Schweiz
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Über 10'000 Menschen demonstrierten am Samstag in Zürich friedlich gegen Rassismus. Bild: watson

Am Samstag redeten wirklich die Schwarzen: So liefen die «BLM»-Demos in der Schweiz

Die Proteste flauen nicht ab: Nicht nur in den USA, auch in der Schweiz demonstrieren in Zürich, Bern, Luzern und St.Gallen Tausende gegen Rassismus.



Von Minneapolis nach New York, von New York nach London, von London nach Zürich. «Black Lives Matter»-Demonstrationen gibt es nicht erst seit der gewaltsamen Tötung von George Floyd. Seit vielen Jahren protestieren schwarze Menschen gegen strukturellen Rassismus, der überall auf der Welt auftritt. Doch jetzt hat der Protest Feuer gefangen. Und die Flammen breiten sich rund um den Globus immer weiter aus – auch in der Schweiz.

Video: watson/een

Tausende demonstrieren mit dem Segen der Polizei

In Zürich beginnt die BLM-Demo am frühen Samstagnachmittag mit einem Vortrag von Martin Luther King über Lautsprecher. Darauf folgt die eindringliche Bitte der Organisatoren, friedlich zu bleiben. Um das zu untermalen, werden alte Klassiker von Bob Marley angestimmt.

Die fast ausnahmslos schwarz gekleideten Demonstranten besammelten sich vor 14 Uhr auf dem Sechseläutenplatz. Ein Dialogteam der Polizei sucht das Gespräch mit den Menschen. Die Polizei forderte die Anwesenden zunächst freundlich auf, auf die «Veranstaltung zu verzichten». Diese sei gemäss der Covid-Verordnung des Bundesrates verboten. Die Polizei drückt gleichzeitig Verständnis aus für das Anliegen der Demonstrierenden.

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Ein BLM-Demonstrant verteilt Masken. bild: watson

Viertel nach 14 Uhr lenkt die Polizei ein. Die Demonstration werde toleriert, sofern sie friedlich bleibe. Tausende vorwiegend junge Teilnehmer ziehen sodann mit dem Segen der Polizei quer durch die Innenstadt.

Die fast ausnahmslos schwarz gekleideten Demonstrierenden halten Schilder in die Höhe mit Aufschriften wie «White silence is violence» oder «Black lives matter». Immer wieder skandierten sie die Parole «No justice no peace.»

Die Demonstrierenden verhalten sich friedlich, wie der Augenschein des watson-Reporters vor Ort zeigt. Selbstgebastelte Kartonschilder und riesige Leinenbanner werden durch die plötzlich sehr eng scheinende Bahnhofstrasse getragen. Alle fünf Minuten hält der Demozug an, die Demonstrierenden knien nieder für eine Schweigeminute.

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bild: watson

Es wird George Floyd und all den anderen Opfern der Polizeigewalt in den USA gedacht. Vereinzelt hört man noch Tupac oder Michael Jackson aus mitgebrachten Lautsprecheranlagen ertönen. Doch auch diese scheinen nach kurzer Zeit in Andacht zu erstummen.

Autonome greifen Polizisten an

Gegen 16 Uhr ist der Demonstrationszug zurück am Sechseläuten-Platz. Einem Polizisten des Dialogteams zufolge sind «mindestens 8000 Leute» vor Ort. Später teilt die Polizei mit, dass weit über 10'000 Personen friedlich demonstrierten. Am Ende kommt es beim Bahnhof Stadelhofen doch noch zu Ausschreitungen: Die Polizei ist in Vollmontur vor Ort. Die Polizisten werden von Autonomen, die losgelöst von den Demonstrierenden agieren, mit Gegenständen beworfen und antworten mit Tränengas. Ein Polizist wird verletzt. Leute rennen wild durcheinander, Kastenwägen mit Blaulicht schlängeln sich durch die Menge und werden von wütenden Demonstrierenden mit Gegenständen beworfen. Es gibt auch Verhaftungen «aufgrund der Angriffe auf die Einsatzkräfte», wie die Polizei mitteilt. Die meisten Demonstrierenden verhalten sich nichtsdestotrotz friedlich.

epa08483192 People demonstrate against racism after the worldwide movement of the Black Lives Matter (BLM) protest against the recent death of George Floyd in Zurich, Switzerland, 13 June 2020. Floyd, a 46-year-old African-American man, died on 25 May after being detained by police officers in Minneapolis (Minnesota), USA.  EPA/ENNIO LEANZA

Die Polizei betont, es sei es nie zu einer Solidarisierung der friedlichen Demonstrationsteilnehmenden mit den Linksautonomen gekommen. Bild: keystone

«Der Umzug verlief friedlich und es kam zu keinerlei Zwischenfällen oder Sachbeschädigungen», bilanziert die Polizei. Gegen 17 Uhr hat sich die Situation wieder beruhigt. Die Demo löst sich langsam auf.

Schwarz dominiert Bern

In Bern versammeln sich am Nachmittag tausende Menschen für eine Kundgebung gegen Rassismus. Die Polizei lässt den unbewilligten Anlass unbehelligt.

Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer befolgen den Aufruf der Organisatoren und erscheinen schwarz gekleidet zur Kundgebung auf dem Bundesplatz. Immer wieder wird «Black lives matter» skandiert, also «Auch das Leben von Schwarzen zählt». Viele Kundgebungsteilnehmer tragen Masken.

Etwas Aufregung gibt es zu Beginn der Kundgebung, als plötzlich das Wasserspiel auf dem Bundesplatz startet und viele Teilnehmer überrascht. Die Polizei twittert in der Folge, sie versuche, die Verantwortlichen zu erreichen.

Wie ein Augenschein an der Berner Kramgasse ergibt, hat die Berner Zunft zum Mohren eine Figur eines Schwarzen vor der Kundgebung eingepackt.

«We are one!»

In St.Gallen gehen gemäss Angaben der Stadtpolizei St.Gallen etwa 1100 Menschen auf die Strasse. In Luzern sind es mehrere hundert, die für eine Überwindung des Rassismus demonstrieren. Diesen gebe es nicht nur in den USA, sondern auch in der Schweiz.

Die bewilligte Kundgebung führt vom Bahnhof durch die Neustadt zum Helvetiagärtli und wieder zurück.

Der Slogan der Protestbewegung «Black lives matter» ist während fast des ganzen Umzugs zu hören. Skandiert wird auch «No justice – no peace».

Wegen der Corona-Massnahmen sind maximal 300 Personen zugelassen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen daher bei der Versammlung den Organisatoren ihre Kontaktangaben hinterlassen und werden gezählt. Viele schliessen sich aber auch frei dem Umzug an. Die meisten Kundgebungsteilnehmerinnen und -teilnehmer sind auch in Luzern jung, schwarz gekleidet und mit Mundschutz ausgerüstet.

Auf den Plakaten herrscht die englische Sprache vor. Eine Ausnahme ist etwa «Kein Platz für Rassismus – wir räumen auf». An der Kundgebung wird kritisiert, dass Rassismus zu oft toleriert und dass nicht darüber gesprochen wird. Rassismus sei indes Teil unserer Geschichte, wir würden mit diesem sozialisiert, sagt eine Rednerin. Er sei im Alltag vorhanden.

Mit Material der Nachrichtenagentur SDA.

