Schweiz
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Ein Elektrovelo wird am Dienstag, 24. September 2019 anlaesslich des Eroeffnungstages des neuen Digitalen Velostaender mit dem Namen Smartmo vor dem Bahnhof Luzern eingestellt. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Die Veloparkplätze in Luzern sind bis jetzt nur zu 20 Prozent ausgelastet. Das Ziel wären 70 Prozent, wie das Start-up Smartmo mitteilt. Bild: KEYSTONE

Niemand möchte für die besten Veloständer bezahlen – die SBB halten trotzdem an ihnen fest

Seit vergangenem Herbst wurden an den Bahnhöfen in Uster und Luzern Gratis-Veloparkplätze durch kostenpflichtige ersetzt. Doch bis jetzt bleiben die Ständer an bester Lage vorwiegend leer. Die SBB wollen das Pilotprojekt trotzdem nicht stoppen.



Wer tagein, tagaus mit dem Fahrrad an den Luzerner Bahnhof fährt, dem fallen die leeren Veloparkplätze an der Eingangsfront besonders auf – denn freie Plätze sind rar. Doch der Schein der verfügbaren Ständer direkt vor dem Bahnhof-Eingang trügt, in Wahrheit sind sie kostenpflichtig. Vergangenen Herbst haben die SBB in Zusammenarbeit mit dem Start-up Smartmo ein Pilotprojekt gestartet und 50 kostenpflichtige Veloparkplätze errichtet. Dort, wo vorher Gratis-Parkplätze waren.

Per App können diese reserviert und bezahlt werden. Dasselbe Parking-System wurde kurz darauf in Uster eingerichtet. Ende Februar folgt Basel auf dem Areal Wolf und im April Solothurn. Der Zeitpunkt für die Installation am Zürcher Hauptbahnhof und am Stadelhofen ist derzeit noch unklar.

Der Start in Luzern war harzig. Bereits wenige Wochen nach dem Start bewarb das Zuger Start-up ihre Parkplätze mit Flyern und lockte mit Gratis-Aktionen. Mit wenig Erfolg, wie das Bild heute zeigt: Ausser ein paar einzelnen Fahrrädern steht der grösste Teil der 50 Veloparkständer leer.

Damit ist man bei Smartmo nicht zufrieden. «Wir sind noch weit von unserer Ziel-Auslastung von 70 Prozent entfernt. Bis jetzt liegt die Auslastung erst bei 20 Prozent», sagt der CEO des Start-ups, Daniel Hänggi. In Uster fällt die Bilanz noch geringer aus: «Die Auslastung ist sehr schlecht. Unsere Veloparkplätze sind praktisch unbenutzt.» Der Standort sei aber um einiges unprominenter als in Luzern.

«Die Auslastung ist sehr schlecht. Unsere Veloparkplätze sind praktisch unbenutzt.»

Daniel Hänggi, Smartmo-CEO

Grundsätzlich sei der Start im Herbst unglücklich gewesen, man hoffe nun auf die Velosaison ab Frühling. «Dann fahren die Leute wieder mit ihren teureren Velos. Die sie bei uns in Sicherheit wissen wollen», sagt Hänggi.

Smartmo hofft auf den Frühling

Bei der Lancierung in Uster und Luzern hätten sie erwartet, dass die Leute neugieriger sein würden, erklärt Hänggi. Das Problem sei unter anderem, dass viele noch nicht wüssten, was das Ziel der Veloparkplätze sei, das wolle man mit Marketingmassnahmen verbessern. «Wir haben den Fehler gemacht, dass wir ein Produkt installiert haben, ohne es gross zu kommunizieren», sagt Hänggi. Deshalb sei ihre Idee den Gegnern vielleicht sauer aufgestossen. «Auch wir wollen die Strassen entlasten und die Leute animieren, mit dem Velo zur Arbeit oder eben zum Bahnhof zu fahren.» Es sei ihnen nicht darum gegangen, bestehende Veloparkplätze wegzunehmen, sondern ein weiteres Angebot zu schaffen, erklärt Hänggi.

Um die Werbung für die Veloparkplätze zu verbessern, ist das Start-up derzeit damit beschäftigt, weitere Investoren ins Boot zu holen, denn bisher sei alles aus privaten Mitteln finanziert worden. «Zudem sind wir mit den SBB im Gespräch, um Bewerbungsmöglichkeiten auf ihren Kanälen zu prüfen.»

«Vielleicht sind wir zwei Jahre zu früh»

Die SBB möchte keine Zwischenbilanz ziehen und lässt verlauten, dass das Pilotprojekt noch mindestens sechs, maximal zwölf Monate dauere. Eine allfällige Resignation nimmt man bei Smartmo gefasst. «Vielleicht waren wir dann auch einfach der Zeit etwas voraus und sind zwei Jahre zu früh mit unserer Idee dran», sagt Hänggi. Aber es sei nicht ihr Ziel, dass das Angebot bestehen bleibt, wenn dieses im aktuellen Pilotprojekt nicht genutzt werde.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Dr. Bender 10.02.2020 12:07
    Highlight Highlight damit ist ja eingetreten was ich insgeheim gehofft hatte. sehr gut. ich hoffe die bleiben bis in alle ewigkeit unbenutzt.
  • Rundlauf 10.02.2020 08:56
    Highlight Highlight An ÖV-Stationen mit hohem Veloaufkommen wird schnell mal der Ruf nach guten Veloparkierungsanlagen laut. Ab dem einfachen, provisorischen Massenparkierungschaos regt man sich oft auf ("Wann kommt endlich die Velostation?"). Die Kosten für bessere Parkierungsanlagen muss aber jemand tragen, und wer nicht asozial drauf ist, akzeptiert, dass man als Verursacher diese Kosten mitträgt und etwas für seinen geräumigen, sicheren Veloparkplatz bezahlt.

