Schweiz
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Ein Nightjet der Österreichischen Bundesbahnen im Bahnhof Zürich vor seiner Fahrt nach Hamburg. (Archivbild)

In Basel einsteigen und in Hamburg aufwachen: Die Nachfrage nach Nachtzügen ist im vergangenen Jahr stark gestiegen. Bild: KEYSTONE

Grosser Andrang auf Nachtzüge: Reiseziele wie Hamburg und Berlin sind fast ausgebucht

Plätze im Schlafwagen sind im Moment rar. Die SBB prüfen nun weitere Nachtzug-Reiseziele in Europa.

Gabriela Jordan / ch media



Nachtzüge sind momentan heiss begehrt. Wer abends nach Hamburg, Graz oder Prag reisen will, muss in den nächsten Wochen oft mit einem Sitzplatz vorliebnehmen. Die Schlafwagen sind an vielen Daten bereits ausgebucht. Einerseits liegt das daran, dass gerade Sommerferien sind, andererseits haben Zugreisen durch die Klimadebatte neue Beliebtheit erlangt.

Wie die SBB auf Anfragebestätigen, beobachten sie für das erste Halbjahr 2019 einen positiven Trend. Genaue Zahlen wollen sie im September kommunizieren. Laut den Österreichischen Bundesbahnen ÖBB, welche die Nachtzüge für die Schweiz betreiben, gelten die Verbindungen ab Zürich zu den am stärksten nachgefragten im Netz.

Um der gestiegenen Nachfrage entgegenzukommen, haben die SBB vor kurzem angekündigt, das Nachtzugangebot in Kooperation mit den ÖBB auszubauen. Aufgrund der starken Abhängigkeit der Bahn-Infrastruktur kommt dieses Projekt allerdings nur langsam voran. Denn für den Ausbau benötigen die ÖBB neue Nightjet-Züge, die in den nächsten zwei bis drei Jahren von Siemens geliefert werden. Aktuell prüfen die beiden Bahnunternehmen jedoch bereits, welche Strecken zusätzlich auf Nachfrage stossen könnten. «Es sind mehrere Destinationen im Gespräch», sagt ein SBB-Sprecher auf Anfrage.

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Per Zug ins Ungewisse. Bald die Zukunft des Reisens? Bild: unsplash

Einfachere Zugsuche dank neuem Portal

Zu den heutigen Reisezielen gehören nebst Hamburg und Berlin auch Wien, Graz, Zagreb, Budapest und Prag. Infrage kommen lediglich diejenigen Städte, die in ungefähr acht bis zehn Stunden erreichbar sind. «Es werden die Städte sein, die zu den aktuellen Top-Destinationen in Europa zählen», sagt der Sprecher. Kandidaten dürften demnach somit etwa Rom, Amsterdam, Kopenhagen, London oder Barcelona sein.

Bei den ÖBB heisst es auf Anfrage, dass sie sich weitere Verbindungen nach Westeuropa vorstellen könnten. Bis einige dieser Destinationen tatsächlich im Nachtzug-Fahrplan stehen, müssen sich Reisende so oder so gedulden und ins weniger ökologische Flugzeug steigen. Immerhin können sie bei den bereits bestehenden Nachtzugverbindungen von einer Neuerung profitieren: Zusammen mit den ÖBB und der Deutschen Bahn haben die SBB das Portal trainite.eu lanciert, das bei der Buchung eine bessere Übersicht bieten soll.

Dass sich Flugzeug und Zug auch ergänzen können, zeigt ein anderes Vorhaben, bei dem die SBB ihre Fühler ausgestreckt haben. Seit einer Weile besteht die Idee, gewisse Strecken des Zugnetzes mit jenem der Fluggesellschaften zu verbinden. Will heissen: Kauft jemand ein Flugticket mit mehreren Zwischenhalten, könnte die Reise auch Zugverbindungen enthalten. Denkbar wäre etwa eine Reise von Zürich nach La Réunion mit dem TGV via Paris.

Danach ginge es mit dem Flugzeug weiter. «Wir haben diesbezüglich bereits Kontakt mit Airlines aufgenommen», sagt der Sprecher. «Über den Zeithorizont lässt sich aber noch nichts sagen, da diese Gespräche erst geführt werden müssen.» Auf Anfrage bestätigt auch die Swiss, dass sie «offen für eine engere Zusammenarbeit» ist. Für sie hätte die Verknüpfung den Vorteil, dass auf manchen Strecken Engpässe verhindert werden könnten. Eine ähnliche Kooperation haben vor ein paar Monaten die Lufthansa und die Deutsche Bahn bekannt gegeben.