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Black-Panther-Bewegung in den USA

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bildung & Aufklärung 14.06.2020 19:12
    Highlight Highlight Also, wenn ihr auf die Strasse geht um gegen "Zwangsimpfung von Bill Gates der uns den Mikrochip implantiert" zu protestieren, dann ist das GUT SO UND VÖLLIG GERECHTFERTIGT!

    Wenn man auf die Strasse geht, um gegen Polizeigewalt, Morde, massive Unterdrückung und Stigmatisierung ganzer Ethnien etc. zu protestieren, dann ist das VÖLLIG DANEBEN UND FALSCH!

    Hahaha, all diese Freaks sind doch einfach sowas von neidisch, dass die Antirassismus-Fraktion zehntausende auf die Strasse bringt, während die Freaks von den meisten nur ausgelacht wurden.
    • Max Dick 14.06.2020 20:09
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Turicum04 14.06.2020 18:03
    Highlight Highlight Dass sich nun in der Stadt Zürich auch noch die Polizei (Dialogteam) politisch einmischen, ist absurd!
  • noon 14.06.2020 16:59
    Highlight Highlight Apropos Corona:
    Schaut euch mal das erste Foto dieses Artikels an.
    Wer findet den Fehler?
    Das ist echt absolut Top!!!
    • noon 14.06.2020 19:14
      Highlight Highlight Ich geb euch einen Hint:
      Schaut mal die Bilder der Demonstration von gestern durch. Vergleicht die Demonstrierenden mit der Polizei. Was fällt auf ? ? ?
    • noon 15.06.2020 10:50
      Highlight Highlight Auflösung:
      Auf dem Bild sind 3 demonstrierende mit MASKE
      und zwei Polizisten ohne MASKE

      Ich hab etliche Bilder und Videos durchgeschaut und was auffällt ist das viele demonstranten Masken tragen während das Dialogteam der Polizei ohne Maske da steht Verkehrspolizisten ohne Masken eigentlich fast durchwegs Polizei ohne Maske

      Nun mein Schluss zu dem Corona Thema:
      Ja Schützt euch BITTE, alle, vor allem an den Demonstrationen
      Jedoch sollten die älteren das auch vorleben.
      An der Bahnhofstrasse beim Shopen oder im öv.
      Und vielleicht aber nur vielleicht sollte die Polizei auch Masken tragen
  • noon 14.06.2020 16:31
    Highlight Highlight Was viele nicht verstehen ist das wen es Rassismus in der Schweiz gibt das nicht heißt das wir SchweizerInnen Rassisten sind. Es kann z.B. ein Türke gegen ein Kurden Rassistisch sein oder umgekehrt. Ich kann etwas rassistisches schreiben oder sagen ohne das ich das beabsichtige. Deswegen bin ich noch kein Rassist. Ich bin erst einer wen ich dann behaupte das meine aussage nicht rassistisch ist. Solange ich bereit bin darüber zu diskutieren ist alles easy.
    Wenn ich blocke und nicht darüber reden will wird es kritisch. Genau das passiert hier wir verneinen und verharmlosen. Gefährlich
    • Bildung & Aufklärung 14.06.2020 18:26
      Highlight Highlight Doch, wer faktischen Rassismus (kannst gerne mal all die vielen Studien dazu wälzen, oder WissenschaftlerInnen dazu fragen) in der Schweiz einfach mal leugnet, der ist natürlich ein Rassist.

      Und wenn man die Fakten vorlegt, warum "Mohrenkopf" rassistisch ist, warum der Begriff "Mohr" rassistisch ist und das Gegenüber dann sagt "Nein, die Fakten streite ich einfach ab", dann ist dieses Gegenüber ein Rassist mit dem die Leute dann völlig gerechtfertigt nicht mehr diskutieren wollen. Warum auch, auf welcher Grundlage würde man faktenbefreit diskutieren können.
    • noon 14.06.2020 19:04
      Highlight Highlight @Bildung & Aufklärung
      Ich glaube du hast meinen Post nicht richtig gelesen.
      :)
  • noon 14.06.2020 13:23
    Highlight Highlight ICH Schweizer weisser blonder blauäugiger ü40 Man bin entsetzt wie hier über Rassismus diskutiert wird.
    Diese Comments sind erschreckend und zeigen leider dass das Rassismus Problem größer ist als ich mir gedacht habe.
    Ich nehme an das die meisten weisse sind die hier Rassismus negieren.
    Was für eine Anmaßung. Dadurch produzieren wir genau diesen. Wen sich zehntausende ganz junge, betroffene, einen Diskurs zum Thema wünschen und wir sagen tut nicht so, stimmt gar nicht, akzeptiert euer Los???
    Gahz eigentli no.
    Was ist los mit der fortschrittlichen weltoffenen modernen Schweiz???
    • Red4 *Miss Vanjie* 14.06.2020 14:48
      Highlight Highlight ❤️ Danke
    • Kruk 14.06.2020 16:09
      Highlight Highlight "Was ist los mit der fortschrittlichen weltoffenen modernen Schweiz???"

      Eben, wir sind so fortschrittlich und Weltoffen dass es hier Rassismus nicht gibt.
      zumindest bilden wir uns das ein. es scheint ein bisschen zu sehr am Stolz zu kratzen zugeben zu müssen, dass wir eben doch nicht so fortschrittlich und schon gar nicht so weltoffen sind wie wir manchmal glauben.
    • Bildung & Aufklärung 14.06.2020 18:32
      Highlight Highlight Auch ein Dankeschön an euch drei.

      Intelligente Mitmenschen mit bisschen Herz und Empathie sind der Grund, warum man hier evt. doch noch ab und an durch die Kommentare liest. Denn all die RassistInnen, Menschenverachtenden (egal welche Themen, Flüchtlinge etc.) und schlicht Lebensverachtenden löschen es einem sooo ab.

      Kenne gar nicht wenige, welche hier mal auch aktiv waren oder mitlasen und sich längst gesagt haben "leckt mich, spielt doch alleine reaktionärer Stammtisch".

      Immer weiter so und ergiebig entspannendes Restwochenende allen mit Herz gewünscht
  • Rethinking 14.06.2020 11:38
    Highlight Highlight Erst Klimaerwärmung, dann Covid-19 nun Rassismus...

    Ich hoffe trotz lauter Demonstrationen sehen wir den Wald noch...

    Man müsste allenfalls mal Prioritäten setzen...

    Zerstören wir den Planeten, interessieren Pandemien und Rassismus auch nicht mehr...
    • Bildung & Aufklärung 14.06.2020 18:36
      Highlight Highlight Korrekt, doch schliesst das eine das andere ja nicht aus. (höchstens bezüglich Fokus/Kapazitäten, das stimmt.)

      Tatsächlich hängen die Dinge aber stark zusammen. Es geht immer um Desrespektierung, um Verachtung.

      Ob manche den Planeten und die Lebewesen ausbeuten und vernichten, oder ob man die selbe Respektlosigkeit und Kälte gegenüber anderen Schwachen und Minderheiten zeigt. Die Mentalität bleibt.

      Und auch Covid-19 kam ja nicht einfach so, nein, sondern man verachtet die letzten Rückzugsorte der Natur, raubt unschuldige Tiere, sperrt sie ein, tötet sie und kriegt das Virus.
      "Karma"...
    • Rethinking 14.06.2020 21:03
      Highlight Highlight Touché 😉
  • smartash 14.06.2020 10:33
    Highlight Highlight All die „Argumente“ wieso die Demo nicht nötig ist, zur falschen Zeit stattfindet, keine oder eine falsche Botschaft hat usw.....

