Schweiz
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ARCHIV --- ZUM FAHRPLANWECHSEL BEI DEN SBB STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Pendler und Reisende warten am 19. November 2004 im Bahnhof Lausanne auf einem Perron, waehrend der Zug einfaehrt. Im Hintergrund, am Bahnsteig gegenueber, steht eine Doppelstock-Zugskomposition der SBB. (KEYSTONE/Martin Ruetschi) === ,  === *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Pendler warten vergebens: In der Ostschweiz halten die Intercity nicht immer an den geplanten Halten. Bild: KEYSTONE

SBB lassen Pendler am Perron stehen – und das ist nur ein Problem

Das bringt die Zugreisenden auf die Palme: In der Ostschweiz fahren wegen Verspätungen weiter Züge an Haltestellen durch. Das ist nur ein Beispiel von vielen. Die Folge: Die Kundenzufriedenheit bei den SBB ist im Keller, die Verspätungen bleiben ein Ärgernis. Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer.



Das aktuelle Beispiel

Nichts enerviert Pendler mehr, wie wenn sie pünktlich am Gleis stehen, der Zug aber nicht hält. 2019 ist es immer wieder passiert, dass SBB-Züge zwischen Zürich und St.Gallen wegen Verspätungen Haltestellen in der Ostschweiz ausgelassen haben. Mit dem Fahrplanwechsel hätte sich das ändern sollen.

Wie die «Wiler Nachrichten» berichten, fahren in Wil, Uzwil, Flawil und Gossau noch immer Züge durch, die halten müssten. Die Reisenden würden jeweils gebeten, aufgrund einer «Störung» umzusteigen. «Das ist nur ein Vorwand. Der Zug muss durchfahren, um Zeit aufzuholen», so ein Passagier zur Zeitung.

Bei den SBB heisst es, man habe mit dem Fahrplanwechsel die maximale Verspätung, mit welcher Züge noch in Wil, Uzwil und Flawil halten können, von zehn auf zwölf Minuten erhöht. Mit dieser Massnahme würden die SBB letzte Reserven im Fahrplan ausreizen. «Im Notfall müssen weiterhin Halte ausgelassen werden, damit möglichst wenige Kundinnen und Kunden von einer Verspätung betroffen sind», so die SBB zu TVO.

Die Kennzahlen

Die Schwierigkeiten in der Ostschweiz sind nur ein Problem von vielen. Der Frust bei den Passagieren steigt. Dies zeigen die folgenden Kennzahlen:

84,1 Prozent

Gerade noch 84 von 100 Punkten beträgt die Kundenzufriedenheit der SBB. So tief lag dieser Wert noch nie, wie die Tamedia-Zeitungen berichteten.

ARCHIV --- ZUR MELDUNG, DASS DIE SBB AB EINER STUNDE VERSPAETUNG PASSAGIERE ENTSCHAEDIGEN SOLLEN, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Die Anzeigetafel zeigt diverse Verspaetungen am Zuerich HB am Montag, 15. Dezember 2014, in Zuerich. Die Strecke zwischen Effretikon und Kemptthal ist unterbrochen worden. Wie die SBB mitteilen, ist die Linie Zürich HB - Winterthur betroffen. Dies hat Auswirkungen auf den gesamten Bahnverkehr in der Schweiz. Es muss mit Verspaetungen und Zugausfaellen gerechnet werden. Bahnersatzbusse seien aufgeboten. Die Dauer der Stoerung ist unbestimmt. Grund fuer den Unterbruch ist gemaess der Bahnverkehrsinformation Railifo ein Personenunfalll. (KEYSTONE/MARKUS LAENG)

Bild: KEYSTONE

Insbesondere die vielen Verspätungen nerven die Pendler. Kein Wunder: Nur noch

89,5 Prozent

der Bahn-Passagiere kamen 2019 pünktlich (bis 3 Minuten Verspätung) an. Mit 83,5 Prozent war die Kundenpünktlichkeit im November so schlecht wie seit 2012 nicht mehr.

Dementsprechend sauer sind die Kunden: Beim SBB-Kundendienst gingen 2019

über 30 Prozent

mehr Reklamationen (im SBB-Wording heisst das «Reaktionen») ein.

2020 dürfte sich die Situation für die über 1,3 Millionen Bahnreisenden pro Tag kaum verbessern. «Die Betriebslage bleibt angespannt», sagt David Fattebert, «Mr. Pünktlichkeit» der SBB, auf deren Webseite. Die Hauptursachen für die Verspätungen – viele, mangelhaft geplante Baustellen, fehlendes Rollmaterial, zu wenig Lokführer – können nicht von heute auf morgen verbessert werden.

Laut Fattebert betrug die Kundenpünktlichkeit im Januar 91,9 Prozent. Die regionalen Unterschiede sind allerdings gross.

Probleme zwischen Zürich – Luzern ...

Pendler auf der Strecke Zürich – Luzern etwa erlebten im Januar regelmässig, dass verspätete Züge in Rotkreuz gestoppt wurden und Passagiere umsteigen mussten. Oder lange auf den kalten Perrons warten mussten. «Die Zustände sind unhaltbar für Pendler», enerviert sich ein Journalismus-Dozent auf Twitter.

