrika wurden in den letzten Tagen Mutationen des Coronavirus entdeckt. In Teilen Grossbritanniens, zum Beispiel in London, wurde deswegen ein erneuter Lockdown ausgerufen.
  • Der Bundesrat hat am 18. Dezember neue Regeln beschlossen. Restaurants und Bars sind ab Dienstag geschlossen. Alle Massnahmen im Überblick gibt's hier.
  • Die SwissCovid-App hilft, Infektionsketten zu unterbrechen. Sie hat 1,82 Mio. aktive User.
  • Weltweit haben sich über 77 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Mehr als 1,7 Millionen Menschen sind gestorben. Dies meldet die Johns Hopkins Universität.
Coronavirus in der Schweiz
R-Wert
Positivitätsrate
7-Tage-Ø
Verstorbene
mit Covid
7-Tage-Schnitt Tägliche Hospitalisierungen
7-Tage-Schnitt Tägliche Infektionen
7-Tage-Schnitt Tägliche Tote
Altesverteilung der Fälle: 0–29 30–59 60–99 Jahre
R-Wert Unsicherheitsfaktor

Liveticker: Corona National + International 23.12.20

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17:20
Nidwaldner Hausärzte impften rund 100 Betagte gegen Corona
Auch Nidwalden hat am Mittwoch mit den Covid-19-Impfungen begonnen. Mit Hilfe von mehreren Hausärzten seien am Nachmittag rund 100 Betagte geimpft worden, teilte die Staatskanzlei mit.

Geimpft wurden Bewohnerinnen und Bewohner eines Alters- und Pflegeheims im Kanton Nidwalden. Erfreulicherweise habe sich eine überwiegende Mehrheit bereit erklärt, sich impfen zu lassen, erklärte Gesundheitsdirektorin Michèle Blöchliger (SVP) in der Mitteilung.

Nidwalden erwartet auf Anfang Januar 2021 weitere Impfdosen. Dann könne mit der eigentlichen Impfaktion begonnen werden, teilte die Staatskanzlei mit. Zunächst würden die besonders gefährdeten Personen geimpft. In Nidwalden laufen die Impfungen in einer ersten Phase über die Hausärzte. Später sollen auch das Kantonsspital und Apotheken Impfungen verabreichen. (sda)
16:43
Bündner Skigebiete schränken Gästezahl ein
Die Bündner Skigebiete wollen die Zahl der Tagesgäste über die Feiertage einschränken. Dies haben die Bergbahnen laut einem Bericht von «Blick.ch» am Mittwoch bekannt gegeben. Die Reduktion der Kapazitäten sei auf eigene Initiative sowie in Absprache mit den kantonalen Behörden erfolgt.
16:40
Swiss fliegt bald wieder
Die Fluggesellschaft Swiss nimmt den Flugbetrieb nach Grossbritannien und Südafrika wieder auf, nachdem das Bundesamt für Zivilluftfahrt dies wieder erlaubt hat. Auf den Rückflügen in die Schweiz sind allerdings ab Mitternacht an Heiligabend nur Schweizer und liechtensteinische Staatsangehörige sowie Inhaber gewisser Aufenthaltstitel der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein zugelassen.
15:33
Macron geht es besser – Weiter in Corona-Isolation
Der Gesundheitszustand des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron, der sich mit dem Coronavirus angesteckt hatte, verbessert sich. Das bestätigten Kreise des Präsidialamtes am Mittwoch in Paris ohne weitere Einzelheiten.

Der Staatschef war vor knapp einer Woche positiv auf das Coronavirus getestet worden. Am Wochenende litt er unter Husten, Müdigkeit und Muskelschmerzen.

Der 43-Jährige hatte sich in die Präsidentenresidenz La Lanterne am Rande des Schlossparks von Versailles zurückgezogen. Dort arbeitet er auch. Erst am Dienstag sprach er mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin, wie aus Élyséekreisen verlautet war. (sda/dpa)
15:14
Keine Kündigungen bis Ende März 2022 für Lufthansa Piloten
Tausende Lufthansa-Piloten können kurz vor Weihnachten aufatmen: Die etwa 5000 Flugzeugführer der Kerngesellschaft sind bis Ende März 2022 vor betriebsbedingten Kündigungen geschützt. Die von der Corona-Krise gebeutelte Airline und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) einigten sich auf einen Krisentarifvertrag, wie beide Seiten am Mittwoch in Frankfurt mitteilten.

Im Gegenzug für den Kündigungsschutz kann Lufthansa die Kurzarbeit bis Ende kommenden Jahres verlängern, die Arbeitszeit mit entsprechenden Gehaltseinbussen kürzen und Tariferhöhungen aussetzen. Lufthansa-Personalvorstand Michael Niggemann sprach von einem «weiteren substanziellen Beitrag der Cockpitbeschäftigten zur Krisenbewältigung.» (sda)
15:11
Lufthansa schickt 80 Tonnen Obst und Gemüse nach Grossbritannien
Als Hilfe bei der Versorgung britischer Supermärkte hat die Lufthansa 80 Tonnen Obst und Gemüse ins Vereinigte Königreich geflogen.