    Gleichwohl ist es einfach nur traurig, wie die SBB verzweiflet versuchen, jede hinterletzte Ecke ihrer Bahnhöfe irgendwie in Geld umzumünzen.
    • Evan 10.02.2020 12:07
      Highlight Highlight Eigentlich einverstanden, aber nicht so.
  • HAL1 10.02.2020 08:24
    Highlight Highlight Das nächste wird wohl sein dass mann 0.50 bezahlen muss um bei der Fussgängerampel den knopf für grün betätigen zu dürfen. Dafür kann ich aber auch mein handy beim warten kurz laden... yay.
  • Silas89 09.02.2020 23:59
    Highlight Highlight Die Plätze Kosten 1.80 für einen Tag und 0.85 für 5 Stunden. In Zürich bekomme ich für 2 Franken einen bewachten Platz und für 120.- ein Jahresabo dafür.
  • Barthummel 09.02.2020 11:03
    Highlight Highlight Da hat das Start-up wohl den Fehler gemacht, den leider viele Firmengründer machen:
    Anstatt einen Bedarf zu finden und ein Produkt darauf zuzuschneiden, wurde ein Produkt geschaffen, ohne dass es einen Bedarf dafür gibt. 👍😏
  • Boiiiiii7 09.02.2020 10:36
    Highlight Highlight Wie viel kostet denn so ein Parkplatz pro Tag?
  • Tamarillo 09.02.2020 08:27
    Highlight Highlight „...dass die leute neugieriger sein würden...“ wieso sollte es meine neugier wecken, für etwas zu bezahlen, das bis anhin gratis war? Und zwei jahre zu früh ist das start up meiner meinung nach auch nicht dran, sondern einfach absolut überflüssig und kontraproduktiv - vor allem wenn es darum gehen sollte, menschen aufs velo zu bringen.
  • Racoonmoon 09.02.2020 08:26
    Highlight Highlight Was meint er mit seiner Zeit voraus? Was ist seine geniale Geschäftsidee? Leuten die Fläche für gratis veloparkplätze wegzunehmen und sie teuer dafürbezahlen zu lassen. Was für einen Scheiss, ich hoffe die melden bald Konkurs an. Ist ja das letzte.
    • RemoAchilles 10.02.2020 08:21
      Highlight Highlight Sorry aber diese parkplätze sind sicher hackbar, diebstahlsicher ist im 2020 nichts mehr
  • Tomara 09.02.2020 07:47
    Highlight Highlight An all die, die alles gratis haben wollen. Geht ihr auch gratis arbeiten?
    • Darkglow 10.02.2020 08:31
      Highlight Highlight Nein, jedoch wurden hier gratis Parkplätze entfernt und durch ein unsinniges Produkt ersetzt. Dies hat nichts mit „gratis wollen“ zu tun. Würdest du für Atemluft in Dosen bezahlen wenn es Saubere Atemluft gibt? Evtl. Nicht der beste vergleich in heutiger zeit aber....
    • MacB 10.02.2020 10:07
      Highlight Highlight Ich bin kein Velofahrer aber mich stört deine Argumentation.

      Das sind ja Veloplätze an einem SBB-STandort, damit die Leute nachher Zug fahren (und bezahlen). Somit kann doch ein gratis Veloplatz wie die letzten 100 Jahre gratis bleiben. Der Velofahrer bezahlt danach ja das Bahnticket.