Gegenüber der «Luzerner Zeitung» bestätigten die SBB die Häufung. Dies, weil die Route wegen der Streckensperrung am Ostufer des Zugersees total ausgelastet ist. Zudem ist die Strecke etwa beim Rotsee nur einspurig befahrbar. Kleinere Verspätungen könnten so nicht wieder wettgemacht werden. So komme es zu Folgeverspätungen, überbelegten Zügen oder gar Ausfällen.

Der Hoffnungsschimmer

Die Zugpünktlichkeit hat sich auf der Paradestrecke Bern – Zürich zumindest stabilisiert. In den letzten vier Wochen lag der Wert bei 80 Prozent (Zürich – Bern) respektive 81 Prozent (Bern – Zürich).

(amü)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hans -würkli- Nötig 05.02.2020 10:47
    Highlight Highlight Bis 3 Minuten Verspätung gilt als pünktlich.

    Gilt also nicht als unpünktlich wenn der Anschlusszug dann halt schon weg ist weil der Fahrplan bloss 3 Minuten Umsteigezeit vorgibt.

    Die Chefetage sollte sich für Pünktlichkeitswerte von "Reisen" (aka von A nach B kommen) und nicht von einzelnen Fahrten interessieren.
    • HerbertBert 05.02.2020 14:16
      Highlight Highlight Das Problem dabei ist, dass in der Berechnung der Pünktlichkeit ausgelassene Halte oder ausgefallene Züge nicht rein kommen.

      Somit ist es für die Statistik und damit gegen aussen besser Halte bei Verspätung auszulassen...

      Nirgends siehst du wie viele Züge ausgefallen sind oder wie viele Halte übersprungen wurden.
  • LungCan 05.02.2020 08:32
    Highlight Highlight Zahlende (und das nicht Zu knapp) Kunden auf dem Perron stehen lassen ist eine absolute Frechheit und sagt einiges über die Wertschätzung gegenüber der Kundschaft aus.
    Ich pendle schon seit Jahren, aber es widerstrebt mir immer mehr ständig der Willkür der SBB ausgeliefert zu sein.
  • Snowy 05.02.2020 07:55
    Highlight Highlight Als jemand der jahrelang in und um den Grossraum Zürich mit Velo, Auto, Zug, Tram, Bus gependelt ist:

    Kein Verkehrsmittel ist pünktlicher als der ÖV (ausser auf Kurzstrecken das Velo).

    Klar sind Verspätungen ärgerlich, als Autofahrer gehören sie im Morgenverkehr jedoch bereits zum Standard - von Unfällen gar nicht erst zu sprechen.
    • Evan 05.02.2020 11:15
      Highlight Highlight Genau deshalb ist es wichtig dass dem auch so bleibt.
  • lohessmile 04.02.2020 22:53
    Highlight Highlight Ich glaube, ich würde mich weniger (täglich) über die momentane Pendlersituation aufregen, wenn ein Zugabo oder Ticket nicht so sündhaft teuer wären! Wenn ich jeden Tag im Zug stehen muss (wegen Sitzplatzmangel), aber genau weiss, dass zur selben Zeit meine Bekannte, die bei der SBB angestellt ist, für kanppe 800.- im Erste-Klasse-Waggong (GA) hockt, stösst mir das sauer auf. Oder eine andere Bekannte, die sich lieber die 50.- spart für ein Billet nach Zürich (hin und retour) und statdessen das Auto nimmt (gerade in der heutige Zeit!). Da muss doch mehr (besser) überlegt werden.
    • Evan 05.02.2020 11:17
      Highlight Highlight Ein Zugabo ist. gentlich recht günstig im Vergleich zum Auto. Für bessere Anschlüsse und hoher Zuverlässigkeit wäre ich bereit, mehr dafür zu bezahlen.
  • Nik G. 04.02.2020 22:25
    Highlight Highlight Ich finde die Zahl der Züge die pünktlich sind immer witzig. Wenn man die Randzeiten mit weniger Passagieren betracht stimmt es. Aber die Züge in Stosszeiten sind ja häufig zu spät. Würde man die Zahl bei den verspäteten Passagieren betrachten sehe es deutlich anders aus.
    • victoriaaaaa 04.02.2020 23:07
      Highlight Highlight Ich möchte zuerst klarstellen dass ich es nicht weis, aber ich meine mal gelesen zu haben, dass diese ~90% eben genau die verspäteten Passagiere sind, und nicht die verspäteten züge. Aber wie schon gesagt, darauf gebe ich sicherlich keine garantie.
  • Mexi 04.02.2020 21:54
    Highlight Highlight Die Gäste am Perón stehen lassen ist eine bodenlose Frechheit. Da zeigt sich die Arroganz der Narzissten in der Teppichetage. 90% der heutigen Führungskräfte beschäftigen sich mit Tricks um ihre Kunden zu verarschen. Die Kaderschmieden schmieden Arroganz.
    • Beasty 04.02.2020 23:12
      Highlight Highlight Das ist doch unlogisch. Niemand ärgert seine Kunde absichtlich. Vielleicht mag es bei gewissen Inkompetenz sein, aber Absicht nicht. Gruss, eine Führungskraft
    • Paul55 05.02.2020 06:37
      Highlight Highlight @Beasty: Also kann man annehmen, dass das Stehenlassen von Passagieren reine Inkompentenz ist? Uppps, sorry, der Zug hat irgendwie nicht angehalten, oder was?
      Glaub ich ja nicht, so eine Aussage; und dann noch von einer "Führungskraft"!
    • Beasty 05.02.2020 08:59
      Highlight Highlight Dann wurde wohl abgewägt, ob 10 Kunden zu spät sind oder 100 Kunden. Und aufgrund dessen eine Entscheidung gefällt. Also immer noch kein absichtliches Ärgern der Kundschaft sondern ein Abwägen von Optionen und der Wahl des kleinsten Schadens.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DrDeath 04.02.2020 20:33
    Highlight Highlight Die ganze Geschichte wirkt auf mich maximal zynisch. Wer entscheidet denn dann, welche Fahrgäste stehen gelassen oder mitgenommen werden? "Liebe Gossauer, ihr müsst jetzt leider eine Stunde zu spät kommen, weil sonst alle 15% der Fahrgäste ihren Anschlusszug nicht erreichen würden!"

