Schweiz
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Swiss Federal President Ueli Maurer speaks during a plenary session in the Congress Hall the first day of the 49th Annual Meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, Tuesday, January 22, 2019. The meeting brings together entrepreneurs, scientists, corporate and political leaders in Davos under the topic

Ueli Maurer vermutet eine bösartige Medienkampagne gegen ihn.  Bild: KEYSTONE

Ueli Maurer relativiert Khashoggi-Aussage: «Das war eine bösartige Medien-Kampagne»



Bundespräsident Ueli Maurer relativiert seine Aussage zum brutalen Mord am saudischen Journalisten Jamal Khashoggi. Am WEF-Eröffnungstag vor wenigen Tagen sagte Maurer nach einem Gespräch mit dem saudischen Finanzminister Mohammed al-Dschadan, die Causa Khashoggi sei «schon lange abgehakt». Von verschiedenen Seiten wurde der Bundespräsident daraufhin kritisiert. 

Nun relativiert er seine Aussage. In der «Samstagsrundschau» von Radio SRF sagt er, er sei falsch verstanden worden und es sei eine bösartige Kampagne gegen ihn entstanden. Er sei unmittelbar nach seinem Gespräch mit dem saudischen Finanzminister befragt worden. «Ich sagte, mit ihm sei das mit Khashoggi abgehandelt. Denn ich habe ihn in den letzten drei Monaten ein paar Mal getroffen und wir haben das besprochen», so Maurer im Interview.  

Selbstverständlich sei aber der Fall Khashoggi an und für sich noch nicht abgeschlossen. Seine Aussage habe sich einzig auf das Gespräch mit dem Finanzminister bezogen. Dafür dass seine Aussage dann so verkürzt zusammengeschnitten worden sei, erwarte er von den Medien eine Richtigstellung. 

Trotzdem will Maurer noch dieses Jahr nach Saudi-Arabien reisen. «Es gibt ein Interesse der Schweiz, dass man irgendwann zur Normalität zurückkommt.» Saudi-Arabien sei ein wichtiger Partner, nicht nur für die Schweiz, sondern für alle im mittleren Osten. «Es macht keinen Sinn, wenn man Leute ausgrenzt», so der Bundespräsident. (sar)

Fall Khashoggi: Ein Mord mit politischen Konsequenzen

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Video: watson

Die Chronologie des Falls Khashoggi

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76Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 27.01.2019 22:06
    Highlight Highlight Herr Maurer ist zuerst mal für die Schweiz verantwortlich, nicht für die anderen Übel dieser Welt.
  • Rim 27.01.2019 09:46
    Highlight Highlight Als Maurer in den BR gewählt wurde hatte ich - anders als bei Blocher - die Hoffnung er hätte zumindest das Potenzial um "am Amt zu wachsen". Die Enttäuschung ist gross. 1. Ein BP plappert nicht seine "Meinung" in jedes Mikrofon, er vertritt die Haltung des BR. 2. Wenn er missverstanden wird - bzw sich missverständlich ausdrückt, korrigiert und erklärt er dies sachlich und kompetent. 3. Ganz sicher trumpet er bzw. "parteipräsitäupelet" er nicht pubertär rum=(bösartige Medien!) Das ist der CH / dem Amt und unserer Werte unwürdig. Wer diese einfordert, sollte erst mal bei sich beginnen.
  • länzu 27.01.2019 09:05
    Highlight Highlight Sorry, Herr Maurer. Aber, wenn ich Ihre Aussagen am TV noch einmal anschaue, dann ist ganz unmissverständlich, was sie gesagt haben. Die Khashoggi Sache ist vom Tisch und längstens abgehandelt. Aus dieser Geschichte kommen Sie nicht so leicht raus. Das ist nicht, wie bei einem schriftlichen Interview, wo manchmal Aussage gegen Aussage steht. Nachdem sich die anderen BR-Mitglieder von Ihnen abgewandt haben, scheinen Sie nun doch ein wenig in Panik zu geraten. Aber, es ist eine billige Show die Sie da abziehen. Eines Bundespräsidenten absolut unwürdig. Zum Fremdschämen.
  • Lowend 27.01.2019 00:48
    Highlight Highlight Diese Taktik der Rechtspopulisten, durch einen blöden oder provokativen Spruch irgendein Tabu zu brechen und dann zu verkünden, man habe es nicht so gemeint, ödet langsam echt nur noch an!
  • Matterhorn 27.01.2019 00:20
    Highlight Highlight Hätte er die Aussagen auf Englisch gemacht, hätten wir sie akustisch wahrscheinlich gar nicht verstanden?!? Oder ihr bösen Medien?
  • Black Cat in a Sink 27.01.2019 00:01
    Highlight Highlight Wenn sich eine Partei am Gängelband eines Milliardärs mit guten Verbindungen zum Apartheidregime entwickelt hat, wundern mich solche menschenverachtende Aussagen nicht wirklich. In 9 Monaten sind Wahlen, hoffentlich erinnert man sich daran.
  • Alteresel 26.01.2019 23:48
    Highlight Highlight Ueli der Wendehals! Die böse Presse wars! Aber ich habe nur sein Interview gehört und das war eindeutig: der Fall ist erledigt. Nun, konsequent weiterdenken war nie seine Spezialität. Remember: Beste Armee der Welt.
  • Kramer 26.01.2019 23:40
    Highlight Highlight Maurer:„Es macht keinen Sinn, wenn man Leute ausgrenzt“...Ausser es sind Andersdenkende oder Ausländer im eigenen Land.
  • dan2016 26.01.2019 22:10
    Highlight Highlight Und soviel Leute wie bei seiner Inaugrationsfeier hatte es auf dem Bundesplatz noch nie. Und es gibt auch kein stabileres Genie als Maurer
  • RETO1 26.01.2019 19:42
    Highlight Highlight Im Herbst sind Wahlen und hier wird schon mal Wahlkampf betrieben
    • ChlyklassSFI 26.01.2019 20:59
      Highlight Highlight Hast du immer noch keine Argumente?
  • Ursus der Rächer 26.01.2019 19:23
    Highlight Highlight Demokrat oder Wendehals: Und so einer war mal Parzeipräsident der SVP....
  • kä Luscht uf Holzchöpf 26.01.2019 18:29
    Highlight Highlight Also ich weiss ja nicht wie es Euch geht, aber ich glaube dem Ueli aufs Wort.