      Es geht also nicht um alles gratis sondern um"warum plötzlich zahlen müssen"
  • DaniSchmid 09.02.2020 01:52
    Highlight Highlight Abgesehen vom Geld: Mehr als die Hälfte der Parkfläche geht durch diese Installationen verloren. Damit wird direkt Wert vernichtet. Weg damit.
    • zürcherdenker 09.02.2020 11:03
      Highlight Highlight Blödsinn! Hast Du Dich informiert? Die Breite ist gleich wie bei jedem anderen Veloständer. Es werden einfach nicht drei Velos reingequetscht, wo Platz ist für eins... Und es hat Tausende Veloparkplätze in Luzern, diese 50 nehmen kaum Platz weg, bieten aber ein Zusatzangebot, und das halt nicht gratis...
  • Azrat 08.02.2020 21:01
    Highlight Highlight Diese Veloparkplätze sind sowas von Sinnfrei!? Wer zahlt schon Geld für einen solchen Parkplatz? Wenn ich mal mein Velo über Nacht oder länger am Bahnhof Luzern abstellen muss, dann lasse ich es im gedeckten, bewachten Veloparhaus hinter dem Bahnhof welches von der Caritas betrieben wird.
  • Emil22 08.02.2020 20:06
    Highlight Highlight Meinen Flyer kann ich gar nicht parkieren, weil das System nicht kompatibel ist.
  • Trouble 08.02.2020 19:44
    Highlight Highlight Wenn ich eine App brauche, um mein Velo parkieren zu können, dann parkiere ich mein Velo an einem andern Ort.
    In Basel hat's schon bezahlte Veloabstellplätze, aber da zahlt man einfach wie im Parkhaus, wenn man das Velo aus dem umzäunten Bereich holen will. Weshalb braucht's jetzt noch ein weiteres Konzept?
  • Bass_87 08.02.2020 18:57
    Highlight Highlight In Biel gibs beim Bahnhof einen Veloparkplatz für 1.- pro 24h mit platzsparendem Parkieren (doppelstöckig).
    Vorteile:
    - Günstiger
    - Witterungsschutz
    - Vandalenschutz
    - Platzsparend
    - Keine App benötigt (gibt eine Karte)
    - Diebstahlschutz
    Bei diesem Model sehe ich keine Vorteile, habe ich da was verpasst?
    Die Gratisparkplätze mussten überigens auch nicht weichen, da ca 50 Veloplätze anstelle von ca. 4 Autoplätzen im Parkhaus eingebaut wurden.
    Verstehe dieses Modell nicht, bringt schlussendlich auch nicht mehr Geld!? 🤔
  • ChiliForever 08.02.2020 17:57
    Highlight Highlight Also, man will die Bürger dahin bringen, auf Auto etc. zu verzichten, CO2 zu sparen und Öffis zu nutzen.
    Und das versucht man hinzubekommen, indem für das einzige CO2-freie Verkehrsmittel plötzlich eine horrenden Preis vom 0,65 pro Stunde nimmt (slso knapp 6,5 für einen normalen Arbeitstag) für etwas, daß bisher frei war?

    Bin ich der einzige, der das absurd findet?
    • BraZHi 08.02.2020 18:23
      Highlight Highlight Die erste Stunde CHF 0.65 und danach CHF 0.05 für jede weitere Stunde - ein normaler Arbeitstag kostet demzufolge CHF 1.10 - 1.20. Ich denke, dass es durchaus Nachfrage dafür geben könnte. So absurd ist as nun auch wieder nicht.
    • Schlange12 08.02.2020 18:29
      Highlight Highlight @ChiliFoeever
      Nur am Rande: Das Velo ist kein CO2-freies Vorbewegungsmittel. Herstellung und Betrieb, Wartung und Instandhaltung generiere auch CO2.
      Aber es sicher eines der Bewegungsmittel mit der besten Bilanz.
    • dä dingsbums 08.02.2020 20:16
      Highlight Highlight Völlig absurd. Macht über tausend Stutz im Jahr.

      Mein Velo hat ein Bruchteil davon gekostet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sunshineZH 08.02.2020 17:46
    Highlight Highlight Wäre dafür diese Plätze für Autos freizugeben, dann wären sie wenigstens Belegt 😉
  • Christian Mueller (1) 08.02.2020 17:45
    Highlight Highlight Aber WIE TEUER ist das? In Basel gibt es seit 15 Jahren ein unterirdisches Veloparkhaus, die Plätze nahe bei den Gleisen kosten 1.-/Tag (Wahrscheinlich kommt da smartmo hin...). Ich habe mich auf der Homepage von smartmo schlau gemacht. Da kostet die Stunde(!) 65 Rappen. Man kann aber nur max 12h reservieren. Dann kostet ein halber Tag 7.80.-(!) EIn Tag im Parkhaus mit dem Auto in Basel kostet ca 20 - 30.- Und man hat eine viel grössere Fläche gemietet... Kein Wunder sind die Plätze leer, bei diesen Preisen.
    • Twinleaks 08.02.2020 21:28
      Highlight Highlight Jede weitere Stunde: CHF 0.05
    • narissa 08.02.2020 21:36
      Highlight Highlight Woher hast du denn die Information, dass die Stunde Fr. 0.65 kostet? Auf der Homepage steht:

      "Danach kostet es nur CHF 0.65 für die erste und CHF 0.05 für jede weitere Stunde."

      Ändert aber nichts daran, dass sich mir der Sinn dieser Parkplätze nicht wirklich erschliesst.
    • Christian Mueller (1) 09.02.2020 20:09
      Highlight Highlight Ja, tut mir Leid. Ich habe falsch gerechnet.
  • Phillsen 08.02.2020 17:13
    Highlight Highlight In Holland gibts Velo Parkhäuser die im Prinzip nichts anderes sind als hochregallager (meistens unterirdisch). Das ist klasse. Das Velo wird automatisiert an einem abgeschlossenen Ort abgestellt und man kann Sie stark verdichtet unterbringen. Da inklusive Wetter, Diebstahl und Vandalismus Schutz.
    • TWilli 08.02.2020 23:55
      Highlight Highlight Und die Schweizer "klauen" die Idee und komerzialisieren sie bis zum Gehtnichtmehr🤦‍♂️
    • Magnum 09.02.2020 13:16
      Highlight Highlight @Ste Jae 79

