Schweiz
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«Arena»-Moderator Jonas Projer stellt die Schicksalsfrage. bild via srf.ch

Rückblick auf 40 EU-«Arenas»: Als Blocher noch über einen Beitritt redete



Es ist wieder wieder so weit. Die «Arena» stellt die Schweizer Schicksalsfrage schlechthin: «Auf in die EU?» So richtig ernst meint es Moderator Jonas Projer allerdings nicht: «Vor 25 Jahren war der EU-Beitritt für viele eine Option, heute kommt schon die Frage danach einem Tabubruch gleich», heisst es in der Ankündigung der Sendung.

Wer glaubt, die gefühlt tausendste «Arena» zum Verhältnis Schweiz-Europa zu sehen, hat nicht unrecht. Kein anderes Thema ist seit Bestehen der Sendung auch nur annähernd so oft diskutiert worden. Tausend waren es zwar nicht, aber ein paar Dutzend schon.

Darum hier zur Einstimmung auf den TV-Klassiker sämtliche (auffindbaren) «Arena»-Sendungen zum Thema Schweiz-Europa seit 1993. Wer gut sucht, findet zum Beispiel eine, in der Christoph Blocher (der auch heute Abend nicht fehlen wird), angeblich einen EU-Beitritt nicht kategorisch ausschloss.

Auf geht's, in chronologischer Reihenfolge:

Aktenzeichen EU ungelöst

10. Februar 2017

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bild via srf

Vor genau drei Jahren sagte das Volk überraschend JA zur Initiative «Gegen Masseneinwanderung». Im Dezember nun hat das Parlament die Initiative mit einem Gesetz umgesetzt – aber glücklich damit ist niemand. Nun stellt sich die Frage: Wie weiter? Muss das Volk nochmals abstimmen?

Zuwanderung: Der Showdown

2. Dezember 2016

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Die Zeit drängt: Bis am 9. Februar 2017 muss die Zuwanderungs-Initiative der SVP umgesetzt sein, so steht es in der Verfassung. Darum peitscht man das Geschäft nun durch die Räte. Am Donnerstag hat der Ständerat entschieden, wie er die Initiative umsetzen will. Am Montag ist der Nationalrat dran.

«Inländervorrang light» - ist das der Volkswille?

23. September 2016

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Der Nationalrat debattierte am Mittwoch über die Umsetzung der «Masseneinwanderungsinitiative». Das Resultat: Eine Meldepflicht für offene Stellen in Zeiten von hoher Zuwanderung – ein «Inländervorrang light». Ist die Initiative der SVP damit genügend umgesetzt oder nicht?

Schweiz und EU – nach dem Brexit

24. Juni 2016

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Nun ist es klar: Die Britinnen und Briten wollen nicht in der EU bleiben. Welche Folgen hat die Brexit-Abstimmung für die Schweiz? Wie steht es jetzt um die Umsetzung der Zuwanderungsinitiative? Und wie soll das Verhältnis der Schweiz zur EU in Zukunft ganz grundsätzlich aussehen?

Und jetzt Europa

4. März 2016

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Das Volk sagt Nein zur Durchsetzungsinitiative - und nun soll unser Verhältnis zur EU geklärt werden. Haben sich die Kräfteverhältnisse verändert? Schaffen die SVP-Gegner nach dem Nein zur DSI auch ein Ja zu den Bilateralen? Oder zerbricht die Allianz der Sieger an den künftigen Herausforderungen?

Brüssel greift an – wird die Schweiz nun entwaffnet?

26. Februar 2016

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Das Sturmgewehr im Schrank könnte bald verboten sein. Denn die EU will nach den Anschlägen in Paris schärfere Waffengesetze, von denen auch die Schweiz betroffen wäre. Die Emotionen gehen hoch: Gegner sehen Milizarmee und Schützenvereine in Gefahr. Befürworter glauben an eine sicherere Schweiz.

Schweiz - EU: Wie weiter nach den Wahlen?

23. Oktober 2015

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Die Schweiz hat gewählt – und die SVP geht als Siegerin aus den Wahlen hervor. Hat dieses Resultat einen Einfluss auf die Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative? Wie soll das Verhältnis zwischen der Schweiz und der EU in Zukunft aussehen? Und was passiert mit den Bilateralen?

