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Offen gesagt

«Liebe Veganer, deswegen macht ihr die Leute aggressiv...»

Vegan zu leben, ist keine private Entscheidung mehr, der vegane Lebensstil ist zu einem kulinarisch-kulturellen Code geworden. Das ist gut so, aber man sollte sich dessen auch bewusst sein.



Liebe Veganerinnen, liebe Veganer

Vor längerem schon ist mir folgender Witz untergekommen: «Woran erkennt man einen Veganer? – Er sagt es dir.»

Ich musste sehr lachen und wäre ich ein Veganer, wäre ich vermutlich ein wenig sauer geworden. Beides untrügliche Zeichen dafür, dass in diesem Bonmot mehr als nur ein Körnchen Wahrheit steckt.

Radikal auf die Spitze getrieben hat dieses vegane Sendungsbewusstsein nun eine junge Medizinstudentin in einem Bündner Restaurant. Sie bestand, in einer an Wurstigkeit vermutlich eher unvegan anmutenden Diskussion, darauf, dass der Wirt ihr ein Piccata-Menu vegan zubereiten lässt.

Das lehnte dieser ab, mit Hinweis auf den unverhältnismässigen Aufwand und drei andere vegane Menus auf der Karte. Das bescherte ihm wiederum eine 1-Sterne-Rezension auf Google und dem Internet einen reichweitenstarken, gehässigen und unkonstruktiven Schlagabtausch zwischen Veganern und Karnivoren.

Ähnlich verhielt es sich schon viele Male zuvor, zuletzt vor rund einem Monat, als sich das ganze Land in die Schützengräben beidseits der personifizierten Demarkationslinie Tamy Glauser stürzte und darüber stritt, ob jemand, der Veganerblut für krebsheilend halte, das Land eher gen Himmel oder auf direktem Weg in die Hölle führte. Hätte sie gesagt, sie fahre jetzt einen Hummer, es hätte weniger Aufruhr gegeben.

Eine simple Diät-Idee ist mittlerweile also ein gesellschaftlicher Spaltpilz, der zur simplen Verortung Einzelner in die Lager Gut und Böse (je nach Perspektive auch umgekehrt) dient. Man ist, was man isst und so ist die vegane Lebensweise für viele Leute folgerichtig auch Identitäts-Eckpfeiler und damit auch Indikator politischer Einstellung. Der Veganismus ist so zum kulinarischen Code sozialer und politischer Zugehörigkeit geworden.

In unserer zunehmend von Rechtspopulistensprech polarisierten Überfluss-Gesellschaft, in der die politische Debatte vom Wettbewerb der Ideen hin zu einer unappetitlichen Ressourcenverteil-Schlacht identitätspolitisch definierter Splittergruppen verkommen ist, ist es deshalb nur logisch, dass die Veganer – wie die Bauern, die Frauen, die Migranten, die LGBTQ, die alten weissen Männer und andere mehr – als eine weitere Anspruchsgruppe wahrgenommen werden. Und die könnte einem schliesslich auch noch etwas wegnehmen.

Natürlich ist das Quatsch, aber in der entsprechenden politischen Grosswetterlage ist die Reaktion dann eben heftig, wenn man solche diffusen Ängste in absurden Menu-Forderungen oder mit übergriffig-missionarischer Kommunikation in die Realität hineinkristallisieren lässt.

Deshalb hier zwei Vorschläge:

1. Behandelt Nichtveganer oder Gastgeber aller Art mit dem selben Respekt, mit dem ihr euch auch behandelt sehen möchtet.

2. Sagt, dass ihr vegan lebt und was eure Beweggründe sind, aber sprecht erst weiter, wenn das Gegenüber Interesse am Thema signalisiert.

Dann wird es künftig auch weniger Kalamitäten geben, wenn ihr sagt: «Ich bin ein*e Veganer*in.»

Lieber Gruss

Maurice Thiriet

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126Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Frogface 04.07.2019 10:46
    Highlight Highlight Jordan Peterson nimmt in seinen Vorlesungen immer wieder das Thema Identity Politics auf und wie das ideologische Denken jegliche Diskussion auf philosoohischem Niveau verunmöglicht. Du greift diesen Gedanken in deinem offenen Brief auf - in Bezug auf Veganismus, aber auch mit Referenz auf LGBT Rechte und die Genderdiskussion. Dein Appell an die Veganer ist schlicht und einfach wie das 11. Gebot: sei kein Arschloch. Offensichtlich ist das viel schwieriger als es scheint.
  • Janis Joplin 04.07.2019 09:02
    Highlight Highlight Eigentlich ganz einfach. Behandle den anderen so, wie du auch behandelst werden möchtest, Respekt ist keine Einbahnstrasse.
  • IMaki 04.07.2019 08:16
    Highlight Highlight Lieber Herr Chefredaktor. Ich danke Ihnen verbindlichst für den - wie soll ich schreiben? - ganz trefflichen Hand-Kant-en-Schlag zugunsten eines etwas demütigeren Umganges unter uns Menschlein.
    Ihr ergebenster alter weisser Mann und praktizierender karnivorer Hetero, der sich - bis zu Ihren heutigen Zeilen - zunehmend als Ausserirdischer vorgekommen ist.
  • Matrixx 04.07.2019 07:41
    Highlight Highlight Man kann sich gegenseitig respektieren, ohne sich über jemanden zu stellen.
    Was am meisten nervt sind Veganer, die meinen, wegem ihrem Fleischverzicht sind sie die Übermenschen was Umweltschutz und Moral aneblangt.
    Und davon hatte ich schon viele Gespräche.
  • sowhat 04.07.2019 07:25
    Highlight Highlight Selten war ich so einig mit Maurice. Kurz und knapp und gut geschrieben.👍
  • Karl Bukowski 04.07.2019 00:11
    Highlight Highlight 1) Einmal mehr finde ich einen Kommentar vom „Chef“ sehr gut geschrieben, aber irgendwas stört mich am Inhalt, und jetzt nach ein paar Drinks hab ich glaub heraus gefunden was. Die meisten Veganer geben sich ja allergrösste Mühe, sich genau nicht so zu benehmen, wie beschrieben (missionierend, belehrend). Aber darum geht es gar nicht.
    Nein, es gibt Leute, die nutzen eine Lebensweise aus, um ihre eigene Arroganz ausleben. Selbstgerechter Gutmenschentum ist ja egal, aber bei Leuten wie der Zürcher Medizinstudentin geht es darum, ihr überhebliches Verhalten zu rechtfertigen.
  • uniQue 03.07.2019 23:54
    Highlight Highlight Ja, das Thema ist emotional und was mich vor allem hässig macht, dass einige Leute eine sehr starke Meinung dazu haben, ohne sich jemals eine einzige Stunde mit der Thematik auseinandergesetzt zu haben. Die meisten Veganer die ich kenne, sind dies nicht aus einer Tageslaune heraus, sondern weil sie sich damit beschäftigt haben, ihnen nicht egal ist, was die Landwirtschaft mit der Umwelt macht, wie mit den Tieren umgegangen wird oder aus wissenschaftlich belegbaren gesundheitlichen Vorteilen (siehe placebokontrollierte Doppelblindstudien auf Nutritionfacts.org oder WHO). Leben und leben lassen.
  • Dani S 03.07.2019 22:57
    Highlight Highlight Missionieren weckt auf der Gegenseite immer ungute Gefühle. Als Flexitarier mit ca. 1 mal pro Woche Fleisch nerven mich sowohl die Coop-Werbung (tschtsch) als auch die Verdammung (Leichenteile) durch die Veganer. Ein toleranter Schritt von beiden Seiten aufeinander zu: die Welt wäre deutlich angenehmer und besser.
  • das Geflüster 03.07.2019 22:50
    Highlight Highlight Maurice

    Ist schon klar, dass du nur die Comments zeigst, die dich nicht hinterfragen.
    (Ihr manipuliert mittlerweile auch die likes ?)
    Ich aber nehme dein Nichtaufschalten als Kompliment.