    ...zeigen, wie verdammt nötig die Demo war
    • Bildung & Aufklärung 14.06.2020 18:37
      Highlight Highlight Word is bond! Sowas von wahr.
  • smartash 14.06.2020 10:00
    Highlight Highlight „Die Schweiz hat ein Rassismusproblem“ bedeutet nicht, dass jeder von uns ein Rassist ist. Ganz und gar nicht.
    Es bedeutet: Es gibt Rassismus in unserem Land und dass wir nicht gut genug hinsehen und hören

    Wir alle denken in rassistischen und sexistischen Schemas. Wir alle haben Vorurteile. Das ist absolut menschlich und normal. Deswegen sind wir aber noch keine Rassisten. Es heisst nur, wir haben Verbesserungspotential

    Es geht darum, dass wir uns selbstreflektieren. Über unsere Handlungen, Gedanken und Sprache nachdenken. Dass wir versuchen uns in Andere Personen hineinzuversetzen.
    • noon 14.06.2020 14:02
      Highlight Highlight Danke für diesen Post!
    • Bildung & Aufklärung 14.06.2020 18:46
      Highlight Highlight Zustimmung.
      Zwischen "wir alle denken in besteimmten Schemata" gibts dann aber doch riesige Unterschiede.

      Und festzustellen ist, dass manche Menschen so wenig sexistisch/rassistisch sind, dass man wirklich sagen kann, dass solche verachtenswürdige Denkweisen bei diesen Menschen prinzipiell nicht existieren.

      Es ist gefährlich - wenn evt. auch mit guter Absicht - Dinge ständig zu relativieren, so dass "keiner besser als der andere" sei. Denn das stimmt sicher nicht.

      Dein Votum für Empathie gefällt auch. Empathie kann man tatsächlich tranieren wenn man will, viele wollen halt nicht.
  • Leander777 14.06.2020 09:15
    Highlight Highlight Wow! Es überrascht mich wirklich, wieviel Ignoranz gegenüber dem Thema Rassismus hier in der Kommentarspalte von Watson herrscht.
    Kritik ist ja immer erwünscht, aber in dieser Stumpfheit und Undifferenziertheit, kann man sich seinen Kommentar auch sparen. Das ist Stammtischniveau.
    Ich dachte eigentlich wir wären schon ein wenig weiter... Offenbar nicht!
    Es wird hier sichtbar wie gross das Problem Rassismus 2020 leider immer noch ist und das sogar bei den zum grössten Teil progressiven Watson-Lesern...
  • gallix 14.06.2020 09:05
    Highlight Highlight Eigentlich schlimm das die jungen Menschen nichts anderes mehr zu tun wissen als dem Herdentrieb ihrer Influencer zu folgen und so zu Dauernörgeler werden.
    Sich zu bilden und dann politisch einzubringen wäre der richtige Weg. Aber dazu muss man sich halt ein bisschen anstrengen.
    • Bildung & Aufklärung 14.06.2020 18:49
      Highlight Highlight Genau, die jungen Menschen welche gegen Ungerechtigkeiten auf die Strasse gehen, sind die "Dauernörgler welche von Influencer und Herden beinflusst sind"

      Nicht etwa die degenerierten Überkonsumfreaks. Nein, nein. Das schlimme sind die Jungen welche sich für Gutes einsetzen.

      Die Frage ist, wie gebildet sind Leute, welche solchen Unsinn von sich geben, und wie gebildet sind eigentlich viele Leute in der Politik.
      Spoiler: Viele PolitikerInnen, besonders von gewissen Parteien welche "Gstudierte" besonders ablehnen und Geld = Erfolg/Intellgenz sehen, sind überhaupt gar nicht gebildet.
  • Hades69 14.06.2020 09:05
    Highlight Highlight Schwarz fahren finde ich sehr rassistisch. Bitte umbenennen.
    • aglio e olio 15.06.2020 12:52
      Highlight Highlight Offiziell ist es eine Reise ohne gültigen Fahrausweis.
    • Hades69 15.06.2020 14:53
      Highlight Highlight Sorry aber ich als Schneeflocke fuehle Rassismus.
    • aglio e olio 15.06.2020 18:12
      Highlight Highlight Es obliegt deiner Entscheidung welche Worte du benutzt.
  • CH-Bürger 14.06.2020 09:00
    Highlight Highlight Ich finde solange man beim gegenüber vergisst welche Hautfarbe die Person hat, kann man hier auch sagen, der Erfolg darin ist, dass beide Seiten daran gearbeitet haben sich jeweils um das Wesentliche gekümmert zu haben und nicht sich durch eine andere Hautfarbe zu bevorteilen. Heisst alle aber auch wirklich alle Beteiligten müssen daran arbeiten, nur hier zu sein und warten bis es andere machen, oder mal zufällig an einer Demo mitzumachen damit ist es nicht gemacht.
  • Max Dick 14.06.2020 08:38
    Highlight Highlight Braucht ein Lehrer ein perfektes Fallbeispiel, was Doppelmoral ist, kann er auf Watsons Berichterstattung im Zusammenhang mit dem Corona-Lockdown einerseits und dann dieser Demo hier zurückgreifen.
  • Dartanion 14.06.2020 08:09
    Highlight Highlight Ich bin ein "Weissbrot" mit einer "Mohrenkopf"-Familie und kenne Rassismus und dieser ist nicht Einfarbig ! Was aber jetzt und hier abgeht, ist jenseits von Gut und Böse !
    • Bildung & Aufklärung 14.06.2020 18:53
      Highlight Highlight Freut deine "Mohrenkopf" Familie sicher sehr, dass du sie so bezeichnest.

      Mohrenkopf welcher die abgeschlagenen Köpfe der Unterrassen, der Dunkelhäutigen symbolisiert und als Überlegenheitssymbolik der Kriegsbeute steht.

      "aber weissbrot ist doch auch so schlimm und gleichzusetzen mümmnmmü"
      "aber weisse sind genau so viel rassismus ausgesetzt wie schwarze mümümmü"

      nimm weniger oder ändere d' dosis. schnäll.

      Doppeltes Armutszeugnis, falls du tatsächlich dunkelhäutige Menschen in der Familie haben solltest. Unfassbar.
  • IMaki 14.06.2020 06:47
    Highlight Highlight So, und welches ist der nächste Hype, hinter dem wir alle vollmega hinterherlaufen?
    • geissenpetrov 14.06.2020 14:39
      Highlight Highlight Der grösste Hype ist immer noch, sich im Internet über Menschen zu empören, die sich im realen Leben für eine Sache stark machen.
      Erfordert keinerlei Aufwand, kann komplett anonym erfolgen und wirkt gut, gegen allerlei Frust. Ich kanns Dir empfehlen.
    • Bildung & Aufklärung 14.06.2020 18:58
      Highlight Highlight geissenpetrov:

      Und vorallem kann man sich gleichzeitig gleich schon wieder selbst über andere erhöhen, weil die Dummen sind ja diejenigen, welche sich gegen Ungerechtigkeiten einsetzen, welche sich für etwas stark machen.

      Erst sind die "Mohren" die Deppen und dann sind die Deppen diejenigen, welche sich gegen den Rassismus stark machen.

      Erst sind die "Weiber" die Depinnen und dann sind die Depinnen diejenigen welche sich für Gleichstellung stark machen.