Wahl-Arena: EU / Migration

4. September 2015

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Das Stimmvolk hat mit der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative die Personenfreizügigkeit in Frage gestellt. Und damit auch die Bilateralen zumindest ins Wanken gebracht. Wo steht die Schweiz in den Verhandlungen mit der EU? Und will die EU überhaupt verhandeln?

Das Wirtschafts-Beben - der Euro-Mindestkurs ist aufgehoben

18. Januar 2015

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Schock für die Schweizer Wirtschaft: Total überraschend hebt die Schweizerische Nationalbank die Euro-Untergrenze auf. Noch vor kurzem hat sie erklärt, den Mindestkurs mit allen Mitteln zu halten. In der Arena diskutieren Schwergewichte aus Wirtschaft und Politik über die Folgen dieses Entscheids.

Umsetzen oder umkehren? Zuwanderungs-Initiative nach Ecopop-Nein

5. Dezember 2014

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Das Stimmvolk hat deutlich Nein gesagt zu Ecopop. Die Gegner der Masseneinwanderungsinitiative sehen sich dadurch gestärkt. Einige wollen sogar den Entscheid vom 9. Februar rückgängig machen.

MEI: Der Bundesratsplan

27. Juni 2014

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Der Bundesrat will für alle Einwanderer und Grenzgänger Kontingente einführen. Ausserdem soll bei der Stellenvergabe künftig der Inländervorrang gelten. Damit orientiert sich der Bundesrat stark am Initiativtext der SVP. Die Reaktionen der Parteien sind gemischt.

Poker um Bilaterale: Wirtschaft schlägt Alarm

13. Juni 2014

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Die Masseneinwanderungs-Initiative soll wortgetreu umgesetzt werden, da sind sich die Parteien einig. Wollen sie damit ein Nein aus Brüssel provozieren und so das Volk nochmals abstimmen lassen? Eine sehr gefährliche Strategie findet die Wirtschaft und schlägt Alarm.

Blochers Kampfansage

16. Mai 2014

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Christoph Blocher will sich künftig voll und ganz dem Kampf gegen den in seinen Augen “schleichenden EU-Beitritt“ widmen. Er gibt dafür sein Mandat im Nationalrat auf, wo er nur seine Zeit “verplemperle“.

Arena vor Ort: Nach dem Ja: Jetzt redet das Volk

28. März 2014

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Nachdem das Stimmvolk am 9. Februar knapp Ja gesagt hat zur Masseneinwanderungs-Initiative sind Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in Aufruhr. Doch was meint das Volk? Warum hat es Ja warum Nein gestimmt? Und was sind die Befürchtungen? Die «Arena vor Ort» fragt nach.

Spinnen die Schweizer?

28. Februar 2014

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«Die spinnen, die Schweizer!» Diese Aussage des deutschen SPD-Politikers Ralf Stegner hat hohe Wellen geschlagen. Ist das Image der Schweiz nach der Abstimmung zur Masseneinwanderungsinitiative ramponiert? Oder können EU-Politiker die direkte Demokratie der Schweiz einfach nicht verstehen?

Gespaltene Schweiz: Das Duell

21. Februar 2014

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Das Ja zur Masseneinwanderungsinitiative polarisiert weiter. Mit Christoph Blocher und Micheline Calmy-Rey kreuzen zwei alt Bundesräte in der Arena die Klinge. Welche Europapolitik wollen sie? Wie soll es nach dem Ja zur Masseneinwanderungs-Initiative weitergehen?

Das JA - und nun?

14. Februar 2014

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Wie weiter nach dem Ja zur Masseneinwanderungs-Initiative? Die Schweiz muss ihre Zuwanderung wieder selber regeln. Wie dies geschehen soll, ist unklar.

Abstimmungs-Arena: Volksinitiative «Gegen Masseneinwanderung»

17. Januar 2014

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Seit 2007 wandern jährlich netto etwa so viel Ausländer in die Schweiz ein, wie die Stadt SG Einwohner hat. Die SVP will dieser Einwanderung mit einer Initiative einen Riegel schieben. Die Schweiz solle die Zuwanderung von Ausländern wieder eigenständig steuern können, fordert die Partei.

Zuwanderung beschränken?

5. April 2013

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Die Wirtschaft braucht Arbeitskräfte, aber es wird eng in der Schweiz: Jährlich erhalten bis zu 80‘000 Personen eine Aufenthaltsbewilligung auf Grund der Personenfreizügigkeit. Soll der Bundesrat die Ventilklausel erneut anrufen?