    Du schreibst:
    „in unserer zunehmend von Rechtspopulistensprech polarisierten Überfluss-Gesellschaft“

    Was ist mit dem Linkspopulistensprech?
    Der ja mindestens genauso präsent ist?
    Wieso erwähnst du dies nicht?

    Weil du auf diesem Auge blind bist.

    Und es dir nicht einmal bewusst bist.

    Gell?
    😉
    • dickmo 03.07.2019 23:22
      Highlight Highlight @das Geflüster: Ich bin auf dem linken Auge gar nicht blind. Die Identitätspolitik ist ja logischerweise eher linke Domäne, weil Minderheiten-Politik. Aber ich bin nicht ganz einverstanden mit der Fukuyama'schen Sichtweise, dass die Identitätspolitik daher rührt, dass die Linke das Projekt "Arbeiterschicht in Mittelstand verwandeln" abgeschlossen hat. Ich glaube mindestens so sehr hat die Linke die rechtspopulistische Identitätsbildung von Gruppen durch Abgrenzung gegenüber anderen Gruppen übernommen.
    • Frogface 04.07.2019 10:51
      Highlight Highlight Dickmo, du liest die gleichen Bücher wie ich. Und dein Einwand gegen Fukuyama ist berechtigt. Was, wenn hier mehrere Herleitungen möglich sind, die von verschiedenen Seiten zu dieser Entwicklung der Identity Policy geführt hat?
  • By-Quête 03.07.2019 21:44
    Highlight Highlight Lieber Herr Thiriet, grossartig dass Sie nach ihrem Veganer-Artikel gleich die Bildstrecke mit den gebratenen Hunden aus China geschaltet haben! Bestimmt haben diese chinesischen Hundeliebhaber/innen auch etwas gegen die doofen “Missionare”, die ihnen diese Art der Fleischeslust vergällen möchten!
  • By-Quête 03.07.2019 21:23
    Highlight Highlight Das Problem ist doch, dass jede(r) Veganer(in) umgehend als “missionarisch” apostrophiert wird, sobald er/sie zu argumentieren anfängt, ob gefragt oder ungefragt... Mit diesem Killerargument entledigt sich der fleisch(fr)essende Teil der Menschheit gerne der Verantwortung, ihren Speisezettel zu rechtfertigen! - Übrigens habe ich noch NIE erlebt, dass ein Sonderwunsch bezüglich Fleischgericht einem Beizer “zuviel Aufwand” gab!
  • Nixnutz 03.07.2019 21:12
    Highlight Highlight Der gute alte kategorische Imperativ, Kant‘s welcher. In der Praxis wohl für viele zu anspruchsvoll.
  • lohessmile 03.07.2019 21:12
    Highlight Highlight "Simple Diet-Idee"
    Meinem Verständnis nach (als Nicht-Veganer) geht Veganismus über die Diet-Idee hinaus. Und hat tiefere ideologische oder auch relogiöse Beweggründe.
    Täusche ich mich?
  • John H. 03.07.2019 21:09
    Highlight Highlight Lieber Maurice

    nachdem sich meine Gehirnwindungen nach dem Lesen deines Artikels wieder entknotet haben, soviel.

    These/Vorschlag 1: Genau das! (und umgekehrt)
    These/Vorschlag 2: vergiss es!!

    Alles was die Einen vom Anderen und die Anderen vom Einen überzeugen will ist EINE ANDERE Diskussion ;-)
  • ächt jetzt? 03.07.2019 20:51
    Highlight Highlight Antithese: Veganer rühren mit ihrem Lebensstil mit grosser Kelle im Schuldbewusstsein. Die Bilder aus Schlachthöfen sind unangenehm, die vom Bund wissenschaftlich belegten Erkenntnisse, dass Fleischverzicht zugunsten des Klimas durchaus wirksam ist, (https://www.agroscope.admin.ch/agroscope/de/home/themen/umwelt-ressourcen/oekobilanzen/oekobilanz-Anwendungen/oekobilanz-von-fleisch.html), verlangen eine kollektive Verantwortung und individuellen Verzicht.
    Nicht, dass sie missionieren, nervt. Sondern dass sie ja eigentlich Recht haben.
  • Grohenloh 03.07.2019 20:49
    Highlight Highlight Für mich persönlich liegt der Grund der Emotionalität des Themas so:
    Veganer unterstellen, dass sie ‚gut‘ sind. Gut zu den armen Tieren. Gut zu Tieren sein unterstütze ich voll. Das ist sicher keine schlechte Idee.
    Aber wir sind biologische Wesen und somit Allesfresser (siehe andern Kommentar von mir). Das Wesen der Natur wird völlig falsch verstanden.
    1. die Natur ist brutal. Die fressen sich bei lebendigem Leib.
    2. der Natur sind Individuen egal. Es geht lediglich um die Spezies (biologische Art)

    Das finde ich auch nicht gut. Veganer leben somit in einer Traumwelt, was ich aufklären möchte.
  • Grohenloh 03.07.2019 20:42
    Highlight Highlight Das Thema ruft solche Emotionen hervor, weil
    1. Fleischesser auch ein Schuldgefühl gg. den Tieren haben
    2. Veganer davon ausgehen, dass sie die Guten und somit über jeden Zweifel erhaben sind,
    obwohl wir biologisch gesehen Allesfresser sind und streng vegetarisch essen nicht unserer Natur entspricht und vegan essen völlig unnatürlich und ungesund ist, und dies von den Veganern nicht akzeptiert wird. Dh: in dem Thema eine grundsätzliche HaltungsInkompatibilität sichtbar wird.
  • 7000-Z 03.07.2019 20:38
    Highlight Highlight Ihr wollt euch als ernst zunehmendes Medium in der Medialen Landschaft platzieren, dann greift doch Themen auf die wirklich relevant sind und euch nicht nur heuchlerischen Diskussionsstoff bringt. Grazie mille!
  • ächt jetzt? 03.07.2019 20:27
    Highlight Highlight Grundsätzlich mit allem einverstanden, gegenseitige Toleranz ist wichtig. Eine kleine, nicht unbedeutende Korrektur zu deinem Artikel ist aber angebracht: Veganismus ist weit mehr als eine simple Diät-Idee. Vielleicht sind es ja auch solche eher despektierlichen, wertenden "Definitionen" einer Lebenshaltung, die Veganer zu ihren Monologen veranlassen. Verständnis ist die Grundlage von Toleranz.
  • olaus 03.07.2019 20:24
    Highlight Highlight Gegenvorschlag: Liebe Journalist*innen, bitte sucht nicht nach Lösungen, wie „die Veganer“ sich ändern müssen, damit sie nicht pauschalisiert werden. Hört einfach auf mit dem Pauschalisieren. Ich lebe vegan, weil ich die Umwelt schonen und Tierleid vermeiden will, das sind Werte, die in der Schweiz fast alle Menschen teilen. Es ist für mich bedrückend, dass ich Erklärungen bereit haben muss, wie man das mit einer Existenz als ganz normaler, liebenswürdiger Mensch vereinbaren kann, der sich nicht mal wahnsinnig viele Gedanken über das alles macht und eigentlich auch nicht gerne drüber spricht.
  • inVain 03.07.2019 20:21
    Highlight Highlight Von hohen und anderen Rössern
    Benutzer Bild
    • Baccaralette 04.07.2019 12:50
      Highlight Highlight Oh vielen vielen lieben Dank dass du mir jetzt entlich den Witz des Cartoons erklärt hast! Ich hab mir das angeschaut und gedacht - mh. Ich weiss nicht, worum es geht!