    Bösartige Medienkampagne, welche der ehrliche Vermittler zwischen den Kulturen nun wirklich nicht verdient hat.

    Schämt Euch, Ihr bösen Medien.
  • RETO1 26.01.2019 17:50
    Highlight Highlight Jedem der auf drei zählen kann, war sofort klar ,dass es hier darum ging BR Maurer schlecht zu machen
    Solche Artikel muss man gar nicht zu Ende lesen
    • Adventurer 26.01.2019 18:03
      Highlight Highlight War ja klar, die ‚Fake-News-Keule‘ ist momentan eine sehr beliebte Ausrede von Leuten eines gewissen politischen Spektrums... Maurers Aussage war jedoch eines Bundespräsidenten einer ‚Vorzeigedemokratie‘ nicht würdig, egal wie er es gemeint hat.
    • Klaus07 26.01.2019 18:05
      Highlight Highlight Genau RETO1... RETO2... RETO ähhh...


    • ChlyklassSFI 26.01.2019 18:26
      Highlight Highlight Du hättest den Artikel besser zu Ende gelesen. Dann wäre dir vielleicht klar, dass Ueli es eben doch so meinte...
    Weitere Antworten anzeigen
  • whatthepuck 26.01.2019 17:46
    Highlight Highlight Untragbar als Bundespräsident. Wann hat ihn das Schweizer Volk damit beauftragt mit Mördern zu geschäften?
  • Fairness 26.01.2019 17:26
    Highlight Highlight Ja, ja ....Gesagt ist gesagt,
  • _kokolorix 26.01.2019 17:14
    Highlight Highlight Ueli Maurer hat es mit der Wahrheit noch nie so genau genommen, ausserdem spielt er gerne auf den Mann statt auf den Ball.
    Die wortwörtliche Wiedergabe seines Aussage ist natürlich 'eine bösartige Medienkampagne'. Stichwort Lügenpresse. Dagegen ist die Ermordung missliebiger Journalisten eigentlich etwas das Maurer unterstützt, wie die Steuerhinterziehung reicher Leute...
  • B-Arche 26.01.2019 16:38
    Highlight Highlight Auch Maurer scheint den Saudis auf den Knien zu fallen mit ihrer Heisse-Luft-Drohung sie konnten alle Investments zurückziehen und die Weltwirtschaft kollabierte...
    Alle sind scharf auf die Milliarden der Saudis. Alle stehen sie an wie Drogensüchtige süchtig nach dem nächsten Schuss Geld von dort.