      Die Kehrseite der Medaille in Amsterdam (und anderen Grossstädten der Niederlande) ist, dass Velos nicht als Privateigentum gelten, sondern quasi in der Population zirkulieren. Wird Dir eins geklaut, klaust Du einfach ein anderes.
      Das Problem: Dieses System bestraft alle, die nicht mit einem Billigst-Hollandrad unterwegs sind, sondern mit einem wertigeren Velo. Und mit dem Aufkommen von E-Bikes sind das immer mehr Velofahrende in den Niederlanden. Der Marktanteil von e-Bikes hat 2019 fast 50% erreicht.

      Darum gibt's nun in den Niederlanden überdachte Velogaragen in XXL.
      Play Icon
    • Magnum 09.02.2020 13:29
      Highlight Highlight @Phillsen

      Das Video unten ist fast 8 Jahre alt. Aus Japan.
      Kein Platzbedarf an der Oberfläche, kein Velo-*Littering*, Schutz vor Wind, Wetter und Vandalismus - und Diebstahl.

      Dem stehen die hohen Baukosten gegenüber.
      Play Icon
  • insert_brain_here 08.02.2020 17:10
    Highlight Highlight Kein Mensch bei Verstand lässt sein teures Velo in so einem ungeschützten Ständer am Bahnhof, dafür holt man sich für ein paar Stutz eins bei der Velobörse und nennt es dann auch entsprechend Bahnhofvelo
  • TanookiStormtrooper 08.02.2020 16:41
    Highlight Highlight Wenn die Ausgaben höher sind als die Einnahmen, dann verschwinden diese Veloparkplätze wieder sehr schnell. Wenn es dann an den kostenlosen Abstellplätzen eng wird darf man einfach nicht schwach werden und diesen "Seich" unterstützen, sonst werden diese Plätze nämlich bald auch kostenpflichtig.
  • victoriaaaaa 08.02.2020 16:30
    Highlight Highlight Erwas, das man sich als Start-up fragen sollte, wenn es keine Konkurrenz gibt: Ist es so dass wir eine grandiose Idee oder eine neue Technologie haben, auf die bisher koch keiner gekommen ist; oder ist vieleicht einfach die Idee schlecht, und jeder bis auf einen selber probiert es nicht einmal?
  • Was'n'loshier? 08.02.2020 16:25
    Highlight Highlight Bald muss ich noch bezahlen wenn ich im Bahnhofsgelände umherlaufe, denn ich nutze schliesslich den boden ab und "kurzmiete" ihn beim drüberlaufen.

    Noch einige weiter Konzepte für die sbb:

    Co2 Steuer weil die pendler im Zug Atmen.

    Stromzähler an den Steckdosen im Zug.

    Keine Stühle mehr im Zug - Neu bringt jeder seinen Eigenen Mit.

    Ticketpreis wird anhand meines gewichtes errechnet, denn für schwere Personen braucht der Zug ja schliesslich auch mehr Energie.

    Währendessen hat das SBB callcenter eine eigene Masseuse und das ist leider kein Witz.
    • Christian Mueller (1) 08.02.2020 17:47
      Highlight Highlight Zigarettenstummerl entsorgen: 1.-, 5 Minten im Raucherbereich stehen: 2.- Auf den Zug warten bei Verspätung: 1.-/Minute usw usw ;-)
  • Sauäschnörrli 08.02.2020 16:24
    Highlight Highlight „die SBB halten trotzdem an ihnen fest“

    Ihr wisst was ein Pilotprojekt ist?
    • insert_brain_here 08.02.2020 17:16
      Highlight Highlight Die SBB kassiert vermutlich für den Standort egal ob das Träumer-Startup auch nur einen Stutz einnimmt, darum dauert demnach so lange bis die hopps gehen.
    • Sauäschnörrli 08.02.2020 17:24
      Highlight Highlight @insert_brain_here, würde mich nicht verwundern wenn die SBB dem Startup sogar eine Umsatzentschädigung bezahlen müsste, wollten sie früher aus dem Vertrag aussteigen.
  • hämpii 08.02.2020 16:23
    Highlight Highlight Wenigstens haben die Veloständer keine Türstörungen 😉
    • Evan 08.02.2020 17:27
      Highlight Highlight Woher willst du das wissen, wenns niemand benutzt?
    • Emil22 08.02.2020 20:10
      Highlight Highlight Stimmt nicht! Es gibt Velos (Schweizer Fabrikat), das man da nicht mal parkieren kann
  • Garp 08.02.2020 16:21
    Highlight Highlight Würd mich noch interessieren, was so ein Parkplatz kostet pro Stunde. Weiss das jemand?

    Die brauchen viel zu viel Platz und sind nicht grad motivierend auf die Bahn umzusteigen.
    • AoxoToxoA 08.02.2020 17:50
      Highlight Highlight Auf der Homepage von smartmo steht: Die Kosten pro Stunde und Grundgebühr werden dir in der App angezeigt, bevor du die Reservation des Parkplatzes bestätigst.