      Mein Dank der Woche an dich!
  • TenSouls 03.07.2019 20:06
    Highlight Highlight Gut geschrieben und so zutreffend! Als kleine Anmerkung vielleicht : das wieso vegan kann man auch weg lassen wenn das gegenüber nicht nachfragt oder reagiert.

    Ich frage ja auch LBGTQ nicht warum..., ich nehme es zur Kenntnis und gut ist.
  • Hinterm Mond, wärmts sich bestens 03.07.2019 19:53
    Highlight Highlight Mir fällt aber auch immer auf, wenn sich jemand vegetarisch oder vegan ernährt, dann fühlen sich immer alle Karnivoren angegriffen in ihrem Recht Fleisch fressen zu dürfen! Es sind dann sie, die missionarisch agieren... und das sag ich als Karnivore...
  • Ratatvisker 03.07.2019 19:34
    Highlight Highlight Dasselbe gilt dann aber auch für Carnivore. Ich habe in meinem Umfeld bis jetzt nie erlebt, dass ein Vegetarier oder Veganer versucht hat mich zu missionieren. Wenn wir Gäste haben passen wir Menüs an oder machen eine Alternative für Andersessende und bis jetzt hatten wir nie Reklamationen, die meisten waren extrem dankbar, dass auf aie Rücksicht genommen wird. Was ich jedoch immer wieder sehe und höre sind abfällige und arrogante Bemerkungen gegenüber Veganern und Vegis. Und dass oft schon die Aussage "Ich bin Veganer" die Emotionen hochkochen lässt, weshalb das so ist, ist mir schleierhaft.
    • dickmo 03.07.2019 23:11
      Highlight Highlight @Ratatvisker: Aber jetzt hab ichs doch grad aufgeschrieben, warum ich glaube, dass es so ist?
    • Hinterm Mond, wärmts sich bestens 04.07.2019 06:09
      Highlight Highlight @dickmo: Diese Beobachtungen habe ich auch gemacht und zwar vor Tamy etc. der klassische Fleischfresser ( zu denen ich auch gehöre) fühlt sich aber immer gleich angegriffen, wenn jemand eine andere Ernährungsvariante lebt... du hast dir hier nur eine komplizierte Ausrede ausgedacht!!
    • Ratatvisker 04.07.2019 10:57
      Highlight Highlight Nein eigentlich nicht wirklich, laut dir sind die Anfeindungen gegen Veganer eine Folge der herrschenden politischen Verhältnisse und der sozialen und politischen Verortung der Veganer. Allerdings kenne ich Vegis und Veganer jeglicher politischer Couleur und die kritische Haltung gegenüber Andersessenden ist nicht neu, sondern war schon in den 90ern geläufig. Es fällt heute lediglich mehr auf, da mehr Veganer und das Internet.
  • no-Name 03.07.2019 19:33
    Highlight Highlight Mein grösstes Kompliment in den letzten Wochen.

    Eine sehr enge Freundin lädt mich zum essen ein (so hurti öppis usem chüelschrank) und fragt ob ig tortellini mit fleischfüllung will.

    Ich dachte sie will mich aufziehen und sie wusste nicht das ich vegi bin.

    Seit 28 jahren. Ich missioniere offenbar nicht, was mich sehr freut.
  • Danywhere 03.07.2019 19:19
    Highlight Highlight Das sind sinnvolle Vorschläge, die im Grunde weiterführende Geltung haben: Wann immer jemand das Gefühl hat missionieren zu müssen, wäre es nur höflich, das Gegenüber zuerst um Erlaubnis zu bitten.
  • CalibriLight 03.07.2019 18:54
    Highlight Highlight Ich arbeite seit Jahren mit VeganerInnen zusammen und hatte nie ein Problem deswegen. Niemand hat mich zu missionieren versucht. Solange wir zusammen mittagessen gehen können und die einen den anderen nicht dreinreden ist alles gut.
    Ich finde es eigentlich sehr konsequent und mutig, vegan zu leben, ich habe keine Lust drauf, ich kriege schon vom Tibits-Essen Magenbrennen....
    Daher esse ich wie es mir drum ist, die tierischen Produkte sind bio, das ist für mich logisch.

    Also, ihr Lieben da draussen, lasst die Fleischesser leben und die Veganen auch.
  • Bruno Wüthrich 03.07.2019 18:49
    Highlight Highlight Mich interessiert es nicht sonderlich, ob jemand vegan lebt oder nicht. Denn dies ist jedem seine eigene Sache.

    Ich esse gerne mal vegan. Heute gibt es ja da feine Sachen. Aber ich selbst bin nicht Veganer, koche nicht vegan und überprüfe auch keine Produkte darauf hin, ob sie vegan sind.

    In der Regel gibt es bei mir neben einer der üblichen Beilagen und Fleisch auch genügend Gemüse und Salat, damit Gäste zumindest vegetarisch reichhaltig bedient sind, wenn jemand auf Fleisch verzichten will.

    Im Verlaufe eines Abends bin ich jeweils gerne zu einer Diskussion über das Thema bereit.
  • Heinz Schmid 03.07.2019 18:12
    Highlight Highlight Auch als Nicht-Veganer erlebe ich die ganze Diskussion als Strohmann-Argumentation, meist dürftig abgestützt durch Einzelfälle.
  • Randalf 03.07.2019 18:10
    Highlight Highlight
    Ich probiers nochmals da mein erster Kommentar nicht freigeschaltet wurde.

    Veganer machen uns nicht agressiv.

    Das Problem ist das aus einer Mücke ein Elefant gemacht wird.
    Immer wieder wird Öl ins Feuer gegossen und das wisst ihr watsons. Veganer sind nur eines dieser Themen welche viele clicks generieren und mit clicks verdient ihr euer Geld.

    Wir sollten jetzt alle mal einen Gang runterschalten und wieder toleranter werden.

    Und wenn es keine vegane Piccata gibt, dann gibt es keine,
    Basta!
  • Tobias W. 03.07.2019 18:08
    Highlight Highlight Hammer Bericht, danke! (-wenn auch zuweilen etwas kompliziert geschrieben.) 😉

    Es ist leider tatsächlich so, oder zum Teil noch schlimmer. Ich musste schon während einer eigentlich friedlich motivierten Grillfeier Vorträge von Vegi‘s anhören, dass Fleisch-Konsum eigentlich Massen-Mord und Holocaust sei.