    Meine Meinung: Halte auslassen geht ÜBERHAUPT GANZ UND GAR NICHT!!! Wenn sie ihren Fahrplan nicht halten können, ist der Fahrplan Makulatur und muss grundsätzlich umgearbeitet werden. Ja das ist viel Arbeit, ja das schmerzt, ja es wird auch dabei Verlierer geben, aber ein unrealistischer Fahrplan taugt nichts!!!
    • Marabamba 04.02.2020 22:31
      Highlight Highlight Halte werden nur ausgelassen, wenn in absehbarer Zeit eine Alternativverbindung besteht.
      Es gibt immer Einflüsse, welchen den Fahrplan beeinträchtigen. Einen 100% pünktlichen Verkehr gibt es nicht, weder auf der Strasse noch auf der Schiene.
    • DrDeath 04.02.2020 23:05
      Highlight Highlight 100% pünktlich muss er nicht sein, nur pünktlich genug. Wenn das MIT dem Halt nicht zuverlässig geht, dann streiche man den Halt aus dem Fahrplan, und zwar offiziell!

      Ein Fahrplan ist eine Zusicherung, ein Versprechen auf das sich Fahrgäste verlassen, z.B. wegen Anschlusszügen und -flügen. Den Plan einfach abzuändern wenn er grad inopportun ist, das ist willkürlich, sprich das genaue Gegenteil von zuverlässig!

      Übrigens würde eine solche Entzerrung der Fahrpläne vermutlich sogar die angespannte Situation entspannen und durch die Bank für mehr Pünktlichkeit sorgen!
    • Snowy 05.02.2020 07:59
      Highlight Highlight Weil eine Abwägung vorgenommen werden muss:

      50 Personen In Gossau verärgern oder 1000 in St. Gallen.

      Die SBB hat nur schlechte Optionen. Die eine ist etwas weniger schlecht
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hardy18 04.02.2020 20:05
    Highlight Highlight Liebe Nutzer des öffentlichen Verkehrs. Ihr müsst viel ruhiger werden 😂 die anderen Pendler stehen dafür im Stau. Aber es meckert keiner so rum wie ihr... mein Fresse, heulen auf hohem Niveau.
    • Evan 05.02.2020 11:20
      Highlight Highlight Nun, es macht durchaus ein wenig nervös, wenn die Gefahr besteht, dass uns das selbe blüht.
    • Hardy18 05.02.2020 12:23
      Highlight Highlight Ja, spätestens dann, wenn ich wieder freie Fahrt habe 😂
  • Der Kritiker 04.02.2020 17:58
    Highlight Highlight Seid mir nicht böse in Oerlikon, aber die Haltestelle des IC5 in ZH Oerlikon ist NONSENSE, diese Haltestelle spart sofort 5 Minuten ein und kann von S Bahnen bedient werden. Und liebe Uzwiler oder Flawiler oder Gossauer, eine dieser Haltestelle kann man sich auch sparen. Es muss nicht in jedem provinziellem Kaff ein Halt eingelegt werden.... oops, so hätte auch ich keine Möglichkeit mehr, den IC5 zu nehmen... also belassen wir alles beim Alten.
    • Anne Who 04.02.2020 19:16
      Highlight Highlight Da bin ich anderer Meinung. Der Halt in Oerlikon spart mir pro Tag ca. 10 Minuten, weil ich nach Zürich-Hardbrücke muss. Angenommen, ich fahre so wir früher zum HB, dann muss ich fast durch den ganzen Bahnhof laufen um auf Gleis 41/42 den nächsten Zug zu nehmen, evtl. auch mit Wartezeit oder Verspätung. In Oerlikon jedoch wechsle ich das Gleis und bin 3 Min. später in der S-Bahn. Für mich also Top. Ich verstehe aber, dass Sie und auch einige andere der zusätzliche Halt nervt. Des einen Freud, des andern Leid.
    • -thomi- 04.02.2020 20:36
      Highlight Highlight Sie haben schon recht. Warum ein IC dort halten muss, weiss ich auch nicht. Es gibt einen, der fährt direkt ab Winterthur durch bis Wil und dann Gossau. Dort gibt es einen Anschluss nach Herisau, dort macht der Halt wohl Sinn. Aber Flawil und Uzwil als IC Haltestellen? Und andererseits z.B. Lenzburg nicht?
    • Twinleaks 04.02.2020 21:39
      Highlight Highlight Oerlikon ist auf Rang 7 der Bahnhöfe mit den meisten Passagieren an Werktagen, noch vor Olten. Du wirst staunen, wie sich dieser Stadtteil in den letzten Jahren entwickelt hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lucida Sans 04.02.2020 17:43
    Highlight Highlight Was mich nervt sind nicht unbedingt die Verspätungen auf den grossen Strecken. Sondern die Tatsache, dass Verspätungen auf „unwichtigen“ Strecken dazu führen können, dass man irgendwo in der Pampa stehen bleibt, weil das Posti, das nur selten fährt, bereits abgefahren ist.
    Ich habe mich schon gefragt, ob es ein günstiges Spezialbillett gibt, frei nach dem Motto: „Ich bezahle weniger, weil es mir egal ist, wann ich wo ankomme.“
    • mrgoku 04.02.2020 20:26
      Highlight Highlight sei froh hast du in drr pampas überhaupt ein posti...
  • joevanbeeck 04.02.2020 17:24
    Highlight Highlight Das nennt man "Folgen der Überbevölkerung", aber Hauptsache man kann wieder einmal die SBB in die Pfanne hauen, und nein, mehr Züge bringen es auch nicht.
    Ganz an der Spitze eines Zuges sitzt immer noch ein Lokführer, und die kann man noch nicht klonen.
    • dä dingsbums 04.02.2020 18:33
      Highlight Highlight Die Überbevölkerung ist Schuld, dass Lokführer kein attraktiver Job ist?