      Im nächsten Leben werde ich auch kleingeistiger Idiot, Ignoranter und Rechter. Das Leben und Weltbild ist so einfach dann.
  • renko 14.06.2020 06:29
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Angrod Taralom 14.06.2020 06:07
    Highlight Highlight Wenn man die Kommentare hier so durchliest, könnte man meinen, dass Watson von rechten Trollen entdeckt wurde..
    • Bildung & Aufklärung 14.06.2020 19:02
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • promensch 14.06.2020 04:14
    Highlight Highlight Wow, ein unglaublicher Tunnelblick auf das Thema. Nein, wir kennen das hier schon nicht so. Das prügeln und schiessen. Aber kein Rassismus. ? Mann braucht nicht stark pigmentiert zu sein um den täglich zu hören. Wäffele gegen Usländer noch und noch. Wir brauchen sie doch aber zum putzen, zum pflegen um die ganzen Arbeit zu machen, die wir Schweizer uns zu fein sind. +Unterbezahlt. Wie eine Ware. Du, die müssen sich das anhören. Denkt doch selbst. Kommen alle um sich zu vermehren, bereichern und uns zu verdrängen. Noch nie gehört? lasst sie absaufen. Wir sind nicht alle so. Das ist gut.
  • geissenpetrov 14.06.2020 03:25
    Highlight Highlight Heute nicht angetroffen:

    1. Alles dumme Kinder, die nur die Schule schwänzen wollen.

    2. Alles dumme Krawalltouristen

    3. Alle vermummt
  • geissenpetrov 14.06.2020 03:21
    Highlight Highlight Nach dem Studium aller Kommentare, präsentiere ich die ultimative Whataboutism-Checkliste, wenn man zum Thema Rassismus lieber schweigen möchte:

    1. Corona: es war mir immer egal, aber diese Demos bringen das Fass zum überlaufen!

    2. Nur Mitläufer/nur ein Trend: es kann nicht sein, dass ein Ereignis, dass nicht direkt vor meiner Haustür stattfand hier irgendwas auslöst.

    3. Nur wegen Insta-Fame: Menschen, die sich tatsächlich gegen Rassismus einsetzen, existieren nicht.

    4. Bringt nix/was ist die Forderung: es fällt mir schwer, die Schublade zu finden, in der ich diese versorgen könnte.
    • Bildung & Aufklärung 14.06.2020 19:06
      Highlight Highlight "Nach dem Studium aller Kommentare"

      Masochismus kann man auf verschiedene Weise ausleben ; ).

      Haha, bin teilweise ja auch so, darum, mein Mitgefühl. : )

      Und btw, immer sehr schön Leute wie dich zu lesen (lese hier mit Unterbrüchen seit Watsonanfängen), viele der coolen TypInnen haben ja längst den Rücken gekehrt verständlicherweise.
  • SGR 14.06.2020 02:50
    Highlight Highlight so langsam aber sicher gehen mir die Corona wischiwaschiblabla Pseudo Verordnungen quer am Arsch vorbei wenn x-tausende Demonstrieren dürfen.
    Da hält man sich so gut man an die Regeln, verzichtet auf engen Kontakt mit Freunden und Familie, hat mehrere Monate Kurzarbeit usw und dann sowas!

    Danke für nichts ihr Ignoranten!







  • AndOne 14.06.2020 01:20
    Highlight Highlight Sorry Ihr Insta-Poser da draussen, ihr wisst garnicht wie gut es euch in der Schweiz geht. Und der Dank für die Gutmüdigkeit der Schweiz ist, dass ihr eine nächste Corona Welle ermöglicht. Shame on you!!!
    • Big ol'joe 14.06.2020 16:12
      Highlight Highlight Das „Gutmüdigkeit“ bekommt so eine völlig neue Bedeutung. Jetzt bin ich irritiert ab ihrem Kommentar. Was wollen Sie?
    • Bildung & Aufklärung 14.06.2020 19:09
      Highlight Highlight Der Poser hier bist du. Intellekt von 2 Meter Feldweg, ständig am 'wäffele' und noch eine Marke als Pseudonym, welche als Basketballmarke primär von Schwarzen geprägt und populär gemacht wurde.

      Thor Stinar wäre mehr dein Ding. Vielleicht kannst du ja nochmals einen Acc machen, so wie viele andere stramm Rechte hier.
  • dievobärn 14.06.2020 01:02
    Highlight Highlight Wir sind die Zukunft ✊🏿✊🏾✊🏽✊🏼✊🏻✊♥️
  • gunner 14.06.2020 00:56
    Highlight Highlight Eins will ich hier schon noch loswerden. Ich bin nicht schwarz, nein. Aber wären die waffengesetze in den usa etwas anders, wäre es wohl gar nicht zu dem ganzen gekommen. Ich kann nicht sagen wie genau dunkelhäutige hierzulande rassismus zu spüren bekommen, für mich spielt es keine rolle wie jemand aussieht oder woher er kommt.
  • Equity 14.06.2020 00:53
    Highlight Highlight Warum wird die Existenz von Rassismus hier so herunter gespielt und negiert, es macht mir das Herz weh. Indem sich hier alle gegenseitig bestätigen, dass hier keinen Rassismus, stellt ihr genau eure eigene unbegründete Meinung über jene derer, die es betrifft. Sprich, ihr glaubt euch besser, intelligenter und dazu noch widerstandsfähiger als all jene farbigen Leute, die “doch nicht so rumjammern sollen”. Nur so auch für euch nochmals: genau das ist Rassismus. Nehmt doch bitte die Leute ernst und versucht sie zu verstehen... warum denn bitte auch nicht?
    • lilie 14.06.2020 03:28
      Highlight Highlight @Equity: Ich habe heute mit einer Freundin darüber gesprochen, die das Thema auch sehr beschäftigt. Und wir haben zusammen gebrainstormt, wie viele rassistische Vorfälle wir in unserem gesamten Leben bisher erlebt haben.

      Wir konnten sie an einer Hand abzählen, und das, obwohl wir uns beide in einem multikulturellen Umfeld bewegen. Die meisten Vorfälle waren mit irgendwelchen alten Männer, die völligen Bullshit erzählten.

      Sowas kann ich einfach nicht ernst nehmen. Und ich finde, die so Beschimpften sollten es auch nicht ernst nehmen.
    • Walser 14.06.2020 06:07
      Highlight Highlight Equity. Bei mir ist es so. Wohl niemand bestreitet ernsthaft dass es Rassismus gibt. Ich lasse mir Jedoch nicht den Rassisten anhängen weil ich schon von Kindesbeinen auf bis heute „Mohrenkopf“ zu diesem Produkt sage. Da die Sprache und die Bedeutung von Wörtern sich aber dauernd ändern, kann es durchaus sein dass Wörter zu Unwörter werden und angepasst werden sollten.
    • Gipfeligeist 14.06.2020 08:48
      Highlight Highlight Ich kann es dir auch nicht beantworten... Wenn ich jemandem sage, dass er weiss und deswegen privilegiert ist, sollte das nie ein Affront sein. Auch bei uns existiert systematischer Rassismus, er ist halt weniger sichtbar.

      Wir müssen als Gesellschaft gegen Rassismus kämpfen. Nur zuschauen zählt nicht!