Der Frachtjet vom Typ Boeing 777 sollte am Nachmittag auf dem Flughafen Doncaster Sheffield in Mittelengland landen, wie das Unternehmen am Mittwoch auf Anfrage mitteilte. «Lufthansa Cargo prüft derzeit, ob in den nächsten Tagen weitere zusätzliche Frachtflüge angeboten werden können», hiess es. Möglicherweise könne auch ein regulärer Flug genutzt werden. «Dies könnte mit einem Frachter sein, wir prüfen aber auch, ob wir Passagierflugzeuge nur für Frachtflüge einsetzen können.»
Weil Frankreich wegen der Ausbreitung der in Grossbritannien entdeckten neuen Variante des Coronavirus seine Grenzen geschlossen hatte, stauen sich Tausende Lastwagen auch mit verderblichen Gütern in Südostengland. Handelsverbände warnen, dass manche frische Produkte spätestens nach Weihnachten in britischen Supermärkten knapp werden könnten. Derzeit stammen rund 80 Prozent der britischen Lebensmitteleinfuhren aus der Europäischen Union. (sda/awp/dpa)
15:08
Neuanträge auf US-Arbeitslosenhilfe weiter auf hohem Niveau
Die Corona-Krise belastet weiter den US-Arbeitsmarkt. In der Woche bis zum 19. Dezember stellten 803'000 Amerikaner Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe, wie das US-Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. In der Woche davor waren es 885'000 Neuanträge gewesen -–die Zahlen gingen damit leicht zurück. Sie sind jedoch weiter auf hohem Niveau. Zum Vergleich: Vor der Krise hatten die wöchentlichen Anträge meist bei rund 200 000 gelegen.

Mit dem Anstieg der Infektionszahlen hatten zuletzt mehrere Bundesstaaten Einschränkungen zum Kampf gegen das Coronavirus verschärft – wie etwa das Verbot, in Restaurants zu essen.

Insgesamt bezogen in den USA nach jüngsten Zahlen rund 20,4 Millionen Menschen eine Form von Arbeitslosenhilfe. Ein Jahr zuvor waren es lediglich rund 1,7 Millionen gewesen. (awp/sda/dpa)
epa08876376 A woman assembles her belongings on a street in front of a shuttered retail space in New York, New York, USA, 10 December 2020. According to the United States? Commerce Department, consumer spending has been up in recent months, but a US Labor Department report on weekly jobless numbers showed that 137,000 more people sought unemployment this week from last.  EPA/JUSTIN LANE
14:58
Briten dürfen wieder heimfliegen, Schweizer wieder heimkommen
Personen, die in Grossbritannien oder Südafrika wohnhaft sind und sich derzeit in der Schweiz aufhalten, dürfen ab morgen wieder nach Hause reisen. Das selbe gilt für in der Schweiz wohnhafte Personen, die sich derzeit in den beiden Ländern aufhalten.

Seit Sonntag sind die Flugverbindungen zwischen der Schweiz, Grossbritannien und Südafrika eingestellt. Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) wurde vom Bundesrat beauftragt, zusammen mit den anderen zuständigen Departementen eine Ausnahmeregelung für die Rückreise von in diesen Ländern wohnhaften Personen im Hinblick auf die Festtage zu prüfen. Der Bund hat ein Konzept erarbeitet, das Rückreisen mit dem Flugzeug ab dem 24. Dezember 2020 ermöglicht. Beim Bundesamt für Zivilluftfahrt findest du die Regelungen für die Ein- und Ausreisen.

Für Passagiere, die sich in Quarantäne befinden, gelten gemäss Mitteilung besondere Schutzmassnahmen. Für den Transport an die Flughäfen würden die notwendigen Schutzmassnahmen sichergestellt, um das epidemiologische Risiko bei der Anreise im Inland an den Flughafen zu minimieren.

Reisende sollen sich zwecks Abklärung, ob und wann ihr Flug durchgeführt wird oder nicht, direkt an die Fluggesellschaft wenden.
14:56
Erste Personen in Zuger Pflegeheim geimpft
Auch der Kanton Zug hat am Mittwoch erste Personen gegen das Coronavirus geimpft. Die ersten verfügbaren Dosen seien direkt in ein Pflegeheim geliefert worden, die Zuger Gesundheitsdirektion sprach angesichts der kleinen Stückzahl von Einzelimpfungen.

Durchgeführt worden seien die Impfungen der Bewohnerinnen und Bewohnern durch den Heimarzt, teilte der Kanton mit. Anlieferung, Vorbereitung und Verabreichung des Impfstoffs hätten reibungslos funktioniert.