      🤔
    • ninolino 04.02.2020 18:34
      Highlight Highlight Aha, der Lokführermangel ist also keinesfalls die Folge einiger Planungsfehler (wie mit dem Personal generell umgegangen wird, lassen wir hier mal ausser Betracht), sondern eine Folge der Überbevölkerung.
      Klar, logisch! 🤯
    • Meyer Andrej 04.02.2020 21:28
      Highlight Highlight ja der Umgang mit dem Personal ist so ein Schlüsselthema!
    Weitere Antworten anzeigen
  • CalibriLight 04.02.2020 17:11
    Highlight Highlight Es ist ein absolutes Unding, wenn ein Zug an den vorgesehenen Haltestellen nicht hält. Das würde mich soo sauer machen, wenn ich da vergebens warten würde!
    Mit Japan, das bei weitem kein so hoch getaktetes Bahnnetz hat, das alle spontan ohne Reservation benutzen können, kann man die Schweiz im Übrigen überhaupt nicht vergleichen. Da ist die SBB schon einmalig.

    Und ich möchte an dieser Stelle den tollen Zugbegleitern der SBB ein Kränzchen winden, die tapfer und freundlich für uns da sind und soviel Sch**ss des Managements ausbaden müssen.
    • Alnothur 04.02.2020 20:30
      Highlight Highlight Lange Zeit konnten wir uns aber stolz mit genau Japan vergleichen, was Pünktlichkeit angeht.
    • -thomi- 04.02.2020 20:42
      Highlight Highlight Sie mögen Recht haben mit Japan, was Regionalzüge angeht. Aber: die Shinkansen-Linie hat so auf den japanischen Paradestrecken (z.B. Tokio - Osaka) locker alle paar Minuten einen Zug, von denen dann allerdings nicht alle überall halten. Beispielsweise ist der Nozomi dann halt schneller als der Hikari, weil er nur in Nagoya hält und dann gleich weiterfährt nach Kyoto. Und in der 2. Klasse müssen Sie auch nicht reservieren. Aber wenn man mit ca. 300 Sachen unterwegs ist, geht's halt auch schneller. Der ICE von Basel nach Zürich war heute mit gemütlichen 120 unterwegs...
    • Twinleaks 04.02.2020 21:40
      Highlight Highlight In Japan fahren die S-Bahnen teils im Minutentakt.
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  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 04.02.2020 16:54
    Highlight Highlight Tja, ich als jemand mit ADS bezeichne mich als sehr disorganisiert.
    Aber im Vergleich zur SBB bin ich echt ein Genie in Sachen Organisation.
    Ironischerweise stammt dieser Spruch von einem ehemaligen Arbeitskollegen bei der SBB. Und traurigerweise bewahrheitet er sich ein weiteres Mal.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 04.02.2020 18:40
      Highlight Highlight Werte Blitzer, arbeitet selbst mal ein Jahr da, und ihr werdet negativ überrascht sein.
    • Marabamba 04.02.2020 22:36
      Highlight Highlight Ich arbeite gerne da.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 04.02.2020 22:46
      Highlight Highlight Hatte ich auch.
      Ich habe sogar mit echt großer Freude 10 Stunden am Tag in der Werkstatt, in der Traversenaufarbeitung gearbeitet, weil mir das unglaublich viel Spaß gemacht hat und ich wirklich tolle Arbeitskollegen hatte.
      Bis mich mein Teamleiter zu erpressen versuchte, dass ich seine Verfehlungen in der Planung auf meine Kappe nehme. Neben dem, dass er mir versuchte seinen Mist aufzudrücken und ich ihm immer und immer wieder gesagt habe, dass das nicht zu schaffen ist.
      Neben dem dass wichtige Teile von ihm nicht bestellt wurden. Etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 7immi 04.02.2020 16:51
    Highlight Highlight Die SBB sollten mal streiken. Erst dann wissen die wohlstandsverwöhnten Schweizer was sie eigentlich haben. Man motzt wie immer auf hohem Niveau. Heute Morgen fiel mein Zug auch aus und ich wartete 30 min, so ists halt. passiert etwa 1-2 Mal im Jahr, deswegen stirbt aber niemand. Auch auf der Strasse kann mal nach einem Ereignis alles gesperrt sein, ist nunmal so. Geniesst den Luxus, den wir in der Schweiz haben.
    • dorfne 04.02.2020 17:42