      In der Luzerner Zeitung steht: die erste Stunde kostet -.65 und jede weitere Stunde -.05
    • Garp 08.02.2020 18:04
      Highlight Highlight Vielen Dank für diese Auskunft! Oh reservieren kann man auch noch? Und wer keine App hat bzw. kein Handy oder nicht über Handy bezahlen möchte, kann da nicht parken? Hm 🤔 und es werden wieder mehr Daten gesammelt.
  • DocShi 08.02.2020 16:14
    Highlight Highlight Zitat: Es sei ihnen nicht darum gegangen, bestehende Veloparkplätze wegzunehmen, sondern ein weiteres Angebot zu schaffen.

    Tja, voll gelogen denn:
    Zitat:50 kostenpflichtige Veloparkplätze errichtet. Dort, wo vorher Gratis-Parkplätze waren.
    • mike2s 08.02.2020 20:49
      Highlight Highlight Vor allem wenn an bedenkt das vorher an dem Ort etwa 100...150 Velos stehen konnten
  • koks 08.02.2020 16:12
    Highlight Highlight Wie kann man auf das Platzproblem der Velos an den Bahnhöfen reagieren? Man halbiere die vorhande Anzahl Veloabstellplätze, und mache sie kostenpflichtig...

    Manchmal fragt an sich echt, obs welchen in den Chefetagen der SBB und Co "ins Hirni gschisse het", wie man umgangssprachlich sagt. Aber dafür gibts dann Ende Jahr noch Boni.
    • Ichsagstrotzdem 08.02.2020 17:13
      Highlight Highlight @koks: tja, bei den Autofahrern hat man es genauso gemacht und es hat gewirkt. Damit es bei den Velofahrer wirkt benötigt es allerdings Sanktionen fürs Falschparken.
  • Nik G. 08.02.2020 16:04
    Highlight Highlight Blödsinn Marketing und die Leute sind nicht bereit. Wir wollen einfach nicht für so einen Blödsinn zahlen! Sorry aber das ist einfach nur eine scheiss Abzocke. Ich hoffe es wird von allen boykottiert und der Frühling wird ein Desaster für diese Idee.
  • Queen C 08.02.2020 15:59
    Highlight Highlight Kleine Frage, warum soll ich denn für den Autoparkplatz bezahlen?
    • dä dingsbums 08.02.2020 16:24
      Highlight Highlight Weil Dein Auto 11.75m2 Platz braucht, 2 Tonnen wiegt, sehr viel Infrastruktur voraussetzt und die Umwelt belastet.

    • _Qwertzuiop_ 08.02.2020 16:27
      Highlight Highlight Evt weil dein Auto eeetwas mehr Platz wegnimmt?:) auf einen Autoparkplatz bringst du mindestens 15 Velos wenn du den Platz richtig einteilst...
    • Alnothur 08.02.2020 19:09
      Highlight Highlight Ein Parkplatz fürs Auto kostet ja auch eeetwas mehr, Quertzuiop...

      dä dingsbums, gut, dass Velos keine Infrastruktur und keinen Platz brauchen und nichts wiegen. Und für die Umweltbelastung bezahlt man Treibstoffsteuern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • w'ever 08.02.2020 15:56
    Highlight Highlight velofahrer und für etwas bezahlen?!?
    • Francis Begbie 08.02.2020 20:48
      Highlight Highlight Ja tun sie doch, genau wie autofahrer oder wer auch immer. Nennt sich steuern.
      Und komm nicht mit kfz steuer, mineralölzuschlag etc, die decken nicht ansatzweise die verursachten Kosten und Schäden!
  • Daniel3 08.02.2020 15:56
    Highlight Highlight "Auch wir wollen die Strassen entlasten..."

    Nein, Ihr wollt Geld verdienen - und das ist legitim. Aber bitte nicht so heuchlerisch.
    Es braucht möglichst viele und gute Plätze - nicht wenige und teure.

    Und nein, Ihr seid der Zeit nicht voraus (was jedes Startup sagt wenn es nicht läuft) ... für das Angebot gibt es schlicht keinen Markt.
  • Racc00n 08.02.2020 15:51
    Highlight Highlight Solange eben ein Diebstahl vollumfänglich durch die Versicherten abgedeckt ist, ist es eben den Leuten egal wenn das Velo gestohlen wird.....
    • JaneSodaBorderless 08.02.2020 17:34
      Highlight Highlight Ich hoffe, dein Auto (Telefon, Laptop, Portemonnaie etc) wird nie geklaut!
      Weil der Dieb wird unschuldig sein.
    • Magnum 09.02.2020 13:04
      Highlight Highlight @Racc00n

      Etwas uninformiert?
      Selbst wenn die Versicherung einen Teil des Kaufpreises des gestohlenen Velos erstatten sollte, bleibt der Ärger über den Diebstahl, der Papierkrieg mit Polizei (die Wiederbeschaffungsquote von gestohlenen Velos ist grausig klein), das schlichte Fehlen des Velos, bis ein Ersatz organisiert ist.