    Liebe Veganer, ich nehme immer (und gerne) Rücksicht auf euch, und komme auch jederzeit gerne mit ins Hiltl oder Samses zum Dinieren. Aber bitte akzeptiert, dass wir Fleischesser auch gerne freundschaftlich respektiert werden.

    Danke, und en Guete ;-)
  • stadtzuercher 03.07.2019 18:06
    Highlight Highlight "In unserer zunehmend von Rechtspopulistensprech polarisierten Überfluss-Gesellschaft..."

    Äh, wie meinst du das? Sprachcodes sind doch klar linke Themen: Was man aus politischer Korrektheit nicht mehr wie früher sagen darf, bis zu Sprachregelungen in Stadtverwaltungen (Hannover) und Universitäten. Solche subtilen und anspruchsvollen Benimmregeln hätte in nicht-intellektuellen Milieus rechtsaussen gar keine Chance.





  • Alteresel 03.07.2019 18:05
    Highlight Highlight Meine Tochter reiste vor 20 Jahren als sog. Kampfvegetarierin (Veganer gabs damals noch kaum) in den Senegal. Von ihrer Gastfamilie wurde sie überschwänglich mit einem üppigen Mal begrüsst, das da aus Fleisch, Fisch, Fleisch, Fisch und wenig Gemüse und Reis und vielen Früchten bestand. Meine Tochter begriff sofort, dass ihr diese Familie das beste aufgetischt hatte! Unf sie langte zu. Heute isst Sie immer noch wenig Fleisch, „Teilzeitvegetarierin“. Als sie mit dieser Geschichte nach Hause kam, war ich mächtig stolz auf sie.
  • Ruedi Rüssel 03.07.2019 17:58
    Highlight Highlight Wie wärs mit zwei Vorschlägen für Nicht-Veganer:

    1. Behandelt Veganer mit dem selben Respekt, mit dem ihr euch auch behandelt sehen möchtet.

    2. Wenn jemand sagt, dass er Veganer ist, dann nehmt es einfach zur Kenntnis und erspart allen unnötige Diskussionen. Die meisten davon entstehen nämlich weil Nicht-Veganer kein Verständnis dafür haben, dies kund tun und es bis ins Unendliche durchkauen möchten (inkl. Winback-Gelabber in der Hoffnung auf eine Umstimmung). Ich habe noch keine Veganer erlebt, die ungefragt anderen eine Kassette ins Ohr drücken und mache das auch nicht.

    Danke
  • Burdleferin 03.07.2019 17:44
    Highlight Highlight Es wird immer wieder geschrieben, dass Veganer missionieren. Habe ich so explizit noch nie erlebt. Aber ihre Aussage: „Ich bin Veganer!“ impliziert die Abwertung der Nicht-Veganer.
    Und dies wird IMMER mitgeteilt!
  • Dreamtraveller 03.07.2019 17:43
    Highlight Highlight Etwas Empathie und Akzeptanz hat noch niemandem geschadet. Ob nun um Essensgewohnheiten, politische Einstellungen oder Fussballteams geht, sobald man gegen Andersdenkende schiesst und sich gegen ihre Meinung abschottet, kommt man im Leben nicht weiter und bleibt halt stehen. Wenn man jedoch einen zivilisierten Dialog führen kann und nicht immer überzeugt ist, dass die eigene Meinung die einzig richtige ist, erlebt man immer wieder positive Überraschungen und lernt sich dabei auch selbst besser kennen.
  • Bert der Geologe 03.07.2019 17:42
    Highlight Highlight Es könnte aber auch sein, dass wir Nicht-Veganer über den Veganismus so hässig werden, weil wir zu spüren glauben, dass Veganer uns als schuldig anschauen. Schuldig für alle Tiere, die sterben und mitschuldig am Weltuntergang sowieso. Genauso meinen wir bei streng religiösen Menschen zu spüren, dass sie uns wegen Ungläubigkeit in der Hölle schmoren sehen. Vielleicht sehen sie das gar nicht so, wir wissen es letztendlich nicht. Jedenfalls sind bei diesem Thema viel mehr Emotionen und Respektlosigkeiten da, als eigentlich angemessen wären.
  • Luki Bünger 03.07.2019 17:32
    Highlight Highlight Grundsätzlich einverstanden, aber:

    Die Entscheidung sich vegan zu ernähren, ist doch sehr einschneidend und oft auch mit einer gesellschaftlichen Haltung verbunden. So gesehen, ist ein Veganer auch immer Aktivist. Kann man gut finden oder nicht, aber von einem Aktivisten erwarten, er möge doch bitte angenehm protestieren, ist doch reichlich seltsam. Der muss doch stören, wenn er denn gehört werden will.

    Nur schon wie störrisch wir uns bereits verhalten, wenn eine #MeToo-Bewegung ein bisschen überschrill daherkommt und wie wenig Aufmerksamkeit «genehmer»
    Protest dahingehend bewirken konnte – liebe Veganer, mich dürft's weiter missionieren.
  • Nelson Muntz 03.07.2019 17:28
    Highlight Highlight Missionieren ist allgemein mühsam, obs die Freikirchler des heiligen St. Kevin-Justin sind oder Veganer. Leben wie man will und diesden anderen auch gewähren.
  • Liselote Meier 03.07.2019 17:27
    Highlight Highlight Vorne weg ernähre mich nicht Vegan, aber schon genug gestritten mit

    Du beschreibst den Veganismus als „life-style“ gibt es, und da funktioniert auch deine These.
    Das ist aber noch nicht politisch

    Aus einem Weltbild heraus, das Fleisch essen Mord ist, ergibt sich ein Antagonismus

    Ist wie bei der Sklaverei. Pro/Contra kannst du auch nicht versöhnen, denn so bleibt die Sklaverei bestehen

    Das ist beim Veganismus genau das selbe. Lässt man den Fleischesser weiter Fleisch essen geht das Morden weiter aus der Perspektive.