      Highlight Highlight Der Service publique der SBB verschlechtert sich. Und was schlecht ist, hat die Tendenz immer schlechter zu werden. Good gets better, bad gets worse, so ein englisches Sprichwort. Die Zuverlässigkeit der Bahn ist nicht nur Verwöhnprogramm sondern ein wirtschaftlicher Standortvorteil, den
      man nicht nach dem Motto
      "wir sind alleweil noch gut genug" preisgeben sollte.
    • 7immi 04.02.2020 18:01
      Highlight Highlight @dorfne
      das Netz wird immer dichter, die Auswirkungen von noch so kleinen Verspätungen immer grösser. In meinem Dorf hat man nun durchgehender Halbstundentakt, das gabs früher nicht. Dafür wird die Infrastruktur auch mehr beansprucht, Störungen weiten sich schneller aus. Man kann halt nicht alles haben.
    • Felix Meyer 04.02.2020 18:12
      Highlight Highlight @dorfne: Als seit über 20 Jahren sehr häufiger Zugfahrer in der ganzen Schweiz kann ich keine Verschlechterung des Services der SBB erkennen. Im Gegenteil: Fahrpläne wurden ausgebaut, Kapazitäten erweitert. Dass es mal zu einer Störung kommen kann ist doch normal und verständlich - betroffen davon bin ich nach wie vor äusserst selten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ton 04.02.2020 16:12
    Highlight Highlight Die SBB hat mir 6 Franken Gutschein geschickt, weil der Zug noch während des Aussteigens in Aarau abgefahren ist. Mit dutzenden anderen die un Aarau raus wollten und ohne neue Passagiere im Zug gings weiter im Fahrplan. XD
    • joevanbeeck 04.02.2020 17:35
      Highlight Highlight Ich weiss es ist hart wenn man in Aarau aussteigen muss, aber zu lange überlegen ob man das jetzt wirklich macht oder doch nicht ist auch nicht gut. Die anderen Passagiere möchten auch irgendwann nach Hause.
    • tr3 04.02.2020 22:00
      Highlight Highlight 😂 Comment of the day, danke Joe!
    • Ton 04.02.2020 23:23
      Highlight Highlight 🤣 Achso. 🙈
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 04.02.2020 15:57
    Highlight Highlight Gibts mal einen Tag ohne SBB Bashing? Wir wissen alle, das sie Probleme haben und wen es interessiert, der weiss auch warum, und das es noch Jahrelang so weitergehen wird.
    • Pisti 04.02.2020 19:29
      Highlight Highlight Grundsätzlich ist das tägliche SBB Bashing ja sogar gut für die Mitarbeiter an der Front.
      Bei täglich schlechten News merkt dann evtl. auch mal die oberste Führungsriege dass man etwas ändern muss. Der Meyer wäre wohl bis zur Pensionierung CEO geblieben, wenn er nicht in den Medien so zerrissen worden wäre. Was die Mitarbeiter kritisieren interessiert solche Typen null und nichts, was in der Presse steht schon eher.
    • Twinleaks 04.02.2020 21:37
      Highlight Highlight Die SBB gehört dem Volk - so wie die Migros, aber die verkauft derzeit gerade das Tafelsilber. Was daraus wird, hat man bei Swissair gesehen.
    • Posersalami 05.02.2020 00:27
      Highlight Highlight Welches "Tafelsilber" verkauft die SBB?
  • code-e 04.02.2020 15:39
    Highlight Highlight Wenn man die Haltefrequenz des IC5 von Lausanne nach SG anschaut, frage ich mich, weshalb dieser Zug noch IC heisst. Ab Zürich HB ist es ein besserer Regio Express. Sorry, aber die Halte in den Käffern wie Uzwil und Flawil sind unnötig und dienen lediglich dazu den Zug auszubremesen, damit dieser nicht schneller ist als der IC1 via Bern. Wäre der IC5 wirklich ein IC, wäre man schneller in Lausanne/Genf via Biel als via Bern. Aber eben, Paradestrecke und so.
    • foxtrottmikelima 04.02.2020 16:28
      Highlight Highlight Wenn du unbedingt mit dem IC5 nach Lausanne willst und nicht in Flawil halten möchtest, solltest du mit dem IC1 nach Zürich und von da weiter mit dem IC5. Problem gelöst.
    • Evan 04.02.2020 16:38
      Highlight Highlight Regio Express ist falsch, wohl eher ein InterRegio
    • El Vals del Obrero 04.02.2020 16:41
      Highlight Highlight Die Zugskategorien sind in der Schweiz meiner Meinung nach zum Teil ohnehin etwas willkürlich.