Bern soll Nachtzüge statt Flughafen Belp fördern

Die Förderung von Zugverbindungen gegenüber dem Flugverkehr ist auch im Sinne vieler Politiker. Im Nationalrat sind derzeit mehrere Vorstösse hängig, welche die Wiedereinführung der SBB-Nachtzüge fordern. Bis vor zehn Jahren hat die Firma Nachtzugverbindungen noch selber betrieben, aus Gründen der Rentabilität dann aber eingestellt.

Im Kanton Bern wünschen sich einige Grossräte zudem Nachtzugverbindungen direkt ab der Hauptstadt. Vor wenigen Tagen forderten sie laut der «Berner Zeitung» die Regierung mittels Motion auf, dass sie zu diesem Zweck auf die finanzielle Unterstützung des Flughafens Belp verzichtet.

SBB-Chef Andreas Meyer ist überzeugt, dass es sich bei der aktuellen Klimadiskussion nicht bloss um einen vorübergehenden Hype handelt, wie er jüngst in einem Interview mit dieser Zeitung sagte: «Es ist der Anfang eines anhaltenden Trends, für die Umwelt mehr Verantwortung zu übernehmen. Die Bahn ist verglichen mit anderen Transportmitteln sehr klimafreundlich, deshalb ist die Klimadiskussion eine riesige Chance für uns, sowohl im Personen- wie auch im Güterverkehr.» (aargauerzeitung.ch)

Fliegen ist nicht immer am günstigsten

Der Bedarf an Nachtzügen steigt

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29Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sverige 11.07.2019 14:55
    Highlight Highlight Würde gerne einen Nachtzug nach Kopenhagen haben. Die Strecke Hamburg Puttgarden, Vogelfähre nach Rödby, dann bis nach Kopenhagen ist wunderschön. Ist natürlich mehr als 8-10 Std., ist es aber auch nach Rom oder Barcelona.
  • Purscht 10.07.2019 15:15
    Highlight Highlight Ich habe diese Jahrbden Feler gemacht und bin mit dem Flugzeug nach London und nach Bordeaux geflogen. Im Nachhinein muss ich sagen, dass es mit dem Zug alles in allem fast gleichlang geht und viel entspannter wäre. Zusätzlich ist es praktischer mit Gepäck. Ich hätte gerne ein paar Flaschen Wein nach Hause genommen was im Flugzeug mit Handgepäck leider nicht möglich ist.
  • Heini Hemmi 10.07.2019 08:36
    Highlight Highlight Mit dem Nachtzug nach Kopenhagen in 8-10 Stunden? Ouuu nei duu! Driiimer, yur ä driiimer!
    Schon nach Hamburg dauerts mit dem Nightliner 12 Stunden.
    • HabbyHab 10.07.2019 09:52
      Highlight Highlight Ja aber dieser ist nicht immer in Bewegung. Kupplen mit dem Berliner Teil dauert ein bisschen. Und die Fahrzeiten könnten auch etwas gestreckt werden. 8-10h sind aber immer noch ein wenig Wunschdenken, das stimmt schon. Vielleicht mit sehr wenig Zwischenhalten, zB nur Mannheim/Frankfurt/Hamburg oder so?
    • Heini Hemmi 10.07.2019 14:57
      Highlight Highlight @Flügu: Im Artikel geht es aber um den NACHTZUG. Zitat: „Infrage kommen lediglich diejenigen Städte, die in ungefähr acht bis zehn Stunden erreichbar sind. (...) Kandidaten dürften demnach somit etwa Rom, Amsterdam, Kopenhagen, London oder Barcelona sein.“
      Ich fahre selber mehrmals jährlich mit dem ICE von Zürich nach Hamburg. Meines Wissens gibt es keine ICE mit Schlafwagen, auch keine TGV. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.
    • Heini Hemmi 11.07.2019 00:23
      Highlight Highlight https://www.nzz.ch/schweiz/aktuelle-themen/nachtzuege-mit-hochgeschwindigkeit-durch-die-nacht-ld.12795
  • Tortejäger 10.07.2019 08:12
    Highlight Highlight Jetzt wünsche ich mir nur noch eine einfache und einheitliche Buchungsplattform für alle Zugverbindungen in Europa (inkl. Tages- und Nachtzüge). Sehr schade, wie aufwändig sich momentan die Suche nach Billetten, Reservationen und sonstigen Informationen gestaltet.
  • Merida 10.07.2019 07:34
    Highlight Highlight Good news! 😊
  • sottosopra 10.07.2019 07:20
    Highlight Highlight Input an die SBB: Wie wäre es mit Nachtzügen ans Mittelmeer (zumindest während des Sommers): Apulien, Kalabrien, Sizilien, Balkan. Auch für die vielen Schweizer mit Migrationshintergrund interessant, die sich ihrem Herkunftsland mit Lebensmitteln (Caffé, Olio d'Oliva, Vino, etc.) eindecken möchten.
    • Triumvir 10.07.2019 08:47
      Highlight Highlight Sehr guter Vorschlag! Das wäre eine echte Bereicherung und grosse Chance für die SBB.
    • DasIstEinUsername 10.07.2019 09:00
      Highlight Highlight Übersetzung für alle Schweizer ohne Migrationshintergrund:

      Kaffee, Olivenöl, Wein, etc.
    • 00Quack 10.07.2019 10:03
      Highlight Highlight Ich bin diesen Sommer bereits mit dem Nachtzug nach Kalabrien und zurück gefahren - man braucht nur in Mailand umzusteigen! :-) Trenitalia bietet ab Mailand oder Turin Nachtverbindungen bis Sizilien und Apulien an.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nachbarino 10.07.2019 07:02
    Highlight Highlight Finde ich eine positive Entwicklung. Vor noch nicht allzu langer Zeit konnte man vom Gegenteil lesen.
  • Goldjunge Krater 10.07.2019 06:15
    Highlight Highlight 50% der Energie die ihr für eine Fahrt nach Berlin oder Hamburg verbraucht stammt aus Kohle-Strom. Diese Strecke zu fliegen dürfte wohl umweltfreundlicher sein..!

    https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/fs_100222_BahnDatteln_cv_0.pdf

    Ich hoffe den Leuten die diese Züge benutzen ist das bewusst?!
    • Simon 10.07.2019 08:21
      Highlight Highlight Du zitierst aus 2010. Hier die Lage 2018 https://www.dw.com/de/wie-gr%C3%BCn-ist-die-deutsche-bahn-wirklich/a-41894678
    • Muntaniala 10.07.2019 08:28
      Highlight Highlight Gegen den Kohle-Strom kann man aber immerhin noch was machen. Beim Fliegen wird das wohl schwieriger werden.
    • ingmarbergman 10.07.2019 08:29
      Highlight Highlight Ehm nein, Fliegen ist trotzdem noch umweltschädlicher.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Illuminati 10.07.2019 06:04
    Highlight Highlight "Bis einige dieser Destinationen tatsächlich im Nachtzug-Fahrplan stehen, müssen sich Reisende so oder so gedulden und ins weniger ökologische Flugzeug steigen."
    Nein muss man nicht!
    Rom - > Gotthard Basistunnel und ab Mailand schnellster Zug Europas ist sehr gut mit dem ÖV zu erreichen
    Paris - > TGV
    Klar oft ist man länger unterwegs dafür sieht man auch etwas vom Land während dem Reisen..
    • El Vals del Obrero 10.07.2019 08:37
      Highlight Highlight Aber bis Mailand ist es mit der leider eine oft eine ziemliche Katastrophe.

      Nach Paris hat man ohne Nacht- oder Frühmorgenzüge einfach das Problem, dass die frühstmögliche Ankunftszeit am Mittag ist.

      Und jedes nötige Umsteigen vermindert die Attraktivität massiv.

      Schade, dass die Frecciarossia nicht umsteigefrei bis in die Schweiz fahren. Bei den ICE und TGV schafft man das ja auch.
    • inmi 10.07.2019 09:50
      Highlight Highlight Italien ist No-Go. Mailand ist die Hölle und die Züge eine Katastrophe.
    • kobL 10.07.2019 11:07
      Highlight Highlight Frühstmögliche Ankunft in Paris ist um 10:05 von Zürich aus, ab Basel 8:35, finde ich jetzt nicht soo schlecht.

      Umsteigen ist nur doof, wenn man alle halbe Stunde umsteigen muss. Zudem kommt man mit dreimal Umsteigen schon ziemlich weit. (Z.B. Constanta am schwarzen Meer in Rumänien). Und bei einer Flugreise steigt man ja auch mindestens dreimal um ;)

      Die Züge können nicht einfach so in der Schweiz fahren, die müssen mit den verschiedenen Spannungen klar kommen und auch noch in der Schweiz zugelassen werden. Darum fährt meines Wissens auch nur der ICE 1 in die Schweiz.
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