    Aber Iran sind die Bösen. Klar.
  • Yogi Bär 26.01.2019 16:28
    Highlight Highlight Für mich ist diese Aussage seitens Maurer verlogen!
  • dorfne 26.01.2019 16:28
    Highlight Highlight Heute in der Samstagsrundschau am Radio hat Bundespräsident Maurer zum Rundschlag gegen die Medien ausgeholt. Wahrsch. ist die SVP sauer auf die Medien, weil diese einst die legalen und illegalen Steuertricks (Panamapaper, Paradisepaper) in einem weltweiten Riesenhype an den Pranger stellten. Den Sozialstaat abbauen, den Medien den Mund verbieten: Demokratie ade. Trump lässt grüssen.
  • Yogi Bär 26.01.2019 16:26
    Highlight Highlight Worte die deutlich waren lassen sich nicht einfach realitivieren!
  • Denk-mal 26.01.2019 16:22
    Highlight Highlight Am Anfang war das Wort, Ueli. Man muss eben das Hirn einschalten und bei einem so brisanten Thema gut überlegen, was man wo, wie genau sagt, Ueli:-)
  • dorfne 26.01.2019 16:19
    Highlight Highlight Von einem Bundespräsidenten darf man erwarten, dass er sich klar und unmissverständlich ausdrückt, damit er eben nicht falsch verstanden werden kann. Die Aussage am WEF klang eher nach "ich kann die Geschichte nicht mehr hören, zurück zum Tagesgeschäft."
  • manhunt 26.01.2019 16:04
    Highlight Highlight «Es macht keinen Sinn, wenn man Leute ausgrenzt», so der Bundespräsident.
    ausser es sind asylbewrber, arbeitslose oder sozialschmarotzer. aber die kosten ja auch nur.
    es braucht keinen mord an einem journalisten, um zu wissen, dass man mit saudi arabien nicht grschäften sollte. aber rückgrat und integrität. beides eigenschaften, welche jedoch so gar nicht zur svp und ihren parteisoldaten passen.
  • Snowy 26.01.2019 15:16
    Highlight Highlight „Es macht keinen Sinn, dass man Leute ausgrenzt.“

    Einverstanden.

    Aber wir verkaufen Saudi Arabien (m.E. mit der grösste Schurkenstaat auf diesem Planeten) Waffen - vielleicht könnte man wenigstens darauf verzichten...?!
    Oder darauf, dass die Saudis hier Moscheen bauen und Ihren Steinzeit-Wahabbismus verbreiten dürfen?

    OK für Dich, Üeli?
    Oder ist Dein neuer bester Freund dann traurig?
  • äti 26.01.2019 15:14
    Highlight Highlight Das nenne ich Flexibilität pur:
    - der Fall ist abgehandelt
    - der Fall ist aber nicht abgeschlossen
    - es macht keinen Sinn, wenn man Leute ausgrenzt
    (Kashoggi wurde deftig ausgegrenzt, die Täter jetzt
    also nicht mehr)
    - ah ja, da sind noch weitere Heimat-Verkäufe an
    Saudis pendent.
    - verstehe, Geld auszugrenzen macht keinen Sinn
    • dorfne 26.01.2019 16:34
      Highlight Highlight Da ist das Staatsmännische vom hochgelobten Bundespräsidenten abgefallen und er fiel in die Rolle des ehem. SVP-Hardliners zurück. Jetzt zu sagen er sei missverstanden worden und gleich die Medien bashen find ich gelinde gesagt ganz schlechten Stil. Aber die CH will halt künftig Waffen an Saudiarabien liefern, das im Jemen einen fürchterlichen Krieg führt. Business kommt vor Menschlichkeit.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 26.01.2019 16:41
      Highlight Highlight Das beste Beispiel für eine der wichtigsten Eigenschaften von Politikern: Schwafeln. 😂
  • JaAber 26.01.2019 15:06
    Highlight Highlight Werde das Gefühl nicht los, dass er vor lauter Freude, am WEF mit den Grossen am Sandkasten spielen zu dürfen, vergass, anschliessend wieder in den Bundespräsidenten-Modus zu schalten. Staatsmännisches Format sieht anders aus.
  • 7immi 26.01.2019 14:52
    Highlight Highlight Ich nehme an, dass man die Rohdaten des Beitrags noch hat? So könnte man ja Klarheit schaffen und den Ausschnitt veröffentlichen. Dann wäre schnell ersichtlich, wer hier verharmlost/eine Medienkampagne betreibt.
    • DieFeuerlilie 26.01.2019 16:13
      Highlight Highlight Ich habe mir diesen Teil des Interviews online beim Tagi angeschaut.

      Aber auch danach muss ich sagen:
      Sorry, Ueli, aber ‘die Medien‘ haben genau über das berichtet, was du gesagt hast.

      Und auch ich habe es genau so verstanden, wie es ‘die Medien‘ weiterverbreitet haben.

      Und deine nachträglichen Erklärungsversuche haben daran nichts geändert.
      Eher im Gegenteil..