    Diesen Antagonismus kann man nicht auflösen, darum gibt es Reibung





  • Coffey 03.07.2019 17:27
    Highlight Highlight "Die Veganer" machen also "die Leute" aggressiv? Habe ich das soweit richtig verstanden?
    • dickmo 03.07.2019 23:04
      Highlight Highlight @Coffey: Offensichtlich. Q.E.D.
  • Frère Jacques 03.07.2019 17:26
    Highlight Highlight Vllt würde es auch nützen, wenn "newsportale" nicht (gefühlt) jede woche was darüber bringen würden. Es gibt sicher unverschämte Gäste (unabhängig von der Ernährungsweise) und auch ungehobelte Gastgeber - darüber zu berichten und es aufzubauschen liegt im Ermessen der Redaktion. Und wenn ich es recht gelesen habe, war Frau cand. med. übrigens lediglich die Begleitung.
    Ich fordere eine watson-ernährungs-challenge... 8 Wochen keine Artikel über Ernährung! Wenn ihr das schafft, lade ich euch zum grillieren ein.
  • Merida 03.07.2019 17:24
    Highlight Highlight Ich mag meine Beweggründe für meinen Fleischverzicht nicht jedem auf die Nase binden und nerve mich manchmal schon, wenn man mich danach fragt. Oft ist es nämlich genau diese Frage, die meinem Gegenüber einen Steilpass zur Diskussion liefert, die ich selber gar nicht führen will.
  • BaBa17 03.07.2019 17:17
    Highlight Highlight Vegan zu sein soll jede*r für sich selber entscheiden. Ich hatte das „Glück“ während 2 Jahren eine Veganerin in der Familie zuhaben und das ist jetzt nicht abwertend gemeint. Dank Ihr habe ich gelernt Vegan zu kochen, einfach weil ich auch für sie jeweils etwas gutes kochen wollte. Ich selber bin nicht Vegan, aber seit dem esse ich ganz gerne Vegan. Und trotzdem möchte ich ein Stück Fleisch nicht missen. Ob Carnivor, Vegetarier oder Vegan, einfach Leben und Leben lassen. In diesem Sinne: just be kind to one another!
  • Elmas Lento 03.07.2019 17:15
    Highlight Highlight Vorschlag 1: passt so, gilt aber für alle, nicht nur Veganer.
    Vorschlag 2: nur wenn es relevant ist, du z.B. jemanden zum essen einlädst oder eingeladen wirst. Dann aber auch nur erwähnen das man vegan isst, Begründung nur auf Nachfrage.
    Vorschlag 3: lasst die Leute essen was sie wollen ohne blöde Kommentare, gilt für Vegis und Fleischfresser. Niemand will während dem Essen über Mangelernährung oder Umweltschäden der Viehzucht reden.
  • Garp 03.07.2019 17:05
    Highlight Highlight Ich finde es ziemlich heuchlerisch, nun so einen offenen Brief zu schreiben Maurice. Ihr heizt dieses Thema auf Watson ja ständig an mit entsprechenden Titeln und manchmal Lapalien, wie diese Medizinstudentin und der Wirt, bzw. Inhaber des Hotels. Ihr lebt von diesem Identitätenkampf und trägt zu ihm bei.

    Geht ja auch darum meine Identität ist besser als Deine, also Konkurrenz. Wir sind eine Konkurrenz- und Ellbogengesellschaft. Solidarität und gute Beispiele, bringen weniger Klicks.

    Man müsste viel tiefer gehen, warum sich unsere Gesellschaften so entwickeln und viel genauer hingesehen.



  • Hecate 03.07.2019 17:03
    Highlight Highlight Der Begriff "Veganer", in diesem Text immer benutzt, ist genauso ungenau, sinnlos, veralgemeinernd und von Vorurteilen beladen wie die Begriffe "die Schwule", "die Feministinnen" etc. Millionen Menschen ernähren sich heute vegan, wir sind alle unterschiedlich genauso wie die nicht-Veganer, es hat unter uns diejenigen die laut sind, diejenigen die ruhig sind und alles dazwischen. Dieser Brief soll mich als eine von "den Veganer" ansprechen, quasi liebevoll und tolerant, und mich um Toleranz bitten, nur ich habe nie jemanden belästigt, dank diesen Brief aber wurde ich als solche abgestempelt.
  • smoking gun 03.07.2019 17:02
    Highlight Highlight Puh Maurice, in Anbetracht deiner Lösch-Orgie fällt es schwer, was Substanzielles beizutragen.

    "Der Veganismus ist so zum kulinarischen Code sozialer und politischer Zugehörigkeit geworden."

    Das ist so, gehört aber doch eher ins Links-Grün-Lager. Den gleichen missionarischen Eifer legen ja auch die Klimaaktivisten an den Tag. Fährt man ein Diesel/Benzinauto, muss man damit rechnen, als Klimakiller stigmatisiert zu werden.

    Ich hab das Problem so gelöst: Bei meinem Auto ist ein Aufkleber dran: "Ich bremse auch für Gemüse!" Ich hoffe, so die veganischen Verkehrsteilnehmer zu besänftigen.
  • TheDoctor 03.07.2019 17:00
    Highlight Highlight Und da wollte ich mich schon empören.. Gut geschrieben, die Situation meines Erachtens richtig eingeschätzt.
  • Sherlock_Holmes 03.07.2019 16:45
    Highlight Highlight Die beiden Thesen sind mir sehr vertraut, da sie wunderbar auf den Punkt bringen, wie der persönliche Glaube zu leben sei.

    Menschen reagieren in der Regel zu Recht allergisch, wenn man sie ungefragt – mit loderndem Furor – mit dem allein selig machenden Heil beglückt.

    Wie schon der «Alte Fritz» bemerkte, seines Zeichens Friedrich II «der Grosse» von Preussen.
    „… den hier mus ein jeder nach Seiner Faßon Selich werden.“

    Damit spricht er Toleranz und Respekt an, wobei keiner dem anderen Abbruch tue.

    Überzeugung wächst vielmehr aus dem Leben derselben und der persönlichen Beziehung.
  • sukram79 03.07.2019 16:38
    Highlight Highlight Bin kein Vegi, finde diesen Artikel aber total überflüssig und es reicht langsam nur wegen einer Veganerin alle Veg. zu schubladisieren.
    Ein Kollege ist auch Veganer und er traute sich nicht mal zu „outen“....wohl genau wegen solchen sprüchen wie hier im Verlauf.
    Sicherlich gibt es jeden Tag tausende Menschen die irgend einen Aufstand machen im Restaurant, aber da lohnt es sich wahrscheinlich nicht einen Artikel darüber zu schreiben, dies kommt nur gut an wenn es eine Minderheit betrifft.

    Eher Blick niveau, sorry.
  • Dancehall_Washington 03.07.2019 16:37
    Highlight Highlight Es ist klar, dass es überall Leute mit narzisstischen Tendenzen gibt. Was ich jedoch für intellektuell faul halte, ist die Thematik auf eine simple Diät-Idee runterzubrechen. Bei einer veganen oder vergetarischen Ernährung geht es um weit mehr: Nämlich um ethische Bedenken rund um das Tierwohl sowie um ökologische Fragestellungen. Gegen den Klimawandel zu sein, und gleichzeitige die eigenen ideologischen Scheuklappen zu verteidigen, ist halt schon ein bisschen heuchlerisch. Zukünftig müssen neben politischen Änderungen wohl auch Gespräche über (Fleisch)konsum geführt werden.
    • legis 03.07.2019 17:24
      Highlight Highlight Danke danke danke! Genau das was du beschreibst führt dann zu emotionalen Diskussionen. In den Augen von Nichtveganern/Vegetariern ist man oft (nicht alle) entweder ein Spinner, jemand der gerne mit dem Hype geht, ein Narzist weil anders und auffällig oder man wird einfach bemitleidet. Dass aber Vega's evtl sehr sehr gerne Fleisch / Tierprodukte essen würden, im Gedanken ans Wohl der Menschen, Tiere und Planet aber lieber darauf verzichten, darauf kommen die wenigsten. Wenn man das mal in die Köpfe kriegen würde, wären all die Diskussionen sicher viel gehaltvoller und weniger kriegerisch!
  • Still N.1.D.1. 03.07.2019 16:34
    Highlight Highlight Ich esse für mein Leben gerne und dafür stehe ich täglich hinter dem Herd. Essen ist und war schon immer ein, wenn nicht das zentrale Ergebnis des Tages für gemütliches zusammen sein.

    Diese ganze vegane Debatte verschiebt die Grundwerte von geniessen, trinken und das Leben miteinander teilen in einen Ernährungskrieg.