20 Jahre EWR-Nein

30. November 2012

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20 Jahre nach der EWR-Abstimmung wirft die Arena einen Blick zurück und in die Zukunft. War das Nein damals richtig und wie soll es mit dem Verhältnis Schweiz - EU weitergehen?

Eurokrise: Fragen und Antworten 

1. Juni 2012

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Die Lage in der EU ist angespannt. Der drohende Staatsbankrott Griechenlands und die spanische Bankenkrise setzen den Euro massiv unter Druck. Wie geht es weiter und was bedeutet das für die Schweiz? In der Arena diskutieren Ökonomen die offenen Fragen der Euro-Krise.

«Bilaterale am Ende?»

23. März 2012

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Die EU-Spitze ärgert sich über den bilateralen Verhandlungsmarathon mit der Schweiz. Der bilaterale Weg sei ausgereizt, heisst es in Brüssel. Die EU fordert, dass die Schweiz «dynamisch» EU-Recht übernimmt. Welchen Weg soll die Schweiz wählen?

«Arena»-Duell: Blocher gegen Pelli

3. Juni 2011

Wahlkampfschlager Personenfreizügigkeit

13. Mai 2011

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Economiesuisse-Präsident Gerold Bührer bild via srf.ch

Lange hat nur die SVP gegen Personenfreizügigkeit und Zuwanderung gewettert. Jetzt machen auch andere auf Probleme wie Lohndumping und Wohnungsnot aufmerksam. Überwiegen die Nachteile der Personenfreizügigkeit? Braucht es Massnahmen? Oder wird hier bloss Wahlkampf betrieben? In der «Arena» diskutierten SVP-Vize Adrian Amstutz, SP-Präsident Christian Levrat und Economiesuisse-Präsident Gerold Bührer.

Euro-Krise = EU-Krise?

21. Mai 2010

Die grosse Krise des Euros fordert die Europäische Union heraus. Damit das gigantische Rettungspaket nicht zu einer reinen Geldumverteilung verkommt, muss sich die EU verändern. Was die Krise in Europa für die Schweiz bedeutet, ist in der «Arena» diskutiert worden.

Personenfreizügigkeit

30. Mai 2008

Simonetta Sommaruga, Staenderaetin SP/BE, und Hansjoerg Walter, Nationalrat SVP/TG, am Freitag, 26. Januar 2007, anlaesslich der Sendung

Bild: KEYSTONE

Die schweizerische Bevölkerung muss entscheiden, ob das Abkommen über die Perso-nenfreizügigkeit mit der EU verlängert und die Zahl der beteiligten Länder auf Rumänien und Bulgarien erweitert werden soll. Kann die Schweiz darüber frei entscheiden oder werden wir von der EU unter Druck gesetzt? Kündigt die EU die bilateralen Abkommen, falls das Volk die Erweiterung ablehnt? Werden wir in Zukunft von Rumänen und Bulgaren überschwemmt oder ist diese Frage blosse populistische Angstmacherei? Wer profitiert eigentlich mehr von den Bilateralen, die Schweiz oder die EU?

Schweiz - EU: Freundschaft ade?

9. März 2007

Simonetta Sommaruga, Staenderaetin SP/BE, und Hansjoerg Walter, Nationalrat SVP/TG, am Freitag, 26. Januar 2007, anlaesslich der Sendung

Bild: KEYSTONE

Europäische Firmen verlegen ihren Sitz in die Schweiz und bezahlen hier markant weniger Steuern als in den EU-Ländern. Diese Holdingbesteuerung ist unseren Nachbarn seit langem ein Dorn im Auge. Mit harschen Worten kritisiert die EU-Kommision die Schweizer Steuerpraxis und droht unverhohlen mit Sanktionen. Der Steuerstreit spitzt sich zu. Doch auch sonst scheint das Verhältnis zur Europäischen Union angeschlagen. Der Ton hat sich verschärft. Wird die Schweiz als Partner nicht mehr geschätzt? Wie wichtig ist die Schweiz für die Europäische Union überhaupt? Ist der Bilaterale Weg unter diesen Vorzeichen auch in Zukunft noch gangbar?

Europapolitik: Wie weiter?

