Schweiz
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Neuer Fahrplan: SBB spediert Güter nicht mehr nur nachts, sondern 24 Stunden am Tag



24 Bilder aus der guten alten SBB-Zeit

SBB Cargo passt sich dem zunehmenden Tempo in der Logistik an: Ab 11. Dezember werden grosse Standorte nicht mehr nur einmal, sondern bis zu drei Mal täglich bedient. Zudem können Kunden neu konkrete Abhol- und Zustellzeiten buchen.

Nach der wirtschaftlichen Sanierung mache sich die SBB fit für die Zukunft des Schienengüterverkehrs, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Konkret wird für den Güterverkehr per Fahrplanwechsel am 11. Dezember ein Taktfahrplan mit drei Verarbeitungsphasen geschaffen.

Damit wird der Gütertransport nicht mehr nur über Nacht abgewickelt wie bisher, sondern über 24 Stunden. Neu holt und bringt SBB Cargo die Güter an grossen Standorten bis zu dreimal täglich von und zu den Kunden.

Diese Zeiten sind so gelegt, dass der Pendlerverkehr in den Morgen- und Abendstunden möglichst nicht tangiert wird. Die Kunden profitieren gemäss Mitteilung von mehr Expressverbindungen über Nacht. Dabei handelt es sich um die grossen Rangierbahnhöfe Limmattal, Lausanne Triage, Basel, Buchs und Chiasso.

Das sind die neuen SBB-Züge

SBB Cargo will so effizienter arbeiten und die Auslastung der Bahninfrastruktur verbessern. Gleichzeitig führt SBB Cargo per Fahrplanwechsel ein Buchungssystem ein, mit dem konkrete Abhol- und Zustellzeiten gebucht und verbindlich zugesagt werden können.

Mit der Neuausrichtung bekräftige die SBB, dass der Wagenladungsverkehr in der Schweiz ein strategisches Kerngeschäft sei und auch in Zukunft bleibe, heisst es in der Mitteilung weiter.

SBB Cargo deckt 25 Prozent des gesamten Transports auf Strasse und Schiene ab. Das SBB-Tochterunternehmen hatte 2015 – nach zwei positiven Jahren – wieder rote Zahlen geschrieben. Es wurden deshalb verschiedene Sparmassnahmen eingeleitet.

(sda)

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Zu wenig Lokführer: SBB legen Linie still

Die SBB haben wegen Lokführermangels auf einer Nebenlinie zwischen Olten und dem Baselbiet einen Tag lang den Zugverkehr eingestellt. Zudem schützt am Gotthard auch eine Platzreservation nicht vor einem Rausschmiss.

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