      Also: Wenn du nicht falsch verstanden werden möchtest, dann lerne doch einfach, dich unmissverständlich auszudrücken.
      Aber dann kann man sich halt nicht mehr so gut ‘rausreden, gäll..?

  • Therealmonti 26.01.2019 14:49
    Highlight Highlight Schwacher Versuch von Maurer, sich da rauszureden. Er und die ganze offizielle Schweiz haben es schändlich verpasst, das grausame Verbrechen an Kashoggi zu verurteilen, geschweige denn irgendwelche Sanktionen zu ergreifen. Ich bleibe dabei: Maurer sollte sich schämen.
  • G. 26.01.2019 14:48
    Highlight Highlight Jaja, wie üblich, alles eine missverstandene Kommunikation und gut ist.

    Das gemeine Arbeitervolk wäre kurz nach dem Satz „schon lange abgehakt“ fristlos entlassen worden.

  • Mauri 26.01.2019 14:43
    Highlight Highlight Auf Nachfrage hatte er im SRF geantwortet, man könne jetzt nicht 100 Jahre lang über den Fall sprechen. Da ist die „böse Medienkampagne“ doch eine blöde Humbug Behauptung.
    • FrancoL 26.01.2019 15:44
      Highlight Highlight Lustig bei den Asylanten kann man IMMER darüber sprechen ob die nun viele oder wenige kommen, das Thema lässt sich über Jahre bewirtschaften.
  • banda69 26.01.2019 14:41
    Highlight Highlight Korrekt nach SVP wäre:

    "Es macht keinen Sinn, wenn man REICHE Leute ausgrenzt."
    • rodolofo 26.01.2019 23:08
      Highlight Highlight Kriminelle Ausländer dürfen bei sich im Ausland kriminell sein, wenn sie ihr Geld auf ein Schweizer Bank-Konto überweisen:
      "Dieser zerhackte Journalist ist doch längst abgehakt. Schauen wir doch nach vorne!
      Gewisse Schweizer Journalisten sind ja auch ziemlich unangenehm, so wie die Ueli Maurer zitiert haben..."
  • Cuerto 26.01.2019 14:36
    Highlight Highlight Wär die gleiche Aussage von einem Sozi oder Grünen gemacht worden, hätten die Medien sie totgeschwiegen oder positiv interpretiert. Bei Maurer darf man ungestraft negative Motive unterstellen. Typisch !
    • mostlyharmless 26.01.2019 15:35
      Highlight Highlight Der Konjunktiv nützt bei utopischem Zeug noch weniger, imfall.
    • FrancoL 26.01.2019 15:42
      Highlight Highlight Brille abziehen oder Kompass wieder einmal justieren. Das ständige Wiederholen von Unwahrheiten bringt nicht mehr Wahrheit zu Tage.
    • Cuerto 26.01.2019 17:05
      Highlight Highlight Brille anziehen und genau hinschauen ! Mit ideologischem Nebel vor den Augen sieht man die Realität neblig !
    Weitere Antworten anzeigen
  • sherpa 26.01.2019 14:36
    Highlight Highlight Wenn man merkt, dass man etwas falsches gesagt hat,dann wurde man einfach mal falsch verstanden. Na ja, auch eine interpretation einer Aussage.
  • fant 26.01.2019 14:33
    Highlight Highlight Dass ich das noch von einem SVP-Mitglied hören darf: Es macht keinen Sinn, wenn man Leute ausgrenzt»
    • FrancoL 26.01.2019 14:39
      Highlight Highlight Ja wenn Interessen auf den Spiel stehen dann will man nicht ausgrenzen, nichts neues bei der SVP.

      Und ich finde dass gerade beim Ausgrenzen nicht Interessen im Spiel sein sollten sondern Integrität.
    • El Vals del Obrero 26.01.2019 15:02
      Highlight Highlight "Leute mit viel Geld" ist halt gaaaanz was anderes als einfach "Leute" ...
    • dorfne 26.01.2019 16:20
      Highlight Highlight Gemeint hat er aber nicht die Sozialhilfeempfänger.
  • Joe Smith 26.01.2019 14:29
    Highlight Highlight Ich sag’s sehr ungern, aber ganz unrecht hat Ueli Maurer dieses Mal nicht. Im Interview sagt er, er hätte «den Fall mit dem saudischen Finanzminister schon lange abgehandelt», aber sogar in diesem Artikel hier steht wieder, er habe gesagt, «die Sache sei schon lange abgehakt». Das ist definitiv nicht das gleiche. (Auch wenn Ueli Maurer vermutlich zweiteres denkt, aber gesagt hat er es nicht.)
  • dääd 26.01.2019 14:25
    Highlight Highlight Klar doch, wenns um Geschäfte geht, ist auch ein ganzer SVP-Bundesrat gut Freund mit einem fundamentalen Moslem aus dem Hause Saud.
  • Pasch 26.01.2019 14:21
    Highlight Highlight Na diese "Relativierung" macht es jetzt auch nicht besser... eher im Gegenteil.
  • Sophia 26.01.2019 14:19
    Highlight Highlight Wie kommt es nur, dass man die Meister der Rhetorik, was sich Politiker ja gerne zuschreiben, so oft missversteht?
  • N. Y. P. 26.01.2019 14:16
    Highlight Highlight Ach, Herr Bundesrat.