    Unterdessen zaubere ich vegane Menus auf dem Tisch die allen richtig gut munden und erinnere meine vegane Freude wieder daran, was es heisst gut zu Essen, zu geniessen, zu sein. Das haben viele bei der ganzen Debatte verlernt.
    • keplan 03.07.2019 20:09
      Highlight Highlight Kann ich mich einladen, wenn du so gut kochst wie du schreibst wird ds herrlich 😊
  • Eifachöpper 03.07.2019 16:32
    Highlight Highlight Lieber Maurice

    Kleiner Disclaimer vorweg, ich bin kein Veganer. Was mich aber am meisten nervt sind genau solche Artikel wie denn den du eben verfasst hast. Du wirfst Veganer als Gesamtheit in einen Topf basierend auf einzelnen Erlebnissen oder Medienberichten (die ebenfalls darum entstanden Sind weil streitereien mit Veganer für viel Aufmerksamkeit sorgen). Allen ist inzwischen klar, dass man beispielsweise Ausländer nicht in einen Topf werfen sollte, warum machst du das dann aber mit Veganern? Ich kenne viele Veganer von denen weis niemand dass sie es sind weil sie es ebene nicht kommuniz.
    • dickmo 03.07.2019 17:15
      Highlight Highlight @Eifachöpper: Das mache ich eigentlich nicht? Die Benutzung des Begriffs Veganer mag ein wenig undifferenziert sein, zugegeben, aber es geht mir nicht darum zu sagen, dass nicht alle Veganer gleich sind, das setz ich eigentlich voraus, sondern darum, sondern die Mechanismen dahinter zu verstehen, warum der Veganismus ein solch extremes Reizthema ist. Das ist meine These dazu, vielleicht ist die dumm, dann lass ich mich gern eines besseren belehren, das ist meine Auffassung von Debatte. These + Gegenthese = Ziel: Erkenntnisgewinn.
    • legis 03.07.2019 17:31
      Highlight Highlight Das musst du aber Veganern oft nicht erklären. Man erlebt es ja hautnah, fast täglich weil man logischerweise viel öfters darüber disskutieren (muss).
      Ich fände es einfach angenehm, wenn man wenigstens versuchen würde, die Beweggründe zu verstehen und nicht als Tierlihätscheli der auch irgendwo dabei sein will, abgestempelt wird.
      Mal in Betracht ziehen, dass Veganer evtl etwas sehen, was andere nicht/weniger sehen und versuchen eine andere Perspektive einzunehmen. Die Fleischperspektive einzunehmen haben die meisten Vega's hinter sich, es ist halt saufein, easy zubereitbar, schnell fertig usw
    • Eifachöpper 03.07.2019 18:39
      Highlight Highlight Gegenthese: Sobald man akzeptiert das Veganismus eigentlich Sinn macht, müsste man sich damit auseinandersetzen dass man mehr für die Umwelt und Tiere tun könnte als man eigentlich tut. Geht mir jeweils so. Ich denke generell von den Veganern und nicht Veganern zu sprechen ist müssig, weil sich die Menschen genau so wie Männer oder Frauen nicht kategorisieren lassen. Liebe Grüsse peace and out
  • goldmandli 03.07.2019 16:31
    Highlight Highlight Es gibt anstrengende Veganer, das stimmt. Aber es gibt eine genau so starke gegenbewegung. Wie oft wird eben jener oder andere Veganer-jokes gepostet, gesagt oder via whatsapp versendet? Warum werden gewisse Menschen so stark dafür kritisiert, dass sie eine nachhaltigere Ernährung bevorzugen?

    Immerhin dominiert die Klimafrage momentan die politische Diskussion und so gut wie jeder den ich kenne, ist der Meinung, dass etwas getan werden müsse. Und es gibt nunmal kaum ein eifacheres Mittel seinen co2-Ausstoss zu veringern, als den Fleischkonsum zu verringern.
    Es ist kein Glaubenskrieg.
  • Selbstdenker 03.07.2019 16:25
    Highlight Highlight Ich bin selber Veganer und erachte deinen beiden Vorschläge als selbstverständlich!

    Schlussendlich soll doch jeder essen was er will und das auch vertreten. Dieses ganze Verurteilen von beiden Seiten ist einfach nur unnötig und bringt niemandem was.
    • jellyshoot 03.07.2019 17:24
      Highlight Highlight danke! amen
  • Magenta 03.07.2019 16:25
    Highlight Highlight Ich würde die zweite der beiden Grundregeln noch etwas ändern:

    1. Behandelt Nichtveganer oder Gastgeber aller Art mit dem selben Respekt, den auch Ihr für Euch erwartet.

    2. (Nur!) falls ihr irgendwo eingeladen seid oder ins Restaurant geht: Sagt, dass ihr vegan lebt und fragt, ob es eine vegane Alternative gibt. Weitere Auskünfte zu diesem Thema (inkl. Beweggründe) erst dann, wenn das Gegenüber nachfragt.
    • Merida 03.07.2019 17:11
      Highlight Highlight Da bin ich ganz bei dir Magenta!
      Ich halte mich eigentlich durchwegs an diese beiden Grundsätze. (Bin selber Vegetarierin und habe einen veganen Lebenspartner.)
  • Bud Spencer 03.07.2019 16:23
    Highlight Highlight Die These empfinde ich eigentlich als gesunden Menschenverstand.

    Grundsätzlich hat der Kunde eine Holschuld, was die Menükarte betrifft. Ich geh ja auch nicht nach Sharm el Sheik und beklag mich, wenns keinen Schnee hat.

    Aber das ist kein Veganer-Problem, sondern ein Problem, was überall ersichtlich ist: im Verkehr, im Büro, etc.: Jeder meint, nur sein Wille zählt und andere müssen sich einem unterordnen.

    Ich würde die These umformulieren in: Nimm Rücksicht auf die anderen und nimm dich nicht zu ernst.
    • Imfall 03.07.2019 16:30
      Highlight Highlight Der Weg zum Weltfrieden 🤝🙏
  • Malaga 03.07.2019 16:21
    Highlight Highlight Ich kenne einige Veganer und 99% davon sind völlig unaufgeregt. Wir kochen vegan, wenn sie zum Essen kommen und gut ist. Aber jemand aus unserer Familie hat da wirklich ein Sendungsbewusstsein. Das nervt . Das Thema Ernährung nimmt da soviel Raum ein. Es gab einen Familienanlass, der drehte sich nur noch darum, dass alles vegan ist. Es reizt mich, diese moralische Deutungshoheit. Flugreisen? Ich darf, ich bin vegan. Neues dickes Auto? Ich darf, ich bin vegan. Das hat dazu geführt, dass "vegan" bei mir einen negativen Toch hat. Aber ich esse gerne "tierfrei", das ist kein Problem.
  • m:k: 03.07.2019 16:21
    Highlight Highlight Das Problem ist nicht so gross, wie es gemacht wird. Leider wirken "Gräben" zwischen den Lagern im Internet viel tiefer als sie in der Realität sind. Einzelne wirre Exponate auf beiden Seiten versuchen sich Gehör zu verschaffen und findige Online-Medien die auf Klicks angewiesen sind, bauschen die Stories dann soweit auf, dass man meinen könnte die Lager gingen nächstens mit Cervelat und Blumenkohl aufeinander los.
    z.B.: Ich habe keine (ernstzunehmende) Stimme gehört, die Tamy G. in ihrer Argumentation unterstützt hat. Es gab keinen Streit sondern nur eine dumme Aussage, die widerlegt wurde.
    • Zwerg Zwack 03.07.2019 16:44
      Highlight Highlight Diesem Kommentar kann man gar nicht genug Herzen geben!
  • Hier Name einfügen 03.07.2019 16:19
    Highlight Highlight "In unserer zunehmend von Rechtspopulistensprech polarisierten Überfluss-Gesellschaft, in der die politische Debatte vom Wettbewerb der Ideen hin zu einer unappetitlichen Ressourcenverteil-Schlacht identitätspolitisch definierter Splittergruppen verkommen ist"