      NEIN: *Den Leuten* ist es nicht egal, wenn ihr Velo gestohlen wird. Das zeigt übrigens auch die gute Auslastung bewachter Veloparkings in Winterthur oder Basel. Nicht in Zürich, wo die Tarife zu hoch sind und das Parking zu weit vom Bahnhof weg ist.
  • wir-2 08.02.2020 15:44
    Highlight Highlight Naja ganz so schlecht ist es ja nun auch nicht. Der Preis passt und hier mal die Vorteile.
    Immer ein Platz ohne lange suchen. Akku laden geht auch. Helm und Regenschutz können auch verpackt werden. Ein bisschen Luxus für die die es wollen. Ich denke es liegt auch an der jahreszeit, da fahren selten die etwas reicheren Schönwetter Radler.
    • So oder so 08.02.2020 16:58
      Highlight Highlight Jo, und im Frühling können sie dann das App ganz schnell Hacken und die Edel Göbel ab zügeln.
    • wir-2 08.02.2020 19:25
      Highlight Highlight Na da ist aber einer neidisch. 😜
  • Todesstern 08.02.2020 15:40
    Highlight Highlight Eigentlich wurde schon alles gesagt. Aber veloparkplatz, den man bezahlen muss...?

    Schliifts? Dieses Geschäftsmodell ist zum Scheitern verurteilt.
  • Magnum 08.02.2020 15:40
    Highlight Highlight Die SBB täte gut daran, sich an den realen Bedürfnissen desjenigen Teils ihrer Kundschaft zu orientieren, welche Velo und Bahn kombinieren. Der bescheidene Zuspruch für diese Luxus-Abstellplätze zeigt deutlich: Hier wird am Bedarf vorbei geplant. Und dafür wird die Anzahl Abstellplätze am Bahnhof reduziert. Das ist einfach nur schlecht, da am Ende niemand zufrieden ist. Übung abbrechen, bitte!
  • derlange 08.02.2020 15:39
    Highlight Highlight Mit dem Velo zum BHF und dann den Parkplatz bezahlen? Hat da vor Markteinführung jemand abgeklärt ob das bei der relevanten Zielgruppe nachgefragt wird?
    Studenten & Lehrlinge welche sowieso knapp bei Kasse sind finden das ganz sicher nicht so toll....
    Projekt beerdigen liebe SBB.
  • Faceoff 08.02.2020 15:36
    Highlight Highlight Man hat am besten Platz Gratisplätze in kostenpflichtige Plätze umgewandelt. Dabei hat man noch etwa zwei Drittel der Plätze elimiert mit diesen Kästen.

    Angebot verknappen und kostenpflichtig machen, das wurde gemacht. Nix Mehrwert.
  • Teufeli aka. Pfeifhase 08.02.2020 15:18
    Highlight Highlight Ja warum sollen nur immer die Autofahrer für alles Zahlen? Ich finde das gut. Wenn ich mit dem Auto P&R mache muss ich ja auch zahlen.
    • Elina87 08.02.2020 16:25
      Highlight Highlight Tja, aber VelofahrerInnen belasten durch ihr Verhalten die Umwelt nicht. Gratis Veloparkplätze sind der Dank für den Luxusverzicht.
    • K1aerer 08.02.2020 17:02
      Highlight Highlight Genau jeder Velofahrer ist umweltfreundlich.
    • Magnum 08.02.2020 17:17
      Highlight Highlight So ein Velo braucht ja auch gleich viel Platz wie ein Auto, wenn es abgestellt werden soll, also 6m x 2m, nicht wahr? Eure 1.5 Tonnen plus x sind nicht zu vergleichen mit unseren 15kg. Und aus dieser Ungleichheit resultieren strikt marktwirtschaftlich unterschiedliche Kosten für die Nutzung öffentlichen Raums.

      Dieser penetrante Neid fauler Automobilisten auf Velofahrende ist einfach nur haarsträubend und höchst kindisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heini Hemmi 08.02.2020 15:13
    Highlight Highlight Gebührenpflichtige Parkplätze in Zeiten des Klimawandels? Schliiiifz eigentlich?!?!
  • Stiller Berg 08.02.2020 15:05
    Highlight Highlight "Wir haben den Fehler gemacht, dass wir ein Produkt installiert haben, ohne es gross zu kommunizieren."
    Nein,ihr habt den Fehler gemacht, ein Produkt auf den Markt zu bringen, dass offensichtlich niemand braucht. Und das aus gutem Grund nicht! Welchen Mehrwert bietet ihr? Keinen! Ihr wollt eine Rente beziehen aus etwas, das ihr nicht selber bereitstellt. Unter dem Strich eine reine Ausnutzung und ich hoffe, dass sich die SBB in Zukunft auf die Unterstützung von Projekten beschränkt, die gopferdeckel einen Mehrwert für den Kunden bringen.
  • Dominik Treier 08.02.2020 14:55
    Highlight Highlight Na da weint sicher jedermann bittere Tränen das die SBB mit dieser abzockerischen Idee, welche wieder einmal nur benutzt wird, um einem das Geld sinnlos aus der Tasche zu ziehen und auch noch ärmere Schichten benachteiligt keinen Erfolg hat...
  • glass9876 08.02.2020 14:39
    Highlight Highlight So wie ich das sehe, verliert man die Zeit, die man durch den etwas kürzeren Fussweg zum Zug gewinnt, gleich wieder durch das "Einchecken" mittels App. Zudem war das Projekt war von Anfang überdimensioniet mit den riesigen, metallenen Veloständern; 10-20 davon hätten es auch getan, um zu testen, ob eine Nachfrage da ist.

