Schweiz
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FILE PHOTO - The Eiffel Tower is seen at sunset in Paris, France, one of the Olympics 2024 bid cities, November 9, 2015.  REUTERS/Charles Platiau/File Photo

Die meisten Schweizer, die auswandern, zieht es nach Frankreich. Vielleicht auch in die Stadt der Liebe? Bild: CHARLES PLATIAU/REUTERS

Immer mehr Schweizer wandern aus, errätst du ihre Lieblingsdestination? 

01.03.17, 12:48 01.03.17, 13:27


Die Anzahl der Schweizerinnen und Schweizer, die im Ausland leben, nimmt weiter zu. Insgesamt leben nun fast 775'000 Personen im Ausland. Die meisten von ihnen zieht es nach Frankreich. In Israel ist fast jede zweite Person aus der Schweiz minderjährig.

Allein im vergangenen Jahr nahm die Anzahl der Auslandschweizerinnen und Schweizer um fast drei Prozent zu, wie das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Mittwoch mitteilte. Die Zunahme im vergangenen Jahr liegt gemäss m EDA über dem Wachstum der vergangenen Jahre, das bei rund 2 Prozent liegt.

Konkret liessen sich 2016 21'784 Personen bei den Vertretungen im Ausland registrieren. Total leben heute 774'923 Personen im Ausland. Der Grossteil – nämlich 60 Prozent – bleibt innerhalb Europa.

Die beliebteste Destination ist Frankreich: Zum ersten Mal lebten dort über 200'000 Personen mit Schweizer Staatsbürgerschaft. Zu den Top vier gehören ausserdem Deutschland mit knapp 90'000 Personen, die USA mit 80'000 und Italien mit 50'000 registrierten Schweizerinnen und Schweizern.

A young woman takes a picture of Lisbon's Alfama neighborhood from a viewpoint above it at sunset Saturday, Aug. 15 2015. The river facing hillside of Alfama, with its maze of tiny streets, dead end alleys and stairs, is one of the capital's oldest neighborhoods and a favorite with tourists. (AP Photo/Armando Franca)

Auch Portugal zählt zu einem beliebten Auswanderungsland für Schweizer. Die Zuwanderung hat, laut dem EDA, um rund 8.7 Prozent zugelegt.  Bild: Armando Franca/AP/KEYSTONE

Starker Zuwachs in Portugal und der Türkei

In den Top Ten der ausgewählten Wohnstaaten sind zudem Kanada (40'280 Personen), Enland (35'000), Spanien (25'000), Australien (25'000), Israel (19'500) und Österreich (16'500). Erwähnenswert ist gemäss EDA unter anderem der Zuwachs in Portugal (+8.7 Prozent) und in der Türkei (+8.6 Prozent).

Für die Zahlen ausserhalb Europas zeigt die Statistik des EDA, dass deutlich mehr Schweizerinnen und Schweizer in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Thailand, in den Libanon sowie in Maghreb-Staaten zogen.

A couple skates during a snowstorm on an outdoor rink at city hall in Toronto, Ontario, Canada, December 15, 2016.  REUTERS/Chris Helgren

Nicht nur Kanada ist ein beliebtes Auswanderungsland ... Bild: CHRIS HELGREN/REUTERS

The Houses of Parliament are seen during sunrise in London March 30, 2015. Campaigning in Britain's closest national election in decades will start on Monday after Queen Elizabeth dissolves parliament at Prime Minister David Cameron's behest, teeing up an unusually fraught battle to govern the $2.8 trillion economy. REUTERS/Stefan Wermuth

sondern auch England gehört dazu. Bild: STEFAN WERMUTH/REUTERS

Mehr als die Hälfte sind Frauen

Mehr als die Hälfte der volljährigen Ausgewanderten sind Frauen. Ihre Überzahl gegenüber den Männern nimmt aber stetig leicht ab. Betreffend der Altersstruktur ist besonders Israel erwähnenswert: Fast jede zweite Schweizerin respektive jeder zweite Schweizer dort ist minderjährig. Anders sieht dies in Spanien aus, wo fast jede dritte aus der Schweiz eingewanderte Person älter als 65-jährig ist. In Thailand ist es jede vierte.

Die meisten der Auslandschweizerinnen und Ausländerschweizer - nämlich drei von vier - besassen 2016 neben der schweizerischen eine oder mehrere weitere Staatsangehörigkeiten. Insgesamt ziehen mehr Schweizerinnen und Schweizer ins Ausland, als in die Schweiz zurückkehren. (sda)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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