    Kann mir das mal eben jemand auf Deutsch übersetzen? Ich verstehe da nicht mal Bahnhof. 🤷‍♂️
    • dickmo 03.07.2019 16:24
      Highlight Highlight @Hier Name einfügen: Während grosse Politiker über Ideen streiten, versuchen Rechtspopulisten alle gegeneinander aufzuhetzen und so Wähler zu gewinnen, was mittlerweile die Linke kopiert. Was der SVP der Ausländer ist, ist der AL der alte weisse Mann.
    • Hier Name einfügen 03.07.2019 16:31
      Highlight Highlight @dickmo
      Ach so, da muss ich Ihnen ein Stück weit Recht geben. Wer damit angefangen hat, darüber könnte man streiten, aber das ginge am eigentlichen Thema des Artikels vorbei. Trotzdem danke für die Antwort.
    • El Vals del Obrero 03.07.2019 16:43
      Highlight Highlight Das mit dem "alle Linke haben was gegen weisse alte Männer" (Hallo Bernie Sanders ...) ist doch genau so ein Chabis wie "alle Veganer sind missionierende Nervensägen".

      Könnte man nicht mal auf diese ständige Klischee-Verstärkungen verzichten?
  • Magenta 03.07.2019 16:18
    Highlight Highlight Daumen hoch, Maurice. Die beiden Regeln lassen sich – je nach dem in etwas abgewandelter Form – auf restlos alle Lebensbereiche übertragen. Grundsätzlich sollte es zur Grunderziehung gehören, sich genau so zu verhalten; egal, ob es nun um Veganismus oder irgend etwas anderes geht.
  • Menel 03.07.2019 16:17
    Highlight Highlight Die Verwendung des Wortes Karnivore finde ich in dem Zusammenhang immer etwas störend und polarisierend. Wir sind Omnivoren; nur weil wir keine Veganer sind, heisst das nicht, dass wir ausschliesslich Fleisch essen. Ich ernähre mich grundsätzlich vegetarisch, esse aber sehr gerne ab und an ein gutes Stück Fleisch.
    • Magenta 03.07.2019 16:28
      Highlight Highlight Der Begriff "Karnivoren" wird leider häufig gewählt, um zu provozieren oder implizit zu signalisieren, dass man Omnivoren per se für Tierquäler hält. Schade.
  • code11 03.07.2019 16:11
    Highlight Highlight Wird Regel 1 nicht nur auf das aktuelle Thema beschränkt, landet man bei Emanuel Kant und findet die Lösung nahezu aller Probleme der heutigen Gesellschaft.
  • Sagittarius 03.07.2019 16:09
    Highlight Highlight Persönlich mache ich solche Erfahrungen nicht.

    Wenn ich auf VeganerInnen treffe, missionieren sie nicht und wir können auch ganz offen darüber reden. Ich interessiere mich für ihre Lebensart, sie sich für meine... Man tauscht Aussichten aus.
    Wenn aus einer Gruppe jemand vegan ist, koche ich der Einfachheit halber für alle vegan und niemand mault und schreit.
    Wenn ich bei VeganerInnen eingeladen bin, werde ich immer gefragt ob vegan ok ist oder sie mir was anderes kochen sollen.

    Zivilisiert halt?! Man erntet vielleicht auch was man sät...
  • Giannina Pompeo 03.07.2019 16:08
    Highlight Highlight Super geschrieben, so einfach ist es. Jeden so leben lassen wie er es will. Danke dafür👍👍🎊
  • Füdlifingerfritz 03.07.2019 16:04
    Highlight Highlight Wie die meisten schon geschrieben haben: Man soll essen was man mag.
    Aber: Dass viele Veganer/innen nicht selten verbissen bis fanatisch sind, hat schon seine Gründe. Das Ganze hat teilweise durchaus religiöse Züge. Es gibt sehr viele Regeln, die strikt befolgt werden müssen und viel Verzicht, der geleistet werden muss. Und es ist ganz einfach recht aufwendig vegan zu leben. Dieser Lebensstil hört ja beim Essen nicht auf. Es wird zwar immer leichter, dank des grösser werdenden Marktes, aber vegan sein nimmt immer noch viel Zeit im Alltag ein. Daher vielleicht der Unmut und die Verbissenheit.
  • dickmo 03.07.2019 16:02
    Highlight Highlight Liebes Publikum, ich habe mir Mühe gegeben, eine These verständlich zu formulieren, warum das Veganer-Thema derartige Emotionen hervorruft. Ich möchte, dass diese These diskutiert wird und nicht der Pro/Contra-Veganer-Krieg weitergeführt wird. Ich schalte nur Kommentare frei, die direkt auf die These meines offenen Briefes eingehen. Vielen Dank für euer Verständnis.
    • dickmo 03.07.2019 16:13
      Highlight Highlight @Der Bojenmensch: Doch, genau das tu ich jetzt.
    • dickmo 03.07.2019 16:17
      Highlight Highlight @Der Bojenmensch: Ist keine Änderung der Spielregeln. Ist einfach Durchsetzung von Kommentarregel Nr. 1 von watson: https://www.watson.ch/u/commenting_rules
    • Snowy 03.07.2019 16:48
      Highlight Highlight Sali Mo!

      Gut so.

      Nur frage ich mich, warum Du meinen Beitag (Inhalt: Nicht-Vegis missionieren Vegis mindestens genauso; Bsp: Mensa Grossunternehmen Züri) nicht freischaltest?

      Habe grosses Verständnis für Beiträge, welche die Netikette etc nicht einhalten oder am Thema vorbeischreiben.