30. September 2005

Simonetta Sommaruga, Staenderaetin SP/BE, und Hansjoerg Walter, Nationalrat SVP/TG, am Freitag, 26. Januar 2007, anlaesslich der Sendung

Bild: KEYSTONE

Abstimmungs-Arena: Personenfreizügigkeit

9. September 2005

Simonetta Sommaruga, Staenderaetin SP/BE, und Hansjoerg Walter, Nationalrat SVP/TG, am Freitag, 26. Januar 2007, anlaesslich der Sendung

Bild: KEYSTONE

Abstimmungs-Arena: Schengen/Dublin

13. Mai 2005

Simonetta Sommaruga, Staenderaetin SP/BE, und Hansjoerg Walter, Nationalrat SVP/TG, am Freitag, 26. Januar 2007, anlaesslich der Sendung

Bild: KEYSTONE

Am 5. Juni stimmt das Volk über das bilaterale Abkommen «Schengen/Dublin» ab. Wird die Schweiz durch den Zugang zur EU-Fahndungsdatenbank sicherer oder kommt es wegen des Wegfalls der systematischen Grenzkontrolle zu einem Anstieg der Kriminalität?

Bilaterale II: Chance oder Gefahr?

3. Dezember 2004

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Die Bilateralen II sind aufgegleist. Die Diskussion im Parlament über die neun Dossiers hat begonnen. Gegen die Verträge von Schengen und Dublin wächst der Widerstand: Souveränitätsverlust wird befürchtet, Nutzen und Auswirkungen sind umstritten. Wie hoch ist der Preis, den die Schweiz bezahlt? Wo wird die Schweiz profitieren? Und, ist dies ein EU-Beitritt durch die Hintertür?

Für zwischendurch: Das «Arena»-Intro der 1990er-Jahre:

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Video: streamable

«Die Schweiz auf dem Weg nach Europa»

21. Mai 2004

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bild via srf.ch

Die Bilateralen II sind unter Dach und Fach. Doch daran, wie das Schweizer Volk von diesem Vertragswerk überzeugt werden soll, scheiden sich die Geister. Bundespräsident Deiss stellt sich in der Arena unter anderem der Frage, wie der Bundesrat der Vertrauenskrise nach den zwei Eidgenössischen Abstimmungssonntagen begegnen will und in welcher Form das Vertragswerk der Bilateralen II zur Abstimmung gelangen könnte.

Volksinitiative «Ja zu Europa»

23. Februar 2001

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Arena-Moderator Filippo Leutenegger (links) mit dem damaligen Aussenminister Joseph Deiss (Mitte) und SVP-Nationalrat christoph Blocher (rechts.) screenshot via srf.ch

Christoph Blocher: «Der Bundesrat [Deiss] schaut sogar meine Homepage an, ich muss wirklich sagen, das ist gut.»

Joseph Deiss: «Ich hoffe, dass Herr Blocher vielleicht auch einmal auf die Homepage des EDA kommt, dann könnte er unseren aussenpolitischen Bericht abrufen.»

Europa-Debatte

 4. Februar 2000

SP-Parteipraesidentin Ursula Koch, rechts, und SVP-Nationalrat Christoph Blocher, links, diskutieren am 4. Februar 2000 im Fernsehstudion Leutschenbach in der Sendung Arena unter der Leitung von Patrick Rohr, hinten Mitte, ueber die Europa-Debatte, wobei primaer die moeglichen Sanktionen der EU gegen Oesterreich nach der Bildung einer neuen Regierungskoalition zwischen der OEVP und FPOE im Vordergrund standen. (KEYSTONE/RETO OESCHGER)

Bild: KEYSTONE

Die Abstimmung über die bilateralen Verträge steht vor der Tür. Trotzdem verbissen sich Christoph Blocher (SVP) und Ursula Koch (SP) in der gestrigen TV-«Arena»-Sendung über weite Strecken in der Frage: Schweizer EU-Beitritt ja oder nein? Das Referendum wurde am Mittwoch eingereicht. Aber dass das Schweizer Volk am 21. Mai den bilateralen Verträgen zustimmen wird - daran zweifelte gestern fast niemand.

«Mit grossem Interesse habe ich die Arena zum Thema Ja zu Europa verfolgt. Einmal mehr wurde mir bewusst, wie sehr Christoph Blocher es versteht, unser Volk zu verunsichern.»

Therese Stempfel Leserbrief Aargauer Zeitung

EU-Poker: EU-Beitritt, EWR II oder Alleingang?