    Nur 50m weiter gibt es dann die gratis Velostation, in welcher die Velos auch noch überwacht werden und das abstellen deutlich rascher vonstatten geht.
    • Twinleaks 08.02.2020 21:40
      Highlight Highlight Die Velostation Winterthur wird von der Arbeitsintegration Winterthur betrieben.

      Preise

      Jahresabonnement Erwachsene: Fr. 150.—
      Jahresabonnement Schüler/innen und Studierende: Fr. 100.—
      Monatsabonnement: Fr. 20.—
      Tagesvignette: Fr. 2.—
      Veloreinigung: Fr. 20.—
      Jahresabonnemente für das «Stellwerk RailCity» berechtigen nicht zum Abstellen im «Gleis 3».
  • robo07 08.02.2020 14:39
    Highlight Highlight Selber schuld: fehlender Designprozess mit Abklärung der Benutzerbedürfnisse, sprich human centered design und Involvierung aller Stakeholder hätte dieses Fiasko oder die Veloständer ganz verhindert. Gehe davon aus, dass sie bis in einem Jahr wieder demontiert werden - falsches Geschäftsmodell für die entsprechende Zielgruppe!
    • robo07 08.02.2020 17:24
      Highlight Highlight Wenn sie‘s richtig gemacht hätten, wär es nicht so rausgekommen wie es ist. Ich bin auch kein Freund von all diesen überladenen Projektgruppen; aber ich hab den Eindruck, hier wurde viel im stillen Kämmerlein und am Schreibtisch gebrütet, anstatt an den Bahnhof zu fahren und mit der Zielgruppe zu reden. Und für einen Testprototypen muss man nicht eine Schneise In die Veloparkplätze fräsen und 50 Kästen hinstellen, um dann rauszufinden, dass es nicht so funktioniert wie auf dem Papier geträumt ...
  • jjjj 08.02.2020 14:38
    Highlight Highlight Vielleicht sind wir ja auch zwei Jahre zu früh...

    Haha! Not!
    Wird auch 2022 nicht anders sein.
  • Pachyderm 08.02.2020 14:29
    Highlight Highlight Warum sollte man sein teures Velo da rein stellen, das ist ja null sicherer (va. gegen Vandalismus) als ein Gratisplatz mit gutem Schloss. Das würd ich wenn schon in die Velostation geben, die ist bewacht und bei einem Pendlerarbeitstag auch günstiger.
    • Racc00n 08.02.2020 15:49
      Highlight Highlight Aus eigener Erfahrung: ein gutes Schloss schützt auf nicht bewachten Bahnhof überhaupt nicht vor Diebstahl!
  • Ass 08.02.2020 14:20
    Highlight Highlight Als ob ein Velofahrer fürs Parken etwas zahlen würde.
    • balzbe 08.02.2020 14:44
      Highlight Highlight Die überdachten und überwachten Veloparkings sind in Basel praktisch immer voll. Auch der kostenpflichtige Teil in Eingangsnähe, also Zahlungsbereitschaft ist durchaus vorhanden. Also wird es im Fall Luzern wohl an was anderem liegen, zB dass die Niederschwelligkeit durch eine App nicht vorhanden ist oder dass die Parkplätze nicht attraktiv genug für die verlangten Preise sind.
    • Magnum 08.02.2020 15:43
      Highlight Highlight Als ob Velofahrer fürs Parken etwas bezahlen sollten - fast jedes Velo ist ein Auto weniger auf der Strasse. Das sollten sich die ganzen Velohasser mal hinter die Ohren schreiben.
    • El Vals del Obrero 08.02.2020 15:48
      Highlight Highlight Bald wird wohl auch die WC-Spülung nur noch mit App-Zwang funktionieren, wenn es so weiter geht ...

      In Basel braucht man auch für den bezahlten Teil keine Apps.

      Aber der entscheidende Unterschied ist wohl, dass die Velos im bezahlten Teil in Basel bewacht werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Leslie Now 08.02.2020 14:19
    Highlight Highlight Ich versteh immer noch nicht den sinn und Zweck dieser Veloständer? Man soll dafür bezahlen das man möglichst nah am Bahnhof parkieren kann? Und das Fahrrad ist trotzdem nicht vor Vandalen geschützt? In meinen Augen ist das bloss Geldmacherei und eher Kontraproduktiv das man jetzt sogar für Veloparkplätze zahlen muss.
    • Dominik Treier 08.02.2020 14:52
      Highlight Highlight Du hast den Sinn dieser Veloständer allem Anschein nach doch genau verstanden... Geld!