Angesichts der seit Wochen angespannten epidemiologischen Lage seien die ersten Impfungen ein wichtiges positives Zeichen, hält der Zuger Gesundheitsdirektor Martin Pfister (CVP) fest. Die ersten Erkenntnisse und Erfahrungen seien positiv und wertvoll für den eigentlichen Impfstart im Januar 2021.

Eine zweite Lieferung ging an das Zuger Kantonsspital. Dieses leitet zusammen mit der privaten Hirslanden AndreasKlinik den Betrieb des Impfzentrums in Baar. Dort wird ab der ersten Januarwoche geimpft. In Heimen und anderen Institutionen übernimmt weiterhin eine mobile Impfequipe das Impfen. Diese wird vom Rettungsdienst organisiert. (sda)
14:38
Erste Personen in Zuger Pflegeheim geimpft
Auch der Kanton Zug hat am Mittwoch erste Personen gegen das Coronavirus geimpft. Die ersten verfügbaren Dosen seien direkt in ein Pflegeheim geliefert worden, die Zuger Gesundheitsdirektion sprach angesichts der kleinen Stückzahl von Einzelimpfungen.

Durchgeführt worden seien die Impfungen der Bewohnerinnen und Bewohnern durch den Heimarzt, teilte der Kanton mit. Anlieferung, Vorbereitung und Verabreichung des Impfstoffs hätten reibungslos funktioniert.

Angesichts der seit Wochen angespannten epidemiologischen Lage seien die ersten Impfungen ein wichtiges positives Zeichen, hält der Zuger Gesundheitsdirektor Martin Pfister (CVP) fest. Die ersten Erkenntnisse und Erfahrungen seien positiv und wertvoll für den eigentlichen Impfstart im Januar 2021.

Eine zweite Lieferung ging an das Zuger Kantonsspital. Dieses leitet zusammen mit der privaten Hirslanden AndreasKlinik den Betrieb des Impfzentrums in Baar. Dort wird ab der ersten Januarwoche geimpft. In Heimen und anderen Institutionen übernimmt weiterhin eine mobile Impfequipe das Impfen. Diese wird vom Rettungsdienst organisiert. (sda)
Der Impfstoff von Pfizer Biontech wird vorbereitet, in einem Pflegeheim im Kanton Luzern am Mittwoch, 23. Dezember 2020. Eine ueber 90-jaehrige Frau wird als erste Person im Kanton Luzern und als eine der ersten Personen der Schweiz mit dem Impfstoff von Pfizer Biontech gegen Corona geimpft. (KEYSTONE/Urs Flueeler)
14:17
Skisaison in Österreich startet ohne Ischgl und Saalbach-Hinterglemm
Der für Einheimische gedachte Start der Skisaison in Österreich wird am Donnerstag ohne Ischgl und Saalbach-Hinterglemm über die Bühne gehen.
ARCHIV - Zwei Wintersportler stehen am Pardatschgrat im Skigebiet von Ischgl. Das Skigebiet bleibt zum Start der Saison in Österreich geschlossen. Foto: Felix Hörhager/dpa
In Saalbach-Hinterglemm ist der Grund die österreichweit geltende Pflicht, in den Gondeln und beim Anstehen eine FFP2-Maske zu tragen. In Ischgl, einst Hotspot bei der Verbreitung des Coronavirus zu Beginn der Pandemie in Europa, sei das Problem das grenzüberschreitende Skigebiet mit der Schweiz. «Wenn man zwei Schwünge auf Schweizer Gebiet macht, müsste man bei Rückkehr nach Österreich in Quarantäne», sagte Ischgls Tourismuschef Andreas Steibl.

Auch bei der Schutzmasken-Pflicht und der Gastronomie herrschten in der Schweiz und Österreich teils völlig andere Bestimmungen. «Wir sind im Schaufenster und wollen unter diesen Bedingungen lieber nicht starten.» Ein Start werde nun in der zweiten Januarhälfte - nach dem bis 17. Januar dauernden Lockdown - angepeilt.

In Österreich dürfen ab 24. Dezember die Skilifte unter strengen Auflagen öffnen.
Touristen werden zunächst keine erwartet, da jeder Einreisende bis zu zehn Tage in Quarantäne muss. Ausserdem sind Restaurants und Hotels geschlossen. Ob ein Ausser-Haus-Verkauf erlaubt wird, können die Bundesländer entscheiden. (sda/dpa)
14:14
Biontech und Pfizer liefern weitere 100 Millionen Impfdosen an USA
Das Mainzer Unternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer liefern zusätzliche 100 Millionen Dosen ihres Corona-Impfstoffes an die USA. Die Präparate werden in Anlagen in den USA produziert, wie beide Unternehmen am Mittwoch mitteilten. Damit erhöhe sich die Gesamtzahl der Impfdosen für die USA auf 200 Millionen.