24. April 1998

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«Arena»-Moderator Filippo Leutenegger bild via srf.ch

Die bilateralen Verhandlungen mit der EU sind blockiert. Was soll die Schweiz in der Not tun? Muss sie mit der EU Beitrittsverhandlungen aufnehmen, den EWR aktivieren oder konsequent den Alleingang gehen? Eine Kontroverse mit Rosmarie Zapfl, Vizepräsidentin der CVP (für EU-Beitritt), Wirtschaftsführer Robert A. Jeker (für EWR II) und SVP-Nationalrat Christoph Blocher (für Alleingang).

Sondersendung: Streitgespräch zur Zukunft der Schweiz

9. Januar 1998

Digitalprint der Aufzeichnung der Spezialsendung Arena vom TV DRS mit SVP Nationalrat Christoph Blocher (links), CVP Bundesrat Flavio Cotti (rechts) und Moderator Filippo Leutenegger (mitte), die am Freitag abend 9. Januar 1998 ausgestrahlt wurde. (KEYSTONE/TV DRS) === BEST QUALITY AVAILABLE ===

Bild: TV DRS

Bundespräsident Flavio Cotti und SVP-Nationalrat Christoph Blocher, heimlicher Oppositionsführer, diskutieren über brennende und umstrittene Fragen unseres Landes. Besonders zu reden geben die Europafrage, die bilateralen Verhandlungen und das politische Patt in der Innenpolitik. Die Leitung der Sendung hat Filippo Leutenegger.

Schweiz - Europa: wie weiter?

14. November 1997

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«Arena»-Moderator Filippo Leutenegger bild via srf.ch

Die bilateralen Verhandlungen drohen in der Sackgasse zu enden. Soll der Bundesrat zu jedem Preis abschliessen? Oder soll er hart bleiben und die Verhandlungen platzen lassen? Was passiert nach einem allfälligen Scheitern der Verhandlungen? Kommt der EWR II, oder soll die Schweiz Für einen EU-Beitritt Verhandlungen aufnehmen? Diese brisanten und zukunftsweisenden Fragen für die Schweiz diskutieren Spitzenvertreter der Bundesratsparteien. Die Leitung der Sendung hat Filippo Leutenegger.

Europa-Duell

6. September 1996

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Edwin Somm (links) und Christoph Blocher bild: keystone

ABB-Chef Edwin Somm wirft Christoph Blocher vor, seine Aussagen zu Europa seien diffamierend und politischer Unsinn. Für Blocher ist Somms Schelte eine Frechheit. Jetzt kommt es in der Arena zum Rededuell. Die Kontroverse: Braucht die Schweizer Wirtschaft Europa, oder ist die EU eine Bedrohung? Die Leitung der Sendung hat Filippo Leutenegger.

Kampf der Titanen

12. Mai 1995

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David de Pury (links) und Christoph Blocher Bild: KEYSTONE

Verbaler Superkampf heute abend in der «Arena»: David de Pury streitet mit Christoph Blocher! Die bilateralen Verhandlungen mit der EU sind vor allem in der Frage des freien Personenverkehrs festgefahren. Gleichzeitig sind die EU-Befürworter mit dem neuen Europakurs der grössten Partei, der FDP, auf Höhenflug. Für den Spitzenmann der Wirtschaft, ABB-Co-Präsident David de Pury, ist deshalb ein EU-Beitritt der Schweiz ein Muss und bilaterale Verhandlungen nur ein Schritt zu diesem Ziel. EU-Gegner Christoph Blocher fährt gegen diese Strategie der EU-Befürworter schweres Geschütz auf. Blocher wird in der Sendung unter anderen unterstützt von Professor Kurt Schiltknecht, Mitglied des Bankrates der Schweizerischen Nationalbank. Und David de Pury bringt neben anderen Paul Reutlinger von der Swissair mit.

Zweite EWR-Abstimmung oder EU-Betritt?

2. Dezember 1994

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Die jüngsten Europaentscheide der skandinavischen Länder bringen der Schweiz neue wirtschaftliche und politische Unsicherheiten. Die EFTA ist am Ende, der EWR ein Rumpfgebilde. Soll die Schweiz nun eine zweite EWR-Abstimmung durchführen oder EU-Betrittsverhandlungen anstreben? Es diskutieren SVP-Nationalrat Christoph Blocher, SP-Nationalrat Elmar Ledergerber und Sulzer-Generaldirektor Erich Müller.