      Was ich aber gar nicht mag, ist wenn meine lange redigierten, hochstehenden Abhandlungen im WWW stirbt - namenlos, ungesehen!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • TodosSomosSecondos 03.07.2019 16:00
    Highlight Highlight übergriffig-missionarischer Kommunikation? tut mir ja leid aber selbige beobachte ich massivst viel häufiger von Fleischessern gegenüber nicht-Fleischessern als umgekehrt. (ok ich kenn nur eine handvoll Vegis und Veganer während sogut wie jeder Fleischesser ist.. behaupte aber dennoch: Das ist ein Wahrnehmungsissue der Fleischesser und kein Verhaltensproblem der nicht-Fleischesser)
    • Magenta 03.07.2019 16:22
      Highlight Highlight Das denke ich nicht. Ich war mal acht Jahre lang Vegetarierin, und ich wurde kein einziges Mal von einem Fleischesser blöd angezündet oder musste mir einen "Bekehr-Versuch" anhören. Aber eventuell liegt das am Zeitgeist. Meine acht Vegi-Jahre liegen nun doch schon 20 Jahre zurück. Eventuell hat sich der Umgangston generell verschärft, und die Tendenz ist gestiegen, anderen ständig vorschreiben zu wollen, was sie zu tun und wie sie zu leben haben.
  • Purple Widow 03.07.2019 15:55
    Highlight Highlight Was mir als Veganerin langsam so richtig auf den Zeiger geht, sind genau diese gegenseitigen Sticheleien in den Medien von beiden Seiten, welche keine gesunde Diskussion ermöglichen. Ich hab keine Ahnung, was für Veganer/innen ihr kennt, aber ich kenne keine einzige vegane Person, die missioniert. Genau so wenig kenne ich Karnivore, die mich blöd anmachen würden, geschweige denn so rumhaten wie hier. Vielleicht lebe ich einfach in einem weniger verkrampften Umfeld 🤷🏻‍♀️ Gruss aus der Realität, entspannt euch alle wieder ein wenig und geniesst euer Fleisch und ich mein Tofu✌🏼
    • Magenta 03.07.2019 16:22
      Highlight Highlight Sorry, ich habe Dich aus Versehen geblitzt. Ich würde mich echt freuen, wenn Watson endlich die nachträgliche "Herz-/Biltzkorrektur" einführen würde.
    • BaBa17 03.07.2019 17:36
      Highlight Highlight Danke für dein Post. Ich selber bin nicht Vegan habe es aber in meinem Umfeld bisher genauso erlebt. Ich glaube einfach das es im Internet bzw beim anonym kommentieren immer wieder Trollst gibt die im echten Leben genau das Gegenteil sagen. Oder sich einfach nicht getrauen Face to Face die Meinung zusagen. Könnte ja sein das der Gegenüber gute Argumente hat.
  • thatvphissue 03.07.2019 15:52
    Highlight Highlight "2. Sagt, dass ihr vegan lebt und was eure Beweggründe sind."
    Nein, bitte keine Beweggründe, wenn nicht danach gefragt wird.
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 03.07.2019 15:52
    Highlight Highlight Ich habe öfter den Verdacht es ist umgekehrt, also dass es für die Nichtveganer sehr identitätsstiftend ist, sich von den Veganern abzugrenzen.

    Dass Veganer oft über ihre Essgewohnheiten sprechen, hängt wohl auch damit zusammen, dass sie das tun müssen, wenn sie eingeladen werden oder irgendwo einkehren.

    Das tollste an den Veganern finde ich aber, dass die mit vereinten Kräften mithelfen, den gewaltigen ökologischen Fussabdruck auszugleichen, den mein monströser Wurstkonsum verursacht.
    • Trump's verschwiegener Sohn 03.07.2019 16:06
      Highlight Highlight "Ich habe öfter den Verdacht es ist umgekehrt, also dass es für die Nichtveganer sehr identitätsstiftend ist, sich von den Veganern abzugrenzen."

      Das Problem ist, dass es von beiden viel zu viele gibt.
  • Ohniznachtisbett 03.07.2019 15:50
    Highlight Highlight Mit den Veganern ist es wie mit vielen religiösen und pseudoreligiösen Gruppierungen. Sie leben ihre Überzeugung aus vermeintlich intrinsischer Motivation (die Tiere, die Gesundheit, was weiss ich noch alles). In Tat und Wahrheit ist es in der Instagram Zeit, rein extrinsisch motiviert. Nämlich man sucht sich einen Lebensstil der einem selbst Argumente liefert, sich "den Anderen" moralisch überlegen zu fühlen. Und genau da liegt das Problem. Mein Vorschlag an ALLE: Nehmt euch doch wieder mal etwas weniger wichtig, übt euch in Demut, und hebt nicht immer den MeiMei-Finger...
    • KKraus 03.07.2019 16:08
      Highlight Highlight Die Veganer, die ich kenne, machen kein grosses Tamtam, sondern sind meist einfach bewusst lebende Menschen. (Habe aber auch kaum Hipster-Freunde, die essen, was gerade so in ist.) Kenne viel mehr Fleischesser, die bei der Diskussion gleich durchdrehen, Veganer mit Nazis gleichsetzen und ihr Fleischkonsum verteidigen wie andere ihren Gott oder Propheten...
  • ChillDaHood 03.07.2019 15:45
    Highlight Highlight Ich kenne viele Veganer - aber dass sie mir oder einer Gruppe in meinem Beisein dies unaufgefordert aufgedrängt haben, habe ich nie erlebt.

    Es gab immer Diskussionen, ja - aber die sind auch durch Gegenfragen angerissen worden. Klassiker wie: Aber Mangelernährung. Wie toll findest du mich denn jetzt, da ich Fleisch esse. Was machst du mit (meist noch hypothetischen) Kindern?

    Und dann habe ich die Leute in Absenz der/des Veganers/Veganerin darüber reden hören, dass er/sie ein Riesentamtam drum macht.

    Wieso ich nie ein Problem mit Vegetariern/Veganern hab? Ich leg mich nicht mit Ihnen an.
    • Snowy 03.07.2019 16:16
      Highlight Highlight 100% Zustimmung und dieselbe Erfahrung gemacht.
    • PeteZahad 04.07.2019 09:50
      Highlight Highlight Ich habe das Gegenteil erlebt. Von allen Veganern die ich kenne, ist genau einer darunter der dies nicht in den Vordergrund stellt und andere bekehren will. Ihm ist es sogar unangenehm wenn das Thema zur Sprache kommt "Sag Mal, du als Veganer ...".
  • The Count 03.07.2019 15:45
    Highlight Highlight
    «Liebe Watson Redakteure, deswegen macht ihr die Leute aggressiv...»

    Hach wie sinnfrei verallgemeinernd doch manche Leute sind.
    Selber kenne ich 7 Veganer persönlich, vier davon zählen zum näheren Bekanntenkreis. Bis auf einen dieser sechs leben alle einfach so vegan, ohne Trara. Das einzige Trara darum machen jeweils Nichtveganer. Schade, aber wers braucht...
  • 01vinc09 03.07.2019 15:44
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  • MarGo 03.07.2019 15:42
    Highlight Highlight Lieber Maurice
    Wir fressen, was du uns vorwirfst ;) wenn du das Thema als würdig erachtest und einen Artikel darüber verfassen lässt, dann weisst du ja von vornherein, was da kommentarmässig auf euch zukommen wird...
    Es ist wie mit allem anderen auch... wer von einem oder wenigen auf eine ganze Gruppe schliesst, handelt undifferenziert... wer sich dann öffentlich in einem Kommentar über alle Veganer beschwert, polemisch...
    Aber grundsätzlich ist es deine Schuld ;) denn eigentlich ist eine solche Nachricht keine Newsmeldung wert...
  • DocShi 03.07.2019 15:40
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  • Nerthu 03.07.2019 15:37
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    • azoui 03.07.2019 15:45
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    • TJ Müller 03.07.2019 16:02
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  • Chili5000 03.07.2019 15:36
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  • Pasqualinho 03.07.2019 15:35
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  • Elpampa 03.07.2019 15:32
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    • Eiswalzer 03.07.2019 15:44
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    • Jesses! 03.07.2019 15:44
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    • The Count 03.07.2019 15:46
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