Der Impfstoff von Pfizer und Biontech wird in den USA auf Basis einer Notfallzulassung seit vergangenem Montag eingesetzt. Der Impfstoff des US-Unternehmens Moderna wird in den USA erst seit dieser Woche verabreicht. (sda/dpa)
Der Impfstoff von Pfizer und BioNTech Impfstoff in den Raeumlichkeiten des Haupt-Impfzentrums Allmend auf der Messe Luzern, aufgenommen am Mittwoch, 23. Dezember 2020. Das in der Messe Luzern aufgebaute Haupt Impfzentrum gegen das Coronavirus dient in einer ersten Phase als Bezugsort der Impfstoffe fuer mobile Equipen sowie als Uebungs- und Schulungszentrum, sobald im Fruehling 2021 mehr Impfungen fuer die breite Bevoelkerung zur Verfuegung stehen, wird das Impfzentrum seinen Betrieb aufnehmen.  (KEYSTONE/Ennio Leanza)
13:54
Tessiner Regierung spricht 25 Millionen Franken für Härtefälle
Die Tessiner Regierung unterstützt die von der Krise am härtesten getroffenen Unternehmen mit knapp 25 Millionen Franken. Insgesamt erhalten Härtefälle im Südkanton 76 Millionen Franken - davon stammen 51 Millionen vom Bund, wie die Tessiner Regierung am Mittwochvormittag mitteilte.

Die Abwicklung der Auszahlung koste den Kanton 3,5 Millionen Franken, heisst es im Communiqué weiter.

Von den Geldern profitieren all jene Unternehmen, die verglichen mit den Vorjahren mindestens 40 Prozent an Umsatz verloren haben. (sda)
13:37
5033 Neuinfektionen in der Schweiz
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldete am Mittwoch 5033 neue Corona-Fälle in den letzten 24 Stunden. Die Positivitätsrate liegt bei 11 Prozent. 292 Personen wurden hospitalisiert, 98 Menschen starben.
12:50
Kanton Neuenburg impft ab 28. Dezember
Im Kanton Neuenburg sollen die ersten Impfungen ab dem 28. Dezember erfolgen. Weil die erste Lieferung nur ungefähr 250 Dosen umfassen wird, hat der Kanton beschlossen, zuerst nur die besonders gefährdeten Menschen zu impfen. Anschliessend sollen Bewohnerinnen und Bewohner von Altersheimen und das Gesundheitspersonal und später der Rest der Bevölkerung an der Reihe sein, wie die Neuenburger Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte.
12:09
Wallis hat 3900 Impfdosen bestellt
Der Kanton Wallis hat eine erste Bestellung von 3900 Dosen für den von Swissmedic zugelassenen Impfstoff von Pfizer/Biontech aufgegeben. Die Impfung soll schrittweise mit Patienten aus den geriatrischen Abteilungen des Spitals Wallis beginnen.

Die vom Kanton Wallis bestellten Impfdosen sollten vor Jahresende von der Logistikbasis der Armee an das Zentralinstitut der Spitäler im Wallis geliefert werden, teilte die Staatskanzlei am Mittwoch mit. Nach den Impfungen in den geriatrischen Abteilungen des Spitals Wallis werde die Impfung ab Anfang Januar oder sogar schon früher den Bewohnern von Alters- und Pflegeheimen und danach anderen, vom Bund schwerpunktmässig festgelegten Personengruppen angeboten.

Sobald genügend Impfstoffe verfügbar sind, wird die Impfung im Wallis allen Personen über 16 Jahren angeboten. Sie soll vom Frühling bis zum Sommer 2021 gestaffelt durchgeführt werden, abhängig von den Lieferungen und der Anzahl an Personen, die geimpft werden wollen. (sda)
12:10
Bilder aus dem neuen Impfzentrum in Luzern
So wird in Luzern geimpft
43 Bilder
Eine über 90-jährige Frau wird als erste Person im Kanton Luzern und als eine der ersten Personen der Schweiz mit dem Impfstoff von Pfizer/Biontech gegen Corona geimpft, in einem Pflegeheim im Kanton Luzern, am Mittwoch, 23. Dezember 2020. (KEYSTONE/Urs Flüeler)
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10:22
Erste Person in der Schweiz gegen Corona geimpft
In den Kantonen hat am Mittwoch die grösste Impfaktion der Schweizer Geschichte begonnen. Am Morgen ist in der Luzerner Landschaft eine 90-jährige Frau als erste gegen das Coronavirus geimpft worden.

Das bestätigte der Luzerner Gesundheitsdirektor Guido Graf anlässlich der Besichtigung eines Impfzentrums in seinem Kanton.

Die ersten 107'000 Covid-19-Impfdosen des Herstellers Pfizer/Biontec waren am Dienstag auf dem Landweg in der Schweiz eingetroffen. Sie wurden anschliessend von der Armeeapotheke an die Kantone verteilt.