      (ich glaube da hat jemand eine Bot-Armee auf deine/unsere Blitze losgeschickt)
    Weitere Antworten anzeigen
  • formi50+ 13.06.2020 23:52
    Highlight Highlight Wenn ich solche Bilder sehe, wieso eigentlich findet das Caliente nicht statt? Macht das Virus Pause während dieser Demos? Und die Polizei schaut mit dem Segen der Regierung zu, während Menschen dank der Massnahmen ihre Jobs verlieren. Sorry lieber Bundesrat, so nicht!
  • E7#9 13.06.2020 23:00
    Highlight Highlight Wenn Verbote anhand ideologischer Kriterien unterschiedlich durchgesetzt werden, dann steht es um unsere Demokratie noch viel schlimmer als ich dachte. Und wie war das noch mit Corona? Was gilt nun? Ich hab grosse Mühe die Massnahmen jetzt noch ernst zu nehmen. Sind die nur noch eine Farce? Oder kann mir jemand erklären, warum ich mich an Gesetze halten soll, wenn andere es auch nicht müssen?
    • Gubbe 14.06.2020 00:03
      Highlight Highlight Die Anderen sollten es auch, glauben aber gescheiter zu sein, als die, welche sich an Vorgaben zu halten versuchen.
    • Talken 14.06.2020 09:23
      Highlight Highlight Eben! Auch bei uns gibt es Regeln an die man sich zu halten hat. Und wenn sie an diesen Demos durchgesetzt würden, kämen die Demonstrierenden und schreien „Rassismus“. Jede und jeder macht wie es gerade passt und jammert bei Problemen. Und auch die Chaoten finden mit diesen Demos ihre Plattform. Freude herrscht...
    • Stefan Morgenthaler-Müller 14.06.2020 09:53
      Highlight Highlight Wenn sich 300 Menschen draussen mit Abstand von 2m treffen dürfen, worin liegt der Unterschied, wenn sich 10'000 treffen und 2m Abstand halten?

      Geschlossen Räume sind für eine Ansteckung viel gefährlicher, z.B. im ÖV. Da ist es teilweise so voll, dass man gar Körperkontakt hat und gleichzeitig tragen wenige Leute Masken im ÖV.

      Warum hat die Polizei nicht eingegriffen, wenn es so schlimm ist, wie ihr schreibt?

      Letzten Samstag vor dem Zoo sah es gleich aus, nur die Leute hatten keine Maken an. Von euch hat niemand etwas gesagt. Denke, es geht euch um etwas anderes.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigu91 13.06.2020 21:33
    Highlight Highlight Ich als Traingeek als ich das erste mal den Hashtag gesehen habe: *wieso ist jetzt Bergbahn Lauterbrunnen-Mürren so im Trend?* #BLM
  • deejay sensation 13.06.2020 21:05
    Highlight Highlight Was ist mit Asians, die täglich viel schlimmer beleidigt werden. Im Kindergarten macht jedes andere Kind ob Schwarz oder Weiss den 👉-,-👈 "Mami mir hand en chines" dabei sind wir Pinoys, Thais,Khmers, Japs,Koreans,Indians,Viets,etc. Für Menschen wie Manuel Akanji sind wir "Gelb" Ich kenne keinen einzigen Asian der sich selber als Gelb bezeichnet. Ist wohl kulturell bedingt, dass Asians mehr Wert auf Vernunft & Lehrbücher legen und zuerst in den Spiegel schauen statt an der Langstrasse herum zu lungern und dann im Staat den Fehler suchen. Rassismus kenne ich nur unter uns Secondos in ZH city.
    • dievobärn 14.06.2020 01:12
      Highlight Highlight Wahrscheinlich hast du das schon gesagt bekommen aber wolltest nicht zuhören.
      BLM bedeutet nicht, dass nur diese Leben eine Rolle spielen - sondern diese akut bedroht (in diesem Fall unter Rassismus leiden) werden. Dabei wird nicht verdrängt, dass es ebenso Rassismus gegenüber anderen gibt, jedoch sprechen wir jetzt das an, was am aktuellsten und am nötigsten ist!
      Benutzer Bild
    • felixJongleur 14.06.2020 07:29
      Highlight Highlight Word, ich könnte Dir ein Liedlein singen von Rassismus unter "Ausländern" oder noch schöner, Landsleute die sich gegenseitig abzocken und ausbeuten.
    • Gipfeligeist 14.06.2020 08:52
      Highlight Highlight @sensation

      Rassismus stellt sich gegen jede Hautfarbe die "anders" ist. Nicht nur Schwarze erfahren Rassismus, auch andere Menschen. Deswegen müssen wir weiter gegen die Diskriminierung anhand von Hautfarbe, Geschlecht und Herkunft stehen
    Weitere Antworten anzeigen
  • _zauberlehrling 13.06.2020 20:53
    Highlight Highlight ist ja auch nicht so, dass kleine schwarze kinder in afrika an masern, durchfall oder unterernährung krepieren und das allen ziemlich egal wäre... #blacklivesmatter (wenn es grad bei twitter und insta trendet)
    • BVB 13.06.2020 23:01
      Highlight Highlight Südafrika ist fast schon die Definition von systematischem Rassismus. Jahrelange Apartheid die auch heute noch Einfluss auf die Gesellschaft hat. Das Land ist getrennt zwischen weissen Reichen und schwarzen Armen, mit Benachteiligung in Bildung, Gesundheit und allem was sonst noch dazu gehört.
    • skisandtrail 14.06.2020 01:54
      Highlight Highlight Weil südafrika ja auch genau das gleiche wie afrika ist..🤦‍♀️
    • BVB 14.06.2020 07:50
      Highlight Highlight @skisandtrail
      Ich wollte nur ein Beispiel zu Rassismus in Afrika bringen. Ich denke Südafrika ist ein sehr gutes.
  • Füdlifingerfritz 13.06.2020 20:49
    Highlight Highlight So sehen linker Dank und linke Solidarität gegenüber alten, kranken, armen, Corona-arbeitslosen und Corona-Kurzarbeitern aus. Vielen Dank, sehr freundlich.
    • äti 13.06.2020 22:14
      Highlight Highlight Nur Links ist für Menschenrechte und Gleichberechtung und gegen Rassismus? Habs befürchtet.
    • Froggr 13.06.2020 23:42
      Highlight Highlight Linke Solidarität gibt es nicht, ausser man ist aus der selben politischen Ecke (wenn man ganz viel Glück hat).
    • Gipfeligeist 14.06.2020 09:01
      Highlight Highlight @Füdlingerfritz
      Ich habe jetzt leider keine Beschimpfungen gegen Gesundheitskräfte, keine Plakate mit "defund the hospitals" oder Linke, die Arbeitlosen das Geld wegnehmen gesehen. Auch wissen Sie selber, dass es zu einfach ist die "Linken" zu pauschalisieren

      Ihre gewünschte Linke Solidarität ist ganz denen gewidmet, die Rassismus durch diese Gesellschaft erfahren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CalibriLight 13.06.2020 20:07
    Highlight Highlight Es gibt Leute die finden eine BLM Demo aus politischen Gründen daneben.
    Es gibt Leute die finden eine Wutbürger und Aluhut Demo daneben.

    Und dann gibt es diejenigen, die es daneben finden, dass für Grundrechte und gegen Rassismus ausgerechnet jetzt demonstriert wird. Ich zum Beispiel.

    Wo wart ihr denn alle vorher?
    Und wo werdet ihr nachher sein?