      Wer sichs Leisten kann wird wieder einmal gleicher...
    • koalabear 08.02.2020 15:13
      Highlight Highlight Genau der gleiche Gedanke kam mir auch. Bei uns kann man auch Veloabstellplätze mieten. Diese sind jedoch in einem geschlossenen Raum, der nur mit entsprechender Karte geöffnet werden kann. So ist das Velo vor Vandalen, aber auch vor Wind und Wetter geschützt.
    • Maragia 08.02.2020 20:25
      Highlight Highlight Auch dieser Platz kostet etwas. Meinst du das ist einfach gratis??
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glatttaler 08.02.2020 14:11
    Highlight Highlight Geld, Geld, Geld, Geld, Geld,...
    • TWilli 08.02.2020 23:51
      Highlight Highlight Darum sind 9 von 10 Start-ups nach kurzer Zeit Konkurs. Wenn die Geschäftsidee nur aufs Geldschäffeln fokussiert ist, wirds schwierig zu überleben.
  • Coffeetime ☕ 08.02.2020 14:10
    Highlight Highlight Also wenn ich so sehe, wo die Leute ihre Velos am ZH HB abstellen... dann weiss ich, dass für viele 3 Meter zu Fuss zu viel sind. 🤷🏻‍♀️
  • Zappenduster 08.02.2020 14:01
    Highlight Highlight Hoffentlich bleiben diese Plätze auch leer. Ist ja wohl understi! Bald gibts premium Fussgängerstreifen?
    • Dominik Treier 08.02.2020 14:51
      Highlight Highlight Natürlich! An den Fussgängerstreifen, die am nächsten zu wichtigen Punkten liegen ein Drehkreuz mit Münzeinwurf. 5 Franken pro Passage.

      Damit könnte der Bund viel Gelder einsparen welche natürlich sofort in Form von Steuererleichterungen an die armen Reichen und die Unternehmen weitergegeben werden müssen, denn die Zahlen ja schon so viel, dass sie kaum mehr mit 1000er-Noten heizen können...
    • TanookiStormtrooper 08.02.2020 16:42
      Highlight Highlight Münzeinwurf bei der Ampel, damit es schneller grün wird.


      ...Ich sollte die Leute nicht auf Ideen bringen... 😨
    • Fruchtzwerg 08.02.2020 18:46
      Highlight Highlight Ganz deiner Meinung. Vermutlich das unnötigste und asozialste Start Up der Schweiz...
    Weitere Antworten anzeigen
  • sheimers 08.02.2020 14:00
    Highlight Highlight Preise senken und Ladestationen für E-Bikes einbauen!
    • zürcherdenker 09.02.2020 10:53
      Highlight Highlight sheimers, gut erkannt, es kostet jetzt gleich viel wie die velostation in zürich und eine ladestation ist schon drin... informier dich doch, bevor du lostippst
  • TWilli 08.02.2020 13:59
    Highlight Highlight Vielleicht sicher aber trotzdem gegen Zerstörung nicht geschützt. Sehe da eher schwarz für die Zukunft
    • So oder so 08.02.2020 14:17
      Highlight Highlight In Uster gibt es die Bewachte Velostation. Gibt es schon lange und ist eine Gute sache. Ich hoffe dieses Start-up Konkurrenziert dieses Angebot nicht.
      https://www.alsobp.ch/soziale-integration/also-velostation/

      Ein Start-up und eine App und viel Geld reinstecken - und dann müssen es alle so Innovativ und Cool finden hab ich manchmal das Gefühl.
    • El Vals del Obrero 08.02.2020 14:48
      Highlight Highlight Auch in Basel. Durch Personal bewachtes kostenpflichtiges Parking. Für diesen Mehrwert sind viele bereit zu bezahlen. Nicht aber dafür, wenn der einige Mehrwert nur darin besteht, dass der Ständer ein spezielles Design hat.

      50 Meter weiter weg gratis, aber immerhin noch mit Videoüberwachung.

      Funktioniert so weit gut, beide Bereiche sind ausgelastet.
    • So oder so 08.02.2020 16:47
      Highlight Highlight @Astrogator: Ich fahre Auto, und wüsste nicht mal wo die kostenpflichtigen Abstellplätze sind - ich hoffe schwer, das die Velofahrer in Uster das Sozialprojekt das es schon so lange gibt unterstützen.
  • Son Doku 08.02.2020 13:55
    Highlight Highlight was kosten sie? 🤔
    • 20Cent 08.02.2020 14:00
      Highlight Highlight Zurzeit kostet eine Stunde 65 Rappen und jede weitere 5 Rappen. Für die Reservierung zahlt man zudem 66 Rappen und für jede weitere Stunde 6 Rappen.
    • bebby 08.02.2020 14:41
      Highlight Highlight 1.20 pro 12 Stundentag, das ist ja lächerlich...billiger als jeder Hippstercaffi...
    • _Qwertzuiop_ 08.02.2020 16:32
      Highlight Highlight Und für 300 Tage im Jahr zahlst du dann zusätzlich zum 3860 GA noch 360 fürs Velo... Machts nicht wirklich attraktiv aufs Auto zu verzichten:) sehr schade und nicht zeitgemäss!
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Zum Schweizer Nationalfeiertag: Darum feiern wir den 1. August

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