      Ein anderer Zug mit der selben Haltefrequenz zwischen ZH und SG wird als IR bezeichnet, während es auch andere ICs mit weniger Halten gibt. Liegt aber wohl daran, dass der Zug im Mittelland weniger oft hält und man Zugskategorie-Wechsel auf der Strecke vermeiden will.

      Bei IR und RE scheint das Hauptkriterium zu sein, ob es mit Kontrolleur oder Selbstkontrolle ist und weniger die Haltefrequenz.

      Allerdings sind die Kategorien in der CH auch nicht so wichtig, da es keine Tarifunterschiede gibt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • John Henry Eden 04.02.2020 15:31
    Highlight Highlight Leider hat ausgerechnet die Tunnelnation Schweiz es verpasst, in den 60ern und 70ern die urbanen Gegenden zu untertunneln. Das rächt sich bitter.

    • kobL 04.02.2020 16:38
      Highlight Highlight Die urbanen Gegenden wurden untertunnelt, aber halt dem Zeitgeist entsprechend nur für Autobahnen und nicht für die Bahn.
    • Oberon 04.02.2020 16:55
      Highlight Highlight Wir haben es nur verpasst eine U-Bahn zu bauen. ;)
    • Evan 05.02.2020 13:08
      Highlight Highlight Die Eisenbahn ist eigentlich ziemlich unterirdisch in Zürich mit den beiden Durchgangsbahnhöfen.
  • DomKi 04.02.2020 15:05
    Highlight Highlight Vielleicht wird so die Schweiz wieder menschlicher: adé Perfektionismus...
  • RichiZueri 04.02.2020 14:59
    Highlight Highlight Naja, selber schuld, wenn ihr ÖV fährt.
    • Oberon 04.02.2020 16:57
      Highlight Highlight Ich finde auch es sollen viel mehr Leute Zug fahren.

      Dann kann ich auch wieder stressfrei mit meinem Panzer nach Zürich. ;)

  • DerKommentarSezierer 04.02.2020 14:58
    Highlight Highlight Ich fahre jeden Tag mit dem Zug und bin mich die täglichen, teils massiven Verspätungen gewöhnt. Aber an was ich mich nie gewöhnen kann, ist die Kommunikation der SBB, wenn mal wieder etwas schief läuft.
    Anstatt gleich Tacheles zu reden und eine Verspätung zu melden, sitzt man ahnungslos im Zug und wartet auf Infos. In der Regel ist eine Durchsage wie ein 6er im Lotto, da entweder nichts gesagt wird oder die Lautsprecher defekt sind.
    Falls jedoch eine Info kommt, dann ist es i.d.R. zu spät um den Ausweichzug zu nehmen, der evt. pünktlich ist.
    Warum so verschlossen wie oft eure WC's, SBB? :(
    • Fritz N 04.02.2020 16:42
      Highlight Highlight Da allerbeste ist, dass die Gründe dann in unbestimmten Begriffen behauptet/erlogen werden. So letztens in Zürich als es in Stadelhofen hiess der Zug stehe am HB und habe Verspätung aufgrund einer technischen Störung an einem anderen Fahrzeug; am HB hingegen wurde durchgesagt es handle sich um einen medizinischen Notfall.
      Ehrlichkeit wird imfall noch geschätzt liebe SBB
    • Butschina 04.02.2020 16:50
      Highlight Highlight Wahrscheinlich weil das Personal reduziert wurde und der Zugbegleiter schlicht nicht alles gleichzeitig machen kann. Wenn keine Info kommt ist er mit Sicherheit dabei eine Lösung zu suchen.
    • Fritz N 04.02.2020 16:57
      Highlight Highlight @Butschina ich hoffe mal niemand käme hier auf die Idee direkt das Personal zu beschuldigen. So viel Differenzierung muss sein :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ferd Blu 04.02.2020 14:44
    Highlight Highlight Man muss aber auch sagen das steigende Bevölkerungszahl für eine Überlastung des Bahnsystems sorgt. Aber leider die SBB es versäumt hat sich darauf vorzubereiten, obwohl man es seit Jahren wusste. Die Qualität der SBB hat leider abgebaut. Man verkürzt öfters mal Zugstellungen unnötig in der Rush Hour usw. Da muss man wirklich aufräumen.
    • Staedy 04.02.2020 15:19
      Highlight Highlight Weil man vielleicht nicht jeden Boden erwerben kann wie man will, weil es bei uns wegen allen möglichen Einsprachen mehrer Jahre vergehen bis die Infratrukturbauten endlich begonnen werden können? Weil die Politik nicht bereit ist, auf Worte auch Taten folgen zu lassen? Ich will die SBB nicht verteidigen aber sie ist nur ein Teil des Problems.
    • Posersalami 04.02.2020 16:08
      Highlight Highlight Die Mobilität ist viel schneller gewachsen wie die Bevölkerung.