    Seid im Alltag kämpferisch, tagein tagaus. Mit der Masse gehen ist einfach.
    • geissenpetrov 14.06.2020 02:18
      Highlight Highlight @CalibriLight
      Ich war vor mehr als 15 Jahren an der ersten Antirassismus Demo. Mit mir 1000 andere.
      Auch heute war ich auf der Strasse. Viele Junge, einige alte Bekannte, alles friedlich und konstruktiv.

      Der letzte Abschnitt Deines Kommentars ist gut. Jedoch gebe ich zu bedenken, dass die Masse (der Kommentare hier) weiterhin eine Problem hat, wenn man über Rassismus sprechen möchte. Sich gegen Rassismus einzusetzen ist in vielerlei Hinsicht gegen die Masse.
  • Corvus_Corax 13.06.2020 19:59
    Highlight Highlight Ich kann es nicht genügend betonen.
    Wir haben es in der Schweiz gut.
    Ich habe ausschliesslich weisse Freunde.
    Meine Frau ist ebenfall weiss.
    Es gibt keinerlei Anlass, die Amerikanische Zustände in der Schweiz gleichzusetzen.
    Rassismus ist erst ab dem Zeitpunkt an dem ich jemand anders behandle als meinesgleichen.
    Sprich wenn ich über alle foppe dann ist es kein Rassismus.
    Rassismus ist es erst wenn ich es nicht mehr tue.
    Und für alle Wichtigtuer die sich jetzt angegriffen fühlen.
    Ich bin Schwarz.
    Sucht euch etwas anderes um euch wichtig zu machen und lasst uns in Ruhe.
    • fad 13.06.2020 20:17
      Highlight Highlight Schade das diese falsche Vorstellung so verbreitet ist. Rassismus ist keines Wegs nur mehr ein gegenseitiges „foppen“. Das grössere Problem ist der strukturelle Rassismus in welchem wir alle blind und unbewusst leben.
    • deejay sensation 13.06.2020 21:11
      Highlight Highlight Ich fühl dich. Aus dem Nichts tun jetzt alle als würden wir in Atlanta leben. Rassismus habe ich selber eigentlich nur unter uns "Secondos" erlebt. Wenn jetzt ein Urschwiizer mich jetzt nach meiner Herkunft fragt, dann antworte ich freundlich und kriege immer nur eine liebes "wow so schön. Da wot ich unbedingt mal hi" Ich checks nicht warum andere dunkelhäutige das als rassistisch empfinden.
    • Ueli der Knecht 13.06.2020 21:33
      Highlight Highlight Es gibt auch schwarze Rassisten, Corvus_Corax.

      Wir sahen zB. in der Arena, wie Kiko den Rassismus relativierte, ihn klein- und schönredete. Da könne man nichts machen, meint er zum Rassismus bei der Polizei. Das sei einach so.

      Adrian Spahr ist auch ein Schwarzer. Und Polizist dazu. Er wurde verurteilt wegen Rassismus.

      Es gibt auch viele Schwarze, die sich bei weissen Rassisten einschleimen, weil sie davon profitieren.

      "Ich bin Schwarz."

      Genau. Einer, der "ausschliesslich weisse Freunde" hat, und der den Rassismus wie Kiko relativiert, klein- und schönredet. Das sagt doch schon alles.
    Weitere Antworten anzeigen
  • hgehjvkoohgfdthj 13.06.2020 19:58
    Highlight Highlight Die Autonomen kennen Polizeigewalt nur zu gut. Floyd wurde von einem Polizisten ermordet. Und da wundern sich doch tatsächlich viele darüber, dass die Polizei von den Autonomen feindselig angegangen wird?
    • E7#9 13.06.2020 23:07
      Highlight Highlight Wer Meinungen und Ideologie anderen mit Gewalt aufzwingen will ist per Definition ein Faschist. Das gilt sowohl für die von dir erwähnten Autonomen wie auch für die Antifa, welche sich gemäss ihrer Benennung dringend selber abschaffen müsste.
    • Bits_and_More 14.06.2020 00:24
      Highlight Highlight Also Polizisten nur wegen ihres Berufes angreifen, widerspricht irgendwie jeglicher gesunder Logik.
    • geissenpetrov 14.06.2020 02:24
      Highlight Highlight @E7#9
      "Wer Meinungen und Ideologie anderen mit Gewalt aufzwingen will ist per Definition ein Faschist"

      Ich rate dazu, erst nachzulesen, was Faschismus ist.
      Umberto Eco liefert gegenwärtig die beste Definition: https://www.pressenza.com/de/2017/10/14-merkmale-des-ur-faschismus-nach-umberto-eco/
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 13.06.2020 19:48
    Highlight Highlight Und schon hagelt es Kommentare der Zuhausegebliebenen Frustrierten darüber, dass es nicht um sie geht... wie könnte es auch... Rassismus gibt es in der Schweiz doch gar nicht ergo sind sie n a t ü r l i c h eh nicht betroffen. Ja also dann... wieso all diese abfälligen Kommentare? Kann Euch ja egal sein.. gäll!
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 13.06.2020 20:00
      Highlight Highlight Ich habe eher das Gefühl, solche Demonstrationen lösen bei vielen erst recht eine Abwehrhaltung aus. Kann aber auch sein, dass mein Gefühl sich da täuscht.
      Insgesamt bleibt auch diese kleine Welle der Empörung am Ende eine kleine Welle und geht, wie alles, im fortschreitenden Alltagstrott wieder vergessen.
      Ich empöre mich über mich selbst, wenn ich gerade wieder feststellen musste, dass ich wieder reingefallen bin und ein Produkt eines Grosskonzerns gekauft habe, welcher sich um die Umwelt und das Wohl Einheimischer im Ausland einen Dreck schert. Jeder muss da seine eigene kleine Demo führen.
    • Now 13.06.2020 20:19
      Highlight Highlight Ah du bist genau ein Mensch der undifferenziert generalisiert, pauschalisiert und Menschen die nicht deiner Meinung sind ein gewisses Etikett versuchst anzuhängen.

      Absolut nichts Konstruktives...
    • Kruk 13.06.2020 20:27
      Highlight Highlight Ich bin ein klarer Gegner dieser Demonstrationen zum jetzigen Zeitpunkt.
      Was mich aber auch erschreckt ist die grosse Zustimmungen bei Kommentaren welche die Existenz von Rassismus negieren bzw. ihn sogar schön reden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Caturix 13.06.2020 19:42
    Highlight Highlight Ich bin Schweizer mit Eltern die auch aus Europa/Schweiz sind wie auch Grosseltern ...
    Und was passiert manchmal ? ich werde als scheiss Ausländer beschimpft, ich werde nicht bedient ... weil mein Aussehen nicht Schweizerisch genug ist.
    Ist mir aber egal gehe ich halt anderswo hin essen oder einkaufen und mache da keinen Aufstand oder gehe an eine Demo.
    • Kruk 14.06.2020 01:44
      Highlight Highlight Vielleicht bist du einfach zu gleichgültig. Du erwartest doch nicht dass dies alle so handhaben?

      Spätestens wenn deine Kinder und deine Frau so behandelt werden wird es dir nicht mehr egal sein, hoffe ich zumindest für sie.
    • DuhuerePanane 14.06.2020 02:11
      Highlight Highlight „Scheiss Ausländer“??!! Wo lebt ihr denn eigentlich, dass ihr solche Erfahrungen machf? Ich bin sicher, über die Hälfte ist nur erfunden! Gruss von einer halb Italienerin, halb Serbin, die in der Schweiz noch nie solche Erfahrungen gemacht hat trotz ic-Name und nicht-schweizerischem Aussehen!
    • Kruk 14.06.2020 11:13
      Highlight Highlight Ach nein, den anderen Kommentaren ist zu entnehmen dass es in der Schweiz keine Rassisten und dementsprechend auch keinen Rassismus gibt.