Nicht nur Luzern, auch andere Kantone wie Appenzell Innerrhoden hatten angekündigt, bereits am Mittwoch mit dem Impfen zu beginnen. Um einen guten Schutz zu erreichen, muss der auf der sogenannten Boten-RNA-Technologie beruhende Impfstoff zwei Mal im Abstand von drei Wochen gespritzt werden.
9:49
Ansteckungsgefahr trotz Maske bei Niesen und Husten
Wer aus geringer Distanz angeniest oder angehustet wird, läuft trotz Mund-Nasen-Schutz Gefahr, sich mit dem Coronavirus anzustecken. Das ergab eine Untersuchung amerikanischer Wissenschaftler mit fünf verschiedenen Masken. Nur eine spezielle Partikelmaske bot im Test einen hundertprozentigen Schutz gegen Tröpfchen mit Viruspartikeln.
epa08788023 A protective face mask is on the floor at the Old Opera square in Frankfurt am Main, Germany, 31 October 2020. The State of Hesse's authorities imposed tightened coronavirus restrictions, including wearing a mask in downtown, as the number of coronavirus cases all over in the country has exceeded the level of 50 new infections per 100,000 residents.  EPA/RONALD WITTEK
Stoffmaske mit Filter etwas besser
Demnach liess eine zweilagige Stoffmaske 3,6 Prozent der Tröpfchen durch, wie die Forschenden im Fachmagazin «Physics of Fluids» berichten. Wie aus früheren Studien hervorgeht, kann ein Nieser bis zu 200 Millionen Viruspartikel enthalten. In einem solchen Fall kämen noch mehr als sieben Millionen Viruspartikel durch die Maske. Diese Zahl liegt weit über den 1000 Partikeln, die nach früheren Erkenntnissen für eine Infektion mit dem Coronavirus ausreichen können. Bei einer zweilagigen Stoffmaske mit einem Filter für Feinstaub (PM 2,5) kamen 1,7 Prozent der Tröpfchen durch.

Lediglich die N95-Maske, die einen Standard der amerikanischen Bundesbehörde für arbeitsmedizinische Forschung Niosh erfüllt, filterte sämtliche Tröpfchen aus der Luft. Allerdings gilt das nur, wenn ein anderer niest oder hustet. Ist der Maskenträger selbst die Quelle der Tröpfchenwolke, können 0,98 Prozent der Tröpfchen die N95-Maske durchdringen. Hier bieten die Chirurgenmaske (0,19 Prozent) und die Masken mit Feinstaubfilter (0,19 Prozent) einen besseren Schutz.

Abstandhalten und Maskentragen
«Es sind nicht nur Masken, die helfen. Es sind sowohl die Masken als auch das Abstandhalten», betont Kota. Ihre Studie bestätige quantitativ, dass das Tragen von Masken und das Abstandhalten in den meisten Fällen einen guten Schutz vor der Ansteckung mit dem Coronavirus bieten, schreiben die Forscher.

Die Durchlässigkeit der Masken ohne Niesen und Husten oder das mögliche Entweichen der Viren seitwärts haben die Forscher nicht untersucht. (sda/dpa)
9:45
BAG hat Briten via Push-Nachricht über Quarantäne informiert
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat am Mittwoch Britinnen und Briten in der Schweiz mit einer Push-Nachricht über die für sie geltenden Corona-Regeln informiert. Diese sollen sich ab Ankunftstag zehn Tage in Quarantäne begeben.

Die Angeschriebenen werden aufgefordert, das Zimmer respektive den Aufenthaltsort nicht zu verlassen und alle Kontakte zu vermeiden. Sollte die Anordnung nicht eingehalten werden, könne eine Strafe von bis zu 10'000 Franken verhängt werden.

Den Text verschickten die Telekomanbieter Salt, Swisscom und Sunrise im Auftrag des BAG an alle Kunden, die aus den Zielländern kommen und ihre Dienste nutzen. Das BAG versicherte den Angeschriebenen, dass weder das BAG noch andere staatliche oder private Stellen Zugriff auf die Kontaktinformationen habe. (sda)
7:58
Oberster Polizist: «Wir werden sicher keine Jagd auf Maskensünder machen»
Mark Burkhard versichert, die Polizei werde nicht gezielt Maskenverweigerer ins Visier nehmen. Der Präsident der kantonalen Polizeikommandanten stellt fest, dass die Bevölkerung zum Teil gereizt auf die Polizei reagiert.
Kommandant Mark Burkhard spricht an einer Medienkonferenz betreffend die Reorganisation der Polizei Basel-Landschaft im Polizeihauptgebaeude in Liestal am Mittwoch, 2. November 2016. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)
Anfangs Dezember hat der Nationalrat für Corona-Bussen gegen Maskenverweigerer gestimmt. Der Präsident der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (KKPKS) sagt, er kenne keine Polizeikorps, die Budgetvorgaben für die Bussen hätten. «Wir werden sicher keine Jagd auf Maskensünder machen, sondern ermahnen und auf das richtige Verhalten hinweisen», so Mark Burkhard in einem Interview mit dem «Blick» am Mittwoch.

Derzeit steht noch nicht fest, wie hoch die Busse für Maskenverweigerer ausfällt. Die Schweizerische Staatsanwälte-Konferenz (SSK) empfiehlt, dass Widerhandlungen mit zu 250 Franken Busse bestraft werden können.