      Poste doch dein SVP Gedankengut bei der Weltwoche oder FB Seite der Pnos.
  • Wen nicht Ich wer dann 04.02.2020 14:42
    Highlight Highlight Immer diese Bashing. Ist euch eigentlich bewusst Wieviel Züge pro Tag auf den Schweizer Bahnnetz unterwegs sind und wieviele davon höchst pünktlich.
    Geht mal nach 🇮🇹 oder 🇫🇷 da fährt wenn ihr Glück habt der nächste Zug in zwei Stunden, wenn ihr Pech habt auch einfach gar nicht.
    • Pümpernüssler 04.02.2020 15:09
      Highlight Highlight Wir sind aber in der Schweiz, wo unsere SBB lieber Immobilienverwalter spielt, als sich um seine einzig wichtige Aufgabe zu kümmern. Überall Baustellen, aber schön alles mögliche Ausprobieren.
    • El Vals del Obrero 04.02.2020 15:10
      Highlight Highlight Nur selbstverliebt darauf zu schauen, was anderswo noch schlechter ist, ist der erste Schritt um sich den anderen anzupassen.
    • MarGo 04.02.2020 15:29
      Highlight Highlight wir sind aber nicht in IT oder FR... wir zahlen auch mindestens doppelt so viel für ein Ticket, wie in diesen Ländern. Wenn Sie Vergleiche anstellen, dann evtl noch mit Japan... aber Moment, Japan kann das ja ;)
      Bashing... da kann man sich streiten, ob und wie sinnvoll das ist. Aber die SBB befindet sich auf einem ernormen Tief und wer sein Leben lang mit der SBB unterwegs war, ist sich das einfach nicht mehr gewohnt...
      das sind sich nur noch Deutsche gewohnt, weil die DB noch viel "vereckter" ist...
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  • El Vals del Obrero 04.02.2020 14:37
    Highlight Highlight Im St. Galler Fall (ohne eingleisige Strecke) könnte es sicher auch ein Teil des Problems sein, dass die Züge zu wenig Wendezeit haben. Sieht man auch in Basel: oft fahren die Züge gut 5 Minuten nach der Ankunft schon wieder zurück. (Allerdings habe ich es noch nie erlebt, dass deswegen Halte in Sissach oder Liestal ausfielen)

    (Aber: für mehr Zeitreserven will wohl auch niemand bezahlen)
    • Amboss 04.02.2020 14:55
      Highlight Highlight Hab ich vor einiger Zeit , als auch diese ausfallenden Halte in Flawil, Uzwil, Wil auch schon Thema waren, auch mal gehört. Da hiess es, der Zug hätte in St. Gallen 7 (!!) Minuten Wendezeit. Ein Zug notabene, der aus Genf oder Lausanne kommt.
      Wenn das so ist, dann kann ja irgendwie nicht funktionieren. Nach dreihunder Kilometern Fahrt muss doch eine Pause drinliegen für Kontrolle, kleine Wartungsarbeiten, Reinigung etc...

      Oder ZH-Luzern ist ähnlich. Ich glaube, diese Züge pendeln den ganzen Tag ohne Pause hin und her und her und hin. Das kann ja auch nicht aufgehen...
    • kobL 04.02.2020 15:04
      Highlight Highlight Die Wendezeit vom IC5 beträgt laut Fahrplan 15 Minuten (Ankunft 52, Abfahrt 07). In dieser Zeit werden je nachdem noch ein Zugteil an- oder abgekoppelt.

      Ein Problem ist sicher auch, dass die Strecke Wil - St.Gallen schon am Limit ist, insbesondere Gossau - St.Gallen müsste eigentlich dringend auf 3 Gleise ausgebaut werden. Aber die Politik baut hier im Osten lieber Autobahnen aus und neu anstatt sinnvollerweise Bahnstrecken auszubauen (Doppelspurausbau war übrigens 1927 abgeschlossen).
    • beaudulac 04.02.2020 17:22
      Highlight Highlight als ob die preise nicht schon genug hoch wären. das produkt hat sich zumindest ganz sicher nicht proportional zu den preiserhöhungen (zum positiven) verändert oder ist wenigstens gleich geblieben. leistungsabbau mit gleichzeitiger preiserhöhung kommt beim konsumenten nun mal nie gut an. coca-cola hat wenigstens nur die leistung gekürzt aber wenigstens die preise gleich belassen 😬
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  • fidget 04.02.2020 14:35
    Highlight Highlight Ich verstehe bis heute nicht, weshalb der InterCity in Wil, Uzwil, Flawil und Gossau halten muss. Das sind 4 Bahnhöfe innert einer Strecke von knapp 20km. Für mein Verständnis ist das dann eine Bimmelbahn und kein InterCity mehr. Vielleicht müsste auch die definitive Streichung einiger Halte geprüft werden, bevor fahrplanmässige Stopps ausgelassen werden. Ich fände es auch nicht toll, wenn mein Zug einfach durchfahren würde.
    • Staedy 04.02.2020 15:22
      Highlight Highlight Uzwil und Flawil streichen.
    • Delos 04.02.2020 15:24
      Highlight Highlight Macht für mich au keinen Sinn. Vor ein paar Jahren fuhr der IC noch durch bis Gossau und der IR hielt an den genannten Stellen. Hat mMn. gut funktioniert.
    • kobL 04.02.2020 15:30
      Highlight Highlight Wil und Gossau sind Knotenbahnhöfe, diese Halte sind zwingend. Uzwil und Flawil hingegen nicht. Die Züge hielten halt schon immer an diesen Haltestellen und die Orte bzw. Städte wehren sich extrem dagegen, die Direktzüge nach Zürich zu verlieren.
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  • MartinZH 04.02.2020 14:27
    Highlight Highlight Eigentlich schon extrem frech, was sich dieser Service-public-Betrieb so alles leistet..! Es ist wirklich allerhöchste Zeit, dass der neue SBB-CEO Vincent Ducrot das Ruder herumreisst! Viel Erfolg! 👍
    • Maedhros Niemer 04.02.2020 17:06
      Highlight Highlight Ich schaue vorsichtig optimistisch in die Zukunft der SBB. Ok, ein bisschen naive Hoffnung auf Besserung ist auch dabei.
      Was mir gar nicht gefallen würde, wäre die systematische Abwertung der ÖV zu Gunsten privater Bus- und Taxiunternehmen.
      In grossen US Städten geschah genau das in den 70er und 80er Jahren.
    • joevanbeeck 04.02.2020 17:42
      Highlight Highlight @MartinZH Der stellt Dich gleich als Lokführer an, ausser Du bist Soziologie- oder Philosophiestudent, die können ja sonst nur Politik. Lokführer fehlen ja gerade massiv.