      Solche Geschichten sind fake News.

      Auch alle anderen Meldungen über rassistische Vorfälle und Gewalt sind Erfindungen der linken Medien und anderen Gutmenschen aus der Asyl - und anderen Industrien, schliesslich wollen die linken, ehemaligen Studenten ihren Job in der Beratungsstelle nicht verlieren.

      https://www.nzz.ch/schweiz/die-meldungen-ueber-rassistische-vorfaelle-haeufen-sich-ld.1553659
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  • mightyshizzle 13.06.2020 19:36
    Highlight Highlight Also in Zürich waren fix weit aus mehr als 10'000 Personen an der Demo.
    • lesenderr 13.06.2020 23:46
      Highlight Highlight Corona freuts umso mehr...
  • Antichrist 13.06.2020 19:23
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Unicron 13.06.2020 19:40
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Yozef 13.06.2020 19:40
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    • Garp 13.06.2020 19:57
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  • Garp 13.06.2020 19:18
    Highlight Highlight Wer zum Dialogteam gehört der sollte auf jeden Fall Schutzmaske tragen. Wenn der Dialog auch schwieriger wird wegen der Mimik.
  • Hugo Hugentobler 13.06.2020 19:09
    Highlight Highlight Gratuliere, der Rassismus ist besiegt, das Gewissen beruhigt und die Fotos für Insta sind auch erstellt. Jetzt wissen alle wie „woke“ ihr seid.
    • Yozef 13.06.2020 19:41
      Highlight Highlight Und was macht der Hugo so?
    • NumeIch 13.06.2020 21:27
      Highlight Highlight Oje hoffe es hat geholfen.
  • Sackhegelbutzer 13.06.2020 19:06
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Peter Miese 14.06.2020 13:26
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • watser98 13.06.2020 18:55
    Highlight Highlight Und welche Gesetzesänderungen werden verlangt vom Schweizer Bund?
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 13.06.2020 20:06
      Highlight Highlight Ich wäre mit einem generellen Verbot für jegliche Form von Steuerprivilegien schon sehr zufrieden. Damit würde man schon einmal viel mehr gegen Diskriminierung unternehmen, als mit jeder anderen Massnahme.
      Aber das dürfte ein frommer Wunsch bleiben.
    • fad 13.06.2020 20:19
      Highlight Highlight Es geht nicht um eine konkrete Gesetzesänderung, sondern viel mehr um eine Änderung unserer Denkweise. Unser Verhalten soll ja nicht nur von Gesetzen gegeben werden.
    • James Smith 13.06.2020 20:57
      Highlight Highlight Wenn du schon so fragst bist du Teil des Problems! Du musst nicht immer alles hinterfragen, vertraue einfach, sei still und denke nicht zu viel, die wissen schon was sie machen! Und falls du ein Rassistisches Buch zuhause hast verbrenne es einfach, Tim und Struppi, Globi, 1984 haben in 2020 nichts verloren!!! Auch einen N***oni musst du nicht trinken, geschweige denn einen B****russian und schon gar nicht einen W****(supremacist)russian, merci
    Weitere Antworten anzeigen
  • Now 13.06.2020 18:54
    Highlight Highlight Was fordern die Demostrierenden den jetzt konkret in der Schweiz?
    • Joseph Quimby 13.06.2020 19:27
      Highlight Highlight Ist doch offensichtlich: Hashtags und Schwarze auf dem Matterhorn.
    • Flomito 13.06.2020 19:39
      Highlight Highlight Rassismus ist auch in der Schweiz ein Problem....
    • fad 13.06.2020 20:15
      Highlight Highlight Es geht einfach darum, dem Thema Aufmerksamkeit zu verschaffen. Somit wird weniger Rassismus gefordert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Barracuda 13.06.2020 18:54
    Highlight Highlight Wow, sooo schön und so bunt. Toll, dass sich die Demonstranten menschlicher und vernünftiger verhalten als all die Rassisten. Das wird sicher gut ankommen bei der Bevölkerung. Vor allem weil sich die Teilnehmer vorbildlich an alle Corona-Empfehlungen gehalten haben und somit nicht all unsere Bemühungen genauso rücksichtslos aufs Spiel setzten. Die ganze Wirtschaft, die Kurzarbeiter, die Alten und Risikogruppen danken euch! Stellt euch vor wie glaubwürdig ihr wärt, wenn das nicht der Fall gewesen wäre... Danke, dass ihr selbst so menschlich seid wie ihr es auch fordert ;-)
    So, fertig Ironie...
    • Saerd neute 13.06.2020 20:06
      Highlight Highlight Barracuda
      Rassisten?
      Kennst du Rassisten? In welchem Milieu lebst du? Ich kenne jedenfalls keine Rassisten darum fällt es mir schwer den Sinn dieser Demos zu verstehen.
    • Kubod 14.06.2020 04:09
      Highlight Highlight Die Quote der Maskenträger war nicht perfekt, aber sicher höher, als im letzten Bus, in dem ich sass. Gut so.
      Trotzdem. Da gibt es noch Potential.
      Keine falsche Scham Leute. Wer ohne Maske unterwegs ist, ist ein Weichei, das Angst vor dem Spott der anderen Weicheier hat.
      Ich will ein neues Black Wall Street. Blühend und stolz. Ein Zeichen, dass der Staatstreich, den die Weissen nach dem Bürgerkrieg (KKK and politics) durchgeführt haben, aufgehoben ist und die Schwarzen ihre Stimme und Kraft wieder haben. Was ihnen gebührt, als gleichberechtigten Bürgern.
      Please update your voter registration
    • smartash 14.06.2020 10:25
      Highlight Highlight @Sared neute Der Sinn solcher Demos ist, Leute wie dich auf Probleme aufmerksam zu machen, die ihr nicht seht. Der Sinn der Demo wäre, dass du für einmal still bist und zuhörst wenn Minderheiten über ihre Erfahrungen als Minderheit sprechen.
      Hast du nicht kapiert, also wird so lange weiter demonstriert, bis du es verstanden hast
    Weitere Antworten anzeigen
  • SUP_2 13.06.2020 18:53
    Highlight Highlight Achtung: die Rassistentrolle sind am Blitzen
    • Barracuda 13.06.2020 19:23
      Highlight Highlight Nö, eher Leute, die Widersprüchlichkeit und Rücksichtslosigkeit verabscheuen.
    • du_bist_du 13.06.2020 19:23
      Highlight Highlight Wenn ich die Anliegen der Demos befürworte? Diese aber unverantwortlich finde... Was kann ich konkret machen?

      Nichts sagen... Zustimmen und auch kritisieren....
      Nur das Positive bejubeln?
      Sie als Experte können sicher antworten.