Mark Burkhard zeigt sich darüber hinaus besorgt, dass die Bevölkerung in der Coronapandemie vereinzelt gereizter werde: «Das führt gehäuft zu Auseinandersetzungen», so der oberste Polizist der Schweiz.

Zudem stellt er eine gewisse Verlagerung von Delikten ins Internet fest. Dabei werde die Corona-Situation ausgenutzt: «Etwa wenn versucht wird, Angehörige zur Zahlung grösserer Summen zu bringen, weil angeblich eine Person auf einer Intensivstation liegt und die Behandlung finanziert werden muss», sagt Burkhard. (dpo/chmedia)
6:38
Deutschland meldet Höchststand bei Todesfällen
Die Zahl der gemeldeten Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus hat in Deutschland einen neuen Höchststand erreicht. Binnen eines Tages übermittelten die deutschen Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 962 neue Todesfälle, wie aus den RKI-Zahlen vom Mittwochmorgen hervorgeht. Ausserdem wurden 24'740 Neuinfektionen gemeldet. Vergangenen Mittwoch (16.12.) waren 27'728 Neuinfektionen und der bisherige Höchststand von 952 Todesfällen verzeichnet worden. Den Höchstwert mit 33'777 gemeldeten Infektionen hatte es am Freitag gegeben, darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten.

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) sank bis Mittwoch leicht auf 195,1. Tags zuvor war mit 197,6 ein Höchststand erreicht worden. Den mit Abstand höchsten Wert erreicht Sachsen: Dort liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 414,1, also mehr als doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt.

Die Zahl der Todesfälle war in der Tendenz zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet worden war. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg bis Mittwoch auf 27'968.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 1 554 920 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 23.12., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 1 160 100 Menschen inzwischen genesen. (sda/dpa)
6:33
Südkorea stoppt Flugverkehr aus Grossbritannien
Aufgrund der Sorgen über eine neue Mutation des Coronavirus hat Südkorea jeglichen Flugverkehr von und nach Grossbritannien bis Jahresende gestoppt. Laut Angaben des Gesundheitsministeriums soll die neue Regel ab sofort gelten. Zusätzlich haben Südkoreas Behörden Einreisende aus Grossbritannien ausnahmslos zu einer 14-tägigen Quarantäne sowie einem zusätzlichen Virustest kurz vor Ende der Quarantäne verpflichtet.

In Grossbritannien war zuletzt eine neue Variante des Coronavirus aufgetaucht, die möglicherweise deutlich ansteckender als die bisher bekannte Form ist. Die meisten EU-Staaten entschieden daraufhin, Reisen aus und nach Grossbritannien vorübergehend weitgehend einzuschränken. (sda/dpa)
6:27
Joe Biden warnt: «Die dunkelsten Tage liegen noch vor uns»
Der künftige US-Präsident Joe Biden macht den Amerikanern angesichts der anhaltend intensiven Corona-Pandemie keine Hoffnung auf eine rasche Besserung der Lage - im Gegenteil. «Hier ist die einfache Wahrheit: Die dunkelsten Tage im Kampf gegen Covid liegen noch vor uns, nicht hinter uns», sagte der Demokrat am Dienstag in Wilmington in seinem Heimat-Bundesstaat Delaware in einer Ansprache vor den Feiertagen. «Wir müssen uns darauf vorbereiten, unser Rückgrat zu stärken. So frustrierend das ist, wir werden Geduld brauchen, Durchhaltevermögen und Entschlossenheit, um das Virus zu besiegen», sagte Biden.

Der gewählte Präsident verwies darauf, dass es noch viele Monate dauern werde, bis die rund 330 Millionen Menschen in Amerika gegen das Coronavirus geimpft werden könnten. Daher sei es wichtig, über die Feiertage und darüber hinaus weiter die bekannten Vorsichtsmassnahmen zu beachten, um weitere Infektionen zu vermeiden. Dazu gehöre auch, Weihnachten in diesem Jahr nicht wie üblich mit vielen Familienmitgliedern zu feiern, mahnte Biden. In diesem Jahr sei es ein Zeichen wirklicher Zuneigung, nicht zusammen zu feiern.
President-elect Joe Biden speaks at The Queen Theater in Wilmington, Del., Tuesday, Dec 22, 2020. (AP Photo/Carolyn Kaster)
Joe Biden
22:42
Aargauer Bürgerliche fordern Öffnung der Läden
Die Aargauer Kantonsregierung hat kurz vor Weihnachten beschlossen, den Detailhandel dicht zu machen, um die Situation in den Spitälern zu entschärfen. Diesen Entscheid will Benjamin Giezendanner, Präsident des Aargauischen Gewerbeverbandes, wieder rückgängig machen. Dies schreibt CH Media. Die zusätzlichen Massnahmen seien «unbestimmt und führen damit zu vielen offenen Fragen und Wettbewerbsverzerrungen», schreibt er in einem offenen Brief an die Regierung.