«Doch was noch bemerkenswerter ist: Blocher liess sich schliesslich – soweit ich sehe zum erstenmal – zum Zugeständnis herbei, in fünf bis sechs Jahren könne man über EWR und EU wieder reden. Bricht sich da allmählich die Einsicht Bahn, dass Isolierung zwangsläufig in die Sackgasse führt?»

Max Bocion nzz-leserbrief

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    Alle Leser-Kommentare
  • Die Super-Schweizer 24.03.2017 18:03
    Highlight Highlight 2. Wir können natürlich auch einfach so weiterwursteln wie bisher, was natürlich auch Kosten verursacht. Glaubt Ihr etwa, dass die Zahlerkantone der ASchweiz ZH, ZG, BS, VD und GE nicht langsam die Schnauze voll haben, die ganzen "Griechenländchen" der Schweiz durchzufüttern und sich von denen in Bern überstimmen zu lassen? Der Alleingang bedroht letztlich die Existenz der Bewohner dieser Kantone. Wenn es so weiter geht, dann kommt vielleicht einmal bald der ZHexit oder BSexit. Ah, ich vergass: In der diktatorischen Eidgenossenschaft darf man ja gar nicht austreten, so wie in der EU....
    • stan1993 25.03.2017 00:38
      Highlight Highlight Super EU bürger, bist dus?
  • Die Super-Schweizer 24.03.2017 17:59
    Highlight Highlight 1. Der SVP ist es gelungen, dem Volk zu verbieten über einen EU-Beitritt nachzudenken. Ein EU-Beitritt würde schlagartig dafür sorgen, dass die Schweizer jährlich 50 Milliarden mehr im Portemonnaie hätten (Kartelle und Monopole weg) und für den halben Preis qualitativ bessere Nahrungsmittel auf dem Teller hätten (Agrarfreihandel). Konsumenten hätten mehr Rechte, wir würden von den vier Freiheiten profitieren (die uns die SVP aus Eigennnutz vorenthält!) und unsere Exportindustrie wäre das Währungsrisiko los.
  • NWO Schwanzus Longus 24.03.2017 16:29
    Highlight Highlight Der EU Beitritt ist vom Tisch. Die Frage die ist ob man sich weiterhin an Brüssel orientiert oder deutlich eigenständiger wird in der Schweizer Politik. Was denkt ihr, sollte unsere Schweiz weiterhin sich an die EU anlehnen ohne Beitritt oder sollte man Unabhängiger agieren und versuchen sich von der EU in diversen Fragen zu lösen wie bei der MEI? Antwortet mir auf meinen Kommentar wenn ihr euere Meinung darlegen wollt!
    • FrancoL 24.03.2017 18:18
      Highlight Highlight Wenn man Verträge hat und plötzlich diese eher unabhängiger interpretieren will, dann sollte man ehrlich sein und diese künden. Das sollte dann schon mal die Auslegeordnung etwas kanalisieren.
      Persönlich bin ich nicht der Meinung dass man die bestehende Beziehung zur EU unabhängiger führen sollte. Es ist sinnvoll eine klare Anlehnung aufrecht zu erhalten. Auch bei der MEI sehe ich keinen Bedarf sich zu lösen um diese zu realisieren, dies kann unsere Wirtschaft bestens ohne Vertragsbruch erreichen, sie will es zur Zeit nicht! Ernsthaftes Einbinden der ü55 würde die Zuwanderung ernst dämpfen.

Blochers Zeitungsimperium druckt seinen eigenen Artikel gegen «fremde Richter»

Im August 2017 erwarb Christoph Blocher 24 Gratis-Wochenzeitungen. Damals versprach er, keine politischen Ziele damit zu verfolgen. Nun erscheint ein Artikel von Blocher in den Zeitungen, welche rund 700'000 Schweizer Haushalten zugestellt werden. Der SVP-Doyen sieht die redaktionelle Unabhängigkeit nicht in Gefahr.

Aus den insgesamt 697'827 Exemplaren der Gratis-Zeitungen aus dem Hause Swiss Regiomedia AG schaut dem Leser diese Woche ein nachdenklicher Christoph Blocher entgegen. Er sitzt an einem Holztisch, das Kinn in der rechten Hand. «Nachlese zum 1. August», heisst es über der Seite. Darunter ist ein Artikel mit dem Titel «Hintergrund einer Geburtstagsfeier» abgedruckt. Der Autor: Christoph Blocher, alt Bundesrat, SVP-Vordenker – und Miteigentümer der Swiss Regiomedia AG.

In den Gratis-Wochenzeitungen …

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