      So jetzt gibts noch einen Blitz für Sie. Der Erste ist von mir.
    • Unicron 13.06.2020 19:43
      Highlight Highlight @SUP_2
      Und am posten.
      Wenn die paar Braunen hier in den Kommentaren die Schweiz darstellen, tut mir mein Land leid.
      Aber dmalle anderen sind wohl noch auf dem Heimweg :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schnapphahn 13.06.2020 18:45
    Highlight Highlight Am besten gleich die Nacht durchmachen und Demoschilder behalten. Morgen geht's dann an die Frauendemo.Somit ist das soll für die Insta- Posts auch erfüllt.
    • Schlaf 13.06.2020 19:24
      Highlight Highlight Morgen ist Regen angesagt, da wird nicht demonstriert.
    • joevanbeeck 13.06.2020 20:12
      Highlight Highlight Fehlplanung, an Pfingsten hätte man am Montag gleich noch eine Klimademo anhängen können. Vielleicht hätte sich der scheinbar nicht mehr ganz so böse Virus infolge Erschöpfung selber erledigt.
  • Rick Khan 13.06.2020 18:43
    Highlight Highlight Leben wir jetzt in einer Zweiklassengesellschaft? Es besteht ein Demonstrationsverbot aber wenn der Grund der Demo den Polizisten vor Ort sympathisch erscheint darf demonstriert werden. Später werden dann die Einsatzteams noch von Linksautonomen angegriffen und verletzt, doch das ist Nebensache. Die Polizei darf sich ja nicht wehten.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 13.06.2020 20:13
      Highlight Highlight Es ist ein Experiment in the wild. Man will wissen, wie sich das Virus nach so einem Anlass mit 10'000 Köpfen bemerkbar macht. Passiert nix, öffnet man gleich alle Schleusen und hebt die "besondere Lage" gleich direkt auf.
    • metjumekonahi 13.06.2020 21:08
      Highlight Highlight Kann es sein, dass Sie sich einfach grundlos angegriffen fühlen und gerne in einer Opferrolle sehen? Wenn hier jemand in einer unfairen Zweiklassengesellschaft lebt, dann wohl BIPoC, die heute auf die Strasse gingen.
    • E7#9 14.06.2020 00:33
      Highlight Highlight metjumekonahi: Wieso sollen sich privilegierte Demonstranten unfair behandelt fühlen, wenn für sie Gesetze ausser Kraft gesetzt werden, die für alle anderen gelten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pisti 13.06.2020 18:39
    Highlight Highlight "Heute redeten wirklich die Schwarzen" komisch auf den Bildern der Demos waren etwa 90% der Teilnehmer weiss.
    Das war bei der Arena Gestern aber deutlich ausgewogener.
    • mightyshizzle 13.06.2020 19:46
      Highlight Highlight Es waren Menschen aller Farben anwesend. Und auch wenn viele weisse Menschen an der Demo teilgenommen haben, darfst du nicht vergessen, dass wir immernoch in der Schweiz leben. Was hast du erwartet? Ähnliches wie in den USA? Es ist darum um so schöner wenn sich so viele Weisse solidarisieren. Diese Menschen haben begriffen um was es hier geht. Alle Menschen sollen gleichbehandelt werden auch Schwarze. Darum BLM. Die BLM Bewegung trägt ALM mit sich und wer ALM schreit hat es einfach nicht begriffen. Die ALM Menschen sind Heuchler die sich nicht um andere Minderheiten scheren.
    • ernst.haft 13.06.2020 20:36
      Highlight Highlight 90% sind „weiss“ und nur „Schwarze“ kommen zu Wort. Geht nicht in deinen Kopf, wa?
      Ich kenn‘s ehrlich gesagt auch nur von Rapkonzerten.
    • Pisti 13.06.2020 23:18
      Highlight Highlight Mightyshizzle vor den schweizer Gesetzen wird jeder gleich behandelt, unabhängig von Hautfarbe, Religion oder Geschlecht. Und jeder hat die selben Chancen in unserem Land.
      Noch grössere Probleme als die USA, mit Rassismus haben zum Beispiel auch viele afrikanische Länder, wenn man sich die ganzen ethnischen Konflikte dort anschaut. Das hat bis anhin auch noch niemanden interessiert. Aber jeden von den Medien und Google hochgepushten Hype aus den USA muss man natürlich mitmachen.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefan Morgenthaler-Müller 13.06.2020 18:38
    Highlight Highlight Die werden so lange demonstrieren, bis die Politik Massnahmen gegen Rassismus ergreift. Und das ist richtig so.
    • SINGA 13.06.2020 18:51
      Highlight Highlight Die werden solange Demonstrieren, bis der Hypetrain wieder ein anderes Thema anfährt.
    • Silent_Revolution 13.06.2020 18:55
      Highlight Highlight Was sind denn die geforderten Massnahmen?

      An Bildungsauftrag, Polizeibehörden oder Arbeitgeber? Irgendwas?

      Es scheint als wisse man das selbst nicht so richtig, jedenfalls kann ich keine konkrete Forderung erkennen.

      Sollte das so bleiben, wird die Politik irgendwann mit der einzigen vermeintlichen Lösung reagieren, die sie für alle Probleme auf dieser Welt kennt: Neue Verbote. Diese werden ganz bestimmt keine nationalistischen Strukturen durchbrechen und die Probleme wie üblich bei der Repression, einfach nur verschlimmern.
    • Roaming212 13.06.2020 18:59
      Highlight Highlight Genau weil das ja so funktioniert. Weil hier es ja sooo schlimm ist wie in den USA. Was genau wird erwartet hier? Nenn mir ein ernsthaftes Beispiel wo Leute wegen Rassismus benachteiligt werden und nicht nur als Beispiel die Fremdenfeindlichkeit die hier herrscht. Weil die kann nicht politisch verändert werden sondern in die Gesellschaft muss sich weiterenwickeln, und auch dass ändert sich durch eine Mitläufer Demo nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • De Pumuggel 13.06.2020 18:37
    Highlight Highlight Ein Zeichen setzen ist eine sehr gute Sache...allenfalls ist aber der Zeitpunkt etwas schlecht gewählt.

    Man muss aber noch dazu sagen, gibt es den richtigen Zeitpunkt? Eine Änderung muss kommen; besser gestern als erst morgen!

    #Blacklivesmatter
    • schn wiedr 13.06.2020 18:47
      Highlight Highlight versteh nicht, was genau für eine änderung? was soll denn gemacht werden?
    • Kruk 13.06.2020 19:22
      Highlight Highlight Der Zeitpunkt ist schlecht gewählt, wegen Corona und auch weil es auf viele wie ein billiger Abklatsch der Geschehnisse in den USA wirkt.

      Einfach eine weitere Nachahmung der Amerikaner, wie das meiste hier.

    • Ueli der Knecht 13.06.2020 19:29
      Highlight Highlight Das kommt doch draufan, welche Probleme man adressieren will. Aber wenn es um Polizeigewalt geht, empfehle ich folgende drei Vorschläge:

      1. Eine unabhängige Ombudsstelle für Opfer von Polizeigewalt.

      2. Reduzierung der Polizeikräfte um mindestens 25%, und zwar sollen diejenigen entlassen werden, die sich charakterlich am wenigstens für den Polizeiberuf eignen, vorallem diejenigen, die ihr Gewaltmonopol unverhältnismässig einsetzen, und die ihre Macht missbrauchen.

      3. Body- und Dashcams zur Überwachung sämticher Polizeiarbeit (nicht zur Beweisführung gegen Angeschuldigte).
    Weitere Antworten anzeigen

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Wegen ihrer Sklaverei-Vergangenheit werden im Ausland Statuen Denkmäler abgerissen. Nun erreicht die Forderung auch in der Schweiz Auftrieb – in mehreren Kantonen. Eine Übersicht.

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