Mitunterzeichnet haben den Brief die Aargauische Industrie- und Handelskammer sowie die Partei- und Fraktionspräsidentinnen von SVP, FDP und CVP Aargau. «Wir anerkennen die Situation im Gesundheitsbereich. Aber wir verstehen nicht, warum man vor Weihnachten eine Vollbremsung machen muss», sagt Giezendanner.

>>> Zum ganzen Artikel von CH Media geht es hier
21:41
Joe Biden schwört US-Bevölkerung auf harten Winter ein
Der künftige US-Präsident Joe Biden hat die Bürger in den USA angesichts der anhaltend starken Corona-Pandemie auf harte Zeiten eingeschworen. «Hier ist die einfache Wahrheit: Die dunkelsten Tage im Kampf gegen Covid liegen noch vor uns, nicht hinter uns», sagte der Demokrat am Dienstag in Wilmington in seinem Heimat-Bundesstaat Delaware in einer Ansprache vor den Feiertagen. «Wir müssen uns darauf vorbereiten, unser Rückgrat zu stärken. So frustrierend das ist, wir werden Geduld brauchen, Durchhaltevermögen und Entschlossenheit, um das Virus zu besiegen», sagte Biden.

Der gewählte Präsident verwies darauf, dass es noch einige Monate dauern werden, bis die rund 330 Millionen Menschen in Amerika gegen Corona geimpft werden könnten. Daher sei es wichtig, über die Feiertage und darüber hinaus weiter alle Vorsichtsmassnahmen zu beachten, um weitere Infektionen zu vermeiden. Dazu gehöre auch, Weihnachten in diesem Jahr nicht wie üblich mit vielen Familienmitgliedern zu feiern, mahnte Biden. (sda/dpa)

20:26
Kein Einkaufstourismus mehr für Schweizer in Süddeutschland
Ab diesem Mittwoch ist Schluss mit Einkaufstourismus für Schweizer in Süddeutschland. Baden-Württemberg schränkt die sogenannte 24-Stunden-Regel für quarantänefreies Einreisen ein. Somit will Baden-Württemberg auch verhindern, dass Deutsche in der Schweiz Skifahren gehen.

Die entsprechende Pressemitteilung der Landesregierung in Stuttgart über die geänderte Corona-Verordnung von Baden-Württemberg veröffentlichte der Schweizer Botschafter in Berlin, Paul Seger, am Dienstagabend auf Twitter.



Die Regelung ermöglicht weiterhin quarantänefreie Einreisen aus beruflichen, dienstlichen, geschäftlichen, schulischen, medizinischen oder familiär bedingten Gründen. Für 72 Stunden sind Besuche bei Verwandten ersten Grades weiterhin möglich. Auch Paare dürfen sich weiterhin treffen. (sda)
ARCHIVBILD ZUR MELDUNG, DASS DEUTSCHLAND DIE SCHWEIZ AB KOMMENDEN SAMSTAG ZU CORONA-RISIKOGEBIET ERKLAERT, AM DONNERSTAG, 22. OKTOBER 2020 - Grenzwaechter am Autobahn-Zoll, aufgenommen am Montag, 15. Juni 2020, in Kreuzlingen. Die Grenze zu Deutschland wird heute nach dem Coronavirus-Lockdown wieder geoeffnet. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
18:10
BAG wendet sich an britische Touristen
Das BAG wendet sich mit einem Tweet in Englischer Sprache an die Touristen aus Südafrika und Grossbritannien. Wegen der Corona-Mutation müssen diese sich in eine zehntägige Quarantäne begeben. Das BAG schreibt: «Verlassen Sie Ihr Zimmer oder Ihre Residenz nicht!» Bei Zuwiderhandlung droht den Skitouristen eine Busse von bis zu 10'000 Franken. (cma)
17:54
Tessin lässt Skigebiete offen
Im Kanton Tessin darf vorerst Ski gefahren werden. Die zuständige Behörde hat den Skistationen am Dienstag die Betriebsbewilligung erteilt. Diese ist jedoch nicht unbegrenzt und kann je nach Entwicklung der epidemiologischen Lage widerrufen werden.

Skigebiete, die ihre Schutzkonzepte nicht einhalten, können sanktioniert werden, wie die Tessiner Staatskanzlei mitteilte. Zudem wird die Zahl der Gäste in den Skigebieten kontingentiert. Anpassungen wären auch möglich, sollten sich die Vorgaben des Bundes ändern.