      https://www.watson.ch/schweiz/sbb/963735254-sbb-probleme-laeufelfingerli-wegen-lokfuehrermangel-stillgelegt
  • Hallwilerseecruiser 04.02.2020 14:23
    Highlight Highlight Vor zwei Jahren hat sich eine Bahngesellschaft in Tokio dafür entschuldigt, dass ein Zug 20 Sekunden zu früh abgefahren ist...
  • Hades69 04.02.2020 14:20
    Highlight Highlight Wie waere es einen Gang runter zuschalten? Geht mal ins Eugstertal, keine S-Bahn Linie dort und die Zeit vergeht auch langsamer.
  • Donald 04.02.2020 14:20
    Highlight Highlight Eine gewisse Zeit war der Taktfahrplan sinnvoll. Aber bei einer solchen Auslastung der Infrastruktur scheint der Kollaps nicht mehr weit. Evtl. sollte man die Takte etwas "lockern". Das wird den "Pendlern" aber auch nicht gefallen...
    • Evan 04.02.2020 15:21
      Highlight Highlight Wie stellst du dir "den Takt ein wenig lockern" vor?
    • Sunny92 04.02.2020 15:23
      Highlight Highlight Das gefällt vor allem meinem Arbeitgeber nicht wenn der Zug auf Grund eines lockeren Fahrplans immer zu spät kommt.
    • Posersalami 04.02.2020 15:58
      Highlight Highlight Ohne Taktfahrplan wäre die Auslastung kleiner. Die SBB strebt eine weitere Systematisierung an, damit die Strecken besser ausgelastet werden können.

      Keine Ahnung, aber eine Meinung..
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  • Der Buchstabe I 04.02.2020 14:17
    Highlight Highlight Ich selber habe kein Problem mit Verspätungen. das idt bei einem derart überlasteten System nur logisch. Womit ich sehr wohl ein Problem habe ist, dass die verspätungen kn den letzten Jahren immer krasser wurden und der SBB-Service im Allgemeinen sehr gelitten hat, während die Ticket- und GA-Preise weiter stiegen.

    Ich bin entweder den Preis zu zahlen, wenn ich davon aich einen Mehrwert erhalte, oder die Verspätungen in Kauf zu nehmen, wenn man mir Preislich dann aber such entgegenkommt. Mehr bezahlen für weniger ist aber einfach nur noch Kundenver**schung.
    • nigital_Fatives 04.02.2020 16:36
      Highlight Highlight Vor allem seit man nur noch Zonen lösen kann. Mein Jahresabo von Winti nach Wollishofen kostet fast so viel wie ein GA. Jetzt kann ich in ganz Zürich und Winti rumfahren, was mir rein gar nichts bringt, da ich sonst ein Auto habe. Fast mein ganzer 13. Monatslohn ging dafür drauff.. Arbeiten um den Arbeitsweg bezahlen können. Super.
    • Der Buchstabe I 04.02.2020 18:45
      Highlight Highlight tut mir übrigens leid, wenn jemand beim lesen des kommentars einen hirnschlag erlitten hat, habe es ganz kurz auf dem handy eingetippt.
    • dä dingsbums 04.02.2020 18:48
      Highlight Highlight @nigital_Fatives: Dein 13. Monatslohn ist nur 2226.-?
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  • Tomara 04.02.2020 14:12
    Highlight Highlight ..... und Andreas Meyer bekommt bis zu seinem letzten Tag Boni in den Allerwertesten gesteckt!
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 04.02.2020 14:10
    Highlight Highlight Naja jetzt schneits und jeder Zug zwischen SG und Wil hat eine chronische Verspätung von 10min. Da steig ich aus und fahr Postauto dauert 20min länger hält dafür vor dem Haus^^

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