    Das nehme ich ihnen nicht ab.

    Vor allem, dass sie erst jetzt eine Erklärung abgeben, ist bezeichnend.
  • Meistgeteilt 26.01.2019 14:10
    Highlight Highlight «Es macht keinen Sinn, wenn man Leute ausgrenzt», ... lustig, wenn die SVP so etwas sagt :-)
  • Nathanael II 26.01.2019 14:09
    Highlight Highlight Ja ich finde es auch gemein, die armen Saudis auszugrenzen. Sie wollten doch nur ein bisschen Waffen kaufen und Öl verkaufen, das ist doch gut für die Wirtschaft. Sowieso, die bösen Journalisten. Ab und zu muss man so einen auch mal zersägen dürfen, nicht?
    • _kokolorix 26.01.2019 17:05
      Highlight Highlight Das gehört zu den speziellen Menschenrechten der reichsten 10%...
  • Markus97 26.01.2019 14:07
    Highlight Highlight Saudi-Arabien ist kein wichtiger Partner. Ich verstehe es wenn sich die Schweiz als neutrales Land nicht an Snktionen beteiligt, allerdings heisst Neutralität nicht, dass man noch extra vertiefte Beziehungen eingehen muss.
    • dorfne 26.01.2019 16:38
      Highlight Highlight Das "neutrale" Land möchte künftig auch Waffen an kriegsführende Länder schicken. Wegen des Geldes. Zuerst kommt das Fressen, dann die Neutralität, äh die Moral.
    • dan2016 26.01.2019 17:19
      Highlight Highlight Neutral im Falle eines Staatsmordes? Cool, jetzt verstehe ich auch, warum wir mit Bergier solche aprobleme hatten.
  • FrancoL 26.01.2019 14:06
    Highlight Highlight So richtig reinwaschen kann der gute Maurer sich nicht, wenn er dann folgende Aussage mach:
    «Es gibt ein Interesse der Schweiz, dass man irgendwann zur Normalität zurück kommt.»
    Das Irgendwann ist dann eingetreten, wenn man in der Sache auch eine klare und unmissverständliche Haltung eingenommen hat und nicht wenn der Zeitfaktor die entscheidende Rolle spielt. Das Interesse eines Landes sollte auch dessen Integrität berücksichtigen und nicht nur die finanziellen Interessen.
    • Alnothur 26.01.2019 14:31
      Highlight Highlight Da wir neutral sind, müssen wir dann aber konsequenterweise jegliche Beziehungen mit Staaten, die ähnliche Verbrechen begehen, einstellen. Inklusive USA.
    • FrancoL 26.01.2019 15:29
      Highlight Highlight Richtig und es geht nicht um Beziehungen vollständig einzustellen, sondern um in Beziehungen eine KLARE Positionen bei unterschiedlichen Sichtweisen zu beziehen, so wie man dies im Alltag tun sollte.
    • Binnennomade 26.01.2019 16:49
      Highlight Highlight Alnothur, richtig, wenn die USA einen Journalisten ins Exil zwingen, ihn dort aufsuchen, um ihn zu entführen und zersägen, dann sollten wir auch zu ihnen die Beziehungen abbrechen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sauäschnörrli 26.01.2019 14:06
    Highlight Highlight Würde Ueli dann noch diese Stellungnahme im Tagi richtigstellen:

    Nach einem Treffen mit dem saudischen Finanzminister erklärte Maurer auf die Frage, ob er den Fall Khashoggi angesprochen habe, lapidar: «Das habe ich schon im Oktober und November gemacht. Das haben wir eigentlich bereinigt. Wegen dieses Falls kann man Saudiarabien nicht auf Jahre diskriminieren.»

    Das ist doch nicht einfach böse zusammengeschnitten. Er sagt ganz klar man dürfe das den Saudis nicht ewig vorhalten.

    https://m.tagesanzeiger.ch/articles/27306358

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