Der Kanton Tessin stösst damit zu den grossen Skigebieten in den Kantonen Graubünden, Wallis und Bern, die über die Festtage ebenfalls geöffnet sind. Demgegenüber stellen die Bergbahnen namentlich in der Zentral- und Ostschweiz den Betrieb wegen der Corona-Pandemie ein. (sda)
epa08879613 A sign shows coronavirus rules on the opening day of the Airolo ski area in the Swiss Alps during the coronavirus disease (COVID-19) pandemic, in Airolo, Switzerland, 12 December 2020. Winter sports enthusiasts can only visit the ski area with a season pass, wearing face masks and keeping social distancing.  EPA/Alessandro Crinari
17:27
Auch Fauci lässt sich öffentlich impfen
Nach mehreren amerikanischen Politikern hat sich auch der renommierte US-Immunologe, Anthony Fauci, vor laufenden Kameras gegen das Coronavirus impfen lassen. Der Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten bekam am Dienstag in Bethesda unweit von Washington eine Dosis des Impfstoffes des Unternehmens Moderna verabreicht. Fauci sagte, er habe vollstes Vertrauen in die Sicherheit und Wirksamkeit des Impfstoffes und wolle alle, die die Möglichkeit dazu hätten, ermuntern, sich ebenfalls impfen zu lassen. Fauci ist in der Corona-Krise zu Amerikas Gesicht im Kampf gegen die Pandemie geworden. Er geniesst grosses Vertrauen in der Bevölkerung.

Bei der Veranstaltung am Sitz des Nationalen Gesundheitsinstituts liessen sich auch der US-Gesundheitsminister Alex Azar und mehrere Mitarbeiter aus dem klinischen Bereich der Behörde öffentlich impfen.

Seit der vergangenen Woche werden in den USA Menschen mit dem Corona-Impfstoff der Unternehmen Pfizer und Biontech geimpft, der eine Notzulassung von der zuständigen Arzneimittelbehörde bekommen hat. Seit dieser Woche wird auch der Moderna-Impfstoff in den Vereinigten Staaten verabreicht. In der Bevölkerung ist jedoch Skepsis gegenüber den Impfstoffen verbreitet, die im Eiltempo entwickelt wurden. Daher mühen sich prominente Politiker und Wissenschaftler nach Kräften, Vertrauen der Bürger in die Sicherheit und Effektivität der Vakzine zu bilden.

In der vergangenen Woche hatte sich unter anderen US-Vizepräsident Mike Pence vor laufenden Kameras die Impfung geben lassen, am Montag auch der künftige US-Präsident Joe Biden.
16:52
Impfungen in deinem Kanton
Hier siehst, wann und wo du dich in deinem Kanton impfen lassen kannst

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16:52
Nur noch akute Behandlungen in niederländischen Spitälern
Durch die steigende Anzahl von Covid-19-Patienten verschärft sich die Lage in niederländischen Spitälern. Alle planbaren regulären Behandlungen wurden daher abgesagt, wie das Gesundheitsministerium am Dienstag in Den Haag entschied.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sollen auch erneut mehr Patienten auf Intensivstationen in deutschen Kliniken verlegt werden.
Das war bereits während der ersten Corona-Welle im Frühjahr geschehen. Zuletzt waren am Montag zwei Patienten in eine Klinik nach Dortmund transportiert worden. (sda/dpa)
16:34
Wetschweizer Kantone schliessen Restaurants
Die Westschweizer Kantone verschärfen die Massnahmen gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie wieder. Ab Samstagabend bleiben die Gaststätten in der Romandie geschlossen. Dies gilt auch für die Skipisten – ausser im Kanton Waadt, dort dürfen die Restaurants auf den Skipisten offen bleiben.

Die Regierungen der vier Kantone Freiburg, Waadt, Neuenburg und Wallis einigten sich darauf, auf die bundesrechtlich noch zulässigen Ausnahmemöglichkeiten zu verzichten. Damit sollen die Regeln mit denjenigen in den Nachbarkantonen Bern, Genf und Jura koordiniert werden.

Die beschlossenen Massnahmen berücksichtigten die Entwicklung der Epidemie, insbesondere die Stabilisierung der Fallzahlen auf hohem Niveau sowie die jüngste Mutation des Virus, heisst es am Dienstag in einer gemeinsamen Mitteilung der Kantone. Die Massnahmen gelten vom 27. Dezember bis zum 22. Januar und entsprechen grösstenteils denjenigen in der übrigen Schweiz. (sda)
15:01
«Kann man wählen, welchen Impfstoff man will, wenn wir mehr als einen haben?»
Berger: «Zuerst brauchen wir mehrere. Ob eine Person wählen kann, was für einen Impfstoff sie möchte, wird wahrscheinlich nicht so sein – aus logistischen Gründen. Das wird zugeteilt werden.»

Es werde spezifische Empfehlungen geben, falls es unterschiedliche Eigenschaften gibt, sagt Masserey. Das sei aber noch Zukunftmusik.

Die Pressekonferenz ist hiermit beendet.
Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

Die wichtigsten Fakten zum Coronavirus: Symptome, Übertragung, Schutz.

Coronavirus: Was du wissen musst

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Coronavirus: Was du wissen musst
quelle: ap / zoltan balogh
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So kam das Coronavirus in die Schweiz – eine Chronologie

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